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Dienstag, 28.12.2010

CDU hält Jahresrückblick
Das Jahr der Jubiläen neigt sich dem Ende

„Ein erfolgreiches Jahre geht zu Ende“ mit diesen Worten umschreibt der Vorsitzende der CDU Großbeeren den Jahresrückblick.
Ein Jahr der Jubiläen in Großbeeren neigt sich dem Ende. Einige davon waren wichtig, andere waren eher nicht ganz so wichtig.
Der Beginn der Moorversuchsfelder Großbeeren vor 85 Jahren (1925) zählt eher zu den geschichtlich interessanten Jubiläen. Einige andere Jahreszahlen sind schon eher für Großbeeren bedeutend. Ob es jetzt die Eingliederung Neubeerens an Großbeeren vor 170 Jahren (1840) oder die Eingemeindung Kleinbeeren vor 60 Jahren (1950) oder die Umbenennung des Ortsteils Osdorf ins heutige Heinersdorf vor 10 Jahren (2000) war, dies zeigt, dass die Gemeinde Großbeeren, die in diesen Jahr immerhin schon die zweite Bürgermeisterwahl (Der CDU-Kandidat Carl Ahlgrimm würde mit über 80 % in seinem Amt bestätigt) ihrer jungen Geschichte erlebte, eine Gemeinde im Wachstum ist.
„Allein diese Auflistung zeigt schon einige Dinge, die wir bereits angegangen sind, ob wir jetzt die Prüfung einer Ortslinie oder den Gemeindeentwicklungsplan nehmen, wir versuchen diesen Wachstum zu steuern und den Wohnwert langfristig zu erhöhen. Hierzu zählt auch die Aktion „Weg mit dem Dreck“, bei der viele Großbeerener mitgemacht haben. Die Bürger konnten auf einer Postkarte Dreckecken melden, die dann zeitnah beseitigt wurden“ So der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.
In anderen Bereichen sind noch keine brauchbaren Lösungen erzielt worden. „Ob Osdorfer Straße oder die Flugrouten, beide Themen werden uns auch im Jahr 2011 fordern. Wir haben eine AG Flugrouten gegründet, die unsere Zielsetzungen koordinieren soll“ so Steinhausen weiter.
Aber auch auf der politischen Ebene gab es einige Jubiläen. So wurden die SPD aber auch die FDP in Großbeeren 20 Jahre alt und so passte es gut, dass in diesem Jahr die ersten Großbeerener nach der neuen, durch die CDU eingebrachten Ehrensatzung ausgezeichnet wurden. Auch das Schulgebäude feierte sein hundert jähriges Bestehen. Bei der Feier bekam die Schule einen neuen Namen verliehen (Otfried-Preußler-Schule).

Ein anderes großes Jubiläum war der 15.Geburtstag des Güterverkehrszentrum Großbeeren. Hier sind die ersten Schritte getan worden, um die dringend notwendigen Erweiterungsflächen zu schaffen. Viele Großbeerener stehen der Erweiterung positiv gegenüber, sehen aber manche Entwicklung mit Sorge. Die mögliche Schließung der Polizeiwache Ludwigsfelde oder die langen Hilfsfristen bei den Rettungsdiensten sind Probleme, die es zu lösen gilt.
„Sicherheit ist heutzutage ein Maßstab bei Investitionsentscheidungen.“Erläutert Dirk Steinhausen. Hier hat die Gemeinde Großbeeren (auf Initiative der örtlichen CDU) eine Petition an den Landtag zum Erhalt der Polizeiwache Ludwigsfelde eingebracht.
„Wir haben viel erreicht, aber genauso viel noch zu tun. Politik lebt vom Gestaltungswillen. Hier gibt die CDU den Takt vor. Dies soll auch in den kommenden Jahren so bleiben," erklärt Dirk Steinhausen die Marschrichtung für das Jahr 2011.

Und auch das Jahr 2011 hat wieder einige Jubiläen.

Freitag, 24.12.2010

Weg frei für den Feuerwehrführerschein bis 7,5 Tonnen
Kommunen werden entlastet

Das Bundeskabinett hat kurz vor der Weihnachtspause den von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer vorgelegten Gesetzentwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes gebilligt.
Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz MdB:
"Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) schafft das, was seinem SPD-Vorgänger jahrelang nicht gelang. Endlich ist der Weg frei für einen wirksamen, kostengünstigen und unbürokratischen Feuerwehrführerschein bis 7,5 Tonnen. Die christlich-liberale Koalition erleichtert damit die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer bei Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdiensten und technischen Hilfsdiensten. Entsprechend ihrer regionalen Bedürfnisse können nach Inkrafttreten des Gesetzes die jeweiligen Landesregierungen die Ausstellung der Fahrberechtigungen gestalten.
Bisher konnten nur Feuerwehrführerscheine bis zu 4,75 Tonnen ausgegeben werden. Zu mehr war die SPD in der vergangenen Legislaturperiode nicht bereit. CDU und CSU hingegen wollen Rechtssicherheit für die Einsatzfahrer herstellen und dabei die Kommunen möglichst wenig belasten. Der Kabinettsbeschluss ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung."

Nach europäischem Recht dürfen seit 10 Jahren nur Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen mit einem neuen Pkw-Führerschein Klasse B gefahren werden. Zuvor waren dies Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen. Die Feuerwehren und die Kommunen als Träger der Feuerwehren waren dadurch unter Druck geraten, weil junge Kameraden mit neuen Führerscheinen größere Fahrzeuge nicht mehr fahren durften. Durch den Gesetzentwurf von Ramsauer werden Kreise, kreisfreie Städte, Ämter und amtsfreie Gemeinden erheblich entlastet. Viele Gemeinden und Städte in unser Region hatten bereits reagiert und Sonderlösungen umgesetzt. So wurde z.B. erst im Sommer auf Initiative der CDU Großbeeren in der Gemeindevertretung Großbeeren ein Grundsatzbeschluss zur finanziellen Beteiligung für den Erwerb eines LKW-Führerscheins, sofern er für die freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde genutzt wird, beschlossen. Neben Großbeeren wird auch die Stadt Teltow und die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, die ähnlichen Reglungen besitzen, durch die neue Rechtslage entlastet, so fern die Landesregierung die Ausstellung der Fahrberechtigungen ebenfalls "feuerwehrfreundlich" umsetzt.

„Bis vor einem Jahr war eine schlanke Feuerwehr-Lösung am Widerstand des damaligen SPD-Verkehrsministers Tiefensee gescheitert. Der Druck der Basis und der Verbände hat jetzt zu einer Entscheidung geführt, die die Kommunen entlastet und für die ehrenamtlichen Helfer in der Feuerwehr und den Hilfsdiensten eine große Erleichterung bedeutet“, stellt Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren, fest.

„Wenn man schon mit einem Ehrenamt die Sicherheit unser Bewohner ermöglicht, dann kann man den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit nur ausdrücklich danken. Die CDU Großbeeren wird sich, wie in der Vergangenheit, für gute, würdige Bedingungen an unseren Standorten einsetzen, um den Brandschutz auch langfristig zu sichern.“ so Steinhausen abschließend.

Mittwoch, 22.12.2010

CDU-Fraktionen Blankenfelde-Mahlow, Ludwigsfelde und Großbeeren gründen gemeinsame Arbeitskreise - Erste gemeinsame Fraktionssitzung der CDU-Fraktionen
 
Am Dienstag trafen sich die Spitzen der CDU-Fraktionen der Stadt Ludwigsfelde und der Gemeinden Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren zu einer ersten gemeinsamen Sitzung in Mahlow.
Hintergrund der gemeinsamen Sitzung war die Orientierung und Ideenfindung für eine zukünftige Zusammenarbeit der drei Fraktionen sowie die Geschehnisse der letzten Wochen.
„Wir wollen die Gemeinsamkeiten vertiefen und daraus gemeinsames Handeln ableiten,“ so der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, zur Zielsetzung des Treffens.

„Wir wollen die kommunale Zusammenarbeit stärken. Alle 3 Gemeinden haben im Norden des Landkreises ähnliche Ausgangssituationen.“ so Michael Wolny, der CDU Vorsitzende aus Blankenfelde-Mahlow.
„Unsere Vernetzung muss besser werden“, stellte der CDU Vorsitzende aus Ludwigsfelde, Detlef Helgert, ergänzend fest. Erste Ergebnisse gab es am selben Abend. Die 3 Fraktionen werden zwei Arbeitskreise gründen um sich gemeindeübergreifend den drängendsten Themen zu stellen.
„Ein Arbeitskreis wird sich mit den Flugrouten und deren Auswirkungen auf unsere Gemeinden beschäftigen. Wir müssen aufpassen, dass bei den vielen Neubetroffenen die Altbetroffenen nicht hinten runter fallen.“ kommentierte Regina Bomke, CDU Fraktionschefin aus Blankenfelde-Mahlow die Situation.

„Viele Bürger sind unzufrieden mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Hier passiert zu wenig.“ Beleuchtet Andreas Herms, der Fraktionschef aus Ludwigsfelde ein anderes Themenfeld. „Wir werden auch hier eine Arbeitsgruppe gründen, um eine Verbesserung der derzeit ungenügenden Nord-Süd-, aber auch Ost-West-Verbindungen des VTF zu erreichen.“ Ergänzt Günter Henkel, Fraktionschef aus Großbeeren.
„Der intensive Austausch vieler Themen zeigt die Notwendigkeit dieses Treffens.“

Foto: (von links nach rechts) Andreas Buch, Michael Richter, Michael Wolny, Günter Henkel, Andreas Herms, Dirk Steinhausen, Ralf Justawitz, Sabine Plettner und Detlef Helgert. Hier nicht im Bild Regina Bomke (Quelle: Steinhausen)

Montag, 20.12.2010

Logistik zieht wieder an
GVZ Großbeeren und die Region profitieren

Auf dem deutschen Schienennetz transportierten Güterzüge von Januar bis September 2010 insgesamt 264,2 Millionen Tonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 16,7% mehr als in den ersten neun Monaten 2009. Damals gab es durch die Finanz- und Wirtschaftskrise einen Tonnage-Einbruch von 20,3% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 226,4 Millionen Tonnen. Der bisherige Höchststand der ersten drei Quartale im Jahr 2008 von 284,1 Millionen Tonnen konnte mit dem aktuellen Zuwachs noch nicht wieder erreicht werden.
Bei der Betrachtung der Hauptverkehrsbeziehungen zeigt sich, dass in den ersten drei Quartalen 2010 – abgesehen vom Durchgangsverkehr von Ausland zu Ausland – alle Teilbereiche zweistellige Zuwachsraten aufwiesen. Das aufkommensstärkste Segment, der innerdeutsche Verkehr legte um 17,5% zu, der Empfang aus dem Ausland um 21,9% und die Lieferungen in das Ausland um 10,3%. Der Durchgangsverkehr von Ausland zu Ausland erreichte hingegen nur einen Zuwachs von 9,3%.

In unser Region ist das Güterverkehrszentrum Großbeeren dadurch zum Wachstummotor geworden.
„Die Erholung der Gütermengen ist in unserer Region zwar geringer als im Bundesgebiet, da ein Großteil der Gütermengen in Erzen, Metallen und industriellen Vorprodukten besteht und wir in Brandenburg wenig industrielle Produktionsstandorte haben.
Insbesondere um Verkehr ökologisch zu gestalten, spielt dabei der so genannte kombinierte Verkehr eine wichtige Rolle. Das ist eine Transportkette, die verschiedene Verkehrsträger integriert: Die längeren Wege werden per Schiff oder Bahn zurückgelegt, nur die Feinverteilung der Waren übernimmt der LKW.“ Erläutert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„Das GVZ Großbeeren übernimmt diese Feinverteilung, vor allem in der Versorgung mit Lebensmitteln und Dinge des täglichen Bedarfs. Davon profitiert die gesamte Region“, so Steinhausen abschließend

Montag, 13.12.2010

CDU verschenkt Lebkuchen-Elche

Etwas überrascht schaute Frau Christiane Demmig, die Leiterin der DRK Wohnstätte für Menschen mit Behinderung, „Haus am Heidefeld“, schon, als die beiden Vertreter der CDU Großbeeren fast überfallartig vor der Tür der Einrichtungen standen. Adrian Hepp und Dirk Steinhausen kamen allerdings nicht mit leeren Händen. „Wir haben eine kleine Naturalspende für die Einrichtung." Im Rahmen einer Weihnachtsaktion hatte die CDU Großbeeren beschlossen, einigen Einrichtungen der Gemeinde Lebkuchenstücke in Form eines CDU-Elches zu übergeben. „Die können wir gut für unsere Weihnachtsfeier gebrauchen,“ freute sich Christiane Demmig über die unverhoffte Spende.
„Gerade zur Weihnachtszeit andere Menschen durch, vielleicht auch nur eine Kleinigkeit, für einige Minuten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, macht einfach Spaß.“ Beschreibt der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen, die Aktion.


Foto: Christiane Demmig, Leiterin der Einrichtung und Dirk Steinhausen (Quelle: Hepp)

Freitag, 10.12.2010

Impressionen der Weihnachtsfeier der CDU Großbeeren

Foto: in gemütlicher Runde (Quelle: Hepp)


Foto: Dirk Steinhausen und Adrian Hepp mit dem CDU Elch (Quelle: Hepp)

Donnerstag, 09.12.2010

Elche, die wie Kühe aussehen
CDU Großbeeren besucht Kita Ulmenstraße

Im Rahmen einer Weihnachtsaktion besuchten Mitglieder des CDU Gemeindeverbandes Großbeeren den Kindergarten Ulmenstraße. Die Kindergartenleiterin Jacqueline Hönow berichtete hierbei über das Rahmenkonzept der Kita. Im pädagogischen Alltag stellt sich das speziell geschulte Personal den Anforderungen, die die Aufnahme von Drei- Sechsjährigen mit sich bringt. Insbesondere gilt es, die altersgerechte Entwicklung der Jüngsten, unter der konzeptionellen Ausrichtung, dem demokratischen Ansatz zu folgen und diesen im Kitaalltag einzuführen und sicherzustellen. Steinhausen betonte im Gespräch mit der Kita-Leitung: „Kinderbetreuung und frühkindliche Bildung sind ein gutes Aushängeschild für Großbeeren. Investitionen in Kinder sind Investitionen in die Zukunft."
"Wir haben ein ausgezeichnetes Betreuungsangebot in Großbeeren. Da kann der Klapperstorch in Zukunft häufiger kommen. “ Stellten die beiden Vertreter Adrian Hepp und Dirk Steinhausen fest.

Auf einmal leuchteten die Kinderaugen. Jedes Kind der Kita Ulmenstraße  in Großbeeren bekam einen kleinen Lebkuchen-Elch. Auch wenn den Kindern das Gebäck nicht als Elch „verkauft“ wurde. Das Maskottchen der Kindertagesstätte ist eine kleine Kuh namens Ulmi. Also übergab der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen, kleine „Kühe“ mit roter Weihnachtszipfelmütze. „Die Ähnlichkeit ist ja da, die Elche sehen halt wie Kühe aus.“

Dabei lies es sich Dirk Steinhausen nicht nehmen, mit den Kindern über das anstehende Weihnachtsfest zu plaudern. Als kleines Dankeschön trugen die Kinder ein Weihnachtslied vor. Da in der Rahmen Konzeption der Kita Demokratie und Meinungsvielfalt eine bedeutende Rolle spielt, übergab Dirk Steinhausen noch eine DVD aus dem Deutschen Bundestag, die das Wirken des Parlaments kindgerecht erläutert und Politik erklärt.

Foto: die Kinder freuten sich sichtlich auf die Lebkuchenkuh. (Quelle: Hepp)

Foto: Kühe und Elche sehen sich doch ähnlich!! (Quelle: Hepp)

Freitag, 03.12.2010

Petitionen zum Erhalt der Polizeiwachen weitergereicht

Die von der Stadtverordnetenversammlung Ludwigsfelde eingereichte Petition zum Erhalt und Neubau der Polizeiwache Ludwigsfelde wurde jetzt vom Petitionsausschuss zum zuständigen Innenausschuss zur Mitberatung überwiesen. Das gleiche Schicksal ereilten die Petitionen der Stadt Zossen, die um den Erhalt des Polizeistandortes in Zossen kämpfte, und die Petition der Gemeinde Großbeeren, die ebenfalls den Erhalt der Polizeiwache in Ludwigsfelde forderte.
Der Initiator der Petition Großbeerens, der örtliche CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen: "Die Polizei als Ansprechpartner vor Ort ist entscheidend für die Sicherheitslage und das Sicherheitsgefühl der Bürger. Dafür sind die bestehenden Polizeiwachen unverzichtbar."
Die Polizeireform wurde jetzt von der Rot-Roten-Koalition auf den Weg gebracht. Der Gesetzentwurf der Landesregierung zur Polizeistrukturreform wurde mit den Stimmen von Linken und SPD gegen die Stimmen von CDU, FDP und Grünen vom Innenausschuss beschlossen.
"Leider ist nach wie vor unklar, welche Wachen erhalten bleiben. Fast alle Gemeinde- und Stadtverordnete sind nah dran am Bürger und wissen, dass die Bevölkerung für den Erhalt ist. Da muss man keine Befragungen der Bürger machen, da reicht einfach der Kontakt mit den Bürgern." so Steinhausen abschließend.

Dienstag, 30.11.2010

Neuer Bären-Kurier erschienen

Bereits im achten Jahr ist jetzt die neue Ausgabe des Bären-Kuriers erschienen. Er erscheint mit einer Ausflage von 3.300 Stück und wird im gesamten Gemeindegebiet verteilt. Diesmal ist er über den Wochenspiegel verteilt worden. Die Reaktionen waren, wie immer vielfältig. Einige Bürger sprechen uns daraufhin hin an und freuen sich über die Zusatzinformationen zum Geschehen in unserer Gemeinde. Man kann ihn auf der Homepage der CDU Großbeeren downloaden.

Mittwoch, 24.11.2010

CDU bezieht Stellung gegen Veränderung des Luftverkehrsgesetzes

Im Rahmen einer turnusmäßigen Vorstandssitzung hat die CDU Großbeeren einen einstimmigen Beschluss gegen eine Veränderung des Paragraphen 29b Luftverkehrsgesetz (LuftVG) getroffen.
Inzwischen regt sich in vielen Regionen Widerstand, so auch in Großbeeren. Der Bürgermeister Carl Ahlgrimm schreibt hierzu: "Mit großer Freude habe ich zur Kenntnis nehmen dürfen, dass sich nun auch in unserer Gemeinde der Widerstand gegen ungerechtfertigte Belastungen durch Fluglärm - insbesondere während der gesetzlich bislang besonders geschützten Nachtzeit - formiert. Das Ehepaar Jung aus Großbeeren hat sich der Sache angenommen und sich auf die Fahne geschrieben, möglichst viele Unterschriften gegen die von der Bundesregierung beabsichtigte Änderung des § 29b Luftverkehrsgesetz (LuftVG) zu sammeln."

"Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung  möchte man Regelung des LuftVG, nach der "auf die Nachtruhe der Bevölkerung in besonderem Maße Rücksicht zu nehmen ist", dadurch aufweichen, dass die Worte "beim Betrieb von Luftfahrzeugen in der Luft und am Boden" in diese Vorschrift eingefügt werden sollen. Dies impliziert, dass Nachtflug grundsätzlich zulässig werden soll! Diese Veränderung lehnen wir ab," so der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. "Der Vorstand hat einstimmig gegen eine Veränderung votiert. Jetzt gilt es bürgerschaftliches Engagement, derer zu unterstützen, die sich der Sache angenommen haben. Hier danken wir der Familie Jung.
Bitte unterzeichnen Sie in der Unterschriftenliste, welche auch in unserer Bibliothek ausliegt."

Die CDU Großbeeren hat mit den Nachbarverbänden Blankenfelde-Mahlow und Ludwigsfelde kurzfristig einen Termin mit der parlamentarischen Staatssekretärin im Umweltministerium, Katherina Reiche, vereinbart und um Unterstützung gebeten. In der Presse (Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 27.10.2010) wurde Katherina Reiche wie folgt zitiert: „Es gibt keine Anträge auf Einrichtung von Nachtflugrouten. Das wäre Rechtsbruch. Der Planfeststellungsbeschluss gilt. Dieser enthält glasklar ein Nachtflugverbot“, so die CDU-Politikerin. Die Passage zur Neufassung des Paragrafen 29b im Luftfahrtgesetz stehe zwar im Koalitionsvertrag. Aber: „Der Paragraf 29 lässt das Nachtflugverbot unberührt“, so Reiche. Einer solchen Änderung müsse außerdem der Bundesrat zustimmen – und dort steht eine Mehrheit gegen Schwarz-Gelb.

Foto: Drei Vorsitzenden der Ortsverbände: Detlef Helgert, Vorsitzender CDU Ludwigsfelde (1. von links), Dirk Steinhausen (2.von links) und Michael Wolny, Vorsitzender CDU Hoher Teltow (4.von links) (Quelle: Steinhausen)

Freitag, 19.11.2010

Bevölkerungswachstum zeigt Attraktivität der Gemeinde

Das statistische Landesamt hat die Bevölkerungszahlen der einzelnen Gemeinden und Städte im Land veröffentlicht. Per 30.09.2010 wurde der bisherige Bevölkerungswachstum zum Vorjahr ermittelt, hierzu melden die Standes- und Meldeämter Veränderungen in der Bevölkerung. Der Landkreis Teltow-Fläming hat eine geringfügige Verschlechterung um -0,4 % zu verzeichnen. In Summe sind dies bei über 160.000 Menschen knapp 640 Menschen, die der Landkreis "verloren" hat. Größter Gewinner an Bevölkerung ist erneut Rangsdorf mit einem Plus von 1,6 %, obwohl sich die Quote in den letzten Vergleichszeiträumen jeweils verminderte. Auf die weiteren Plätze kommt Großbeeren (+1,0 %), Zossen (+0,5 %) und Trebbin (+0,2 %). Alle anderen Gemeinden und Städte verlieren auf einem schwachen Niveau Bevölkerung.
"Erneut hat Großbeeren einen Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Dies zeigt deutlich die Attraktivität der Gemeinde als Wohn- und Lebensmittelpunkt vieler Bürger. Die Leute kommen gern hierher. Nicht viele Gemeinden in Brandenburg haben höhere Steigungsraten und können auch soviel soziale Infrastruktur bieten. Die Gemeinden aus Teltow-Fläming, die als "Familien- und Kinderfreundliche Gemeinde", im Jahr 2009 ausgezeichnet wurden, Zossen und Großbeeren, haben eine positive Bevölkerungsentwicklung. Das ist kein Zufall," bewertet der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen, aus Großbeeren die vorgelegten Daten.
Erstaunlich ist eher das sich durch politische Rahmenbedingungen auch die Bevölkerungszahlen positiv oder negativ entwickeln können.
So hat Trebbin es geschafft bei den Gewinnern mit dabei zu sein. Gleichzeitig zeigt sich das Rangsdorf an "Fahrt" verliert. Auch Blankenfelde-Mahlow, die ja immer mit vorn dabei waren, verlieren jetzt an Bevölkerung.

Donnerstag, 18.11.2010

Benennung der Mitglieder für die AG Flughafen

Die Fraktionen der Gemeindevertretung Großbeeren haben jetzt im Hauptausschuss ihre Mitglieder  für die neu geschaffene Arbeitsgruppe Flughafen benannt.
Die Einrichtung einer Arbeitsgruppe Flughafen wurde auf der letzten Gemeindevertretung beschlossen.
Die CDU/FDP Koalition hatte einen Antrag eingebracht für die Gründung einer AG, die SPD wollte einen Ausschuss haben. "Uns eint, dass wir alle ein Gremium schaffen wollen," stellte der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen, bereits in der Sitzung fest. Gegen die Stimmen der SPD stimmten die Fraktionen für eine Arbeitsgruppe.
Es gab nur unterschiedliche Meinungen über den "Rahmen" des Gremiums. "Die SPD hielt eine  Ausschuss für besser, wir halten eine AG für flexibler und erst mal für ausreichend. Selbst auf den Kompromiss mit einer AG anzufangen und, sollte das Arbeitsaufkommen es nötig machen, dann einen Ausschuss zu gründen, wurde von Seiten der SPD nicht gefolgt." so Steinhausen weiter.

"Mit den Veröffentlichungen der Flugrouten ist deutlich geworden, dass zur Zeit viele Informationen rund um den Flughafen und einer möglichen Lärmbelästigung nicht zu einer verbesserten Informationslage führen. Es sollte ein Gremium geschaffen werden, in dem die Informationsdefizite ausgeglichen werden und gleichzeitig die Aktivitäten rund um den Flughafen, des Dialogforum, der Schutzgemeinschaft, der BADC sowie der derzeitigen Rechtsstreitigkeiten rund um BBI diskutiert werden," unterstreicht Steinhausen.

Die Mitglieder der Gemeindevertretung folgten, bis auf die Sozialdemokraten, dem Antrag der Koalition.
So werden in der AG Flughafen folgende Mitglieder ihren Auftrag der Gemeindevertretung erfüllen: Teja Grzeskowiak (FDP), Ralf Pächnatz-Löwendorf (FDP), Constanze Krause (Die Linke), Bernd von Schrötter (SPD), Michael Richter (CDU) und Dirk Steinhausen (CDU). Das Freie Bürgerbündnis (FBB) konnte bisher noch kein Mitglied benennen, wird dies aber bis zur ersten Sitzung tun.

Dienstag, 16.11.2010

Landkreis fällt weiter ab

Im letzten Jahr war es das Landkreis-Ranking der Zeitschrift Fokus Money in dem der Landkreis Teltow-Fläming einen 4 Platz von allen Brandenburger Landkreisen erhalten hatte. Verglichen wurde damals die Wirtschaftskraft der Regionen. Bereits im Jahr 2009 gab es Kritik von verschiedenen Seiten. Nicht wegen den guten Zahlen, sondern wegen einer über Jahre eintretenden Verschlechterung der Wirtschaftsdaten des Landkreises.  "Im Jahr 2007 waren wir noch Musterschüler, aber wie bei jedem Schüler, der nichts tut, verschlechtern sich die Noten. Erst ist der Schüler faul, dann verpasst er den Anschluss", umschrieb damals der stellvertretende Kreisvorsitzender der CDU Teltow-Fläming, Dirk Steinhausen, die Situation.
Jetzt ist  der Prognos Zukunftsatlas 2010, der dem Landkreis einen ausgeglichenen Chancen-Risiken-Mix bescheinigt, erschienen und leider scheinen sich die Befürchtungen zu bestätigen. Der Zukunftsatlas erscheint alle 3 Jahre und erstellt ein Ranking aller deutschen Landkreise. Die Zukunftsperspektiven von Regionen werden in Anlehnung an zahlreiche Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung, insbesondere durch folgende vier Themenbereiche bestimmt: Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb & Innovation sowie Wohlstand & Soziale Lage. Aber auch hier haben sich die Daten der letzten Jahre verschlechtert. Im Jahr 2004 war der Landkreis Teltow-Fläming noch „Klassenbester“ Landkreis in Brandenburg. Inzwischen sind die Landkreise Dahme-Spreewald und Potsdam-Mittelmark vorbei gezogen.
"Erschreckend ist nicht, das wir nicht mehr 'Spitze' sind, erschreckend ist die Schnelligkeit, mit der wir abrutschen. In den letzten Jahren haben einige Zahlen sich gravierend verändert," so Steinhausen weiter.
Vergleich  Entwicklung der Landkreise 2010

Montag, 15.11.2010

Bundesweite Gründerwoche angelaufen
Im Landkreis passiert zu wenig


„Unternehmensgründungen wirken wie eine Frischzellenkur für unsere Wirtschaft! Deshalb müssen wir die Menschen ermutigen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und mit neuen, guten Ideen das Marktgeschehen zu bereichern. Mit der Gründerwoche Deutschland geben wir gemeinsam mit über 650 Partnern auf über 1200 Veranstaltungen in ganz Deutschland wichtige Impulse, um möglichst viele Menschen für die unternehmerische Selbständigkeit zu begeistern“.
Mit diesen Worten eröffnete Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie die Eröffnungsveranstaltung zur Gründerwoche Deutschland in Berlin.
Für eine Stärkung des Unternehmertums gibt es gute Gründe, denn Deutschland zeigt sich trotz vieler Förderprogramme von Bund und Ländern keineswegs als Gründerparadies. Zwar wurde im vergangenen Jahr mit 413.000 neuen Unternehmen die Vorjahreszahl um 3 Prozent übertroffen, langfristig ist die Neigung zum Sprung in die Selbstständigkeit aber eher auf dem Rückzug. Vor sechs Jahren wurden noch über 570.000 Betriebe gegründet; 2008 erreichte die Zahl der Unternehmensgründungen mit knapp 400.000 dann den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung.
„Anstatt uns an einer bundesweite Gründerwoche zu beteiligen, machen wir in Teltow-Fläming eine davon abgekoppelt eine Wirtschaftswoche Anfang November“, zeigt der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, Unverständnis über diesen Zeitablauf.
„In unserem Landkreis ist das geringere Interesse ein Unternehmen zu gründen, leider an Zahlen belegbar. Laut Aussage des Institut der deutschen Wirtschaft hat der rückläufige Trend zwei Hauptursachen. Zum einen ist da die demografische Entwicklung: Unternehmen werden vor allem von 30- bis 40-Jährigen gegründet – einer Altersgruppe, die von Jahr zu Jahr schrumpft. Zum anderen trägt ausgerechnet die sinkende Arbeitslosigkeit zu einem schwächeren Gründungsinteresse bei: Da hierzulande regelmäßig gut die Hälfte der Entrepreneure angibt, sich wegen mangelnder Arbeitsmarktchancen selbstständig zu machen, wirkte der Rückgang der Arbeitslosigkeit dämpfend auf das Gründungsgeschehen. Ein weiterhin gut laufender Arbeitsmarkt dürfte auch künftig die Zahl der Gründungswilligen reduzieren.“
„Umso schlimmer ist, dass im Landkreis Teltow-Fläming die Strukturgesellschaft (SWFG), die für die Unterstützung von Existenzgründungen verantwortlich ist, mehr mit sich selbst zu tun hat, als ihre Aufgaben zu erledigen. Es passiert einfach zu wenig.“

Mittwoch, 10.11.2010

CDU ruft zur Besonnenheit auf

Mit Schmerzen mussten einige Autofahrer am Mittwochmorgen feststellen, dass die Glätteperiode langsam begonnen hat. Bei glatter Fahrbahn fuhren zwei Fahrzeuge in die Leitplanke. "Zum Glück gab es keine Verletzten. Alle 110 Minuten ereignete sich im Landkreis Teltow-Fläming 2009 ein Verkehrsunfall. Allein in der Gemeinde Großbeeren waren ein Großteil der sogenannten Geschwindigkeitsunfälle aufgrund von winterglatter Fahrbahn zu verzeichnen. Teilweise waren 75 % aller Unfälle, wo die Unfallursache, mit nicht an die Witterungsverhältnis angepasste Geschwindigkeit, bei Herbst- oder Winterglätte. Leider unterschätzen viele Fahrer die Situation. Einige Unfallschwerpunkte wurden durch Maßnahmen , wie Stellen von Kurvenleitmahlen und Schutzplanken, entschärft. Trotzdem kann man alle Fahrer nur zur Besonnenheit aufrufen." kommentiert der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen, das Geschehen.

Impressionen des 15.GVZ Geburtstag

Foto: Carl Ahlgrimm, Ralf Justawitz und Dirk Steinhausen haben "gut Lachen" (Quelle: IPG)

Foto: Feier mit vielen Gästen (Quelle: IPG)

Foto: Ministerpräsident Plazeck hielt eine Rede (Quelle: IPG)

Foto: Es ergaben sich interessante Gespräche (Quelle: IPG)

Foto: Michael Richter  mit am Tisch des Ministerpräsidenten (Quelle: IPG)

Montag, 08.11.2010

DB Schenker kommt nach Großbeeren

15.GVZ-Geburtstag gefeiert
ÖPNV wird zum Investitionshemmnis

Mit vielen Gästen feierte das Güterverkehrszentrum seinen  15. Geburtstag. Neben den Reden des Ministerpräsidenten und des Landrates, Peer Giesecke, wurde ein großer Bogen gespannt von den Anfängen im Jahr 1995 bis heute. Viele der ehemaligen Projektentwickler und kommunalen Entscheider von damals waren anwesend. Stellvertretend sind die ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren ausgezeichnet worden.
Carl Ahlgrimm, Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren, brachte es bei seiner Begrüßung auf den Punkt: "Schön wäre es, wenn wir auch endlich das Schild "GVZ Großbeeren" an der Autobahn bekommen könnten. Dann können auch ortsunkundige LKW-Fahrer uns schneller finden." Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Güterverkehrszentrum sah sich dann der Ministerpräsident, Matthias Plazeck genötigt in seiner Laudatio zu reagieren: "Das bekommen wir schon hin." antwortete der.
Aber auch einige aktive Kommunalpolitiker waren vor Ort. "Das GVZ ist eine Erfolgsgeschichte. Bereits jetzt haben wir eine Menge Arbeitsplätze geschaffen. Logistik bleibt ein Wachstumsmarkt, der durch die Vielzahl der Online-Versandhändler an Dynamik gewinnt. Diese Waren müssen zu den Kunden kommen, hier ist der Wachstumstreiber für die Logistik auch in unserer Region." beschreibt der CDU-Vorsitzende Großbeerens , Dirk Steinhausen, die Situation. "Die Vielzahl der politischen Vertreter zeigt, dass hier viele Väter Stolz auf diese Entwicklung sind."
Etwas zu Feiern gab es dann auch noch zusätzlich. Mit dem Bau eines 3.000 Quadratmeter großen Terminals im Güterverkehrszentrum (GVZ) Berlin-Süd in Großbeeren erweitert DB Schenker Logistics das Angebot für Kunden aus Industrie und Handel im Großraum Berlin-Brandenburg. Rund neun Millionen Euro investiert die Landesgesellschaft Schenker Deutschland AG in ein hochmodernes Umschlagzentrum mit 50 Verladetoren, das bis Ende 2011 auf einer Gesamtfläche von 22.500 Quadratmetern entstehen soll.

Schon im Frühjahr 2011 beginnen die Baumaßnahmen in Großbeeren. Künftig sollen die Kunden der Region aus zwei Richtungen bedient werden. Während die neue Geschäftsstelle Berlin-Süd dann den Süden Berlins und Brandenburgs versorgt, fahren die Lkw des schon bestehenden Standorts in Charlottenburg die nördlichen Gebiete der Hauptstadt und des Umlandes an. Mit doppelter Kapazität versorgen die Logistiker von DB Schenker die Kunden der Region damit schneller und effizienter. „Mit zwei Standorten verkürzen wir die Wege zu unseren Kunden und reduzieren auch die Emissionen. Gleichzeitig sorgen wir für die schnellere Bedienung unserer Kunden. Durch ein dichteres Belieferungsnetz arbeiten wir ökonomischer und sorgen gleichzeitig für nachhaltige Logistik“, sagt Carsten Rutkowski, Leiter der Geschäftsstelle Landverkehr/Logistik der Schenker Deutschland AG in Berlin. „Darüber hinaus haben wir bereits einen Optionsvertrag für eine Anschlussfläche von 22.000 Quadratmetern unterschrieben, die wir bei Bedarf zeitnah erschließen können.“
In ungezwungener Atmosphäre ergaben sich interessante Gespräche zwischen Investoren und der örtlichen Politik "DB Schenker wird mit 35 bis 50 Arbeitsplätzen starten, aber langfristig sicherlich mehrere hundert Mitarbeiter beschäftigen", so Dirk Steinhausen. "Aber es gab auch Wünsche an die Politik: Die Verbindungen mit den ÖPNV sind häufig als ausbaubar bezeichnet worden. Wir haben über 4.000 Arbeitsplätze hier, aber die schlechte Anbindung mit Bus und Bahn wird zunehmend ein Investitionshemmnis. Was nutzen die besten Arbeitsplätze, wenn die Leute nicht hinkommen. Weiterhin gab es Wünsche nach neuen und großen Flächen. Bei einem Auslastungsgrad von über 90% wird eine Vergrößerung mit Erweiterungsflächen zwingend. Hier sind bereits erste Schritte eingeleitet worden." so Steinhausen weiter.

Donnerstag, 04.11.2010

100% für Helgert
Neuer Vorsitzender ist der alte Vorsitzende

Auf einmal ging es ganz schnell, innerhalb weniger Minuten war für die CDU Ludwigsfelde ein neuer Vorsitzender gewählt worden. Der Wahlleiter Dirk Steinhausen, der CDU-Chef aus Großbeeren, gratulierte Detlef Helgert unter Applaus der Mitglieder. „100 % der Stimmen gab es nicht mal früher“, gratulierte auch der CDU Kreischef Danny Eichelbaum, MdL, dem neuen Vorsitzenden Detlef Helgert zu dem eindrucksvollen Ergebnis.
Helgert hatte die CDU bereits von 2007 bis 2009 geführt und wollte eigentlich sich auf sein Stadtverordnetenmandat konzentrieren. „Ich habe mich in die Pflicht nehmen lassen, nachdem der ehemalige Vorsitzende nach nur 6 Monaten das Handtuch geschmissen hatte. Jetzt übernehme ich das Amt mit dem Ziel die Politik der Nadelstiche, mit der wir die beherrschende, aber matte SPD in der Stadt ärgern, auch weiterhin zu betreiben. Wir sind eine kleine leistungsstarke Truppe und können im Vergleich zu den Bürgerinitiativen alle Themenbereiche abdecken.“ In großer Harmonie wurde die Wahl im „Alten Krug“ durchgeführt, hierbei wurde auch der stellvertretende Vorsitzende Sven Strauchmann für seine bisherige Arbeit geehrt. Danach begann sofort die politische Arbeit und es wurden über die kommenden Projekte gesprochen. Hierbei wurde intensiv über die kommenden Flugrouten diskutiert. Die Stadtverordneten Andreas Helms und Detlef Helgert berichteten von den Veranstaltungen der Schutzgemeinschaft der Umlandgemeinden.

Foto (von rechts nach links): Detlef Helgert, Danny Eichelbaum, Dirk Steinhausen (Quelle: Steinhausen)

Samstag, 30.10.2010

Hermann Kühnapfel zum neuen MIT-Landesvorsitzenden gewählt
CDU Kreisverband Teltow-Fläming gratuliert


Hierzu erklärt der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum:
"Hermann Kühnapfel ist beim Mittelstandstag der MIT Brandenburg am 30.10.2010 in Wünsdorf mit 96% der abgegebenen Stimmen zum neuen Landesvorsitzenden der Mittelstandsvereinigung von CDU/CSU gewählt worden. Der CDU-Kreisverband Teltow-Fläming freut sich sehr, dass mit Hermann Kühnapfel an der Spitze der Mittelstand in Brandenburg und Teltow-Fläming eine starke Stimme hat. Bereits im Kreistag und in der Stadtverordnetenversammlung Zossen hat sich der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Hermann Kühnapfel für die Belange und Interessen der mitteständischen Unternehmen und Handwerksbetriebe eingesetzt.Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Teltow-Fläming und Brandenburg nach der Finanz-und Wirtschaftskrise ist ein Hoffnungszeichen. Dieser Trend muss sich weiter verfestigen und darf nicht durch eine wirtschaftsfeindlichen Politik der rot-roten Landesregierung aufs Spiel gesetzt werden. Für die MIT stehen eine nachhaltige Energiewirtschaft, eine konsequente Haushaltskonsolidierung, der Subventionsabbau, ein leistungsgerechtes Steuersystem sowie die demographische Modernisierung unserer sozialen Sicherungssysteme im Vordergrund.


Foto: (von rechts nach links) Ralf von der Bank, Herman Kühnapfel, Dirk Steinhausen und Danny Eichelbaum (Quelle: Eichelbaum)

Am Mittelstandstag in Wünsdorf nahmen neben der CDU Landes,-und Fraktionsvorsitzenden Dr. Saskia Ludwig MdL, die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Katherina Reiche MdB, die CDU-Bundestagsabgeordneten Andrea Voßhoff und Michael Stübgen, die CDU-Landtagsabgeordneten Barbara Richstein, Sven Petke, Frank Bommert und Danny Eichelbaum sowie der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Dirk Steinhausen und der CDU-Kreistagsabgeordnete Dr. Ralf von der Bank an der Veranstaltung teil."

Samstag, 30.10.2010
Aus der Märkischen Allgemeinen:

GVZ-ERWEITERUNG: Gemeindevertretung lehnt Einwohnerantrag ab
Abgeordnete: Kein Verzicht auf Gewerbesteuern

GROSSBEEREN - Trotz des Einwohnerantrages in bürgerbewegten Zeiten, die Erweiterung des Güterverkehrszentrums (GVZ) zurückzunehmen, lehnten die Gemeindevertreter von FDP, CDU, SPD und Die Linke die Aufhebung ihres Beschlusses ab. Nur der Vertreter des Freien Bürgerbündnisses (FBB) stimmte dafür. Seine Fraktion hatte schon vor einem guten Jahr gegen die GVZ-Erweiterung am Lilograben gestimmt.
Jede Fraktion nannte ihre Gründe, was von etwa 60 erschienenen Bürgern aufmerksam zur Kenntnis genommen wurde. Ihre Meinung dazu konnten sie danach aber nicht mehr abgeben. Dafür hatten sie zuvor in der Einwohnerfragestunde die Möglichkeit, sich dazu zu äußern. „Wir brauchen nichts, was noch mehr schmutzt und lärmt“, sagte eine Bürgerin.
Hans-Joachim Zempel, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Lilograben, die 570 Unterschriften für den Einwohnerantrag gesammelt hatte, durfte zu Beginn des Tagesordnungspunktes seine Stellungnahme abgeben. Mit der Erweiterung am Lilograben würde Großbeeren von drei Seiten von Gewerbebetrieben umschlossen. Lärm- und Schadstoffemissionen würden weiter ansteigen und die Lebensqualität in den nördlichen Wohnlagen verschlechtern, betonte Zempel. Die vorgesehene Erweiterungsfläche berühre ein Landschaftsschutzgebiet, dessen Funktion als Frischluftschneise für den Berliner Süden dann eingeschränkt würde. Zempel kündigte weitere Bemühungen an, das Projekt zu verhindern, wenn die Gemeindevertreter dem Einwohnerantrag nicht folgen sollten.
Die folgten dem trotzdem nicht. Nach einer ausführlichen Erläuterung über den bisherigen Verlauf der Planung, den gesetzlich korrekt erfolgten Aufstellungsbeschluss und die weiteren Einflussmöglichkeiten im Rahmen der Bürgerbeteiligung durch Planungsamtsleiter Lutz Ritter verteidigten die einzelnen Fraktionen ihre Positionen. Hauptargument waren die Einnahmen aus der Gewerbesteuer, ohne die die Gemeinde sich nicht all diese Infrastruktur-, Bildungs- und Sozialmaßnahmen leisten könne, die wesentlich zur Lebensqualität der Bürger beitrügen.
Teja Grzeskowiak (FDP) sah weiteren Bedarf für neue Firmenansiedlungen. Die Erweiterungsfläche sei ausreichend weit von der nächsten Wohnbebauung entfernt und würde optisch wie akustisch abgeschirmt. Um zusätzlichen Verkehrslärm zu vermeiden, fordere man ein Fahrverbot für Lkws durch den Ort.
Dirk Steinhausen (CDU) erinnerte an die 4000 Arbeits- und 130 Ausbildungsplätze, die das GVZ geschaffen habe. Durch das GVZ würde Verkehr aus den Städten herausgehalten und der Lilograben könnte durch das eingeleitete Niederschlagswasser revitalisiert werden. Außerdem seien die Böden erheblich belastet. „Ich würde da mit meinen Kindern nicht spielen gehen.“
Rolf Brand vom FBB meinte, dass Geld allein Großbeeren nicht attraktiver mache. „Wir erleben es überall, dass politische Entscheidungen durch die Bürger kaum zu verhindern sind“, bedauerte er angesichts der zu erwartenden Abstimmungsniederlage.
Petra Brückner (SPD) nannte vor allem die finanzielle Ausstattung und mögliche Erweiterung der Schule als maßgeblich für die Gemeindeentwicklung, was ohne die Gewerbesteuereinnahmen nicht gehe.
Irene Pacholik (Linke) sah in dem strikten Aufstellungsverfahren noch immer die geeignetste Form. Da sie erst beginne, gebe es noch jede Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen.
Die Gemeindevertretung lehnte den Einwohnerantrag mit einer Ja- und 16 Nein-Stimmen ab. (Von Hartmut F. Reck)

und der dazugehörige Kommentar:

Hartmut F. Reck findet, dass Großbeeren nicht Stuttgart und Stuttgart nicht Großbeeren ist
Aufwachen 21

Der Vergleich mit Stuttgart 21 war schnell gezogen. Er lautete nicht „Großbeeren 21“, sondern „Lilo 21“, also benannt nach dem Lilograben, an dessen Rand im nördlichen Bereich Großbeerens eine Erweiterungsfläche für das erfolgreiche und einträgliche Güterverkehrszentrum entstehen soll.
Zweifellos gibt es Ähnlichkeiten, nämlich dass sowohl in Stuttgart als auch in Großbeeren Politik und Verwaltung geplant und die Bürger gepennt haben.
Aber schon allein was den Umgang mit den Bürgern betrifft, auch wenn der von 570 von ihnen unterzeichnete Einwohnerantrag am Donnerstagabend abgelehnt worden ist, ist ein ganz anderer als der in Stuttgart. So bemühen sich Gemeindevertretung und Gemeindeverwaltung eben gerade um mehr Bürgerbeteiligung, oder wenigstens um etwas Bürgerinteresse. So ist man gerade dabei, eine Gemeindeentwicklungskonzeption zu erarbeiten. Dazu hat man eine Ausstellung mit Informationstafeln organisiert, aber gekommen ist so gut wie niemand.

Vielleicht wird ja durch den Unmut über die GVZ-Erweiterung am Lilograben manch ein Bürger soweit aufgerüttelt, dass sein nun erwachtes Interesse an kommunalpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten trotz dieser Enttäuschung nicht wieder einschläft.

Donnerstag, 28.10.2010

CDU Großbeeren freut sich über jede Ansiedlung

Anlässlich der Übergabe von Alcaro Invest an docdata gratuliert die CDU Großbeeren der erfolgreichen Unternehmensansiedlung.
Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, begrüßt die Entscheidung für den Standort im erfolgreichsten Güterverkehrszentrum des Ostens ausdrücklich.
"Wir sind dankbar für jede Ansiedlung. Eine offensive Arbeitsplatz- und Wirtschaftspolitik ist die beste Finanzpolitik für unsere Gemeinde. Unser Streben liegt in der Sicherung vorhandener und der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Durch neue Gewerbeansiedlungen ergeben sich langfristig weitere  Steuereinnahmen; somit verbessert sich die Einnahmesituation der Gemeinde. Da die Gemeinde nicht selber unternehmerisch tätig werden darf, muss Großbeeren für die besten Rahmenbedingungen sorgen. Der Ausbau des Güterverkehrszentrum ist hier das richtige Zeichen."

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Alcaro Invest übergibt Logistikflächen an doctata im GVZ Großbeeeren

Großbeeren: Im GVZ Berlin Süd Großbeeren hat der Investor und Projektentwickler Alcaro im September seinen ersten Bauabschnitt über 10.000 qm maßgeschneiderte Logistikfläche fertig gestellt und an docdata fulfilment übergeben.
Von hier aus wird der Logistiker für Onlinehandel Ende Oktober mit rund 150 Mitarbeitern seinen Betrieb für E-Commerce-Marken wir Zalando oder Best4Friends aufnehmen. Der zweite Bauabschnitt auf der 47.000 qm großen Grundstücksfläche, die Alcaro Invest zu Beginn dieses Jahres erworben hatte, wird mit 7.500 qm Fläche (6.800 qm Logistikfläche sowie 700 qm Büro- und Verarbeitungsfläche) als potentieller Erweiterungsbau für docdata vorgehalten. Ein dritter Bauabschnitt über weitere 10.000 qm, der den ersten Alcaro Logistikpark komplettiert, soll in 2011 realisiert werden. Mit über 200 Gästen feiert die Gemeinde Großbeeren und die Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH (ipg Potsdam) im November im Objekt der Alcaro Invest in der Märkischen Alle das 15-jährige Bestehen des GVZ Großbeeren.
Das insgesamt 150 ha große GVZ Großbeeren ist mit allen wichtigen Verkehrsverbindungen vernetzt und bietet den ansässigen Unternehmen zwei Anschlüsse zur vierspurigen Bundesstraße 101, die zum Berliner Autobahnring führt. Ein Umschlagterminal sorgt zudem für eine optimale Verbindung von Schiene und Straße in die Seehäfen Hamburg und Bremerhaven; zusätzlich startet der Komplettzug Ostwind mehrmals wöchentlich in Richtung Russland. Das GVZ-Großbeeren gehört zu den Top-Logistikstandorten Europas und erzielte u.a. aufgrund des hohen Ansiedlungsgrades und der hohen Beschäftigungsquote (fast 4.000 Arbeitsplätze) Rang 10 unter weit über 100 europäischen GVZ (Studie der Deutschen GVZ-Gesellschaft, Januar 2010).

Dienstag, 26.10.2010

CDU-Fraktionen Ludwigsfelde und Großbeeren für Unterstützung der Forderungen der Schutzgemeinschaft - Erste gemeinsame Fraktionssitzung der CDU-Fraktionen

Am Donnerstag, den 21. Oktober 2010 trafen sich die Spitzen der CDU-Fraktionen der Stadt Ludwigsfelde und der Gemeinde Großbeeren zu einer ersten gemeinsamen Sitzung in Ludwigsfelde.
Hintergrund der gemeinsamen Sitzung war die Orientierung und Ideenfindung für eine zukünftige Zusammenarbeit beider Fraktionen sowie die Geschehnisse der letzten Wochen. Im Hinblick auf politische Entscheidungen der nächsten Jahre, sollen gemeinsame Positionierungen bei Infrastrukturprojekten, Tourismus und bei der Frage der kommunalen Finanzsituationen erarbeitet werden.

Andreas Helms, Vorsitzender der CDU Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Ludwigsfelde dazu: „ Mit Blick auf die nächsten Jahre müssen wir Städte und Gemeinden im Norden des Landkreises Teltow-Fläming in wichtigen Fragen wie der Infrastruktur enger zusammenarbeiten. Allein zu wissen, was die Nachbarn planen und umsetzen wollen, hilft uns langfristig zukunftsweisende Projekte schneller zum Erfolg zu führen. Die Herausforderungen in den nächsten Jahren werden nicht leichter. Daher bedarf es langfristiger Strategie um Arbeitsplätze zu sichern und die Voraussetzungen für Familien in unseren Orten zu verbessern.“
Auch konkretes wurde bei dem Treffen deutlich.
Ein großen Raum nahm die derzeitige Diskussion über die vorgestellten Flugrouten für den Flughafen BBI ein.
Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren, hierzu: „Wir unterstützen die Forderungen der Schutzgemeinschaft der Umlandgemeinden Flughafen Schönefeld. Insbesondere die Forderung zur Festsetzung von Flugrouten, welche ein Maximum an aktiven Schallschutz für die vom Fluglärm betroffenen Menschen garantiert.“ Detlef Helgert, Stadtverordneter der CDU in Ludwigsfelde ergänzt: „Als vordringliches Ziel bleibt das Nachtflugverbot für den BBI in der Zeit von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr.“
Im Laufe der Beratung wurden die bestehenden Informationen ausgetauscht.
Günter Henkel, CDU Fraktionsvorsitzender in Großbeeren unterstreicht: „Eine Nutzungsstrategie für beide Start- und Landebahnen, die sich nicht an den wirtschaftlichen Interessen der Airlines ausrichtet, sondern am Schutzbedürfnis der Lärmbetroffenen muss für den Standort BBI Ziel sein.“
Insgesamt zeigte sich, wie schnell alle Teilnehmer auf ‘einer Wellenlänge’ lagen. „Es ist immer schön sich mit den Nachbarn auf ein Bier zu treffen.“

Montag, 25.10.2010

Wir setzen auf Qualität und Profil.
CDU verfasst Grundsatzpapier zur kommunalen Kulturpolitik

Im Rahmen einer Fraktionssitzung hat die CDU Großbeeren ein Grundsatzpapier zur kommunalen Kulturpolitik erarbeitet. „Wir wollen langfristig die Kultur in unserer Gemeinde ausbauen. Wir setzen hierbei auf Qualität und Profil.“ Beschreibt der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen, das Ziel der Richtlinie. Kunst- und Kulturereignisse sind für viele Bürger unverzichtbar für persönliche Lebensqualität.
„Kultur steht meistens zwischen Sparzwang und sozialem Auftrag. Sparzwang, weil die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde beschränkt sind und die Grundversorgung der sozialen Infrastruktur (z.B. Kita, Schule, Freizeitangebote, usw.) einen Großteil der Mittel benötigt.
Kultur ist aber sozialer Auftrag. Wir möchten die vielfältigen Kulturereignisse im Zusammenwirken mit allen an Kunst und Kultur interessierten Mitbürgern fördern. Die Öffentlichkeit soll gezielt über kulturelle Aktivitäten informiert werden.“ Beschreibt der Vorsitzende Dirk Steinhausen die Situation.

Grundsatzpapier zur kommunalen Kulturpolitik

Mittwoch, 20.10.2010

Archivsatzung beschlossen

Von der Wiege bis zur Bahre - Formulare, Formulare...
Viele haben sich gefragt, was mit den vielen Schriftstücken passiert, die im Rathaus verfasst werden oder dort eingehen? Die meisten werden nach Ablauf ihrer Aufbewahrungsfrist vernichtet; einige müssen auch dauerhaft aufgehoben werden.
Wie und was in einem Archiv passiert ist im Brandenburgischen Archivgesetz geregelt, aber auch alle Gemeinden müssen sich dem stellen. So hat die Gemeinde Großbeeren auf Antrag der CDU Großbeeren eine Archivsatzung erlassen. Die Aufgabe des Gemeindearchivars besteht zunächst darin, die Materialien zu sichten und zu ordnen.
„Archive dienen nicht nur zur Wahrung von Rechtsinteressen, sondern die haben zunehmend die Funktion gewonnen, anhand ausgewählter Unterlagen die Geschichte des Ortes zu dokumentieren“,. umschreibt der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen, die Funktion.
„Archive stehen grundsätzlich jedem zur Einsichtnahme offen, sofern Datenschutz und Persönlichkeitsrechte gewahrt bleiben. Wir hatten hier Regelungsbedarf, auch um unser geschichtliches Erbe zu erhalten." so Steinhausen weiter.

Freitag, 15.10.2010

Tatort: Oktoberfest Diedersdorf

Auf einmal merkte man eine betroffene Stimmung bei der Ortsbeiratssitzung in Diedersdorf. Besorgte Anwohner erzählten von den nächtlichen Sachbeschädigungen, die durch ‘Gäste’ des Oktoberfestes entstanden sind.
Das Oktoberfest in Diedersdorf ist sicherlich eine überregionale Veranstaltung, jedes Jahr im September/Oktober kommen bis zu 2000 Besucher an den Wochenenden in das 830-Einwohner zählende Dorf der Gemeinde Großbeeren und feiern dort ausgelassen bei Bier und bayerischer Musik.
Wie jedes Jahr gibt es ein Sicherheitskonzept, das zwischen dem Ortsbeirat, dem Schloss Diedersdorf, dem Ordnungsamt und der Polizei abgestimmt wurde. Gerade der Ortsbeirat mit vielen ehrenamtlichen Helfern versucht mit großem Aufwand den Besucherstrom zwischen Parkplatz und Schloss zu steuern. In den letzten Jahren war die Polizei mit bis zu 25 uniformierten Kräften anwesend. Sie schlichteten in Zusammenarbeit mit dem privaten Sicherheitsdienst große und kleine Probleme zwischen den Gästen und verhinderten zu große Lärmbelästigungen und Sachbeschädigungen zwischen dem Oktoberfestzelt und dem entfernten Parkplatz und gegebenenfalls den Fußweg Richtung S-Bahnhof Blankenfelde.
Aufgrund der Hochwassersituation in Brandenburg wurde an den letzten Wochenenden massiv die Polizeipräsenz ‘runter gefahren’. Der Ortsvorsteher Marian-Andor Wick (parteilos) schätzt: "Anstelle von 25 Polizisten waren merklich weniger vorort." Der stellvertretende Ortsvorsteher, Manfred Seelig (CDU), bestätigt: „ Es waren 8 Polizisten da, in den folgenden Abenden wurde die ursprünglichen Zahlen nicht mehr erreicht. Wir hatten immer mindestens 30% weniger vorort.“
„Die gefühlte Sicherheit der Diedersdorfer hat abgenommen. Es sind zu wenig Polizisten vorort und die, die da sind, haben keine Ortskenntnisse, da sie zumeist aus ganz anderen Landkreisen kommen. Ist das der Beginn der Speer'schen Polizeireform? Bisher gab es noch keine gewalttätigen Übergriffe. Muss erst etwas passieren, damit die Polizei wieder ausreichend Kräfte vorhält? Auch scheint der Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener, die sich grenzenlos ‘zulaufen lassen’ stetig zuzunehmen. Es entsteht ein Tatort: Diedersdorf“, beschreibt der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen die Situation.
„Die Diedersdorfer erwarten zu recht mehr Einsatz und Engagement vom Schlossherrn und eine deutlich höhere Polizeipräsenz. “ So Steinhausen weiter.

Mittwoch, 13.10.2010

CDU Großbeeren begrüßt den Start Kompetenznetz Gartenbau
Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Verbundprojekt / Federführung liegt bei der Leibniz Universität Hannover

Anlässlich der Bewilligung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Verbundprojekt Kompetenznetzwerk WeGa (Wertschöpfung im Gartenbau) im Bereich der Agrar- und Ernährungsforschung im September 2010 seine Arbeit aufgenommen. Ziel ist die Produkt- und Produktionssicherheit von Gemüse, Obst, Zierpflanzen und Ziergehölzen.

Nach Aussage der Leibnitz Universität Hannover bedeutet das, „dass sich Experten mit der Entwicklung nachhaltiger Produktion und Vermarktung befassen."
"Dies reicht zum Beispiel von der Optimierung gesundheitsförderlicher Inhaltstoffe durch neue Genotypen, über eine schonende Kontrolle von Schaderregern mittels Resistenz oder integrierten Pflanzenschutzverfahren bis hin zu einem sparsamen Umgang von Energieressourcen für die heimische Zierpflanzenproduktion im Gewächshaus", erläutert Netzwerksprecher Prof. Thomas Rath vom Institut für Biologische Produktionssysteme der Leibniz Universität Hannover.

„Es ist gut, dass durch das Kompetenznetz innovative Forschung und die Förderung und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses unterstützt werden“, begrüßt der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen, den Start. "Das Kompetenznetz hat 44 Verbundpartner. Einer davon ist das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzen in Großbeeren."
Gefördert wird WeGa mit insgesamt 6,4 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und den Ländern Brandenburg und Bayern. „Die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Johanna Wanka, ist in Brandenburg keine Unbekannte. Johanna Wanka (CDU) war lange Jahre in Brandenburg Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur .“ erläutert Steinhausen weiter.

Laut Pressemitteilung der WeGA kooperiert man "mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Bundes und der Länder: mit dem Julius Kühn Institut Braunschweig, dem Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam, dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzen Großbeeren sowie mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.“

Montag, 11.10.2010

Wenn die Schule früher beginnt, als die Verkehrsplaner wissen

Im Ortsteil Diedersdorf der Gemeinde Großbeeren gibt es eine Fußgängerampel.
Diese Fußgängerampel dient der Verkehrssicherheit, insbesondere dem Schülerverkehr, der gefahrlos die Straßenseite wechseln soll.
Doch leider geht wird die Ampel täglich erst um 7:00 Uhr in Betrieb. Somit müssen alle Schüler, die entweder weiter weg zur Schule müssen oder Schüler, bei denen die Schule bereits um 7:30 Uhr beginnt, ohne Querungshilfe die Strasse passieren. Der CDU Gemeindevertreter Dirk Steinhausen wurde von besorgten Eltern aufmerksam gemacht. „Ich habe mich mit den zuständigen Stellen in Verbindung gesetzt, man wird spätestens nach den Herbstferien die Änderung der Startzeit der Verkehrsampel vollzogen haben. So etwas passiert, wenn die Verkehrsplaner immer noch von Schulbeginn 8:00 Uhr ausgehen. Inzwischen haben einige Schulen ihre Zeiten vorgelegt. Jetzt können auch Schüler sicher über die Straße, die früher los müssen.“

Freitag, 08.10.2010

Nichts genaues weiß man - Flugrouten
Voller Saal in Großbeeren

Rund 150 Bürger waren am Donnerstag der Einladung der CDU Großbeeren zur Informationsveranstaltung in den Gemeindesaal Großbeeren gefolgt.
Ursprünglich war die Veranstaltung für den Sitzungsraum in der Alten Molkerei vorgesehen. „Aufgrund der großen Nachfrage sind wir kurzerhand umgezogen. Aber selbst der Gemeindesaal war voll.“, so der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.
Mit dabei war der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden Flughafen Schönefeld e.V., Carl Ahlgrimm. Er berichtete über den Stand der Dinge und über die Möglichkeiten einer aktiven und passiven Lärmreduzierung bei Optimierung der Flugrouten und Organisation der An- und Abflüge.
In der Schutzgemeinschaft sind die Gemeinden Eichwalde, Schulzendorf und Zeuthen im Osten des Flughafens und Ludwigsfelde, Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren im Westen des Flughafenumfelds zusammengeschlossen.

Foto: Dirk Steinhausen und Carl Ahlgrimm (Quelle: Steinhausen)

Das Ziel der Veranstaltung machte Dirk Steinhausen in seiner Eröffnung klar: „Wir wollen aufklären, den derzeitigen Informationsstand wiedergeben, dort wo mit der Masse an unterschiedlichen Informationen Unsicherheit verbreitet wird. Die Schutzgemeinschaft ist, eine der Wenigen gewesen, die in den letzten Jahren konsequent versucht hat, die Lärmbelastung zu reduzieren. Andere Gemeinden haben uns belächelt, sich als Zaungast gefühlt und werden jetzt erst aktiv. Umso erstaunlicher sind die derzeitigen Reaktionen.“ So Dirk Steinhausen weiter.

Carl Ahlgrimm berichtete von den derzeitigen Alternativen. Insbesondere vom Vorschlag des Flughafen-Experten Faulenbach da Costa, der eine Studie im Auftrag der Gemeinde Großbeeren, der Stadt Ludwigsfelde und des BVBB erstellte zum Themenbereich „Möglichkeiten des aktiven Schallschutzes am Flughafen BBI.“
„Wir sind bereits seit Jahren aktiv,“ so Ahlgrimm weiter, der dann von der beschlossenen Erweiterung der Fluglärmkommission berichtete. Die Aufgaben sowie die Zusammensetzung der Fluglärmkommission sind in § 32b Luftverkehrsgesetz geregelt. Die Fluglärmkommission ist das Beratungsorgan der Genehmigungsbehörde des Brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) sowie der DFS Deutschen Flugsicherung GmbH. Zur Zeit sind 17 stimmberechtigte Mitglieder in der Kommission, etwas mehr als die vom Gesetzgeber empfohlenen 15 Mitglieder (§32b, Abs. 4).
„Eine Erhöhung der Anzahl der Mitglieder der Lärmkommission bedeutet, dass Einigungen und Kompromisse noch schwieriger werden.“ So kommentiert Dirk Steinhausen, die Erhöhung der Anzahl der Mitglieder der Lärmschutzkommission.“ Carl Ahlgrimm erinnert: „Die Kommission soll paritätisch besetzt sein, somit müssten, wenn 7 neue Gemeinden dazu kommen, auch 7 weitere Flughafen affine Plätze neu besetzt werden.“

Die geplanten Flugrouten wurden diskutiert und es kam zu Ausdruck, dass eine Reduzierung des Winkels der westlichen Starts der Nordbahn, zwar zu einer Reduzierung in Berlin, aber zu einer deutlichen Verschlechterung der Umlandgemeinden Großbeeren und Blankenfelde-Mahlow führen würde.

„Wenn man Berlin entlastet, belastet man Brandenburg mehr. Hier ist die Landesregierung gefordert uns nicht zu Bürgern zweiter Klasse abzustempeln. Die massive Belastung von den 25.000 Einwohnern in Blankenfelde/Mahlow, wo die Flugzeuge in 300 Metern über die Dächer fliegen, muss höher wiegen als in Teltow/Stahnsdorf, wo bereits eine Höhe von knapp 2.000 Metern erreicht wird. Zumal die in der Schutzgemeinschaft organisierten Gemeinden nach wie vor alle Landungen abbekommen. “ So Steinhausen weiter. „Leider kann derzeit noch keiner konkrete Aussagen treffen.“ bestätigte Ahlgrimm „Nichts genaues weiß man“, umschrieb der CDU Vorsitzende die derzeitige Informationslage. „Wir müssen, um Schaden von unserer Gemeinde zu wenden dem politischen Druck standhalten und uns für faire Lösungen einsetzen.“ So Steinhausen abschließend.

Dienstag, 05.10.2010

Diebstahlserie in Großbeeren
Petition fordert Wachenerhalt in Ludwigsfelde
 
Anlässlich einer nächtlichen Diebstahlserie in Großbeeren bei dem gleich mehrere Fahrzeuge beschädigt wurden, erinnerte der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes Großbeeren, Dirk Steinhausen, daran, dass es um das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger gehe. „Für jede Ansiedlung in unser Gemeinde, ob privat Hauskauf oder Firmenansiedlung, gilt: Sicherheit ist eine grundlegende Investitionsentscheidung.“
Dirk Steinhausen erläutert, dass die bei der Landesregierung in Potsdam diskutierten Wachenschließung, den Rückzug der Polizei im Landkreis bedeutet. „Ein Diebstahl in der Teltower Straße, zwei Diebstähle in der Ginsterstraße und ein Diebstahl in der Akazienstraße in der Nacht vom Montag zum Dienstag sprechen eine deutliche Sprache." erklärt der CDU-Mann. „Wenn die Polizei jetzt bereits so lange braucht, um rechtzeitig aus Ludwigsfelde zu kommen, wie soll das erst werden, wenn der Wachen-Standort noch weiter weg ist?“, Fragt er und appelliert an den neuen Innenminister, nicht weiter Stellen bei der Polizei zu streichen.
Nachdem die Stadt Ludwigsfelde eine Petition für den Erhalt der Polizeiwache Ludwigsfelde an den Landtag verfasst hat, folgte auf Initiative der CDU jetzt auch die Gemeinde Großbeeren.
„Solche Diebstahlserien, zusammen mit solchen dramatischen Vorkommnissen, wie den Bankeinbruch im Mai diesen Jahres, zeigen deutlich, dass wir um heimatnahe Polizeiwachen kämpfen müssen,“ so Dirk Steinhausen abschließend.

Freitag, 01.10.2010

20 Jahre Vereinigungsparteitag der CDU Deutschlands
Vier aus Teltow-Fläming waren dabei

Die CDU Deutschlands feierte mit einer Festveranstaltung in Berlin den Vereinigungsparteitag der CDU Deutschlands vor 20 Jahren. Auf einem bewegenden Parteitag vom 1. - 2. Oktober 1990 vollzog die CDU mit dem Beitritt der Landesverbände Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie der Vereinigung des Berliner Landesverbandes die Einheit der CDU Deutschlands. Anlässlich dieses Datums waren die Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Kanzler der Einheit, Helmut Kohl, sowie zahlreiche verdienstvollen Mitglieder ins Palais am Funkturm gekommen, um diesem Tag zu gedenken. Auch einige Mitglieder der CDU Teltow-Fläming waren anwesend und erinnerten sich.

Helmut Kohl machte in seiner Rede seiner Partei Mut, den "die CDU ist kein Auslaufmodell, sondern Zukunftsmodell." Helmut Kohl wurde 1990 zum ersten Vorsitzenden der gesamtdeutschen CDU gewählt. Für ihn war der Vereinigungsparteitag "ein großer Tag in der Geschichte".
Die vier Teltow-Fläminger waren tief bewegt vom Alt-Kanzler. Als Bindeglied zur jungen Generation war der Vorsitzende der Jungen Union Teltow-Fläming, Andreas Schröder, zusammen mit der ehemaligen Landesvorsitzenden der CDU Brandenburg und langjährigen Abgeordneten im Landtag, Carola Hartfelder dabei. Sie wurde begleitet von ihrem Mann, dem Bürgermeister Dahmetals, Manfred Hartfelder, und dem CDU Vorsitzenden aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.


Foto: Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl bei seiner Rede (Quelle: Steinhausen)

Foto: Dr. Helmut Kohl und Dr. Angela Merkel (Quelle. Steinhausen)

Foto: (von links nach rechts) Andreas Schröder, Dirk Steinhausen, Manfred Hartfelder und Carola Hartfelder (Quelle: Steinhausen)

Donnerstag, 30.09.2010

Polizeiwache Ludwigsfelde muss erhalten werden
Großbeeren folgt Ludwigsfelde

Der Kampf um den Erhalt der Polizeiwache Ludwigsfelde geht weiter. Nachdem die Stadt Ludwigsfelde eine Petition für den Erhalt der Polizeiwache Ludwigsfelde an den Landtag verfasst hat, folgt jetzt die Gemeinde Großbeeren. „Wir wollen alle Möglichkeiten nutzen, um unseren Protest gegen die Schließung der Polizeiwache Ludwigsfelde zu artikulieren," so der Initiator, der Chef der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen. „Nachdem ich von der Petition gelesen hatte, habe ich mit dem Bürgermeisterbüro in Ludwigsfelde Kontakt aufgenommen und um den Text gebeten. Den Petitionstext habe ich etwas angepasst.“ Der Petition wurde jetzt in der Gemeindevertretung behandelt und einstimmig befürwortet.
Es ist erschreckend wie wenig sich die Landesregierung, um die Sicherheitsbedürfnisse der Bürger schert. So heißt es in der zur Strukturreform eingesetzten Kommission:
Zu erwarten ist, dass im Jahr 2020 rund 40 Prozent der Bevölkerung im Berliner Umland leben und sich damit auf zirka zehn Prozent der Fläche Brandenburgs konzentrieren werden.
Mit der Bevölkerungsentwicklung einhergehend sind strukturelle Veränderungen im Bereich der Kriminalität, der Verkehrsunfälle und der Einsatzlage zu erwarten.
Diese demografiegestützten Szenarien zur künftigen Kriminalitätsentwicklung deuten auf einen Rückgang der Jugend- und Gewaltkriminalität durch die demographische Alterung hin. Lediglich im unmittelbaren Umland von Berlin - ...- ist mit einem Zuwachs zu rechnen.“

„Bei einer Schließung der Wache sind für die gesamte Region erhebliche Einschnitte in der öffentlichen Sicherheit, Gefahrenabwehr, Strafverfolgung und Prävention zu erwarten. Wird die Präsens einer handlungsfähigen bürgernahen Polizei reduziert, erfolgt das zulasten des Sicherheitsbedürfnisses der Bevölkerung. Gleichzeitig ist eine Verschlechterung des Standortfaktors „Sicherheit“ auch für die hiesige Wirtschaft und potentielle Investoren am Wirtschaftsstandort Großbeeren zu befürchten.“ So Steinhausen weiter.
Petitionstext der Gemeinde Großbeeren

Dienstag, 28.09.2010

Osdorfer Straße stürzt B101 ins Chaos

Kaum legt der Bauamtsleiter der Gemeinde Großbeeren, Lutz Ritter, das Telefon nieder, klingelt es erneut. "Wir können zwei bis drei Leute einstellen. Viele Bürger rufen an und beschweren sich über die Sperrung der Osdorfer Straße. Seit Ende letzter Woche ist die Straße für mindestens 14 Tage auf Anweisung des Straßenverkehrsamtes gesperrt worden. Wir müssen notwendige Reparaturen durchführen." So Ritter weiter.
"Die Bürger beschweren sich bei der Gemeindeverwaltung und bei uns Kommunalpolitikern, und zu Recht. Viele rufen direkt aus dem Stau auf der B101 an und machen ihrem Ärger Luft. Bis zu einer Stunde zusätzlicher Wartezeit und stehende Autos bis hinter den Abzweig Heinersdorf sind keine Seltenheit", so der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen. "Der Landesbetrieb hat ja die Bedeutung dieser Straße angezweifelt. Bei 9000 Fahrzeugen am Tag kann man wohl nicht mehr von einer 'untergeordneten Gemeindestraße' sprechen" ärgert sich Steinhausen. "Die sollen mal herkommen und sich ansehen, wie selbst eine vierspurige Bundesstraße im täglichen Chaos versinkt. Selbst die B101 schafft es nicht die zusätzlichen Fahrzeuge abzuführen, geschweige den, wenn die Fahrzeuge sich durch Teltow quälen. Wenn das nicht die Bedeutung zeigt; was dann?" Fragt Dirk Steinhausen abschließend.

Samstag, 25.09.2010

MIT Teltow-Fläming nominiert Kühnapfel

Die Mittelstandsvereinigung (MIT) Teltow-Fläming hat auf ihrer Mitgliederversammlung den Vorsitzenden Hermann Kühnapfel, als Kandidaten für den Landesvorsitz der brandenburgischen Mittelstandsvereinigung nominiert. Der Landesvorstand der Mittelstandsvereinigung stellt sich auf einer Landesdelegiertenversammlung am 30. Oktober 2010 in Wünsdorf zur turnusmäßigen Wahl.
Auf der regulären Mitgliederversammlung in Thyrow wurde über die aktuellen Probleme des Mittelstands gesprochen. Hierbei wurde nochmals die Bedeutung der Mittelständler für unsere Wirtschaft hervorgehoben. Gerade in einem Bundesland, wie Brandenburg, das von industriellen Großunternehmen durch die wirtschaftsfeindliche Ansiedlungspolitik der rot-roten Landesregierung eher gemieden wird, zeigt sich diese Bedeutung. Der Mittelstand stellt hier weit über 85 % der Ausbildungskräfte und fast 90 % der Wirtschaftsleistung.
In großer Harmonie und einstimmig wurde Hermann Kühnapfel von der Mitgliederversammlung unterstützt das Amt des Landesvorsitzenden der MIT anzustreben.
Zuvor hatte bereits der Landesvorstand der MIT sein Votum für Hermann Kühnapfel abgegeben.
Der 64-jährige Unternehmer, der in der Region seit Jahren als zupackender "Vollblutunternehmer" bekannt ist, sitzt für die CDU im Stadtparlament der Stadt Zossen, sowie im Kreistag des Landkreises Teltow-Fläming und hat maßgeblich am Energiekonzept der Landespartei mitgearbeitet. Er ist verheiratet und hat eine erwachsende Tochter.
In den letzten Jahren war er bereits stellvertretender Landesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung Brandenburg.
Ob die kommenden Probleme vieler klein- und mittelständischen Unternehmen einen Nachfolger zu finden oder die hohe Abbrecherquote von Schüler, die dann ohne Abschluss die Schule verlassen, viele dieser Themen werden uns in naher Zukunft beschäftigen.
„Wir müssen fördern und fordern. Die Situation der sogenannten Altersabgänger ist gerade in einer Zeit, wo die Rente mit 67 Jahren erneut diskutiert wird, bereits besser geworden.
Viele mittelständischen Unternehmen kommen hier zu flexiblen Lösungen, die die Lebensplanung des Einzelnen aber auch die betrieblichen Belang berücksichtigen. Wir wollen die Erfahrungen von älteren Arbeitnehmern nicht missen. Die Demographiesituation macht sie in Deutschland unverzichtbar. Auch müssen wir versuchen jedem Hauptschüler eine Lehrstellen und damit eine Zukunftsperspektive zu bieten. Ohne Ausbildung landen leider zu viele Menschen in Hartz4.“ So der Vorsitzende der MIT-Teltow-Fläming Hermann Kühnapfel.
Foto: Hermann Kühnapfel, Kandidat für den Landesvorsitz (Quelle: Kühnapfel)
Unterstützen wird der Vorschlag von der CDU Teltow-Fläming, die durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Dirk Steinhausen vertreten war.  „Mit diesem Kandidaten wäre der Landesverband Brandenburg der MIT sehr gut positioniert“.

Dienstag, 21.09.2010

Flugrouten und deren Lärmbelastung

Die Flugrouten für den neuen Großstadt Flughafen Berlin-Schönefeld BBI sind in aller Munde. Kurz nach Veröffentlichung eines Vorschlages der Deutschen Flugsicherheit gibt es nach wie vor viel Unsicherheit in der Bevölkerung der Umlandgemeinden.
„Alle Gemeinden sind von den Vorschlägen überrascht worden. Es gibt allein in unserer Gemeinde einige, die werden weniger Fluglärm ausgesetzt sein, andere dagegen etwas mehr. Inwieweit dieser Vorschlag umgesetzt wird, kann zum heutigen Zeitpunkt keiner sagen. Die Aufgabe der Kommunalpolitik kann nur sein, die Belastung für die Anwohner so gering wie möglich zu halten.“ So der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„Viele Bürger fragen an, wie und in welcher Höhe die Flugzeuge jetzt bei ihnen über das Haus fliegen. Wir wollen etwas Licht ins Dunkel bringen und die beiden derzeitigen Vorschläge für die Flugrouten diskutieren. Dankbarerweise ist der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft der Umlandgemeinden, Bürgermeister Carl Ahlgrimm, bereit uns zu berichten. Natürlich sind alle interessierten Bürger der Region eingeladen.“ So Steinhausen weiter. Die Veranstaltung wird am 7. Oktober 2010 um 19:00 Uhr im Versammlungssaal der „Alten Molkerei“ am Rathaus in Großbeeren stattfinden.

Mittwoch, 15.09.2010
Leserbrief  MAZ

„Das Geld der anderen“
Wenn ein Landkreis nicht sparen möchte

„Die Haushaltssicherungskonzepte 2007 und 2008 basieren allein auf die Annahme, dass der Haushaltsausgleich durch sich bessernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen verbunden mit daraus resultierenden Mehreinnahmen erreichbar ist. Konsolidierungsmaßnahmen, die auf der Ausgaben/Aufwandseite ansetzen, waren nicht beschlossen.“ Mit diesen lakonischen Worten stellt die Kommunalaufsicht in ihrem Rechnungsprüfungsbericht fest, wie der Landkreis Teltow-Fläming mit seinen finanziellen Mitteln umgeht. Übersetzt heißt das:“ Wir hoffen auf bessere Zeiten und sparen wollen wir nicht.“ Der Landkreis lebt seit geraumer Zeit vom Dispo, seine kreiseigenen Gesellschaften sind zumeist Verlustbringer. Aber es ist ja nicht schlimm. Das Geld ist ja nicht das Eigene, es gehört dem Steuerzahler. Der Steuerzahler ist keine unbekannte Masse: Das sind sie, liebe Leser. Ob Krankenschwester oder Unternehmer, Rentner, Bauer oder Friseurin jeder zahlt Steuern und ermöglicht es dem Staat dieses Geld umzuverteilen. Auch wenn die Politiker sich im Landkreis mit den Förderschecks feiern lassen....auch das ist ihr Geld.
Aber Geld ist endlich und nach dem Dispo kommt der Überziehungskredit. Wenn mehr Geld für die Schuldentilgung ausgegeben werden muss, als für Investitionen, dann läuft etwas gewaltig schief.
Bereits seit 2 Jahren kommt man im Kreis mit der Sanierung der Kreisfinanzen nicht voran. Die Brandbriefe der Kommunalaufsicht sprechen eine deutliche Sprache. Der Volkskammerkoalition aus SPD, FDP, Die Linke, Grüne fehlt es an Kraft und Dynamik sich gegen die Pleite zu stemmen.
Sparen kostet Kraft und tut weh. So ist es doch viel schöner die schlechte Situation auf das Land oder den Bund zu schieben. Und der Landkreis? Der will lieber die Gemeinden weiter schröpfen. Das ist auch „das Geld der anderen“.

Mittwoch, 08.09.2010

CDU Großbeeren gratuliert FDP-Ortsverband zum 20. Gründungsjubiläum

Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, gratuliert der FDP Großbeeren zum 20.Gründungsjubiläum. Der CDU-Vorsitzende erinnerte daran, dass die Freien Demokraten einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Gemeinde Großbeeren haben. „Die Entwicklung unserer Gemeinde ist mit der FDP verbunden und hierbei insbesondere mit dem langjährigen Vorsitzenden und ehemaligen ehrenamtlichen Bürgermeister, Wolfgang Paul. “, sagte Steinhausen. Zur Kommunalwahl im Mai 1990 war in Großbeeren der Bund freier Demokraten angetreten und auch damals stand bereits ein Name auf dem Wahlzettel: Wolfgang Paul.
„Wir sind eine Partei!“ war die Botschaft jenes Vereinigungsparteitages der Liberalen, der am 11. und 12. August 1990 in Hannover stattfand. Einige Monate zuvor hatten bereits die Montagsdemonstranten gerufen: „Wir sind ein Volk!“
Es dauerte noch einige Tage bis auch die Vereinigung in Großbeeren vollzogen war.

Freitag, 03.09.2010

Am 5. September beginnt die Weltwasserwoche
Effizienz der örtlichen Versorger angemahnt

Deutschland kann sich glücklich schätzen – es gibt ausreichende natürliche Wasservorräte, und auch die notwendige Infrastruktur ist vorhanden. Allerdings stellt sich hierzulande die Frage nach dem Preis.
Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat sich die Trinkwasserversorgung um 23 Prozent verteuert, die Abwasserentsorgung um fast 25 Prozent.Die Verbraucherpreise in Deutschland sind seit dem Jahr 2000 aber nur um rund 13 Prozent gestiegen. Dabei sind die Kosten für Wasser von Gemeinde zu Gemeinde und von Stadt zu Stadt sehr verschieden. Die Gründe dafür sind vielfältig: Natürliche Gegebenheiten spielen ebenso eine Rolle wie unterschiedliche Renditeerwartungen der Städte und Gemeinden als Eigentümer der Wasserbetriebe. Was davon wirklich gerechtfertigt ist, ist meistens kaum nachvollziehbar. „Die Kunden können sich den Wasserlieferanten nicht aussuchen – sie müssen die Preise also einfach zahlen. Mehr Wettbewerb wäre wünschenswert. “; So der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„In Deutschland gehören rund 6.500 Unternehmen zur Wasserwirtschaft. Gemessen an der Bevölkerung sind das etwa 600-mal so viele wie in Frankreich. Von Wettbewerb allerdings kaum eine Spur. In Teltow-Fläming gibt es mehrere Zweckverbände, die im Regelfall keine Gewinne anstreben. Hier ist es Aufgabe der Kommunalpolitik, die Effizienz zu kontrollieren, die sich an Qualität und Kosten der Wasserversorgung orientiert. In den letzten Monaten mussten man immer über die vermeintliche schlechte Situation des KMS lesen. Ein Neuanfang erscheint zwingend."

Donnerstag, 26.08.2010

Feuerwehrführerschein Grundsatzbeschluss in Großbeeren

Auf Initiative der CDU Großbeeren hat die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung einen Grundsatzbeschluss zum Feuerwehrführerschein gefasst. Mehr als zehn Jahre nach Einführung des EU-Führerscheins hat der Bundesrat im letzten Jahr den Feuerwehrführerschein auf den Weg gebracht. Die bisherigen Führerscheinklassen hatten den Rettungskräften zunehmend Nachwuchsprobleme beschert, weil die Klasse B nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen gilt. Jetzt dürfen Mitglieder von freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz Fahrzeuge bis 4,75 Tonnen mit einer Sonderberechtigung bei Einsätzen fahren. Zwischen 4,75 und 7,5 Tonnen gibt es eine reduzierte Ausbildung bei einem Fahrlehrer.
Hat ein Löschfahrzeug vier Mann und 1000 Liter Wasser an Bord, sei diese Grenze schnell erreicht. "Die Großbeerener Wehren sind mit modernster Technik ausgestattet. Allerdings benötigen die Kameraden, um diese Technik zu bewegen, einen LKW-Führerschein. Darunter kann insbesondere am Tage, an dem die ehrenamtlichen Kameraden mit Führerschein auswärts arbeiten, die Einsatzbereitschaft leiden." so der Großbeerener CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen.
"Abhilfe ist dadurch möglich, dass mehr Kameraden den notwendigen Führerschein erwerben. Ein solcher LKW-Führerschein kostet ca. 4.000 €. Da die Einsatzbereitschaft der Wehren im öffentlichen Interesse liegt, soll die Gemeinde sich an diesen Kosten maßgeblich beteiligen. Ein Zuschuss von 75 %, höchstens jedoch 3.000 € gewährleistet sowohl diese Beteiligung als auch wegen des darüber hinaus notwendigen Eigenanteiles der Kameraden deren Motivation." so Steinhausen weiter.  Der Zuschuss soll darüber hinaus an die Bedingung geknüpft sein, dass sich das Feuerwehrmitglied verpflichtet, mindestens fünf Jahre nach Erwerb des Führerscheins weiterhin aktiv in der Feuerwehr mitzuwirken. Bei einem früheren Ausscheiden wären pro angefangenem Jahr der Nichterfüllung dieser Verpflichtung 20% des gewährten Zuschusses zu erstatten.
"Andere Wehren, wie in Teltow, Ludwigsfelde oder Blankenfelde-Mahlow haben bereits Haushaltsmittel bereit gestellt, das Gleiche wollen wir jetzt auch machen. Dieser Zuschuss kann dazu beitragen, die Großbeerener Wehren für Jugendliche attraktiver zu machen und damit zur Lösung des Nachwuchsproblemes unserer Wehren beizutragen. Bei nächster Gelegenheit ist in die Haushaltssatzung der Gemeinde Großbeeren eine Haushaltsstelle aufzunehmen, die Kameraden der Feuerwehr beim Erwerb des LKW Führerscheines mit jeweils bis zu 3.000 € unterstützt. In diese Haushaltsstelle sind in den nächsten drei Jahren 9.000 € jährlich einzustellen." so abschließend Dirk Steinhausen.

Mittwoch, 25.08.2010

Impressionen von der offiziellen Freigabe des Fahrradweges Diedersdorf-Birkholz
Foto: Einweihung durch den Landrat im Beisein des Bürgermeisters und der Beigeordneten (Quelle: Steinhausen)
Foto: Verbindungsradweg zwischen Diedersdorf und Birkholz (Quelle: Steinhausen)
Foto: (von links nach rechts): Manfred Seelig (stellvertr. Ortsvorsteher Diedersdorf), Dirk Steinhausen (stellvertr. Vorsitzender der Gemeindevertretung Großbeeren), Peer Giesecke (Landrat Teltow-Fläming), Holger Lademann (Beigeordneter TF), Carl Ahlgrimm (Bürgermeister Großbeeren), Detlef Gärtner (Beigeordneter TF), Peter Rosenthal (Baufirma Matthäi) und Thomas Worm (Schloß Diedersdorf) (Quelle: Pressestelle TF)

Samstag, 21.08.2010

Rangsdorf, Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren erneut vorn

Das statistische Landesamt hat es wiedermal bestätigt: die drei am stärksten wachsenden Gemeinden sind Rangsdorf, Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren. Jede dieser Gemeinde hat seine Einwohnerzahl per 31.12.2009 zum Vorjahr erneut gesteigert. Spitzenreiter ist erneut Rangsdorf mit einer Steigerung um 1,8 %, dicht auf den Fersen ist Blankenfelde-Mahlow mit 1,2 % und Großbeeren mit 0,8 % Steigerung zum Vorjahr. Die größten `Verlierer` im Landkreis sind Dahmetal (-4,3%), Ihlow (-2,7%) und Niedergörsdorf (-2,5%). Der Bevölkerungswachstum lässt sich zusammenfassen mit den Worten `Der Norden wächst, der Süden schrumpft`. Selbst Städte wie Ludwigsfelde (-0,8) und Luckenwalde (-0,4) verlieren bereits jedes Jahr Bevölkerung . Diese Verschiebung stellt die Kommunalpolitik langfristig vor neuen Herausforderungen. Bereits zu Beginn des letzten Jahres haben die drei CDU Vorsitzenden von Rangsdorf, Großbeeren und Blankenfelde-Mahlow darauf aufmerksam gemacht. "Bereits im letzten Jahr haben wir angemahnt, dass sich der Landkreis dieser demographischen Entwicklung stellen muss. " unterstreicht der CDU-Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Herausforderungen der Politik vor Ort. "Passiert ist leider nichts. Ob Schule, Kindertagesstätte oder unser Vereinsleben, während andere Gemeinden über Schließungen und Reduzierungen sprechen, müssen wir bei uns Wachstum steuern", so Steinhausen weiter.
"Erneut hat sich gezeigt, wie beliebt Rangsdorf als künftiger Lebensmittelpunkt vieler Menschen geworden ist. Um auch dem weiteren Anstieg der Geburtenrate innerhalb unserer Gemeinde Rechnung zu tragen, ist eine Erweiterung des Kitakonzeptes bereits in Planung. Auch für die Kleinen und Jugendlichen wurde erst kürzlich am Platz der deutschen Einheit ein wundervoller Kinderspielplatz mit Basketballfeld eröffnet. Rangsdorf wird auch in Zukunft bemüht sein, ein schönes Wohnumfeld für seine vielen Familien zu bieten." erklärt die CDU Vorsitzende aus Rangsdorf, Jacqueline Müller den Spitzenplatz der Gemeinde Rangsdorf.
Auch in Großbeeren und Blankenfelde-Mahlow passiert eine Menge.
"Unserem Wachstum muss auch der Landkreis Rechnung tragen, insbesondere die Zuweisungen bei der sämtlichen Bedarfsplanungen müssen bei den `wachsenden´ Gemeinden Großbeeren, Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow stärker als bisher angepasst werden." ergänzt der CDU-Vorsitzende aus Großbeeren Dirk Steinhausen
"Anstatt über Zwangsabgabe für wirtschaftsstarke Kommunen zu diskutieren, sollte der Landkreis seine Finanzen in Ordnung bringen und seine Mittel zielgerichteter einsetzen." Fordern die Unionspolitiker.

Dienstag, 17.08.2010

Einweihung nach diversen Reparaturen des Spielplatzes Malvenweg
Foto: Bürgermeister beim Proberutschen (Quelle: Hepp)
Foto: Adrian Hepp, Bürgermeister Carl Ahlgrimm und Dirk Steinhausen (Leider waren mit Günter Henkel und Dirk Steinhausen nur CDU Gemeindevertreter anwesend) (Quelle: Hepp)

Freitag, 13.08.2010

13. August - Gegen das Vergessen
CDU regt regelmäßiges Gedenken an

Die Großbeerener Union hatte am 13. August zur Gedenkveranstaltung geladen und zahlreiche Bürger und Gemeindevertreter waren gekommen. Wobei der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, gleich einschränkte: „Ich würde mir wünschen, wir als Gemeinde würden über die Parteigrenzen hinweg dem Datum 13. August 1961 und den zahlreichen Opfern von Mauer und Stacheldraht gedenken und eine regelmäßige Veranstaltung daraus werden lassen. Insbesondere die Gemeinden mit direkten Mauerbezug haben eine gesellschaftliche Verantwortung dem Überwinden der Teilung Deutschlands zu gedenken.
Zusätzlich zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und des Holocaust gehört für die CDU auch das Gedenken an die Opfer der Diktatur der SED zu den konstitutiven Elementen des wiedervereinigten Deutschlands. Von zentraler Bedeutung sind Gedenkstätten an den authentischen Orten, welche die Erinnerung an die Opfer und die Folgen ideologischer Politik als Mahnung für die Zukunft wach halten. Es darf kein Vergessen geben“, macht der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen klar.
Den Kranz der CDU legte der Fraktionsvorsitzende der CDU Großbeeren, Günter Henkel, zusammen mit dem Ortsvorsteher aus Heinersdorf, Ralf Justawitz, nieder. Die anderen CDU Gemeindevertreter und die Ortsvorsteher aus Kleinbeeren, Michael Richter, und der stellvertretenden Ortsvorsteher aus Diedersdorf, Manfred Seelig gedachten ebenfalls der Opfer.
Anwesend waren auch der Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren, der einige bewegende Worte sagte und zusammen mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Ralf Pächnatz-Löwendorf einige Blumen niederlegte. Weiterhin war die Fraktion „Die Linke“, die ebenfalls der Maueropfer gedachte, vertreten.
Nach der Veranstaltung lud die CDU die Anwesenden zu einem kleinen Umtrunk ein, bei dem über die „Großen und kleinen“ Probleme in Großbeeren diskutiert wurde.


Rede von Dirk Steinhausen (Vorsitzender der CDU Großbeeren) zum Gedenken an den Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961
(Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrte Damen und Herren!

Das Jahr 2010 steht im Zeichen der Erinnerung. Zum 20. Mal jährt sich der Beitritt der „Neuen“ Länder und zum 21. Mal der Fall der Berliner Mauer, dem Sinnbild für die tiefe und schmerzvolle Spaltung unseres Landes und die Teilung der Welt. Nach Jahrzehnten der Teilung haben die Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen DDR das Unrechtsregime in ihrem Staat durch eine friedliche Revolution überwunden.
Wir Großbeerener wollen auch in diesem Jahr an die Schattenseiten der Teilung erinnern.
Am heutigen Jahrestag des Mauerbaus fühlen wir eine ganz besondere Verpflichtung, der zahlreichen Opfer von Mauer und Stacheldraht zu gedenken.
Gleichzeitig wollen wir an die zahllosen mutigen Deutschen erinnern, die sich dem Widersinn der innerdeutschen Grenze bis zur Maueröffnung ganz persönlich entgegen gestellt haben.
Ihnen wollen wir unsere Anerkennung auch öffentlich zum Ausdruck zu bringen.
Kurz nach Mitternacht verlegten am 13. August 1961 Grenz- und Volkspolizisten gedeckt von NVA-Einheiten, Stacheldraht und sicherten die Grenzanlagen. Einige Tage später begann der Bau der Mauer. Der von der DDR errichtete Ring um West-Berlin hatte eine Gesamtlänge von 155 km, davon 43,1 km zwischen den beiden Teilen der Stadt.
Die Mauersegmente aus Stahlbeton mit hoher Dichte waren in der „Vierten Generation“ 2,4 m bis 3,6 m hoch und 1,2 m breit. Entlang der Grenze wurde ab 1952 eine Sperrzone eingerichtet.
Sie war gegliedert in einen 10 m breiten Kontrollstreifen, einen 500-m-Schutzstreifen und eine 5-km-Sperrzone. Bewohner in diesen Bereichen wurden zwangsumgesiedelt und Häuser, sogenannte „Sichtbehinderungen“, zum größten Teil abgerissen. Zur Realität an der innerdeutschen Grenze gehörten Hunderttausende von Minen, Zehntausende von Wachsoldaten, Tausende von Wachtürmen, Stacheldrahtzäune, Kfz-Sperranlagen, Panzersperren, Hunde an Laufanlagen und der Schießbefehl.  In einer Dienstanweisung vom 1. Oktober 1973 heißt es unmissverständlich: „ Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zunutze gemacht haben.“  Mehrere Tage nach der Grenzschließung war Ida Siekmann, die aus dem Fenster in der Bernauer Straße in die Freiheit springen wollte, das erste Todesopfer.  Zwei Tage später wurde der 24jährige Günter Litfin erschossen. Vom Mauerbau wurde er überrascht und wollte sich mit der plötzlichen Einmauerung nicht abfinden.  Günter Litfin wurde jedoch während seines Fluchtversuchs am Spreeufer in der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße entdeckt.
Er sprang ins Wasser und als das West-Berliner Ufer fast in Reichweite war, traf ihn die tödliche Kugel in den Hinterkopf. In dem Bericht der DDR-Volkspolizei über seine Ermordung heißt es, Günter Litfin habe versucht, „das demokratische Berlin illegal zu verlassen“.  Er wird in dem Bericht als „Der Beschuldigte“ bezeichnet. Seine Familie wurde schikaniert und zum Stillschweigen verpflichtet.
In der Todesanzeige musste sie von „einem tragischen Unfall“ sprechen. Der Berliner Regierende Bürgermeister Willy Brandt appellierte in seiner Rede vor dem Rathaus Schöneberg an die Grenzpolizisten, sich nicht zu Lumpen machen zu lassen und auf eigene Landleute zu schießen.  Brandt wertete das Verhalten der SED-Führung als Eingeständnis des Versagens.
Im Jahr 1962 sind 5761 erfolgreiche Fluchtversuche dokumentiert.
Im Laufe der Jahre wurde die Grenzsicherung fortlaufend „Verbessert“, so dass eine Flucht kaum noch möglich war. Zwischen 1974 und 1989 gelang dies nur noch 6.570 Personen, mehrere tausend andere scheiterten. Das Grenzregime der DDR kostete etwa 1300 Menschen das Leben.
Tausende wurden schwer verletzt, Zehntausende wegen Fluchtversuchs verurteilt und ihrer sozialen Existenz in der DDR beraubt.  Viele wegen „Versuchter Republikflucht“ Verurteilten könnten durch den Häftlingsfreikauf in die Bundesrepublik übersiedeln.  Der Schießbefehl galt bis zum Frühjahr 1989.   Der letzte Flüchtling, der an der Berliner Mauer erschossen wurde, war am 6. Februar 1989 Chris Gueffroy.  Zusammen mit einem Freund, der bei dem Fluchtversuch nur verletzt wurde, konnte er zunächst einen Teil der Absperrungen überwinden.
Dann wurden die beiden jedoch entdeckt und Chris Gueffroy wurde durch einen Schuss tödlich ins Herz getroffen. Dies sind nur einige Beispiele für Menschen, die ihr Leben verloren haben, weil ihr Freiheitsdrang größer war, als ihre Angst. Ihnen sind wir es schuldig, dass auch dieser Teil der deutschen Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät. Ihr Beispiel ist Verpflichtung für uns, denen, die die DDR heute schönreden, entschieden entgegen zu treten. In einem zusammenwachsenden Europa, das keine inneren Grenzen mehr kennt, können solche schrecklichen Fakten nur allzu leicht in Vergessenheit geraten.
Ich würde mir die Gedenkstätte zur Erinnerung an die kommunistische Gewaltherrschaft hier in Heinersdorf wünschen und auch eine Kultur unserer Gemeinde an diesem bedeutenden Datum regelmäßig zu erinnern.
Foto: Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren (Quelle: Steinhausen)
Foto: Günter Henkel, Fraktionsvorsitzender und Ralf Justawitz, Ortsvorsteher Heinersdorf (Quelle: Steinhausen)
Foto: Ralf Pächnatz-Löwendorf, Vorsitzender der Gemeindevertretung und Bürgermeister Carl Ahlgrimm (Quelle: Steinhausen)
Foto: Mitglieder der Partei "Die Linke" (Quelle: Steinhausen)
Foto: wartende Gäste (Quelle: Steinhausen)

Mittwoch, 11.08.2010

Feierliche Eröffnung L76 Mahlow-Teltow
Gefahrenstelle wird noch entschärft

Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) hat den 2,8 Kilometer langen Abschnitt der Landesstraße L76 zwischen Teltow und Mahlow (Teltow-Fläming) freigegeben. Begleitet  wurde er von Hans-Reinhard Reuter, Vorstandsvorsitzender des Landesbetriebes Straßenwesen, sowie der Bürgermeister Carl Ahlgrimm (Großbeeren) und Ortwin Baier (Blankenfelde-Mahlow). Damit ist ein weiteres Teilstück der Verbindung Potsdam-Schönefeld dem Verkehr offiziell übergeben worden.
"Die jetzt neue 4-spuriger Landesstraße wird auch zusätzlichen Verkehr anziehen", so der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, der ebenfalls anwesend war. Begleitet wurde er von dem Ortsvorsteher Kleinbeeren, Michael Richter, und dem stellvertretenden Ortsvorsteher aus Diedersdorf, Herrn Manfred Seelig.
"Einige Dinge ließen sich sofort vorort ansprechen. Durch das jetzt fertig gestellte Teilstück bekommen wir kurz dahinter eine mögliche Gefahrenstelle, an der bereits einige Unfälle stattgefunden haben.
Der Landesbetrieb sicherte uns zu, die jetzt, mit dem Abzweig nach Kleinbeeren, ebenfalls freigegebene Kreuzung Birkholzer Straße-alte L76- Kleinbeeren Anbindung durch erneutes Auftragen von Fahrbahnmarkierungen sowie die Inbetriebnahme der Ampel wesentlich sicherer zu machen. Diese Arbeiten sollen innerhalb der nächsten 2 Monate durchgeführt werden. So wird diese Stelle gleich entschärft." so der Gemeindevertreter abschließend.
Foto: Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) gibt den 2,8 Kilometer langen Abschnitt der Landesstraße zwischen Teltow und Mahlow (Teltow-Fläming) frei. Begleitet von Hans-Reinhard Reuter, Vorstandsvorsitzender des Landesbetriebes Straßenwesen, sowie der Bürgermeister Carl Ahlgrimm (Großbeeren) und Ortwin Baier (Blankenfelde-Mahlow) (Quelle: Steinhausen)
Bild: Minister, Bürgermeister und Ortsvorsteher durchschneiden das Band (Quelle: Steinhausen)
Foto: Lutz Ritter (rechts), Leiter des Bau- und Planungsamtes erläutert Manfred Seelig und Teja Grzeskowiak den Verlauf (Quelle: Steinhausen)

Montag, 09.08.2010

Überraschende Zahlen der Jugendhilfe
Teltow-Fläming höchste Zahl an vorläufigen Schutzmaßnahmen aller Landkreise

Das statistische Landesamt hat einen Bericht veröffentlicht zur Jugendhilfe im Land Brandenburg -Vorläufige Schutzmaßnahmen 2009. Hierbei sollen aus der Statistik der vorläufigen Schutzmaßnahmen Erkenntnisse über die strukturelle Zusammensetzung des Personenkreises der Kinder und Jugendlichen gewonnen werden, denen wegen problematischer Lebensverhältnisse vom Jugendamt oder von einem kooperierenden freien Träger Obhut gewährt wird.
Die Ergebnisse sind allerdings von Landkreis zu Landkreis sehr unterschiedlich. Insgesamt sind im Land Brandenburg 1458 Maßnahmen umgesetzt worden. Einsamer Spitzenreiter ist unter den Landkreisen der Landkreis Teltow-Fläming. Er hatte im Jahr 2009 150 Maßnahmen, die meisten hiervon wegen Gefährdung des Kindeswohl. Von den kreisfreien Städten hat Brandenburg an der Havel mit 168 Maßnahmen mehr als das Dreifache als Frankfurt (Oder).

„Die Ergebnisse überraschen weil unser Nachbarlandkreis Potsdam-Mittelmark nur die Hälfte an Maßnahmen durchgeführt hat (75 Stück) , obwohl der Landkreis 40.000 Menschen mehr hat und der Landkreis Dahme-Spreewald nur auf etwas über 100 Maßnahmen kommt.“ Stellt der Großbeerener CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen, fest.
„Haben die Landkreise nicht die gleichen gesellschaftlichen Voraussetzungen? Woran liegt es, dass in unserem Landkreis wesentlich mehr Maßnahmen durchgeführt werden?“

Freitag, 06.08.2010

Land stiehlt sich aus der Verantwortung
Zankapfel Osdorfer Straße

Eine der am meisten befahrenen Straßen im Landkreis kommt nicht zur Ruhe. Die Osdorfer Straße zwischen Heinersdorf und der Landesgrenze zu Berlin wird jeden Tag von bis zu 9000 Fahrzeugen genutzt (MAZ berichtete am 28.07.2010). Damit hat diese sehr enge und damit gefährliche Straße ein höheres Fahrzeugaufkommen als manche Bundesstraße.
Diese Straße gilt als unfallträchtig und hatte genau soviel Unfälle wie die umliegenden Landesstraßen. Bereits im letzten Jahr gab es auch wieder Todesfälle. Zur Zeit streiten sich Land, Kreis und die Gemeinde Großbeeren, wer die Straße übernehmen soll und demnach ausbauen muss.
„Für die Aufstufung einer Gemeindestraße wäre maßgeblich zu prüfen, warum der Straße unter Berücksichtigung des Straßenkonzeptes, der Lage im Netz und des tatsächlichen Verkehrs eine Funktion im Landesstraßennetz zukommen soll. Die Voraussetzungen einer Umstufung sind vorliegend zunächst vom Landkreis zu prüfen“. Heißt es lapidar in einer Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage von Danny Eichelbaum (CDU)
Die Fakten sind klar: Die Straße hat ein immenses Verkehrsaufkommen und hat als Verbindung zwischen den Bundesländern eine übergeordnete Bedeutung. Landkreis und Gemeinde stellen sich auf dem Standpunkt: Die Straße ist eine Landesstraße und das Land ist in der Pflicht. Doch das Land verordnete angesichts der Unfallhäufigkeit eine weitere Geschwindigkeitsreduzierung, anstatt die Kosten für den Ausbau zu übernehmen.
„Wenn man die Antwort der Landesregierung ließt, heißt das übersetzt: „Ich stelle mir einfach vor, da fährt kein Auto lang und weil ich mir das so vorstelle, wird es auch so passieren.“ Umschreibt der örtliche CDU-Vorsitzende Dirk Steinhausen, die Situation. „Viele Arbeitnehmer aus unserem Landkreis, die im Süden Berlins arbeiten, nutzen dies Straße. Gleichzeitig nutzen viele Berliner, die ihre Arbeitsplätze in den Gewerbegebieten entlang der B101 haben. Allein in unser GVZ in Großbeeren fahren jeden Tag bis zu 3000 Arbeitnehmer. Viele fahren über diese Straße, da sich die Fahrzeuge an der B101-Landesgrenze häufig stauen. Für Radfahrer ist die Straßen als Lebensgefährlich einzustufen. Das Land stiehlt sich hier aus der Verantwortung,“ so Steinhausen weiter. „Man kann doch nicht so tun, als ob alles in Ordnung ist.“

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Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 657des Abgeordneten Danny Eichelbaum der CDU Fraktion Wortlaut der Kleinen Anfrage 657 vom 05. Juli 2010

Osdorfer Straße, Gemeinde Großbeeren
Die 3,5 km lange Osdorfer Straße in der Gemeinde Großbeeren verbindet die Länder Berlin und Brandenburg. Die Gemeindestraße dient dem länderübergreifenden Verkehr. Nach der Inbetriebnahme des Flughafens BBI wird ein Ansteigen des Fahrzeugverkehrs für die Straße erwartet.
 
Ich frage die Landesregierung:
1.Wie viele Unfälle ereigneten sich auf der Osdorfer Straße in den Jahren 2007, 2008 und 2009?
2.Befürwortet die Landesregierung eine Umwidmung in eine Landesstraße? Wenn nein, aus welchen rechtlichen und sachlichen Gründen?
3.Stehen für eine bauliche Veränderung der Straße Fördermittel des Landes zur Verfügung? Wenn ja, welche Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt werden?
 
Namens der Landesregierung beantwortet der Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft die Kleine Anfrage wie folgt:
 
Frage 1:
Wie viele Unfälle ereigneten sich auf der Neuen Osdorfer Straße in den Jahren 2007, 2008 und 2009?

Zu Frage 1:
Im Bereich der Osdorfer Straße wurden im Jahre 2007 19 Unfälle, im Jahre 2008 14 und im letzten Jahr 17 Unfälle registriert. Ein Drittel der Unfälle ereigneten sich davon am Abzweig Osdorfer Straße/Heinersdorfer Straße.

Frage 2:
Befürwortet die Landesregierung eine Umwidmung in eine Landesstraße? Wenn nein, aus welchen rechtlichen und sachlichen Gründen?

Zu Frage 2:
Mit dem Ausbau der B 101 wurde eine schnelle und wirtschaftliche Anbindung zur A 10 geschaffen. In Abstimmung mit dem Land Berlin soll die schnelle Erreichbarkeit von Zielorten im südlichen Berlin, einschließlich Lichterfelde Süd, über die B 101 (Marienfelder Straße) und Hildburghausener Straße sicher gestellt werden. Das Land Berlin wird die Hildburghausener Straße demnächst ausbauen. Damit wird eine bessere Erschließung von Lichterfelde-Süd aus Richtung Großbeeren geschaffen. Die verkehrliche Bedeutung der Osdorfer Straße wird dadurch zurückgehen.
Grundsätzlich lässt das Brandenburgische Straßengesetz (BbgStrG) bei einer dauerhaften Änderung der Verkehrsbedeutung eine neue Eingruppierung der betreffenden Straße zu. Die  Eingruppierung einer Straße richtet sich aber zuerst nach den verkehrskonzeptionellen und netzgestalterischen Vorstellungen des Straßenbaulastträgers. Bei der Frage der Gruppenzugehörigkeit ist in erster Linie auf die bestimmungsgemäße Verkehrsbedeutung abzustellen. Diese beurteilt sich nach der Funktion der Straße im Gesamtstraßennetz, insbesondere nach dem Netzzusammenhang. Für die Aufstufung einer Gemeindestraße wäre maßgeblich zu prüfen, warum der Straße unter Berücksichtigung des Straßenkonzeptes, der Lage im Netz und des tatsächlichen Verkehrs eine Funktion im  Landesstraßennetz zukommen soll. Die Voraussetzungen einer Umstufung sind vorliegend zunächst vom Landkreis zu prüfen. Chancen für eine Aufstufung zur Landesstraße sieht die Landesregierung auch in Abstimmung mit Berlin nicht. Der Bau einer „Abkürzung“ über die Osdorfer Straße wird seitens der Länder Brandenburg und Berlin nicht angestrebt.

 Frage 3:
Stehen für eine bauliche Veränderung der Straße Fördermittel des Landes zur Verfügung? Wenn ja, welche Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt werden?
Zu Frage 3:
Auf der Grundlage des Entflechtungsgesetzes in Verbindung mit der Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung zur Verwendung von Fördermitteln zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden des Landes Brandenburg - Teil kommunaler Straßenbau (Rili KStB Bbg) vom 13.03.2007  können für den grundhaften Ausbau von "...verkehrswichtigen Straßen und Brücken mit Ausnahme von Anlieger- und Erschließungsstraßen..." Fördermittel bereit gestellt werden. Eine Grundvoraussetzung ist u. a., dass sich das zu fördernde Objekt in der Baulast einer kommunalen Gebietskörperschaft befindet und auch - für die Dauer der Zweckbindung - befinden wird. Ein grundhafter Ausbau der Osdorfer Straße einschließlich der erforderlichen Anlage von Geh- und Radwegen ist nicht Bestandteil des aktuellen Förderprogramms für den kommunalen Straßenbau. Es liegt kein entsprechender Antrag vor.

Donnerstag, 29.07.2010

Teltow-Fläming nur bei 89% der Rettungsdienst-Hilfsfristen
Ähnlicher Effekt durch Schließung der Polizeiwachen erwartet

Anlässlich einer kleinen Anfrage zu den Hilfsfristen der Rettungsdienste bemerkt der Großbeerener CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen:
"Der Rettungsdienst kommt in Brandenburg häufig nicht innerhalb vorgeschriebener Fristen am Einsatzort an. Normalerweise sollten die Retter in 95 Prozent der Fälle innerhalb von 15 Minuten am Unglücksort eintreffen. In mindestens zwölf Landkreisen werden diese 95 Prozent nicht erreicht. In Teltow-Fläming werden sogar nur 89 Prozent erreicht. Hier ist der Landkreis gefordert mehr zu machen"

"Wenn bereits bei den Rettungsdiensten, solche Unterschiede zwischen Vorgabe und Wirklichkeit vorhanden sind, wie werden sich dann erst die Hilfsfristen bei der Polizei entwickeln, sollte man die Wachen im Norden des Landkreises schließen?", fragt der CDU Politiker zu recht.  Abschließend bemerkt Dirk Steinhausen: "Man muss kein Hellseher sein, um eine Verschlechterung der Sicherheitssituation vorherzusagen. Zur Zeit kommt nur der Rettungsdienst zu spät. Was für die Betroffenen schon eine Katastrophe ist. Sollten die Polizeiwachen geschlossen werden, sind die vorgegebenen Fristen zum Einsatzort nur schwer zu schaffen. Es wird Zeit, dass die Landesregierung ihrem Schutzauftrag der Bevölkerung gerecht wird."

Mittwoch, 28.07.2010

CDU Großbeeren erneuert Design des Internetauftrittes

Die CDU Großbeeren präsentiert sich von heute an im Netz mit einem überarbeiteten Internetauftritt.
Der neue Auftritt www.cdu-grossbeeren.de hält zahlreiche Informationen rund um Großbeeren bereit. Überarbeitet wurden nicht nur das Design. Die CDU Deutschland hat durch Veränderung seines grundlegenden Aussehens (Corporate Design) es notwendig gemacht, dass alle Gliederungen sich dem neuen Aussehen anpassen. Das weiterentwickelte Corporate Design der CDU findet grundsätzlich auch Anwendung im Internet.
Zur Zeit greifen ca. 1400 Besucher jeden Monat auf die Internetseite zu. Diese Zahl hat sich nach Aussage des Vorsitzenden des Gemeindeverbandes, Dirk Steinhausen, zum Vorjahr verdoppelt.
"Jeden Monat greifen mehr und mehr Bürger auf unsere Homepage zu. Dies ist eine erfreuliche Entwicklung."

Als einer der ersten Verbände in Brandenburg hat die Großbeerener Union die neuen Seiten genutzt und den bisherigen Auftritt angepasst. „Es ist zwar etwas Arbeit, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Über aktuelle Themen  informiert die Rubrik "Aktuelles". Dort finden Interessierte und Journalisten sämtliche Pressemitteilungen und Publikationen der CDU Großbeeren. "und um in die Vergangenheit zu schauen kann man den "alten" Internetauftritt jederzeit aufrufen", so der Vorsitzende, Dirk Steinhausen, abschließend.

Donnerstag, 01.07.2010

CDU Großbeeren fordert intelligentes Sparen auch in Teltow-Fläming

Griechenland-Krise, Euro-Rettungsschirme und Schuldenberge bei Bund, Ländern und Gemeinden. Offiziell sind die Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen mit über 1700 Milliarden Euro verschuldet. Deshalb fordert die CDU Großbeeren ein klares Bekenntnis des Landkreises zur Konsolidierung der Finanzen. Doch gleichzeitig darf der Aufschwung nicht kaputtgespart werden. Deshalb fordert die CDU Großbeeren : „Die Konsolidierung darf nicht auf der Einnahmeseite über höhere Steuern, Abgaben und Gebühren erfolgen. Stattdessen muss sich die öffentliche Hand auf ihre Kernaufgaben besinnen und die Ausgaben beschränken. Die bisherigen Ansätze der Volkskammer-Koalition sind zu gering. Das Haushaltssicherungskonzept zeigt nicht wirklich Ansätze von „Sparen-Wollen“ angesichts eines millionenschweren Defizits im Kreis“ Dass dringender Handlungsbedarf entsteht, ergibt sich daraus, dass bereits jetzt die Staatsverschuldung bundesweit jenseits von 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt. Erlaubt sind laut Maastricht-Kriterien gerade einmal 60 Prozent. Wird die Verschuldungsspirale nicht gestoppt, wird die schon jetzt gigantische Summe bis Ende 2013 durch immer neue Kredite bei etwa zwei Billionen Euro liegen. Es sieht in Teltow-Fläming nicht besser aus. Doch wie dramatisch es wirklich um Deutschland steht, zeigt die verdeckte, die sogenannte implizite Verschuldung. Wie das Forschungszentrum für Generationenverträge der Universität Freiburg jüngst berechnete, fehlen dem Staat rund sieben Billionen Euro, mehr als das Dreifache des Bruttoinlandsprodukts. Denn die offiziellen Statistiken verschweigen, dass für Renten, Pensionen, sowie für Gesundheit und Pflege –  anders als es jeder selbstständige Mittelständler handhaben würde – keine Rückstellungen gemacht werden. „Aufgrund der Überalterung der Gesellschaft und der sinkenden Geburtenraten verschärft sich diese Finanzierungslücke des Staates und seiner Sozialsysteme in einer sich beschleunigenden Geschwindigkeit. Diese brisante Entwicklung, die einer tickenden fiskalischen Zeitbombe gleicht, verschärft sich durch den Zinseszinseffekt, der der Politik langsam aber sicher jedweden Gestaltungsspielraum nimmt“, erklärt Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren.
In diesem Zusammenhang fordert die CDU Großbeeren die Kreisverwaltung zu intelligentem Sparen in der Krise auf. „Gelingt dem Landkreis jetzt der große Wurf mit einem Dreiklang aus niedrigeren Ausgaben, Anreizen für mehr Wachstum und Beschäftigung sowie Abbau der Defizite, so ist ein hartes Reformprogramm nicht nur ein Signal zur Stärkung der Region, sondern zudem ein Konjunkturprogramm für den Mittelstand in Teltow-Fläming“, sagt Steinhausen.
„Wir setzen in Großbeeren weiter auf die Konsolidierung und eine schwarz-gelbe Koalition im Ort“, sagt Steinhausen. „Sie ist der beste Garant dafür, die Haushalte zu konsolidieren und dem Mittelstand Wachstumschancen zu eröffnen.“



Samstag, 26.06.2010

25.Landesparteitag der CDU Brandenburg Impressionen


Foto: "alte" Landesvorsitzende Prof. Johanna Wanka und "neue" Landesvorsitzende Dr. Saskia Ludwig (Quelle: CDU Brandenburg)

Foto: Schuldenuhr Brandenburgs (Quelle: CDU Brandenburg)


Foto: Delegierte aus Teltow-Fläming (Quelle: Bretz)

Samstag, 26.06.2010

Großbeeren erweitert Ehrensatzung

Bei der Abstimmung ging es ganz schnell. Mit großer Mehrheit hat die Gemeindevertretung Großbeeren dem CDU-Antrag zur Anpassung der Ehrensatzung zugestimmt.
 Die Anpassung war laut dem Vorsitzenden der CDU Großbeeren notwendig, da insbesondere langjährige ehrenamtliche Bürger in der bestehende Satzung kaum geehrt werden konnten. Die durchgeführten Ehrungen und die Diskussionen im Vorfeld haben gezeigt, dass die Ehrensatzung für Ehrenamtliche, die länger als 20 Jahre Kommunalpolitik und über 30 Jahre außergewöhnliches, langjähriges Engagement im Ehrenamt gezeigt haben, nur geringe Möglichkeiten zur Ehrung bietet. Die Ehrensatzung ermöglicht es der Gemeinde verdiente Bürger mit einer Ehrennadel auszuzeichnen. Beim Schul- und Gemeindefest Großbeeren wurde Anfang Juni 2010 die ersten Ehrenamtlichen ausgezeichnet.
"Alle Ehrenamtlichen, die über 30 Jahre aktiv sind, hätten nichts mehr bekommen. Dem haben wir mit einem weiteren Ehrenzeichen Rechnung getragen. Wer jetzt 40 Jahre ehrenamtlich aktiv ist oder 30 Jahre aktive Kommunalpolitik für die Gemeinde betrieben hat, bekommt das Ehrenzeichen in Platin." umschreibt der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Satzungsänderung.

Mittwoch, 23.06.2010

20 Jahre wieder freie Fahrt zwischen
Berlin und Großbeeren

Neue Osdorfer Straße - Geschwindigkeitsunfälle
wie eine Landesstraße


Am 30.Juni 1990 wurde die B101 wiedereröffnet und damit eine direkte Verbindung zwischen der Berliner Stadtgrenze und Großbeeren geschaffen, die durch die Mauer Jahrzehnte geschlossen war.
„Damals war es die heutige B101 alt, die direkt durch Großbeeren führte. Erst in den späteren Jahren wurde die vierspurige 101, so wie sie vielen heute bekannt ist, gebaut. Brandenburg erhielt damit eine weitere Verbindung in den Süden der Hauptstadt und mit dem 1995 errichteten Güterverkehrszentrum hat die Bedeutung der B101 spürbar zugenommen.“ Erläutert Dirk Steinhausen, Gemeindevertreter und Vorsitzender der CDU Großbeeren.
„Die B101 hat sich zur Schlagader des Landkreises entwickelt. Leider geht mit dem Erfolg auch eine Zunahme der Unfallhäufigkeit auf der B101 einher.“ Der Schutzbereich Teltow-Fläming der Polizei hat in seinem Lagebericht 2009 einige Daten veröffentlicht. Gerade in Großbeeren sind die meisten Geschwindigkeitsunfälle aller Gemeinden des Landkreises ermittelt worden. In Summe wurden 43 solcher Unfälle gezählt.
„Nach Aussage der Polizei sind davon 38 Unfälle außerorts. Auf der B101 sind es immerhin 20 Unfälle im Jahr 2009 gewesen, auf der L40 sind es 4, aber auf der Straße zwischen Heinersdorf und Osdorf sind es immerhin auch 4. Dies zeigt, dass die Verbindungsstraße zwischen Heinersdorf und der Osdorfer Straße in Berlin (Neue Osdorfer Straße) zumindest bei der Häufigkeit bei Geschwindigkeitsunfällen mit einer Landesstraße zu vergleichen ist. Es wird Zeit, dass das Land diese Straße übernimmt und sie entsprechend baulich verändert“ Bewertet Dirk Steinhausen (CDU) die Antwort der Polizei auf seine Anfrage.
Foto: Geschwindigkeitsunfälle in den Gemeinden (Quelle: Schutzbereich Teltow-Fläming)

„Die zwanzig Unfälle auf der B101 im Gemeindegebiet Großbeeren hören sich viel an, jedoch hat die Polizei bereits einen Kurvenabschnitt entschärft. 75% der Unfälle sind allerdings bei winterglatter Fahrbahn passiert. Somit geht es eher um nicht der Witterung angepasste Geschwindigkeiten,“ bemerkt abschließend Dirk Steinhausen.

Freitag, 18.06.2010

Verein für kommunale Jugendarbeit aufgelöst
Vorstellungen und Ansprüche unklar

Am Ende ging es ganz schnell: Der Vorsitzende Thomas Thiel stellt den Auflösungsantrag des Vereins und bei einer Enthaltung stimmten die anwesenden Mitglieder für die Auflösung. Damit ist der Verein für kommunale Jugendarbeit in der Gemeinde Großbeeren „Geschichte“. Allen anwesenden Vereinsmitglieder war klar, was dieser Beschluss bedeutet. Der Vorsitzende Thomas Thiel erklärte nochmal die Situation: „In letzter Zeit gab es kaum Unterstützung, so war irgendwann klar, dass wir den Verein auflösen. Wir haben lange gekämpft und müssen jetzt der Realität ins Auge schauen.“ Ich muss nicht das bürokratische Drumherum haben, um mich für die Jugendlichen einzubringen. Ob Verein oder nicht, da mache ich weiter und werde unsere Jugendclubs auch weiter unterstützen.“
„Es ist immer schade, wenn ein Verein sich auflöst, die Entscheidung ist allerdings nachvollziehbar. Eins muss klar sein, trotz Auflösung des Vereins, muss die Jugendarbeit auch weiterhin Thema in unser Gemeinde sein. Wichtig ist, dass das ehrenamtliche Engagement erhalten bleibt,“ unterstreicht Dirk Steinhausen, CDU-Vorsitzender Großbeerens und ebenfalls Mitglied des Vereins für kommunale Jugendarbeit. „Seit einigen Jahren stellt sich bei der Bearbeitung von Aufgabenstellungen und Problemen im Bereich der Jugendarbeit heraus, das eine klare Formulierung zu „Vorstellungen und Ansprüchen “ der Gemeinde an Träger von Jugendarbeit fehlt. Hier müssen wir politisch mehr machen." So Dirk Steinhausen weiter.

Mittwoch, 16.06.2010

Arbeitsgruppen für den Gemeindeentwicklungplan arbeiten, teilweise wöchentliche Treffen
Foto: Arbeitsgruppe III bei der Arbeit (Quelle: P4)


Freitag, 11.06.2010

Land muss endlich Baurecht für Ortsumfahrung Thyrow herstellen

Zur Ankündigung der Kreiskoalition aus SPD/Linke/Grüne und FDP, einen Antrag „B 101 muss zügig fertiggestellt werden“ in den Kreistag einzubringen, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete und CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Danny Eichelbaum:

„ Das Verwirrspiel um die Fertigstellung der Teilstücke der B 101 muss endlich ein Ende haben. Mehrere Investoren warten derzeit dringend auf der Fertigstellung der Ortsumfahrung Thyrow. Seit 2005 haben 4 SPD-Landesverkehrsminister den Ausbau der Ortsumfahrung Thyrow angekündigt und den Abschluss des Planfeststellungsverfahrens immer wieder verschoben. Der ehemalige SPD-Landesverkehrsminister Szymanski kündigte die Baureife für das 1.Halbjahr 2007 an, Ex-Minister Dellmann für Frühjahr 2010, Ex-Verkehrsministerin Lieske und der jetzige Verkehrsminister Vogelsänger ( beide SPD) für Herbst 2010.
Falls nicht schon wieder Fledermäuse oder andere Tierschutzbedenken der Behörden oder Ausreden der Landesminister hinzukommen, ist derzeit gesichert, dass der Bund auch die Gelder für den Bau der Orstumfahrung Thyrow in diesem Jahr bereitstellt. Minister Vogelsänger verwies in der Ausschusssitzung des Landtages darauf, dass die Ortsumfahrung Thyrow im derzeitigen bis Ende 2010 gültigen Investitionsrahmenplan des Bundes vorhanden ist. Voraussetzung für die Bereitstellung der Bundesgelder ist aber das Vorliegen der Baureife, des Abschlusses des Planfeststellungsverfahrens noch in diesem Jahr. Hierfür ist eindeutig das Land zuständig. SPD und Linke sollten also mit dem Schwarzen Peter Spiel endlich aufhören und sich bei der Landesregierung endlich dafür einsetzen, dass das Planfeststellungsverfahren zügig abgeschlossen wird.

Im Übrigen hat das Bundeskabinett in seiner Haushaltsklausur auf größere Einsparungen ab dem Jahr 2011 im Infrastrukturbereich aus guten Gründen verzichtet. Die nunmehr vorgelegte Investitionslinie entspricht ziemlich exakt demjenigen Niveau, das in der letzten von der Großen Koalition vorgelegten Finanzplanung vom Sommer 2009 vorgesehen war.
Somit erscheinen die Befürchtungen von SPD und Linken als unbegründet.
Der Bund schreibt die Investitionslinie auf hohem Niveau fort.
Die CDU-Kreistagsfraktion wird einen eigenen Antrag in einbringen, in dem der Kreistag die Landesregierung auffordert, endlich Baurecht für die Ortsumfahrung Thyrow herzustellen.

Gleichzeitig sollte der Landrat Gespräche mit dem Bund aufnehmen und  prüfen, ob der Landkreis an den Mehreinnahmen durch die Einführung der LKW-Maut auf Bundesstraßen beteiligt werden kann.
Hierzu führt der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Dirk Steinhausen aus: „ Wenn der Landkreis die 4.Spur der B 101 mitfinanziert hat, sollte es auch möglich sein, ihn an den Mehreinnahmen des Bundes durch die Nutzung der B 101 zu beteiligen oder Lärmschutzmaßnahmen finanziert zu bekommen.“

Sonntag, 06.06.2010

Erste Auszeichnungen der Ehrensatzung vorgenommen.
Wolfgang Paul Ehrenbürger


In der Gemeinde Großbeeren haben im Rahmen des Schul- und Gemeindefestes die ersten Auszeichnungen, der im letzten Jahr durch die CDU vorgelegten Ehrensatzung stattgefunden.
Geehrt wurden Persönlichkeiten, die durch ihr ehrenamtliches Engagement herausragende Dienste für die Gemeinde geleistet haben. „Wir haben verschiedene Jahreszahlen für die Abstufungen in Gold, Silber und Bronze festgelegt, sowie für verschiedene Bereiche; Sport, Politik, Kultur und soziales Engagement verschiedene Jahresfristen., erläutert der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen.“
„Jedes Engagement ist ehrenwert und verdient unseren Dank. Wer allerdings wie Wolfgang Paul (FDP), Ralf Pächnatz-Löwendorf (erst SPD, dann FDP), Jürgen Müller (FDP), Günter Pächnatz (SPD), Ralf Justawitz (CDU), Dr. Irene Pacholik (Die Linke) und Christa Henkel (Freie Bürger) 20 Jahre aktiv in der Kommunalpolitik ist, hat das goldene Ehrenzeichen mehr als verdient,“ unterstreicht Dirk Steinhausen.
Für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft im gemischten Chor Großbeeren wurden Rosegret Semt und Ute Weule ebenfalls mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.
Wegen herausragenden Verdiensten wurde Dominique Harder, die sich im Bosnienprojekt der Kirchengemeinde engagiert mit der Ehrennadel in Bronze, sowie Reinhardt Henning, der seit mehr als 45 Jahre sich in der Diedersdorfer Feuerwehr aktiv einbringt mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Alle Auszeichnungen wurden mit kurzen erklärenden Worten durch den Bürgermeister Carl Ahlgrimm erläutert.

Eine besondere Auszeichnung wurde Wolfgang Paul (FDP) zu teil. Die Ehrensatzung regelt jetzt auch die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Großbeeren. Zum neuen Ehrenbürger Großbeerens wurde Wolfgang Paul, der lange Jahre als ehrenamtlicher Bürgermeister die Gemeinde aktiv war, ausgezeichnet. „Es hätte keinen Besseren treffen können, Wolfgang Paul hat es mehr als verdient und er legt für kommende Ehrenbürger die Messlatte sehr hoch. Wir wünschen ihm auch weiterhin Gesundheit und viel Schaffenskraft“, so der CDU Vorsitzende.
„Die Bereitschaft sich für andere Menschen zu engagieren, seine Freizeit zu opfern und etwas für unser Gemeinwohl zu tun, müssen wir auch weiterhin fördern. Unsere Ehrensatzung ist ein guter Anfang, zeigt aber auch, dass wir sie noch geringfügig verändern müssen. Zur Zeit hören die Jahresfristen bei 20 bzw. 30 Jahren auf. Wer länger aktiv ist, würde jetzt nicht geehrt werden. Diesen Änderungsbedarf haben wir erkannt und werden die Satzung anpassen.“, So der CDU Gemeindevertreter Dirk Steinhausen weiter.
Foto: (von links nach rechts) Wolfgang Paul, Ralf Pächnatz-Löwendorf, Jürgen Müller bei der Laudatio vom Bürgermeister Carl Ahlgrimm (Quelle: Wiederitz)
Foto: (von links nach rechts) Ralf Justawitz, Carl Ahlgrimm, verdeckt Dr. Irene Pacholik und Günter Pächnatz (Quelle: Wiederitz)
Foto: (von links nach rechts) Rosegret Semt, Reinhardt Henning, verdeckt Ute Weule mit Bürgermeister Carl Ahlgrimm (Quelle: Wiederitz)
Foto: Carl Ahlgrimm mit dem neuen Ehrenbürger Wolfgang Paul (Quelle: Wiederitz)
Viele Gemeindevertreter waren beim Schul- und Gemeindefest anwesend
Foto: Dirk Steinhausen am Stand des SV Grün-Weiß Großbeeren (Quelle: Hepp)


Freitag, 04.06.2010

Pressemitteilung
zum gemeinsamen Antwortbrief der Gemeindevertreter an die „AG Lilograben“ des Bürgertisches für lebendige Demokratie in Großbeeren e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren Pressevertreter!
Vor einigen Tagen (am 16. Mai 2010) erhielten wir Gemeindevertreter Post von der „AG Lilograben“ des Bürgertisches für lebendige Demokratie in Großbeeren e.V. . Der Brief löste bei uns Betroffenheit aus. Nicht nur der Stil des Briefes überraschte, sondern auch die Art der Fragestellung. Ist die Gemeindevertretung doch bis dato davon ausgegangen, dass die Entscheidungen zur Erweiterung des GVZ öffentlich und demokratisch diskutiert und mit Sorgfalt und dem erforderlichen Sachverstand getroffen wurden. Der Brief lässt aber durchaus die Interpretation zu, dass dies in Abrede gestellt wird. Dem wollen und müssen wir energisch widersprechen.
Seit 2006 ist öffentlich bekannt, dass das GVZ um zwei Flächen erweitert werden soll. In diesen 4 Jahren gab es vielfache Diskussionen in den öffentlichen Sitzungen der gemeindlichen Gremien zur Zielsetzung der Erweiterung und den daraus resultierenden Konsequenzen und Aufgaben. Dieser Prozess wurde von den Medien intensiv begleitet.
Alleine die Märkische Allgemeine Zeitung hat in ihrer Berichterstattung seit dem Jahr 2006 mehr als ein Dutzend Artikel und Kommentare mit Themen, die die GVZ-Erweiterung betreffen, veröffentlicht. Hinzu kommen u. a. Berichterstattungen in einschlägigen Fachzeitschriften, in den kostenlosen Wochenzeitungen und diverse Informationen auf der Internetseite und in Foren der Gemeinde Großbeeren.
Auch im Rahmen der Kommunalwahl wurde das Thema von allen Parteien und Wählergruppen aufgegriffen und war Gegenstand der öffentlichen Diskussion, so auch bei der Veranstaltung des Bürgertisches zur Kommunalwahl 2008.
Keine der Parteien und Wählergruppen hat sich gegen die Erweiterung des GVZ in der geplanten Form ausgesprochen. Sämtliche Beschlussvorlagen der Gemeindevertretung zur Erweiterung der GVZ-Flächen seit dem Jahr 2007 sind einstimmig oder mit großer Mehrheit parteiübergreifend verabschiedet worden. Insofern ist davon auszugehen, dass die Beschlussfassung zu den GVZ-Erweiterungen auch dem Wählervotum entspricht.
Auch zum jetzigen Zeitpunkt besteht der parteiübergreifenden Konsens unter den Gemeindevertretern, dass die bisher getroffenen Entscheidungen zur Erweiterung des GVZ richtig waren und sind. Deshalb haben wir uns bewusst dafür entschieden, zu den durchaus berechtigten sachlichen Fragen eine gemeinsame Antwort zu formulieren. Diese Antwort übergeben wir Ihnen in der Anlage.
In unserem Schreiben haben wir die Sachfragen der „AG Lilograben“ des Bürgertisches“ ausführlich beantwortet. Wir hoffen damit eventuell bestehende Informationslücken zu schließen und mehr Verständnis für die bisherigen Sachentscheidungen der Gemeindevertretung zu finden. Damit betrachten wir die Diskussion keineswegs als abgeschlossen.
Auch in den Jahren 2010 und 2011 werden die Bürger im Zuge der Durchführung der verbindlichen Bauleitplanverfahren zur Erweiterung des GVZ Großbeeren im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß Baugesetzbuch aufgerufen, mündlich und schriftlich zu den Planungen Stellung zu nehmen und eigene Vorstellungen einzubringen.
In wenigen Wochen besteht für die Bürger der Gemeinde außerdem die Möglichkeit, sich im Rahmen der Bürgerbeteiligung, an der Erarbeitung des Gemeindeentwicklungsplanes zu beteiligen. Auch hier geht es um die Entwicklung des GVZ als Teil der Gesamtentwicklung der Gemeinde Großbeeren.
In der Anlage übergeben wir Ihnen unser Antwortschreiben an die „AG Lilograben“ des Bürgertisches für lebendige Demokratie in Großbeeren. Wir würden uns freuen, wenn Sie unserer Antwort die gleiche mediale Aufmerksamkeit zukommen lassen, wie dem Brief der „AG Lilograben“.

Antwortschreiben, dass von allen anwesenden Gemeindevertretern  unterschrieben wurde
Brief des Bürgertisches für lebendige Demokratie an die Gemeindevertreter

Donnerstag, 03.06.2010

Gemeinsamkeiten betont

Am Ende stellte der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen, aus Großbeeren fest: „Na ja, es gibt noch Unterschiede. Wir haben schon einen CDU Bürgermeister. Lasst uns daran arbeiten, dass auch in Blankenfelde-Mahlow ein CDU Kandidat bei der nächsten Bürgermeisterwahl gewinnt.“ Und spontaner Beifall brandete auf.
Anlass für diese Äußerung war das „Schmiedegespräche“ der CDU Hoher Teltow. Die CDU-Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende aus Blankenfelde-Mahlow, Regina Bomke, hatte eingeladen mit dem Ziel diesmal die Gemeinde Großbeeren näher zu betrachten.
Der Titel des Abends lautete:
Unser westlicher Nachbar Großbeeren –
Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Spannendes, Bekanntes, Fremdes, Neues, Bewährtes - ein interkommunaler Abend.
Dazu hatte sich die CDU Hoher Teltow illustre Gäste aus der Nachbarschaft eingeladen. Der Bürgermeister von Großbeeren Carl Ahlgrimm, machte nach einem Exkurs in die Geschichte seiner Gemeinde und einem großen Bogen über viele aktuelle Entwicklungen auch einen Abstecher zu den derzeitigen Entwicklungen am Flughafen BBI. Ergänzt wurden seine Ausführungen vom Vorsitzenden des Gemeindeverbandes der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen. Beide standen den interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus – hauptsächlich – Blankenfelde-Mahlow Rede und Antwort: Ob über die Gemeindeentwicklung, die Polizeipräsenz der Region oder auch über das Gemeindeleben. „Eigentlich haben wir ja viele Gemeinsamkeiten, ich denke, die müssen wir mehr betonen. Wir gehören beide zum Speckgürtel und haben mit unserem Bevölkerungswachstum immer das Problem, dass wir unsere soziale Infrastruktur, hierzu zählen Kitas, Schulen, Sportanlagen, ständig dem Wachstum anpassen müssen. Wir haben beide Verkehrsachsen, Großbeeren die B101 und Blankenfelde-Mahlow die B96, durch unsere Gemeinde laufen und damit auch die Lärmproblematik. Auch zukünftig werden wir ähnliche Probleme mit der demographischen Entwicklung in unseren Gemeinden haben.“ so Dirk Steinhausen.
„Der Flughafen BBI wird auch weiterhin eine Herausforderung für die Bürger und Gemeinden sein“, erläuterte Carl Ahlgrimm, der neue Vorsitzende der Schutzgemeinschaft der Umlandgemeinden.
Zur Zusammenarbeit gehört auch die Möglichkeit rein räumlich zusammen zu kommen. De facto ist es aber äußerst schwierig, wenn man auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen ist, von Großbeeren nach Blankenfelde-Mahlow und umgekehrt zu kommen. „Unsere Kinder und Jugendlichen besuchen auch die Schulen und Kitas in der jeweiligen anderen Gemeinde, unsere Bürgerinnen und Bürger sind Mitglieder in den verschiedensten Vereinen auch in der jeweils anderen Gemeinde,  jede Gemeinde hat attraktive Angebote, die es in der anderen Gemeinde nicht oder nicht in dieser besonderen Art gibt. Und warum auch? Warum sollten Nachbarn nicht gemeinsam ein gutes Angebot für ihre Bürgerinnen und Bürger gemeinsam schaffen? Alle reden von Synergien, hier ließen sie sich erzeugen, wenn sie denn mit dem ÖPNV erreichbar wären. Gemeinsamkeiten suchen, betonen und schaffen setzt voraus, dass wir eine attraktive, bedarfsgerechte ÖPNV-Verbindung zwischen unseren Gemeinden herstellen. Lassen Sie uns daran arbeiten!“ fasst Regina Bomke einen dringenden Handlungsbedarf zusammen.

Samstag, 29.05.2010

Festakt der Schule mit Namensverleihung zur  Otfried-Preußler-Schule durch den Bildungsminister Holger Rupprecht

Foto: (von rechts nach links): Bürgermeister Carl Ahlgrimm, Detmar Jarrosch (Vorsitzender der AG Namensfindung), Bildungsminister Holger Rupprecht, Rektorin des Grundschulbereiches Sabine Weidner, Rektor der Oberschule Boris Petersen (Quelle: Otfried-Preußler-Schule)
Foto: zahlreiche Gemeindevertreter waren anwesend: (von links nach rechts) Günter Pächnatz,  Constanze Krause, Dirk Steinhausen, Jacqueline Hönow, Ute Grams, Teja Grzeskowiak (Quelle: Otfried-Preußler-Schule)

Donnerstag, 27.05.2010

Einführung des Bürgermeisters in seine zweite Amtszeit
Bild: offizielle Einführung Carl Ahlgrimm durch den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Ralf Pächnatz-Löwendorf und Dirk Steinhausen (Quelle: Clausitzner)
Bild: Blumenübergabe (Quelle: Clausitzner)

Freitag, 21.05.2010

Gelungene Veranstaltung mit zu wenig Teilnehmern
GEP-Zwischenergebnis vorgestellt

„Großbeeren 2020 - Wie soll unsere Gemeinde aussehen?“ Hieß die Frage in der am letzten Donnerstag stattfindenden Veranstaltung der CDU Großbeeren. Bereits zu Beginn machte der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, seiner Enttäuschung etwas Luft. „Es ist erstaunlich bei der medienwirksamen Werbung, die wir für die Veranstaltung gemacht haben, dass doch nur einige wenige Gäste gekommen sind. Immerhin war es gerade die CDU die für die breite Bürgerbeteiligung geworben hat. Schade, wenn diese Angebote nicht genutzt werden. Der Gemeindeentwicklungsplan, der auf Initiative der CDU erstellt werden soll, klärt die Zukunftsfragen der Gemeinde. Wie wollen wir uns in den nächsten 20 Jahren weiterentwickeln? Wo und mit welchen Profilen wollen wir unser Zusammenleben in der Gemeinde gestalten?“
Die Zwischenergebnisse des Gemeindeentwicklungsplanung wurde von Georg Börsch-Supan der Planungsgruppe 4 (P4) vorgestellt. Das Unternehmen P4 ist von der Gemeinde mit der Erstellung dieser Planung beauftragt worden, die nach Aussage von Georg Börsch-Supan schon einmalig ist und, da dies eine Gemeinde betrifft, die laut der Landesplanung in den nächsten 20 Jahren auf über 10.000 Menschen wachsen soll. Es ist ungewöhnlich, da in den meisten Gemeinden in Brandenburg eher ein Bevölkerungsschwund prognostiziert wird.
Man ist noch am Beginn der Planung, die aber bis zum Herbst die fesrtiggestellt werden soll. Bisher hat die Vorbereitungsgruppe einiges zusammen getragen, was jetzt in 3 Arbeitsgruppen weiter ergänzt und konkretisiert wird. Die Besetzung der Arbeitsgruppen sind gerade gebildet worden. Im Sommer soll über einen Zeitraum von zwei Monaten den Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, ihre Wünsche und Vorstellungen mit einzubringen und an der Planung zu beteiligen.
Während des Vortrags wurden Möglichkeiten der Entwicklung aber auch unter Umständen kommende Konflikte beschrieben und in der Gruppe diskutiert.
„Wir haben einen tollen Vortrag gehört und interessante Einblicke über die mögliche Entwicklung unserer Gemeinde bekommen“ mit diesem Fazit beendete Dirk Steinhausen, Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands die Veranstaltung zum Thema „Großbeeren 2020 - Vorstellung der Zwischenergebnisse des Gemeindeentwicklungsprogramm“.

Foto: interessierte Zuhörer (Quelle: Steinhausen)
Foto: Georg Börsch-Supan von P4 und Dirk Steinhausen (Quelle: Steinhausen)

Donnerstag, 20.05.2010

CDU begrüßt Entscheidung
 

Anlässlich einer Presseerklärung des Wirtschaftsministerium in der es heißt: "Die Güterverkehrszentren in Brandenburg erhalten zusätzlich 5-6 Millionen Euro Fördermittel für Investitionen in Erweiterungen und technische Ausstattung. Darauf verständigten sich Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger und Wirtschaftsminister Ralf Christoffers heute." erläutert der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen.
"Es ist wichtig, dass der, unter dem ehemaligen CDU-Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns, eingeschlagende Weg weitergegangen wird. Der Ausbau der Güterverkehrszentren bringt neben Arbeitsplätzen auch eine messbare Entlastung der Umwelt. Die Bedeutung der Güterverkehrszentren wird die nächsten Jahre eher noch steigen, weil die Logistik ein Wachstumsmoter auch in unserer Region ist."
Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums

Montag, 17.05.2010

CDU Großbeeren besucht den Bundestag

Impressionen
Foto: Bundestag in der Aussenansicht (Quelle: Steinhausen)
Foto: Plenarsaal (Quelle: Steinhausen)
Foto: Die "Diedersdorfer" im Bundestag, Steinhausen und Seelig (Quelle: Steinhausen)

Freitag, 14.05.2010

Maskierte überfallen Bank in Großbeeren
Falsche Signale vom Innenminister

Anlässlich des Banküberfalls in Großbeeren bei dem zwei maskierte Räuber  am Freitagnachmittag eine Bankfiliale in Großbeeren ausraubten und entkommen konnten, erinnerte der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes Großbeeren, Dirk Steinhausen, daran, dass es um das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger gehe, das durch solche Vorfälle berührt werde.
Dirk Steinhausen erläutert, dass die in Ludwigsfelde diskutierten Sicherheitsmaßnahmen, den Rückzug der Polizei im Landkreis auf nur noch einen Wachen-Standort vom SPD Innenminister nicht dementiert wurde. „Eine Schließung von Ludwigsfelde ist das falsche Signal und verkennt die Sicherheitslage," erklärt der CDU-Mann.
„Wenn die Polizei jetzt bereits so lange braucht, um rechtzeitig aus Ludwigsfelde zu kommen, wie soll das erst werden, wenn der Wachen-Standort noch weiter weg ist?“, Fragt er und appelliert an die Landesregierung, nicht weiter Stellen bei der Polizei zu streichen. Bei solch dramatischen Vorkommnissen bedürfe es gut ausgebildeter Kräfte vor Ort, so Steinhausen. Auch verwies er darauf, dass die in der Bank sicher vorhandene Videoüberwachung die Täter nicht abgeschreckt habe.“Es darf nicht zu einem weiteren angedachten, rein auf Einsparungen ausgerichteten, plan- und konzeptlosen Ausdünnen von Polizeipräsens in unserer Region kommen“, so Dirk Steinhausen abschließend.

Dienstag, 11.05.2010

Gemeindeentwicklung nimmt Formen an

Die Gemeindeentwicklung in Großbeeren nimmt langsam Formen an. Auf der letzten Gemeindevertreterversammlung wurden die Anzahl der Arbeitskreise und deren Besetzung beschlossen.
Die Arbeitskreise haben die Aufgabe, das der Projektgruppe P4 entwickelte Grobkonzept zu verfeinern und um einige ortstypische Themen zu erweitern. Im Anschluss werden die Arbeitsergebnisse im Bauausschuss der Gemeinde koordiniert und danach in einer breiten Bürgerbeteiligung vorgestellt. Die Ideen der Bürger werden dann aufgenommen und zu einem fertigen Konzept zusammen gefasst.
Die Arbeitsgruppen werden sich mit inhaltlich zusammengefassten Themen aus den Handlungsfeldern der zukünftigen Gemeindeentwicklung befassen.
So wird der Arbeitskreis 1 sich mit dem Themenbereich „Ortsteilentwicklung, Identität und Wohnen“ beschäftigen, der Arbeitskreis 2 wird die Bereiche „Freizeit, Landschaft und Umweltmanagement“ bearbeiten. Der Arbeitskreis 3 soll „Gewerbe, Einzelhandel und Gartenbau“ weiter entwickeln.
In der Gemeindevertretung einigte man sich auf die Anzahl von 7 Mitgliedern innerhalb eines Arbeitskreises, analog zu der bisherigen Ausschussarbeit. Hierbei stellen die großen Parteien, CDU und FDP, jeweils 2 Mitglieder, alle anderen Parteien jeweils ein Mitglied.
Der Arbeitskreis 1 durch Teja Grzeskowiak von der FDP geführt, Helmut Barthel (SPD) wird den Vorsitz des Arbeitskreises 2 übernehmen. Die Arbeitsgruppe 3 wird durch den ehemaligen Staatssekretär, Michael Richter (CDU) geleitet.
Das Grobkonzept wurde bereits auf der Bauausschuss-Sitzung Anfang April der Öffentlichkeit präsentiert. „Wir kommen voran, jetzt sind die Arbeitskreise dran, danach geht es in die Bürgerbeteiligung“, so der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„Wir haben mit der Projektgruppe P4 gesprochen und sie gebeten, das bisher veröffentlichte Material erneut zu zeigen. So können weitere Interessierte einen ersten Eindruck gewinnen und möglicherweise angeregt werden einige Ideen einzubringen. Im Rahmen einer offenen Mitgliederversammlung der CDU Großbeeren wird am Donnerstag, den 20.05.2010 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal der „Alten Molkerei“ die Präsentation stattfinden. Wir freuen uns natürlich immer über Gäste, die mit uns, über die weitere Entwicklung unseres Ortes diskutieren wollen.“ So Dirk Steinhausen abschließend.
Foto: Gemeindeentwicklungsplanung und deren Phasen (Quelle: P4)

Freitag, 07.05.2010

CDU lotet Möglichkeiten aus
Prävention ist keine kurzfristige Sache

„Prävention ist einer der wichtigsten Grundvoraussetzungen bei der Verbrechensbekämpfung. Viele Bürger fragen ihre gewählten Vertreter: ‘An wen kann ich mich wenden?’ Aus diesem Grund haben wir das Gespräch mit dem Schutzbereich gesucht.“ Erläutert Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren die Grundlage des Treffens mit dem Leiter Sachgebiet Prävention des Schutzbereiches Teltow-Fläming, Polizeihauptkommissar, Olaf Lehnhardt.
Aufgabe des Sachgebietes Prävention ist es Straftaten zu verhindern, Unfälle zu vermeiden, Gefahrenquellen gemeinsam erkennen und abbauen.
„Ich war erstaunt, wie viele unterschiedliche Themen Herr Lehnhardt und seine Truppe anbietet, ob zum Thema Jugendkriminalität, Sucht und Drogen oder auch zur Verkehrssicherheit, da sind eine Menge Themen, die wir auch als Gemeinde mit unterstützen müssen. Die Alkoholpräventionswoche , die im letzten Jahr durch die Gemeinde durchgeführt wurde, soll ja keine ‘Eintagsfliege’ sein. Anstatt Jugendliche zu diskriminieren, müssen wir brauchbare Angebote schaffen. Das wird allerdings kein 100 Meter Lauf, sondern eher ein Marathon. Prävention ist keine kurzfristige Sache.“ So Dirk Steinhausen weiter.

Eine Vielzahl der Präventionsmöglichkeiten finden in den Schulen statt: Hierzu zählt Alkohol und Rauchen ab der 5.Klasse, sowie Drogen ab der 6.Klasse. Stark im Kommen war in letzter Zeit das Thema Neue Medien und Beratung zum Rechtsextremismus.
Aber auch für andere Gruppen, wie z.B. Senioren werden Präventionsmöglichkeiten angeboten.

Dienstag, 04.05.2010

20-ter Jahrestag der ersten freien Kommunalwahlen
20 Jahre aktiver Einsatz

„Historisch und einmalig kann man die Situation vor 20 Jahren sicherlich nennen, von jetzt auf gleich mussten in tausenden von Städten, Kreise und Gemeinden demokratisch, rechtsstaatlich und bürgernah gehandelt werden.“ So umschreibt Dirk Steinhausen, CDU Vorsitzender aus Großbeeren die Herkulesaufgabe, die die Kommunalpolitiker vor 20 Jahren vor sich hatten.
Am 6. Mai 1990 gaben 9,2 Millionen von 12,3 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 75 Prozent entspricht. Mit 34,37 Prozent der Stimmen ist die CDU aus den ersten freien Kommunalwahlen der DDR seit 1946 als Sieger hervorgegangen. Die SPD erreichte 21,3 Prozent und die PDS 14,6 Prozent der Stimmen.

„Die Kommunalpolitiker der ersten Stunden haben Großartiges geleistet und es ist wichtig, diese Leistung zu würdigen und stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.“ So der Vorsitzender der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„Wenn man sich den damaligen Wahlzettel ansieht, dann erkennt man einige bekannte Namen: Einige der dort Genannten sind immer noch oder wieder politisch aktiv. So taucht hier Wolfgang Paul (FDP), Günter Pächnatz (parteilos, damals auf Liste der SPD) oder auch Dr. Irene Pacholik (PDS, jetzt Die Linke) und Ralf Pächnatz-Löwendorf (damals SPD, jetzt FDP) auf.
„Über 20 Jahre sich aktiv für unser Gemeinwohl einzusetzen ist ein tolle Leistung. Wir, als Gesellschaft, sind zu Dank verpflichtet, dass sie sich in einer Zeit politisch engagiert haben, als vieles noch nicht „Klar und beständig“ war.“ „Die CDU ist damals in Großbeeren noch nicht angetreten. Erst bei der folgenden Kommunalwahl könnte man auch sein Kreuz bei der CDU machen. Erst 2002 wurde in Großbeeren eine eigener Gemeindeverband gegründet.“ so Dirk Steinhausen abschließend.
Am 6. Mai 1990 wurde die Kommunalwahl durchgeführt. Es war nach der Volkskammerwahl im März 1990 die zweite demokratische Wahl in der DDR und zugleich die letzte. Dieser Wahltermin 1990 war als Wiederholung für die Kommunalwahl vom 7.Mai 1989 angesetzt worden.
Vorher wurden bereits seit 1950 jegliche Wahlen, so auch die Kommunalwahlen 1989 gefälscht. Egon Krenz, Wahlleiter der Kommunalwahl vom 7.Mai 1989 ließ eine Woche nach Feststellung des amtlichen Wahlergebnisses alle Unterlagen  vernichten. Diesmal aber gab es etwa 300 Einsprüche gegen das Ergebnis. Die, durch die Stasi kontrollierte Justiz erteilte am 19. Mai die Weisung, Einsprüche kommentarlos anzunehmen und nach einer gewissen Frist „mündlich zu bescheiden“, also abzulehnen.
Die Bürger reagierten auf inzwischen schon bewährte Weise: Die Zahl der Ausreiseanträge stieg. Die Oppositionsgruppen, die sich aus den kirchlichen Gruppen bildeten, begannen nach und nach immer mehr Menschen für sich zu gewinnen. Der neu angesetzte Wahltermin fiel in die Zeit nach Fall der Mauer.
Die Wahl am 7. Mai 1989 sei der „erste Spatenstich fürs Grab“ des SED-Staates gewesen, sagte der aus der DDR-Bürgerbewegung kommende Grüne Werner Schulz einmal.
Foto: Wahlschein vom 06.Mai 1990 (Quelle: Pacholik)

Samstag, 17.04.2010

Aktion mit durchschlagendem Erfolg
Ordnungsamt hilft, wo es kann.

„In den letzten 5 Tagen sind bereits 10 Meldungen über Dreckecken bei mir eingegangen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Jede dieser Meldungen habe ich mir angesehen und ein Foto gemacht. Das erschreckende ist mit welcher Dreistigkeit, die Leute ihren Müll einfach aufs Feld oder in den Wald schmeißen. Ärgerlich ist diese Rücksichtslosigkeit, dass ganze LKW-Ladungen einfach abgekippt werden, nur weil man zu faul ist, nach Ludwigsfelde zur Entsorgung zu fahren.“ So die erste Reaktion des Vorsitzenden der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, auf eine Aktion für Ordnung und Sauberkeit in der Gemeinde. Mit der örtlichen Publikation der CDU wurde die Aktion: Weg mit dem Dreck gestartet. Hier sind die Bürger aufgerufen Dreckecken in ihrer Gemeinde zu melden. „Der Müll liegt an Ecken, wo man gerade noch so mit dem Auto hinkommt, aber vor allem in klassische Wandergebiete.“ Jede Meldung wird fotografiert und dann ans Ordnungsamt gesendet. Schlimm ist, das es für die Umweltsünden verschiedene Ansprechpartner gibt. „Werfe ich meinen Fernseher innerorts auf eine Gemeindegrundstück ist unser Ordnungsamt zuständig, werfe ich ihn außerorts ist es die untere Abfallbehörde des Kreises, werfe ich ihn in den Wald ist der Förster mein Ansprechpartner. Werfe ich ihn auf ein Privatgrundstück sind die Möglichkeiten beschränkt, sollte keine Seuchengefahr oder so etwas vorhanden sein, kann die Gemeinde den Eigentümer nur bitten. Zum Glück ist unser Ordnungsamt fit und kümmert sich nach unserer Meldung, um den richtigen Ansprechpartner. Wichtig ist das Ergebnis.“ so Steinhausen weiter.
„Grundsätzlich muss man sich Fragen, was sind das für Mitglieder unseres Gemeinwesen, die so wenig Verantwortungsbewusstsein besitzen, ihren Müll einfach so zu entsorgen. Vielleicht müssen die Strafen drakonischer ausfallen, um ein Umdenken zu unterstützen. Wir brauchen wieder mehr nachbarschaftliches Bewusstsein.“  Abschließend ruft Dirk Steinhausen dazu auf: „Leute, passt auf eure Region mehr auf und meldet Umweltsünder der Polizei“.

Foto: alte Reifen (11 Stück) in Diedersdorf (Quelle: Privat)
Foto: Couch und Fernseher in Kleinbeeren (Quelle: Privat)
Foto: Bauabfälle nahe des Ortsteils Heinersdorf (Quelle: Privat)

Alle hier gezeigten Fotos sind beim Ordnungsamt gemeldet und die Dreckecken sind teilweise schon entfernt.

Dienstag, 13.04.2010

10 Jahre für das Gemeinschaftsleben
Dank und Anerkennung

Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, gratuliert dem Förderverein Gemeinschaftsleben Diedersdorf zum 10.Gründungsjubiläum. Am 13. April 2000 versammelten sich im Dorfgemeinschaftshaus in Diedersdorf 11 Engagierte Personen, die einen Verein gründeten, der das Ziel verfolgte, das Gemeinschaftsleben im Dorf zu fördern. Der CDU-Vorsitzende erinnerte daran, dass der Förderverein einen wesentlichen Anteil am positiven Dorfgefühl in Diedersdorf hat „Nach der Gründung wurden in den letzten 10 Jahren viele Veranstaltungen durchgeführt, die unser Dorf nach vorn gebracht haben.“, sagte Dirk Steinhausen.
„Unser Zusammenleben ist abhängig von Ehrenamtlichen, die uns unterstützen und zum Wohle aller, an unserer Weiterentwicklung arbeiten. Es ist schön, dass es euch gibt.“ Bemerkt der 1.Vorsitzende des Förderverein Freiwillige Feuerwehr Diedersdorf und stellvertretende Ortsvorsteher Manfred Seelig (CDU). Die beiden Diedersdorfer Kommunalpolitiker betonen abschließend: „Wir wünschen dem Förderverein Gemeinschaftsleben Diedersdorf für die Zukunft alles Gute und Geschlossenheit, um sich auch weiter so aktiv an unserem Gemeinwesen zu beteiligen. Wir schulden euch Dank und Anerkennung.“
Foto: Manfred Seelig und Dirk Steinhausen (Quelle: privat)

Montag, 12.04.2010

Ahlgrimm gewinnt mit 84,1%

Wieder keine Blumen für den Bürgermeister


Um 18:33 Uhr war alles vorbei. Um diese Uhrzeit zeigte der Wahlcomputer der Gemeinde das Wahlergebnis aus dem Wahlbezirk Kleinbeeren an. Der vierte von sechs Wahlkreisen schob das Wahlergebnis für Carl Ahlgrimm über das Quorum von 15 % Ja-Stimmen aller Wahlberechtigter der Gemeinde Großbeeren. Spontaner Beifall brandete auf und die ersten gratulierten bereits Carl Ahlgrimm zur Wiederwahl. Der mochte in diesem Augenblick noch nicht wirklich die Glückwünsche entgegennehmen. „Wir warten auf das Endergebnis“. Dies ließ nicht lange auf sich warten. Um 18:49 Uhr stand das vorläufige amtliche Endergebnis fest. Carl Ahlgrimm, der auf Liste der örtlichen CDU erneut angetreten war, wird auch die kommenden 8 Jahre als Bürgermeister die Gemeinde Großbeeren führen.

Mit sehr guten 84,1 % aller abgegebenen Stimmen wurde er in seinem Amt bestätigt.
Die Wahlbeteiligung lag bei 26,1 %.
„Ein außergewöhnliches Ergebnis, was die hohe Zufriedenheit der Großbeerener widerspiegelt.“ So der CDU Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„Die Wahlbeteiligung ist mit 26,1 % erwartungsgemäß geringer ausgefallen, da durchaus viele zwar eine Wahl, aber doch keine Auswahl gesehen haben. Alle politischen Gruppierungen hätten, die Möglichkeit einen Kandidaten ins „Rennen zu schicken“, es hat sich aber keiner gefunden, der gegen den CDU-Kandidaten Carl Ahlgrimm antreten wollte. Jeder Gegenkandidat hätte die Wahlbeteiligung um mindestens 20 % nach oben geschoben, weil es dann einen wirklichen Wettbewerb der Konzepte hätte geben müssen. Für uns ist das Rückenwind für die weitere kommunale Arbeit vor Ort. Wir haben jetzt innerhalb der letzten zwei Jahre bei jeder Wahl Stimmengewinne erlebt, ganz egal wie die politischen „Großwetterlage“ war. Dies zeigt, dass die Bürger Einsatz und Aktivitäten honorieren.“

Carl Ahlgrimm bedankte sich in einer kurzen Rede bei seinen Unterstützern. „Es war die richtige Entscheidung mit der CDU anzutreten. Ich bleibe auch weiterhin parteilos und der Bürgermeister aller Großbeerener.“

Zum Abschluss bekam der Vorsitzende der CDU Großbeeren noch eine Rüffel vom alten und neuen Bürgermeister Carl Ahlgrimm: „Man, jetzt hast Du schon wieder die Blumen vergessen.“ „Die gibt es wenn Du offiziell eingeführt wirst,“ erwiderte Dirk Steinhausen.
Foto: zahlreiche Gäste bei der Wahlkampfparty (Quelle:Steinhausen)
Foto: viele Freunde und politisch Interessierte sind gekommen, hier: links Adrian Hepp und daneben Peter Wagner (Quelle: Steinhausen)
Foto: Steinhausen und Ahlgrimm; wieder keine Blumen für den alten und neuen Bürgermeister (Quelle: Steinhausen)

Sonntag, 11.04.2010

Verkehrsgesellschaft  in der Kritik
Flexibel, wie eine Betonwand

Endlich wird die Dorfstraße im Ortsteil Kleinbeeren der Gemeinde Großbeeren saniert. Die Dorfbewohner haben einige Zeit warten müssen, bevor die Arbeiten starten konnten. Schon bringen allerdings die Straßenarbeiten, die nächsten Probleme mit sich.
Aufgrund der Baumaßnahmen wird jetzt der Busverkehr stark eingeschränkt. Die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) wird die Baustelle nicht befahren und bleibt am Friedhof, an der Dorfeinfahrt, stehen. Hier müssen jetzt alle Fahrgäste, und dies sind zumeist Schulkinder, auf einer Baufläche bei Wind und Wetter auf den Bus warten.
„Bei einer zu erwartenden Bauzeit, die bis Ende 2010 gehen wird, ist das nicht nachzuvollziehen, warum die Busse nicht weiterfahren. Zumal die Buswendestelle, ja noch nicht gebaut wird,“ erläutert der Ortsvorsteher Kleinbeerens, Michael Richter (CDU). „Täglich fahren LKWs durch die Baustelle, die haben keine Probleme damit.“
„Wir haben, als Gemeinde, daraufhin hingewiesen und haben bisher keine Reaktion erhalten,“ so der Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos). Die Möglichkeiten der Gemeinde hier Einfluss auf die VTF zu nehmen, sind äußerst gering.
„Leider ist die VTF flexibel wie eine Betonwand,“ bemerkt Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren, „dies haben wir schon mehrmals feststellen müssen. Der Unternehmensleitsatz "Nahverkehr mit Qualität" ist mehr Werbeaussage, als dass er tatsächlich begründet ist. Wir wollen einen leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr, da muss mehr kommen.“

Samstag, 10.04.2010

Junge Union wählt neuen Vorstand
Andreas Schröder neuer Vorsitzender

Die Junge Union der CDU Teltow-Fläming wählte am 10.April 2010 einen neuen Kreisvorstand. Als neuer Kreisvorsitzender wurde Andreas Schröder aus Frankenförde gewählt. Der 29-jährige Andreas Schröder hat an der Universität Potsdam Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften studiert und hat für kreisweite Aufmerksamkeit gesorgt, als er als Bürgermeisterkandidat für Nuthe-Urstromtal angetreten ist und mit über 31 % ein achtbares Ergebnis erzielte.
"Die Junge Union ist das politische Sprachrohr der Jugend.  Für uns ist es wichtig, junge Menschen in die kommunalen Parlamente zu bringen und somit für frischen Wind zu sorgen. Nur durch neue Ideen und neue Anstöße bleibt Kommunalpolitik lebendig." gratuliert der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Teltow-Fläming, Dirk Steinhausen, dem neuen Vorsitzenden.
Foto: neuer Vorsitzender der Jungen Union Teltow-Fläming, Andreas Schröder, hier rechts neben Ulrich Junghanns, ehemaliger Wirtschaftsminister im Land Brandenburg (Quelle: privat)

Donnerstag, 08.04.2010

Bauausschuss einigt sich auf die Anzahl der Arbeitsgruppen
Gemeindeentwicklungsplanung nimmt Konturen an

Knapp ein Jahr nach Beschluss der Gemeindevertretung von Großbeeren sich planerisch mit seinen Entwicklungszielen stärker auseinander zu setzen, wurden jetzt im Ausschusses für Bauen, Gemeindeentwicklung und Umwelt die Bestandsanalyse präsentiert und die weitere Vorgehensweise beschlossen.
Im März 2009 hatte die Gemeindevertretung ein gemeinsamer Antrag der CDU/FDP-Koalition beschlossen. Ziel des Antrages war die weitere Entwicklung der Gemeinde unter dem Stichwort „Großbeeren 2020“ langfristig über eine Gemeindeentwicklungsplanung darzustellen. “Die Gemeindeentwicklungsplanung (GEP) ist eine Zusammenstellung von Grundsätzen und Zielen sowie eine Auflistung von Vorschlägen, wie diese Grundsätze und Ziele erreicht werden können. So soll eine Vision entstehen,, wie sich unsere Gemeinde in den nächsten 15 - 20 Jahren entwickeln soll.“, erläutert, Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren die Zielrichtung.
Das beauftragte Unternehmen P4 hat jetzt die erste „Grundlagenermittlung und Diskussionsgrundlage“ vorgelegt. Hierzu sollen interfraktionelle Arbeitsgruppen zum GEP gebildet werden, die sich mit den für die Gemeindeentwicklung relevanten Themenfeldern näher auseinandersetzen. Die AG’s setzen sich aus einem Mitglied des Bauausschusses, Gemeindevertretern und sachkundigen Einwohnern zusammen. Die AG’s sollen die bisher erarbeiteten Diskussionsgrundlagen überprüfen und auf dieser Basis politisch machbare Vorschläge für die Zukunft von Großbeeren in 2020 in die Planung mit einbringen.
Der Bauausschuss folgte einstimmig der Empfehlung nur 3 AGs zu gründen, die mit bis zu 7 Mitgliedern besetzt werden sollen. Die Ergebnisse werden zusammengefasst und sollen dann in einer breit angelegten Bürgerbeteiligung präsentiert werden.
„Langsam nimmt die Planung Konturen an und zeigt uns auch, dass wir in den Arbeitsgruppen noch viel diskutieren müssen, um uns Entwicklungsziele für die nächsten Jahre zu geben. Ziele, die möglichst einen breiten Konsens haben sollten“ so der Vorsitzende des Ausschusses, Günter Henkel (CDU).


Freitag, 02.04.2010

Frühling/Sommeraktion der Großbeerener CDU startet
"Weg mit dem Dreck" - Großbeerener sollen Dreckecken aus Ihrer Gemeinde melden.

Ein Großteil der Großbeerener empfinden die Verschmutzung ihrer Gemeinde als schwerwiegenste Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität.
Verstärkt wenden sich Anwohner vor allem aus der Kondor-Wessel-Siedlung an die politischen Parteien oder an die Gemeindeverwaltung. Teilweise kommen die Gemeindearbeiter gar nicht so schnell hinterher, wie es zu Verschmutzungen kommt. Insbesondere die Spielplätze sind hiervon betroffen. Bereits im letzten Jahr reinigte die CDU Großbeeren zusammen mit Freiwilligen einige Spielplätze.
„Wir wollen frühzeitig wissen, wo, und vor allem wie oft, es Probleme gibt. Erst dann kann man daraus entsprechend reagieren. Deswegen werden in den nächsten Monaten Postkarten in Großbeeren verteilt, die dazu auffordern, Dreckecken zu melden und zu dokumentieren. Das soll helfen, den Bürgersinn zu stärken, die Verantwortliche in die Pflicht zu nehmen und die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen. Natürlich kann man die Postkarte auch von der Homepage runter laden.“ (www.cdu-grossbeeren.de) so der Vorsitzender der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen

Foto: Postkartenaktion der CDU Großbeeren, einfach anklicken und die Postkarte runterladen (Quelle: CDU Großbeeren)

„Wir wollen alle eine saubere Gemeinde haben. Wir sind eine kinder- und touristenfreundliche Gemeinde und wir freuen uns, wenn man sich bei uns niederlässt. Ich finde, es macht einen guten Eindruck, wenn sich unsere Gemeinde so anbietet, wie sie sein könnte, nämlich freundlich, grün und sauber!“

Freitag, 26.03.2010

Dann klappt´s auch mit dem Nachbarn

Nach einem langen, kalten Winter geht es jetzt wieder los: Das „Großreinemachen“ im eigenen Garten. Da wird geharkt, geschnitten, zusammengefegt und in die grünen Säcke gestopft.
Und weil teilweise doch relativ viel Baumschnitt anfällt, kommen einige „Hobbygärtner“ auf die Idee: „Man könnte ja einfach alles verbrennen.“

Dann wird ein Feuer gemacht und schon gibt es Ärger mit den Nachbarn, den nicht allen ist die Rechtslage klar.
„Eine Menge Ärger könnte vermieden werden, wenn man vorher miteinander spricht“, umschreibt der CDU Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, das alljährliche Treiben.

Eigentlich ist die Rechtslage klar:
Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle aus Haushalt und Garten ist grundsätzlich laut § 4 der Abfall- und Kompostierungsverbrennungsverordnung nicht zulässig. Aber der zuständige Minister für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz hat im Jahre 2007 das Verbrennen von Stoffen im Freien teilweise zugelassen.
So sind Holzfeuer grundsätzlich auch ohne Ausnahmegenehmigung der Gemeinde oder des Landkreises zulässig, wenn die Nachbarschaft nicht gefährdet und nicht belästigt wird. Der Erlass legt allerdings einige Grundvoraussetzungen fest. So darf die Feuerstelle nur gelegentlich betrieben werden, sowie der Brennstoff luftgetrocknet und ausschließlich aus naturbelassenen, stückigem Holz bestehen. Weiterhin darf der Feuerhaufen ein Meter in Durchmesser und Höhe nicht übersteigen und es muss ein ausreichender Abstand zum nächstgelegenen Gebäude vorhanden sein. Sowie eine zuverlässige Aufsichtsperson muss das Feuer überwachen.
Die Verordnung ist allerdings kein Freibrief. Wenn sich Nachbarn beschweren, muss man sich entweder mit den Nachbarn einigen oder das Verbrennen einstellen.
„Mein Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr hat mir noch geraten, dass ich besser Bescheid sagen soll, nicht das mein Rauch, der durch das Feuer entsteht, zu einer Feuermeldung führt, und auf einmal steht die Feuerwehr vor der Tür. Also mein Tip: Vorher bei der freiwilligen Feuerwehr nachfragen und mit den Nachbarn sprechen.“

Mittwoch, 24.03.2010

CDU Großbeeren gratuliert SPD-Ortsverband zum 20. Gründungsjubiläum

Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, gratuliert der SPD Großbeeren zum 20.Gründungsjubiläum. Die Großbeerener Sozialdemokraten schlossen sich am 30.März 1990 zu einem Ortsverband zusammen. Der CDU-Vorsitzende erinnerte daran, dass Sozialdemokraten einen wesentlichen Anteil an der friedlichen Revolution vor 20 Jahren gehabt haben. „Mit der Gründung von SDP-Ortsverbänden wurde die SED unmittelbar im Kern ihres Selbstverständnisses als Einheitspartei getroffen. Dazu gehörte Mut“, sagte Dirk Steinhausen.
Wie der CDU-Politiker weiter ausführte, „lebt die parlamentarische Demokratie von unterscheidbaren politischen Konzepten. Deshalb ist es selbstverständlich und sogar notwendig, wenn CDU und SPD politisch immer wieder die Klingen kreuzen. Politische Meinungsbildung lebt vom Wettbewerb. Ich wünsche der SPD Großbeeren für die Zukunft alles Gute und Geschlossenheit, um aktiver an unserem Gemeinwesen mitzuarbeiten“, so Dirk Steinhausen.

Montag, 22.03.2010

Abbruch und keine Perspektive
Bessere Unterstützung für Schulabgänger ohne Abschluss gefordert

Trotz der allgemeinen zehn-jährigen Schulpflicht und dem sehr differenzierten Bildungssystem in Deutschland verlassen bis zu 7% der Schüler die Schule ohne Abschluss.
In den letzten Jahren waren in Brandenburg bis zu 10% der Schüler ohne Abschluss.
In den jetzt veröffentlichten Berichten des Amtes für Statistik in Brandenburg hat sich dies im Land etwas gebessert. So hat Brandenburg für das Schuljahr 2008/2009 nur noch 7,8 % Abgänger ohne Abschluss zu verzeichnen.
In den einzelnen Landkreisen gibt es ganz unterschiedliche Ergebnisse. Die höchste Abgängerzahl ohne Abschluss hat der Landkreis Oder-Spree mit 10,7 %, dicht gefolgt von Teltow-Fläming mit 9,7 %. Im untersuchten Schuljahr waren dies z.B. In Teltow-Fläming 136 Schüler, die ohne Abschluss die Schule verließen.
Sieht man sich die Zahlen genauer an, erkennt man dass insbesondere in Teltow-Fläming die Anzahl Abgänger ohne Abschluss von Oberschulen die Höchste im gesamten Land Brandenburg ist.
Die anderen Landkreise kompensieren die Zahlen teilweise durch mehr Abschlüsse über den zweiten Bildungsweg. „Im Landkreis Teltow-Fläming hat man nicht den Eindruck, dass das Problem bisher erkannt wurde. Zum Vergleich bei unserem Nachbarn Potsdam-Mittelmark sind die Zahlen 60% niedriger (PM: 27; TF: 68), stellt der stellvertretende CDU Kreisvorsitzende Dirk Steinhausen, ernüchtert fest.
"Eine viel zu hohe Zahl betroffener Jugendlicher mit schlechten beruflichen und persönlichen Perspektiven, die künftig auch der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung des Kreises fehlen werden. Da tut mehr und bessere Unterstützung Not", schätzt Dirk Steinhausen die Situation ein.
Foto: Dirk Steinhausen und Danny Eichelbaum (Quelle: privat)
Die Arbeitsgemeinschaft Bildung für Deutschland stellt hierzu fest: „In Zeiten, in denen eine hohe Qualifizierung immer wichtiger wird, werden Schulabgänger ohne Abschluss immer häufiger direkt ins Abseits gedrängt. Nur etwa einem Fünftel gelingt es, direkt eine Ausbildung anzuschließen. Etwa ein Viertel schafft es noch nicht einmal eine Erwerbstätigkeit zu finden. Die Arbeitslosenquote in dieser Gruppe ist mit etwa 25% die höchste in ganz Deutschland. Dadurch wird die Problematik der Schulabgänger ohne Abschluss nicht nur zu einem persönlichen Drama, sondern wird auch für den Staat zu einem Kostenfaktor, der dann mit Sozialhilfe etc. zur Seite stehen muss.“
„Wir müssen Perspektiven aufzeigen. Letztlich steht hinter jeder Zahl ein konkretes Einzelschicksal. Hier muss mehr getan werden“, so Dirk Steinhausen.
"Eine gute Bildungspolitik für unsere Kinder ist die beste Sozialpolitik. Ein Schulabschluss ist heute wichtiger als je zuvor, um seinen Weg in eine berufliche Zukunft einzuschlagen.“ Betont Danny Eichelbaum, Kreisvorsitzender der CDU Teltow-Fläming und Mitglied des Landtages.

Samstag, 20.03.2010

Spielplatzpatenschaften?
Idee für Großbeeren

Die CDU/FDP-Koalition hat einen  Antrag in die Gemeindevertretung Großbeeren eingebracht. Ziel des Antrages ist für die kommunalen Spielplätze Patenschaften einzurichten. Hierzu wurde die Gemeindeverwaltung aufgefordert mit der Grund- und Oberschule Möglichkeiten auszuloten, damit Schulklassen sich als Pate für die Spielplätze finden.

Im Bereich von Großbeeren existieren 8 öffentliche kommunale Spielplätze. Diese Spielplätze, die in der Regel für Kinder bis zu 12 Jahren konzipiert sind, benötigen einen "Kümmerer". Damit noch schneller Verunreinigungen (Spritzen oder Glasscherben), Zerstörungen oder Verbesserungen der Verwaltung mitgeteilt werden können. Die CDU wirbt dafür, sich als ehrenamtlicher Pate für diese Spielplätze einzubringen.
Bereits im letzten Jahr hat die CDU Großbeeren mehrere Spielplätze gereinigt, dabei entstand die Idee der Patenschaften.
„Gleichzeitig wird Verantwortlichkeitsgefühl für das kommunale Eigentum geschaffen. Wünschenswert wäre durch die Patenschaft eine Reduzierung der Schäden an unseren Spielplätzen. Man macht nicht das kaputt, worum man sich kümmern muß. Unterstreicht der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen das Ziel des Antrages.
„Vielleicht hilft uns die Idee von Spielplatzpatenschaften und dem ehrenamtlichen Einsatz die Situation zu verbessern. Es muss in der Summe ein ‘Mehr’ ergeben.“  so Steihausen abschließend.

Freitag, 19.03.2010

CDU/FDP Koalition lässt Ortslinie prüfen.
Angebot des ÖPNV erweitern

Die Gemeinde Großbeeren hat in den letzten Jahren einen Aufschwung an Menschen und Wirtschaftsleistung erlebt, „Leider konnte der Öffentliche Personennahverkehr, dieser Entwicklung nicht standhalten. Wir haben immer noch zu wenig Busverbindungen, die Ortsteile sind kaum angeschlossen,“ beschreibt der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen die Problematik“
"Mit dem Reginalbahnhof haben wir eine bessere Verbindung an Berlin. Nur unser Bahnhof ist selber nicht gerade günstig in die bestehenden Linien eingebunden. Eine Fahrt von einem Ortsteil zum Bahnhof oder von einem Ortsteil zum Nächsten, gleicht einer halben Weltreise, das kann es nicht sein." so Steinhausen weiter.

Die CDU/FDP-Koalition hat jetzt einen Antrag eingebracht in der Möglichkeiten und Alternativen geprüft werden sollen eine Ortslinie einzurichten. Ziel ist es die Ortsteile in regelmäßiger Frequenz mit dem Bahnhof der Gemeinde, aber auch die Ortsteile untereinander besser zu verbinden.

Mittwoch, 17.03.2010

Alles Wirtschaft oder was?
Soziale Marktwirtschaft kein oder nur Randthema


Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat Schulbücher zum Thema Wirtschaft untersucht und kam zu erschreckenden Ergebnissen.
So heißt es in der Studie: „Zwar werden zentrale ökonomische Begriffe wie Wettbewerb, Markt oder Strukturwandel in vielen Schulbüchern aufgegriffen, doch oft werden sie einseitig dargestellt. Die meisten Publikationen setzen etwa Unternehmen pauschal mit Großkonzernen gleich – der unternehmerische Mittelstand existiert schlicht nicht.“

Dies ist umso erstaunlicher da Mittelständler 70 % aller Arbeitnehmer beschäftigen und  über 80 % aller Lehrlinge ausbilden.

„Die untersuchten Schulbücher stammen zwar aus Nordrhein-Westfalen, ich habe allerdings keinen Zweifel, dass das auch in Brandenburg so ist. Seit 60 Jahren hat die Soziale Marktwirtschaft unserem Land eine beispiellose Erfolgsgeschichte beschert. Die Soziale Marktwirtschaft verbindet Freiheit mit Sicherheit, Wettbewerb mit Solidarität und schöpferische Dynamik mit Gemeinsinn. Unterstreicht der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Grundlagen unserer Wirtschaftspolitik.
„Die meisten Publikationen erwecken den Eindruck, die Schaffung von Arbeitsplätzen, Wirtschaftswachstum und Industrieansiedlungen würden ausschließlich auf das Konto staatlicher und kommunaler Stellen gehen. Unternehmerische Verantwortung, Chancen und Risiken der Selbstständigkeit oder die Bedeutung von Gewinn und Investitionen tauchen in den untersuchten Büchern hingegen kaum auf. Auf diese Weise bleiben Unternehmen eher unbekannte Gebilde.“ heißt es weiter.
„Solange die soziale Marktwirtschaft nur ein Randthema in der Bildungspolitik ist und das Unternehmertum eher negativ den Schülern vermittelt wird, kann man nicht erwarten das die kommenden Generationen eine systematischen Vermittlung von ökonomischer Grundbildung erhalten. Das wird unsere Wirtschaftsleistung langfristig schaden. Das Geld für Sozialleistungen kommt ja nicht vom Staat, er verteilt es nur um, letztlich kommt es zu einem großen Teil von Unternehmen, die sich im Regelfall, ohne Netz und „Doppelten Boden“, auf dem freien Markt bewegen“.
„Ein stärkere Fokussierung des Bildungssystem auf die Sachverhalte der Sozialen Marktwirtschaft muss angestrebt werden. Ob das eine rot-rote Landesregierung leisten kann, bezweifeln inzwischen immer mehr Selbstständige und Mittelständler.“ umschreibt Dirk Steinhausen die Situation.

Montag, 15.03.2010

Konzeptionelles Chaos –
Ludwigsfelder Wache darf nicht Opfer werden

Im Zuge der Diskussionen um eine mögliche Schließung der Polizeiwache Ludwigsfelde will das Stadtparlament Ludwigsfelde eine Resolution beschließen, um für den Erhalt und den geplanten Neubau der Polizeiwache zu kämpfen.
Hierbei regte der Stadtverordnete Detlef Helgert (CDU) eine Abstimmung mit den Nachbargemeinden an. Dies erscheint sinnvoll, da alle Gemeinden im Norden davon betroffen sind.
"Gerne nehmen wir den Gedanken auf. Eine Schließung von Ludwigsfelde ist das falsche Signal und verkennt die Sicherheitslage," erklärt der CDU- Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.
Ein Großteil der sicherheitsrelevanten Einrichtungen befinden sich im Norden. Eine veränderte Sicherheitslage durch eine weitere Reduzierung auf nur noch eine Wache im Landkreis in Luckenwalde wird dem nicht gerecht.
"Unsere Städte und Gemeinden wachsen jedes Jahr. Großbeeren und Blankenfelde-Mahlow haben einen großen Zuzug von Menschen, damit steigt auch das Sicherheitsbedürfnis. Der kommende Großflughafen wird die Sicherheitslage zusätzlich verändern. Nach dem bereits die Ankündigung der Schließung der Polizeiwache Zossen große Sorgen um die Sicherheit in unseren Gemeinden ausgelöst hat, macht die Diskussion um den Standort in Ludwigsfelde, der uns doch als ein konzeptionell untersetzter Ersatzstandort „verkauft“ worden war, deutlich, dass derzeit im Innenministerium zumindest auf höchster Ebene, nicht vom Vorhandensein einer Konzeption und deren planvoller Umsetzung bezogen auf die Polizeistruktur ausgegangen werden kann. Es darf nicht zu einem weiteren angedachten, rein auf Einsparungen  ausgerichteten, plan- und konzeptlosen Ausdünnen von Polizeipräsens in unserer Region kommen", ergänzt die CDU Fraktionsvorsitzende aus Blankenfelde-Mahlow, Regina Bomke.
Foto: Regina Bomke, Fraktionsvorsitzende der CDU Fraktion in Blankenfelde-Mahlow (Quelle: privat) Foto: Dirk Steinhausen,
stellv.  Fraktionsvorsitzender
der CDU Fraktion in Großbeeren (Quelle: privat)
"Die Reduzierung der Polizei in der Fläche und das offensichtliche Fehlen einer Konzeption für die Polizeistruktur führt nicht dazu, dass das berechtigte Sicherheitsbedürfnis der Bürger befriedigt wird. Eine gemeinsame Aktion der betroffenen Gemeinden muss im Sinne der Sache angestrebt werden." bemerken Bomke und Steinhausen abschließend.

Aus der Märkischen Zeitung vom 11.03.2010

Vizepräsident der Seychellen zu Gast in Großbeeren
Joseph Belmont dankt für Bücherspende und stellt Partnerschaft in Aussicht

GROSSBEEREN - Der plötzliche Staatsbesuch kam überraschend. Nur wenige Stunden vorher erfuhr Großbeerens Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos), dass der Vizepräsident der Seychellen die Gemeinde besuchen wolle. Dafür gab es zwei Gründe. Erstens entsteht im Ortsteil Friederikenhof, also direkt vor den Toren Berlins, ein Konsulat des Inselstaates. Dazu lässt der Honorarkonsul Professor Nikolaus Fuchs ein altes Haus renovieren und umbauen. Und zweitens war es dem hochrangigen Staatsmann ein Anliegen, sich bei der Großbeerener Schule für eine Bücherspende zu bedanken. Nach dem Tsunami hatten die Schüler 2000 Euro gesammelt, um Altersgenossen in einer betroffenen Region zu unterstützen. Auf Vermittlung des Konsuls wurde ein Kontakt mit einer Schule in Mahé hergestellt, die sich einen Satz französischsprachiger Bücher wünschte. Eine Buchhandlung in Ludwigsfelde konnte diese Bücher besorgen, die dann mit der im Großbeerener GVZ ansässigen Spedition Rieck nach Mahé verfrachtet wurden.
Foto: Vizepräsident und Tourismusminister Joseph Belmont (3.v.r.) im Großbeerener Tourismusbüro mit (von links) Bürgermeister Carl Ahlgrimm, den CDU-Fraktionsvorsitzender Günter Henkel, Konsul Professor Nikolaus Fuchs, Schulleiter Boris Petersen und dem stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung Dirk Steinhausen (CDU) (Quelle: MAZ Foto Klaus Schlage)

Der Besuch in Großbeeren war kurz aber herzlich. Denn anschließend wollte der Vizepräsident, der auch für den Fremdenverkehr – eine der Haupteinnahmequellen der Seychellen – zuständig ist, noch zur Eröffnung der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Schnell hatte der Bürgermeister einige Gemeindevertreter zusammengetrommelt, die den Staatsmann zunächst in der Bibliothek empfingen und anschließend mit Kaffee bewirteten. Zwar mussten die mehrheitlich aus West-Berlin stammenden anwesenden Großbeerener Kommunalpolitiker etwas schlucken, als der Besucher Erich Honecker lobte. Immerhin hatte die DDR den ehemals sozialistischen Seychellen erhebliche Entwicklungshilfe geleistet und vor allem Mediziner und Bauingenieure in Berlin und Leipzig ausgebildet.

Belmont überreichte Bürgermeister Ahlgrimm einen Bildband über die Seychellen und erhielt dafür ein Großbeerener Wappen aus Glas. Nach diesem „Wimpeltausch“ ging es in die Schule, wo Belmont eine Schulpartnerschaft anregte, was bei Schulleiter Boris Petersen auf großes Interesse stieß. Auch könne er sich eine Partnerschaft zwischen der Gemeinde Großbeeren und einer Insel der Seychellen vorstellen, meinte der Vizepräsident. Doch dafür brauche er erst die Zustimmung des Parlaments, so Belmont.

Anschließend ging es noch zur Mehrzweckhalle und nach dem Abschied von den Repräsentanten der Gemeinde Großbeeren ließ sich Belmont von Konsul Fuchs noch schnell das künftige Konsulat zeigen. (Von Hartmut F. Reck)

Donnerstag, 04.03.2010

Alleinkandidat Ahlgrimm
Briefwahl gewinnt an Bedeutung


Großbeeren ist eine aufstrebende Gemeinde vor den Toren Berlins, der es auch wirtschaftlich vergleichsweise gut geht. Trotzdem hat sich für die Bürgermeisterwahl am 11. April 2010 nur ein Kandidat beworben: der amtierende Bürgermeister Carl Ahlgrimm.
„Es gibt nur einen Kandidaten“, bestätigt Uwe Fischer, Wahlleiter in Großbeeren auf Anfrage.
Ist die 7.500 Einwohner zählende Gemeinde für Bewerber nicht attraktiv genug?
Wohl doch. Für den Alleinkandidaten gibt es jedoch zwei Gründe: Zum einen ist Carl Ahlgrimms Bilanz der vergangenen acht Jahre durchaus positiv. Als Verwaltungschef hat er sich in seiner ersten Amtszeit viele Themen angefasst und auch beendet Die Bürger scheinen im Großen und Ganzen mit ihrem Bürgermeister zufrieden zu sein.
Der andere Grund für den Alleinkandidaten liegt in der fehlenden Konkurrenz: Im Ort drängt sich niemand sonst auf oder hat nicht die Qualifikation. Das sieht sogar die Opposition so. Vor acht Jahren hatten sich noch mehrere Kandidaten beworben. Die örtliche Politik stützt sich auf eine bestehende CDU/FDP-Koalition. Die Koalition ist seit 6 Jahren aktiv und hat gemeinsam viele Dinge umgesetzt. Im Parlament der Gemeinde sind die CDU und die FDP jeweils die stärksten Kräfte mit fünf Sitzen. Die SPD kommt auf vier Sitze, der FBB und die Linken stellen jeweils zwei Parlamentarier. Die einzige Partei die mehrere Kandidaten hatte, war die CDU. Die hatte jedoch mit Ahlgrimm in den Vorgesprächen so viel inhaltliche Deckungspunkte erzielt, dass eine eingesetzte Findungskommission der Partei Carl Ahlgrimm als Kandidat empfohlen hat. Carl Ahlgrimm wurde daraufhin durch die Mitglieder der CDU nominiert.
Der 53-jährige Carl Ahlgrimm wurde im Jahr 2001 ehrenamtlicher Bürgermeister von Diedersdorf. Im April 2002 stellte er sich den Bürgermeisterwahlen in der Gemeinde Großbeeren und wurde zu deren erstem hauptamtlichen Bürgermeister nach Wiedererlangung der Amtsfreiheit gewählt.
„Wichtig ist jetzt, die Bürger zur Wahlurne zu bekommen. Es ist etwas mehr als 20 Jahre her, da sind Menschen auf die Straße gegangen und haben es uns mit ihrem beherzten Einsatz ermöglicht, freie, unmittelbare, gleiche und geheime Wahlen durchzuführen. Ich hoffe, möglichst viele machen von Ihrem Recht zur Teilhabe an der kommunalen Selbstverwaltung Gebrauch und gehen am 11.April 2010 zur Wahl!“ Erläutert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.
Foto: Wahlkampf in Großbeeren im letzen Jahr (von links nach rechts) Günter Henkel, Peter wagner, Dirk Steinhausen und Carl Ahlgrimm (Quelle: Günter)
„Da der Wahltermin (11.04.2010) gerade am Ende der Osterferien liegt, sollten viele als Alternative an die Briefwahl denken. Einfach mit der Wahlberechtigungskarte, die in den nächsten Tagen sicherlich versandt wird, bei der Gemeinde melden und man bekommt seine Wahlunterlagen und kann bequem von zu Hause aus wählen.“ Beschreibt Dirk Steinhausen den einfachen Vorgang. Bei den letzten Wahlen ist der Anteil der Briefwähler kontinuierlich gestiegen, damit gewinnt die Briefwahl zunehmend an Bedeutung.

Samstag, 27.02.2010

Ignorieren der zukünftigen Sicherheitslage

„Eine Reduzierung in der Fläche ignoriert die derzeitige Sicherheitslage , aber vor allem die zukünftige Sicherheits-und Schutzbedürfnisse der Bevölkerung im Norden des Landkreises Teltow-Fläming.“, Stellt der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, fest. Grund ist die anhaltende Diskussion um den Neubau der Polizeiwache in Ludwigsfelde und die Aussagen von Innenminister Rainer Speer (SPD), der sich über den Ausbau nicht festlegen wolle.
„Kriminalität macht nicht an Landes- oder Kreisgrenzen halt, sie ist dort, wo was zu holen ist. Der Speckgürtel um Berlin bemerkt durchaus ein „Rausschwappen“ der Kriminalität. Die Schutzbereiche im Speckgürtel müssen gestärkt werden  und dazu gehören bei uns Ludwigsfelde und Zossen.“
Im Jahr 2012 wird die JVA „Heidering“, gelegen zwischen Großbeeren und Ludwigsfelde, ihren Betrieb aufnehmen. „Zukünftig kann sich die Sicherheitslage hier durchaus verändern. Ein Verzicht auf den Neubau in Ludwigsfelde bedeutet die Situation zu unterschätzen.“ , bemerkt Dirk Steinhausen abschließend.

Samstag, 20.02.2010

Gemeinsame Pressemitteilung von
Carl Ahlgrimm und der CDU Großbeeren

Bürgermeisterkandidat ab sofort online

Am 20. Februar 2010 ist die Homepage des Großbeerener Bürgermeisterkandidaten Carl Ahlgrimm online gegangen. Der parteilose Carl Ahlgrimm und die CDU Großbeeren, die ihn als Bürgermeisterkandidaten nominierte, hatten sich im Rahmen der Sondierungsgespräche darauf verständigt, dass unter www.carl-ahlgrimm.de eine ausdrücklich als privat bezeichnete Webpräsenz des Kandidaten veröffentlicht wird. Ahlgrimm führt hierzu aus: „Ich informiere auf diesen Seiten nicht als amtierender Bürgermeister, sondern als politisch interessierte Privatperson, die sich für das Amt des Bürgermeisters in Großbeeren in den Jahren 2010 bis 2018 bewirbt.“
Foto: Carl Ahlgrimm, Kandidat der CDU Großbeeren (Quelle: privat)
Foto: Homepage jetzt online (Quelle: privat)

Die CDU Großbeeren freut sich über die von ihrem Kandidaten an den Tag gelegte Eigeninitiative. Dirk Steinhausen, Vorsitzende der CDU Großbeeren: „Wir wollen gemeinsam Großbeeren gestalten. Carl Ahlgrimm verbindet Kontinuität und Wachstum für unsere Gemeinde. Mit der Homepage ist der Startschuss für den Wahlkampf gefallen. Jetzt gilt es die Bürger mit Ideen und Tatkraft zu überzeugen.“

Impressionen vom Empfang der Ehrenamtlichen vom 12.02.2010
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Foto: Viele Ehrenamtlichen waren vorort. Andreas Malesse, einer der Ausgezeichneten und Claudia Blume-Rottenbiller im Gespräch (Quelle: Steinhausen)
Foto: Es ergaben sich viele interessante Gespräche (von links nach rechts) Uwe Fischer, Michael Richter, Günter Henkel und Marc Spogat


Aus der Märkische Allgemeine Zeitung vom 13.02.2010

„Gründe für einen Abriss waren nicht schlüssig“ - Ex-Kulturministerin Wanka wundert sich über die Entscheidung ihrer Nachfolgerin Münch

Die ehemalige Kulturministerin des Landes Brandenburg, Johanna Wanka (CDU), ist verwundert über die Entscheidung ihrer Nachfolgerin Martina Münch (SPD) zum Wohnhaus Dorfaue 20 in Großbeeren. Wie MAZ berichtete, hat die neue Dienstherrin der obersten Denkmalschutzbehörde entschieden, dass das denkmalgeschützte Haus, auf dessen Grundstück der Großbeerener Investor Manfred Cieslik einen Edeka-Markt mit davor gelagertem Parkplatz errichten will, nun doch abgerissen werden darf.
Zur Vorgeschichte: Nachdem Cieslik das alte Bauerngehöft in der Ortsmitte in unmittelbarer Nähe des Gedenkturms vom Land Brandenburg erstanden und 2006 einen Abrissantrag gestellt hatte, wurde es vom Landesamt für Denkmalpflege unter Denkmalschutz gestellt. Landrat Peer Giesecke (SPD) als Dienstherr der unteren Denkmalschutzbehörde befürwortete dennoch einen Abriss. Er handelte mit Landeskonservator Detlef Karg einen Kompromiss aus, wonach die zum Denkmalensemble gehörenden Stallgebäude abgerissen werden dürfen, dafür aber das Wohnhaus stehen bleibt.
„Schweren Herzens“ Kompromiss zugestimmt Dem habe er damals „schweren Herzens“ zugestimmt, so Karg gegenüber MAZ. „Herr Giesecke wird seine Gründe haben, diesen Kompromiss nicht halten zu können“, fügt der oberste Denkmalpfleger an, denn der Landrat unterstützte Cieslik auch dann noch, als dieser den Teilabriss zwar vornahm, aber der Teilabrissgenehmigung widersprach, weil er weiterhin den Totalabriss forderte. Sein Hauptargument war stets, dass es nicht angehe, dass ihm das Land erst das Grundstück verkauft und dann alles unter Denkmalschutz stellt.
Weil das Landesamt für Denkmalpflege beim Rest-Denkmal hart blieb, kam es zu einem für solche Fälle gesetzlich vorgeschriebenen Dissenzverfahren, das vom Kulturministerium nach Prüfung aller Unterlagen entschieden werden muss.
Dort lag der Vorgang seit etwa zwei Jahren, aber die vormalige Kulturministerin Wanka traf keine Entscheidung. Warum?
„Es galt ja eigentlich die Absprache zwischen dem Landrat und dem Landeskonservator, dass ein Teil des Denkmals abgerissen wird, der Rest aber bleibt“, erinnert sich die jetzige CDU-Fraktionsvorsitzende und Oppositionsführerin im Landtag Brandenburg. Einen Abriss habe sie als zuständige Ministerin nicht erlauben können, weil: „Die eingereichten Unterlagen reichten nicht aus, sie waren einfach nicht schlüssig“, so Wanka gegenüber MAZ.
Deshalb sei die Tendenz im Ministerium und in der zuständigen Fachabteilung auch gewesen, das denkmalgeschützte Haus zu erhalten, betont Wanka. „Ich weiß aber nicht, was in der Zwischenzeit an neuen Erkenntnissen eingegangen ist.“
Das ist unter anderem Gegenstand einer Kleinen Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum, der in dieser Angelegenheit auch Akteneinsicht beantragt hat (MAZ berichtete gestern).
Dagegen unterstützen die Christdemokraten vor Ort den Abriss dieses „Schandflecks“. „Lieber ein Edeka-Markt als eine ewige Bauruine“, sagt Großbeerens CDU-Vorsitzender Dirk Steinhausen. Diese Position sei auch parteiübergreifender Konsens in der Gemeinde. Schließlich habe die Dorfaue ihren dörflichen Charakter durch andere Bausünden schon längst verloren. (Von Hartmut F. Reck)

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, 13.02.2010

Freitag, 12.02.2010

500 Tage in Amt und Würde
CDU Großbeeren zieht 500-Tage-Bilanz

Seit der Kommunalwahl im September 2008 sind inzwischen 500 Tage vergangen. Zeit für einige Parteien eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. So auch für die CDU Großbeeren.
„Seit 500 Tagen sind wir jetzt in Amt und Würden und wenn man bilanziert, dann kann man das zusammenfassen mit den Worten. ‘Viel erreicht, noch viel zu tun’.“ so beschreibt der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen, das bisher erreichte.
„Die Fraktion bestehend aus Claudia Blume-Rottenbiller, Michael Richter, Ralf Justawitz, Dirk Steinhausen und mir arbeitet zielstrebig und effektiv.“, erläutert Günter Henkel, Fraktionsvorsitzender in der Gemeindevertretung.
„Viele unserer Wahlziele haben wir bereits umgesetzt, beziehungsweise sind in der Umsetzung.“ So Günter Henkel, der auch Mitglied des Kreistages ist, weiter.
„Auch wenn die Haushaltssituation angespannt ist, so steht die Union für den sparsamen Umgang mit unseren Finanzen. Wir haben uns dafür eingesetzt den Schulsozialarbeiter zu behalten und uns für den Neubau der Kita eingesetzt. Zur Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeit haben wir eine Ehrensatzung auf den Weg gebracht, um die Bedeutung zu betonen. Im Bereich der Schulwegsicherung und des ÖNPV haben wir wichtige Impulse gesetzt und werden auch weiterhin dran bleiben, um eine Verbesserung zu erreichen. Ein großes Projekt, was wir angeschoben haben, und was auch uns dieses Jahr sehr beschäftigen wird, ist die Gemeindeentwicklungsplanung, bei der wir auf eine breite Bürgerbeteiligung setzen. Die Gemeindeentwicklungsplanung ist eine Zusammenstellung von Grundsätzen und Zielen, sowie eine Auflistung von Vorschlägen, wie diese Grundsätze und Ziele erreicht werden können. So soll eine Vision entstehen,, wie sich unsere Gemeinde in den nächsten 15 - 20 Jahren entwickeln soll, die in einen Flächennutzungsplan mündet.“ umschreibt Dirk Steinhausen das Arbeitsvorhaben.

In den Ortsteilen sind die Ortsbeiräte Michael Richter (Ortsvorsteher Kleinbeeren), Manfred Seelig (stellvertretender Ortsvorsteher Diedersdorf) und Ralf Justawitz (Ortsvorsteher Heinersdorf) aktiv und arbeiten, um die Wohn- und Lebenssituation in den Ortsteilen zu verbessern.

„Wenn man in der Rückschau feststellt, dass man bereits viel erreicht hat, dann ist das schön, aber auch eine Verpflichtung auch weiterhin die Dinge positiv zu beeinflussen und Akzente für unsere Gemeinde zu setzen.“

Montag, 08.02.2010

Safer Internet Day auch in Großbeeren
erster Impuls für die Sicherheit im Netz

Anlässlich des Safer Internet Day am 9. Februar 2010 übergab der CDU-Gemeindevertreter Dirk Steinhausen umfangreiches Informationsmaterial in der Grund- und Oberschule Großbeeren.
Der „Safer Internet Day“ ist ein weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet, der von der Europäischen Union initiiert wurde. Ziel des Safer Internet Days ist es die Sensibilität für dieses Thema zu fördern und Menschen aller Altersgruppen dazu zu bewegen, der Sicherheit im Internet mehr Beachtung zu schenken.
„Jede Generation geht mit den Errungenschaften des technischen Fortschrittes anders um. Leider gehen viele Kinder und Jugendliche mit diesem Thema sehr lax um. Hier gilt es aufzuklären,“ beschreibt Dirk Steinhausen seine Motivation.
„Was nutzt der beste Datenschutz, wenn man viele Informationen freiwillig ins Netz stellt? Die Mißbrauchmöglichkeiten sind somit wesentlich größer. Die Unterlagen sollen Aufklärung geben und ein erster Impuls sein, die Aufmerksamkeit auf das Thema „Sicheres Internet“ zu lenken,“ erklärte Dirk Steinhausen bei der Übergabe an die Rektorin des Grundschulbereiches Sabine Weidner. Weitere Informationen für Eltern, Kinder und Jugendliche findet man unter: www.klicksafe.de


Samstag, 30.01.2010

Impressionen vom Neujahrsempfang der CDU Teltow-Fläming in Ludwigsfelde

Foto: Danny Eichelbaum, MdL bei der Begrüßung (Quelle: Finke)
Foto: aufmerksame Zuhörer (Quelle: Finke)
Foto: zahlreiche Besucher im Vestibül von Ludwigsfelde (Quelle: Finke)
Foto: Danny Eichelbaum mit Mitglieder aus Ludwigsfelde (Quelle: Finke)
Foto: Katherina Reiche, MdB und parlamentarische Staatssekretärin (Quelle: Finke)
Foto: Dirk Steinhausen im Gespräch (Quelle: Finke)
Foto: (von links nach rechts) Carl Ahlgrimm, Bürgermeister Großbeeren, Dirk Steinhausen, Thomas Berger, Bürgermeister Trebbin und Frank Broshog, Bürgermeister "Am Mellensee"

Sonntag, 24.01.2010

Impressionen vom Neujahrsempfang der CDU Rangsdorf

Bild: (von links nach rechts): Danny Eichelbaum, Dirk Steinhausen, Ralf von der Bank, Jacqueline Müller, Sven Petke, Daniela Woellner, Peter Preetz und Horst Schoenert (Quelle: Eichelbaum)

Samstag, 23.01.2010

Impressionen vom Neujahrsempfang in Diedersdorf
Bild: (von links nach rechts) Dirk Steinhausen, Jacqueline Hönow, Suzanne van der Mond (Quelle: Wick)
Bild: (von links nach rechts) Dirk Steinhausen, Jacqueline Hönow, Ralf Pächnatz-Löwendorf (Quelle: Wick)
Bild: (von links nach rechts), Pfarrer Weyer mit Frau und Dirk Steinhausen (Quelle: Wick)

Freitag, 22.01.2010

MdL Danny Eichelbaum eröffnet sein Wahlkreisbüro in Ludwigsfelde
Bild: (von links nach rechts) Horst Schoenert, Danny Eichelbaum, Patrick Nelte (Quelle: Eichelbaum)


Dienstag, 19.01.2010

Ahlgrimm nominiert
Kandidat ohne Blumen

Am 19. Januar 2010 traf sich der CDU Gemeindeverband Großbeeren, um ihren Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 11.April 2010 zu nominieren.
Vorgeschlagen wurde im Vorfeld Amtsinhaber Carl Ahlgrimm. Eine Bürgermeister-Findungskommission hatte sich auf ihn verständigt. Nach Ansicht des Vorsitzenden der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen muss ein „guter Bürgermeister sein Amt mit Beständigkeit ausüben, Entscheidungen sachorientiert und transparent treffen. Er muss einerseits die Verwaltung führen, aber er soll auch bürgernah sein. Gerade in einer finanziell angespannten Situation ist das keine Politik, die eine bestimmte Lobby oder Einzelinteressen vertritt.“ In großer Geschlossenheit wurde Carl Ahlgrimm nominiert. Der obligatorische Blumenstrauß musste leider ausfallen, da der Vorsitzende den Blumenstrauß in der Vase zu Hause hat stehen lassen. „Na, da freut sich doch meine Frau. Aber ich gelobe Besserung und werde Ihnen bei Gelegenheit ein Paar Blumen mitbringen“, kommentierte der Vorsitzende der örtlichen Union, Dirk Steinhausen, sein Missgeschick.
Bild: Dirk Steinhausen und Carl Ahlgrimm bei der Nominierung des Bürgermeisterkandidaten (Quelle: Steinhausen)
Bild: entspannte Gesichter bei der Nominierungsveranstaltung

“Ich danke der CDU Großbeeren für das entgegengebrachte Vertrauen in den letzten Jahren. Ich habe mich bereit erklärt, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, weil ich den angefangenen Weg weitergehen möchte. Wir haben trotz aller Probleme in den letzten Jahren viel erreichen können”, so Carl Ahlgrimm bei seiner Nominierungsrede.

„Der weitere Entwicklung der Gemeinde können wir positiv entgegen sehen.“ bemerkte abschließend Dirk Steinhausen.

Montag, 18.01.2010

Impressionen vom FDP Neujahrsempfang in Großbeeren

Foto: (von links nach rechts), Helmut Barthel (SPD), Petra Brückner (SPD), Jacqueline Hönow (FDP), Ute Grams (FBB), Dirk Steinhausen (CDU) und der Bürgermeister Carl Ahlgrimm (Quelle: FDP Großbeeren)

Samstag, 16.01.2010

CDU sieht sich als Motor in Großbeeren
Klausur mit Blick nach vorn

Am 16.Januar trafen sich die Großbeerener Mitglieder der CDU Fraktion zu einer eintägigen Klausurtagung im Dorfgemeinschaftshaus Kleinbeeren.

Neben der generellen Entwicklung der Gemeinde Großbeeren stand die Planung der Fraktionsarbeit für das Jahr 2010 auf dem Programm. Jeder Ausschuss wurde besprochen und Verantwortlichkeiten festgelegt.
Weniger das Bilanzieren des Vergangenen als vielmehr der Blick nach vorn standen im Mittelpunkt der Klausurtagung der Christdemokraten. „Wie machen wir weiter? Wie stellen wir uns dem Wähler? Welche Perspektiven haben wir? - Um es gleich zu sagen: sehr gute“ - umriss der Parteivorsitzende Dirk Steinhausen die Zukunft":
„Wir sind Motor der Entwicklung in Großbeeren! Denn die Union könne in Großbeeren neben erfahrenen Kräften auch auf junge Leute bauen - was nicht überall selbstverständlich sei.“
„Wir wollen hier Probleme benennen und zeigen, dass wir uns dieser annehmen. Wie man es im vergangenen Jahr bereits in der Gemeindeentwicklung sehen konnte. Ein Thema, das uns auch im Jahr 2010 noch beschäftigen wird. Wir haben im letzten Jahr bereits eine Menge gemacht und wir werden in 2010 das Tempo eher erhöhen.“

Ebenfalls zum Blick nach vorn gehört die Kür des Bürgermeisterkandidaten Carl Ahlgrimms.
Foto: CDU Fraktion in Klausur in Kleinbeeren (Quelle: Steinhausen)

Freitag, 15.01.2010

GVZ Großbeeren auch international mit Top-Qualität
Standort mit Wachstumspotential

Anlässlich einer Studie der Deutschen GVZ-Gesellschaften (DGG) zeigt sich einmal mehr welche herausragende Stellung das Güterverkehrszentrum Großbeeren national aber auch international inzwischen hat.
In dieser Studie wurde ein umfassender, europaweiter GVZ-Vergleich erstellt. In diesem Vergleich von über 100 GVZ-Standorten in 30 Ländern belegte das GVZ Großbeeren den 10.Platz. National liegen nur Bremen und Nürnberg vor Großbeeren. Bester Standort wurde Verona (Italien). Die sehr gute Positionierung der deutschen Güterverkehrszentren basiert auf den sehr hohen Beschäftigungswirkungen, so sind im GVZ Großbeeren fast 4.000 Arbeitsplätzen entstanden.
„Das Ergebnis unterstreicht die außerordentliche Qualität des Standortes mit seiner sehr hohen Entwicklungsdynamik. Diese Entwicklungsdynamik gilt es auch in Zukunft auf diesem Niveau zu halten. Die geplante Vergrößerung des Güterverkehrszentrum wird auch weiterhin für positive Effekte sorgen. Aber bis dahin müssen wir noch einiges in der Gemeinde tun. Allein bis zur Vermarktungsreife haben wir noch einige Jahre Arbeit vor uns“ beschreibt Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren und Gemeindevertreter die „Marschrichtung“ "Es zeigt sich auch, welchen guten 'Job' die Treuhänderin (IPG) der Gemeinde Großbeeren, die für die Entwicklung und Vermarktung des Standortes zuständig ist, macht."
„Großbeeren hat Wachstumspotential und die Politik muss dafür sorgen, dieses Potential abzurufen und alle Bereiche der Gemeinde, ob Wohnbebauung, Schulentwicklung oder ÖPNV dahingehend weiterzuentwickeln ohne das liebens- und lebenswerte an unserer Gemeinde zu beschädigen,“ bemerkt Dirk Steinhausen abschließend.

Freitag, 08.01.2010

Fördermittel ermöglichen weitere Park&Ride-Anlage in Großbeeren

Anbindung an den Bahnhof muss verbessert werden.

Anlässlich der feierlichen Übergabe eines Förderbescheides für die Park&Ride-Anlage am Bahnhof Großbeeren unterstrich die Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Jutta Lieske (SPD), die Bedeutung von Park&Ride Anlagen und deren Nutzen für den öffentlichen Personennahverkehr.
Im Beisein des Bürgermeisters Carl Ahlgrimm und des Landrates Peer Giesecke würde die weitere Planung vorgestellt. Die Fördermittel sind für den Ausbau des östlichen Haltepunktes vorgesehen. Ahlgrimm betonte hierbei die Notwendigkeit den Bahnhof, dann von beiden Seiten möglichst barrierefrei und somit behinderten gerecht zu entwickeln. Hierzu sind allerdings noch weitere Maßnahmen der Deutschen Bahn notwendig.
Im Rahmen der Übergabe und der damit verbundenen Pressekonferenz gab es Nachfragen inwieweit der Bahnhof, denn auch zukünftig mit dem Bus erreicht werden kann. Carl Ahlgrimm berichtet von den Gesprächen mit der BVG und der Anbindung der zu errichtenden Justizvollzugsanstalt ganz in der Nähe. „Zur Zeit wird der Bahnhof nur von einem Bus angefahren, dies wird, spätestens wenn die JVA ’Heidering’ in Betrieb ist, nicht reichen. Da die Bediensteten und auch Besucher dort hingelangen müssen.“, so der Bürgermeister weiter.

Der ebenfalls anwesende stellvertretende Vorsitzende der Gemeindevertretung Großbeerens, Dirk Steinhausen (CDU), bemerkt hierzu: „Es wird Zeit, das die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) mehr für die Anbindung und Verbesserung des Busverkehrs in Großbeeren tut. Die bisherigen Fahrtstrecken sind zu wenig und in zu geringer Taktfrequenz. Wir wollen nicht das der ÖPNV ein Wachstumshindernis für die Gemeinde wird.“
Foto: Carl Ahlgrimm, Bürgermeister und Jutta Lieske, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft (Quelle: Clausnitzer)

Aus der Märkische Allgemeine Zeitung vom 07.01.2010

BÜRGERMEISTERWAHL:
Der Kandidat der kommunalen Front

In Großbeeren läuft alles auf bisherigen Amtsinhaber hinaus / Parteien haben keine personellen Alternativen

GROSSBEEREN - Damit hatte der CDU-Gemeindeverband Großbeeren den Vogel abgeschossen, als sein Vorsitzender Dirk Steinhausen verkündete, dass die parteiinterne Bürgermeister-Findungskommisson sich auf den parteilosen Amtsinhaber Carl Ahlgrimm als CDU-Kandidat geeinigt habe (MAZ berichtete). Zwar haben die Mitglieder der Großbeerener CDU noch nicht darüber befunden, aber eine Ablehnung dieses Vorschlags ist unwahrscheinlich. Wen sollten sie auch stattdessen aufstellen?
Insofern hat die CDU ihr eigenes Personalproblem mit der zu erwartenden Nominierung von Ahlgrimm gleich mit gelöst. Und wäre Ahlgrimm nicht auf dieses Angebot eingegangen, hätte die CDU schon aus Prinzip einen eigenen Kandidaten aufgestellt, wie Steinhausen gegenüber MAZ bestätigte. Von wo sie ihn dann hätte herbeizaubern müssen, darüber braucht sie sich jetzt keine Gedanken mehr zu machen. Aber sie hätte es anderenfalls getan, denn es entspricht einfach nicht dem seit etwa zwei Jahren zu beobachtenden Stil der CDU, nur im Hintergrund zu agieren. Unter Steinhausen wird eine deutlich aggressivere Politik betrieben, die auch darauf ausgerichtet ist, trotz einer gemeinsamen Koalition in der Gemeindevertretung, der FDP als langjähriger Nummer 1 im Ort den Rang abzulaufen. Entsprechend säuerlich reagierten die Liberalen auf die Nachricht des Koalitionspartners. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einigte man sich darauf, keinen eigenen Kandidaten aufzustellen – zumal sich weder intern noch extern einer anbot – und von Ahlgrimm zu erwarten, „dass jegliche Form der Parteinahme des zukünftigen Amtsinhabers nicht zum Tragen kommt“ (MAZ berichtete).
Dennoch war eine gewisse Verstimmung bei der FDP über das Vorgehen des Koalitionspartners nicht zu übersehen. Zumindest sei man überrascht gewesen, bestätigt FDP-Ortsverbandsvorsitzender Teja Grzeskowiak, dass Ahlgrimm auf der Liste der CDU kandidiert. „Wir hätten ihn auch als Einzelkandidaten unterstützt, als der er durchaus wieder hätte antreten können“, so Grzeskowiak, „immerhin sitzt er doch fest im Sattel.“
Bei der SPD hält man sich bedeckt. Noch könne man dazu keine offizielle Stellungnahme abgeben, sagt die Fraktionsvorsitzende in der Gemeindevertretung Petra Brückner. Überrascht sei man zwar schon gewesen, „aber so etwas ähnliches war schon zu erwarten gewesen“. Auch möchten die Sozialdemokraten noch keine Wahlempfehlung aussprechen zumal auch die Frage eines eigenen Kandidaten noch nicht erklärt sei, so Brückner. Dabei dürfte sich aus den eigenen Reihen aber kaum einer finden, da alle Aktiven der SPD beruflich voll eingespannt sind. Und ein Externer, also ein Kandidat, der von außen kommt, dürfte es gegen den Amtsinhaber schwer haben – eine Erkenntnis die wohl auch die CDU hatte, weswegen sie den Amtsinhaber auf ihren Schild heben will.
So sieht es auch die Fraktionsvorsitzende des Freien Bürgerbündnisses (FBB) Ute Grams. Es sei Ahlgrimms gutes Recht, für eine Partei zu kandidieren. Und es sei auch das Recht der CDU, ihn zum Kandidaten aufzustellen, „wenn sie keinen geeigneteren eigenen Kandidaten hat“. Das FBB werde sich bei seiner Vollversammlung im März positionieren. Derzeit gebe es aber keine Überlegungen, einen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken, so Grams.

Es sei doch gut, dass dieses Wahlkampfgetöse von 2002 nicht wieder stattfinden werde, findet Udo Pacholik, parteiloser sachkundiger Bürger im Bauausschuss, pensionierter Mitarbeiter des Planungsamtes der Gemeindeverwaltung und Ehemann der in Kur befindlichen und daher nicht erreichbaren Fraktionsvorsitzenden der Linken Irene Pacholik. Udo Pacholik bezeichnet es als „Glücksfall, dass wir einen parteilosen Bürgermeister haben, der mit allen kann“. Daher sei Ahlgrimm doch der ideale „Kandidat der kommunalen Front“, witzelt er. Es sei eine kluge Entscheidung Ahlgrimms. Alles andere wäre Unsinn sowie Geld- und Zeitverschwendung, meint Pacholik.

Klug, so könnte man hinzufügen, war es auch, dass sich Ahlgrimm damit gleich einen möglichen CDU-Gegenkandidaten (siehe oben) aus dem Feld geschossen hat. Bei allen parteipolitischen Ränken betont auch die CDU, dass die Aufgabe eines Bürgermeisters mit Parteipolitik nur bedingt zu tun habe, so ihr Ortsvorsitzender Steinhausen. Vielmehr komme es den Christdemokraten darauf an, einen Kandidaten zu unterstützen, „der viele Wählergruppen in der Gemeinde anspricht“. Entscheidend sei aber die Qualifikation. „Wir sind mit Carl Ahlgrimm die letzten Jahre gut gefahren und auch unsere Vorstellungen, wie unsere Gemeinde in zehn Jahren aussehen soll, sind fast deckungsgleich“, so Steinhausen. Die Bürgermeisterwahl in Großbeeren findet am 11. April statt. Sollte es zu einer Stichwahl kommen, wird diese am 25. April durchgeführt. (Von Hartmut F. Reck)

Montag, 04.01.2010

Internet gewinnt an Bedeutung
CDU Großbeeren stabil bei 1.000 Nutzern

Das Internet ist das schnellste wachsende Medium zur Informationsweitergabe. Insbesondere die Parteien nutzen mehr und mehr das Internet, um ihre Kandidaten oder Inhalte vorzustellen. Aber auch bei uns vorort nutzen die Parteien das Internet. Auch wenn gerade kein Wahlkampf ist, so wird das Internet benutzt, um die Standpunkte der Parteien darzustellen. Aber das Internet wird nur in Anspruch genommen, wenn es dementsprechend aktualisiert wird. Wer will schon 3 Monate alte Nachrichten lesen? Eine der Parteien vorort, die das Internet aktiv nutzt, ist die CDU Großbeeren. „Wir haben vor 3 Jahren unser Angebot umgestellt und hatten zu Beginn knapp 50 Zugriffe im Monat. Jetzt sind wir stabil bei 1.000 Zugriffe. Dies spricht für das Interesse über die ‘üblichen’ Medien, wie Tageszeitung, hinaus,“ erläutert der Chef der örtlichen Union, Dirk Steinhausen.
Linie



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Jana Schimke, MdB Teltow-Fläming Frauen-Union Brandenburg CDU Zossen
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Dirk Steinhausen Mittelstandvereinigung Brandenburg Junge Union Brandenburg CDU Jüterbog
Großbeeren Mittelstandsvereinigung Teltow-Fläming CDU Hoher Teltow
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