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Gegen das Vergessen


Bereits im Jahr 2008 hat die CDU, neben dem Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus, eine zusätzliche Gedenkveranstaltung für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft ins Leben gerufen. Für den Erhalt von Demokratie und den Rechtsstaat ist es unerlässlich, negative Seiten der deutschen Geschichte zu kennen und einordnen zu können.

Am 13. August 1961 wurde die Mauer gebaut.
Wir wollen mit der Aktion "Gegen das Vergessen" den Opfern gedenken und das Thema stärker ins öffentliche Bewußtsein rücken.

Aus diesem Grund veranstalten wir jedes Jahr eine Gedenkveransatltung an den den Mauerteilen im Ortsteil Heinersdorf.



Bild: Gedenktafel an den Mauerteilen in Diederdorf.

In einem zusammenwachsenden Europa, das keine inneren Grenzen mehr kennt, können die schrecklichen Fakten nur allzu leicht in Vergessenheit geraten.

Zitat: Dirk Steinhausen
Ich würde mir die Gedenkstätte zur Erinnerung an die kommunistische Gewaltherrschaft hier in Heinersdorf wünschen und auch eine Kultur unserer Gemeinde an diesem bedeutenden Datum regelmäßig zu erinnern.

Am Jahrestag des Mauerbaus, 13. August des Jahres, fühlen wir eine ganz besondere Verpflichtung, der zahlreichen Opfer von Mauer und Stacheldraht zu gedenken.
Gleichzeitig wollen wir an die zahllosen mutigen Deutschen erinnern, die sich dem Widersinn der innerdeutschen Grenze bis zur Maueröffnung ganz persönlich entgegen gestellt haben.
Ihnen wollen wir unsere Anerkennung auch öffentlich zum Ausdruck zu bringen. Kurz nach Mitternacht verlegten am 13. August 1961 Grenz- und Volkspolizisten gedeckt von NVA-Einheiten, Stacheldraht und sicherten die Grenzanlagen.  Einige Tage später begann der Bau der Mauer.

Der von der DDR errichtete Ring um West-Berlin hatte eine Gesamtlänge von 155 km, davon 43,1 km zwischen den beiden Teilen der Stadt. Die Mauersegmente aus Stahlbeton mit hoher Dichte waren in der „Vierten Generation“ 2,4 m bis 3,6 m hoch und 1,2 m breit. Entlang der Grenze wurde ab 1952 eine Sperrzone eingerichtet. Sie war gegliedert in einen 10 m breiten Kontrollstreifen, einen 500-m-Schutzstreifen und eine 5-km-Sperrzone. Bewohner in diesen Bereichen wurden zwangsumgesiedelt und Häuser, sogenannte „Sichtbehinderungen“, zum größten Teil abgerissen. 

Zur Realität an der innerdeutschen Grenze gehörten Hunderttausende von Minen, Zehntausende von Wachsoldaten, Tausende von Wachtürmen, Stacheldrahtzäune, Kfz-Sperranlagen, Panzersperren, Hunde an Laufanlagen und der Schießbefehl.
In einer Dienstanweisung vom 1. Oktober 1973 heißt es unmissverständlich: „ Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zunutze gemacht haben.“
Mehrere Tage nach der Grenzschließung war Ida Siekmann, die aus dem Fenster in der Bernauer Straße in die Freiheit springen wollte, das erste Todesopfer.
Zwei Tage später wurde der 24jährige Günter Litfin erschossen.
Vom Mauerbau wurde er überrascht und wollte sich mit der plötzlichen Einmauerung nicht abfinden.
Günter Litfin wurde jedoch während seines Fluchtversuchs am Spreeufer in der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße entdeckt.
Er sprang ins Wasser und als das West-Berliner Ufer fast in Reichweite war, traf ihn die tödliche Kugel in den Hinterkopf.
In dem Bericht der DDR-Volkspolizei über seine Ermordung heißt es, Günter Litfin habe versucht, „das demokratische Berlin illegal zu verlassen“. Er wird in dem Bericht als „Der Beschuldigte“ bezeichnet. Seine Familie wurde schikaniert und zum Stillschweigen verpflichtet. In der Todesanzeige musste sie von „einem tragischen Unfall“ sprechen.

Der Berliner Regierende Bürgermeister Willy Brandt appellierte in seiner Rede vor dem Rathaus Schöneberg an die Grenzpolizisten, sich nicht zu Lumpen machen zu lassen und auf eigene Landleute zu schießen.
Brandt wertete das Verhalten der SED-Führung als Eingeständnis des Versagens.
Im Jahr 1962 sind 5761 erfolgreiche Fluchtversuche dokumentiert.
Im Laufe der Jahre wurde die Grenzsicherung fortlaufend „Verbessert“, so dass eine Flucht kaum noch möglich war.

Bild: Mauerteile in Heinersdorf
Zwischen 1974 und 1989 gelang dies nur noch 6.570 Personen, mehrere tausend andere scheiterten.
Das Grenzregime der DDR kostete etwa 1300 Menschen das Leben.
Tausende wurden schwer verletzt, Zehntausende wegen Fluchtversuchs verurteilt und ihrer sozialen Existenz in der DDR beraubt.
Viele wegen „Versuchter Republikflucht“ Verurteilten könnten durch den Häftlingsfreikauf in die Bundesrepublik übersiedeln.
Der Schießbefehl galt bis zum Frühjahr 1989.
Der letzte Flüchtling, der an der Berliner Mauer erschossen wurde, war am 6. Februar 1989 Chris Gueffroy.
Zusammen mit einem Freund, der bei dem Fluchtversuch nur verletzt wurde, konnte er zunächst einen Teil der Absperrungen überwinden. Dann wurden die beiden jedoch entdeckt und Chris Gueffroy wurde durch einen Schuss tödlich ins Herz getroffen.

Dies sinn nur einige Beispiele für Menschen, die ihr Leben verloren haben, weil ihr Freiheitsdrang größer war, als ihre Angst.
Ihnen sind wir es schuldig, dass auch dieser Teil der deutschen Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät.
Ihr Beispiel ist Verpflichtung für uns, denen, die die DDR heute schönreden, entschieden entgegen zu treten.

In einem zusammenwachsenden Europa, das keine inneren Grenzen mehr kennt, können solche schrecklichen Fakten nur allzu leicht in Vergessenheit geraten.
Ich würde mir die Gedenkstätte zur Erinnerung an die kommunistische Gewaltherrschaft hier in Heinersdorf wünschen und auch eine Kultur unserer Gemeinde an diesem bedeutenden Datum regelmäßig zu erinnern.

 Dies sind nur einige Beispiele für Menschen, die ihr Leben verloren haben, weil ihr Freiheitsdrang größer war, als ihre Angst.
Ihnen sind wir es schuldig, dass auch dieser Teil der deutschen Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät.
Ihr Beispiel ist Verpflichtung für uns, denen, die die DDR heute schönreden, entschieden entgegen zu treten.

Bild: Gedenkveranstaltung 2009
Bild. Gedenkveranstaltung 2010
Bild: Gedenkveranstaltung 2011
Bild: Gedenkveranstaltung 2012
Bild: Gedenkveranstaltung 2013
Bild: Gedenkveranstaltung 2014

Bild: Gedenkveranstaltung 2015

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