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Pressearchiv 2011



Freitag, 30.12.2011

Demographischer Wandel gestalten
Zuzug junger Familien ungebrochen

In vielen Gemeinden wird über den demographischen Wandel zwar gesprochen, aber es werden kaum aus den ermittelten und prognostizierten Daten entsprechende Richtlinien für die politische Arbeit gezogen. Gerade erst vor einigen Tagen hat die Bertelsmann-Stiftung für jede Gemeinde den sogenannten Wanderungssaldo veröffentlicht. Dort heißt es: „Neben der Entwicklung der Lebenserwartung und Geburtenzahlen sind die Zu- und Fortzüge bestimmende Faktoren für die Bevölkerungsentwicklung auf der jeweiligen Gemeinde-, Kreis-, Landes- oder Bundesebene. Für kommunale Planungen spielen aber nicht nur die, d. h. die Differenz der Zu- und Fortzüge, eine Rolle. Vielmehr interessiert hier der differenzierte Blick auf die tatsächlichen Wanderungsbewegungen - von Frauen und Männern, von jüngeren und älteren Menschen.“

Für die Gemeinde Großbeeren hat der Gemeindevertreter Dirk Steinhausen die Zahlen ausgewertet und daraus erste Handlungsoptionen entwickelt: „Wir haben mehr Wegzüge im Bereich 18- bis 24-Jährigen. Dies hat sicherlich mehrere Gründe: Gerade junge Studenten und Auszubildende ziehen näher an die Universitäten und Ausbildungsstätten, zumal sie ja bereits gewohnt waren, zum Abitur die Gemeinde zu verlassen. Hier werden die Bindungen an unser Großbeeren einfach geringer, was zu einer Abwanderung führt. Ein weitere Grund ist der knappe Wohnraum von kleinen Wohnungen für Ein- und Zweipersonen-Haushalte. Daraus kann man ablesen, dass wir in den kleinteiligen Wohnungsbau stärker einsteigen müssen und, um die Bindungskräfte zu erhöhen, muss das Erreichen des Abiturs auch in Großbeeren möglich sein. Im Landkreis sind andere Gründe maßgeblich. Hier ziehen die jungen Menschen ihren Arbeitsplätzen hinterher. Gerade die südlichen Gemeinden haben einen großen Bevölkerungsschwund zu verzeichnen.“
Die CDU Fraktion der Gemeindevertretung Großbeeren hat hier, als bislang einzige Partei, bereits erste Ansätze vorgelegt.
So wurden im Juni bereits schulpolitische Ziele festgelegt, die einen Schulneubau und eine Weiterentwicklung der Oberschule mittelfristig vorsehen. Das Thema Wohnungsbau wurde im Herbst bearbeitet.
Steinhausen: „Der größte Zuzug ist im Bereich junger Familien zu verzeichnen. Dies bedeutet das wir auch weiterhin in Schule, Hort und Kitas investieren müssen, um diesen Zuzug positiv zu steuern. Im Verhältnis zu vielen anderen Gemeinden ist unser Wachstum ungewöhnlich. Auch wenn der Anteil der Älteren bei uns steigt, unsere Bevölkerung schrumpft nicht, sondern wächst. Wir wollen den demographischen Wandel gestalten, nicht nur erwarten.“


Bild: Diagramm Wanderungssaldo Großbeeren (Quelle: Bertelsmann-Stiftung, Dez.2011)

Bild: Diagramm Wanderungssaldo Teltiow-Fläming (Quelle: Bertelsmann-Stiftung, Dez.2011)

Donnerstag, 29.12.2011

Teltow-Fläming fällt weiter ab
Ergebnis schlechter Politik

Als Randnotiz wurde es nur kurz wahrgenommen. Der Landkreis Teltow-Fläming ist erneut im bundesweiten Landkreisvergleich der Zeitschrift Fokus Money abgerutscht. War der Landkreis 2007 noch auf Rang 1 aller Brandenburgischen Landkreise so ist er 2011 auf Rang 8 abgefallen. Die direkten Landkreisnachbarn haben sich gehalten oder sogar verbessert. Der Landkreis Dahme-Spreewald war 2007 Zweiter und hat jetzt den 1. Platz belegt. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark war Dritter und hat sich auf den 2.Platz vorgearbeitet.
Ein Landkreis der 8 Plätze abfällt, ist in der bundesweiten Studie eher selten, hat aber zumeist hausgemachte Gründe. In Teltow-Fläming sind die Gründe sehr einfach. „Kaum Ideen, und die noch schlecht umgesetzt. Wir leisten uns seit Jahren eine Wirtschaftsförderung (SWFG), die ihren Namen nicht verdient. Hier wird eine Menge Geld verschwendet. Wenn man sich die erfolgreichen Unternehmensansiedlungen, ob in Ludwigsfelde, Zossen oder Großbeeren, der letzten Jahre anschaut, so sind die meisten ohne Beteiligung der SWFG durchgeführt worden. Die Gemeinden und Städte haben es selber gemacht und dies mit größerem Erfolg," so der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen aus Großbeeren, der auch stellvertretender Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung in Teltow-Fläming ist. Doch trotz dieser positiven Einzelbeispiele haben sich die Zahlen des Landkreises negativ entwickelt.

Das Investitionsklima hat sich verschlechtert. „Ein Wachstumsmotor, nämlich der Mittelstand, wird sträflich vernachlässigt“, bemerkt der Landesvorsitzende der MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, Hermann Kühnapfel, der auch einer der größten Kritiker der SWFG und der Geldvernichtungspolitik unseres Kreises ist.
In den letzten Jahren hat der Landrat zu häufig die Hände in den Schoss gepackt und nichts mehr getan. „Es wird Zeit für eine neue Offensive, um die Wirtschaftsleistung im Landkreis zu erhöhen. Wir haben gute Voraussetzungen, man muss sie nur nutzen. Nach vier Jahren Stillstand, brauchen wir anstelle von dummen Geschwätz, ehrliche Arbeit und Engagement, fordern die beiden Mittelständler. Ihre kurze Formel an den Landrat gerichtet, lautet: „mehr Arbeiten, mehr Ideen und mehr Engagement, sowie den Mittelstand einzubinden und zu unterstützen." Der Mittelstand, der über 70% aller Arbeits- und Ausbildungsplätze stellt, wird von Rot-Rot nicht ausreichend wahrgenommen und hat zu wenig politische Rückendeckung. Das beweist die jüngst im Land verabschiedete Gesetzesänderung zur kommunalen Daseinsvorsorge, die gegen alle Widerstände aus den Verbänden und der MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung in Brandenburg durchgesetzt wurde. Die MIT warnt hier vor negativen Auswirkungen auf den Mittelstand und den regionalen Arbeitsmarkt.


Anlage: Focus-Money Vergleich 2007 bis 2011

Montag, den 26.12.2011

Und auf einmal brannte es
Freiwillige Feuerwehr löscht Brand im Mietshaus

„Und auf einmal brannte es“ sagte einer der Nachbarn an der Dorfstraße in Diedersdorf. Dort hatte ein Mietshaus in der Nacht vom Heiligen Abend zum ersten Weihnachtsfeiertag Feuer gefangen. Und obwohl sicherlich alle Freiwilligen Feuerwehrmänner aus Diedersdorf lieber bei ihren Familie geblieben wären, rückten sie aus und bekämpften bis in die frühen Morgenstunden das Feuer.
Über die genaue Schadenhöhe und die Brandursache ist zurzeit noch nichts bekannt. Das Feuer hat mehrere Zimmer beschädigt, das Haus selber konnte gerettet werden.
„Es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig die Freiwillige Feuerwehr bei uns ist;“ lobte der Gemeindevertreter, Dirk Steinhausen, die Feuerwehr, als er, wie viele im Dorf, sich am 25.Dezember die Brandschäden ansah.
Nach Aussage der Feuerwehr war zum Glück nur ein Arbeiter im Mietshaus, was zurzeit saniert wird. Der Arbeiter musste dann in ein Notquartier untergebracht werden.

Steinhausen: "Den vielen Freiwilligen, die für unsere Sicherheit an den Feiertagen und Wochenenden in ihrer Freizeit sorgen, schulden wir großen Dank. Dieser Dank gilt auch den Familien, die an den Feiertagen bei einem überraschenden Einsatz auf ihre Angehörigen verzichten müssen, weil diese bei den Freiwilligen Feuerwehren ihren Dienst tun."

Freitag, 23.12.2011

CDU Großbeeren auf Facebook und im Internet immer beliebter
Neue Angebote werden gut angenommen

"Anfänglich war ich skeptisch, ob die sozialen Netzwerke im Internet, wie zum Beispiel Facebook, für die Parteiarbeit wichtig wären. Inzwischen zeigt sich deutlich, welche hohen Stellenwert gerade bei jungen Menschen das Internet und Anwendungen wie Facebook  haben", so der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.

In den letzten Jahren hat die CDU Großbeeren ihr Internetangebot stetig ausgebaut. Dies wird auch in den ermittelten Anfragen deutlich. Zu Jahresbeginn gab es jeden Monat 1.000 Zugriffe, inzwischen sind es schon 1.500 Zugriffe jeden Monat. Bereits im Sommer wurde die Internet-Seite (www.cdu-grossbeeren.de) um einige Rubriken ergänzt. Unter dem Begriff Aktion sind die Anträge enthalten, die in der Gemeindevertretung gestellt wurden. Dort wird über die Gemeindeentwicklungsplanung berichtet, die durchgeführten und geplanten Ausstellungen werden vorgestellt, aber auch das regelmäßige Gedenken an den 13. August hat hier einen speziellen Platz. "Insgesamt werden die neuen Angebote gut angenommen. Besonderes erstaunlich ist die Facebook-Entwicklung. Wir sind im Januar 2011 gestartet und haben jetzt, nach fast einem Jahr, in unserem Netzwerk über 1.000 Freunde. Weit mehr als jede andere Partei in unserer Gemeinde. Dies spricht für das Interesse über die ‘üblichen’ Medien, wie Tageszeitung, hinaus,“ erläutert der Chef der örtlichen Union, Dirk Steinhausen.

Mittwoch 14.12.2011

erneuter Banküberfall
Lösungen gefordert

Anlässlich eines erneuten Banküberfalls in Großbeeren bemerkt, Dirk Steinhausen, der Vorsitzende der CDU Großbeeren: "Im Mai 2010 hatten wir bereits einen bewaffneten Banküberfall und wieder ist eine Bank in Großbeeren überfallen worden.
Mit Erstaunen und Entsetzen muss man fragen, ob wir auf Grund der geringen Polizeipräsenz im Ort, ein leichtes Opfer für Bankräuber sind? Bereits die pure Androhung zur Reduzierung von Polizeiwachen im Land, führt wahrscheinlich zu einer geringeren Hemmschwelle. Hier muss das Innenministerium Lösungen finden. Lieber Herr Innenminister, es reicht nicht sich immer nur auf die Polizeireform raus zureden. Zwei Überfälle in zwei Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Als Bürger erwarten wir Lösungen und nicht nur plattes Geschwafel.



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Zusatzinformationen
Quelle MAZ vom 14.12.2011

Großbeeren: Banküberfall mit Elektroschocker

Zwei maskierte Männer stürmten am Dienstag gegen 17.40 Uhr in eine Bankfiliale in der Berliner Straße in Großbeeren (Teltow-Fläming). Die Täter bedrohten die Angestellte mit einem Elektroschocker und forderten die Herausgabe von Bargeld. Die Frau übergab eine noch unbestimmte Menge an Bargeld. Anschließend flüchteten die Täter, die mit osteuropäischem Akzent sprachen, in unbekannte Richtung. Die Bankangestellte blieb unverletzt. Während der Tat waren keine weiteren Kunden in den Geschäftsräumen.

Polizeibeamte lösten daraufhin eine Ringalarmfahndung nach den Tätern aus. Die Fahndung blieb ebenso wie die Befragung der Passanten vor der Bank ohne Erfolg. Zu den genauen Umständen der Tat ermittelt nun das Dezernat Schwere Kriminalität der Kriminalpolizei der Polizeidirektion West.

Impressionen der Weihnachtsfeier 2011
Die CDU Großbeeren "rockt" den Weinkeller im Schloß Diedersdorf

Bild: viele Mitglieder und Gäste waren gekommen (Quelle: Hepp)

Bild: auch Biertrinken im Weinkeller war möglich, Adrian Hepp und Peter Wagner (Quelle: Hepp)

Bild: angeregte Gespräche und viel Spaß (Quelle: Hepp)

Bild: 3 von der Tankstelle? Ralf Justawitz, Dirk Steinhausen und Manfred Seelig (Quelle: Hepp)

Bild: gerade erst verlobt, danach auf die Weihnachtsfeier, Marc Spogat udn Kathrina Schröder (Quelle: Hepp)


Bild: sichtlich viel Spaß: Dirk Steinhausen udn Adrian Hepp (Quelle: Hepp)

Samstag, 10.12.2011

Antwort der Landesregierung unbefriedigend
Entwicklungschancen werden nicht gesehen

Die Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten, Danny Eichelbaum erregt die Gemüter.
Der Bahnhof Großbeeren ist nur in einer Fahrtrichtung behindertengerecht ausgebaut. In Richtung Berlin ist der Bahnsteig nur über eine steile Treppe zu erreichen. Bereits in der Vergangenheit ist dieser Missstand von verschiedenen Seiten abgesprochen worden. Jetzt hat der Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum eine parlamentarische Anfrage gestellt.
In der Antwort der Landesregierung heißt es: Das Land Brandenburg hat sich entschlossen, an Aufkommensschwerpunkten unter 1.000 Reisenden täglich eine barrierefreie Gestaltung von Verknüpfungssituationen zum übrigen Öffentlichen Personennahverkehr zu fördern.

Leider steigen zur Zeit eben nur 300 Fahrgäste ein und aus, so soll es nach Willen der Landesregierung keine Maßnahmen geben. Diese Haltung erregt die Gemüter. „Der Standort Großbeeren hat bereits in den letzten Jahren die Aufkommenszahlen immer weit übertroffen. Das Güterverkehrszentrum hat inzwischen über 5.000 Arbeitsplätze, wobei die Einpendelzahl bei fast 4.500 Menschen liegt. Jeden morgen fahren also 1.100 aus dem Landkreis, 1.400 aus den Nachbarlandkreisen und ca. 2000 Berliner ins GVZ. Und für jeden, der die Bahn nutzen möchte, oder vielleicht nicht mehr so gut zu Fuß ist, wird der Anstieg zum Bahnhof zur Qual;“ umschreibt der CDU Gemeindevertreter, Dirk Steinhausen, die Situation.
„Man verkennt völlig die weitere Entwicklung. Das Güterverkehrszentrum wird um ca. 2.000 Arbeitsplätze auf Grund von Erweiterungsflächen vergrößert. Gleichzeitig wird demnächst die Justizvollzugsanstalt „Heidering“ in Betrieb genommen. Dies bedeutet, dass die knapp 300 Bediensteten der JVA zu ihrer Arbeitsstelle kommen müssen und die 650 Strafgefangenen werden Besuch von ihren Familien und Freunden bekommen. Gleichzeitig werden auch wir als Gemeinde im Speckgürtel um Berlin weiter wachsen. Fakt ist: Es ist absehbar, dass wir die Zahlen erreichen werden. Hier werden die Entwicklungschancen nicht gesehen. Diese kurzsichtige Politik ist leider bezeichnend für die rot-rote Landesregierung, so schließt man Behinderte von gesellschaftlicher Teilhabe aus“ so Steinhausen weiter.
„Ich habe da wenig Hoffnung, vielleicht sieht man das bei der Deutschen Bahn anderes,“ bemerkte Dirk Steinhausen abschließend, der jetzt mit dem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung und der Deutschen Bahn den Kontakt sucht.
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Hintergrund: Laut statistisches Landesamt sind per 30.06.2010
4.458 Gesamteinpendler in die Gemeinde Großbeeren
Davon 1.120 aus dem selben Landkreis
Und 1.395 aus anderen Landkreisen
Sowie 1.942 aus einem anderen Bundesland (Berlin)
JVA Heidering: Spätestens Anfang 2012 soll die Haftanstalt fertig gestellt sein. Die geplante Haftanstalt sieht Haftplätze für 648 männliche Strafgefangene im geschlossenen Vollzug vor. Sie werden von ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut werden. Für die Gefangenen sollen über 400 Arbeitsplätze bereitgestellt werden, um die Chancen für eine gelungene Integration nach der Haftentlassung zu erhöhen.

Foto: Bahnhof Großbeeren (Quelle: IPG, Potsdam)

Dienstag, 06.12.2011

Besserer Strafrechtsschutz für Einsatzkräfte
Auch für Feuerwehrleute gilt gestärkter Schutz vor gewalttätigen Angriffen

Seit 5. November 2011 genießen Polizeibeamte, Feuerwehrleute und Hilfeleistende des Katastrophenschutzes oder Rettungsdienstes besseren strafrechtlichen Schutz vor gewalttätigen Angriffen.
Anlässlich der Bekanntmachung erläutert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen: "Seit einigen Jahren ist eine merkwürdige Tendenz zu erkennen, am Anfang wurden Helfer erst angepöbelt, jetzt werden sie sogar teilweise angegriffen. Das ist umso erschreckender, wenn man weiß, dass ein Großteil der Helfer ehrenamtlich tätig sind. Gerade in unserem Landkreis sind wir abhängig von der ehrenamtlichen Arbeit die zum Beispiel bei unseren freiwilligen Feuerwehren geleistet wird."
„Schläge gegen Feuerwehrleute oder bewusste Sabotage an ihren Geräten sind leider in verschiedenen Milieus gesellschaftsfähig geworden. Deshalb begrüßen wir die Verschärfung des Strafgesetzbuches sehr. Der Deutsche Bundestag hat damit ein starkes Signal gesetzt, dass Übergriffe auf Menschen, die helfen, durch nichts zu rechtfertigen sind“, erklärte Feuerwehr-Präsident Hans-Peter Kröger am 11. November 2011.
Das Gesetz sieht unter anderem Änderungen im Paragraf 113 Strafgesetzbuch (StGB) – Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – vor. Hier wird die Höchststrafe des Regelstrafrahmens von zwei auf drei Jahre erhöht. Paragraf 114 StGB nimmt Hilfeleistende des Katastrophenschutzes oder eines Rettungsdienstes in diesen erhöhten Schutz auf und stellt klar, dass sämtliche Rettungsdienste vom Schutzbereich der Vorschrift erfasst werden. Polizeibeamte, Rettungshelfer, Feuerwehrleute und Katastrophenschützer setzen sich jeden Tag unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit für die Sicherheit aller ein. Für die Koalition war klar, dass dieser Einsatz nicht nur höchste Anerkennung, sondern auch einen besonderen Schutz im Strafrecht verdient.
Das Gesetz ist auch ein Bekenntnis der Abgeordneten zu dem ehrenamtlich geleisteten Dienst von Einsatzkräften. Schließlich stützt sich das Katastrophen-Notfallvorsorgesystem in Deutschland traditionell nur auf wenige professionelle Kräfte und ganz überwiegend auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Dieses ehrenamtliche System ermöglicht eine hohe Präsenz von Helfern in der Fläche, die mit rein hauptamtlichen Kräften so gar nicht zu gewährleisten wäre. Mit über einer Million Freiwilligen stellen die Feuerwehren den mit Abstand größten Personalpool für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz.

Hintergrund
Die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt, dass die als "Widerstand gegen die Staatsgewalt" erfassten Vorfälle zwischen 1999 und 2008 um nahezu 31 Prozent zugenommen haben. Polizeibeamte und andere Einsatzkräfte sind im Dienst Ziel brutaler Angriffe.
Im Koalitionsvertrag haben sich CDU, CSU und FDP darauf verständigt, dieser Entwicklung entschieden entgegen zu treten. Die christlich-liberale Koalition stellte auch klar, dass Feuerwehrleute und andere Rettungskräfte in den Anwendungsbereich der Schutzvorschriften ausdrücklich einzubeziehen sind, um auch diese vor tätlichen Angriffen bei Hilfseinsätzen zu schützen.

(Quelle: kommunal report, 12/2011)

Samstag, 03.12.2011

Adventscanvassing in Großbeeren


Foto: kalt und ungemütliches Wetter schreckt uns nicht ab (Quelle: Spogat)

Foto: Dank der netten Leute hatten wir unseren Spaß (Quelle: Spogat)

Sonntag, 27.11.2011

Sanierung der Schinkel-Kirche beendet
Einbruch ins Pfarrhaus verurteilt

Anlässlich eines Kirchweihgottesdienstes in Großbeeren mussten extra Stühle aus dem Pfarrhaus geholt werden, weil mehr Großbeerener kamen als Plätze vorhanden waren, um diesen Gottesdienst, mit dem offiziell die Sanierungsarbeiten an der Kirche beendet wurden, beizuwohnen. Auch am darauf anschließenden Empfang platze das Pfarrhaus fast aus allen Nähten. Der Pfarrer, Christian Manntz, brachte in seiner Andacht und in seiner Rede die Bedeutung der Kirche für die Gemeinde zum Ausdruck und dankte insbesondere den zahlreichen Organisationen, die mit Ihren Zuwendungen die Sanierung erst ermöglichten. Namentlich waren dies die Sparkassenstiftung mit 7.500 Euro, von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gab es 7.000 Euro und der Förderkreis Alte Kirche erfreut die Kirchengemeinde mit 2.000 Euro, hinzu kamen über 30.000 Euro von Privatpersonen und Firmen des Ortes. Die noch fehlenden Summen kamen dann vom Kirchenkreis und von der evangelischen Gemeinde selbst. Die Gemeinde Großbeeren hat in diesem Jahr sich mit 40.000 Euro beteiligt und wird sich auch im nächsten Jahr mit 40.000 Euro beteiligen, wie der Bürgermeister Carl Ahlgrimm, in seiner Rede versprach.
Auch waren einige Gemeindevertreter anwesend. Insbesondere die örtliche CDU Fraktion war vollständig erschienen. So bemerkte der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen: „Sichtbares Zeichen für die Sanierung der Schinkel-Kirche in Großbeeren ist, dass die grauen Schindeln vom Dach verschwunden sind.“
Inzwischen ist, wie in der Ursprungsplanung vorgesehen, das Dach der Kirche mit einem Zinkdach versehen. Die historische bedeutende Kirche wurde 1820 nach zweijähriger Bauzeit fertig gestellt und war ein Geschenk des Königs an das Dorf Großbeeren anlässlich der hier am 23. August 1813 stattgefundenen Schlacht. Inzwischen hat sich das Dorf zu einer selbstständigen Gemeinde mit 7.500 Einwohnern entwickelt. Mit Unverständnis reagierten viel Anwesende als der Pfarrer vom Einbruch vor vier Tagen in das Pfarrhaus erzählte. Hierbei wurde die Kollekte gestohlen. Eine Kollekte ist eine Geldsammlung für kirchliche oder karitative Zwecke, zum Beispiel die Sammlung nach einem Gottesdienst in der christlichen Kirche, die in Großbeeren meist konkreten Projekten zufließt. „Diesen Einbruch kann man nur verurteilen, das Geld sollte für soziale Projekte gedacht sein. Gerade in der Adventszeit, die von Nächstenliebe geprägt sein sollte, erscheint dies als Frevel,“ so abschließend Dirk Steinhausen.

Bild: Schinkel-Kirche noch mit Dachschindeln (Quelle: Steinhausen)

Samstag, 26.11.2011

Neuer Bären-Kurier erschienen
CDU vor Ort

Seit fast 10 Jahren wird in der Gemeinde Großbeeren in regelmäßigen Abständen eine Publikation der CDU Großbeeren verteilt. Im Februar 2002 wurde im Gemeindegebiet zum ersten Mal der Bären-Kurier verteilt. Jetzt stellte der Gemeindeverband Großbeeren seine bereits 33zigste Ausgabe, des im Gemeindegebiet beliebten "Bären-Kuriers", vor.
"Am Anfang war er schwarz-weiß, inzwischen ist er bunt und entwickelt sich optisch permanent weiter. Wir versuchen im Jahr mindestens 2 Ausgaben zu erstellen." erläutert der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen.
"Es gibt immer einen guten Überblick über Aktionen und Projekte, die in unserer Gemeinde laufen," so Steinhausen weiter.“ Der Bären-Kurier wird als Beilage an alle 3.200 Haushalte im gesamten Gemeindegebiet verteilt.

Zusätzlich wird die Großbeerener Union sich am Samstag, den 03.12.2011 wieder vor Netto, Berliner Straße, den Fragen der Bürger stellen. "Wir werden von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr vor Ort sein. Auch dort wird der Bären-Kurier verteilt werden. Wir wollen ein erfolgreiches Jahr 2011 langsam auslaufen lassen. Wir haben viel erreicht und auch für 2012 noch einiges vor," so der CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen abschließend.

siehe auch:
Bären-Kurier 33

Freitag, 25.11.2011

Behörde lehnt Tempolimit weiterhin ab
Durch Großbeeren darf weiter mit 50 Km/h an der Schule gefahren werden

Es bleibt zunächst dabei: Tempo 30 wird es an der Otfried-Preußler-Schule in Großbeeren nicht geben. Erneut hat der Kreis Teltow-Fläming eine entsprechende Anfrage der Gemeindeverwaltung abgelehnt.

Die örtliche FDP/CDU-Koalition hatte die Verkehrsberuhigungen nach dem Aus der Schulwegbegleitung beantragt, um den Schülern der Grundschule einen sicheren Weg zum Hort zu ermöglichen. Der Antrag ist von allen Parteien einstimmig befürwortet worden.
Der Antwortbrief des Kreises Teltow-Fläming, der auf der Gemeindevertretersitzung verlesen wurde, führte zu allgemeinem Unverständnis. So heißt es im Schreiben: „Auffälligkeiten hinsichtlich der Verkehrssicherheit wurden von Seiten der Polizei nicht festgestellt.“ „Das ist der blanke Hohn, erst durch die Veränderung der Situation wird es zukünftig zu Problemen kommen, das die Schüler ohne Aufsicht an dem engen Fußweg lang gehen müssen. Hinzu kommt, dass wir immer nur am Anfang eines Schuljahres die Polizei sehen, sonst zeigen sich bereits die ersten Auswüchse der Polizeireform; es sind kaum Beamte vor Ort.“; Lässt der Antragsteller und Gemeindevertreter Dirk Steinhausen erst mal Luft ab.

Steinhausen weiter: „Das Bundesverkehrsministerium und auch das Land stellt in schöner Regelmäßigkeit das besondere Schutzbedürfnis der Schulwegsicherung im Straßenverkehr heraus. Nur im Kreis Teltow-Fläming bekommt man die Antwort: „Dazu muss eine konkrete Gefahr für die Verkehrsteilnehmer vorliegen. Indiz könnte eine Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit aufgrund eines auffälligen Unfallgeschehens ...sein“
„Es muss also erst Tote geben“, schlussfolgerte der Gemeindevertreter Dirk Steinhausen. Mit Prävention habe das alles nichts mehr zu tun.

Bild: Schulkinder (Quelle: CDU Deutschland)

Freitag, 18.11.2011

Die CDU setzt sich für die Bürger ein.

Teilnahme an der Demo Jürgen Kath, Vorsitzender der BI "unser Großbeeren", Dirk Steinhausen und Danny Eichelbaum, MdL und CDU-Kreisvorsitzender Teltow-Fläming

Bild: Demo der Bürgerinitiative" Unser Großbeeren" gegen Fluglärm

Donnerstag, 17.11.2011

Steinhausen mit 100 Prozent als CDU-Vorsitzender wiedergewählt
Der CDU-Gemeindeverband Großbeeren hat einen neuen Vorstand

In entspannter Atmosphäre hat die CDU Großbeeren die beiden letzten Jahre Revue passieren lassen. Im Rechenschaftsbericht machte der bisherige Vorsitzende Dirk Steinhausen deutlich, wie viele Aktionen der Verband in der Gemeinde Großbeeren erfolgreich veranstaltet hat. Ob Gemeindeentwicklungsplanung oder Bürgermeisterwahl im Jahr 2010 (Carl Ahlgrimm wurde auf Liste der CDU wiedergewählt) der CDU Gemeindeverband hat allen Grund zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. Wie gut die Stimmung und die Zufriedenheit der vielen Mitglieder war, zeigte sich das fast alle Wahlvorgänge einstimmig waren. Dirk Steinhausen wurde mit 100% als erster Vorsitzender bestätigt. Sein Stellvertreter bleibt Michael Richter, neu hinzu kommt Ralf Justawitz, der Ortsvorsteher aus Heinersdorf, er übernimmt das Amt von Günter Henkel, der nicht wieder angetreten ist, aber weiterhin die CDU-Fraktion in der Großbeerener Gemeindevertretung führen wird.
Der ehemalige Vorsitzende Stephan Regeler zieht sich nach fast 10-jähriger Tätigkeit im Vorstand der CDU Großbeeren jetzt zurück, um mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Er war die letzten 4 Jahre Schatzmeister des Verbandes. Als neuer Schatzmeister wurde Marc Spogat, als neuer Schriftführer wurde Adrian Hepp gewählt.
Zu Beisitzern wurden Dr. Matthias Fuchs, Manfred Seelig, Alexandra Spang und Peter Wagner gewählt.
Steinhausen nahm einige Ehrungen für langjährige Mitglieder vor und würdigte gleichzeitig die Mitglieder, die sich nicht erneut zur Wahl stellen wollten.
„Wir haben eine gute Mischung aus jungen und jung gebliebenen Mitgliedern. Wir sind stark in den Ortsteilen und stark vor Ort. Wir sind vor kurzem als Motor der Gemeinde gelobt worden. Das ist Anerkennung, aber auch Verpflichtung zugleich. Wir sind die Großbeeren Partei; “ machte der alte und neue Vorsitzende deutlich.

Bild: Stephan Regeler, Dr. Matthias Fuchs, Dirk Steinhausen, Marc Spogat, Alexandra Spang, Ralf Justawitz, Adrian Hepp, Günter Henkel, Peter Wagner und Manfred Seelig (von links nach rechts) (Quelle: Hepp)

Bild: Dirk Steinhausen und der Versammlungsleiter Stephan Regeler (Quelle: Hepp)

Bild: Stephan Regeler, Dr. Matthias Fuchs, Dirk Steinhausen, Marc Spogat, Alexandra Spang, Ralf Justawitz, Adrian Hepp, Günter Henkel, Peter Wagner und Manfred Seelig (von links nach rechts) (Quelle: Hepp)

Bild: danach wurde in gemütlicher Runde diskutiert (Quelle.:Hepp)


Mittwoch, 16.11.2011

Überfall auf Spielcasino
Sichtbarkeit von Polizei ist beste Abschreckung

Anlässlich des Überfalls auf das Spielcasino in Großbeeren bezieht die CDU Großbeeren erneut klar Stellung:
"Zu Beginn diesen Jahres wurde in Großbeeren eine Spielhalle eröffnet, die bei der örtlichen Politik unterschiedliche Reaktionen ausgelöst hat. "Wir haben von Anfang an klar gemacht, dass wir befürchten, dass Spielhallen Kriminalität nach sich ziehen. Man hat unsere Befürchtungen als "Schwarzmalerei" abgetan. Ein Spielcasino zieht meistens Beschaffungskriminalität nach und erhöht die Gefahr vor Ort.
So ist es mit dem Überfall passiert." so der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen. "Die Ansiedlung von Gewerbe, die uns mit höherer Kriminalität konfrontieren und zeitgleich die Reduzierung der Polizeipräsenz durch die unsägliche Polizeireform, führt zu einem Sinken des Sicherheitsbedürfnis. Hier erwarten wir, dass die Polizei mehr tut als bisher, früher gab es Abschreckung durch die Sichtbarkeit von Polizei, ob bei Großveranstaltungen oder im Stadtbild. Das ist merklich weniger geworden. Bisher haben wir wenig Kriminalität und wollen auch das es so bleibt."

Die Gesamtzahl der Spielautomaten zum Beispiel in Berlin war von 2005 bis Ende 2009 von 5.882 auf 10.135 gestiegen und auch im Norden des Landkreises Teltow-Fläming haben alle Gemeinden diese Ansiedlungen dulden müssen. "Die Möglichkeiten, die eine Kommune hat sind sehr begrenzt;" erläutert Dirk Steinhausen.
Die Branche jedoch jagt gerade von Rekord zu Rekord. Im vergangenen Jahr machte sie in Deutschland 3,3 Milliarden Euro Umsatz, so viel wie nie zuvor. Als einen wichtigen Grund sehen Experten, dass das Wirtschaftsministerium 2006 die Spielverordnung liberalisiert hat. Seitdem laufen die Spiele schneller, liegen die möglichen Gewinne, aber auch die möglichen Verluste (80 Euro pro Stunde) höher, und es dürfen mehr Spielautomaten in den Hallen stehen. Der Anreiz zu spielen, ist damit gestiegen, aber auch die Folgeprobleme.
Eine aktuelle Studie des "Arbeitskreises gegen Spielsucht", der bundesweit die umfassendsten Zahlen zum Spielhallenmarkt erhebt, zeigt, dass die Zahl der Geldspielautomaten in Deutschland von 2006 bis 2010 drastisch angestiegen ist - in allen Bundesländern. In Baden-Württemberg um 82 Prozent, in Berlin um 65,5, in Bayern um mehr als 60 Prozent.
Das Spiel am Automaten gilt formal nicht als Glücksspiel, das der Staat strenger kontrolliert. Spielbanken unterliegen dem Glücksspielstaatsvertrag, die Automaten sind laut dem Gesetzgeber "Spielgeräte mit Gewinnmöglichkeit", die der Unterhaltung dienen. Gemäß der Gewerbeordnung und dem Baurecht muss eine Gemeinde eine Halle in vielen Stadtgebieten zulassen, wenn der Betreiber die Auflagen erfüllt.
"Der Druck kommt aus Berlin, da man dort durch die Vergnügungssteuererhöhung, die Möglichkeiten dieser Branche eingeschränkt hat. Viele Betreiber wandern ins Umfeld," so Steinhausen weiter. "und bringen ihre Probleme mit."


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aus www.internetwache.de
Spielhalle überfallen
14.11.2011, 21:15 Uhr; Unter dem Vorhalt einer Waffe betrat am Montagabend ein unbekannter Täter ein Spielcasino in der Berliner Straße in Großbeeren. Vom 19-jährigen Angestellten der Spielhalle forderte der Mann Bargeld. Dieser übergab die Tageseinnahmen, im Anschluss schlug der Täter dem Angestellten ins Gesicht und sprühte ihm Reizgas in die Augen. Dann floh der Mann in unbekannte Richtung. Die Verletzungen des 19-Jährigen konnten vor Ort behandelt werden. Die Polizei nahm Anzeige wegen schweren Raubes auf und suchte die Umgebung nach dem Tatverdächtigen ab, jedoch ohne Erfolg.

Der Räuber wird wie folgt beschrieben:

-    ca. 1,75 Meter groß und von kräftiger Statur
-    bekleidet mit einer hellen Jeans und dunklen Halbschuhen
-    trug einen dunklen Kapuzenpullover und einen Schal
-    hatte schwarze Umhängetasche bei sich

Sachdienliche Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiinspektion Teltow-Fläming, Telefon 03371-600 - 0 oder über die Internetwache unter www.internetwache.brandenburg.de, sowie an jede andere Polizeidienststelle.

Foto: Polizei (Quelle: Arno Bachert  / pixelio.de)

Donnerstag, 10.11.2011

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr bleibt Ziel
LKW Parkplätze gegen Übermüdung


Deutschland liegt bei der Verkehrssicherheit im europaweiten Vergleich im Spitzenfeld. Vor einigen Tagen hat der Bundestag über Möglichkeiten, diese Situation noch weiter zu verbessern, diskutiert.
Dies hat auch Auswirkungen auf die Gemeinden in Teltow-Fläming: „In den letzten Jahren gab es in der Gemarkung Großbeeren jedes Jahr mindestens eine tödlichen Unfall auf der Osdorfer Straße. Eine kleine Verbindungsstraße zwischen der B101 und Berlin. „Die CDU Großbeeren begrüßt ausdrücklich das Ziel der Bundesregierung, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 40 Prozent zu verringern. Wir haben in Deutschland heute 68 Prozent weniger Unfallopfer als noch vor 20 Jahren. Und auch bei uns zeigt sich, dass die Maßnahmen greifen. Auf unseren Unfallschwerpunkten (Osdorfer Straße) gibt es seit der Geschwindigkeitsreduzierung bisher noch keinen tödlichen Unfall. Das zeigt: Wir sind auf dem richtigen Kurs,“ erläutert der CDU Vorsitzender aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. "Das Ziel bleibt die
Verkehrssicherheit permanent zu prüfen und zu verbessern."

Die Geschwindigkeitsreduzierung ist bei wenigen Autofahrern beliebt, zeigt aber Wirkung. "Bis auf 30 km/h darf auf der Osdorfer Straße nur noch gefahren werden. Aber das Verkehrsaufkommen steigt beständig. Eine vorausschauende Verkehrspolitik muss deshalb alle Verkehrsteilnehmer im Blick haben, besonders aber die schwächsten. Es bleibt bei der Forderung, dass das Land die Straße übernimmt und ausbaut. Nur dann können dann Autofahrer aber auch Radfahrer sicher die Straße nutzen."

Mit der gesetzlichen Verankerung des „Begleiteten Fahrens ab 17“ hat die Bundesregierung schon einen wichtigen Schritt getan. Allein durch die gesteigerte Fahrpraxis, hat der Modellversuch gezeigt, gab es 22 Prozent weniger Unfälle. Jeder Verkehrsteilnehmer trägt selbst Verantwortung für seine Verkehrssicherheit. Daher ist die freiwillige Selbstkontrolle besonders wichtig: Ob es um das Tragen von Fahrradhelmen oder auch um gesundheitliche Tests zur Verkehrstüchtigkeit älterer Menschen geht – hier muss um die Akzeptanz für solche Maßnahmen in der Bevölkerung geworben werden.

Steinhausen: "Die CDU Großbeeren hat sich dafür eingesetzt, dass im Güterverkehrszentrum, sowie bei der neuen Brückenanbindung eine ausreichende Zahl von Lkw-Stellplätzen vorhanden ist, so dass
übermüdete Fahrer andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden.“ Der Bauausschuss der Gemeinde hat in seiner letzten Sitzung über einen LKW-Parkplatz und weitere Stellflächen, an der neuen Zufahrt der
Erweiterung gesprochen.

Hintergrund:
Im vergangenen Jahr verunglückten 3.648 Menschen tödlich, 370.000 Unfallstatistik 1953. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist die Zahl der Verkehrstoten um über die Hälfte zurück gegangen. Unfälle mit
Personenschäden insgesamt sind seit 1991 um 25 Prozent gesunken.
Die Osdorfer Straße hatte bisher jedes Jahr tödliche Unfälle. Hier gibt es Streit zwischen dem Land und der Gemeinde, wer die Straße ausbauen sollte.

Montag, 07.11.2022

Gedenken zum 9. November wach halten.
 
Anlässlich des Datums erinnert Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren, an die wechselhafte Geschichte, der letzten 100 Jahre: „Der 9. November ist in der deutschen Geschichte ein einprägsames Datum.
 Einige Historiker haben ihn als Schicksalstag der Deutschen gekennzeichnet. Kein anderer Tag spiegelt die Höhen und Tiefen der Deutschen Geschichte so wider.“
Es ist der 9.November 1918, als Philipp Scheidemann an ein Fenster des Berliner Reichstages tritt. Von dort ruft er die „Parlamentarische Republik“ aus. Damit beendet er die Monarchie in Deutschland.
Danach beginnen fast bürgerkriegsähnliche Zustände in der noch so jungen Republik. Die dann den Beinamen Weimar, auf Grund der dort stattfindenden verfassunggebenden Nationalversammlung, erhält.
Dieser erste 9. November mit Wendepunktcharakter ist ein Auftakt – und kein gutes Omen für die chaotischen politischen Verhältnisse während der Weimarer Republik.
Am 9. November 1923 zieht Adolf Hitler mit mehreren Tausenden Anhängern seiner NSDAP zur Feldherrnhalle in der Münchner Innenstadt. Mit diesem Putsch versuchen die Nationalsozialisten die Macht zu erringen, scheitern aber kläglich. Für viele Historiker wird dies heute als erstes Zeichen verstanden, mit welcher Brutalität und Menschenverachtung die Nationalsozialisten Deutschland, die nächsten Jahre überziehen werden.
Die Novemberpogrome 1938 – bezogen auf die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 auch (Reichs-)Kristallnacht oder Reichspogromnacht genannt – waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich. Dabei wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört.
Die Pogrome markieren den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust an den europäischen Juden im Machtbereich der Nationalsozialisten mündete.
Es war der 9. November 1989 als ein verdutzte Politbüromitglied, Günther Schabowski, den Fall der Mauer einleitete und damit die unnatürliche Trennung in Ost und West beendete.
Er sagt die Worte, die die Welt veränderten und die das Ende der DDR besiegelten: „Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen (Reiseanlässe und Verwandtschaftsverhältnisse) beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt“, liest Schabowski etwas stockend. „Ständige Ausreisen können über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD erfolgen“, sagt er weiter. „Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“ Der Rest ist Geschichte.
„Jeder 9. November mahnt uns die Lehren aus der Geschichte zu ziehen und die Demokratie und damit unseren Wohlstand zu verteidigen gegen Diskriminierung, Antisemitismus und Extremismus, von rechts wie von links.“ So Steinhausen abschließend.

Montag, 31.10.2011

CDU gratuliert Vereinen zum Jubiläum
Bedeutung von Ehrenamtlichen betont

Die Gemeinde Großbeeren ist gekennzeichnet durch eine große Vielfalt von Vereinen und Verbänden.

Einige Vereine existieren bereits Jahrzehnte. In diese Kategorie fallen jetzt auch zwei weitere Vereine der Gemeinde Großbeeren. Am 27.10.2001 wurde der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Großbeeren gegründet und hat somit 10-jähriges Jubiläum. Die CDU Großbeeren, die sich seit Jahren für die Ehrenamtlichen einsetzt, gratuliert den Ehrenamtlichen: Hierzu führt der CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen, aus: „Die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Tätigkeiten, die Stärkung der Freiwilligenorganisationen und die Honorierung und Anerkennung der Ehrenamtlichen sollte nie vergessen werden. Die Freiwillige Feuerwehr Großbeeren lebt vom Einsatz jedes Einzelnen. Es sind Deine Nachbarn, die bei uns für Sicherheit sorgen. Der Förderverein hat hier eine wichtige Aufgabe.“

Ein anderer Verein, der jetzt ebenfalls sein 10-jähriges Jubiläum ist die Geschichtswerkstatt des Bürgertisches für lebendige Demokratie. Sie wurde Anfang November 2001 gegründet.

Steinhausen: „Unser Zusammenleben ist abhängig von Ehrenamtlichen, die zum Wohle aller, an unserer Weiterentwicklung arbeiten. Wir wünschen beiden Vereinen für die Zukunft alles Gute und Geschlossenheit, um sich auch weiter so aktiv an unserem Gemeinwesen zu beteiligen. Wir schulden euch Dank und Anerkennung.“

Sonntag, 30.10.2011

Neugestaltung nach 105 Jahre

„Da haben wir das Jubiläum knapp verpasst,“ bemerkt der Gemeindevertreter Dirk Steinhausen (CDU) etwas scherzhaft.
Im Rahmen der Gemeindevertretersitzung in Großbeeren haben die gewählten Mitglieder einstimmig beschlossen, das Gelände um die Bülow Pyramide als Aufwertung für bis zu 5.000 Euro umzugestalten.
Im Jahr 1906 hat die Errichtung der Bülow-Pyramide in Erinnerung an die Schlacht bei Großbeeren auf dem Windmühlenhügel stattgefunden. Die Einweihung fand im selben Jahr zum Siegesfest statt.
Das Denkmal besteht aus Granitfindlingen, die durch Berliner auf den ehemaligen Schlachtfeldern von Großbeeren gesammelt wurden.
Der Vorsitzende des Ausschuss für Bauen, Gemeindeentwicklung und Umwelt, Günter Henkel (CDU), hatte erläuterte: „Beim diesjährigen Siegesfest sind die Defizite aufgefallen, gut das wir jetzt reagieren.“.
Steinhausen erinnert daran, dass im selben Jahr auch der Colberger Gedenkstein hinter dem Turm der Schinkelkirche (gestiftet von den Kameraden des Colberger Regiments) errichtet wurde. "Geschichte bedeutet sich zu seiner Vergangenheit zu bekennen."

Foto: Bülow Pyramide (Quelle: Steinhausen)

Donnerstag, 27.10.2011

Weihnachtliche Vorfreude

Auch verfrühte Weihnachtsgeschenke können schon Freude auslösen: Davon konnte man sich jetzt in der Gemeindevertretung Großbeeren überzeugen, wo der Gemeindevertreter Dirk Steinhausen (CDU) die Damen und Herren aller Parteien mit T-Shirts im Einheitslook beschenkte. Die Vorderseite und die Rückseite der Hemden ziert das Logo der Bürgerinitiative „Unser Großbeeren“.

Die Idee, den Gemeindevertretern bei gemeinsamen Auftritten  die Möglichkeit zu geben, auch einheitlich gekleidet aufzutreten, sei auf einer der Sitzungen der Bürgerinitiative gekommen, informierte Dirk Steinhausen. „Wir wollen nicht vergessen, dass wir die gleichen Ziele haben. Dies kann man dann auch durch die Kleidung ausdrücken.“

Montag, 24.10.2011

Ausstellung übergeben

Die im Großbeerener Gemeindesaal erfolgreich präsentierte Ausstellung zum Thema „Die Mauer-Eine Grenze durch Deutschland“ wurde durch den Initiator Dirk Steinhausen und dem Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum der Großbeerener Schule übergeben.
Die Ausstellung zeigte eindrückliche Fotos und Dokumente aus den Archiven der Zeitungen (Die Welt und BILD), die teilweise nach Jahrzehnten erstmals wieder gezeigt wurden und lief im August bis Anfang September im Gemeindesaal Großbeeren. Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, hatte sich um diese Ausstellung bemüht und sie für Großbeeren organisiert. Die Otfried-Preußler-Schule in Großbeeren, vertreten durch den Schulleiter, Boris Petersen, und die Geschichtslehrerin, Edith Lenski, hat die Ausstellung dankbar entgegen genommen. Zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum wurden die Bestandteile der Ausstellung begutachtet und es entwickelte sich sofort eine angeregte Diskussion, wie jeder individuell die Deutsche Teilung erlebte.

„Wir haben die Ausstellung noch um einige Dinge ergänzt,“ erläutert Dirk Steinhausen. „So sind 4 Filmen mit begleitenden Unterrichtsmaterial zum Thema übergeben worden und einige Bücher und Informationen von der Bundeszentrale für politische Bildung. Leider ist es bezeichnend, dass dieses frei verfügbare Informationsmaterial meist aus anderen Bundesländern kommen muss, da es in Brandenburg zu diesem Thema kaum etwas gibt.“ stellt der Initiator Dirk Steinhausen fest. " Die Vermittlung von Wissen über die jüngste deutsche Geschichte halte ich für außerordentlich wichtig. In den Brandenburger Schulen gab es diesbezüglich in der Vergangenheit erhebliche Defizite. Ich bin der der CDU Großbeeren und Dirk Steinhausen deshalb für ihr Engagement sehr dankbar!" so der CDU Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum.


Foto: Danny Eichelbaum, Boris Petersen, Dirk Steinhausen und Edith Lenski (von links nach rechts) (Quelle: Steinhausen)

Samstag, 22.10.2011

Impressionen vom Landesparteitag der CDU Brandenburg

Foto: vielfälltige Tagungsunterlagen (Quelle: Steinhausen)

Foto: Delegierte aus Teltow-Fläming (Quelle: rbb aktuell)


Foto: Delegierte aus allen Teilen Brandenburgs (Quelle: CDU Brandenburg)

Foto: Dr. Saskia Ludwig zusammen mit Dr. Erwin Teufel, Ministerpräsident aD (Quelle: CDU Brandenburg)

Mittwoch, 19.10.2011

Sparen beim Landkreis angemahnt
Großbeeren will nicht mehr zahlen

Der Hauptausschuss der Gemeinde Großbeeren hat in seiner letzten Sitzung ein einstimmiges Votum für einen Prüfauftrag an den Bürgermeister gefasst. Ziel ist es zu prüfen, ob die erhöhte Kreisumlage in Höhe von 77.142,00 € nicht geleistet werden kann.

Bis zum Beschluss über den Haushalt 2011 der Gemeinde Großbeeren war aufgrund der seinerzeit geführten politischen Diskussion auf Kreisebene und zwischen Kreis und kreisangehörigen Kommunen nicht absehbar, ob es in der Tat zu einer Erhöhung des Hebesatzes der Kreisumlage auf 46,0 % kommen würde oder nicht. Auch der vorläufige Bescheid des Landkreises Teltow-Fläming über die Kreisumlage 2011 vom Januar 2011 wurde zunächst unter Berücksichtigung eines Hebesatzes von 45,0 % erlassen. Der Gemeinde liegt mit Datum aus Juli 2011 der angepasste vorläufige Bescheid über die Kreisumlage 2011 vor. Mit diesem wird nunmehr, ausgehend von einem Hebesatz von 46,0 %,  die Kreisumlage 2011 festgesetzt. Damit ergibt sich ein Mittelmehrbedarf von 77.142,00 €.

„Fast 80.000,- Euro mehr Kreisumlage, heißt in Großbeeren weniger Geld für Schule, für Kindergärten und für unsere Spielplätze, um nur einige Beispiele zu nennen,“ erläutert der CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen.
Den Antrag hatte die örtliche Union eingebracht, um eine notwendige Diskussion anzustoßen. Die CDU wehrt sich seit vielen Jahren immer wieder gegen eine mögliche Kreisumlagenerhöhung.
"Wir wollen damit ein eindeutiges Signal an den Kreis senden" teilt Dirk Steinhausen mit.
Steinhausen weiter: „Die Bürgermeister haben in den Haushaltsberatungen übereinstimmend deutlich gemacht, dass man den Sparwillen des Landkreises als nicht ausreichend betrachtet. Jede Gemeinde musste in den letzten Monaten schmerzhafte Einsparungen vornehmen oder notwendige Investitionen zeitlich straffen. Dies soll als Zeichen an den Kreistag verstanden werden, verstärkt über Ausgabenkürzungen nachzudenken.“

Freitag, 14.10.2011

1. kommunale Sicherheitskonferenz für Großbeeren erfolgreich
Kommunikation und Erfahrungsaustausch – wichtige Faktoren für die Sicherheitslage

Das Thema Sicherheit hat gerade durch die Vorkommnisse der letzten Wochen an Aufmerksamkeit gewonnen. Schmutz und Unordnung auf Straßen und Plätzen, Graffitis, Gewalt an Schulen, Gewalt im Alltagsleben, Verkehrssicherheit und Schutz unserer Kinder vor sexueller Belästigung, um nur einige Punkte zu nennen.
Auf Grund dieser Problemlage hat in Großbeeren eine von der CDU initiiert Sicherheitskonferenz stattgefunden mit dem Ziel eine Bündelung der Kompetenzen zum Thema Sicherheit in der Gemeinde Großbeeren zu erreichen.
„Die Grundidee ist bereits aus dem Jahr 2010, damals haben wir mit der Planung angefangen. Durch die Ereignisse der letzten Monate zeigte sich deutlich, wie wichtig das Gespräch mit möglichst vielen Entscheidungsträgern ist. Ziel ist es den Austausch zu fördern, aber auch Problemfelder zu benennen und gegebenenfalls in konkrete Politik münden zu lassen. Wir wollen nicht übereinander reden, sondern miteinander;“ umschreibt der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen die Ausgangslage. Zusammen mit dem Sicherheitsexperten, Adrian Hepp und dem Kreistagsabgeordneten Günter Henkel (CDU) übernahm Steinhausen die Moderation der Konferenz. „Die Politik hat hier die Aufgabe einen notwendigen Dialog voranzutreiben und die Entscheidungsträger zusammenzuführen.“ Und viele sind der Einladung gefolgt: Die Verwaltung war durch den Bürgermeister, Carl Ahlgrimm, und dem Leiter Ordnungsamt, Lothar Schwarz, vertreten, von der Schule war der Schulleiter, Boris Petersen, die Leiterin der Primarstufe, Sabine Weidner, und der Gesamtelternvertreter, Detmar Jarosch, gekommen. Der Jugendclub wurde durch das Mitglied des Jugendrates, Marcel Vollheit vertreten. Die Leiterin des Rentnertreffs, Elvira Frase, war ebenso gekommen, wie die Ortsvorsteher , Ralf Justawitz und Michael Richter. Mit dabei war als Vertreter der örtlichen Vereine der Vorsitzende des Judovereins Großbeeren, Peter Wagner, sowie als Vertreter der Polizei der Revierpolizist, Uwe Wodke und, in Vertretung für den Wachleiter, Beate Kardels.  Das Ordnungsamt des Landkreises Teltow-Fläming war durch Katja Woeller vertreten.

Bild: Sicherheitskonferenz im Gemeindesaal Großbeeren (Quelle: Hepp)
„In Großbeeren ist die Welt noch in Ordnung“, so heißt es oft, wenn man über das Thema Sicherheit in den Städten und Gemeinden des Landkreises Teltow-Fläming spricht. Dies wurde bei der im Gemeindesaal durchgeführten kommunalen Sicherheitskonferenz bestätigt. „Ja, wir haben Kriminalität, aber geringer und vielleicht etwas beherrschbarer als anderswo. Wir sind sicherlich keine Problemgemeinde“ war die einhellige Meinung. Dabei soll nicht vergessen werden, dass laut einer Umfrage das Empfinden der Deutschen, in einem sicheren Land zu leben, zunimmt und die Furcht vor schweren Verbrechen eher abgenommen hat. Allerdings besteht zwischen dem Sicherheitsempfinden und der tatsächlichen Kriminalitätsentwicklung von je her eine große Differenz. „Wir wollen, dass auch weiterhin in Großbeeren die Welt in Ordnung ist. Das gemeinsame Agieren, das gegenseitige Kennen der verantwortlichen Entscheidungsträger, aber auch die Kenntnis der Strategien und Pläne führen zu schneller, gegenseitiger Information und, falls nötig, kann man zeitnah lokale kleine Treffen organisieren, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Insgesamt wurde die kommunale Sicherheitskonferenz von den Beteiligten als ausgesprochen positiv bewertet. Ein wichtiges Ziel konnte bereits erreicht werden: Die Förderung des gegenseitigen Aufgabenverständnisses und die grundsätzlich erhöhte Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Wünschenswert ist eine regelmäßige Wiederholung,“ so Dirk Steinhausen abschließend.

Impressionen der Sicherheitskonferenz

Bild: Frase, Ahlgrimm, Schwarz, Woeller (von links nach rechts) (Quelle: Hepp)

Bild: Jarosch, Petersen, Weidner, Vollheit 
(von links nach rechts) (Quelle: Hepp)

Bild: Kardels, Wodke, Wagner, Justawitz, Spogat (von links nach rechts) (Quelle: Hepp)

Donnerstag, 13.10.2011

Bundesverwaltungsgericht lehnt Klage ab -
Umlandgemeinden müssen gemeinsam handeln


Am Hauptstadtflughafen BBI/BER wird es kein komplettes Nachtflugverbot geben. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Klagen der Anrainer-Gemeinden zurückgewiesen und bestätigte die geplante Regelung. Danach sind am Großflughafen in Schönefeld zwischen 22.00 Uhr und Mitternacht sowie zwischen 5.00 und 6.00 Uhr durchschnittlich 77 Starts und Landungen erlaubt, maximal 103. Die Kläger forderten, dass das dazwischen geltende Nachtflugverbot auch auf die Randzeiten ausgedehnt wird - das Gericht wies dieses Anliegen nun ab.
Anlässlich der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig erklärt der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen:
„Diese Entscheidung ist eine herbe Niederlage. Die Schutzbedürfnisse der Anliegergemeinden wurde nicht ausreichend berücksichtigt. Wir müssen jetzt in den kommunalen Gremien das Urteil bewerten und die weiteren Schritte festlegen.
Das Gericht mahnte zwar verbesserte Schallschutz an, es wird sich aber zeigen, wie der Flughafen mit den Vorgaben umgeht. Bisher hat er zu wenig gemacht. Unser Bürgermeister hat Recht, wenn er das Urteil als Katastrophe bezeichnet.
Der Norden des Landkreises Teltow-Fläming trifft es jetzt richtig hart. Wir sollten im Rahmen der Schutzgemeinschaft der Umlandgemeinden sehen, wie wir gemeinsam vorgehen.“

Die Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden Flughafen Schönefeld e.V. besteht aus den Gemeinden: Blankenfelde-Mahlow, Eichwalde, Großbeeren, Zeuthen, Ludwigsfelde und Schulzendorf vertreten durch die Bürgermeister und getragen durch die politischen Gremien der Mitgliedergemeinden.

Steinhausen weiter:
„Auch die nächsten Schritte sind klar: 1.) Urteil des Bundesverwaltungsgericht: Abwägen und sehen, was wir, die politische Ebene, noch für Möglichkeiten haben 2.) Flugroutenfestsetzung: Prüfen und Abwägen, sobald die Routen rechtsverbindlich festgesetzt sind und 3.) Über die Fluglärmkommission weiterhin den Druck auf den Flughafen erhöhen zur Umsetzung von Maßnahmen, die einzig und allein in der Verantwortung der Flughafen GmbH liegen. Das Stichwort ist hier „Betriebsregime“. Hier gibt es immensen Möglichkeiten, die zu einer Lärmreduzierung führen können, die bisher aber der Flughafen nicht umsetzen will. Wichtig bleibt, dass wir gemeinsam weiter machen.“

Donnerstag, 06.10.2011

Grüner Jobmotor - GVZ Großbeeren

Vor kurzem wurden die Güterverkehrszentren in Brandenburg durch den Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) ausdrücklich gelobt. „Seit Jahren sind die drei Brandenburger Güterverkehrszentren Jobmotoren im Speckgürtel. Inzwischen haben wir bei den Arbeitsplätzen die 8000er-Marke überschritten. 2009 arbeiteten in den GVZ Wustermark, Großbeeren und Freienbrink noch rund 7000 Menschen. Mit Stand August 2011 sind es 8170. Das ist eine Erfolgsgeschichte, die sich ungehindert fortsetzt.... Die GVZ bieten die Chance, Güter von der Straße auf die Schiene oder das Wasser zu verlagern.“

Der Großbeerener Gemeindevertreter und CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen, ergänzt: „Über die Hälfte der Arbeitsplätze sind im GVZ Großbeeren entstanden. Die Entwicklung geht seit 2001 in allen drei GVZ des Speckgürtels stetig nach oben. Insbesondere das GVZ Großbeeren ist inzwischen auf Grund seiner Arbeitsplatzentstehung und ökologischen Funktion beispielhaft in Europa.“

So teilte der Projektträger des GVZ Großbeeren, die IPG Potsdam, mit, dass das GVZ Großbeeren als bestehendes Beispiel für grüne Logistik auf der Green Demo Day in Göteborg präsentiert wurde.
Weiter heißt es: “Das GVZ Großbeeren weist an sich ökologische Grundsätze auf, die es als Beispiel unserer Region prädestiniert. Zwischen den Unternehmen im GVZ haben sich Synergien entwickelt und durch die gute Verkehrslage werden Transporte gebündelt. Zusätzlich können durch das Umschlagterminal von DUSS jährliche tausende Verkehre von der Straße auf der Schiene verladen werden.“

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg
Jahr Summe GVZ Arbeitsplätze
2004 5298
2009 6850
2011 8170

Bild: anlässlich der 15-Jahr-Feier hatten der Bürgermeister Carl Ahlgrimm, Ralf Justawitz und Dirk Steinhausen sichtlich Spaß (von links nach rechts) (Quelle: IPG Potsdam)

Mittwoch, 28.09.2011

„3 Jahre christlich-liberale Koalition“ -Halbzeitbilanz
Christlich-liberale Koalition bringt Großbeeren voran

Seit drei Jahren tragen Union und FDP in Großbeeren gemeinsam Verantwortung. Die derzeitige Legislaturperiode geht von 2008 bis 2014. Somit ist eine Halbzeitbilanz möglich. Die CDU/FDP-Koalition hat ihr zentrales Wahlversprechen eingelöst: Großbeeren ist besser aus der Wirtschafts- und Finanzkrise herausgekommen als es hineingegangen ist. „Trotz stürmischer Zeiten kann sich die Halbzeitbilanz der christlich-liberalen Koalition wahrlich sehen lassen“, betonte der CDU-Vorsitzende Dirk Steinhausen. Große Herausforderungen hätten ein schnelles, aber auch überlegtes Handeln verlangt. „Ob GVZ-Erweiterung, Kita-Neubau oder die Aufstellung einer Gemeindeentwicklungsplanung.“
Die Zahlen belegen eindrucksvoll die Erfolgsbilanz: Mit unter 3 Prozent ist die Arbeitslosigkeit gemeindeweit so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Besonders junge Menschen konnten davon profitieren: Mit vier Prozent liegt die Jugendarbeitslosigkeit deutlich unter dem brandenburgischen Durchschnitt von über 12 Prozent. Im vergangenen Jahr ist die regionale Wirtschaft so stark gewachsen wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Auch für das Jahr 2011 wird ein Wirtschaftswachstum von über drei Prozent bundesweit erwartet. Die Nettoeinkommen sind 2010 so stark gestiegen wie seit 1992 nicht mehr.
Diese Erfolge machen sich auch vor Ort bemerkbar: „Nicht nur Deutschland geht es gut“, freut sich der CDU-Vorsitzende Dirk Steinhausen „Aufschwung und Aufbruch sind auch auf kommunaler Ebene spürbar.“ Die christlich-liberale Koalition bringe Großbeeren voran, so Steinhausen.
Oberste Priorität für die CDU hat die Konsolidierung des Haushalts und die weitere Stabilisierung bzw. Neubau  der sozialen Infrastruktur (Schule, Hort, Kita). 2011/2012 wird dafür so viel Geld ausgegeben wie noch nie. „Das ist die beste Politik für unsere Kinder und Enkel“, sagte der CDU-Vorsitzende Steinhausen. Mit der CDU werde Großbeeren auf Erfolgskurs bleiben.

Bild: Teja Grzeskowiak, FDP-Vorsitzender, Staatssekretär Michael Richter (CDU) und Dirk Steinhausen, CDU Vorsitzender (von links nach rechts) (Quelle: Steinhausen)

Sonntag, 25.09.2011

Schule reagiert verantwortungsvoll
Wachsamkeit ist geboten

In den letzten Wochen gab es beunruhigende Nachrichten aus Großbeeren. Mehrmals sollen Fremde versucht haben, Kinder in ihr Auto zu locken. Die letzten Tage waren von Angst der Eltern geprägt. Es zeigte sich aber auch, dass mit erhöhter Wachsamkeit und mit gut koordinierten Polizeieinsätzen die Situation sich beruhigt. Trotzdem haben viele Eltern zu Recht gefragt: „Was wird dagegen unternommen?“.
Nach Aussage der Polizei „kam es in keinem Fall dazu, dass ein Kind in ein Auto gezerrt wurde und mitgenommen wurde. Die Kinder haben sich alle richtig verhalten.“

„Wir sind dankbar, dass nichts Schlimmeres passiert ist, müssen aber auch feststellen, das Präventionsarbeit permanent weiterentwickelt werden muss. Es ist toll, dass die Schule kurzfristig reagiert hat und in den kommenden Tagen in den entsprechenden Klassen Präventionsveranstaltungen durchführt. Unser Dank gilt der Leiterin der Grundschulstufe, Frau Sabine Weidner, aber auch unser örtlichen Polizei, die schnell reagiert hat,“ erläutert Dirk Steinhausen, Gemeindevertreter und CDU Vorsitzender in Großbeeren.

„Letztlich schärfen die Geschehnisse den Blick und lassen uns alle wachsamer und aufmerksamer mit dem Thema umgehen,“ so Steinhausen abschließend.

Bild: Dirk Steinhausen, bei der Übergabe der Verkehrserziehungssets, "der Einschulungsaktion der CDU Gemeindevertreter", rechts der Ortsvorsteher Ralf Justawitz (Quelle: Steinhausen)

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Zusatzinformationen:

Laut Schul-Homepage

Liebe Eltern der Jahrgangsstufen 1-3,
im Ergebnis der Elternkonferenz vom vergangenen Dienstag, den 20.09., freue ich mich, dass wir aufgrund einer Elterninitiative kurzfristig eine pro Klasse einstündige Präventionsveranstaltung anlässlich der Ereignisse im Ort anbieten können. Diese werden von Mitarbeitern des STIBB e.V. in allen Klassen der angesprochenen Jahrgangsstufen durchgeführt. Folgende Termine sind vorgesehen:
Kl. 1    29.09.
Kl. 2    26.09.
Kl. 3    27.09
Hierfür ist ein Unkostenbeitrag von 2,00€ pro Schüler zu leisten. Diesen schicken Sie bitte Ihrem Kind zu dem von Ihrer Klassenleiterin im Ha-Heft angegebenen Termin mit, die Klassenleiterin sammelt das Geld ein.
Zudem freue ich mich, Sie zu einer Informationsveranstaltung des STIBB e.V. am
Donnerstag, 29.09., um 19:00Uhr in den Mehrzweckraum der MZH
einladen zu können.
Mit freundlichem Gruß

Boris Petersen
Schulleiter


STIBB e.V.

Das STIBB – Sozial-Therapeutische Institut Berlin-Brandenburg – e.V. ist als landesweit anerkannter freier und gemeinnütziger Träger der Jugendhilfe in Brandenburg seit 1991 im Bereich des präventiven und intervenierenden Kinderschutzes, der Erziehungs- und Familienberatung, der Opferhilfe und der Multiplikatorenarbeit tätig. 1993 hat der Verein die erste Kinderschutzeinrichtung im Land Brandenburg eingerichtet.
Mehr Informationen unter:
http://www.stibbev.de

Freitag, 23.09.2011

10 Jahre nicht nur dabei, sondern mittendrin
CDU würdigt Zusammenschluss


Es ist 10 Jahre her, da entschlossen sich die Diedersdorfer bei einem Bürgerentscheid für eine Fusion mit Großbeeren.
Inzwischen sind die Diedersdorfer in der Gemeinde Großbeeren angekommen. Der ehemalige Diedersdorfer Ortsbürgermeister, Carl Ahlgrimm, ist bereits in der zweiten Amtsperiode Bürgermeister der Gesamtgemeinde Großbeeren. In der Gemeindevertretung sitzen zwei Vertreter aus Diedersdorf, einer davon ist der Chef der örtliche Union, Dirk Steinhausen. „Vor 10 Jahren waren viele unsicher, ob wir die richtige Entscheidung treffen. Inzwischen sagen die meisten: „Ja, es war die richtige Entscheidung. Es war ein Zusammenschluss auf Augenhöhe,“ umschreibt der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, die derzeitige Stimmungslage.
Am Sonntag, den 23.9.2001 hatten die Diedersdorf die Wahl zwischen der Gemeinde Großbeeren oder der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow. Viele Großbeerener warben für den Anschluss an Großbeeren. Der damalige ehrenamtlicher Bürgermeister, Wolfgang Paul (FDP), der erst vor kurzem sein Amt als Gemeindevertreter aufgegeben hat, sagte damals „Kommt zu uns, wir sind wirtschaftlich gesund und haben eine Menge zu bieten.“ Die Mehrzahl der Diedersdorfer entschieden sich in einem Bürgerentscheid für eine Fusion mit Großbeeren. Diedersdorf gehörte bis dato zum Amt Blankenfelde-Mahlow. Als Termin für die Fusion wurde der 31.12.2001 festgelegt.

„Ich hoffe, wir werden zum offiziellen Gemeindezusammenschluss eine kleine Feierstunde machen. Bisher war es für alle ein erfolgreicher Zusammenschluss“, so Dirk Steinhausen abschließend.
Am 30.11.2001 war die Auflösung des Amtes Ludwigsfelde-Land nach der Fusion von Ahrensdorf mit der Stadt Ludwigsfelde am gleichen Tag perfekt.
Großbeeren wurde eigenständige amtsfreie Gemeinde. Da diese von einem hauptamtlichen Bürgermeister geleitet werden muss, wurde auch Wolfgang Paul als letzter ehrenamtlicher Bürgermeister feierlich verabschiedet. Die Amtsgeschäfte der Gemeinde führte die ehemalige Stellvertretende Amtsdirektorin Gisela Röder als „mit der Wahrnehmung der Geschäfte betraute“ Bürgermeisterin weiter bis zur Wahl und Amtseinführung eines hauptamtlichen Bürgermeisters. Diese Wahl wurde für den April 2002 festgelegt. Die Wahl gewann Carl Ahlgrimm 2002 als Einzelkandidat, 2010 als Kandidat der CDU Großbeeren.


Bild: Zwei Diedersdorfer immer dabei, Carl Ahlgrimm und Dirk Steinhausen (von links nach rechts) (Quelle: privat)

Montag, 19.09.2011

Tag der offenen Tür im Jugendclub Großbeeren
CDU schließt Gesangskarriere aus

Der Tag der offenen Tür im Jugendclub der Gemeinde Großbeeren gab vielen Jugendlichen die Möglichkeit mal zu zeigen, was im Jugendclub alles passiert. Ob die Cross-Strecke für die BMX-Radler oder das Tonstudio, der Jugendclub hat ne Menge zu bieten und erfreut sich, auch aufgrund des Engagement des Personals, starker Beliebtheit.
Anlässlich des Tag der offenen Tür besuchten Teile der CDU Großbeeren den Jugendclub. „Erstmal wollen wir uns selber ein Bild machen und zweitens wollen wir unseren kommunalen Einrichtungen natürlich zeigen, das wir sie auch weiterhin unterstützen,“ beschreibt der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Situation.
Erst vor einigen Tagen hat man der Gemeinde Großbeeren mitgeteilt, dass der Landkreis Teltow-Fläming durch die Veränderung bei der Jugend- und Sozialarbeit-Förderrichtlinie die sogenannte Sachkostenförderung um 6.000,- Euro reduziert. „Diese Lücke müsste jetzt die Gemeinde schließen, die aber gleichzeitig durch eine höhere Kreisumlage von ca 80.000,- Euro mehr an den Kreis abführen muss. Die SPD/Linke/FDP-Koalition im Kreis trägt dafür die Verantwortung.“
Der Jugendclub zeigte sein gesamten Spektrum, wie man Jugendliche begeistern kann und auch einige „nicht mehr ganz so Jugendliche“ versuchten an diesem Tag ihr Glück.
„An die Räder haben wir uns nicht rangetraut, aber ins Tonstudio sind wir gegangen. Wir haben sogar, etwas aufgenommen und festgestellt, das wir wohl doch keine großen Sänger werden. Eine Gesangskarriere können wir ausschließen,“ bemerkten Adrian Hepp und Dirk Steinhausen mit einem Lächeln.


Bild:Sandro und Celvo am Mischpult (von links nach rechts) und die beiden "Sänger" Adrian Hepp und Dirk Steinhausen (Quelle: Hepp)

Bild: tolle fahrerische Leistungen wurden gezeigt (Quelle: Hepp)

Bild: die gesamte Anlage des Jugendclubs wurde genutzt (Quelle: Hepp)

Freitag, 16.09.2011

Wachsamkeit ist gefordert
Verdächtige Personen und mangelnde Informationsweitergabe

„Die bisherigen Fakten, sind bereits besorgniserregend, ohne in Panik zu verfallen, erwarte ich schon, dass notwendige Maßnahmen ergriffen werden,“ beschreibt der Großbeerener Gemeindevertreter und CDU-Vorsitzender Dirk Steinhausen, die Situation.

Am Dienstag kam es nach dem Unterricht zu folgendem Sachverhalt in Großbeeren: Ein unbekannter Mann versuchte zwei Schülerinnen der 3. Klasse in sein Auto zu locken (mit Schminke und Süßigkeiten). Eine Nachfrage bei der Polizeiwache in Ludwigsfelde ergab folgende Informationen: Bei dem Fahrzeug soll es sich um ein dunkelblaues Cabrio mit Berliner Kennzeichen handeln. Bei dem Fahrzeugführer soll es sich um einen Mitte 20 Jährigen-dunkelbraune- kurze- lockige Haare handeln.
Auch wenn in diesem Fall den Kindern nichts geschehen ist, so dürften Eltern besorgter denn je sein.
Eine verstärkte Streifentätigkeit in der Nähe der Schule in Großbeeren, konnte die Polizei in Ludwigsfelde (aus Personalmangel) nicht zusichern.
„Das ist schwer zu glauben und letztlich nicht befriedigend“, so Steinhausen weiter. „Ich habe eine klare Erwartungshaltung an die Polizei, hier ihre Präsenz zu erhöhen.“
Zusätzlich kann man allen Eltern nur Empfehlen auf die Ratschläge der Kinderschutzstellen einzugehen: Ob in der Familie, auf dem Spielplatz, in der Schule oder gerade gegenüber Fremden: Kinder müssen lernen, deutlich "Nein" zu sagen. Aber besonders ängstliche und schwache Kinder haben oft nicht genug Selbstbewusstsein, sich gegenüber Erwachsenen zu behaupten. Hier sind wir Eltern in der Pflicht mit unseren Kindern, diese Situation und die richtige Reaktion durch zugehen.
"Sprechen Sie mit ihren Kindern über den Vorfall und halten Sie sie zunächst dazu an, in kleinen Gruppen gemeinsam den Schulweg zu bestreiten," rät Adrian Hepp, Sicherheitsexperte der CDU Großbeeren.
„Jetzt ist vor allem Wachsamkeit gefordert, alle sind aufgerufen, die Augen offen zu halten,“ so Steinhausen abschließend.
"Und über die Informationsweitergabe wird man reden müssen. Es kann und darf nicht sein, dass Eltern in Großbeeren Angst und Sorge um ihre Kinder haben müssen, weil entweder gar nicht oder erst mit erheblicher Verspätung entsprechende Informationen ans Tageslicht kommen!"

Freitag, 09.09.2011

50 Jahre – am 13. August 1961 - Ausstellungsende in Großbeeren

Am letzten Ausstellungstag der Ausstellung "Die Mauer- Eine Grenze durch Deutschland" im Gemeindesaal der Gemeinde Großbeeren betrachten die Organisatoren, die CDU Großbeeren, rückblickend die Zuschauerzahlen als Erfolg. Die Ausstellung bestand aus 20 großformatige Plakate, die die Geschichte sowohl der Berliner Mauer als auch der innerdeutschen Grenze erzählten, ergänzt um die Ortsgeschichte um das verschwundene Dorf Osdorf, in der Gemeinde Großbeeren.
Die Ausstellung zeigte eindrückliche Fotos und Dokumente aus den Archiven der Zeitungen (Die Welt und BILD), die teilweise nach Jahrzehnten erstmals wieder gezeigt wurden.
"Schätzungsweise 150 Menschen haben in den 4 Wochen die Ausstellung besucht und sich ein Bild davon gemacht und das zahlreiche Informationsmaterial mitgenommen." so der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen.
"Es ist erfreulich, wie viele Menschen sich dann doch für dieses schwierige Thema interessieren." Im Rahmen der Ausstellung konnten die Besucher weiteres Informationsmaterial mitnehmen. Die Informationen sind von den Landesbildstellen für politische Bildung zur Verfügung gestellt worden, etwaige Kosten haben die Organisatoren übernommen.
"Leider ist es bezeichnend, dass dieses frei verfügbare Informationsmaterial meist aus anderen Bundesländern kommen muss, da es in Brandenburg zu diesem Thema kaum etwas gibt. Andere Bundesländer, wie Thüringen oder Sachsen sind mit der Aufarbeitung der eigenen Geschichte wesentlich weiter." stellt der Initiator Dirk Steinhausen fest.
"Die Gespräche mit einigen geraden jüngerer Besucher zeigt, das man die Geschichte über die Deutsche Teilung, das SED-Unrecht und die friedliche Revolution von 1989 als verbindliche Unterrichtsinhalte an den Schulen aufnehmen sollte."


Bild: Besucher bei der Eröffnungsrede des CDU Vorsitzenden Dirk Steinhausen (Quelle: Clausnitzer)

Dienstag, 06.09.2011

Aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung

POLITIK: Frust über die Kreispolitik
CDU-Chef Danny Eichelbaum wurde wiedergewählt

KLOSTER ZINNA - Kaum ein gutes Haar lässt die CDU Teltow-Fläming an der aktuellen Politik im Landkreis. Kreischef Danny Eichelbaum ist angriffslustig – und dafür erntete er viel Beifall beim Parteitag am Sonnabend in Kloster Zinna. Korruption, Verschleierung, Schulden machen lauteten seine Vorwürfe in Richtung Landrat Peer Giesecke (SPD) und seiner „Volkskammer-Koalition“ im Kreistag.
„Teltow-Fläming ist doch keine Bananen-Republik“, wetterte Eichelbaum. Er forderte mehr Transparenz, beispielsweise wenn es um die hoch verschuldete Wirtschaftsfördergesellschaft des Kreises geht, sowie den Abbau des Haushaltsdefizites („Wir sind Vize-Schuldenmeister im Land.“). Darüber hinaus sieht der CDU-Kreischef einen wachsenden Bürgerprotest, „ein Stück ,Stuttgart 21’“, wenn es um Fluglärm, Windräder oder Biogasanlagen geht. „Die Bürger müssen viel früher informiert werden“, sagte er. Doch sehe er auch in „Sitzblockaden nicht die letzte Instanz“.
Er traf den Nerv der 66 Delegierten aus den Ortsverbänden. Bei den Vorstandswahlen stimmten 61 Christdemokraten für ihn – ein gutes Wahlergebnis von 92 Prozent. Nur Thomas Berger, Bürgermeister von Trebbin, als Vize-Kreisvorsitzender sowie Martina Schlanke aus Dennewitz als Schatzmeisterin erhielten mit jeweils 100 Prozent der Stimmen bessere Werte. Gewählt wurden als weitere Stellvertreter Gertrud Klatt aus Thyrow (85 Prozent) und Dirk Steinhausen aus Großbeeren (86) sowie sieben Beisitzer.
Inhaltlich beherrscht wurde die ganze Versammlung einerseits vom Frust über die Kreispolitik der Mehrheitsparteien, andererseits vom Thema Flughafen Schönefeld. Dazu erklärte sich vor allem Landesvorsitzende Saskia Ludwig, die in der vorigen Woche mit überraschend harscher Kritik am Großflughafen („krasse Fehlentscheidung“) für Furore innerhalb und außerhalb ihrer Partei gesorgt hatte.
Zumindest den Standort stellt sie nicht (mehr) in Frage, machte sie deutlich. „Schönefeld wird ans Netz gehen“, sagte Ludwig. Aber was ein strenges oder weniger strenges Nachtflugverbot angehe, „sind wir offen“, so die Position ihrer Landtagsfraktion. Man warte dazu ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes ab. Auch über andere „künftige Entscheidungen“ wolle die CDU „ohne Denkverbote diskutieren“, so die Fraktions- und Landeschefin.
Nicht ganz zufrieden äußerte man sich auch über die CDU-geführte Bundesregierung. „Wir sind kein Kanzlerwahlverein“, sagte Eichelbaum. Er forderte, die Basis stärker bei Beschlüssen einzubeziehen, etwa wenn es um Energiefragen (Atomausstieg) oder Europapolitik (Griechenland-Hilfen) geht. (Von Alexander Engels)

Dienstag, 30.08.2011

Sichtbare Professionalität- Zusätzlicher Platz geplant
CDU trifft Tennis

„Die Entwicklung ist beeindruckend,“ bemerkte der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, nach einem Vortrag des Sportwarts des Tennisclubs Rot Weiß Großbeeren, Stefan Schattke. In einigen Präsentations-Charts wurde die Entwicklung der Sportanlage dargestellt und die Strategie des Vereins erläutert. Ergänzt wurden die Informationen von der Jugendwartin, Anja Nitschke, dem technischen Leiter, Andreas Nitschke, und dem Schatzmeister Wolfgang Noack.
„Allein die Vorstellung zeigt deutlich mit welcher hohen Professionalität hier gearbeitet wird“, so Steinhausen weiter. Im Rahmen der Aktion „CDU trifft...“ hatten sich Mitglieder beider Vorstände, des Tennisclubs Rot Weiß Großbeeren und der örtlichen CDU zusammengesetzt, um über die weitere sportliche Entwicklung in der Gemeinde Großbeeren zu diskutiert. Die örtliche Union wurde von Marc Spogat, Peter Wagner und Dirk Steinhausen vertreten.

„Großbeeren wird jetzt auch überregional durch den Tennissport wahrgenommen. Wir haben mehrere Mannschaften am Start und wollen weiter aus eigener Kraft wachsen,“ so Stefan Schattke weiter. Die Mitgliederzahl hat sich auf 130 Mitglieder entwickelt. „Letztlich ist es dann nur eine Frage der Zeit, bis auch die sportliche Anlage vergrößert werden muss,“ stellte Peter Wagner (CDU), Gemeindevertreter und selber Vorsitzender eines Großbeerener Sportverein, fest. Hier sind bereits Planungen im Gang, die Anlage, um einen Platz zu erweitern. „Sicherlich sind unsere finanziellen Möglichkeiten begrenzt,“ so der Schatzmeister Wolfgang Noack. „Wir können nichts versprechen, aber das zeigt, wie wichtig die Gespräche sind, nur wenn man miteinander und nicht übereinander spricht, kann man auch unterstützend eingreifen,“ so Steinhausen abschließend.

Freitag, 26.08.2011

Machbarkeit von Solarstrom auf Großbeerener Dächern wird geprüft
CDU stellt Prüfauftrag

Überall in Deutschland machen sich die Kommunen Gedanken, wie sie die Erneuerbaren Energien weiter voran bringen können. Aufgrund der zur Neige gehenden und immer teurer werdenden fossilen Energieträger ist darüber hinaus ein schneller Umstieg auf erneuerbare Energien notwendig, um mittel- und langfristig eine bezahlbare Energieversorgung sicherzustellen. Hierbei steht insbesondere die Solarstromerzeugung mittels Photovoltaik im Fokus. Sie stellt einen wichtigen Baustein zur Verwirklichung der beschlossenen Energiewende bis zum Jahr 2035 dar und soll deswegen weiter zügig ausgebaut werden. Auf einer Fläche von ca. 6 bis 8 Quadratmetern Photovoltaikmodulen (entspricht ca. 1 Kilowattpeak (kWpeak) elektrischer Leistung) können jährlich ca. 1.000 kWh Strom erzeugt werden. Dies entspricht in etwa dem Jahresstrombedarf eines Durchschnittsbürgers. Zudem werden bei dieser Art von Stromerzeugung ca. 640 kg des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid eingespart.
In der Gemeinde Großbeeren hat jetzt die CDU-Fraktion einen Antrag eingebracht, der das Ziel hat, die Dachflächen der öffentlichen Liegenschaften auf Eignung zur Nutzung für eine Solar /Photovoltaikanlage zu prüfen und zu bewerten. „Wir wollen, wenn die Machbarkeit und die Kosten passen, auf den gemeindeeigenen Flächen die Möglichkeiten haben, Photovoltaikanlagen zu errichten,“ erläutert der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen.
Die Gemeindevertretung hat einstimmig den Antrag gebilligt und die Verwaltung beauftragt dies umzusetzen.
Steinhausen:„Es kommt der Gemeinde Großbeeren gegenüber ihren Bürgern auch eine wichtige Vorbildfunktion zu. Die Gemeinde bringt damit zum Ausdruck, dass sie auf eine nachhaltige und langfristig ökonomische Form der Energiegewinnung setzt und damit die notwendigen Schritte für den Klimaschutz ergreift.“

Mittwoch, 24.08.2011

CDU Großbeeren sagt Danke
Zwei "Urgesteine" treten ab

Am Anfang konnte man fast eine Stecknadel fallen hören. Der Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren bedankte sich bei zwei lang gedienten Gemeindevertretern, die ihr Mandat aufgaben.
Der Gemeindevertreter, Ehrenbürger und ehemalige Bürgermeister, Wolfgang Paul (FDP) und Ralf Justawitz (CDU) haben jetzt im Sommer ihre Mandate niedergelegt.
Beide sind seit über 20 Jahre in der Kommunalpolitik für ihre Gemeinde aktiv. Während Wolfgang Paul sich komplett zurückzieht, bleibt Ralf Justawitz als Ortsvorsteher des Ortsteil Heinersdorf nach wie vor im Amt. "Ganz ohne geht Nicht" kommentiert Ralf Justawitz seinen berufsbedingten Rückzug als Gemeindevertreter, "Aber in meinem Ortsteil gibt es noch viel zu tun, da bleibe ich dran."

"Wir sagen Dank für die vielen Stunden ehrenamtlicher Zeit und den privaten Opfern, die die einzelnen Ämter mit sich brachten. Es ist ein herber Verlust für uns als Gemeindevertretung zwei so kompetente Vertreter zu verlieren." so der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen. "Zumindest macht Ralf Justawitz im Ortsteil Heinersdorf weiter, so dass es dort auch voran geht. "Erfolg hat nur der, der etwas tut, während er auf den Erfolg wartet," heißt es. Wir verlieren zwei erfolgreiche und loyale Mitstreiter für die Gemeinde Großbeeren. Zwei Urgesteine treten ab. Habt Dank und genießt die gewonnene Freizeit im Kreise der Familie," so Steinhausen abschließend.

Bild: Wolfgang Paul hört auf, hier mit Carl Ahlgrimm, rechts Ralf Justawitz (Quelle: Steinhausen)

Donnerstag, 18.08.2011

Keine Gefangenen mit Sicherheitsverwahrung für die JVA Heidering

"Großer Bahnhof" auf dem Baufeld zwischen dem Bahnring in der Gemarkung Großbeeren. Grund war das Richtfest der Justizvollzugsanstalt (JVA) Heidering mit 300 geladenen Gästen.  Die JVA soll 648 männlichen, erwachsenen Strafgefangenen im geschlossenen Vollzug unterbringen. Es werden am Standort knapp 300 Stellen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justiz, aber auch aus anderen Bereichen geschaffen.
Während die Senatsbaudirektorin, Regula Lüscher, die Architektur in den Vordergrund stellte, betonte die Senatorin für Justiz, Gisela von der Aue, nochmals die Notwendigkeit eines leistungsfähigen Gefängnisses. Der Bürgermeister Großbeerens, Carl Ahlgrimm, erläuterte in seiner Rede , welch steile Entwicklung die Gemeinde Großbeeren in den letzten Jahren gemacht hat und betonte, dass es nach anfänglichen Vorurteilen in der Gemeinde, inzwischen eine gelassene Stimmung zum neuen Nachbarn gibt. Im Zuge des Richtfestes konnten der Gemeindevertreter, Dirk Steinhausen, mit der Berliner Justizsenatorin sprechen. Hierbei bestätigte Frau von der Aue gegenüber dem Kommunalpolitiker erneut die Tatsache, dass es keine Gefangenen mit Sicherheitsverwahrung in der JVA Heidering geben wird. "Es sind zum größten Teil sogenannte Restverbüßer. Also Menschen mit einer Resthaftzeit zwischen 3 und 5 Jahren. Gefangene mit Sicherheitsverwahrung werden in andere Berliner Einrichtungen untergebracht." so von der Aue. Die Fertigstellung soll Ende 2012 sein, damit ab 2013 der Betrieb aufgenommen werden kann.  "Die meisten Gemeindevertreter waren sichtlich erstaunt über die Größe und Weitläufigkeit der Anlage," so Dirk Steinhausen weiter und mit einem verschmitzten Lächeln: "Tolle Anlage. Auch wenn hier keiner von uns einziehen möchte."


Bild: Reden zum Richtfest (Quelle: Steinhausen)

Bild: Richtspruch des Poliers (Quelle: Steinhausen)

Samstag, 13.08.2011

Ausstellung zum 50.Jahrestag eröffnet
Anregungen und individuelle Erlebnisse

Am 13. August 2011 jährte sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal.
Aus diesem Anlass hat sich die CDU Großbeeren um eine zeithistorische Ausstellung bemüht und sie für Großbeeren organisiert. Im Gemeindesaal Großbeeren  wurde sie feierlich eröffnet. Nach einer kurzen Schweigeminute, die durch die Aktion „Eine Minute für die Freiheit“ angeregt wurde, bestaunten zahlreiche Gäste die Ausstellung, die von der Bundesstiftung Aufarbeitung sowie den Zeitungen BILD und Die Welt erstellt wurde. 20 großformatige Plakate erzählen die Geschichte sowohl der Berliner Mauer als auch der innerdeutschen Grenze. Die Ausstellung zeigt eindrückliche Fotos und Dokumente aus den Archiven der beiden Zeitungen, die teilweise nach Jahrzehnten erstmals wieder gezeigt werden.

Zu der Motivation die Ausstellung für Großbeeren zu organisieren, sagt der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen:
„Wir haben uns dazu entschlossen diese schwierige Thema mit einer möglichst sachlichen Ausstellung zu würdigen und nicht, wie leider inzwischen häufig, die Geschichte parteipolitisch einzufärben.
Wir sind der Meinung: Nur wenn man die Lehren aus der Geschichte zieht, kann man sie verstehen und wird sie nicht wiederholen. Für den Erhalt von Demokratie und den Rechtsstaat ist es unerlässlich, negative Seiten der deutschen Geschichte zu kennen und einordnen zu können. Die Ausstellung kann dazu dienen, heute selbstverständliche (Grund-)Rechte wie Meinungs- und Pressefreiheit, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit bewusst zu machen.“
In angeregten Gesprächen wurde die individuellen Erlebnisse der Deutschen Teilung ausgetauscht.
Steinhausen weiter: „Die Ausstellung ist jetzt bis zum 09.September geöffnet. Die Plakate dienen als Anregung, sich selbstständig mit unmittelbaren und mittelbaren Folgen der Mauer zu beschäftigen. Wir sind verpflichtet, dafür einzutreten, dass unsere freiheitliche Demokratie nie wieder durch politische Extremisten gefährdet werden kann.“

Foto: kurz vor Beginn (Quelle: Steinhausen)


Foto: Gemeindesaal Großbeeren (Quelle: Steinhausen)

Samstag, 13.08.2011

13. August - Gegen das Vergessen
 Triebfeder für die innere Einheit
 
Die Großbeerener Union hatte am 13. August traditionell zur Gedenkveranstaltung geladen und zahlreiche Bürger und Gemeindevertreter waren gekommen. Wobei der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, in seiner Rede betonte „Dieses Datum birgt nicht nur Grund zu schwerem Gedenken: Denn für die Menschen in Ost und West wurde die erzwungene Teilung und die Mauer als deren Symbol glücklicherweise niemals Normalität, mit der man sich hätte abfinden können. Verwandte und Freunde hielten Verbindung; trotz der erzwungenen Trennung riss das Band zwischen den beiden Teilen Deutschlands niemals ab.
Dieser Tag ist daher auch ein Grund für uns, den Zusammenhalt und die Solidarität von Menschen von Ost- und Westdeutschland aufzuzeigen als wichtige Triebfeder zur Erlangung der inneren Einheit.“
Gleichzeitig wollen wir Großbeerener auch in diesem Jahr an die Schattenseiten der Teilung erinnern. Viele mussten den selbstverständlichen Wunsch nach Freiheit mit ihrem Leben bezahlen nach dem Willen und auf Anordnung des SED-Regimes.
Die Menschen in der DDR waren dem totalitären Machtstreben der SED, deren Gängelung, Überwachung, Bespitzelung und Kriminalisierung schutzlos ausgesetzt. Wer sich nicht fügte, musste mit härtesten Strafen gegen sich, seine Angehörigen und Freunde, rechnen. “, macht der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen klar.
Den Kranz der CDU legte der Fraktionsvorsitzende der CDU Großbeeren, Günter Henkel, zusammen mit dem Ortsvorsteher aus Heinersdorf, Ralf Justawitz, Marc Spogat und Danny Eichelbaum, MdL nieder.

Anwesend waren auch der Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren, Carl Ahlgrimm, der einige bewegende Worte sagte, und die Gemeindevertreterin Constanze Krause und der Vorsitzende der örtlichen FDP, Teja Grzeskowiak.


Rede zum Gedenken an den Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961
(Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrte Damen und Herren!
Der 13. August 1961 ist uns auch heute noch ein Tag der Trauer und der Mahnung. Der
Bau von Mauer und Stacheldraht war ein brutaler und menschenverachtender Akt, mit
dem unser Land, Familien und Freunde auf Jahrzehnte auseinander gerissen wurden.
Tausende Bürgerinnen und Bürger versuchten die Flucht in den freien Teil Deutschlands.
Wir Großbeerener wollen auch in diesem Jahr an die Schattenseiten der Teilung erinnern.
Viele mussten den selbstverständlichen Wunsch nach Freiheit mit ihrem Leben bezahlen
nach dem Willen und auf Anordnung des SED-Regimes.
Die Menschen in der DDR waren dem totalitären Machtstreben der SED, deren Gängelung,
Überwachung, Bespitzelung und Kriminalisierung schutzlos ausgesetzt. Wer sich
nicht fügte, musste mit härtesten Strafen gegen sich, seine Angehörigen und Freunde,
rechnen. Die Opfer des SED-Unrechtsregimes mahnen uns, sie nicht in Vergessenheit geraten zu
lassen. Wir sind verpflichtet, dafür einzutreten, dass unsere freiheitliche Demokratie nie
wieder durch politische Extremisten gefährdet werden kann.
Am heutigen 50-zigsten Jahrestag des Mauerbaus fühlen wir eine ganz besondere Verpflichtung,
der zahlreichen Opfer von Mauer und Stacheldraht zu gedenken.
Es darf kein Vergessen geben.
Gleichzeitig wollen wir an die zahllosen mutigen Deutschen erinnern, die sich dem Widersinn
der innerdeutschen Grenze bis zur Maueröffnung ganz persönlich entgegen gestellt
haben. Der von der DDR errichtete Ring um West-Berlin hatte eine Gesamtlänge von über 150
km, davon über 40 km zwischen den beiden Teilen der Stadt. Das Beispiel der vielen
Mauertoten ist Verpflichtung für uns, denen, die die DDR heute schönreden, entschieden
entgegen zu treten. Dieses System hat die Mauer gebaut und bis zum Schluß mit Blut an den Händen verteidigt.
Es darf kein Vergessen geben.
Das Grenzregime der DDR kostete etwa 1300 Menschen das Leben.
Tausende wurden schwer verletzt, Zehntausende wegen Fluchtversuchs verurteilt und ihrer
sozialen Existenz in der DDR beraubt.
Der Schießbefehl galt bis zum Frühjahr 1989.
Wir sind es den Opfern schuldig, dass auch dieser Teil der deutschen Vergangenheit nicht
in Vergessenheit gerät.
Aber dieses Datum birgt nicht nur Grund zu schwerem Gedenken: Denn für die Menschen
in Ost und West wurde die erzwungene Teilung und die Mauer als deren Symbol glücklicherweise
niemals Normalität, mit der man sich hätte abfinden können.
Verwandte und Freunde hielten Verbindung; trotz der erzwungenen Trennung riss das
Band zwischen den beiden Teilen Deutschlands niemals ab.
Dieser Tag ist daher auch ein Grund für uns, den Zusammenhalt und die Solidarität von
Menschen von Ost- und Westdeutschland aufzuzeigen als wichtige Triebfeder zur Erlangung
der inneren Einheit.


Foto: Gedenktafel an den Mauerteilen in Heinersdorf (Quelle: Steinhausen)

Foto: Rede Dirk Steinhausen vor den Gästen (Quelle: Steinhausen)

Foto: Mitglieder der CDU: Marc Spogat, Günter Henkel, Ralf Justawitz und der CDU-Landtagsabgeordneter Danny Eichelbaum (von links nach rechts) (Quelle: Steinhausen)

Foto: Bürgermeister Carl Ahlgrimm und Dirk Steinhausen (Quelle: Steinhausen)

Foto: Mauerteile in Großbeeren (Quelle: Steinhausen)

Impressionen der Radtour des Gedenkens des Landkreises Teltow-Fläming

Foto: Start am Mahnmal an der B96 (Quelle: ÖA Kreisverwaltung TF)

Foto: Ob jung oder alt, alle waren mit Spaß dabei (Quelle: ÖA Kreisverwaltung TF)

Foto: Bürgermeister Carl Ahlgrimm (Quelle: ÖA Kreisverwaltung TF)

Foto: Landrat Peer Giesecke und Beigeordneter Holger Lademann(Quelle: ÖA Kreisverwaltung TF)

Foto: immer mit dabei... das DRK Diedersdorf (Quelle: ÖA Kreisverwaltung TF)

Foto: weitere Großbeerener Teilnehmer (Quelle: ÖA Kreisverwaltung TF)

Samstag, 06.08.2011

Unzureichender ÖPNV für alle Gruppen ein Problem
CDU trifft Jugendrat

„Die Anbindung zwischen den Ortsteilen und Großbeeren geht gar nicht, wenn, wie jetzt, keine Schule ist, kommt man z.B. kaum nach Diedersdorf“ berichtete eine der Jugendlichen vom Jugendrat des Jugendclubs Großbeeren. Bemängelt wurde nicht nur die Verbindung zwischen den Ortsteilen , sondern auch von und nach Berlin. „Ein Problem, das nicht nur Jugendliche haben, sondern alle Bürger der Gemeinde,“ umschreibt der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, das Problem. „Busverbindungen von und nach Berlin, aber auch zwischen den Ortsteilen sind leider inzwischen ein Wachstumshemmer. Wir arbeiten an einer Lösung, die allerdings noch etwas dauern wird.“ so Steinhausen weiter. In den letzten Jahren ist die Kritik an der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) und an den schlechten Verbindungen innerhalb der Gemeinde immer lauter geworden. Ob Unternehmer, Schüler oder Senioren es gab kaum positive Stimmen zum örtlichen Anbieter.
Mit vielen kommunalen Gruppierungen, die für eine Gemeinde wichtig sind, wurden bisher Gespräche geführt und Probleme erörtert. Die CDU Großbeeren hat jetzt sich mit vielen relevanten Gruppen und Vereinen getroffen, um die unterschiedlichen Blickwinkel kennenzulernen und um die Bürgerbeteiligung am politischen Entscheidungsprozess zu stärken.
Im Rahmen der Aktion: „CDU trifft...“ hat sich die Großbeerener Union mit dem Jugendrat getroffen und sich über die Probleme innerhalb der Gemeinde ausgetauscht.
Im Gespräch mit dem Jugendrat wurde über Sitzplatzgelegenheiten auf den vorhandenen Spielplätzen, aber auch über eine mögliche optische Verschönerung des Jugendclubs gesprochen. „Alle Ideen sind es wert, sie weiter zu verfolgen," so Dirk Steinhausen abschließend.

Freitag, 26.07.2011

Mitgestalten der Gemeinde gewünscht
CDU trifft Bürgertisch

In einer konstruktiven Gesprächsrunde haben sich der Verein Bürgertisch für lebendige Demokratie und die CDU Großbeeren getroffen, um sich über die weitere Entwicklung der Gemeinde auszutauschen. „Trotz Meinungsverschiedenheiten in der Vergangenheit verlief das Gespräch harmonisch und zielorientiert,.“ umschreibt der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, das Gespräch. Er und der stellvertretende Ortsvorsteher aus Diedersdorf, Manfred Seelig, vertraten hierbei die Großbeerener Union.
Das Gespräch wurde im Rahmen der CDU Aktion „CDU trifft...“ geführt und diente auch dazu Vorurteile abzubauen. Der Bürgertisch hatte in der Vergangenheit, durch die Gründung der AG Lilograben, sich gegen die Erweiterungsflächen des Güterverkehrszentrum ausgesprochen. Insbesondere die Fläche am Lilograben erregte hier die Gemüter. Im Laufe des Gesprächs wurde klar, das man trotz gegenteiliger Meinung sich auf die Gemeinsamkeiten berufen kann. „Uns verbindet der Wunsch die Gemeinde mitzugestalten,“ so Dirk Steinhausen. Der Bürgertisch, der durch seine amtierende Vorsitzende Dr. Rena Wilhelm und drei weiteren Mitgliedern vertreten wurde, machte deutlich, dass er sich verstärkt in die weitere Entwicklung unser Gemeinde einbringen möchte. Insbesondere die derzeitigen Projekte sind geeignet, um das bürgerschaftliche Engagement in der Gemeinde weiter
zu stärken. Der Frauenstammtisch, der größtenteils von Uschi Schinowski organisiert wird, ist inzwischen eine feste Größe in der Gemeinde. „Wir wünschen uns von der Politik mehr Bürgerbeteiligung,“ lautete ein Wunsch von Dr. Rena Wilhelm. Wobei man für den von der CDU initiieren Gemeindeentwicklungsplan durchaus lobende Worte fand. „Es soll keine Planung am grünen Tisch stattfinden,“ stellte Dirk Steinhausen fest. „Auch wir setzen auf eine breite Beteiligung. Wir sind erst in der Mitte der Planung angekommen, wir haben die Ist-Situation beschrieben und Entwicklungsziele teilweise festgelegt, jetzt gilt es die einzelnen Projekte, die sich daraus ergeben, anzustoßen,“ erläutert Dirk Steinhausen.

Donnerstag, 21.07.2011

Einziger Landkreis mit Verschlechterung -
Teltow-Flämings Wirtschaftskraft schwindet jedes Jahr etwas mehr

Die Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg sind für Teltow-Fläming erneut schonungslos und offenbaren eine negative Entwicklung der Wirtschaftskraft des Landkreises. Noch vor einigen Jahren war bereits zu erkennen, dass die Wertschöpfung kontinuierlich sinkt, Teltow-Fläming verlor in den entsprechenden Rankings gegenüber seinen Nachbarn.
"Jetzt wird das Bild langsam düster und zeigt einmal mehr die Untätigkeit der letzten Jahre", analysiert der CDU Politiker, Dirk Steinhausen, die Situation.
"Von allen Landkreisen und den kreisfreien Städten gibt es nur einen Landkreis, der ein geringere Wertschöpfung im Jahr 2009 im Verhältnis zum Jahr 2000 hat. Also keine Steigerung. Dies ist Teltow-Fläming. Dieser Abstieg kam schleichend über die letzten 5 Jahre." Die Wertschöpfung ergibt sich aus den geschaffenen Produktionswerten und umfasst den geschaffenen Mehrwert. Es ist eine der wichtigsten Kenngrößen für die Leistungsfähigkeit einer Wirtschaft.
"Noch im Jahr 2005 sahen die Zahlen vergleichbar gut aus, von da an gab es jedes Jahr eine Verschlechterung.
Mit jedem Jahr wurde die Wirtschaftsförderung weniger und die Haushaltsschulden des Landkreises größer. Kommunale Wirtschaftsförderung in den Gemeinden und Städten zusammen mit einer Haushaltskonsolidierung, wie zum Beispiel in Zossen oder Großbeeren war wesentlich erfolgreicher als die Förderung im Landkreis über die SWFG und die Haushaltsrekordverschuldung. Der Landkreis entwickeln sich vom Spitzenreiter, der wir mal waren, immer mehr zum Absteiger. Von den einstmals guten Zahlen und den Erfolgen ist kaum noch etwas übrig. Die Politik der ruhigen Hand des Landrates zeigt nur noch eine Richtung -nach unten. Die Wirtschaftskraft schwindet jedes Jahr etwas mehr" bewertet das CDU Kreisvorstandsmitglied Dirk Steinhausen die Situation.


Bild: Auswertung des statistichen Landesamtes (Quelle: Landesamt für Statistik)

Dienstag, 19.07.2011

Deutsche Meisterschaft steigert Bekanntheitsgrad
CDU trifft Budokan Großbeeren

Ob Hamburger Abendblatt oder Frankenpost, ob Magdeburger Volksstimme oder Lippische Wochenpost in vielen Zeitungen wurde dieser Tage Großbeeren als sportliches Mekka des Ju-Jutsu-Sports genannt.
Die Nennung Großbeerens erfolgte auf Grund der kürzlich dort ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Ju-Jutsu Kampfsport. "Mit Unterstützung des Landesverbandes Brandenburg haben wir die Meisterschaft gestemmt," so der Vorsitzende des Budokan Großbeeren, Rayk Stoldt. "Derzeit zählt unser Verein ca. 70 Mitglieder, die von mehreren ausgebildeten Trainern betreut und trainiert werden. Die Mehrzweckhalle sowie die Alte Turnhalle der Schule Großbeeren bieten unseren Vereinsmitgliedern die besten Bedingungen Ju-Jutsu zu trainieren." erklärt Rayk Stoldt mit Stolz beim Gespräch mit dem CDU Vorsitzenden aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. Im Rahmen der Gesprächsreihe "CDU trifft..." haben sich die Vorsitzenden getroffen und über die weitere Entwicklung des Sports in der Gemeinde und die Möglichkeiten der Weiterentwicklung ausgetauscht. "Mit einer fast einjährigen Vorbereitungszeit hier in Großbeeren eine Deutsche Meisterschaft zu organisieren und sie letztlich auch erfolgreich durchzuführen verdient Anerkennung," lobt Dirk Steinhausen das Engagement des Vereins. "Leider hatten wir, nicht wie im Vorjahr, Sportler dabei, die den Titel des Deutschen Meisters nach Großbeeren geholt haben, dafür ist der Ausrichter, Budokan Großbeeren, von vielen Seiten in den einzelnen Zeitungen gelobt worden," unterstreicht Dirk Steinhausen nochmals die tolle Leistung der Ehrenamtlichen. "Damit wurde Großbeeren weit über die Landesgrenzen bekannt."

Donnerstag, 14.07.2011

Koalition reagiert sofort auf Bedenken
Temporeduzierung an Gefahrenstelle gefordert

Die Schulwegbegleitung war bei der letzten Gemeindevertretung in Großbeeren ein viel diskutiertes Thema. Viele Eltern sehen ein Problem darin ihre Kinder ohne Aufsicht vor allem entlang der Berliner Straße an der Kirchenmauer zum Hort laufen zu lassen. Dies wurde bereits im Vorfeld stark diskutiert.
"Die Gefahrenstelle sehen wir auch. Ziel sollte sein, egal wie die Begleitung dann aussehen wird, diese Gefahrenstelle zu entschärfen," so der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.
"Gemeinsam mit unserem Koalitionspartner haben wir einen Antrag eingebracht, von der Berliner Straße zwischen Ruhlsdorfer Straße und einige Meter hinter der Lichtzeichenanlage in
nördlicher Richtung eine Geschwindigkeitsreduzierung von 50 h/km auf nur noch 30 h/km zu erreichen. Leider können wir dies nicht selbst entscheiden, sondern sind von der Anordnung des Straßenverkehrsamt des Landkreises Teltow-Fläming abhängig. Also können wir nur unsere Verwaltung beauftragen sich für die Umsetzung stark zu machen. Auch wenn es eine 100%ige Sicherheit im Straßenverkehr nicht gibt, sehen wir es als Pflicht an, erkennbare Gefahrenschwerpunkte zu vermeiden bzw. durch geeignete Maßnahmen zu entschärfen," so Steinhausen abschließend.

Der Antrag lag bereits auf der letzten Gemeindevertretung vor und wird jetzt in den Ausschüssen beraten werden.

Montag, 11.07.2011

CDU unterstützt Nachtflugverbot
Betroffene Verbände einig

Bereits im Vorfeld der Routenplanungen für den neuen Großflughafen haben sich die CDU Verbände aus Ludwigsfelde, Großbeeren und Blankenfelde-Mahlow über ihre weitere Vorgehensweise abgestimmt, da Einigkeit unter den betroffenen Gemeinden eine notwendige Voraussetzung ist. Sie gründeten deshalb bereits im letzten Jahr die Arbeitsgemeinschaft Flughafen, als funktionsfähige Diskussions- und Handlungsbasis innerhalb der CDU dieser Region.

"Wir haben frühzeitig unsere Vorstellungen vorgetragen, um die Belastung für unsere Region so gering wie möglich zu halten," so der CDU Vorsitzende aus Ludwigsfelde, Detlef Helgert.
"In den Ergebnissen sind wir uns einig: Wir unterstützen ausdrücklich die Schutzgemeinschaft der Umlandgemeinden in der Forderung eines Nachtflugverbots von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr. Dies setzt für uns auch das aktive Eintreten für den Erhalt des § 29b Luftverkehrsgesetzes in der bisherigen Fassung voraus, da die geplante Neuregelung in ihrer Anwendungskonsequenz zur völligen Aufweichung des Nachtflugverbotes über Siedlungsraum in den Kernzeiten führte und die Verkleinerung der Lärmschutzgebiete nach sich zöge. Wir haben uns deshalb den vielen Initiativen angeschlossen, die für den Erhalt des § 29b Luftverkehrsgesetz in seiner bisherigen Fassung kämpfen und deshalb bundesweit Unterschriften sammeln. Bereits ca. 70.000 Unterschriften sind gesammelt worden. Unterstützen auch Sie mit Ihrer Unterschrift dieses wichtige Unterfangen. Unterschriftenlisten können Sie unter regina-bomke.de herunterladen, " erläutert Regina Bomke, CDU-Fraktionsvorsitzende in der Gemeindevertretung von Blankenfelde-Mahlow. Der CDU Vorsitzende aus Blankenfelde-Mahlow, Michael Wolny, ergänzt: "Dabei kann das Nachtflugverbot nur ein erster Schritt bei den Lärmschutzmaßnahmen sein, weitere Schritte müssen folgen."

Die am Anfang des Monats durch die DFS vorgestellten Flugrouten für den neuen Großflughafen BER stoßen weiterhin in der Region auf massive Kritik, da sie die Lärmschutzbedürfnisse der Menschen zu wenig beachten. So werden die Einwohner von Blankenfelde-Mahlow nach wie vor von den an- und abfliegenden Flugzeugen verlärmt. Die Zahlen der Flugzeuge, die jetzt die Gemeinde Großbeeren und den Süden Berlins treffen können, führen zu Nachfragen bei den Verwaltungen.
„In vielen Punkten ist die DFS zwar der Fluglärmkommission gefolgt. Aber bei einigen Punkten ist eindeutig Wirtschaftlichkeit vor Lärmschutz der Betroffenen gegangen,“ kritisiert der CDU-Vorsitzender aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, das Ergebnis.
„Effektiver Lärmschutz kann erst funktionieren, wenn man den Piloten nicht erlaubt, ab einer gewissen Höhe (ca. 1.500 m) von der ursprünglichen Routenplanung abzuweichen. Dann werden gerade auf der Nordbahn mit Startrichtung Westen bis zu 48 Flugzeuge täglich bereits zwischen Großbeeren und Kleinbeeren abkurven und auf den Berliner Süden zu halten.“ Hier heißt das Motto: Je höher, je besser. Eine Freigabe für die Piloten sollte nur im Einzelfall erteilt werden, damit die Routen auch bei stärker steigenden Flugzeugen in jedem Fall eingehalten werden. „Die Menschen brauchen Ruhe und Planungssicherheit. Die Lärmbelastung muss so gering wie möglich sein,“ ergänzen die CDU-Vertreter.
Weitere Verbesserungen beim Lärmschutz sieht Steinhausen in der Überprüfung der Lärmschutzgutachten. Diese Überprüfung sollte obligatorisch (verpflichtenden) durch einen frei wählbaren Sachverständigen erfolgen. „Die Kostennote muss hierbei von der Flughafengesellschaft übernommen werden. Die bisherigen Gutachten zeigen deutliche Schwächen und Fehler, die nur von einem geringen Teil der Betroffenen erkannt werden,“ so Steinhausen, der im Ortsteil Diedersdorf wohnend, genau diese Erfahrung gemacht hat. Erst die Flughafenberatungsstelle in Blankenfelde-Mahlow hat die Fehler gefunden.
Abschließend werben die drei Verbände für die Nutzung der Flughafenberatungsstelle: "Hier erhalten Sie alle relevanten Informationen, um Fehler zu vermeiden."

CDU Verbände

Blankenfelde-Mahlow        Großbeeren            Ludwigsfelde
Michael Wolny            Dirk Steinhausen        Detlef Helgert

Freitag, 08.07.2011

Sichtbares Graffiti-Problem
CDU fordert Erhöhung Polizeipräsenz

 Leider haben sich in letzter Zeit gerade auch in der Großbeerener Gemeindegebiet die Graffiti-Schmierereien gehäuft. Für die Eigentümer der Flächen verursachen sie erhebliche Kosten.
Manche Bürger sind der Meinung: Graffiti−Schmierereien lassen das Gemeindegebiet verwahrlost erscheinen und beeinträchtigen damit die Lebensqualität.
Der CDU-Gemeindevertreter aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, hat in einer schriftlichen Anfrage die örtliche Polizei  gefragt, wie sich die Fälle von Sachbeschädigung durch Graffiti im Zeitraum von 2009 bis jetzt in Großbeeren entwickelt haben.
Insbesondere interessierte Dirk Steinhausen, ob es steigende Zahlen der Straftaten gegeben, bzw. wie die Anzahl der festgenommenen Täter sich entwickelt hat.
Im Jahr 2009 wurden hierbei 26 Taten angezeigt, wobei 13 aufgeklärt werden konnten, hierbei sind 9 Täter ermittelt worden. Etwas weniger wurde im Jahr 2010 angezeigt, 23 Taten, allerdings wurden nur 3 Taten aufgeklärt mit 2 Tätern. Leider gibt es keine Rückmeldungen von Seiten der Justiz inwieweit Haftbefehle bzw. Urteile ergangen sind.
Dirk Steinhausen: „Erfreulich ist die Entwicklung bisher, es sind bis Ende Mai nur 4 Straftaten gemeldet worden.“
„Die genannte Entwicklung zeigt, dass neben den repressiven Maßnahmen im Rahmen der Strafverfolgung auch weiterhin präventive Maßnahmen ergriffen werden müssen, um bereits die Beschmierung von Gebäuden durch Graffiti zu verhindern. Zugleich zeigt diese Entwicklung, dass Graffiti von den Bürgern nicht mehr lediglich als harmlose Schmierereien, sondern als Straftaten gesehen werden.“
„Wir wollen sogenannten Nachahmereffektes vermeiden, dass heißt die Gemeinde muss schnell reagieren und zumindest auf ihren Flächen (an Schulen, Verwaltungsgebäuden, Brücken und Denkmälern) Graffitis unverzüglich entfernen. Die Täter sind konsequent zu verfolgen, und für die Kosten der durch Sie verursachten Schäden, sowie deren Beseitigung haftbar zu machen.“
Laut Aussage der Polizei: „Der Wach- und Wechseldienst prüft während seiner Streifenfahrten besonders "geeignete" Stellen, die die Sprayer nutzen könnten und verhindert somit durch Präsens weitere Straftaten.“
„Wenn man sich manche Flächen ansieht, dann sollte man die sichtbare Präsenz eher erhöhen,“ so Steinhausen als er die Rückseite des Penny/Netto-Marktes (siehe Foto) gesehen hat.
Einige Gemeinden reagieren mit dem Angebot spezielle Flächen zum Besprühen anzubieten.
„Damit haben wir gemischte Erfahrungen gemacht: Trafohäuschen werden jetzt künstlerisch durch Graffiti gestaltet. Kunst statt Graffiti heißt hier das Motto. Solcherart bemalt, ist die Gefahr einer Beschmierung durch Graffiti-Sprayer extrem gering, bei etwa 5 %. Normale Trafohäuschen werden fast hundertprozentig mit Graffiti besprayt.
Eine Sprayerwand stand leider nur wenige Wochen und wurde dann zerstört. Vielleicht bekommen wir am Jugendclub nochmal eine Sprayerwand hin,“ gibt sich Steinhausen positiv.


Foto: Penny-Markt "von hinten" (Quelle: Steinhausen)

Foto: Entfernen zwecklos?? (Quelle: Steinhausen)

VORANKÜNDIGUNG


Ausstellung Die Mauer - Eine Grenze durch Deutschland vom 15.08.2011 bis 09.09.2011 in Großbeeren

Die Großbeerener Union wird den Opfern an Mauer und Stacheldraht auch in diesem Jahr durch eine Veranstaltung gedenken.

Gedenkveranstaltung
Gegen das „Vergessen“


Am Samstag, den 13. August 2011 ab 10:00 Uhr
Kranzniederlegung in Heinersdorf,

Heinersdorfer Straße im Bereich der Dorfaue

Der 13. August 1961 ist uns auch heute noch ein Tag der Trauer und der Mahnung. Der Bau von Mauer und Stacheldraht war ein brutaler und menschenverachtender Akt, mit dem
unser Land, Familien und Freunde auf Jahrzehnte auseinander gerissen wurden. Tausende Bürgerinnen und Bürger versuchten die Flucht in den freien Teil Deutschlands.
Viele mussten diesen selbstverständlichen Wunsch mit ihrem Leben bezahlen nach dem Willen und auf Anordnung des SED-Regimes. Die Menschen in der DDR waren dem totalitären
Machtstreben der SED, deren Gängelung, Überwachung, Bespitzelung, Kriminalisierung schutzlos ausgesetzt. Wer sich nicht fügte, musste mit härtesten Strafen gegen sich, seine Angehörigen und Freunde rechnen. Die Opfer des SED-Unrechtsregimes mahnen uns, sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir sind verpflichtet, dafür einzutreten, dass unsere freiheitliche Demokratie nie wieder durch politische Extremisten gefährdet werden kann.
Aber dieses Datum birgt nicht nur Grund zu schwerem Gedenken: Denn für die Menschen in Ost und West wurde die erzwungene Teilung und die Mauer als deren Symbol glücklicherweise
niemals Normalität, mit der man sich hätte abfinden können. Verwandte und Freunde hielten Verbindung; trotz der erzwungenen Trennung riss das Band zwischen den beiden Teilen Deutschlands niemals ab. Dieser Tag ist daher auch ein Grund für uns, den Zusammenhalt und die Solidarität von Menschen von Ost- und Westdeutschland aufzuzeigen als wichtige Triebfeder zur Erlangung der inneren Einheit.

Danach wird am 13. August 2011 um 12:00 Uhr die
Ausstellung "Die Mauer - Eine Grenze durch Deutschland" eröffnet


Am 13. August 2011 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Aus diesem Anlass präsentieren die Bundesstiftung Aufarbeitung sowie die Zeitungen BILD und Die Welt eine zeithistorische Ausstellung. 20 großformatige Plakate erzählen die Geschichte sowohl der Berliner Mauer als auch der innerdeutschen Grenze. Die Ausstellung zeigt eindrückliche Fotos und Dokumente aus den Archiven der beiden Zeitungen, die teilweise nach Jahrzehnten erstmals wieder gezeigt werden. Das Autorengespann Sven Felix Kellerhoff (Die Welt) und Dr. Ralf Georg Reuth (BILD) beschreibt die Abriegelung der innerdeutschen Grenze nach 1952, die dramatischen Umstände des Mauerbaus und die Reaktionen der Westmächte darauf. Themen sind weiterhin das SED-Grenzregime und seine Opfer, Fluchten und Fluchthilfe, der Alltag entlang der innerdeutschen Grenze und in der geteilten Stadt sowie die glückliche Überwindung der Teilung mit der  Friedlichen Revolution des Jahres 1989. Den Abschluss bilden die juristische Aufarbeitung der Grenze durch Deutschland mit den Mauerschützenprozessen sowie das Gedenken an die Mauer in der Gegenwart.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.stiftung-aufarbeitung.de/DieMauer

Besuchen Sie die Ausstellung 15.08.2011 bis 09.09.2011

Montag, Mittwoch 8:30 - 14:00 Uhr
Dienstag 8:30 - 16:00 Uhr, Donnerstag 9:00 - 18:00 Uhr
Freitag 8:30 - 12:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
Gemeindesaal der Gemeinde Großbeeren
Am Rathaus 2, 14979 Großbeeren
organisiert und unterstützt von der CDU Großbeeren

Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen.

Montag, 04.07.2011

1000 Tage in Amt und Würden
CDU Großbeeren zieht 1000-Tage-Bilanz


Seit der Kommunalwahl im September 2008 sind inzwischen 1000 Tage vergangen. Zeit für einige Parteien eine Zwischenbilanz zu ziehen. So auch für die CDU Großbeeren.
„Seit 1000 Tagen sind wir jetzt in Amt und Würden und unsere Leistungsbilanz ist mehr als positiv“ so beschreibt der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen, das bisher erreichte.
„Die Fraktion, bestehend aus Claudia Blume-Rottenbiller, Michael Richter, Ralf Justawitz, Dirk Steinhausen und Günter Henkel, arbeitet fleißig, zielstrebig und effektiv.“

„Viele unserer Wahlziele haben wir bereits umgesetzt, beziehungsweise sind in der Umsetzung,“ so Günter Henkel, der auch Mitglied des Kreistages ist, weiter.
„Wir haben uns für den Neubau der Kita und den jetzt kommenden Bau des Hortes eingesetzt. Zur Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeit haben wir eine Ehrensatzung auf den Weg gebracht, um die Bedeutung zu betonen. Im Bereich der Schulwegsicherung, Verkehrssicherheit und des ÖPNV haben wir wichtige Impulse gesetzt und werden auch weiterhin dran bleiben, um eine Verbesserung zu erreichen. Ein großes Projekt, was wir angeschoben haben, und was auch uns dieses Jahr sehr beschäftigen wird, ist die Gemeindeentwicklungsplanung. Die Gemeindeentwicklungsplanung legt die weitere Planung fest, wie sich unsere Gemeinde in den nächsten 15 - 20 Jahren entwickeln soll, die in einen Flächennutzungsplan mündet.“ umschreibt Dirk Steinhausen das Arbeitsvorhaben.

"Auch wirtschaftlich ist unsere Entwicklung sehr positiv. Das Güterverkehrszentrum steht kurz vor dem Ausverkauf an Ansiedlungsflächen. Es werden Arbeitsplätze geschaffen. Erfreulich ist, dass dadurch sich die Arbeitslosigkeit weiter im 'Tiefflug' befindet. Wir haben die geringste Anzahl an Arbeitslosen von allen Gemeinde in Teltow-Fläming. Politik kann immer nur Rahmenbedingungen schaffen, um wirtschaftlichen Erfolg und damit die Entstehung von Arbeitsplätzen zu begünstigen. Viele unserer mittelständischen Unternehmen bewerten die Politik für den Standort Großbeeren positiv. Die bisherige Finanzpolitik in unserer Gemeinde ist seit Jahren frei von negativen Haushalten. Im gesamten Land Brandenburg ist Großbeeren eine der wenigen Gemeinden, die keine zusätzlichen Mittel (Schlüsselzuweisungen) vom Land erhält. Die Anzahl der Arbeitsplätze in unserer Gemeinde steigt, die Arbeitslosigkeit sinkt kontinuierlich. Damit bestätigt sich, dass der politische Rahmen richtig gesetzt worden ist.
Ob Führerschein für Feuerwehren oder die Breitbandentwicklung, ob Ideen zur Dorfmitte oder die die Umgestaltung der vorhandenen Schullandschaft, die CDU Großbeeren treibt einige wichtige Projekte an.
In den Ortsteilen sind die Ortsbeiräte Michael Richter (Ortsvorsteher Kleinbeeren), Manfred Seelig (stellvertretender Ortsvorsteher Diedersdorf) und Ralf Justawitz (Ortsvorsteher Heinersdorf) aktiv und arbeiten, um die Wohn- und Lebenssituation in den Ortsteilen zu verbessern.

„Wenn man in der Rückschau feststellt, dass man bereits viel erreicht hat, dann ist das schön, aber auch eine Verpflichtung auch weiterhin die Dinge positiv zu beeinflussen und Akzente für unsere Gemeinde zu setzen. Auch in den kommenden Jahren werden wir noch einige wichtige Projekte starten,“ so Dirk Steinhausen.

Freitag, 01.07.2011

Stellenabbau befürchtet
konzeptloser Weg hat Auswirkungen auf Großbeeren

Im Agrarausschuss des Brandenburgischen Landtages wurde es nochmals deutlich. Die rot-rote Landesregierung baut Stellen im Bereich des gärtnerischen Versuchswesen ab. Dies trifft die Standorte in Großbeeren und Müncheberg.
"Man beschädigt die Standorte und schwächt deren Kompetenz", mit diesen Worten kommentiert der CDU Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, die geplanten Stellenkürzungen am Standort Großbeeren. "Großbeeren hat neben einem gut funktionierenden Logistikzentrum, auch eine Kompetenzzentrum Gartenbau, dazu gehört auch das Versuchswesen. Anstatt Arbeitsplätze durch Bildung und Forschung zu sichern, zerstört man erfolgreiche Strukturen. Leidtragende dieses konzeptlosen Weges sind die Mitarbeiter vor Ort." so Steinhausen abschließend.

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ergänzende Informationen
Quelle: GABOT, 01.07.2011 Allgemeine News

Brandenburg: Verband sauer auf Landesregierung

Das Ergebnis der Agrarausschusssitzung des Landtages am 16.06.2011 zur Situation und Entwicklung des landwirtschaftlichen und gärtnerischen Versuchswesen ist nach Aussagen des Vorstandes des Gartenbauverbandes ein Offenbarungseid des Landes Brandenburg.
In seiner letzten Sitzung hat sich der Vorstand des Landesverbandes Gartenbau Brandenburg mit dem geplanten Stellenabbau des Versuchswesen in Brandenburg befasst. Dieser Stellenabbau in allen Segmenten, so auch der gärtnerischen Stationen in Großbeeren und Müncheberg widerspricht nach Auffassung des Vorstandes dem in der Koalitionsvereinbarung von SPD und Linken getroffenen Beschluss, die Agrarwirtschaft durch Bildung und Forschung zu sichern.
Argumentiert wird lediglich mit dem Verweis auf die Haushaltssituation und die Stellenkürzungspläne des Landes. Dabei lohnt ein Blick über die Landesgrenzen hinaus nach Sachsen oder Thüringen, in denen das Versuchswesen sich im gleichen Kostendruck befindet, die Landesregierungen aber wesentlich engagierter an die Gestaltung der Aufgaben herangehen.
„Man kann sich auch totsparen“, so Präsident Jörg Kirstein in seiner Stellungnahme zum Anhörungsverfahren der Verbände. „Das Land Brandenburg ist mehr als ein Land der Leuchttürme; der Gartenbau und die darauf aufbauende Ernährungswirtschaft als wichtigster Wirtschaftszweig des Landes ist auf einen intakten ländlichen Raum, einen permanenten Fortschritt und eine unabhängige Beratung angewiesen. Die reine Beschränkung auf hoheitliche Aufgaben beinhaltet keine erkennbare Vorwärtsstrategie des Landes.“
Nach wie vor ist die Agrarwirtschaft und mit ihr der Gartenbau mit allein 17.000 Beschäftigten einer der größten Beschäftigungssektoren Brandenburgs und auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Angesichts des demografischen Wandels ist die Qualifizierung der Beschäftigten und die Ausbildung junger Leute alternativlos. Dafür bedarf es jedoch auch eines intakten Lehr- und Versuchswesen, um die Ausbildung praxisoriertiert und mit gutem Personal durchführen zu können. (LV Bra)

Sonntag, 26.06.2011

Klein, aber oho
CDU trifft Freiwillige Feuerwehr Heinersdorf

Im Besprechungs- und Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr wurde es fast schon eng. Der Ortswehrführer Mike Ahrens, der im nächsten Jahr die Wehr zwanzig Jahre führen wird, hatte alle Kameraden und Kameradinnen kurz nach oben gebeten. Im Rahmen der CDU Aktion "CDU trifft..." wurde die Feuerwehr in Heinersdorf besucht. Die CDU Großbeeren setzte sich zum Ziel mit allen relevanten Gruppen einfach mal das Gespräch zu suchen, um Wünsche, Ziele aber auch Probleme zu erfahren. Gleich zu Beginn wurde klar, es gibt nur ein dringendes Problem, das der Mitgliederverluste. "Das ist leider nicht nur ein Problem von euch", tröstete der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Anwesenden. "Alle Freiwilligen Feuerwehren in unser Gemeinde haben Nachwuchsprobleme. Nur der Ortsteil Diedersdorf ist relativ stabil, und auch Heinersdorf, als kleinster Ortsteil, hat eine funktionierende Feuerwehr;" ergänzt Manfred Seelig, Vorsitzender des Fördervereins Freiwillige Feuerwehr Diedersdorf, der zusammen mit Dirk Steinhausen und Ralf Justawitz, Ortsvorsteher in Heinersdorf, das Gespräch mit den Feuerwehrkameraden führte.
"Sicherlich ist es wünschenswert mehr Menschen für die wichtige Arbeit bei den Wehren zu begeistern, hier ist jeder gefragt. Zusammenfassend lässt sich über die Freiwillige Feuerwehr Heinersdorf sagen: Klein, aber oho;" so Steinhausen, der ausdrücklich die Arbeit und den Einsatz der Heinersdorfer Kameraden lobte.

Freitag, 24.06.2011

Schulwegbegleitung beherrschendes Thema
CDU trifft DRK Kita und Schulsozialarbeit

Im Rahmen der Aktion "CDU trifft..." hat die Großbeerener Union wieder einmal mit relevanten Gruppen in der Gemeinde am südlichen Stadtrand von Berlin gesprochen. Diesmal war man zu Gast in der DRK Kita Löwenzahn. Neben der Leiterin der Einrichtung, Frau Rathmann, war ihre Stellvertreterin und einige Elternvertreter anwesend. Ergänzt wurde das Gespräch durch die Schulsozialarbeiterin, Judith Blank, vom DRK für die Ofried-Preußler Grund- und Oberschule. Frau Blank berichtete von ihrer Arbeit und vom Angebot, sowie von geplanten Veranstaltungen in der nächsten Zeit. Insbesondere die Vernetzung mit anderen Einrichtungen der Region soll helfen auf die individuellen Problemstellungen effektiver reagieren zu können.
Einen großen Raum im Gespräch nahm die geplanten Veränderungen an der Schulwegbegleitung ein. Hierbei machten die Eltern deutlich, dass die Begleitung ein wesentlicher Punkt für die Entscheidung, das Kind in den Hort zu bringen ist. Die vorgeschlagene Lösung die Verkehrserziehung dahingehend auszubauen, dass der Hort bis zu den Herbstferien dies mit der Schulwegbegleitung verbindet und danach sie ggf. über Kräfte des Ordnungsamtes weiterzuführen, wurde dankbar aufgenommen. "Wenn wir einen anderen Schulweg hin bekommen, nicht mehr an der Berliner Straße entlang, dann wäre auch dies ein denkbarer Weg;" umschreibt der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen, die Situation. "Ansonsten sind die Anmeldezahlen in der DRK Kita das beste Zeichen, wie ansprechend die Qualität sein muss, man ist voll bis 'unterm Dach'. Somit wird für die kommenden Einschüler eine ähnlich gute pädagogische Arbeit auch im Hort erwartet. Jetzt ist die Gemeinde als Träger dran dies zu gewährleisten;" so Steinhausen abschließend.  

Montag, 20.06.2011

Landesjugendamt kippt Schulwegbegleitung
CDU präsentiert erste Lösungsansätze

Schlagartig war es ruhig im Klassenzimmer der neuen ersten Klassen in Großbeeren, dann gab es laute Zwischenrufe oder vor Schock erstarrte und sprachlose Eltern. Damit hatten viele sichtlich nicht gerechnet. Was war passiert? Im Rahmen eines Elternabend für die Einschüler erläuterte der Hort Bärenkindern den Eltern, das man die Schulwegbegleitung von der Schule zum Hort ab dem kommenden Schuljahr nur zwei Wochen lang durchführen kann. In den letzten Jahren wurden die Klassen der Klassenstufe 1 und 2 zumeist regelmäßig begleitet. Dann ging es geschlossen vom Schulhof entlang der viel befahrenen „Berliner Straße“ in den Hort zur „Bahnhofstraße“. Insbesondere die Berliner Straße entlang der Kirchmauer ist für viele Eltern die Problemstelle der Strecke. Hier trennt die Straße und nur knapp zwei Meter breiten Fußweg ein Sicherheitsgitter, das kaum Schutz bietet. Hintergrund für die Veränderung der Begleitung ist eine erfolgte Begehung der Einrichtung „Bärenkinder“ in der Gemeinde zur Erteilung der Ausnahmegenehmigung zur Betreuung von mehr als 140 Kindern. Jetzt können erneut bis zu 192 Kinder in der Anlage betreut werden mit der klaren Maßgabe für Ersatzplätze zu sorgen. Im Zuge dieser Besichtigung des Landesjugendamtes heißt es hier im Bericht: „Im Rahmen der örtlichen Prüfung stellte sich heraus, dass von den Mitarbeitern der Horteinrichtung eine Wegbegleitung der Kinder von der Schule zum Hort erfolgt. Solch eine grundsätzliche Schulwegbegleitung gehört nicht zu den Aufgaben des Hortes, die im Rahmen des notwendigen pädagogischen Personals zu realisieren sind. Soll sie von Mitarbeitern realisiert werden, ist vom Träger (die Gemeinde) sicherzustellen, dass dies nicht im Rahmen des notwendigen pädagogischen Personals erfolgt.“
Somit darf die Gemeinde gemäß den Vorgaben des Landesjugendamtes mit den Mitarbeitern des Hortes die Schulwegbegleitung nicht mehr sicherstellen. Auf dieser Grundlage wurde eine entsprechende Elterninformation auf de Elternabend verteilt, die zu allgemeinem Unverständnis und Bestürzung führte. Der Vorschlag es auf ehrenamtlicher Basis, dass ein Elternteil die Kinder begleitet, zu organisieren, wurde mit den Worten kommentiert „Dann brauch ich mein Kind gar nicht mehr anmelden. Ich melde mein Kind doch an, weil ich arbeiten muss, und nicht die Zeit habe, es zum Hort zu begleiten. Dann kann es gleich nach Hause laufen,“ so eine aufgebrachte Mutter.
„Wenn es wie bisher nicht geht, brauchen wir eine andere Lösung,“ forderte Adrian Hepp, einer der anwesenden Väter.
Erste Lösungsvorschläge zeichnen sich bereits ab.
„Wenn wir den Weg zwischen Schule und Hort nicht sicherer machen können, dann müssen Alternativen her,“ nimmt die CDU Fraktion, nach Aussage des Fraktionsvorsitzenden Günter Henkel sich des Problems an. „Wenn nicht über pädagogisches Personal der Weg sicher gestellt werden kann, dann wäre denkbar, es über das Ordnungsamt mit Hilfe einer oder zwei 400-Euro-Stelle zu regeln,“ zeigt der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen, einen anderen Weg auf.
„Wir werden jetzt erst mal Lösungsvorschläge sammeln und dann die vermeintlich beste Alternative auswählen. Die Sicherheit der Kinder muss Priorität haben,“ so Steinhausen abschließend.

Samstag, 18.06.2011

CDU legt weitere Entwicklungsziele fest
Grundschulneubau und Gesamtschule angestrebt

Im Rahmen einer kurzfristig angesetzten Kurzklausur hat sich die CDU Fraktion der Gemeindevertretung Großbeeren auf ein gemeinsame Entwicklungsstrategie für die Schullandschaft der Gemeinde Großbeeren geeinigt. „Unser ursprüngliches Ziel in unser Gemeinde den Kindern das Abitur zu ermöglichen, haben wir weiter im Blickfeld,“ beschreibt der CDU Fraktionsvorsitzende Günter Henkel das Ergebnis.
Bereits im letzten Jahr wurde von der CDU/FDP-Koalition in Großbeeren ein Prüfauftrag an die Gemeindeverwaltung gegeben, die kommende Entwicklung durch Zahlen zu belegen. „Wir haben in Großbeeren die schöne Situation, das wir 4 erste Klassen öffnen können und gleichzeitig könnten wir, wenn es der Platz zulassen würde, mit 3 siebten Klassen starten. Daraus wird nur nichts, da wir inzwischen räumlich zu beengt sind. Gleichzeitig wissen wir, dass 50 % der Kinder der sechsten Klassen eine gymnasiale Empfehlung bekommen und ein weiteres Viertel Richtung der Gesamtschule in Kleinmachnow strebt,“ beschreibt der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Situation.
„Diese Zahlen und auch unsere prognostizierte Entwicklung erhöht den Handlungsdruck. Wir können nicht, wie im Bildungsausschuss bei der Hortproblematik, über Jahre die Augen vor der Entwicklung verschließen,“ so Steinhausen weiter. Bei der Hortentwicklung arbeitete die Gemeinde Großbeeren seit mehreren Jahren immer mit Sondergenehmigungen, erst jetzt beginnt man einen Hortneubau zu planen. „Man muss die Entwicklung erkennen und dann auch handeln."
"Da wir nach wie vor einen Zuzugsgemeinde sind, müssen wir uns einem Schulneubau stellen und in diesem Zusammenhang auch über eine neue Aufteilung an unseren Schulstandorten nachdenken. Unter der Prämisse der steigenden Schülerzahlen wollen wir einen Grundschulneubau und, da das im Norden des Landkreises fehlt, eine Weiterentwicklung unserer Oberschule am bisherigen Standort zu einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe.“
Die Gesamtschule hat den Vorteil, dass bei Leistungsversagen oder auch bei einer späteren Entscheidung für den weiteren Bildungsweg nicht die Schule gewechselt werden muss, da sie alle Bildungsgänge unter einem Dach vereint.
„Innerhalb der nächsten Monate müssen wir Entscheidungen treffen und um Unterstützung für diese Ideen werben. Ziel muß sein, so schnell wie möglich, innerhalb der nächsten 3 bis 5 Jahren die Entwicklungsziele umzusetzen,“ so Steinhausen abschließend.

Samstag, 11.06.2011

Gut und ausbaubar
CDU trifft Diedersdorfer Feuerwehr

Es wird zunehmend schwieriger junge Leute für die Feuerwehr zu begeistern. Ein weiteres Problem ist, dass auch Arbeitgeber knauseriger mit der Freistellung für die Freiwillige Feuerwehr sind. Dies und andere Probleme von den Freiwilligen Feuerwehren wurde in lockerer Runde in der Diedersdorfer Wache diskutiert. Eingeladen zum Gespräch hatte die CDU Großbeeren den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Diedersdorf und die Wehrleitung der Feuerwehr Diedersdorf. Die Örtlichkeit schlug die Feuerwehr vor, um nicht ohne Stolz ihre Wache zu präsentieren. Im Rahmen der Aktion „CDU trifft...“ hat sich die örtliche Union mit der Wehr getroffen, um über die aktuelle Entwicklung in der Gemeinde zu sprechen. Ob Wehr oder Förderverein Hauptproblem ist die Anzahl der aktiven Mitglieder, die soll und muss sich steigern, berichtet der Ortswehrführer Werner Wieditz. „Mit dem Problem steht ihr nicht allein,“ tröstet der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. „Die Mitgliederwerbung bleibt das vordringlichste Ziel. Die Jugendfeuerwehr ist ein Weg, ein anderer Weg ist die Leute direkt zu Hause abzuholen und einfach zu zeigen, was die Feuerwehr überhaupt leistet," bestätigt der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Diedersdorf, Manfred Seelig.
"In Summe stehen wir besser als viele andere dar. Ob Gebäude oder unsere Technik, geringfügig ist sicherlich noch einiges verbesserbar, aber wir haben sehr gute Arbeitsbedingungen. Zusammenfassend kann man sagen, gut und ausbaubar“ so Steinhausen abschließend.

Freitag, 10.06.2011

Ein Lied als Dankeschön
Beitrag zur Verkehrssicherheit

Mit einem schönen Liedchen bedankten sich die Vorschüler der DRK Kita Löwenzahn in Großbeeren bei einigen Gemeindevertretern und Bürgern. Über 40 Kehlen sangen lautstark das Zuckertüten-Lied. "Damit könnt ihr als Chor auftreten", lobte Manfred Seelig die Leistung der Vorschüler. Anlässlich des Kindersicherheitstag, der seit 2000 durch die Bundesarbeitsgemeinschaft "Mehr Sicherheit für  Kinder" eingerichtet wurde, haben sich einige Bürger verständigt den anwesenden Vorschülern eine Verkehrserziehungsset zu schenken. Über 70 Stück wurden in den drei kommunalen Einrichtungen Kita Löwenzahn, Kita Ulmenstraße in Großbeeren und der Kita Heinersdorfer Spatzen in Heinersdorf am Freitag verschenkt. "Wir sind durch Zufall an diese große Stückzahl gekommen,  haben gesammelt und sie gekauft und wollten unseren Vorschülern eine Freude zur baldigen Einschulung machen. Gleichzeitig wollen wir einen Beitrag für die Verkehrssicherheit leisten.", beschreibt der Gemeindevertreter Dirk Steinhausen die Idee. Das Verkehrssicherheitsset besteht aus einem Elternratgeber „So ist mein Kind sicher im Straßenverkehr“, 50 farbig illustrierten Übungskarten für Vorschulkinder und 1 Lernspiel auf CD-Rom „Rinks & Lechts – Links ist da, wo der Daumen rechts ist, oder?“
In der Kita Ulmenstraße musste Dirk Steinhausen kleine Feenflügel anziehen, um die Übergabe möglichst echt darzustellen. "Alle haben sich gefreut, zumal das Thema Verkehrssicherheit gerade bei Einschülern bald wieder aktuell ist. Als Gemeindevertreter liegt uns, wie vielen Bürgern, die Verkehrssicherheit, gerade unserer kleinsten Verkehrsteilnehmer im Alter zwischen 5 und 7 besonderes am Herzen. Zusammen mit einigen Bürgern haben wir, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, diese Aktion gestartet. Namentlich sind dies die Gemeindevertreter: Michael Richter, Günter Henkel, Claudia Blume-Rottenbiller, Ralf Justawitz und Dirk Steinhausen. Weiterhin wird diese Aktion unterstützt von: Adrian Hepp, Manfred Seelig, Matthias Fuchs, Marc Spogat, Peter Wagner und viele mehr."

Foto: Vorschüler der DRK Kita Löwenzahn in Großbeeren, rechts Manfred Seelig, links Dirk Steinhausen (Quelle: Privat)

Foto: Verkehrserziehungsset (Quelle: Lidl.de)

Foto: Besuch Kita Ulmenstraße (Quelle: Blickpunkt, Reuter)

Freitag, 03.06.2011

Sportliche Erfolge in der Provinz
CDU trifft Judo-Club

Viele Vereine bereichern das gesellschaftliche Leben in Großbeeren. Einer dieser Vereine sticht durch seine sportlichen Erfolge etwas hervor. Der Judo-Club Großbeeren hat es geschafft sich in der Provinz die Anerkennung und den Respekt auch anderer großer Vereine zu sichern und sorgt auch bundesweit für Aufmerksamkeit. Die Kämpfer des Judo-Clubs sind gern gesehene Teilnehmer an Landes- und Deutschen Meisterschaften berichteten die beiden Trainer Martina und Marco Beischmidt. Für den Verein spricht auch, dass Ines Beischmidt inzwischen in der Nationalmannschaft ist. Einige junge Sportler sind inzwischen an der „Eliteschule des Sports“ in Frankfurt. „Weitere Talente sind, so wie der gesamte Verein, am wachsen,“ berichtete Peter Wagner, Vorsitzender des Judo-Clubs Großbeeren in einem Gespräch mit dem CDU Vorsitzenden aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.
Im Rahmen der CDU-Aktion "CDU trifft..." haben sich der Vorstand des Judo-Clubs Großbeeren und der örtlichen Union getroffen und sich über die weitere Entwicklung des Sportangebotes in der Gemeinde Großbeeren ausgetauscht.
Großen Raum im Gespräch nahm die Hallenzeitenverteilung in den Wintermonaten ein. Durch den Wachstum wird es für den Verein zunehmend schwieriger mit den vorhandenen Möglichkeiten. „Da alle Vereine wachsen, wird es schwierig Kapazitäten zu schaffen. Wir müssen alle zusammenrücken,“ vertröstet der Gemeindevertreter, Dirk Steinhausen „Aber wir werden auch den Bereich Sport in unserer Gemeindeentwicklungsplanung mit berücksichtigen.“

Donnerstag, 02.06.2011

Ludwigsfelde will Altanschließer bevorzugen
Sozial Schwächere zahlen die Zeche

Auch in unserer Region muss sich der Abwasser Zweckverband (WARL) mit der "Altanschließerproblematik" beschäftigen. Problem ist allein schon die Begrifflichkeit. "Altanschließer" zahlen nicht für den Anschluss, sondern für die Investitionen in das Netz an dem dieser hängt.
In der nächsten Sitzung des WARL soll über einen neuen Beitragssatz entschieden werden. Seit über einem Jahr wird über eine Kompromisslinie verhandelt, die letztlich in einem Vorschlag endete, in der man sich auf 50 % einigte und somit alle Neu- und Altanschließer gleichmäßig beteiligt.
„Wichtig hierbei war Verbrauchergerechtigkeit und sozialer Ausgleich,“ so der Gemeindevertreter und Mitglied der Verbandsversammlung aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.
In der Stadtverordnetenversammlung von Ludwigsfelde gab es jetzt ein „Abrücken“ von dieser Kompromisslinie.
Die Stadt Ludwigsfelde will den Beitragssatz auf ca. 35% der bisherigen Beitragshöhe absenken. Hier besteht die große Gefahr, dass einerseits die zusätzlichen Beiträge der "Altanschließer“ nicht ausreichen, um die Erstattungen für die "Neuanschließer“ vornehmen zu können und andererseits die Gebühren für die Wasserversorgung und Schmutzwasserentsorgung jedenfalls bei nicht vorhergesehenen Mehraufwendungen im investiven Bereich deutlich ansteigen werden.

„Insbesondere Mieter und sozial Schwächere zahlen dann die Zeche. Sie wären von den dann stärker gebührenfinanzierten Investitionen besonders betroffen, da die Gebühren als Betriebskosten vollständig umgelegt werden, während die Beiträge ausschließlich vom Grundstückseigentümer zu tragen sind. Die "Altanschließer“ würden zu Lasten aller Verbraucher begünstigt werden;“ so Steinhausen weiter. „Das hat dann mit Verbrauchergerechtigkeit und sozialem Ausgleich nichts mehr zu tun. Das ist weder fair noch sozial.“

Diese Situation träfe übrigens auch alle Gewerbebetriebe mit hohem Wasserverbrauch, wobei beispielsweise das GVZ Großbeeren oder auch die Bebauungsplangebiete, in denen Erschließungsverträge mit den Investoren geschlossen wurden (Herstellung der Anlagen durch den Investor und Übergabe nach Fertigstellung an den Warl) nicht in den Genuss von Erstattungen kommen würden. „Dies senkt die Attraktivität insbesondere im Brandenburg- und Preußenpark;“ erläutert Steinhausen abschließend.

Freitag, 27.05.2011

Großbeerener Schule entwickelt sich prächtig
CDU trifft Schule

"Es ist gut immer mit einem Lob zu beginnen,"startete der CDU Vorsitzende Großbeerens, Dirk Steinhausen, seine Begrüßung im Gespräch mit den beiden Schulleitern der Grund- und Oberschule Ofried-Preußler Schule in Großbeeren. "Die letzten Jahre haben unsere Schulen sich super entwickelt, dies ist ein Verdienst der beiden Schulleiter, Boris Petersen und Sabine Weidner," erklärte Dirk Steinhausen. Zusammen mit Claudia Blume-Rottenbiller (CDU) besuchten die beiden Gemeindevertreter die Schule. Im Rahmen der CDU-Aktion "CDU trifft..." haben sich die Schulleiter und der Vorsitzende des Fördervereins, Uwe Rey, mit zwei Mitgliedern der örtlichen Union getroffen und sich über die weitere Entwicklung des Schulangebotes in der Gemeinde Großbeeren ausgetauscht "Unsere Entwicklung zeigt sich in steigenden Schülerzahlen, um die Qualität zu halten und gegebenenfalls sogar noch auszubauen, müssen wir uns jetzt über die weitere Entwicklung unserer Schullandschaft Gedanken machen", so Steinhausen. Claudia Blume-Rottenbiller ergänzt: "Wir sind uns einig, die Arbeits- und Lernbedingung für alle, Lehrer und Schüler, so optimal wie möglich zu gestalten." Der Erfolg der Otfried-Preußler Schule spiegelt sich auch in Zahlen wider. Insbesondere die Oberschule, die noch vor einigen Jahren vor dem Aus stand, hat sich von den Anmeldezahlen nicht nur stabilisiert, sondern erfreut sich regen Zulaufs. "Sollte dieser Trend so anhalten, werden wir weitere Klassen eröffnen können, dann haben wir in jedem Fall ein Platzproblem, dann platzt unsere Schule in den nächsten Jahren aus allen Nähten." so Steinhausen abschließend.

Foto: Claudia Blume-Rottenbiller und Dirk Steinhausen (Quelle: CDU Großbeeren)

Donnerstag, 26.05.2011

CDU begrüßt weitere Ansiedlung
Langsam wird es eng

"Langsam wird es eng", mit diesen Worten kommentierte der Gemeindevertreter und Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, eine weitere Ansiedlung im Güterverkehrszentrum (GVZ) Großbeeren. Die Anzahl der freien Flächen im GVZ sind inzwischen überschaubar. Neu angesiedelt hat sich jetzt das Pharmaunternehmen Berlin Chemie, die 10 Millionen Euro in ein Logistikzentrum investieren. Aber nicht nur die Vermarktung, sondern auch das positive Aufkommensentwicklung im Kombinierten Verkehr im GVZ Berlin Süd Großbeeren entwickelt sich positiv.
Laut dem Treuhänder der Gemeinde Großbeeren, der IPG aus Potsdam, die das GVZ für die Gemeinde erschließt, verzeichnet der Containerzug "Ostwind", eines der Traditionsprodukte in Großbeeren, in den ersten Monaten 2011 einen stetigen Aufkommenszuwachs. Derzeit werden drei reguläre Züge pro Woche abgefertigt. In Deutschland sind zwölf Containerbahnhöfe angeschlossen sowie weitere Standorte in Belgien und den Niederlanden, wie Rotterdam und Antwerpen. 70 Prozent der Container haben zurzeit Zentralasien als Ziel, vor allen Dingen Kasachstan, zunehmend auch Usbekistan. Laut Interrail Services (IRS), dem Betreiber des Zuges, sind der Frachtanstieg im LKW-Verkehr, Teuerungsraten im konventionellen Ladungsverkehr sowie wachsende Handelsbeziehungen mit den GUS Gründe für den Anstieg. "Wir begrüßen jede Ansiedlung und jeden Einsatz vom Kombinierten Verkehr, der letztlich die Emissionen senkt. Die positiven Nachrichten zeigt die gewachsene Bedeutung, aber auch die Notwendigkeit die zwei geplanten Erweiterungsflächen zu erschließen"; so Steinhausen abschließend.

ergänzende Informationen:
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Berlin Chemie richtet in Großbeeren Logistikzentrum ein

T-online vom 26.05.2011, 17:02 Uhr | dapd

Großbeeren (dapd-bln). Im Güterverkehrszentrum Großbeeren siedelt sich ein weiteres Unternehmen an. Die Berlin Chemie AG wird auf dem Gelände in der Nähe der Potsdamer und Berliner Stadtgrenze ein Logistikzentrum errichten, wie Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) am Donnerstag mitteilte. Geplant seien eine 11.000 Quadratmeter große Logistikfläche sowie ein Bürogebäude mit 440 Quadratmeter Fläche.
Mit den Bauarbeiten wird den Angaben zufolge im Juli begonnen, im März 2012 soll das Zentrum seinen Betrieb aufnehmen. Das Pharma-Unternehmen investiert zehn Millionen Euro in den Standort. In dem Logistikzentrum sollen 25 Mitarbeiter beschäftigt werden. Berlin Chemie beliefert unter anderem den pharmazeutischen Großhandel und Apotheken.
Christoffers sagte, die Ansiedlung sei ein weiterer Beleg für die dynamische Entwicklung der Logistikbranche in Berlin-Brandenburg. Das Güterverkehrszentrum Großbeeren gelte bereits als eines der besten in Europa.

Sonntag, 22.05.2011

MIT Kreisverband Teltow-Fläming mit neuer Führung
 
Nach über zehn Jahren gibt Hermann Kühnapfel den MIT Kreisvorsitz der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Teltow-Fläming in gute Hände an Harald Uhlig ab. Harald Uhlig wurde einstimmig am Freitag, den 20. Mai 2011 in Luckenwalde zum neuen MIT Kreisvorsitzenden gewählt und ist Spezialist/Mittelständler im Bereich der Luft- und Abluftreinigung mit einem innovativem mittelständischem Unternehmen in Zossen, dass sich zum Ziel gesetzt hat, fortschrittliche Produkte und Leistungen im Bereich des Umweltschutzes zu entwickeln und anzubieten.
Als seine Stellvertreter stehen ihm in den nächsten zwei Jahren Dirk Steinhausen und Dr. Ralf von der Bank zur Seite. Den Kreisvorstand ergänzen tatkräftig drei Beisitzer: Herr Arnim Gaertner, Frau Karin Mayer und Frau Tanja Skutnik-Gaertner. Hermann Kühnapfel bleibt dem Kreisvorstand als Schatzmeister erhalten.
In der Sitzung am 20. Mai 2011 in Luckenwalde wurde aber nicht nur gewählt, sondern auch über die Energiepolitik diskutiert. Der MIT Landesvorsitzende Brandenburg Hermann Kühnapfel sprach zu diesem Thema und diskutierte mit den anwesenden Kreisverbandsmitgliedern und Gästen.
Hermann Kühnapfel stellte klar, dass der Sicherheitsgedanke in den AKW`s auch künftig oberstes Gebot bleibt. In Frage stellen, neue Kriterien setzen und eine neue Abwägung des Risikos sowie eine immer fortschreitende Überprüfung auf mögliche neue Sicherheitskriterien, war bisher und ist auch künftig unsere Pflicht. Hierzu wäre, würden nicht so viele Landtagswahlen angestanden haben, ein Sicherheitsmoratorium ohne Abschaltung von Kraftwerken, ein richtiger Schritt gewesen. An dessen Ende hätten auch Abschaltungen als Konsequenz aus Untersuchungen und Neufestsetzungen von Sicherheitskriterien stehen können.
Wie der Ausstieg aus der Kernenergie jedoch erfolgen soll und dass dabei der Mensch und die Umwelt nicht die Leidtragenden sein dürfen, das geht uns alle an. Das kann und darf uns nicht egal sein.
Dabei sollte man wissen, dass für eine einzige Tankfüllung Bio-Ethanol so viel Korn benötigt wird, wie ein Mensch in einem Jahr essen kann. Felder für zusätzlichen Biosprit müssen gedüngt und mit Pestiziden behandelt werden. Fachleute rechnen mit zusätzlichen über 50 Mio. Tonnen Treibhausgasen jährlich. Riesige Flächen werden für Maisanbau (für Biogas), Raps (für Biodiesel) oder Zuckerrüben inkl. Weizen (für Biobenzin) benötigt. Ein Umweltverbrechen wie viele meinen, das sofort gestoppt werden muss. Die Bioenergie belastet unsere Umwelt, auch an dieser Stelle muss mehr Augenmaß her!
Klare Konzepte mit Untersuchungsergebnissen und aufgezeigten Konsequenzen über die Umwelteinflüsse auf Mensch, Flora und Fauna,  müssen auf den Tisch. Die Kostenauswirkungen auf unsere Bürger, für jeden Haushalt,  für die Industrie und den Mittelstand müssen ermittelt und beziffert werden. Hier sind unsere Arbeitsplätze stark gefährdet. Die Problematik der Energiespeicherung muss gelöst und ein tragfähiges Konzept mit Machbarkeitsstudie für alternative Energien erarbeitet werden. Nicht zuletzt müssen die Überland- Hochspannungsleitungen von der Planung bis zur Realisierung auf 5 Jahre (heute 10 bis 15 Jahre) gesetzlich geregelt und realisiert werden.
Nach diesen Maßnahmen ist eine schrittweise Abschaltung von Kernenergie mit gleichzeitigem Ersatz durch andere Stromerzeuger einschließlich neuer Gaskraftwerke für die Grundlastabsicherung, realistisch machbar. Eine europäische Lösung ist anzustreben. Wir sehen hier einen Zeitrahmen, wenn alle vorgenannten Maßnahmen in 2011 auf den Weg gebracht würden, bis 2030 als möglich an. Der schnelle Weg mit dem Ausstieg wie er heute angepeilt wird, ist und bleibt für unsere Menschen in Deutschland und für die Umwelt unverantwortlich. Er wäre ein politischer Irrweg ohne Berücksichtigung der Verantwortung für Mensch, Umwelt und die Zukunft.
Der MIT Kreisvorsitzende TF Harald Uhlig fordert die Regierung unter Führung der CDU auf sich im Rahmen der neuen Energiepolitik intensiv für die Lösung der Endlagerung des Atommülls zu engagieren und den durch den sinnlosen Beschluss von SPD und Grünen über das Moratorium zur Einstellung aller dahingehenden Untersuchungen entstandenen Forschungsrückstand möglichst bald aufzuholen.

Mittwoch, 18.05.2011

Sportentwicklungsplanung als Aufgabe
CDU trifft Großbeerener Hockey Club


"Uih, das ist ja ne Menge", zollte der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen aus Großbeeren dem Vereinsvorsitzenden des Großbeerener Hockey-Clubs (GHC), Bernd Krüger-Stelling, Respekt als dieser von den nächsten Plänen des Vereins berichtete. Der Großbeerener Hockey Club wurde erst im Juni 2005 gegründet und ist inzwischen auf über 130 Mitglieder angewachsen. Der Sportliche Erfolg spricht sich immer weiter rum, so dass Großbeeren inzwischen bereits in der Hockey Welt sich einen ehrenvollen Namen erworben hat. Langfristig möchte man auch überregionale Veranstaltungen ausrichten.
Im Rahmen der CDU-Aktion "CDU trifft..." haben sich Vorstandsmitglieder des Hockey-Vereins, der Vorsitzende Bernd Krüger-Stelling und Matthias Brabandt mit zwei Vorstandsmitgliedern der örtlichen Union getroffen und sich über die weitere Entwicklung des Breiten-, aber auch des Leistungssportes in der Gemeinde Großbeeren ausgetauscht. Als Ziel des Gespräches beschreibt der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, "eine Plattform schaffen und den regelmäßigen Austausch zu ermöglichen. Die CDU ist und bleibt Partner unser Sport- und Freizeitvereine; wir anerkennen die Arbeit der vielen ehrenamtlich Tätigen und unterstützen auch weiterhin ihr Engagement zum Wohle unser Bürgerinnen und Bürger."
Insbesondere den verschiedenen Zielgruppen wurde Beachtung geschenkt. Viele Vereine leisten eine herausragende Jugendarbeit und bieten ein umfangreiches Angebot für Senioren.
Ein Thema, was erst vor kurzem stärker in den Fokus rutschte, ist das Bildungs- und Teilhabepaket für bedürftige Kinder. "Hier müssen sich alle Vereine erst mal schlau machen, was da auf sie zukommt und wie sie Bedürftige unterstützen können. Dies muss mit so wenig wie möglich Bürokratie machbar sein;" so Steinhausen weiter, der von Peter Wagner, CDU Vorstandsmitglied und Vorsitzende des Judo Vereins Großbeeren, begleitet wurde.
"Unser Wachstum hat auch auf die Sportvereine großen Einfluss und gibt uns die Aufgabe eine Sportentwicklungsplanung zu erstellen. Hierzu sind Gespräche mit den meisten Sportvereinen geplant. Auch Vereine brauchen langfristige Planungssicherheit," so abschließend Dirk Steinhausen.

Sonntag, 15.05.2011
Impressionen von der Lehrwanderung am Tag der Familie rund um Großbeeren

Lehrreich und informativ
Tag der Familie wurde im Wald verbracht

Anlässlich des von der UNO seit 1994 eingeführten Internationalen Tag der Familie wurde dieser Aktionstag von einigen Interessierten in Großbeeren mit einer Lehrwanderung durch den örtlichen Wald begangen. Der Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg hatte in Kooperation mit der CDU Großbeeren dazu alle Bürger eingeladen. "Am Anfang dachte ich wir bekommen Probleme mit dem Wetter. Als wir dann aber angefangen haben, war auf einmal die Sonne da. So konnten wir bei idealen Bedingungen durch den Wald um Großbeeren wandern," erläutert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. "Aufgrund der fachlichen Unterweisung von Frau Boesel vom Landschaftspflegeverein wurde immer wieder über Fuchs, Wildschwein & Co. berichtet. "Ihre nette Art und Weise, gepaart mit viel Fachwissen, machten diesen Nachmittag recht spannend," meinte Adrian Hepp, einer der Mitwanderer, und viele nickten zustimmend.
"Man sah die interessierten Gesichter und konnte feststellen, dass vor allem die Erwachsenen die Informationen dankbar aufnahmen;" so Steinhausen weiter. "Absoluter Renner, nicht nur für die Kinder, war sicherlich das kleine mitgebrachte Waschbärbaby "Robin".
Nach 2,5 Stunden waren viele um einige Eindrücke reicher, was das Leben im Wald alles beinhaltet.


Bild: Bei idealen Bedingungen ging es in den Wald von Großbeeren immer am Lilograben entlang (Quelle: Hepp)

Bild: Im "Gänsemarsch" immer der Frau Boesel hinterher. (Quelle: Hepp)

Bild: auf zum Jagdstand (Quelle: Hepp)

Bild: Frau Boesel erläutert die Spuren des Waldes (Quelle: Hepp)

Bild: Durch die Rapsfelder gings zurück (Quelle: Hepp)

Bild: Das Waschbärbaby Robin war nicht nur für die Kinder eine Attraktion, hier in den Armen des CDU Vorsitzenden Dirk Steinhausen  (Quelle: Hepp)

Donnerstag, 12.05.2011

Güterverkehrszentrum vor "Ausverkauf"
Großbeerener Flächen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit


Und wieder ist die verfügbare Fläche im Güterverkehrszentrum Großbeeren etwas kleiner geworden. Der Logistiker Alcaro hat jetzt erneut über 22.000 Quadratmeter gekauft und wird sie wahrscheinlich für ein Pharmaunternehmen erschließen. "Wir näheren uns schneller als erwartet dem Ausverkauf der Flächen," beschreibt der Gemeindevertreter Dirk Steinhausen (CDU) die erfreuliche Situation.
Damit rückt auch wieder die Erweiterung des Güterverkehrszentrum in den Fokus. "Wir als Gemeindevertretung sind jetzt gefordert, die Weichen zu stellen, damit wir mit den Erweiterungsflächen voran kommen. Der Bedarf ist da und wird mit dem Start des Flughafens BBI eher zunehmen. Unsere Flächen sind zunehmend beliebter," so der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.

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aus dem property magazin

Alcaro baut in Süd-Großbeeren

Nach der Vollvermietung einer 44.000 m² großen Logistikfläche innerhalb von eineinhalb Jahren investiert Alcaro Invest erneut in den Logistikstandort Güterverkehrszentrum Berlin Süd Großbeeren. Das Unternehmen hat auf der Münchener Messe transport logistic einen neuen Ansiedlungsvertrag gezeichnet. Mit ihm erwirbt Alcaro ein etwa 22.500 m² großes Grundstück, eins der letzten im GVZ Großbeeren.

Alcaro Invest hat das neue Grundstück für die Realisierung eines Logistikparks erworben und wird hierfür rund zehn Millionen Euro investieren. Das Unternehmen erwartet noch in diesem Monat eine Mietvertragsunterzeichnung mit einem international tätigen Pharmaunternehmen. Im GVZ Großbeeren hatten sich zuletzt neben dem Alcaro-Kunden und Logistiker docdata Fulfillment auch die Unternehmen DB Schenker und Lekkerland angesiedelt.

Die Ansiedelungen unterstreichen die wachsende Bedeutung des Raums Berlin-Brandenburg für die Logistikbranche. Diese Bedeutung wird auch durch den Umsatz an Logistikflächen in der Region bestätigt. Laut einer Studie von BNP Paribas Real Estate überschritt er im vergangenen Jahr erstmals die Schwelle von 400.000 m² und übertraf damit das Ergebnis vom Vorjahr um 73 Prozent.

Mittwoch, 04.05.2011

Strukturelles Defizit und kein Ende?
Landkreis steuert Rekordverschuldung an

Die ersten Haushaltszahlen für den Landkreis liegen auf dem Tisch und viele sind erstaunt über die Aussagen, die da getätigt werden. So heißt es, es liegt am „hohe strukturelle Defizit“, dass die Schuldenentwicklung sich weiter Richtung Rekordverschuldung entwickelt.
„Es gibt immer Gründe, warum wir diese Entwicklung haben, einer ist sicherlich, der mangelnde Wille der koalierten Kreistagsfraktionen Sparmaßnahmen umzusetzen. Bereits im Jahr 2009 gab es einen desaströsen Bericht vom Landesprüfungsamt über die Kreisfinanzen der vorherigen Jahre. Spätestens da, hätte man reagieren müssen.“, So der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. „Strukturelle Defizite fallen nicht vom Himmel, sondern entwickelt sich aus mangelnder Flexibilität und Veränderungsbereitschaft;“ so Steinhausen weiter.
Ein strukturelles Defizit ist die dauerhafte Überlastung des Haushalts durch nicht finanzierte Ausgaben. Auch bei guter Konjunktur wird es langfristig nicht abgebaut.
„Das Bild, dass der Landkreis abgibt, ist erschreckend Wir leben bereits vom Dispokredit. Jetzt sollen die Städte und Gemeinden wieder geschröpft werden. Erstmal muss der Landkreis sparen. “

Wenn man sich die Ereignisse ansieht, dann kann man feststellen: Insbesondere „die Kreis-SPD hatte schon bessere Jahre“. Bereits seit 3 Jahren kommt man im Kreis mit der Sanierung der Kreisfinanzen nicht voran. Die Brandbriefe der Kommunalaufsicht sprechen eine deutliche Sprache. Der SPD-Kreistagsfraktion fehlt es an Kraft und Dynamik sich gegen die Pleite zu stemmen. Man kopiert Idee oder beschäftigt sich mit dem eigenen Machtanspruch.
Zum Sorgenkind wird immer mehr die Person des Landrates, Peer Giesecke (SPD).
Kurz nach der Wahl zum Landrat wurde bereits über die Nachfolge diskutiert. Die Amerikaner nennen dies „lame duck“, übersetzt „lahme Ente“: Ein Amtsinhaber, der sein Ende kommen sieht und die Partei, die ihm das Verfallsdatum bereits vorgibt.
Die Vetternwirtschaft und der Filz, der jetzt teilweise öffentlich wird, zeigt es deutlich: Der Alleinvertretungsanspruch, Verfechter des Ausspruchs „Der Landkreis gehört uns“, ist ein Auslaufmodell.
Die Zeiten ändern sich. Die Konzepte der SPD sind im Landkreis von gestern. Neue Ideen, die den Landkreis nach vorne bringen fehlen, zu lange ruhte man sich auf die Lorbeeren der letzten Jahre aus,“ so Steinhausen weiter

„Es ist keine Haushalts-Konsolidierung, sondern eine Sanierung notwendig. Die wird schmerzhaft und grausam werden, weil mit jedem verlorenen Jahr die Einschnitte jetzt großer werden müssen, damit es wieder voran geht;“ so Steinhausen abschließend.

Donnerstag, 28.04.2011

Michael Richter übernimmt neue Aufgabe
Staatssekretär in Sachsen-Anhalt

Zur heutigen Bekanntgabe der Staatskanzlei des Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Dr. Reiner Haseloff, den Abteilungsleiter im Brandenburger Wirtschaftsministerium, Michael Richter, zum Staatssekretärs im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft Sachsen-Anhalts zu ernennen.

Hierzu erklärt der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Großbeeren, Dirk Steinhausen:

„ Wir sind stolz, dass ein Mitglied unseres CDU-Gemeindeverbandes zukünftig eine führende Position im Land Sachsen-Anhalt übernimmt. Michael Richter ist einer der besten Kenner der Wirtschaftspolitik und wird dort positive Akzente setzen. Er ist für die CDU Großbeeren bereits einigen Jahre aktiv in der Kommunalpolitik, er sitzt in der Gemeindevertretung Großbeeren und ist Ortsvorsteher in Kleinbeeren. Diese Entscheidung zeigt sicherlich auch, über welche Qualität die CDU Großbeeren verfügt.“
Bereits vor 3 Jahren wurde Michael Richter in Brandenburg Amtschef des Wirtschaftsministerium und hatte diesen Posten bis zur rot-roten Regierungsbildung inne. Ein Großteil der letzten erfolgreichen Jahre in der Wirtschaftspolitik in Brandenburg trägt seine Handschrift.
„Es ist ein Verlust für Brandenburg und zeigt einmal mehr, dass die rot-rote Landesregierung es nicht schafft gute Leute zu halten bzw. ins Land zu holen. Im Gegenteil, die wenigen profilierten Kenner der Materie verlassen auf Grund der durch Ideologien geprägten Klientelpolitik Brandenburg. Trotz wirtschaftlicher guter Gesamtdaten sind bereits erste „Bremsspuren“, die andere Bundesländer nicht haben, zu sehen;“ so ergänzt Steinhausen.

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Michael Richter, Jahrgang 1954, studierte Jura an der Freien Universität Berlin 1980 und legte seine Juristische Staatsprüfung 1982 ab. Ab 1989 arbeitete er im Finanzamt Charlottenburg-Ost in der Veranlagungs- und Betriebsprüfungsstelle. Außerdem war er in der Senatsverwaltung für Finanzen tätig und war Sachgebietsleiter für die Berlinförderung. Ab August 2003 ist Richter Abteilungsleiter für Grundsatzfragen der Wirtschafts- und Mittelstandspolitik im Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg. Von Juli 2008 bis Oktober 2009 war er zusätzlich mit der Wahrnehmung der Funktion des Staatssekretärs im Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg beauftragt.
Er ist Mitglied der CDU Großbeeren und sitzt seit 2008 in der dortigen Gemeindevertretung. Weiterhin ist er Ortsvorsteher des Ortsteils Kleinbeeren.

Foto: (von rechts nach links): Michael Richter und Dirk Steinhausen vor dem Gedenkturm in Großbeeren (Quelle: Steinhausen)

Montag, 25.04.2011

Ministerien uneins - Maut auf B101 noch nicht geklärt

Bereits im Januar diesen Jahres gab es in der Gemeindevertretung in Großbeeren einige Nachfragen von Bürgern, die befürchteten, dass durch die LKW-Maut auf Bundesstraßen es zu einer Verschiebung der Schwerlasttransporte, weg von der B101neu auf die alte B101, durch den Innenbereich von Großbeeren, kommen kann. „Kein schöne Vorstellung, wenn die Lkws sich durch Großbeeren schlängeln, um die Maut auf der B101 zu sparen;“ erläutert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, das mögliche Problem. „Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Sorge wahrscheinlich unbegründet ist, da die Lkws ja bereits von der Bundesautobahn, wo schon Maut gezahlt wird, kommen. Aber grundsätzlich tauchte die Frage auf, ob überhaupt die Bundesstraße B101 in Teltow-Fläming mit Maut versehen werden, da ja die vierte Fahrspur der Landkreis gebaut hat, die die Gemeinden durch die üppige Kreisumlage finanziert haben.“ Bisher gibt es noch keinen neuen Sachstand. Dies ging aus einem Antwortschreiben vom Bundesverkehrsminister, Peter Ramsauer (CSU), hervor. Das Antwortschreiben kam jetzt nach fast 3 Monaten an den Fragesteller, den Kommunalpolitiker Dirk Steinhausen (CDU). „Die Antwort lautet zusammengefasst: Wir brauchen noch Zeit bis klar ist, welche Bundesstraße betroffen sein könnte. Im Antworttext heißt es: „Es soll bis Juli 2011, nach dem zweiten Durchgang im Bundesrat, im Bundesgesetzblatt verkündet werden.“ Und weiter: Die entsprechenden Verfahrensschritte hierfür sind eingeleitet. Ich bitte noch um etwas Geduld.“ Zumindest nimmt man die Befürchtungen ernst und schlägt uns vor, uns an die Straßenverkehrsbehörden für verkehrsbeschränkende- oder verbietende Maßnahmen zu wenden.“ Bereits im Gemeindeentwicklungskonzept, sowie in den Erweiterungsplänen zum Güterverkehrszentrum wurde darauf eingegangen. „Wir bleiben dran und werden dann reagieren. Wir wollen ja eh ein Verkehrskonzept erarbeiten, was der kommenden Entwicklung Rechnung tragen soll;“ so Steinhausen weiter. Schneller hat das Brandenburgische Infrastrukturministerium kurz vor Ostern reagiert, hier hat man bereits mögliche Abschnitte benannt:
Fällig werden könnte die Gebühr laut Ministerium auch auf zwei Bundesstraßen im südlichen Berliner Umland - und zwar auf der B 96 zwischen der Berliner Stadtgrenze bis zur A-10-Anschlussstelle Rangsdorf sowie auf den rund 17 Kilometern der ausgebauten B 101 zwischen Thyrow und Heinersdorf bei Großbeeren.
"Bisher sind die Ministerien sich uneins, erst im Sommer haben wir hoffentlich Klarheit." so Steinhausen abschließend.


Zusatzinformationen entnommen dapd vom 22.04.2011
Auf diesen Abschnitten von Bundesstraßen könnte bald Maut für Lkw erhoben werden:
- B 5 zwischen Nauen und der Landesgrenze Berlin: Hier dienen knapp 20 Kilometer Ausbaustrecke als Zubringer zum westlichen Berliner Ring
- B 96 nördlich von Oranienburg bis zum Oranienburger Autobahnkreuz am nördlichen Berliner Autobahnring: Die etwa zwölf Kilometer lange vierspurige Bundesstraße geht am Kreuz Oranienburg in die A 111 über
- B 96 von der Berliner Grenze neun Kilometer bis nach Rangsdorf zum südlichen Berliner Ring
- B 101 zwischen Thyrow und Heinersdorf bei Großbeeren: Die auf rund 17 Kilometern ausgebaute Strecke ist Zubringer zum südlichen Berliner Ring

Freitag, 22.04.2011

Arbeitslosigkeit zeigt Sonderstellung Großbeerens

Moderne Standortpolitik und solide Finanzen sind Grundlage

Die Arbeitslosenzahlen des ersten Quartals 2011 zeigen erneut die Sonderstellung Großbeerens im Landkreis Teltow-Fläming.
In den vergangenen Monaten wurde immer wieder über Ansiedlungserfolge im Güterverkehrszentrum Großbeeren (GVZ) berichtet. Mit jeder vermarkteten Fläche wurden neue Arbeitsplätze geschaffen. "Auch unsere vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, auch wenn nicht so öffentlichkeitswirksam. Viele Mitarbeiter im GVZ pendeln in unsere Gemeinde, somit haben wir eine wichtige Sogwirkung in der Region." umschreibt der CDU-Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Situation.
"Erfreulich ist, dass insbesondere die Arbeitslosigkeit sich im 'Tiefflug' befindet. Wir haben mit 175 Arbeitslosen die geringste Anzahl an Arbeitslosen von allen Gemeinde in Teltow-Fläming. Politik kann immer nur Rahmenbedingungen schaffen, um wirtschaftlichen Erfolg und damit die Entstehung von Arbeitsplätzen zu begünstigen. Viele unserer mittelständischen Unternehmen bewerten die Politik für den Standort Großbeeren positiv. Die bisherige Finanzpolitik in unserer Gemeinde ist seit Jahren frei von negativen Haushalten. Im gesamten Land Brandenburg ist Großbeeren eine der wenigen Gemeinden, die keine zusätzlichen Mittel (Schlüsselzuweisungen) vom Land erhält. Die Anzahl der Arbeitsplätze in unserer Gemeinde steigt, die Arbeitslosigkeit sinkt kontinuierlich. Damit bestätigt sich, dass der politische Rahmen richtig gesetzt worden ist. Maßgeblichen Anteil daran hat die CDU Großbeeren. Nach Berichten der Bundesagentur für Arbeit kann man sehen, dass wir in 10 Jahren die Beschäftigungsentwicklung um fast 200 % gesteigert haben und inzwischen bei einer Arbeitslosenquoten von ca. 3,2 % liegen, während der Landkreis nur bei 8,9 % liegt. Diese Entwicklung zusammen mit einer sparsamen Haushaltspolitik sind Schlüssel unseres Erfolges. Der Aufschwung in unserer Gemeinde steht auf einem soliden Fundament. Deshalb wird sich die CDU Großbeeren auch weiter für eine moderne Standortpolitik und solide Finanzen einsetzen," so abschließend Steinhausen weiter.

Freitag, 15.04.2011

Neuer Bären-Kurier erschienen
CDU vor Ort


Bereits seit 9 Jahren wird in der Gemeinde Großbeeren in regelmäßigen Abständen eine Publikation der CDU Großbeeren verteilt.
Jetzt stellte der Gemeindeverband Großbeeren seine bereits 32zigste Ausgabe, des im Gemeindegebiet beliebten "Bären-Kuriers", vor.
"Der Bären-Kurier ist bei vielen, die unser Gemeindeleben verfolgen, gern gesehen und wird auch gern gelesen. Wir haben eher das Problem, dass wir bei jeder Ausgabe leider eine Menge Artikel kürzen oder streichen müssen, da eine 4-seitige Zeitung unseren Kostenrahmen sprengen würde;" erläutert der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen.
"In dieser Ausgabe werden zwei Themen angesprochen, die uns die nächsten Jahren sicherlich begleiten werden:  Die Entwicklung unserer Ortsmitte und die Breitbandentwicklung in unserer Gemeinde. Bei beiden Themen ist die CDU Vorreiter, um hier eine Verbesserung für Großbeeren zu erreichen," so Steinhausen weiter.
Der Bären-Kurier wird als Beilage an alle 3.200 Haushalte im gesamten Gemeindegebiet verteilt.
Zusätzlich wird die Großbeerener Union sich am Ostersamstag, den 23.03.2011 wieder vor Netto, Berliner Straße, den Fragen der Bürger stellen. "Wir werden von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr vor Ort sein. Auch dort wird der Bären-Kurier verteilt werden. Gerade, wenn, wie im Landkreis, Korruption und Vetternwirtschaft um sich greift und die Gefahr besteht die Bürger halten Politik für abgehoben und egoistisch, sind wir da. Keiner der CDU-Vertreter in und aus Großbeeren hat einen finanziellen Vorteil aus seiner Arbeit für das Gemeinwohl. " so der CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen abschließend.

siehe auch:
Bären-Kurier 32

Donnerstag, 07.04.2011

CDU-Anfrage stellt Weichen in den Ortsteilen neu

Immer wieder musste man in den Ortsteilen der Gemeinde Großbeeren im letzten Jahr klagen hören über hoch gewachsenes Gras und nicht gepflegte Dorfauen. Jeder Ortsteil hat einen Gemeindearbeiter, der auf 400-Euro-Basis versucht den Ortsteil „in Schwung zu halten“. Aufgrund der großen Flächen wurde bereits vor einigen Jahren ein Unternehmen damit beauftragt, die Grünlandpflege mit zu übernehmen.
„Es war bereits sichtbar, dass wir mit den 400,- Euro-Kräften, die bisherigen Aufgaben kaum erfüllen können. Die Gemeindearbeiter haben alle weit über das normale Maß ihr bestes versucht, aber es ist einfach zu viel geworden. Der Umfang wurde immer erweitert, aber die Stundenzahl nicht erhöht. Wir haben im Oktober 2010 eine Anfrage an die Gemeindeverwaltung gestellt, mit der Bitte mal durch zurechnen, was es kostet, wenn man anstelle der vier 400,-Euro-Stellen zwei Vollzeitarbeitsplätze schafft.“ Beschreibt der CDU-Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Situation.
Das Ergebnis, dass jetzt präsentiert wurde, war überraschend und führte zu einer Beschlußvorlagen in der Gemeindevertretung. „Durch die erhöhte Stundenzahl und die damit verbundene Reduzierung von Fremdleistungen können wir sogar Geld einsparen,“ erläutert Steinhausen das Ergebnis, dass der Kämmerer der Gemeinde Großbeeren, Uwe Fischer der Gemeindevertretung vorstellte.
Die Gemeindevertretung folgte dem Vorschlag einstimmig „Wir werden in Großbeeren zwei zusätzliche Gemeindearbeiter einstellen und gleichzeitig eine Einsparung realisieren. Die Umstellung wird aufgrund von laufenden Verträgen fließend sein. Bereits in diesem Jahr sollte es zu einer Verbesserung im gesamten Gemeindegebiet kommen;“ so Steinhausen abschließend.

Sonntag, 03.04.2011

Noch kamen die Polizisten aus Ludwigsfelde, bald nicht mehr.
Ein Schreckensszenario für die Region

Anlässlich einer Massenschlägerei am Freitagabend in Großbeeren zwischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bezieht der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, erneut Stellung gegen die Schließung der Polizeiwache in Ludwigsfelde.
Die geplante neue Organisationsstruktur der Brandenburgischen Polizei wird die Polizeiwache in Zossen schließen, die Wachen in Ludwigsfelde und Teltow nur noch als Reviere erhalten. Diese Reviere haben dann bedarfsabhängige Öffnungszeiten in der Regel zwischen 8 und 20 Uhr. Eine Nachbesetzung dürfte die Ausnahme sein. Im Revier beginnen und beenden die Streifenpolizisten ihre Arbeit.
"Es ist der blanke Hohn, wie wenig sich die Landesregierung, um die Sicherheitsbedürfnisse der Bürger schert. So heißt es in der zur Strukturreform eingesetzten Kommission:
Zu erwarten ist, dass im Jahr 2020 rund 40 Prozent der Bevölkerung im Berliner Umland leben und sich damit auf zirka zehn Prozent der Fläche Brandenburgs konzentrieren werden.
Mit der Bevölkerungsentwicklung einhergehend sind strukturelle Veränderungen im Bereich der Kriminalität, der Verkehrsunfälle und der Einsatzlage zu erwarten.
Diese demografiegestützten Szenarien zur künftigen Kriminalitätsentwicklung deuten auf einen Rückgang der Jugend- und Gewaltkriminalität durch die demographische Alterung hin. Lediglich im unmittelbaren Umland von Berlin - ...- ist mit einem Zuwachs zu rechnen.“
"Die Strukturkommission warnt vor einer Zunahme der Kriminalität in unser Region. Jetzt stuft man die Wachen Ludwigsfelde und Teltow zum Revier herunter und schließt Zossen. Wo sollen die Polizisten denn herkommen? Gerade die Vorkommnisse zeigen doch, wie wichtig Präsenz vor Ort ist. Noch kamen die Polizisten aus Ludwigsfelde, bald nicht mehr. Ein Schreckensszenario für die Region. Eine vergleichbare Situation, wenn die Pläne Realität werden, und die Polizei müsste aus Luckenwalde kommen. Wenn die da sind, ist alles vorbei. Kriminalität macht nicht an Landes- oder Kreisgrenzen halt, sie ist dort, wo was zu holen ist. Der Speckgürtel um Berlin bemerkt durchaus ein „Rausschwappen“ der Kriminalität. Die Schutzbereiche im Speckgürtel müssen gestärkt werden, und dazu gehören bei uns Ludwigsfelde, Teltow und Zossen.“

“Es darf nicht zu einem weiteren angedachten, rein auf Einsparungen ausgerichteten, plan- und konzeptlosen Ausdünnen von Polizeipräsens in unserer Region kommen“, so Dirk Steinhausen abschließend.

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rbb nachrichten vom 03.04.2011

Massen-Schlägerei in Großbeeren

Die Polizei im brandenburgischen Großbeeren hat eine Massenschlägerei zwischen einheimischen und Berliner Jugendlichen beendet. Gegen die Beteiligten werde wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs ermittelt, teilte ein Sprecher erst jetzt mit. Die Schlägerei ereignete sich bereits am späten Freitagabend. Zunächst hätten ortsansässige junge Leute drei Berliner Jugendliche mit Migrationshintergrund angepöbelt und angegriffen. Diese hätten daraufhin Verstärkung organisiert. Später sei es dann zu Schlägereien zwischen rund 30 Einheimischen und etwa ebenso vielen Berlinern gekommen. Die Beteiligten waren nach Angaben der Polizei zwischen 13 und 17 Jahre alt.

Samstag, 02.04.2011

Großbeeren benennt Straße zur Justizvollzugsanstalt
Großbeeren ehrt Ernst Stargardt

Der Bau der Berliner Justizvollzugsanstalt Heidering in der Brandenburgischen Gemarkung Großbeeren schreitet voran. Im Jahr 2012 soll das Gefängnis bezugsfertig sein. Was bis dahin fehlte, war ein Straßenname. So hatte die Justizverwaltung von Berlin drei Namensvorschläge geprüft und der Gemeinde empfohlen. Hierzu zählte Gustav Radbruch, Reichsjustizminister in der Weimarer Republik und SPD-Mitglied oder Harald Poelchau, religiöser Sozialist und Gefängnispfarrer, sowie James Hobrecht, preußischer Stadtplaner und maßgeblicher Entwickler der Rieselfeldbewirtschaftung in der Region.
Diese Persönlichkeiten hatten meist einen Bezug zur Justiz oder zum Gefängnis, Hobrecht hatte einen Bezug zu den Rieselfeldern der Region.
"Sicherlich gute Vorschläge, ohne Frage, jedoch fehlte uns der Bezug zu den beiden Länder Berlin und Brandenburg und wenn möglich auch zu unserer Region. Also haben wir als einzigste Partei in Großbeeren einen eigenen Vorschlag präsentiert, der erfreulicherweise einen Mehrheit gefunden hat. Die Straße zur JVA wird also Ernst-Stargardt-Allee heißen." so der CDU Vorsitzender aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. "Ernst Stargardt wurde als gebürtiger Berliner vor dem zweiten Weltkrieg Staatsanwalt in Potsdam, dann von den Nationalsozialisten aufgrund seiner jüdischen Herkunft und aufgrund seines Bekenntnis zum protestantischen Glaubens verfolgt und überlebte diese Zeit nur mühsam. Unter der sowjetischen Militäradministration wurde er zum Oberstaatsanwalt in Potsdam und später, 1946, zum Brandenburgischen Justizminister berufen. Durch die eingeleitete Gleichschaltung der Justiz durch die SED und durch seine Skepsis zu den sogenannten Volksrichtern, (in der sowjetisch besetzten Zone eingesetzten Richtern ohne juristische Ausbildung) musste er, um erneut einer Verfolgung zu entgehen, nach West-Berlin fliehen. Sein Lebensweg zeigt einmal mehr die Geschichte Deutschlands der letzten 150 Jahre in einer Person. Geboren im Kaiserreich, in der Weimarer Republik als Jurist erfolgreich, erst unter den Nazis dann von den Kommunisten verfolgt und kurz vor seinem Tod die Gründung zweier deutscher Staaten miterlebt. Als aufrechter Demokrat, der für seine Überzeugung kämpfte, freuen wir uns ihn mit einem Straßennamen zu ehren." so Steinhausen weiter.

Montag, 28.03.2011

Am Großbeerener "Alten Knacker" geht`s hoch her!!
Die BMX Saison 2011 hat am Spielplatz „Alter Knacker“ begonnen!
 
Bei schönem Wetter kann man sie wieder beobachten, die mutigen Jungs auf ihren fliegenden BMX- Fahrrädern. Ihnen scheint kein Hügel zu hoch und kein Hügel zu steil zu sein, denn ihre Sprünge werden immer weiter, nach dem sie sich ein paar Runden warmgefahren haben. Adrian Hepp vom CDU Gemeindeverband Großbeeren  und sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Bildung,  Jugend, Sport und  Soziales in Großbeeren, besuchte die jungen Sportler am vergangenen Wochenende. „Meine Güte, da fahren die Kinder wirklich runter?“, fragt Hepp in die Runde der zuschauenden Eltern, die ebenfalls etwas besorgt am höchsten Punkt der Bahn stehen. Doch noch bevor er eine Antwort erhält, zeigt ihm sein Sohn Louis den ersten Sprung. Ihm folgen weitere Kinder, die nach eigener Auskunft eine sogenannte „Kette“ springen. „Das ganze sieht schon sehr gekonnt aus, was die 8 bis 11 Jährigen hier präsentieren", kommentiert Hepp weiter. „Jedenfalls macht es den Kindern sichtlich Spaß über die Bahn zu fahren und ein paar Mädchen würden die BMX- Truppe sicherlich noch gut ergänzen“, bemerkt der CDU-Mann abschließend.

Foto: Die jungen Wilden (Quelle: Hepp)

Montag,  21.03.2011

Erste Ideen zum Großbeerener Zentrum entwickelt
Zentrum heißt Begegnung

„Großbeeren hat keine Mitte ? Oder doch ? Wie soll unser Zentrum aussehen ?“, waren die etwas provokanten Fragen des Großbeerener CDU Vorsitzenden Dirk Steinhausen zu Beginn einer Veranstaltung, bei der es um Ideen für die Entwicklung der Ortsmitte Großbeerens ging. Die Veranstaltung fand in der „Alten Molkerei“ in Großbeeren mit dem Ziel frühzeitig sich über Ideen und Möglichkeiten der Gestaltung und der weiteren Entwicklung Gedanken zu machen. Begleitet wurde die Veranstaltung durch den Vorsitzenden des Ausschusses für Bauen, Gemeindeentwicklung und Umwelt, Günter Henkel (CDU).

„Wir starten jetzt eine ergebnisoffene Diskussion zu diesem Thema, hierzu zählt natürlich sich die Vergangenheit anzusehen.“ Erläutert der Vorsitzende, Dirk Steinhausen. Bereits in den letzten 20 Jahren gab es immer wieder Versuche und Ideen die Ortsmitte zu definieren und mögliche Bauprojekte umzusetzen. „Ob Hotelkomplex oder Wohnpark viele Ideen gab es in der Vergangenheit bereits, umgesetzt wurde leider, oder zum Glück, nichts.“ So Steinhausen weiter.
In einer munteren Diskussion merkte man schnell, dass die grundlegenden Ziele einer Entwicklung durchaus von den meisten Teilnehmern geteilt werden. „Zusammenfassend kann man einiges festhalten: Wünschenswert ist es Leben ins Zentrum zu bringen und das Ortsbild zu erhalten, hierzu kamen Ideen, wie zum Beispiel die Etablierung eines Bauernmarktes, wobei der Marktplatz eine multifunktionale Nutzung haben sollte. Weiterhin sollte es eine gewerbliche Nutzung mit einer Wohnbebauung geben. Als gewerbliche Nutzung wären Läden, auf jedem Fall Café’s und Restaurants denkbar. Die Wohnbebauung sollte sich in Richtung betreutes Wohnen, Mehrgenerationshäuser und dergleichen entwickeln. Auch ein entsprechendes kulturelles Angebot sollte vorhanden sein.“ So Steinhausen, der die Diskussionsbeiträge zusammen fasste.

„Zentrum heißt Begegnung, unter diesem Motto sollten wir versuchen weitere Ideen zu sammeln. Im Rahmen, der von der CDU initiierten Gemeindeentwicklungsplanung wird die Ortsmitte weiterentwickelt, vielleicht kann man einen Ideenwettbewerb starten und mehr Bürger zur Mitarbeit begeistern. Eine Zusammenarbeit mit einigen Studenten der Fachhochschulen um zusätzliche Ideen voranbringen, war auch ein Gedanke, den man weiterverfolgen sollte.“ So Steinhausen abschließend. „Wir stehen am Anfang der Entwicklung unseres Zentrums. Ideen sind gefragt.“

Freitag, 18.03.2011

Problem Mitgliedergewinnung
CDU trifft Feuerwehr

Die Großbeerener Feuerwehr hat ein Problem....Immer weniger Bürger finden sich bereit die Feuerwehren bei ihrer notwendigen Arbeit, den Brandschutz in der Gemeinde sicherzustellen, zu unterstützen „Wir, und  damit meine ich alle in unser Gemeinde, müssen uns mehr anstrengen, um  die Anzahl der Mitglieder in der Wehr zu erhöhen. Viele Zugezogene gehen immer davon aus, wenn es brennt und man ruft die 112, dann kommt die Feuerwehr. Ja die kommt, aber es sind die Freiwilligen Kameraden, die ihre Freizeit opfern und sich den Gefahren stellen ein Feuer zu löschen. Da kommt keine Berufsfeuerwehr, sondern der Nachbar, der bereits seit Jahren dabei ist und die Ausbildung durchlaufen hat;“ erläutert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.

Im Rahmen der Aktion „CDU trifft...“ haben sich Mitglieder der  Freiwilligen Feuerwehr Großbeeren, des Fördervereins der Freiwilligen  Feuerwehr und der örtlichen CDU getroffen und über Probleme und Wünsche der Wehren im Gemeindegebiet gesprochen. „Es wurde relativ schnell klar, dass wir ein Problem im Nachwuchsbereich in unseren Wehren haben. Dies ist leider in vielen Feuerwehren in Brandenburg und in unserem Landkreis so. Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr ist zurzeit gegeben, dass es in Zukunft auch so bleibt, benötigen wir mehr Mitspieler, Zuschauer gibt es genug;“ umschreibt Dirk Steinhausen die Situation. In den folgenden Monaten ist geplant die Kommunikation zu erweitern und nach Lösungen zu suchen.

Foto: Feuerwehr Großbeeren (Quelle: Steinhausen)

Donnerstag, 17.03.2011

Parteizeitungen im Fokus
Bären-Kurier mit dabei

Viele Organisationen und Parteien haben ihre eigenen Zeitungen, so auch die CDU Deutschland. In vielen Stufen der Organisation gibt es eigene Magazine. Im letzten Monat wurden die Verbände aufgeforderte mit ihrer Publikation sich einer Jury zu stellen. Diese Jury hat dann die Zeitungen nach den Kategorien Titel, Themen und Gestaltung bewertet. Viele haben mitgemacht, so auch aus unser Region die CDU Großbeeren. In diesem Gemeindeverband wird der bereits seit 9 Jahren bestehenden „Bären-Kurier“ produziert.

„Wenn wir auch nicht gewonnen haben, so zeigt uns der Vergleich mit anderen Zeitungen, wo unser Verbesserungspotential liegt, aber auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind;“ umschreibt der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen, die Teilnahme.

„So schlecht kann es ja nichts sein, immerhin haben wir es auf die Seite des Union Magazins geschafft.“ Bemerkt Dirk Steinhausen abschließend.

Foto: Die Zeitungen und Magazine (Quelle: Union Magazin, März 2011)

Freitag, 11.03.2011

Großbeeren stellt sich Breitbandentwicklung

Das Thema Breitbandanbindung von Kommunen steht bereits seit einigen Jahren im Mittelpunkt. Spätestens mit der Veröffentlichung der Breitbandstrategie der Bundesregierung im Jahr 2009 ist es auch auf Bundesebene weit oben auf der politischen Agenda angesiedelt. Jetzt hat die Bundesregierung vor die Versorgung auf bis zu 50 Mbits/s auszubauen. Hierzu hatte auf dem letzten Bauausschuss der Gemeinde Großbeeren die örtliche CDU einen Antrag eingebracht.
„Die Anbindung an eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur ist für Großbeeren mehr denn je ein entscheidender Standortfaktor,“ erläutert der Vorsitzender der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Motivation des Antrags.
„Wir haben im Gemeindegebiet zwar einige wenige weiße Flecken, aber in Teilbereichen haben wir bereits eine gute Anbindung. Allerdings müssen wir dem technischen Fortschritt Tribut zollen, den für viele Anwendungen wird unsere bisherige Geschwindigkeit in absehbarer Zeit nicht mehr ausreichen. Eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für Wachstum, Innovation und Arbeitsplätze. Die meisten Haushalte und Gewerbetreibenden verfügen bereits über einen Internetzugang. Jetzt gilt es die bestehenden Lücken gerade in den Ortsteilen zu schließen. Für die Menschen, welche in unserer Gemeinde noch immer keinen Breitbandanschluss haben, bedeutet dies einen gravierenden strukturellen Nachteil in der Lebensqualität und im Standortwettbewerb. Unternehmen aus Handel, Handwerk, Dienstleistungen, Tourismus und Gewerbe sind auf schnelle Datenleitungen angewiesen.  Wir wollen, dass jedem privaten Haushalt und Gewerbetreibenden die Möglichkeit geboten werden kann, Breitbandinternet mit einer entsprechenden Bandbreite von mindestens 6 Mbit/s zu nutzen. Hierzu sind die Lücken zu ermitteln und zu schließen,“ so Steinhausen weiter.
Aus Sicht des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sollte ‘die Verfügbarkeit von entsprechend schnellen Datenleitungen für die Zukunftsfähigkeit der Kommunen zu Beginn des 21. Jahrhunderts existenziell sein. In über 1000 Gemeinden existiert jedoch nach wie vor keine oder nur eine unzureichende Versorgung mit Breitbandtechnologie. Fast 25% der Haushalte in den ländlichen Regionen sind immer noch vom schnellen Internet abgeschnitten. In den Gebieten, in denen diese Technologie nicht vorhanden ist, entstehen der lokalen Wirtschaft somit Wettbewerbsnachteile. Dies trifft vor allem die überwiegend im ländlichen Raum angesiedelten mittelständischen Unternehmen, die das Rückrat der deutschen Wirtschaft bilden. Auch das Privatleben der Menschen erfährt Einschränkungen, wenn Ihnen keine adäquate Anbindung an das Internet zur Verfügung steht. Das Internet hat sich zu einem elementaren Bestandteil des Alltagslebens der Bürgerinnen und Bürger entwickelt. Die Nutzung von Videoportalen, sozialen Netzwerken und anderen Angeboten ist ohne eine leistungsfähige Datenleitung kaum möglich.’
Steinhausen ergänzt: „Eine Gemeinde, die auf Wirtschaftsförderung wert legt, kann sich eine weitere Verzögerung in Sachen Breitband Ausbau nicht erlauben.“

Dienstag, 08.03.2011

100 Jahre, 100 Rosen in 100 Minuten


Am 8. März wurde der Weltfrauentag zum hundertsten Mal begangen. Anlässlich diesen Jubiläums war die CDU Großbeeren im Gemeindegebiet Großbeerens unterwegs und hat orangefarbige Rosen verteilt. „Wir hatten zum Gedenktag 100 Rosen und haben gedacht wir brauchen mehrere Stunden. Aber viele freuten sich und so fanden unsere Rosen reißenden Absatz. Innerhalb von 100 Minuten waren die Rosen vergriffen und wir haben vielen Frauen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, aber bei vielen Männern ein schlechtes Gewissen erzeugt,“ erläutert der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„Bei einigen Pärchen gab es deutlich Worte `Die CDU schenkt mir ‘ne Rose und Du hast es schon wieder vergessen’, meinte eine Frau zu ihrem sichtlich betroffenen Mann“, erklärte Dirk Steinhausen schmunzelnd, der zusammen mit Manfred Seelig und dem Fraktionsvorsitzenden in Großbeeren, Günter Henkel, die Rosen im Rahmen einer „CDU vor Ort-Aktion“ verteilte.



Foto: (von rechts nach Links) Günter Henkel und Manfred Seelig (Quelle: Steinhausen)

Samstag, 05.03.2011

Impressionen vom Ehrenamtsempfang


Foto: Ortsvorsteher (2.von rechts) Michael Richter im Kreis der Feuerwehr (Quelle: Hepp)


Foto: Gemeindevertreter haben sichtlich Spaß von links nach rechts. Claudia Blume-Rottenbiller (CDU), ConstanzeKrause (Die Linke), Michael Richter (CDU), Ralf Justawitz (CDU), Bernd Winkelmann (FDP) (Quelle: Hepp)



Foto: Dirk Steinhausen (CDU) und Lothar Schwarz, Gemeindebrandmeister im Gespräch (Quelle: Hepp)



Foto: eine starke CDU-Truppe (von links nach rechts): Manfred Seelig, Peter Wagner, Adrian Hepp, Ralf Justawitz, Dirk Steinhausen, Claudia Blume Rottenbiller und Bürgermeister Carl Ahlgrimm (Quelle: Hepp)

Samstag, 05.03.2011

CDU trifft Kulturverein

In einer für das Jahr 2011 angelegten Aktion der CDU Großbeeren „CDU trifft...“ in der mit vielen kommunalen Gruppierungen, die für eine Gemeinde wichtig sind, Gespräche und Probleme erörtert werden, hat vor einigen Tagen das erste Gespräch stattgefunden. Hierbei traf sich die CDU Großbeeren mit dem Großbeerener Kulturverein.
In einer entspannten Atmosphäre wurde über die Möglichkeiten die Kultur kurz, mittel und langfristig in der Gemeinde gesprochen. Hierbei wurden verschiedene Themenbereich angeschnitten, ob die Entwicklung im Ortskern, zu der die CDU am 17.03.2011 eine Veranstaltung macht, oder zu den örtlichen Denkmälern, in vielen Punkten konnte man sich austauschen und gemeinsame Lösungen suchen. „Wir können in diesem Bereich nur gemeinsam Veränderungen erreichen, die das kulturelle Angebot in unserer Gemeinde stärken. Die Bedeutung für die Kultur wurde durch die Anwesenheit des Bürgermeisters, Carl Ahlgrimm, unterstrichen. Wir starten mit kleinen Schritten und haben weitere Treffen für die Zukunft vereinbart,“ so der Großbeerener CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen.

Mittwoch, 02.03.2011

Abbrecherquoten an den Schulen in Teltow-Fläming problematisch

Vor kurzem hat die Bertelsmann-Stiftung eine Studie vorgestellt in der über 11 % der Jugendlichen die Schule ohne Schulabschluss in Teltow-Fläming verlassen. Jetzt hat das statistische Landesamt neue Zahlen für das letzte Schuljahres vorgestellt und auch hier hat Teltow-Fläming im gesamten Land Brandenburg teilweise die schlechtesten Zahlen aller Landkreise.

An den Oberschulen ist die Abbrecherquote auf über 12 % gestiegen, nur Potsdam hat mit 13 % geringfügig mehr. „Wenn in einem Schuljahr von 371 Absolventen an den Oberschulen, allein 45 junge Menschen die Schule ohne Abschluss verlassen, dann ist das dramatisch.“ Beschreibt der Großbeerener CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen, die Zahlen.
Aber nicht nur die Zahlen der Abbrecher an Oberschulen sind problematisch, auch an den Gymnasien zeigen sich die Probleme. Teltow-Fläming hat die geringsten Anzahl an Absolventen, die mit dem Abitur das Gymnasium verlassen. In den meisten Landkreisen verlassen knapp 90 %, der auf dem Gymnasium befindlichen Schüler, die Schule mit dem Abitur. In Teltow-Fläming sind es nur 80%. „Für unseren Landkreis sind dies alarmierende Zahlen,“ so Steinhausen weiter
„Die Jugendlichen ohne Schulabschluss sehen in eine ungewisse Zukunft, ohne Aussicht auf einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Eine viel zu hohe Zahl betroffener Jugendlicher mit schlechten beruflichen und persönlichen Perspektiven, die künftig auch der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung des Kreises fehlen werden. Da tut mehr und bessere Unterstützung Not“, schätzt Dirk Steinhausen die Situation ein.

Die Forderung des Kreisvorsitzenden der CDU Teltow-Fläming, Danny Eichelbaum, MdL nach „einem Qualitätsmanagement, verbindliche Fortbildungen und Leistungsanreize für die Lehrer,“ unterstützt Steinhausen ausdrücklich. Nur mit motivierten Lehrerinnen und Lehrern kann eine gute Qualität des Unterrichts an den Schulen in Teltow-Fläming gewährleistet werden und die Abwanderung von Lehrern in die PISA-Siegerländer Sachsen, Thüringen oder Bayern verhindert werden. „Unser gesamtgesellschaftliches Ziel muss es sein, die Anzahl der Schulabgänger ohne Schulabschluss deutlich zu reduzieren.“

Samstag, 26.02.2011

Haushaltsentwurf kurz vor Ultimo
Großbeeren beschließt einstimmig neuen Haushalt

Bis zuletzt hatte der Kämmerer der Gemeinde Großbeeren am Kopierer gestanden und den Haushaltsplan für die Gemeindevertretung kopiert.
Kurz vor Beginn gab es dann eine korrigierte Fassung. „Am Ende hatten wir Probleme, da unserer Software keine gerundeten Zahlen aufnehmen wollte“, so Uwe Fischer, Kämmerer der Gemeinde. In den letzten Wochen hatte bereits die Haushaltsgruppe der Gemeindevertreter den ersten doppischen Haushalt der Gemeinde geprüft, so dass eine bereits bearbeitete Fassung in die kommunalen Gremien ging.
„Es war etwas schwieriger als sonst, da die Grundlagen der Aufstellung sich verändert haben. Von der kameralen Haushaltsführung hin zur doppischen Haushaltsführung.“ Erläutert das Mitglieds des Finanzausschusses der Gemeinde, Dirk Steinhausen. Der Vorsitzende des Finanzausschusses, Wolfgang Paul (FDP) stellte dann die Eckwerte des neuen Haushalt vor. „Der Ergebnishaushalt beläuft sich auf fast 12 Millionen, der Finanzhaushalt überspringt die 15 Millionen und wir bekommen keinerlei Zuweisungen vom Land mehr. Der Haushalt hat ein Jahresergebnis von 516.000 Euro.“
„Ja wir haben einen Jahresüberschuss, aber ohne Eröffnungsbilanz und ohne die damit verbundenen Abschreibungen," erläutert Dirk Steinhausen. "Wenn die Abschreibungen in den erwarteten Größenordnung kommen, dann rutschen wir ins Minus. Auch in diesem Jahr ist der Haushalt, ein ‘Haushalt des Verzichts.’“

Am Ende seiner Ausführungen wurde der Haushalt einstimmig beschlossen. Die Eröffnungsbilanz wird innerhalb der nächsten 3 Monate erwartet.

Dienstag, 22.02.2011

Befreiungsschlag für klamme Kommunen
Einigung erweitert Spielraum in Teltow-Fläming

Mit der schrittweisen Übernahme der Altersgrundsicherung (SGB XII) durch den Bund werden die Kommunen von enormen Kosten entlastet.
Die Kommunen begrüßen die Einigung von Bund und Ländern zu den Regelsätzen für Hartz-IV-Empfänger und zum Bildungs- und Teilhabepaket für bedürftige Kinder. Für die Kommunen steht dabei die schrittweise Übernahme der Altersgrundsicherung (SGB XII) durch den Bund im Vordergrund. Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz:
„Mit der schrittweisen Übernahme der Altersgrundsicherung (SGB XII) durch den Bund werden die Kommunen von enormen Kosten entlastet, die aufgrund der demografischen Entwicklung immer stärker aufwachsen. Die jetzt auf Vorschlag der unionsgeführten Bundesregierung vereinbarte Kostenübernahme ist ein Befreiungsschlag vor allem zugunsten der strukturell armen Städte, Gemeinden und Kreise in Deutschland. Konkret ergibt sich daraus allein bis 2015 eine Entlastung der Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland in Höhe von 12,2 Milliarden Euro.

Diese Kostenersparnis wird auch in Teltow-Fläming zu merken sein.
„Sieht man sich so manchen Kreis- oder Gemeindehaushalt an, dann sind die meisten Haushalte „auf Kante genäht". Die Entlastung wird von vielen dankbar aufgenommen. Rot-Grün hatte, ohne für die notwendige Finanzierung bereitzustellen, die Altersgrundsicherung eingeführt. Leider haben sich die Kosten dieser Grundsicherung seit ihrer Einführung im Jahr 2003 verdreifacht und man muss kein Prophet sein, um eine weitere Steigung zu prognostizieren. Ab 2015 werden die Kosten Jahr für Jahr zu 100 Prozent vom Bund getragen werden.“ So der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende, Dirk Steinhausen zu den Ergebnissen.

„Der Präsident des Deutschen Landkreistages (DLT), Landrat Hans Jörg Duppré, ist sich sicher, dass „bei Realisierung der Entlastungen auf der Kreisebene, die für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zuständig ist, könnten die Kreisumlagesätze zugunsten der Gemeinden deutlich gesenkt werden.“ Somit sind erhebliches Kreisumlagesenkungspotenzial vorhanden. Jetzt muss der Kreis seine Sparanstrengungen verstärken, dann können die Gemeinden und Städte im Landkreis entlastet werden, und haben mehr Geld zum Beispiel für Bibliotheken und Sozialarbeit. Damit wird der Spielraum erweitert.“ So Steinhausen zum Kompromiss und den weiteren Entwicklungen.

Freitag, 18.02.2011

Weitere Gewerbeansiedlung in Großbeeren
Jetzt kommen Schuhe

Viele kennen die Fernsehwerbung, wo in einer Kommune ein junges Mädchen sich laut schreiend über ein Paar im Internet bestellte Schuhe freut.
Der Versender dieser Schuhe wird sich jetzt mit einem eigenen Bereich in Großbeeren ansiedeln. Er wird von einem bestehenden Unternehmen eine kompletten Bereich anmieten.
"Der Internethandel ist ein Wachstumsmarkt mit enormen Wachstumsraten. Mögen auch viele den Internethandel verteufeln oder ihn als Modeerscheinung betrachten, die Revolution beim Kaufverhalten ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist davon auszugehen das der Internethandel und damit auch die ihn unterstützende Logistik dynamisch weiter wachsen wird.
Die Ansiedlung zeigt einmal mehr, welche Bedeutung, aber vor allem Qualität das Güterverkehrszentrum Großbeeren hat." unterstützt der örtliche CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen, die Ansiedlung.

"Während der Einzelhandel insgesamt nach der jüngsten Schätzung des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr seine Umsätze um rund 2,5 Prozent steigern konnte, boomt der Internethandel noch immer mit zweistellige Wachstumsraten. Das bringt hier Arbeitsplätze und ist gut für die Region." so Steinhausen abschließend.

weitere Informationen:
Pressemitteilung der IPG Potsdam:
GVZ Großbeeren: Alcaro vermietet zweiten Bauabschnitt an Zalando

Gerade einmal 3 Monate ist es her, dass Alcaro Invest den ersten Bauabschnitt mit 10.800 m² Hallenfläche an docdata fulfilment übergeben hat. Der Logistiker für Onlinehandel hatte Ende Oktober mit rund 150 Mitarbeitern seinen Betrieb für E-Commerce- Marken, wie Zalando und Brands4Friends aufgenommen. Die Zalando GmbH war vom Standort so überzeugt, dass sie den zweiten Bauabschnitt des Alcaro-Logistikparks nunmehr selber angemietet hat. Der stark expandierende Anbieter für Schuhe und Fashion im Internet hat eine Logistikfläche von 7.500 m² bezogen. Damit werden im Logistikpark im GVZ Berlin Süd Großbeeren nun insgesamt 33.000 m² Regalfläche für die Logistik und das Fulfilment des E-Commerce genutzt. Die Baugenehmigung für den 10.800 m² großen dritten Bauabschnitt wurde bereits erteilt, so dass hier innerhalb weniger Monate weitere hochwertige Logistikflächen angeboten werden können. Udo Büntgen-Hartmann, Geschäftsführender Gesellschafter Alcaro Invest, hatte schon im Rahmen der Feierlichkeiten zum 15-jährigen Bestehen des GVZ Großbeeren für die Zukunft ein klares Bekenntnis zum Standort gegeben. "Meine Aussage von der 15-Jahr Feier kann ich in Anbetracht der Vermietung nur bekräftigen. Wenn die Erweiterungsflächen im GVZ Baureife haben, stehen wir sofort als Investor und Projektentwickler zur Verfügung", so Büntgen-Hartmann.

Mittwoch, 16.02.2011

CDU Großbeeren begrüßt Gesetzesänderung
Novelle des Bundes-Immissionsschutzgesetzes schafft mehr Familienfreundlichkeit

Anlässlich der Veränderung der Novelle des Bundes-Immissionsschutzgesetzes durch das Bundeskabinett bemerkt der Vorsitzende der CDU Großbeeren; Dirk Steinhausen:

„Mit der beschlossenen Veränderung ist ein weiterer Schritt in Richtung zu einer kinderfreundlicheren Umgebung gegangen worden. Mit der Veränderung des Lärmschutzrechts wird sichergestellt, dass Kinderlärm im Regelfall nicht als schädliche Umwelteinwirkung gewertet wird.
Gerade in unserer Gemeinde, die bereits zweimal als „kinder- und familienfreundliche Gemeinde in Brandenburg“ ausgezeichnet wurde, brauchen wir ein „Miteinander“ der Generation. Während andere Gemeinden eher über eine Reduzierung des Angebotes für Kinder und Jugendliche nachdenken müssen, hat die Gemeinde Großbeeren auf Grund ihres Zuzugs permanent die Rahmenbedingungen anzupassen. Wir haben in den letzten Jahren bereits eine Menge in den Ausbau der sozialen Infrastruktur investiert und werden auch weiterhin diesen Ausbau forcieren. So ist der Ausbau der Kita Ulmenstraße und auch der Schulausbau für uns nur eine Frage der Zeit, wann die Haushaltsmittel dafür zur Verfügung stehen.
In einer jungen Gemeinde, wie Großbeeren, ist es wichtig, dass Kinder als Bereicherung für die Gesellschaft verstanden werden. Die beschlossene Gesetzesänderung unterstreicht diesen Gedanken.“

Dienstag, 08.02.2011

Leserzuschrift

„Mister Gorbatschow – tear down this wall“ – Gedanken zum 100. Geburtstag von Ronald Reagan

Vor wenigen Tagen, am 6.Februar wäre der ehemalige amerikanische Präsident Ronald Reagan 100 Jahre alt geworden.
Ein  Anlaß, der auch in Blankenfelde-Mahlow, Großbeeren und allen anderen Gemeinden, die einstmals an der Grenze zum Westen Berlins lagen, durchaus der Beachtung wert wäre.
Nicht nur ganz Europa, Deutschland und Berlin, sondern besonders auch die ehemaligen Grenzgemeinden um Berlin herum haben Ronald Reagan überaus viel zu verdanken.
Ohne ihn könnten die Menschen heute möglicherweise nicht so ungehindert von und nach Berlin fahren oder in Europa hin- und her reisen. In manchen Gemeinden ist ca. die Hälfte der heute dort lebenden Bevölkerung erst nach der Öffnung der Mauer aus dem Westen zugezogen. Vielfach sind die Voraussetzungen dessen in Vergessenheit geraten.

Mit seiner standhaften Politik gegen die Raketenaufrüstung der damaligen Sowjetunion, die ihren Niederschlag im sog. NATO-Doppelbeschluß der späten achtziger Jahre fand, bewirkte er im Kreml einen völligen Paradigmenwechsel. Die zunehmend an Boden gewinnende Politik des friedlichen Ausgleichs und der Kooperation zwischen den Supermächten machte schließlich die Teilung Europas, Deutschlands und Berlins überflüssig. Wer das nicht erkannte und hier zu spät kam, wie das SED-Regime, den bestrafte schließlich das Leben.  Ronald Reagan brachte durch seine Politik, die ganz besonders von Grünen und der Linken in  Deutschland seinerzeit massiv bekämpft wurde, wieder Bewegung in das vom Status quo gelähmte Verhältnis zwischen Ost und West. Sie rüttelte auf, wo die Teilung schon als gleichsam das Ende der Geschichte in den Köpfen verinnerlicht worden war.

Mit seiner Rede vom 12.Juni 1987 vor dem Brandenburger Tor forderte Reagan den sowjetischen Staats- und Parteichef  öffentlich auf, die Mauer abzureißen: „Mister Gorbatschow – tear down this wall“. Diese Worte stehen am Beginn eines der wohl größten Umbrüche der Nachkriegszeit in der europäischen Geschichte. Sie zeigten die Vision eines ungeteilten Europas auf, für das Berlin nur stellvertretend stand. Ohne Reagans Politik, die in diesen Worten auf den knappsten Nenner gebracht wurden, hätte die Bürgerrechtsbewegung in der damaligen DDR ihre spätere Wirkung gar nicht entfalten können. Nur wenige begriffen damals, welche Bedeutung sie haben würden. Skepsis dominierte und der Präsident musste sogar vor zahlreichen Störern von der Polizei geschützt werden.

Foto: Rede Ronald Reagans vor dem Brandenburger Tor, 12. Juni 1987
(Quelle: Klaus Lehnartz/Bundespresseamt (14320))
 .
Der damalige amerikanische Gesandte, John Kornblum, hat kürzlich anlässlich einer Veranstaltung in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen darauf hingewiesen, dass diese Rede auch ein Appell an die damalige Bundesregierung gewesen sei, die in jedem Gedanken an die Wiedervereinigung und Mauerfall eine Provokation der UdSSR befürchtete und allen Ernstes erwog, mit den Sowjets über ein Ende des Viermächtestatus von ganz Berlin zu verhandeln. Dagegen musste Amerika seine Stimme erheben und das Tor wieder aufstoßen zu einem neuen Denken über die Teilung hinaus. Wir haben also allen Anlaß, Ronald Reagan posthum unsere Dankbarkeit zu bekunden und ein Zeichen dessen zu setzen.
In Blankenfelde-Mahlow, stellvertretend für alle anderen ehemaligen Grenzgemeinden, sollten wir angesichts der historischen Bedeutung Ronald Reagans überlegen, eine bedeutende Straße oder einen Platz nach ihm zu benennen. Was Berlin bis heute nicht fertig gebracht hat, sollte uns gelingen. Mein Vorschlag: Nennen wir doch den Ernst-Thälmann-Platz in Mahlow in Ronald-Reagan-Platz um.
Sinnvoll wäre es auch, am ehemaligen Grenzübergang nach Lichtenrade eine Gedenktafel oder einen Gedenkstein für Ronald Reagan zu errichten.

Dr.Roland Hahn, Blankenfelde

Sonntag, 06.02.2011

Safer Internet Day
Eltern müssen ihre Kinder unterstützen

Jedes Jahr rückt der Safer Internet Day das Thema Sicherheit im Internet und in den neuen Medien weltweit in den Fokus.
In diesem Jahr findet der auf Initiative der Europäischen Kommission und des europäischen Insafe-Netzwerkes gegründete Aktionstag am 8. Februar statt. Ziel ist es, möglichst viele Institutionen, Schulen, Unternehmen, etc. dazu zu bewegen, sich mit eigenen Aktionen an diesem Tag zu beteiligen.
Einige Aktionen finden auch in Brandenburg statt, so zum Beispiel: Unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten findet im Brandenburgischen Landtag zum europaweiten Safer Internet Day (SID) ein Aktionstag statt. Zur zentralen Veranstaltung in Potsdam kommen Schüler (Altersgruppe 14 bis 15 Jahre) aus ganz Brandenburg in den Landtag und können in Dialogrunden an verschiedenen Stationen mit Experten über die Themen Internet-Abzocke, Hass im Netz, Illegale Downloads, Cyber-Mobbing, Sicherheit und Datenschutz im Netz diskutieren und sich informieren.
„Letztlich geht es bei allen Medien um eine verantwortungsvolle und sichere Nutzung.“ Unterstreicht der CDU Vorsitzende Großbeeren, Dirk Steinhausen, der bereits kurz vor Weihnachten der örtlichen Schule online Material zur Verfügung gestellt hat.

Steinhausen weiter: “Mehr als 40 Millionen Deutsche besitzen einen Computer mit Internetzugang. Früher oder später möchten Kinder Erfahrungen mit dem weltweiten Netz sammeln. Wir Eltern müssen uns dieser Tatsache stellen. Was vielen Eltern Kopfzerbrechen bereitet, sind die Gefahren, die im Netz lauern. Indem Sie Ihr Kind entsprechend unterstützen, können Sie diesen jedoch entgegenwirken. Nutzen Sie die Möglichkeiten sich zum Beispiel unter klicksafe.de selber zu informieren. Auch unter CDU-grossbeeren.de werden die Ratgeber zum Abruf bereit stehen.“


Abrufinformationen (Achtung !! Datenmengen sind teilweise sehr hoch):
Eltern Tipps (818 KB)
Tipps für Jugendliche (1,54 MB)
Spielregeln im Internet (1,76 MB)
Leitfaden zum Schutz der Privatsphäre in Facebook (4,60 MB)
weitere
Infos:


Dienstag, 01.02.2011

CDU ruft regionale Unternehmen auf Stipendien zu vergeben
Deutschlandstipendium auch für kleine Betriebe erschwinglich

Bis zu 10.000 engagierte und begabte Studenten sollen 2011 gefördert werden.
Die Humboldt-Universität zu Berlin hat den Startschuss für das Deutschlandstipendium gegeben, mit dem bundesweit bis zu 10.000 engagierte und begabte Studenten in diesem Jahr gefördert werden sollen.
Hierzu erläutert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen:

„Mit dem Deutschlandstipendium schafft der Gesetzgeber jetzt den Einstieg in die Förderung von jungen Menschen. Es sind 10.000 Stipendien im ersten Jahr möglich. Die Stipendien sind bewusst so konzipiert, dass sie auch für kleine und Kleinstbetriebe attraktiv und erschwinglich sind." Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Kretschmer: "150 Euro im Monat bzw. 1.800 Euro im Jahr kostet das Stipendium einen privaten Geldgeber, die andere Hälfte stockt der Bund auf - die Stipendiaten erhalten so 300 Euro monatlich. Damit kann jeder Betrieb auch in ländlichen Regionen einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten, engagierte Studenten frühzeitig für seine Branche interessieren und mit den Hochschulen stärker Hand in Hand arbeiten."
Steinhausen ergänzt: "Dies ist für unsere regionalen Betriebe in Teltow-Fläming eine Chance frühzeitig „gute“ Leute an sich zu binden. Insbesondere die Unternehmen im Norden des Landkreises mit den Schwerpunkten Logistik und Automobilproduktion sind aufgerufen das Angebot mit Leben zu erfüllen. “

Zum Hintergrund:
Das Stipendium wird einkommensunabhängig vergeben und nicht auf das BAföG angerechnet. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch die Hochschulen vor Ort. Neben den bisherigen Leistungen in Schule und Studium sollen auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Umstände Auswahlkriterien sein. Deutschland verfügt bislang über keine Stipendienkultur. Während es in den USA selbstverständlich ist, dass begabte Studenten von ihrer Hochschule, von Unternehmen oder von Ehemaligenvereinen ein Stipendium erhalten, kommen hierzulande weniger als drei Prozent aller Studierenden in den Genuss eines privaten oder öffentlich geförderten Stipendiums. Angesichts der über zwei Millionen Studierenden in Deutschland sind drei Prozent Stipendiaten eine verschwindend geringe Zahl. Rund 20.000 dieser Stipendien in Deutschland kommen derzeit vom Staat, der Stipendien über die Begabtenförderwerke wie Konrad-Adenauer- oder Heinrich-Böll-Stiftung für begabte und gesellschaftlich engagierte Studierende finanziert. Der andere Teil der Stipendien kommt von privaten Förderern. Die Stipendiaten werden von den Hochschulen ausgewählt und einkommensunabhängig - bei BAföG-Beziehern zusätzlich - mit 300 Euro pro Monat von privaten Geldgebern (Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen) und vom Bund gefördert.

Samstag, 29.01.2011

CDU-Klausurtagung
Verantwortung übernehmen – verlässliche Finanzplanung fortsetzen

Zu ihrer diesjährigen Klausurtagung trafen sich die Mitglieder der CDU-Fraktion am vergangenen Wochenende im Dorfgemeinschaftshaus Kleinbeeren. In Ruhe wurde im Gemeindevorstand die Haushaltslage beraten sowie die weitere Entwicklung Großbeerens.
Insbesondere die kommunalen Bauvorhaben wurden diskutiert. Ob Schulausbau oder Ausbau Feldstraße langfristig muss die Gemeinde eine Menge Geld in die Hand nehmen, um die Infrastruktur auf dem vorhandenen hohen Niveau aufrechtzuerhalten. „Wir haben bisher viel erreicht. Einige Punkte stehen sicherlich im Jahr 2011 im Fokus. Hierzu zählen die Themenbereiche ÖPNV, Feuerwehr und die Gemeindeentwicklungsplanung. Eine dazu verlässliche Finanzplanung ist die Voraussetzung unsere Ziele umzusetzen,“ so der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen.
In einem kurzen Rückblick zog Fraktionsvorsitzender Günter Henkel eine positive Bilanz. „Neben der Arbeit am von der CDU iniziierten Gemeindeentwicklungsplan oder der Einrichtung verschiedener Arbeitsgruppen haben wir viele sinnvolle Projekte auf den Weg gebracht.“

„Die Klausurtagung hat gezeigt, dass die Kommunalpolitiker der CDU mit Freude zur Sache gehen, denn schließlich soll es darum gehen, Großbeeren voranzubringen“, zog der Parteivorsitzende Dirk Steinhausen ein positives Fazit der Tagung.

Foto: Günter Henkel und Peter Wagner im Hintergrund Michael Richter (Quelle: Steinhausen)

Freitag, 28.01.2011

Impressionen Neujahrsempfang 2011 im Bahnhof Luckenwalde

Bild: Kreisvorsitzender Danny Eichelbaum begrüßt die Gäste (Quelle: Günther)

Foto: Zahlreiche Gäste waren gekommen (Quelle: Günther)

Foto: Trebbiner Bürgermeister Thomas Berger und Dirk Steinhausen (Quelle: Günther)

Donnerstag, 27.01.2011

CDU Fraktion bei der Arbeit

Montag, 24.01.2011

Zweite Bürgerbeteiligung zum Gemeindeentwicklungsplan durchgeführt
Verbesserungen im ÖPNV gefordert

„Großbeeren 2020 - Wie soll unsere Gemeinde aussehen?“ Diese Frage nannte der Stadtplaner Uwe Rilke von der Planungsgruppe 4 (P4) als Ausgangspunkt für die Gemeindeentwicklungsplanung der Gemeinde Großbeeren. Circa 85 Bürger waren in den Gemeindesaal gekommen und lauschten dem Vortrag.
Das Unternehmen P4 ist von der Gemeinde mit der Erstellung dieser Planung beauftragt worden, die nach Aussage von Rilke schon einmalig ist und, da dies eine Gemeinde betrifft, die laut der Landesplanung in den nächsten 20 Jahren auf über 10.000 Menschen wachsen soll. Es ist ungewöhnlich, da für die meisten Gemeinden in Brandenburg eher ein Bevölkerungsrückgang prognostiziert wird. Zu Beginn haben drei Arbeitsgruppen für unterschiedliche Bereiche sich mit inhaltlich zusammengefassten Themen aus den Handlungsfeldern der zukünftigen Gemeindeentwicklung befasst.
So hatte der Arbeitskreis 1 sich mit dem Themenbereich „Ortsteilentwicklung, Identität und Wohnen“ zu beschäftigen, der Arbeitskreis 2 hat die Bereiche „Freizeit, Landschaft und Umweltmanagement“ bearbeitet. Der Arbeitskreis 3 sollte „Gewerbe, Einzelhandel und Gartenbau“ weiter entwickeln.

Der Gemeindeentwicklungsplan, der auf Initiative der CDU/FDP Koalition in der Gemeindevertretung Großbeeren erstellt wird, klärt die Zukunftsfragen der Gemeinde. Wie wollen wir uns in den nächsten 20 Jahren weiterentwickeln? Wo und mit welchen Profilen wollen wir unser Zusammenleben in der Gemeinde gestalten?“
Während des Vortrags wurden Möglichkeiten der Entwicklung aber auch kommende Konflikte beschrieben und diskutiert.
Nach den ersten Bürgerbeteiligungen sind einige Anmerkungen eingeflossen. Viele Bürger stellten Fragen zu den drängendsten Problemen. So waren die Flugrouten, aber auch das Sorgenkind „Osdorfer Straße“ ein Thema. Es gab mehrere Nachfragen zur Verkehrsproblematik. Dazu erläuterte der Bürgermeister Carl Ahlgrimm einiges, so dass die CDU/FDP Koalition bereits vor Monaten einen Antrag zu einer möglichen Bus-Ortslinie zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs eingebracht hat. „Ein Teil eines Verkehrskonzept ist der ÖPNV, eine Baustelle, an der wir arbeiten,“ unterstreicht der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen. „Mögliche Rad- und Fußwege sind bereits in den Planungen enthalten. Vieles zur Besserung der Verkehrsströme ist im Rahmen des GEPs bearbeitet worden. Ziel ist und bleibt die Belastung mit Schwerlastverkehr so gering wie möglich zu halten.“

Zum Thema ÖPNV und Schülerverkehr merkte man mehrere unzufriedene Bürger. „Wir haben bereits vor einiger Zeit schon versucht hier Veränderungen zu erreichen. Kritisch wurde insbesondere der Schülerverkehr über die Kreisgrenzen hinweg gesehen. Für Schüler, die nach Teltow oder Kleinmachnow müssen, sind die Angebote dürftig. Aber auch in Richtung Blankenfelde-Mahlow, also innerhalb des Landkreises, kann man noch eine Menge verbessern. Vieles scheitert an der mangelnden Flexibilität des VTFs.“ So Steinhausen weiter.
Die nächsten Projektschritte sind der Abschluss eines Leitbildes und die Definition von Einzelprojekten.

Samstag, 22.01.2011

CDU begrüßt Teilnahme regionale Betriebe auf der Grünen Woche in Berlin

Tourismus und die Vermarktung regionale Produkte gelten als Wachstumsmärkte der nächsten Jahre. Umso erfreulicher ist es das immer mehr Unternehmen die Möglichkeiten der Grünen Woche nutzen, um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. So stellt das Schloss Diedersdorf sich seit 1997 auf der Internationalen Grünen Woche vor. Auch im Jahr 2011 liegen hierbei die Schwerpunkte auf der Präsentation der hauseigenen gepflegten regionalen ländlichen Küche. „Die touristische Vielfalt und qualitativ gute Angebote tragen erheblich zur Attraktivität der Gemeinde Großbeeren nach innen und außen bei“, erläutert der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen.

„Die positive Darstellung der attraktiven Ziele in Großbeeren sorgen nicht nur für kontinuierlich steigende Übernachtungszahlen in den letzten fünf Jahren, sondern beeinflussen durchaus auch die eine oder andere positive Entscheidung bei Firmenansiedlungen,“ so Steinhausen weiter.

Ein weiteres Unternehmen was die Grüne Woche zur Eigendarstellung nutzt, ist die Lehranstalt für Gartenbau und Floristik in Großbeeren (LAGF). Zusammen mit weiteren Partnern haben die Gärtner ihre Pforten zum - ErlebnisGarten - auf der Internationalen Grünen Woche 2011 geöffnet. Hier können Gartenfreunde über Gartenbau, Pflanzen, Parks sowie grüne Berufe informieren. Der Besucher kann erleben, wie junge Menschen für ihre Schule einen eigenen Garten anlegen, wofür die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 (DGG) sowie das Schulumweltzentrum Mitte (SUZ), die Lehranstalt für Gartenbau und Floristik in Großbeeren (LAGF) und die Peter-Lenné-Schule OSZ Agrarwirtschaft sorgen. Die LAGF ist eine von den Ländern Brandenburg und Berlin getragene Bildungseinrichtung. Ihr obliegt die Aus-, Weiter- und Fortbildung von Gärtnern und Floristen und am Gartenbau Interessierten.

„Die Lehranstalt baut auf eine langen Tradition und gehört zu Großbeeren. Bereits 1823 wurde der Verein zur Beförderung des Gartenbaus gegründet und Anfang des 20. Jahrhunderts begann man mit umfangreichen Untersuchungen auf den Moorversuchsflächen in Großbeeren,“ so Steinhausen abschließend.

Montag, 17.01.2011

LKW-Ladung Computerschrott am Straßenrand entdeckt
Umweltsünden beklagt

„Da können wir jetzt mal die Kripo holen.“ Mit diesen Worten eröffnet der Ortsbürgermeister von Heinersdorf, Ralf Justawitz (CDU), die Fragerunde an die Verwaltung der Gemeinde Großbeeren im Rahmen der Ortsbeiratssitzung im Ortsteil Heinersdorf.
Am Rande der alten B101 haben Unbekannte eine LKW-Ladung Computerschrott einfach an den Fahrbandrand gekippt. „Diese Menge lässt auf einen LKW schließen,“ umschreibt Justawitz die Situation. Uwe Fischer, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren, versprach Abhilfe. „Wir melden das jetzt erst mal der Umweltstreife des Landkreises und dann sehen wir weiter.“ Der Gemeindevertreter Dirk Steinhausen (CDU), ebenfalls anwesend bei der Ortsbeiratssitzung, unterstreicht: „Diese Umweltsünden sind das Letzte. Da schmeißen Firmen, weil diese Mengen keine Privatperson wegschmeißt, ihren Elektroschrott, alte Monitoren und ausgeschlachtete Computer einfach auf die Wiese. Man kann nur hoffen, dass jemand etwas gesehen hat und man dieser Umweltsünder habhaft wird.“

Foto: (von links nach rechts) Ralf Justawitz, Ortsvorsteher von Heinersdorf, und Dirk Steinhausen, Gemeindevertreter (Quelle: privat)

Samstag, 15.01.2011

Lekkerland hat eröffnet
CDU begrüßt Entscheidung

Bereits im September 2009 kündigte der Großhändler Lekkerland an sich auf 40.000 Quadratmeter mit einem Logistikzentrum in Großbeeren anzusiedeln. Jetzt am Freitag war es endlich soweit. Das Logistikzentrum ist im Beisein des Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) eröffnet worden.
Nach Angaben der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) investierte Lekkerland 16,7 Millionen Euro in das neue Logistikzentrum. Dabei wurde das aus Frechen in Nordrhein-Westfalen stammende Unternehmen mit 4,9 Millionen Euro durch die ILB unterstützt.
Bereits bei der Investitionsentscheidung erläuterte Kay Schiebur, Vorstand Einkauf und Logistik der Lekkerland AG & Co. KG: „Unsere Wahl ist auf Großbeeren gefallen, weil das Gelände zum einen durch seine Lage und seinen Zuschnitt den Anforderungen an einen optimalen Logistikstandort gerecht wird." Eine Ansiedlung, die noch zu Zeiten des CDU Wirtschaftsministers Ulrich Junghanns begleitet wurde, wie der örtliche CDU vorsitzende, Dirk Steinhausen, hervorhebt.
"Die  Ansiedlung ist einen Beleg für die Attraktivität der deutschen Hauptstadtregion", so Steinhausen weiter. „Es zeigt sich erneut, wie zugkräftig Großbeeren für namhafte Investoren ist. Diese Ansiedlung ist eine gute Botschaft für die Region. Sie ist zugleich ein Signal, das Zuversicht schafft und Mut macht, sie stärkt die Wirtschaftskraft und sie schafft Arbeitsplätze.“

Mittwoch, 13.01.2011

Gemeinsame Presseerklärung der
CDU Verbände Ludwigsfelde, Großbeeren und Blankenfelde-Mahlow 

Fauler Kompromiss der SPD zum Schallschutz für den BBI 

Als faulen Kompromiss bezeichnen die drei CDU Verbände als Hauptbetroffene zum BBI die geplante Lärmabgabe. Einmal abgesehen davon, dass die Gelder dafür erst einmal eingesammelt werden müssen, ist die SPD von ihrer Forderung nach einem umfassenden Lärmschutz für die Nachtstunden von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr abgerückt.
Im Kreistag von Teltow-Fläming hatte sich die SPD mit einem gemeinsamen Beschluss noch für ein umfassendes Nachtflugverbot eingesetzt. Eine Lärmabgabe nach dem Wiener Modell ist für die Gemeinden eine Option für die Zukunft, aber kein Beitrag für den Lärmschutz des BBI. Eine Lärmabgabe kann aber eine strenge Beschränkung des Nachtflugs (mindestens vergleichbar mit Tegel) nicht ersetzen. Der Vorschlag der SPD, dass für die nördlichen Start- und Landebahn während dieser Zeit kein Flugverkehr stattfinden soll, stellt keine wirkliche Lösung dar. Nachtflugbetrieb nur auf der Südbahn zeigt eher die Unkenntnis des Vorschlags. Denn in Richtung Osten startende oder aus dieser Richtung landende Flugzeuge verlärmen auf der Südbahn mehr Menschen als auf der Nordbahn.
Gleichzeitig verwiesen die drei Vorsitzenden darauf, dass das geforderte strikte Flugverbot von 24 bis 5 Uhr längst höchstrichterliche Realität ist. Hier geht es nur um die drei Stunden zusätzliche Nachtruhe, die in den sogenann-ten Randzeiten mit dem Planergänzungsbeschluss geregelt werden sollen.
Der BBI wurde für ein paralleles Start- und Landeverfahren geplant und gebaut. Da für parallele Startverfahren der BBI noch nicht ausgelastet ist, ist die Wirtschaftlichkeit des BBI mit Parallelstarts von beiden Landebahnen täglich ab 6.00 Uhr erfüllt. Der Schallschutz für diese Voraussetzungen muss durch ein zu beschließendes Schallschutzsonderprogramm der Landesregierung durchgesetzt werden. Ebenso lehnen die drei CDU Verbände den vom BVBB geforderten Baustop für den BBI ab. Dazu sind der Bau und die vertraglichen Vereinbarungen zu weit fortgeschritten und wir wollen nicht das Risiko eingehen, dass gegen die Länder Berlin, Brandenburg und dem Bund auch noch Schadenersatzforderungen geltend gemacht werden.

Blankenfelde-Mahlow        Großbeeren            Ludwigsfelde
Michael Wolny            Dirk Steinhausen        Detlef Helgert         

Mittwoch, 05.01.2011

Gedanken zum Jahr 2011

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute für 2011, Gesundheit, Glück, Erfolg und vor allem Gottes Segen!
Dieser Jahreswechsel fällt in eine für unser Land und für unsere Partei entscheidende Zeit. Es geht um die Frage, ob Deutschland auch in Zukunft ein starkes Land bleibt.

Die Ausgangslage dafür ist gut: Die unionsgeführten Bundesregierungen haben Deutschland erfolgreich aus der Krise geführt.
Und zumindest auch in unserem beschaulichen Großbeeren ist die CDU die treibende Kraft in unserer Gemeinde.
Die Wirtschaft wächst wieder rasant. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, neue Arbeitsplätze entstehen. Die Arbeitslosigkeit ist mit knapp drei Millionen so niedrig wie seit Anfang der 90er Jahre nicht mehr.
Die steigende Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze und die Tarifabschlüsse mit ihren Lohnerhöhungen zeigen: Die Menschen profitieren vom Aufschwung.
Für diese gute Entwicklung sind Arbeitnehmer, Gewerkschaften und Arbeitgeber, aber eben auch die Politik mit klugen Maßnahmen des Brückenbauens für Unternehmen und Arbeitsplätze verantwortlich.
Wir dürfen auch festhalten: Die Soziale Marktwirtschaft hat sich in Deutschland bewährt. Keine Industrienation ist so gut durch die Krise gekommen wie Deutschland. Im Ausland herrscht Bewunderung und Interesse, wie wir das geschafft haben. Dort wird vom „German Jobwunder“ gesprochen.
Darauf können wir stolz sein. Lassen Sie uns gemeinsam mit diesen Erfolgen für die Politik unserer CDU werben!

Wir haben viel getan, um derartige Krisen künftig zu verhindern: Die Finanzmärkte sind heute schon besser reguliert als vor der Krise. Managergehälter und Boni sind nun an nachhaltige Erfolge gebunden. Es gibt heute mehr Anreize für längerfristiges Denken.
Und wir arbeiten dafür, die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft weltweit zu verankern. Denn die Soziale Marktwirtschaft als staatlich gehütete Ordnung der Freiheit in Verantwortung steht für beides: Für Regeln und Werte, für Rahmenordnung und Moral.
Um die Stabilität unserer Währung und damit unseren Wohlstand zu sichern, haben wir die Hilfen für Griechenland und Irland sowie den Euro-Schutzschirm mitgetragen.
Gleichzeitig haben wir dafür gesorgt, dass die betroffenen Staaten harte Sparprogramme vorweisen mussten, um Hilfe zu erhalten. Denn für uns in der CDU ist klar: Wir bekennen uns zur Europäischen Union und leisten unseren Beitrag, um die Stabilität des Euro zu schützen. Im Gegenzug müssen dafür aber auch unsere Vorstellungen von solidem Wirtschaften in der Europäischen Union verankert werden, damit die Europäische Union insgesamt gestärkt wird.
Dazu gehört ein Rettungsmechanismus mit der Möglichkeit einer Beteiligung der privaten Gläubiger, der für die Zeit ab 2013 beschlossen ist. Das war Ende 2010 noch ein großer Verhandlungserfolg unserer Kanzlerin in Brüssel.

Wir haben in 2010 im Herbst der Entscheidungen wichtige Beschlüsse herbeigeführt, um den wirtschaftlichen Aufschwung zu verstetigen. Und die Weichen dafür zu stellen, dass Deutschland auch in Zukunft ein starkes Land bleibt.

Deutschland ist ein Industrieland. Ein großartiger Mittelstand ist Rückgrat unserer Volkswirtschaft. Starke Konzerne halten im weltweiten Wettbewerb mit. Wir als CDU wollen, dass es so bleibt.
Ein Industrieland braucht eine gesicherte, saubere und bezahlbare Energieversorgung. Unser Energiekonzept sieht die umweltfreundlichste und effizienteste Energieversorgung weltweit vor. Dabei sind Kernkraft, Kohle und Gas Brückentechnologien in das Zeitalter der erneuerbaren Energien. Nicht mehr und nicht weniger.
Dieses Energiekonzept ist zugleich ein Innovationskonzept. Wir wollen führend sein bei den Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien. Das ist eine Zukunftsbranche, in der neue hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen werden!
Wer die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien will, muss auch die Energienetze ausbauen. Dazu sind andere Parteien nicht bereit. Deshalb würden andere Parteien die Energiewende auch nicht hinkriegen.
Dazu braucht es nämlich mehr als nur die Vision. Dazu braucht es die Wirtschaftskompetenz der Union. Dazu braucht es unsere Kompetenz, Dinge auch umzusetzen. Und dazu darf man keine St.-Florians-Partei sein wie die Grünen: Global denken – lokal schwenken, nämlich Protestplakate!
Das alles erleben wir ja in Stuttgart: SPD und Grüne ducken sich weg. Die CDU stellt sich der Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger von notwendigen Schritten für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu überzeugen.

Dazu gehört auch ein exzellentes Bildungssystem: Wenn wir es nicht schaffen, ein Land erstklassiger Bildung und Ausbildung zu bleiben, werden wir die Zukunft nicht gewinnen.
Deshalb geben wir trotz Haushaltskonsolidierung jedes Jahr drei Milliarden Euro mehr für Bildung und Forschung aus.
Was wollen die anderen? SPD, Grüne und Linke wollen vor allem die Gymnasien abschaffen, damit nur ja keiner mehr hervorsteche. Gleichmacherei wird den unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten unserer Kinder nicht gerecht! Wir stehen für individuelle Förderung und ein gegliedertes Schulsystem!

Auch als Partei werden wir uns in diesem Jahr noch einmal ausführlich mit dem Thema Bildung beschäftigen. Wir haben beim Bundesparteitag in Karlsruhe vereinbart, eine entsprechende Kommission einzusetzen, die für unseren kommenden Bundesparteitag in Leipzig ein Bildungs-Programm erarbeiten wird.
Bildung und Arbeit – das sind die Felder, auf denen sich die Gerechtigkeit unserer Gesellschaft entscheidet. Und auf denen sich entscheidet, ob wir auch künftig in diesem Land gerne leben und eine gute Zukunft haben.

Ziel unserer Politik ist, so viele Menschen wie möglich in Arbeit zu bringen.
Das gilt ganz besonders für Menschen, die schon sehr lange arbeitslos sind. Es geht nicht darum, Langzeitarbeitslosigkeit möglichst gut auszugestalten. Teilhabe am Arbeitsleben schnell wieder zu ermöglichen: Das heißt für die Union soziale Gerechtigkeit!
Wie vom Verfassungsgericht gefordert, haben wir den sogenannten Regelsatz transparent und nachvollziehbar berechnet. Denn zu sagen, was der Grundbedarf ist, und warum, das hatte Rot-Grün versäumt.
Aber wir haben auch gleich die Tür zu neuen Chancen weiter geöffnet und Sachleistungen für die Bildung von Kindern in Hartz-IV- und in Geringverdiener-Familien beschlossen. Denn wir wollen, dass jedes Kind eine warme Mahlzeit in der Schule bekommen, am Klassenausflug teilnehmen kann oder Förderunterricht erhält, wenn es nötig ist!
Wir haben die Anreize für Langzeitarbeitslose verbessert, eine Arbeit aufzunehmen. Denn es kann nicht sein, dass diese Menschen mögliche Mehrarbeit unterlassen, weil es sich nicht lohnt.
Und wir brauchen eine veränderte Einstellung. Nicht: Ich verdiene mir zum staatlichen Grundgehalt noch etwas hinzu. Sondern: Die Solidargemeinschaft legt noch etwas auf meinen Lohn drauf, wenn er nicht reicht.
Alles in allem haben wir das wichtige Signal gegeben, dass es darum geht, so schnell wie möglich wieder in Arbeit zu kommen!
Was wollen die anderen? Rot-Grün-Rot liefert sich den Wettlauf um den höchsten Regelsatz. Das Geld soll dann über Steuererhöhungen bei den sogenannten „Reichen“ reingeholt werden. Wissen Sie, wer diese sogenannten „Reichen“ sind, bei denen abkassiert werden soll? - Facharbeiter, Meister, mittelständische Unternehmer. Das ist die breite Mitte unserer Gesellschaft! Diese Steuererhöhungsphantasien sind unsozial und leistungsfeindlich!

Bildung und Arbeit für alle – das heißt natürlich auch für alle, die nicht hier geboren oder deren Eltern oder Großeltern nach Deutschland zugewandert sind.
Christdemokraten werden nicht hinnehmen, dass wir als Gesellschaft vor dieser Aufgabe kapitulieren!
Aber wie wollen wir sie lösen?
Zuallererst, indem wir selbst wissen, wer wir sind. Wir sind ein von Christentum und Aufklärung geprägtes Land mit einer Verfassung und mit Gesetzen, die ohne das christliche Menschenbild gar nicht zu denken sind. Wir haben historische Erfahrungen gemacht, gute und schreckliche, die unser Handeln bis heute leiten.
So haben wir auch in unserem CDU-Grundsatzprogramm die Leitkultur in Deutschland definiert. Das muss die Basis für das Zusammenleben von Christen, Juden, Muslimen, Andersgläubigen und Garnichtgläubigen in unserem Land sein!
Und wir müssen unsere vernünftige christdemokratische Balance durchhalten: Wir fördern Integration seit Jahren mehr, als das jemals Regierungen vorher getan haben.
Aber wir fordern auch mehr und scheuen uns nicht, die Bedingungen zu nennen, wenn man hier leben will, und die Bedingungen mit Sanktionen durchzusetzen.
Zur Wahrheit gehört allerdings auch – und das deutet sich bereits an –, dass unserer Wirtschaft Fachkräfte fehlen werden.
Auch hier müssen wir unsere vernünftige Balance wahren: Angesichts von immer noch Millionen Arbeitslosen, darunter vielen allein erziehenden Frauen und älteren Menschen gilt es erst einmal, diese Potentiale zu nutzen. Aber natürlich müssen wir auch attraktiv sein für Hochqualifizierte, die bei uns arbeiten wollen. Deren Integration ist ja auch selten das Problem.

Unsere Politik zielt auf ein wettbewerbsfähiges Industrieland mit einer Gesellschaft gut ausgebildeter Menschen, in der alle die Chance auf Arbeit haben und in die sich Zuwandernde gut integrieren – aber das hilft immer noch alles nichts, wenn diese Gesellschaft unter einer Schuldenlast erstickt und nicht weiß, wie soziale Sicherheit noch finanziert werden soll.
Wir Christdemokraten können stolz auf das sein, was wir hier auf den Weg gebracht haben. Unser Grundsatzprogramm hatte es vorgezeichnet, und wir haben es erreicht: Die Schuldenbremse im Grundgesetz ist unser Verdienst! Wir sind die Partei der Generationengerechtigkeit!
Und unser Sparprogramm zur Einhaltung dieser Vorgaben können wir mit vollem Recht ein Zukunftsprogramm nennen. Denn es ist ein intelligentes Sparen, das Wachstum fördert, der Zukunftsausrichtung unserer Wirtschaft hilft und Zukunftsinvestitionen in Bildung und Forschung ermöglicht.
Von einer so angelegten Defizitreduktion hat die Bundesregierung beim G20-Gipfel in Kanada auch Amerika und andere Skeptiker überzeugen können. Das war alles andere als selbstverständlich.
Wenn man sich dagegen die Rekordverschuldung in manchen deutschen Landeshaushalten ansieht, zum Beispiel in dem von Nordrhein-Westfalen, dann hat man den Eindruck: Das findet alles im luftleeren Raum statt und hat mit der realen Welt überhaupt nichts mehr zu tun!
Unser Sparpaket ist sozial ausgewogen. Jeder trägt seinen gerechten Anteil. Sozialbereich, Wirtschaft und öffentliche Verwaltung. Der Anteil des Sozialbereichs an der Sparsumme ist dabei sogar geringer, als es seinem heutigen Gewicht im Bundeshaushalt – immerhin 54 Prozent! – eigentlich entspräche.
Wir halten daran fest, dass wir bei der Steuer vor allem die Leistungsträger der Mittelschicht entlasten wollen. Aber erst einmal müssen wir uns über die Sanierung des Haushalts dafür Spielräume erarbeiten. Gleichwohl ist mit den vereinbarten Steuervereinfachungen ein erster Schritt zu einem einfachen Steuersystem getan – für Arbeitnehmer und Unternehmer, die damit ganz erheblich von Bürokratiekosten entlastet werden. 

Auch im Bereich der sozialen Sicherheit sind wir Christdemokraten die Anwälte der künftigen Generationen.
In zwanzig Jahren werden zwei Erwerbstätige einen Rentner finanzieren müssen. Deshalb, und weil wir alle länger leben, ist die Rente mit 67 ohne Alternative.
Oft wird ja eingewandt, ohne Alternative sei in der Demokratie nichts. Manche Sachzwänge sind allerdings unabweisbar. Und die Folgen aus der demographischen Entwicklung sind solche mathematischen Unabweisbarkeiten.
Dabei ist völlig richtig, dass eine längere Lebensarbeitszeit nur Sinn macht, wenn die Unternehmen die Menschen auch länger arbeiten lassen.
Glücklicherweise bessert sich die Lage für ältere Arbeitnehmer: In den letzten zehn Jahren haben 800.000 Beschäftigte Arbeit gefunden, und zwar ausnahmslos sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen. Die Zahl der älteren Arbeitssuchenden hat sich fast halbiert.
Genau das brauchen wir in Deutschland: Eine größere Wertschätzung der Erfahrung älterer Bürger!
Auch in der Gesundheitspolitik sind Wege eingeschlagen worden, die zu einer auch künftig erfolgreichen und gleichzeitig solidarischen Gesellschaft führen.
Wir stehen dafür, dass auch in Zukunft jeder die medizinische Versorgung bekommt, die er braucht.
Wenn Gesundheit teurer wird – und das wird sie aufgrund des wissenschaftlichen Fortschritts und der demographischen Entwicklung – wird durch unsere Reformen künftig nicht auch die Arbeit teurer. Alles andere könnten wir uns im globalen Wettbewerb nicht leisten.
Und wer die möglichen Zusatzprämien nicht zahlen kann, erhält einen Sozialausgleich aus Steuergeldern. Für diese Änderung, dass künftig nicht nur Beitragszahler, sondern alle Steuerzahler sich am sozialen Ausgleich beteiligen, müsste sich eigentlich viel Zustimmung finden lassen. Lassen Sie uns weiter für diesen richtigen Weg werben!

Die Innere Sicherheit war immer und bleibt für die CDU ein ganz zentrales Thema. Auch wir Deutschen sind vom internationalen Terror bedroht. Wir haben es alle in den vergangenen Wochen gespürt – es war präsent in unseren Städten, auf den großen Weihnachtsmärkten. Wir wünschen uns alle, dass das nicht zum Dauerzustand wird.
Wir stehen dafür, dass im Rahmen unseres Rechtsstaats der Staat die Möglichkeiten bekommt, die er braucht, um auf Augenhöhe mit Kriminellen und Terroristen Straftaten zu verhindern oder schnell aufzuklären.
Bei der Sicherungsverwahrung ist es uns nach vielen Debatten und gegen große Widerstände gelungen, eine Regelung zum Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger vor gefährlichen Gewalttätern zu finden. Und auch bei der Vorratsdatenspeicherung und der Visa-Warn-Datei werden wir nicht locker lassen! Beides ist keine Bedrohung der Freiheit, sondern hilft, unsere Freiheit zu schützen!

Unsere Freiheit schützen – das tut vor allem unsere Bundeswehr. Wir haben uns bei unserem Bundesparteitag in Karlsruhe für ein Aussetzen der Wehrpflicht ausgesprochen. Kurz vor Weihnachten hat das auch die Bundesregierung beschlossen und zugleich die Einführung eines Bundesfreiwilligendienstes vereinbart.
Wir haben uns als CDU diese Diskussion nicht leicht gemacht. Jahrzehntelang gab es gute Gründe für die Wehrpflicht. Aber die Gefahren, die unsere Sicherheit und unsere Freiheit bedrohen, haben sich gewandelt. Insgesamt war es ein guter und gründlicher Prozess der Meinungsbildung, unter breiter Einbindung der gesamten Partei – von den Orts-, Gemeinde- und Stadtverbänden über die Kreis-, Bezirks- und Landesverbände bis zum Bundesverband. Auch darauf können wir stolz sein!

Diese christliche Werthaltung leitet unsere politische Arbeit als Christdemokraten.
In unserer Politik sind drei geistige Wurzeln lebendig: die konservative, die liberale und die soziale. Und alle drei gleichermaßen.
Aber vor allem stehen wir mit unserer Politik auf dem Fundament des christlichen Menschenbildes, das diese drei Wurzeln überwölbt und integriert – von Beginn an: In unserer Partei haben sich nach Krieg und Nationalsozialismus Christen beider Konfessionen zusammengefunden. Als Christen Politik gestalten zu wollen – das hat sie alle miteinander verbunden, woher sie auch kamen.
Deshalb sind wir weder nur Liberale, noch sind wir nur Konservative oder nur Soziale. Wir sind Christdemokraten!
Wir orientieren uns am christlichen Bild vom Menschen.
An der unantastbaren Würde des Menschen. Dessen Leben wir schützen wollen – vom Anfang bis zum Ende.

Das christliche Menschenbild verpflichtet uns Christdemokraten auf eine Politik der Balance von freier Entfaltung und sozialer Verantwortung des Menschen: Auf diese Balance kommt es immer an! Denn der Mensch ist zugleich Individuum und Sozialwesen.

Die Aufgabe der Politik, wie wir sie verstehen, ist deshalb das Kunststück des Ausgleichs von individuellen Ansprüchen, Selbstverwirklichung, Freiheit, und Pflichten der Gemeinschaft, Solidarität, Mitmenschlichkeit.
Nicht zuletzt verlangt das christliche Menschenbild von uns die „Bewahrung der Schöpfung“. Ein christlicher Gedanke! Aber auch ein konservativer Ansatz!
Als Christen und als Konservative wollen wir, dass der Mensch Halt findet in festen Beziehungen. Deshalb ist die CDU die Partei von Ehe und Familie. Der Staat wird niemals ersetzen können, was in diesen kleinsten Gemeinschaften geleistet wird. Für SPD, Grüne und Linke hingegen ist die Familie nur noch eine Wohngemeinschaft, und das Ehegattensplitting wollen sie abschaffen. Damit ist die Frage beantwortet, wer in diesem Land für die Familien steht und wer nicht!
Wir wollen den Gemeinsinn der Menschen wecken. Wir wollen, dass sich die Kräfte der Menschen entfalten, damit sie für sich selbst, aber auch für andere etwas erreichen können.

Warum glauben wir Christdemokraten, dass wir diesem hohen Anspruch an unsere politische Arbeit gerecht werden können?
Auch weil wir in den letzten Jahrzehnten vieles richtig gemacht haben! Die Erinnerung daran stärkt uns für die Aufgaben der Zukunft.
Wir haben im Oktober in Goslar den Gründungsparteitag der Bundes-CDU vor 60 Jahren gefeiert.
Wir können dankbar und stolz sein, dass wir als Union Deutschland in diesen sechs Jahrzehnten gedient haben und immer wieder die Weichen für eine gute Zukunft unseres Landes richtig gestellt haben.
Zuletzt haben wir 20 Jahre Vereinigungsparteitag und 20 Jahre Deutsche Einheit feiern dürfen, die ohne die mutigen Entscheidungen der christlich-liberalen Koalition unter der Führung von Helmut Kohl nicht zustandegebracht worden wäre.
Viele haben ihren Beitrag geleistet: Die Bürgerbewegung der ehemaligen DDR, die vielen Menschen in den neuen Bundesländern, die die oftmals großen Veränderungen ihres Lebens durch erhebliche Kraftanstrengungen gemeistert haben. Ihren Beitrag haben auch Millionen Menschen in der alten Bundesrepublik geleistet, die Solidarität für unser Vaterland gezeigt haben.
„Blühende Landschaften“ – die zwei Worte sind viel kritisiert worden. Aber inzwischen beschreibt der Begriff die Realität weiter Teile Ostdeutschlands sehr gut! Umfragen zeigen, dass die Mehrzahl der Ost- und Westdeutschen das auch so sieht.
Aber auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung bleibt es Aufgabe der Union, der Verklärung der DDR, der Verharmlosung des SED-Unrechts und der bitteren Missachtung des seit 1990 Erreichten entgegenzuwirken. Wir werden es immer wieder sagen: Die DDR war ein Unrechtsstaat!
Wir Deutschen haben die deutsche Einheit zu einer Erfolgsgeschichte gemacht.
Und wir Deutschen in Ost und West haben nicht zuletzt der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit gemeinsam standgehalten.
Wir alle in dieser Christlich Demokratischen Union arbeiten für ein auch künftig lebenswertes und starkes Deutschland.
Wir haben dabei ein Deutschland vor Augen, in dem es frei, gerecht und solidarisch zugeht. Ein Land, in dem diejenigen, die Unterstützung brauchen, Unterstützung finden. In dem gleichwohl derjenige, der arbeitet, mehr hat als der, der nicht arbeitet. In dem die Früchte der Anstrengungen eines jeden nicht mehr als unbedingt nötig für die Allgemeinheit in Anspruch genommen werden.
Wir haben ein Land vor Augen, das die Menschen ermutigt, auf ihrem jeweiligen Feld ihr Bestes zu geben, sich dem Wettbewerb zu stellen, besonderes zu leisten. Ein Land, das sich an Leistung freut. Ein weltoffenes und modernes Land, das zugleich Traditionen wertschätzt und dessen Bürger ihre Heimat lieben.
Wir haben ein Land vor Augen, in dem in intakten Familien verantwortungsvolle Menschen heranwachsen, die ihren Weg gehen und dabei das Gemeinwohl nicht vergessen. Ein Land, in dem die Menschen Familie so leben können, wie sie es wollen. Wo Familie ist, wird Verantwortung gelebt; wo Familie gelingt, gelingt auch das Gemeinwesen.
Wir haben ein Land vor Augen, in dem in einer vielfältigen Bildungslandschaft für jeden die richtige Förderung bereitsteht und sich Aufstiegschancen für alle bieten. Unser Land kann auf niemanden verzichten. Und nur wenn jeder das Gefühl hat, dass es ihm möglich ist, in dieser Gesellschaft mitzuwirken – nur dann hält die Gesellschaft zusammen, nur dann stellt sich auch das Gefühl ein, dass es gerecht zugeht bei uns. Herkunft darf nicht über Zukunft entscheiden. Aufstieg und freie Lebensgestaltung müssen für jeden möglich sein, der sich anstrengt.
Wir haben ein Land vor Augen, in dem sich die zu uns Gekommenen auf der unverhandelbaren Grundlage unserer Werte und Gesetze und unserer historischen Erfahrungen integrieren. Ein Land, in dem Zwangsverheiratungen und Ehrenmorde keinen Platz haben. In dem alle in der Lage sind, deutsch zu sprechen.
Wir haben ein Land vor Augen, in dem von den Dörfern bis zu den Millionenstädten die Menschen bereit sind, sich für ihr unmittelbares Lebensumfeld zu engagieren – ob in Ämtern und Mandaten oder einfach im konkreten Handeln gegen einen Missstand, den man erkannt hat, gegen eine menschliche Not, auf die man aufmerksam geworden ist. Wir wollen den Ideen vor Ort Raum geben und unser Gemeinwesen von unten, von den Kommunen her neu stärken.
Wir haben ein Land vor Augen, in dem sich Menschen für Menschen einsetzen in Ehrenamt und Verein, zwischen den Generationen, für ein gutes Miteinander in einer menschlichen Gesellschaft. Ein Land, in dem man überall sicher leben kann – nicht nur in den besseren Vororten. Ein Land, das emotionaler Verwahrlosung und roher Gewalt Einhalt bietet. Wir wollen eine Gesellschaft, die ihren Kindern klar macht: Man schlägt, tritt, erpresst oder bedroht seine Mitmenschen nicht, auch wenn man es in der Schule schwer hat oder keine Arbeit findet. Wir wollen ein Land der Mitmenschlichkeit.
Wir haben ein Land vor Augen, das die natürlichen Lebensgrundlagen schont und nicht auf Kosten anderer Weltgegenden oder künftiger Generationen lebt. Ein Land, das an der Seite seiner Partner anderen in der Welt hilft, eine Entwicklung hin auf Wohlstand, Frieden und Freiheit zu nehmen.
Wir können stolz sein auf unser Land, das schon vieles von dem lebt. Dazu trägt christdemokratische Politik in den Kommunen, im Land, im Bund und in Europa bei!
Dafür steht die CDU.
Und wir werden weiter deutlich machen, wofür die anderen stehen: Die Grünen sind überall vor allem eines – dagegen.
Sie sind für erneuerbare Energien. Aber gegen die nötigen Stromleitungen und Speicherwerke. Sie sind für die Schiene. Aber gegen neue Bahnhöfe. Sie sind für den Sport. Aber gegen Olympia in München.
Infrastruktur für das Deutschland von morgen? Nicht mit den Grünen.
Die Grünen sind gegen die 380-Kilovolt-Hochspannungsüberlandleitung von Bertikow nach Neuenhagen. Sie soll Berlin mit Strom aus den brandenburgischen Biomasse- und Windkraftwerken versorgen und die Infrastruktur für die Energieregion Uckermark-Barnim stärken.
Und die SPD?
Die SPD vollführt auf allen Politikfeldern die gleiche Übung: die Rolle rückwärts.
Sie will von der – vor allem durch unsere damalige konstruktive Mitarbeit – erfolgreichen Agenda-Politik nichts mehr wissen. Sie verabschiedet sich von der notwendigen Rente mit 67. Sie fremdelt mit der Schuldenbremse und macht, wo sie kann, wie in Nordrhein-Westfalen, Rekordschulden.
Mit solchen Parteien ist kein Staat zu machen! Nur die CDU steht für eine Politik, die den Wirtschaftsaufschwung verstetigt und damit auch die soziale Sicherheit stärkt. Nur die CDU übernimmt Verantwortung für eine gute Zukunft unseres Landes. Wer ein starkes Deutschland will, muss CDU wählen.
Mit dieser Botschaft ziehen wir in das noch junge Jahr!
Vieles hat bundespolitische Bedeutung und wird doch auch uns in Großbeeren beeinflussen. Ob Seniorenarbeit oder Jugendarbeit, ob das Engagement von uns für unsere Bibliothek oder unsere Feuerwehr, wir werden auch im Jahr 2011 einiges bewegen.

Lassen Sie uns gemeinsam für den Erfolg der CDU in diesem Jahr kämpfen!


Samstag, 01.01.2011

CDU Großbeeren jetzt auch auf Facebook


Die CDU Großbeeren bietet neben ihrem Internetauftritt nun auch eine Facebook-Seite zum Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern an. "Über die Site können Gemeindefraktion und Verbandsvorstand über ihre Arbeit informieren, und für die Bürgerinnen und Bürger besteht die Möglichkeit, in Form von Kommentaren eigene Anregungen und Ideen einzubringen", so der Vorsitzende der CDU Großbeeren Dirk Steinhausen. "Besonders für die jüngere Generation ist das ein interessantes Angebot, das hoffentlich entsprechend genutzt wird", freut sich Dirk Steinhausen.
Kommentare sind allerdings erst im eingeloggten Modus möglich. Schon seit längerem nutzt die CDU auch das Internet zum Informationsaustausch und ist hier unter www.cdu-grossbeeren.de zu erreichen.

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Jana Schimke, MdB Teltow-Fläming Frauen-Union Brandenburg CDU Zossen
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Dirk Steinhausen Mittelstandvereinigung Brandenburg Junge Union Brandenburg CDU Jüterbog
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© CDU Gemeindeverband Großbeeren 2010