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Pressearchiv 2012



Samstag, 22.12.2012

Veranstaltung zur Baltischen Wachstumsregion
Europaweite Bedeutung der Logistik unterstrichen

Vor einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum fand am 19. und 20.12.2012 der "RBGC Regional Round Table - Logistics Nodes and Railway Infrastructure in the Rail Baltica Growth Corridor" im Schloss Genshagen mit Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Rainer Bretschneider, Staatssekretär des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft und 65 Gästen aus der Region sowie international geladenen Teilnehmern statt. Auch die Kommunalpolitik war eingeladen, leider waren nur wenige gekommen. „Wenn wir unsere regionale Wirtschaft stärken wollen, dann dürfen wir nicht so tun, als ob die Möglichkeiten, an der Kreisgrenze aufhören“, erläutert der CDU Kreistagsabgeordneter und Gemeindevertreter aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, der als einer der Wenigen vor Ort war.
Die Stadt Ludwigsfelde und die Gemeinde Großbeeren, Partner im EU-Projekt "Rail Baltica Growth Corridor" der Logistik- und Wirtschaftsregion mit dem GVZ Großbeeren und den Gewerbeparks Ludwigsfelde nutzen die Gelegenheit, um den Gästen ihre Standorte näher zu bringen. Wichtig hierbei war der Austausch über Erfahrungen und Entwicklungen von Logistikknoten mit den Vertretern der sechs Partnerländer des Projekts.
Das EU geförderte Projekt zielt sowohl auf die Stärkung der Schieneninfrastruktur und auf die Bewerbung des Personen- als auch auf den Schienengüterverkehr entlang der Rail Baltica ab. Die Eisenbahnstrecke verbindet die östliche Ostseeregion via St. Petersburg, Helsinki, Tallinn, Riga, Kaunas mit Warschau und Berlin. Derzeit werden die vorhandenen Breitspur-Bahnanlagen in den Baltischen Staaten modernisiert. Langfristiges Ziel ist es jedoch auf zusätzlichen Gleisen der Normalspur von Berlin nach Tallinn zu fahren.
Die Region Ludwigsfelde/Großbeeren ist mit über 10.000 Arbeitsplätzen, davon über 6.000 im GVZ Großbeeren das stärkste Logistikcluster im Land Brandenburg.
"Die Bedeutung die Logistik für Europa hat, aber auch die Bedeutung des GVZ Großbeerens wurde mit der aktuellen Ehrung des Güterverkehrszentrums (GVZ) Großbeeren für den dritten Platz im nationalen GVZ-Ranking nachdrücklich bewiesen,“ so Steinhausen abschließend.

Bild: geschmückter Saal im Schloss Genshagen (Quelle: Steinhausen)

Freitag, 21.12.2012
CDU erstellt Konzept für Großbeerener Bahnhof

Langfristige Ziele formuliert

Bereits seit Jahren ist das Erscheinungsbild des Bahnhofes Großbeeren verbesserbar.  Dies hat die CDU Großbeeren zum Anlass genommen ein Konzept mit den größten Problemen des Bahnhofes Großbeeren zu erarbeiten: "Hierzu zählen: 1. Behindertengerechter Zugang Bahnsteig West, 2. Fehlender Fahrradständer Bahnsteig West, 3. Schmutz im Eingangsbereich inklusive Graffiti sowie 4. Zweiter Haltepunkt für Regionalbahn;" erläutert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. Das Konzept trägt den Namen G21 und soll den bürgerschaftlichen Gedanken unterstreichen sich bei Fehlentwicklungen einzumischen, Probleme zu beschreiben und Lösungen anzubieten. Angelegt ist das Konzept für das Jahr 2013, kann aber "jederzeit verlängert werden, da Rom ja auch nicht an einem Tag erbaut wurde," beschreibt Steinhausen scherzhaft die Situation.
"Bahnhöfe sind für Reisende meist der erste Kontakt mit einem Zielort. Sie sind die „Visitenkarte der Gemeinde“. Der Bahnhof Großbeeren ist leider verdreckt und voll von Schmierereien und Graffiti. Auch wenn dies nicht in die Zuständigkeit der Gemeinde Großbeeren fällt, so muss es Ziel sein diesen Zustand zu verändern," so Steinhausen weiter.
Bezüglich des Schmutzes hat die CDU bereits mit der Deutschen Bahn Kontakt aufgenommen und einen Antrag in die Gemeindevertretung eingebracht. "Hier müssen wir erst mal ausloten, was möglich ist."

Bild: Dreckecken überall (Quelle: Hepp)
Der Antrag sieht vor Möglichkeiten zu prüfen und das Prüfergebnis der Gemeindevertretung zeitnah vorzulegen. Hierzu zählen: Instandsetzung der vorhandenen Schäden durch die Deutsche Bahn und ggf. Veränderung der Reinigungsintervalle und die Bereitstellung der Fläche für örtliche Künstler zur Gestaltung mit Graffiti-Bildern und anderen großflächigen, optisch ansprechenden Bildern. Auch eine Vereinbarung zur Sicherheits- und Ordnungspartnerschaft soll geprüft werden. Ziel der Partnerschaft ist die Sicherheit und die Sauberkeit der Bahnhofsanlagen und des Bahnhofsumfeldes gemeinsam zu gewährleisten und zu erhalten. Unter anderem sollen regelmäßige Streifen nach Abstimmung zwischen der DB Konzernsicherheit, der Bundespolizei, Landespolizei sowie durch das Ordnungsamt der Gemeinde Großbeeren durchgeführt werden. Mit dieser Kooperation soll der Bahnhof mit seinem öffentlichen Umfeld attraktiver, Vandalismusschäden und Verunreinigungen verhindert und das Sicherheitsempfinden der Reisenden beziehungsweise der Besucher verbessert werden.
Der Antrag ist einstimmig angenommen worden und "wir werden sehen, was sich umsetzen lässt," so Steinhausen abschließend.

Bild: Es gibt schönere Ecken (Quelle: Hepp)

Konzept für unseren Bahnhof

Donnerstag, 20.12.2012

Birkholzer fühlen sich abgeschnitten

Es dauerte etwas bevor die Gemeindevertreter der Gemeinde Großbeeren nach ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr zu ihrem Glas warmen Kinderpunsch kamen. Davor gab es einige Nachfragen von Bürgern aus Birkholz. "Da fährt jetzt der neue 600er Bus vorbei, aber halten tut er nicht. Wir fühlen uns abgehängt", war zu hören. Der Bürgermeister, Carl Ahlgrimm, verwies auf den Landkreis, und dass die Gemeindevertretung zu Beginn der Linie mehrfach darauf hingewiesen hat, dass der Ortsteil Birkholz seine Haltestelle bekommen sollte. Auch die Einwände zur Nutzung der alten Bushaltestelle an der alten Straße Richtung Kleinbeeren helfen nicht weiter, erklärte der Bürgermeister auf Nachfrage, da der Bus dort nicht halten kann. Insgesamt ist die Situation unzufrieden stellend wurde allgemein festgestellt. Der CDU-Gemeindevertreter Dirk Steinhausen, erinnerte daran, "sobald die Straße weiter gebaut wird, kann ohne zusätzliche Planung einer Haltebucht, dort nicht mehr gehalten werden. Da unsere Gemarkungsgrenze dort endet und Blankenfelde-Mahlow dort beginnt, vielleicht kann man sich mit unseren Nachbarn abstimmen, damit wir gemeinsam dort versuchen den Landesbetrieb für Straßenwesen davon zu überzeugen, eine Haltestelle einzuplanen, bevor der Weiterbau 2014 beendet wird." Die Gemeindevertretung sicherte den Bürgern ihre Unterstützung zu, ob das reicht für eine Veränderung wird sich zeigen. 

Montag, 10.12.2012

Proteste waren kurz und heftig
VTF bewegt sich und erntet Lob

Mit Freude und Begeisterung wurden nach nur einem Tag Regelbetrieb die geringfügigen Veränderungen der Fahrpläne der Busse 704 und 600 zur Kenntnis genommen.
Viele Eltern hatten sich innerhalb kürzester Zeit bei der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF)  beschwert, da ihre Schulkinder durch den neuen Fahrplan eine deutliche Verschlechterung der Busverbindungen von der Gemeinde Großbeeren , hin zu den Oberschulen und Gymnasien in den Nachbarkommunen hinnehmen mussten. Die Beschwerden waren zahlreich und in der Wortwahl manchmal heftig. Jedoch nach nur einem Tag hat der VTF reagiert und die Streckenverbindungen angepasst und damit eine Verbesserung erreicht. Eine Mutter meldete sich sofort mit den Worten: "Schön, dass hier etwas Flexibilität möglich war. Ein großes DANKE an alle, die mit geholfen haben." Der CDU Gemeindevertreter Dirk Steinhausen, der sich ebenfalls beschwert hatte, kann nun feststellen: "Die Umsetzung und die Schnelligkeit waren lobenswert, bei aller Kritik in der Vergangenheit freue ich mich, dass der VTF so gut reagiert hat. Man darf nicht vergessen, dass es hierbei um den Schülerverkehr geht und wir bereits mit manchen Einschränkungen in der Vergangenheit leben mussten. Umso schöner ist es, wenn es jetzt funktioniert."
"Wir werden auch weiterhin die Busverbindungen in unserer Region kritisch verfolgen und es zeigt sich ja, dass gute Argumente auch eine Umsetzung erleichtern," bemerkt Steinhausen abschließend an.

Samstag, 08.12.2012

Impression vom CDU-Stand

Bild: auch der Landtagsabgeordnete war bei fast -10°C Vor Ort (Quelle: Eichelbaum)

Bild: (von links nach rechts) Marc Spogat, Manfred Seelig und Uwe Fischer (Quelle: Steinhausen)

Mittwoch, 05.12.2012

Neue Buslinie - alter Ärger
Änderung des Fahrplans bringt Verschlechterung für Schüler

Kaum hatte die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) die ab 9. Dezember gültigen Fahrpläne veröffentlicht, gibt es massive Beschwerden.
Gerade der Schülerverkehr, der über die Landkreisgrenzen verläuft, ist davon betroffen. "Es sind Schüler aus der Region, die in Teltow oder Kleinmachnow die Schulen besuchen. Durch Verschiebungen und Streckenänderungen kann man von massiven Verschlechterungen sprechen," so der Kommunalpolitiker Dirk Steinhausen (CDU). Gerade der Ortsteil Diedersdorf der Gemeinde Großbeeren ist beim Schülerverkehr abgeschnitten. Betroffen ist hiervon die Linie 704: Hier werden die Busverbindungen vom S-Bahnhof Teltow abgeschnitten, die Anzahl der Busverbindungen bleibt jedoch gleich, da die 711 ab Großbeeren die Linie nach Blankenfelde weiterführt.
"Die Linie 600 hat man trotz Mahnungen der Gemeindevertretung Großbeeren nicht auf die Schülerbedürfnisse abgestellt. Man hat den Eindruck der VTF lässt sich zwar die neue Linie 600 von den Gemeinden bezahlen, reduziert aber andere Linien, in diesem Fall die 711." Die VTF steht bereits seit Jahren in der Kritik der örtlichen Politiker aller Parteien, da sie allgemein als unflexibel gilt. "Die Quantität und Qualität  ist bei anderen örtlichen Anbietern von Nahverkehrsleistungen einfach besser, dies liegt am Management des VTF," umschreibt Dirk Steinhausen die Situation. Welche Bedeutung dies gerade im Winter hat, zeigt die Mitteilung einer besorgten Mutter: "Mit der Busverbindung um 6:24 (Großbeeren, Lindenstraße) sind die Schüler viel zu früh an den Schulen. In der Regel beginnen die Unterrichtszeiten auf Grund der bisherigen Fahrpläne bereits  ab 7:30 Uhr. Das bedeutet, dass weder der Bus um 6:24 Uhr noch der Bus eine Stunde später eine Ankunft mit akzeptabler Wartezeit bietet. Gerade jetzt auch im Winter ist dieses äußerst ungünstig. Die Kinder sind wenigstens 30 min zu früh an den Schulen, die ihre Pforten aber erst ca. 10 min vor Unterrichtsbeginn öffnen. In dieser Jahreszeit keine prickelnde Aussicht. Das hier dann auf Grund Langeweile die Kinder auf dumme Gedanke kommen, ist, glaube ich, absehbar. Ebenso ein erhöhter Krankenstand.
Wie sieht es mit dem Rückweg aus? Gerade die Schüler aus Kleinmachnow haben hier vermutlich nun das Problem von einer Stunde Wartezeit.
Der Bus 620, den sie gewöhnlich nach einem regulären Schulende um xx:06 erreichen, kommt um 21 oder 23 am S-Bahnhof Teltow Stadt an. Es kann davon ausgegangen werden, das der Anschlussbus 600 um 24 nicht zu erreichen ist. Das heißt die Kinder warten am S Teltow Stadt ohne Wetterschutz und Beschäftigung 1 Stunde auf den nächsten Bus. Der Fußweg wäre alternativ 6 km, also 1h, durch zum Teil  unbeleuchtete Wald oder Wiesen. Nicht gerade ein sicherer Weg, noch mehr zu dieser Jahreszeit."
"Die Eltern erwarten zu Recht eine Veränderung der Situation. Aber wahrscheinlich gibt es nur wie in den letzten Jahren die üblichen Beschwichtigungen," bemerkt Steinhausen abschließend.

Montag, 03.12.2012

CDU Großbeeren begrüßt Ergebnis
Kampf geht weiter

„Ein guter Tag für die Region“, mit diesen Worten kommentiert der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, das Ergebnis des BER-Volksbegehren. Insgesamt 106323 Brandenburger stimmten für ein Nachtflugverbot am BER.
Als am 03. Dezember 2012 die Eintragungsfrist für das Volksbegehren für ein absolutes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr am Nachmittag endete, waren die meisten Aktiven der Meinung, dass es knapp werden würde: "Alle haben mit einer Anzahl um die 80.000 Stimmen gerechnet, aber kaum einer war sicher, dass es reichen würde. Diese Zahl von über 100.000 Stimmen ist sensationell,“ so Steinhausen weiter. „Viele haben daran mitgearbeitet, viele Parteien und Bürgerinitiativen, ihn allen gilt unserer Dank. Die CDU Großbeeren hat das Volksbegehren von Anfang an unterstützt, sei es durch den Ortsvorsteher in Kleinbeeren, Michael Richter (CDU) oder der stellvertretende Ortsvorsteher von Diedersdorf, Manfred Seelig (CDU). Darüber hinaus hat die Großbeerener Union zum Beispiel in ihrer erfolgreichen Ortszeitung „Bären-Kurier“ aktiv für die Teilnahme geworben. 
Von den knapp 6.200 Stimmberechtigten in Großbeeren haben insgesamt 38,4% der Bürger für das Nachtflugverbot gestimmt. Gerade die betroffenen Ortsteile Diedersdorf und Kleinbeeren haben gute Ergebnisse erzielt. Dort haben fast die Hälfte aller Wahlberechtigten abgestimmt. (Diedersdorf 47,8 % und Kleinbeeren 48,3 %)
„Wir haben eine Hürde genommen. Jetzt muss der Landtag sich erneut mit dem Nachtflugverbot auseinander setzen,“ bemerkt Dirk Steinhausen, um anschließend zu mahnen: „Bei aller Euphorie, es ist noch nichts geschafft. Wir müssen weiter kämpfen bis zu einer Veränderung der Nachtflugzeiten. Die CDU wird trotz alledem einen Antrag für den aktiven Schallschutz in die Gemeindevertretung einbringen. Denn der Flughafen wird kommen und mit ihm der Lärm. Tags und in der Nacht. Wir wollen den Lärm so gering wie möglich halten.“

Mittwoch, 21.11.2012

CDU gratuliert Jugendfeuerwehr zum Jubiläum

Vor 20 Jahren, am 21. November 1992, wurde im Großbeerener Ortsteil Diedersdorf die Jugendfeuerwehr gegründet. "20 Jahre oder ein fünftel Jahrhundert, wenn das kein Grund zu feiern ist. In diesem Jahr, jährt sich das Bestehen der Jugendfeuerwehren Diedersdorf zum 20. male," stellt der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, fest.
Mit diesen Worten würdigt die CDU Großbeeren dieses Jubiläum der Jugendfeuerwehr Diedersdorf.
"Unsere Jugendfeuerwehren bildeten die Zukunft der freiwilligen Retter. Sie stehen für Einsatzbereitschaft, Teamgeist und ehrenamtliches Engagement," sagte Dirk Steinhausen.
Das Ziel jeder Jugendfeuerwehr ist, dass aus ihr aktive Einsatzkräfte hervorgehen. Die Kameraden von damals sind auch heute teilweise noch Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr. Dies unterstreicht den Stellenwert der Jugendfeuerwehr.
Steinhausen: "Der Feuerwehrnachwuchs ist von enormer Bedeutung: Immerhin werden 80 Prozent des aktiven Feuerwehrnachwuches aus der eigenen Jugendfeuerwehr sicher gestellt. Neben Spiel und Spaß steht dabei die Feuerwehrtechnische Ausbildung im Mittelpunkt. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg in unser aller Interesse."

Dienstag, 20.11.2012

Brandenburg kann mehr
Nur unter rot-rot werden die Potentiale nicht erkannt

In einer gelösten Runde erläuterte Gordon Hoffmann, bildungspolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion, im Sitzungssaal „Alter Molkerei“ in Großbeeren „was alles schief läuft in der Bildungspolitik“ auf einer Veranstaltung der örtlichen Union. Begleitet wurde er von dem rechtspolitischen Sprecher Danny Eichelbaum, der die Veranstaltung in seinen Wahlkreis geholt hatte.
Gordon Hoffmann stellte zu Beginn klar: „Für die CDU Brandenburg ist es nicht hinnehmbar, dass Brandenburg auf dem wichtigen Feld der Bildungspolitik immer wieder das Schlusslicht ist – zum Schaden unserer Kinder. Wir brauchen ein leistungsorientiertes Bildungssystem, welches individuelle Leistung einfordert, honoriert und für alle Schülerinnen und Schüler ermöglicht. Finanzmittel müssen zielgerichtet für die Verbesserung der Lernsituation und für die Verbesserung der Lehrersituation eingesetzt werden, um ein qualitativ hochwertiges und leistungsorientiertes Bildungssystem  in Brandenburg zu ermöglichen.“
Der CDU-Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, brachte es humorvoll auf den Punkt: „Willst Du Brandenburg an der Spitze sehen, musst Du die Tabelle drehen.“ Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, um Ziele und Wege, um die Potentiale, die die Brandenburger rot-rote Landesregierung derzeit nicht nutzt, zu heben und zu einer Verbesserung in der Bildungspolitik zu kommen.
Darüber hinaus wurde das Eckpunktepapier des verabschiedeten CDU-Leitantrags „Jedem Kind seine Chance – gerechte und leistungsorientierte Bildung“ erläutert. Hierzu erklärte Gordon Hoffmann: „Die Zukunft liegt in den kommunalen Bildungslandschaften. Die Kommunen müssen in die Lage versetzt werden, die Zusammenarbeit zwischen den Bildungseinrichtungen vor Ort zu koordinieren. Ziel muss es sein, eine gut funktionierende Vernetzung der Einrichtungen vor Ort (Kita, Schule, Jugend- und Kultureinrichtungen, schulische und außerschulische Förderangebote sowie Erwachsenenbildung) zu erreichen und Angebote effektiv und zielgerichtet unterbreiten zu können.“
Aber auch die Unterschiede wurden herausgearbeitet. Ob in der Grundschule, Oberschule oder Lehrerausbildung, bei vielen Vergleichstests hat Brandenburg in den letzten Jahren schlecht abgeschnitten. „Das schlechte Abschneiden hat Gründe. Wir haben als CDU jetzt ein Leitantrag erarbeitet, der unser Land aus der bildungspolitischen Sackgasse führen kann, “ so die beiden Landespolitiker, Gordon Hoffmann und Danny Eichelbaum, übereinstimmend.

Foto: (von links nach rechts) Dirk Steinhausen, Gordon Hoffmann und Danny Eichelbaum (Quelle: Steinhausen)

Foto: Bildungsveranstaltung in Großbeeren (Quelle: Steinhausen)

Foto:
Bildungsveranstaltung in Großbeeren (Quelle: Steinhausen)

Samstag, 17.11.2012

Impressionen Landesparteitag 2012


Bild: Tagungspräsidium (Quelle: Steinhausen)

Bild: Gastredner war der Berliner Innensenator Frank Henkel (Quelle: Steinhausen)


Bild: Die neu gewählte Spitze, Prof. Dr. Michael Schierack, Anja Heinrich udn Ingo Senftleben (Quelle: Steinhausen)

Bild: Die Truppe aus Teltow-Fläming: (von links nach rechts) Nico Degler, Hermann Kühnapfel, neue Generalsekretärin Anja Heinrich, Denny Böhme, Jenny Günther, neuer Vorsitzender Prof. Dr. Michael Schierack, Gertrud Klatt, Ralf von der Bank, Danny Eichelbaum, Dirk Steinhausen und Patrick Nelte (Quelle: Eichelbaum)

Freitag, 16.11.2012

neuer Bären-Kurier erschienen
CDU vor Ort

Bereits seit über 10 Jahren wird in der Gemeinde Großbeeren in regelmäßigen Abständen eine Publikation der CDU Großbeeren verteilt.
Jetzt stellte der Gemeindeverband Großbeeren seine bereits 35zigste Ausgabe, des im Gemeindegebiet beliebten "Bären-Kuriers", vor.

"In dieser Ausgabe geht es um den Endspurt der Unterschriftensammlung für das Nachtflugverbot." erläutert der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen.
"Ein weiteres Thema ist die Mitmach-Aktion und die damit verbundenen Diskussionen um die Ortsmitte und den Flächennutzungsplan," so Steinhausen weiter.

Der Bären-Kurier wird als Beilage an alle 3.500 Haushalte im gesamten Gemeindegebiet verteilt.
Zusätzlich wird die Großbeerener Union sich am Samstag, den 08.12.2011 wieder vor Netto (neben KIK), Berliner Straße, den Fragen der Bürger stellen. "Wir werden von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr vor Ort sein. Auch dort wird der Bären-Kurier verteilt werden," so der CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen, abschließend.
hier als pdf-Datei

Dienstag, 13.11.2012

Nordgemeinden wachsen, Süden schrumpft
Großbeeren spart und nimmt Schulden auf

Jedes Jahr das gleiche Bild. Das Statistische Landesamt Berlin-Brandenburg hat die Bevölkerungsentwicklung per 30.06.2012 ermittelt. Insgesamt ist im Landkreis Teltow-Fläming die Bevölkerung  um 0,1 % geschrumpft, das entspricht ca. 160 Menschen, die der Landkreis im Verhältnis zum Vorjahr verloren hat.  "In den Vorjahren waren die Schrumpfungsprozesse größer, teilweise ist der Landkreis mit mehr gesunken. Man kann von einer Stabilisierung sprechen," erläutert der CDU Vorsitzende und Kreistagsabgeordnete aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. Die Reduzierung erfolgt allerdings meist bei den gleichen Gemeinden: Größter Verlierer ist Niedergörsdorf mit -1,9 %, danach folgt Amt Dahme mit -0,9 % und die Gemeinde Am Mellensee mit -0,7 %. "Wir müssen aufpassen, das der demografische Wandel der  Politik nicht den Handlungsspielraum nimmt," stellt Steinhausen fest. Ein umgekehrtes Bild gibt es im Norden des Landkreises: Größter Gewinner ist Großbeeren mit + 1,4 %, danach folgt Zossen mit + 1,1 % und Ludwigsfelde mit + 0,7%, Rangsdorf und Trebbin bleiben mit + 0,6 bzw. mit + 0,5 % knapp dahinter.
"Der permanente Zuwachs bedeutet, dass wir immer "soziale Infrastruktur, wie Kita, Hort, Senioreneinrichtungen, etc." hinterher bauen müssen, was selbst wohlhabende Gemeinden wie Großbeeren überfordert," erläutert Steinhausen weiter. Die Gemeinde Großbeeren musste jetzt erst auf Drängen des Landesjugendamtes einen Hortneubau in Angriff nehmen und auch eine bereits im letzten Jahr erbaute Kita muss schon erweitert werden.
Steinhausen: "Der neue Hort wird mindestens 4,5 Millionen Euro kosten und die Kitaerweiterung wird zwar mit 320.000,- Euro gefördert, kostet aber auch knapp 700.000,- Euro. Ein Großteil wird über Schulden finanziert, da wir soviel Geld nicht haben, aber trotzdem bauen müssen. Nur aufgrund der geringen Zinslasten, Sparwillen in der Verwaltung  und unser guten Gewerbesteuereinnahmen können wir uns das leisten. Aber wir sind über der Schmerzgrenze, umso mehr sehen wir die mangelnde Sparbereitschaft des Landkreises kritisch. Wir sparen, um zu investieren, der Landkreis erhöht die Kreisumlage und gibt das Geld schneller aus, als die Wirtschaft und die Steuerzahler es verdienen können."

Samstag, 10.11.2012

Schlechtes Zeugnis beim Thema Bildung
Teltow-Fläming nur Mittelmaß im Familienatlas 2012

Das ist wie in der Schule. Man sucht den Vergleich, um die eigene Leistung einschätzen zu können. Gerade Vergleiche mit anderen schärfen den Blick für die eigenen Stärken, aber auch für die eigenen Schwächen. Was unsere Schüler jedes Jahr bei der Zeugnisvergabe erleben, dass erleben die Landkreise in Brandenburg, wenn es Vergleiche zwischen den Landkreisen gibt. Vor kurzem ist im Auftrag des Familienministeriums der Familienatlas 2012 der Prognos AG erschienen. „Der Familienatlas 2012 will mit dem Vergleich von Indikatoren aus den 402 Kreisen und kreisfreien Städten lokalen Akteuren eine Grundlage für die Standortbestimmung im Wettbewerb um Familien und für eine sachliche und differenzierte Auseinandersetzung mit regionalen Stärken und Schwächen zur Verfügung stellen“, so laut Aussage des renommierten Prognose- und Beratungsinstitut.
„Man kann damit erkennen, wo wir in den letzten Jahren zu wenig gemacht haben und wo wir uns deutlich verbessern müssen“, so der Kreistagsabgeordnete und CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. Nicht nur die Bedingungen für Familien, sondern auch die regionenspezifische demografische Situation hat sich in den zu rückliegenden fünf Jahren seit Erscheinen des letzten Familienatlas deutlich verändert.
Im letzten Familienatlas 2007 war der Landkreis Teltow-Fläming noch als aufstrebende Region identifiziert worden. Inzwischen ist er in der Bewertung noch knapp eine sogenannte „stabile Region“ geblieben.
Dirk Steinhausen weiter: „Auch wenn für Teltow-Fläming auf den ersten Blick allein durch die kontinuierliche Verschlechterung in den letzten 5 Jahren Handlungsdruck besteht. Sollte sich Teltow-Fläming noch stärker als attraktive Region für Familien profilieren. Gerade mit Blick auf den Wettbewerb und das Engagement in anderen Regionen ist es notwendig, sich kontinuierlich um die Verbesserung der Bedingungen für Familien zu kümmern. Andernfalls besteht die Gefahr, in der Konkurrenz der Regionen in eine deutlich schlechtere Position zu geraten. Sorgen macht mir vor allem, der im Vergleich der Brandenburgischen Landkreise bestehende letzte Platz beim Thema Bildung."
Vor allem in den Bereichen "Durchschnittliche Klassengröße in der Primarstufe" und "Ausbildungsplatzdichte" hat Teltow-Fläming nur Plätze 347 bzw. 352 von 402 Kreisen belegt.

Bild: Familienatlas 2012 (Quelle: prognos AG)

Familienatlas 2012 Ergebnis 2012
Vergleich der Landkreise

Samstag, 03.11.2012

Kommunalpolitiker unterstützen Volksbegehren

Häufig hörte man "Ich hab schon", trotzdem ließen es die Unterstützer des Volksbegehren für ein Nachtflugverbot von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr nicht nehmen und versuchten mit möglichst vielen Menschen in Kontakt zu kommen. Am Samstag vor Kaufland in Ludwigsfelde waren neben der Bürgerinitiative Für ein lebenswertes Ludwigsfelde, die Bürgerinitiative Lichtenrade und die BI Kleinmachnow, die bereits seit einigen Wochen aktiv sind, auch einige Kommunalpolitiker mit dabei. Neben der überparteiliche Unterstützung des Volksbegehrens in Ludwigsfelde wurden auch so manche Diskussion über die weitere Entwicklung im Landkreis Teltow-Fläming geführt. Ob der Bürgermeister von Ludwigsfelde Frank Gerhard (SPD) oder die Stadtverordnete Angelika Linke (Die Linke) es wurden viele Bürger angesprochen. Genauso sprachen der Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum (CDU) und der Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen (CDU) viele Einkaufswillige vor Kaufland in Ludwigsfelde an. Alle vereint das gemeinsame Ziel bis zum 3. Dezember noch so viele Unterschriften für das Volksbegehren zu sammeln nach dem Motto Endspurt! Jetzt!

Bild: (von links nach rechts), Manfred Seelig (CDU), ein Mitglied der Bürgerinitiative, Kreistagsabgeordneter Dirk Steinhausen (CDU), Bürgermeister Frank Gerhard (SPD), Landtagsabgeordneter Danny Eichelbaum (CDU), die Stadtverordneten Angelika Linke und Rainer Dominok (beide Die Linke) (Quelle: Eichelbaum)

Bild: Alle im Gespräch - Unterstützer des Volksbegehren für ein Nachtflugverbot Quelle: Steinhausen)

Freitag, 02.11.2012

CDU engagiert sich für einen Drogeriemarkt in Großbeeren

Die Schlecker-Insolvenz hat in vielen Regionen zu Marktverschiebungen im Bereich der Drogeriemärkte geführt. Die ehemaligen Kunden des Ex-Marktführers suchen bei der Konkurrenz vor allem günstige Produkte. Im städtischen Bereich kann der Kunde diesen Bedarf im nächstgelegen Drogeriemarkt befriedigen. Aber wie sieht es mit der regionalen Daseinsvorsorge im ländlichen Bereich aus, wo die Schlecker-Filiale geschlossen wurde und noch kein Wettbewerber, wie Rossmann oder dm, in Sicht ist, um diese Lücke zu schließen. Einer der betroffenen Orte ist Großbeeren.
"Nachdem Schlecker insolvenzbedingt seine Filiale geschlossen hat, fehlt uns hier in Großbeeren ein klassischer Drogeriemarkt. Um Drogerieartikel kaufen zu können, müssen die Großbeerener nun in andere Orte fahren. Besonders ältere Leute sind durch die langen Wege hiervon betroffen." Der CDU Gemeindevertreter Marc Spogat ist hierzu bereits von vielen Großbeerener angesprochen worden. "Da müssen wir etwas tun!," lautet sein Credo. Das sieht auch der Großbeerener Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen (CDU) so.
Deshalb schrieb er an den Geschäftsführer der Rossmann GmbH, Dirk Rossmann, und an den Geschäftsführer der dm-drogerie markt GmbH + Co. KG, Erich Harsch. Er bat sie, „zu prüfen, ob es für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, in Großbeeren eine Filiale zu eröffnen“.
Denn: „Hier wurde der einzige Drogeriemarkt geschlossen. Damit fehlt den rund 8 000 Einwohner von Großbeeren ein Drogeriemarkt in Wohnortnähe.“
Marc Spogat und Dirk Steinhausen sind sich sicher, dass bald Bewegung in die Sache kommt: „Sowohl die Drogerien als auch die Einwohner von Großbeeren können von einem neuen Markt profitieren. Eine Eröffnung würde Vorteile für beide Seiten haben.“

Donnerstag, 01.11.2012

GVZ Großbeeren wächst

Laut Pressemitteilung des Ministerium für Infrastruktur heißt es: "Das Güterverkehrszentrum Großbeeren wächst. Während die Erweiterungsfläche „Am Lilograben“ östlich des GVZ im vollen Gange ist, wird der Weg für weiteres Wachstum nun auch an anderer Stelle geebnet. Als Eingangstor zu neuen Ansiedlungsflächen westlich der Anhalter Bahn wird in den kommenden 14 Monaten eine Brücke über die zweigleisige Bahnstrecke Berlin – Halle (Saale) geschlagen. Für den Bau, der auch die Zufahrten, einen Kreisverkehr und eine Lkw-Vorstaufläche umfasst,  überreicht Verkehrsminister Jörg Vogelsänger am Donnerstag einen Förderbescheid über 4,25 Millionen an den Großbeerener Bürgermeister." Mit dabei waren auch einige Kommunalpolitiker, die sich bei nass-kaltem Wetter es nicht nehmen ließen bei der feierlichen Inbetriebnahme einer neuen Vorstaufläche im GVZ dabei zu sein. Auch der Landkreis war durch den Beigeordneten Holger Lademann und den Kreistagsabgeordneten Dirk Steinhausen (CDU) vertreten.
Steinhausen: "Es zeigt sich deutlich, dass es ein täglicher Wettbewerb ist, um über Jahre erfolgreich dabei zu sein. Das GVZ ist national Spitze und international in den TopTen, das kommt nicht von ungefähr."

Bild: Minister Jörg Vogelsänger, Bürgermeister Carl Ahlgrimm und Chef der Entwicklungsgesellschaft Rüdiger Hage (Quelle: Steinhausen)

Dienstag, 30.10.2012

Schwerer Unfall auf der Osdorfer Straße

Kaum einen Monat hat es gedauert, dann hat es wieder gekracht. Am Montag früh gab es einen Unfall mit drei Verletzten, davon 2 Schwerverletze, auf der Osdorfer Straße.
Erst vor einem Monat hat der stellvertretende Bürgermeister, Uwe Fischer, die Gemeindevertreter darüber informiert, dass auf Grund der gesunkenen Unfallhäufigkeit, die Osdorfer Straße wieder mit 50 Km/h befahren werden darf. Dies führte zu Unverständnis, da in den letzten Jahren es immer wieder schwere Unfälle auf dieser Strecke gab. Erst die Geschwindigkeitsreduzierung im Jahr 2011 reduzierte die Unfallhäufigkeit.
"Mal unabhängig davon, dass die Straße viel befahren und viel genutzt wird und dies ja wohl alles nicht ausreicht, dass das Land Brandenburg die Straße eben nicht zu einer Landesstraße machen möchte, ist genau das eingetreten, was viele befürchtet haben. Wozu erhebt man Fallzahlen in der Vergangenheit, wenn man dann daraus keine Lehren zieht?" fragt der CDU Gemeindevertreter Dirk Steinhausen. Laut Aussage der Feuerwehr musste die Verletzten teilweise aus ihren Fahrzeugen geschnitten werden.
"Fakt ist, wir hatten an diesen Stellen vorher 25 Unfälle nach der Reduzierung nur 3. Das ist ganz einfach. Die Geschwindigkeitsreduzierung hat funktioniert und trotzdem hat man die Geschwindigkeit wieder erhöht. Es ist zynisch, jetzt noch auf Todesfälle zu warten. Eine Unfallkommission, die die Reduzierung aufgehoben hat, muss sich kritisch hinterfragen, ob sie der Verkehrssicherheit dient oder auf Grund von Unkenntnis selbst ein Problem darstellt."

Dienstag, 30.10.2012

Schuldenbewegung der Landkreise veröffentlicht
Teltow-Fläming letzter Platz

Die Schulden der Landkreise und Gemeinden standen erst vor kurzem im Fokus. Gerade im Landkreis Teltow-Fläming wurde das Thema kontrovers diskutiert. Während der Unterbezirksvorsitzende der SPD, Frank Gerhard, von fast 100 Millionen Euro Schulden ausgeht, wurde nach einer parlamentarischen Anfrage des Vorsitzende des Kreistages, Christoph Schulze (SPD), andere Zahlen veröffentlicht. Hiernach sind die Schulden nur bei 128,567 Millionen zum 31.12.2011, allerdings der Landkreis und die Kommunen. Der Landkreis hat hierbei 51,918 Millionen Schulden.
So hieß es vor kurzem "Die Finanzlage im Teltow-Fläming-Kreis ist besser als der landesweite Durchschnitt."
"Naja," meint hierzu der CDU Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen," man kann sich Zahlen auch zurecht legen. Die Fakten des statistischen Landesamtes sind da eigentlich eindeutig: Fakt ist nur der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mehr Schulden hat (52,982 Millionen). Von 14 Landkreisen ist Teltow-Fläming auf Rang 13. Den geringsten Schuldenstand hat Oberhavel, vor Potsdam-Mittelmark. " Auch einige andere Zahlen sind besorgniserregend.
Steinhausen: "Gerade die Schuldenbewegungen sind erschreckend, da sie die Zukunftsfähigkeit immer weiter einschränken. Nimmt man die neuen Schulden des Jahres und zieht davon die geplante Tilgung ab, zeigt sich, ob mehr gespart wurde oder weiterhin Schulden angehäuft werden. Das Bild ist für den Landkreis Teltow-Fläming deprimierend. Es gibt einen  Schuldenzuwachs von knapp 9 Millionen und eine Tilgung von nur 7 Millionen, damit ist der Schuldenstand um weitere 2 Millionen angestiegen."
Alle anderen Landkreise stehen da besser, so zum Beispiel Dahme-Spreewald: 3 Millionen aufgenommen, aber 11 Millionen getilgt; Potsdam-Mittelmark hat 5,5 Millionen aufgenommen und 11 Millionen getilgt. Spree-Neiße hat ein fast ausgeglichenes Saldo (160.000 mehr aufgenommen als getilgt) Nur der Landkreis Teltow-Fläming ist der einzige Landkreis, der mehr Kredite aufgenommen als getilgt hat.
" Wir werden am mangelnden Sparwillen noch lange zu knabbern haben. Es muss allen, die in Verantwortung stehen, klar sein: Auch ohne Landrat müssen wir weiter sparen und wir müssen an Tempo zulegen. Der nächste Landrat muss ein Sanierer sein," so Steinhausen abschließend.

Montag, 29.10.2012

Vandalismus führt zur Reaktion
Big Brother wird geprüft

Einige Sportler haben es bereits gemerkt. In der Mehrzweckhalle Großbeeren hat eine Sachbeschädigung zu umfangreichen Reparaturarbeiten geführt. Unbekannte haben am Dach der Sporthalle schwere Steine in die Lüftungsschlitze der Luftschächte geworfen. Diese Steine haben die Regenentwässerungsleitungen beschädigt, was zu einem ca. 15.000,- Euro teuren Wasserschaden geführt hat. Für Wochen können jetzt ein Teil der sanitären Anlagen nicht genutzt werden, da dort der Schaden aufgetreten ist.
"Leider kommen immer wieder Vandalismusschäden im Inneren aber auch am Außengelände der Sporthalle vor. Dies verursacht jedes Jahr hohe Kosten. Wir wollen versuchen durch Prävention und Überwachung diese Schäden zu minimieren," erläutert der CDU Gemeindevertreter Dirk Steinhausen die Situation.

Auf Grund dieser Sachlage hat die CDU Fraktion einen Antrag zur Prüfung für eine mögliche Videoüberwachung der Innenräume der Mehrzweckhalle, sowie des Außengeländes eingebracht.
Die Prüfung soll sowohl rechtlicher Rahmen, Kosten und mögliche Standorte beinhalten. Der Antrag ist einstimmig beschlossen worden. Das Prüfergebnis soll der Gemeindevertretung bis zum Jahresende vorliegen.
"Wir sind uns durchaus klar, dass die Videoanlage keine Taten verhindern kann, aber vielleicht kann Big Brother die Hemmschwelle erhöhen und gegebenenfalls bei der Täterermittlung helfen. Da es zum wiederholten Male zu schweren Sachbeschädigungen in der Mehrzweckhalle gekommen ist und außerdem immer wieder Diebstähle vorkommen, sollten am Gebäude der Mehrzweckhalle Überwachungskameras angebracht werden.," erklärt Steinhausen weiter. Der Hallenwart hatte sich diesbezüglich vor einiger Zeit mal von einer Fachfirma ein Angebot eingeholt, welches bei ca. 2.500,- – 3.000,- Euro liegt. Diese Ausgabe für eine Video-Überwachung dürfte im Verhältnis zu den Kosten für die (wiederholten) Vandalismus-Schäden durchaus gerechtfertigt sein.

Donnerstag, 25.10.2012

Staatssekretär Richter wechselt
CDU Verband gratuliert

Magdeburg/Großbeeren. Im Nachbarland Sachsen-Anhalt sorgte der Wechsel eines CDU Staatssekretär in das von der SPD-geführte Finanzministerium für Überraschung, aber auch gleichzeitig für Anerkennung  Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn , weil er seine Personallücke mit einem erfahrenen Fachmann geschlossen hat. Der wechselnde CDU Mann ist kein geringerer als Michael Richter, der jahrelang im Brandenburgischen Wirtschaftsministerium ähnliche Aufgaben wahrgenommen hat, bevor er 2011 nach Sachsen-Anhalt als Staatssekretär für Wirtschaft gewechselt ist. Auch in unserer Region wird dieser Wechsel positiv aufgenommen. "Michael Richter ist ein ausgewiesener Fachmann. Ein Gewinn für das Finanzministerium und ein Verlust für das dortige Wirtschaftsministerium," erläutert der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen. Michael Richter ist darüber hinaus in Großbeeren aktiv und bringt sich für das Gemeinwohl ein. Er ist Gemeindevertreter in Großbeeren und leitet den Bauausschuss. Im Ortsteil Kleinbeeren ist er Ortsvorsteher.
"Wir sind stolz, dass ein Mitglied unseres CDU-Gemeindeverbandes weiterhin eine führende Position im Land Sachsen-Anhalt inne hat. Er wird dort positive Akzente setzen. Er ist für die CDU Großbeeren bereits einigen Jahre aktiv in der Kommunalpolitik. Diese Entscheidung zeigt sicherlich auch, über welche Qualität die CDU Großbeeren verfügt.“
Der Verband gratuliert Michael Richter und wünscht ihm auch weiterhin viel Schaffenskraft.


Foto: angeregtes Gespräch zwischen (von links nach rechts) Michael Richter, Uwe Fischer (stellvertretender Bürgermeister Großbeeren) und Dirk Steinhausen (Quelle: Hepp)
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MITTELDEUTSCHE ZEITUNG vom 22.10.12
Personaltausch Richter wechselt ins SPD-Finanzministerium
VON HENDRIK KRANERT-RYDZY
MAGDEBURG/MZ. Die Not muss groß sein. Gut zwei Wochen, nachdem Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn den Wechsel von Staatssekretär Heiko Geue (beide SPD) ins Wahlkampfteam des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück hinnehmen musste, hat Bullerjahn sich für einen Nachfolger entschieden - einen CDU-Mann. Neuer Amtschef im Finanzministerium soll der bisherige Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Michael Richter, werden.

Während das Finanzministerium nur Gespräche zwischen Richter und Bullerjahn bestätigen wollte - "es gibt noch keine Entscheidung", so ein Sprecher - ist für Wirtschafts- und Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) die Sache klar. Wolff bestätigte auf MZ-Anfrage Richters Wechsel. Fachlich ist die Personalie nicht umstritten, politisch dafür um so mehr. Denn Bullerjahns Griff nach einem Christdemokraten verärgert Teile der sachsen-anhaltischen Sozialdemokratie, weil die SPD damit einen wichtigen Posten aufgibt. Eine in solchen Fällen sonst übliche Besetzung über Kreuz - sprich ein SPD-Mann als Wirtschaftsstaatssekretär - ist nämlich nicht absehbar. Bullerjahn ließ dazu erklären, er fürchte keine Kritik aus der Partei. Offiziell hielt man sich damit auch zurück: Partei- und Fraktionschefin Katrin Budde sagte, sie unterstütze Bullerjahns Entscheidung, weil man schnell einen Fachmann brauche, der mit aktuellen Projekten der Landesregierung vertraut sei. Auch die finanzpolitische Sprecherin der Fraktion, Krimhild Niestädt, erklärte, fachlich sei die Wahl nicht zu kritisieren. Der 58-jährige Richter war, bevor er von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) nach Sachsen-Anhalt geholt worden war, in Berlin in verschiedenen Behörden für Finanzfragen zuständig. Auf die Frage aber, ob es denn in der SPD keine geeigneten Fachleute gebe, antwortete Niestädt ausweichend: "Das ist einzig und allein die Entscheidung des Herrn Bullerjahn."

Der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka wurde hingegen deutlicher: "Mir wären auch ein paar eigene Leute eingefallen." Pikant an der Personalie ist, dass der Amtschef im Finanzministerium - also künftig CDU-Mann Richter - immer die Position der SPD in der Runde der Staatssekretäre vertritt.

Für Wolff ist der Weggang ihres bislang für Wirtschaftsfragen zuständigen Staatssekretärs offenbar kein großer Verlust. Dem Vernehmen nach gibt es seit langem atmosphärische Störungen zwischen dem Juristen und der Ministerin. Wolff erklärte auf MZ-Nachfrage, sie habe dem Ministerpräsidenten bereits in der vergangenen Woche drei mögliche Nachfolger für Richter vorgeschlagen: "Alle superqualifiziert und mit CDU-Mitgliedschaften." Namen nannte sie nicht. Dem Vernehmen nach ist unter anderem Tamara Zieschang im Gespräch. Die 42-Jährige war bis Mitte 2012 Wirtschaftsstaatssekretärin in Schleswig-Holstein.

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mdr vom 22.10.2012

Außergewöhnlicher Wechsel Stühlerücken in Sachsen-Anhalts Landesregierung

In Sachsen-Anhalts Landesregierung zeichnet sich ein außergewöhnlicher Personalwechsel ab. CDU-Wirtschaftsstaatssekretär Michael Richter wird nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT in das von SPD-Minister Jens Bullerjahn geführte Finanzministerium wechseln.

Wie der Sprecher des Finanzministeriums, Wolfgang Borchert, bestätigte, hat es in der Sache bereits Gespräche mit Richter gegeben. Es liege aber noch keine endgültige Entscheidung vor. Der 58-jährige Jurist soll die Stelle von Staatssekretär Heiko Geue übernehmen. Geue hatte vor einer Woche angekündigt, er werde in das Wahlkampfteam von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wechseln.
Dass mit Richter ein CDU-Mann in ein von einem SPD-Minister geführtes Ministerium wechselt, wird von Beobachtern als ungewöhnlich eingeschätzt. Nach Angaben aus dem Finanzministerium sind in den möglichen Wechsel von Richter ins Finanzministerium auch Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und CDU-Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff involviert. Zudem sei SPD-Parteichefin Katrin Budde informiert worden. Vor allem in den Reihen der Sozialdemokraten könnte die Personalentscheidung für Kritik sorgen, wenn kein SPD-Mitglied zum Zuge kommt.
Fachmann in Finanzfragen
Fachlich gilt ein möglicher Wechsel von Richter ins Finanzressort jedenfalls als gut nachvollziehbar. So war der aus Berlin stammende Jurist in der Vergangenheit bereits im Finanzamt seiner Heimatstadt, in der Berliner Senatsverwaltung für Finanzen sowie in der Oberfinanzdirektion Cottbus tätig. Finanzministeriums-Sprecher Borchert betonte, nach dem Weggang von Geue werde ein Experte benötigt. "Ein Fachmann muss her." Bullerjahn liege ein vernünftiger Übergang von Geue auf dessen Nachfolger am Herzen. Vor einer Entscheidung müssten noch verschiedene Dinge besprochen werden. Wann das offizielle Votum falle, stehe noch nicht fest. Bei der Suche nach einem Nachfolger für Geue habe es aber auch Gespräche mit anderen möglichen Kandidaten gegeben.
Richter-Nachfolge ungeklärt
Richter, der seit 2003 als Abteilungsleiter und Staatssekretär im Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg gearbeitet hatte, war im vergangenen Jahr als Staatssekretär in das von Wolff geführte Super-Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt gewechselt. Wer dort nun seine Nachfolge antreten soll, ist bisher ungeklärt. Ressortchefin Wolff ist zurzeit auf Dienstreise in den USA. Laut ihrer Sprecherin gibt es noch keine Namen. Die Gespräche würden jetzt aber anlaufen.

Mittwoch, 24.10.2012

Anfrage bestätigt Situation
Problemkind Osdorfer Straße

In einer Parlamentarischen Anfrage des FDP Abgeordneten vom Gregor Beyer aus September liegt jetzt eine Antwort der Landesregierung vor. In der Antwort heißt es: "Weder in Berlin noch in Brandenburg hat die Osdorfer Straße die Funktion einer Landesstraße." Problem hierbei ist, dass die Bedeutung der Osdorfer Straße, die die Gemeinde Großbeeren mit dem Süden Berlins verbindet, trotz fast 8.000 Fahrzeugen (die Gemeinde Großbeeren hatte bereits 2010 knapp 9.000 Fahrzeuge gezählt, aber wir wollen nicht kleinlich sein), die dort jeden Tag lang fahren, von Seiten der Verkehrsplaner nicht anerkannt wird. "Die enge Straßenführung hat die Straße zu einem gefährlichen Unfallschwerpunkt gemacht. Bereits seit Jahren bemühen wir uns die Straße an das Land abzugeben, damit ein dem Verkehrsaufkommen entsprechender Ausbau gewährleistet ist," erläutert der CDU-Gemeindevertreter Dirk Steinhausen.  Bereits im Jahr 2010 hatte der CDU Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum eine Anfrage gestellt. "Die Antworten gleichen sich. Angeblich soll durch einen Ausbau der Hildburghauser Straße die Verkehrsbelastung geringer werden. Darauf warten wir immer noch," so Steinhausen weiter. In der Anfrage heißt es: "In Abstimmung mit dem Land Berlin soll die schnelle Erreichbarkeit von Zielorten im südlichen Berlin, ein-schließlich Lichterfelde Süd, über die B 101 (Marienfelder Straße) und Hildburghauser Straße sicher gestellt werden. Das Land Berlin wird die Hildburghauser Straße demnächst ausbauen. Damit wird eine bessere Erschließung von Lichterfelde-Süd aus Richtung Großbeeren geschaffen. Die verkehrliche Bedeutung der Osdorfer Straße wird dadurch zurückgehen. Der Bau einer „Abkürzung“ über die Osdorfer Straße wird seitens der Länder Brandenburg und Berlin nicht angestrebt."
"Leider halten sich die Bürger nicht an die am "grünen Tisch" beschlossenen Verkehrsplanungen und die Länder Berlin und Brandenburg tun so, als ob das nicht sein kann.  Erst durch eine Geschwindigkeitsreduzierung hat sich die Situation etwas entschärft, ohne wirklich besser zu werden. Die Todesfälle vor der Geschwindigkeitsreduzierung in den letzten Jahren sollte Mahnung genug sein.", erläutert Steinhausen. Die Anzahl der Fahrzeuge hat eher zugenommen. Je mehr Arbeitsplätze im nahegelegenen Güterverkehrszentrum geschaffen werden, umso mehr Verkehr muss die Straße aufnehmen. Die Osdorfer Straße ist nicht nur ein Schleichweg für Eingeweihte, sondern eine viel befahrene Verkehrsachse zwischen Berlin und Brandenburg. Sie geht somit weit über die Bedeutung einer Gemeindestraße hinaus.
Steinhausen zieht das Fazit: "Die Länder stehlen sich aus Ihrer Verantwortung. Für wirtschaftliche Ansiedlungen lassen sie sich feiern, wenn es aber, um die Erreichbarkeit von Arbeitnehmern geht, dann gibt es kein Geld für den Ausbau der Verkehrswege oder für den ÖPNV. Wir brauchen eine Lösung für unser Problemkind Osdorfer Straße."

Anfrage Bayer aus dem Jahr 2012
Anfrage Eichelbaum aus dem Jahr 2010

Montag, 22.10.2012

Großbeeren rückt weiter auf
GVZ baut Spitzenposition aus

Seit 2004 werden jedes Jahr die Güterverkehrszentren (GVZ) in Deutschland verglichen und es wird eine Rangliste erstellt. Die Deutsche GVZ-Gesellschaft (DGG) fungiert seit ihrer Gründung im Jahre 1993 als Dachverband der deutschen Güterverkehrszentren und hat gerade erst das nationale Ranking der 20 Top-Güterverkehrszentren veröffentlicht.
Es zeigte sich deutlich, welche enormen Wachstumspotentiale in den letzten Jahren in den GVZs entstanden sind. Die 20-Top Standorte beschäftigen inzwischen, mit einer Steigerung von über 70 %, mehr als 60.000 Menschen im gesamten Bundesgebiet. In vielen Regionen sind die GVZ regionale Wachstumstreiber und schaffen Arbeitsplätze.
Im Ergebnisbericht des DGG heißt es: „Die „TOP 6“ der Güterverkehrszentren in Deutschland verzeichnen mit Glauchau einen „Neuzugang“ und eine Reihe weiterer positiver Entwicklungen gegenüber der letzten Datenerhebung. Das „Pilot-GVZ“ in Deutschland, das GVZ Bremen, konnte im Ergebnis des Bewertungsprozesses seinen Spitzenplatz weiter behaupten, allerdings muss es sich die „Spitze“ mit dem GVZ Nürnberg teilen. Auch das GVZ Großbeeren/Berlin Süd konnte zur Spitze weiter aufschließen und liegt quasi gleich auf.“
Die Kommunalpolitik lobt diese Entwicklung. Der Vorsitzende der CDU Großbeeren und Kreistagsabgeordnete, Dirk Steinhausen, stellt zufrieden fest: „Die Entwicklung ist positiv und freut uns umso mehr, da es auch zeigt, dass die GVZ-Erweiterungen notwendig und sinnvoll sind. Das GVZ Großbeeren zählt mit nur drei Punkten Rückstand zur absoluten GVZ-Spitze in Deutschland. Es ist das leistungsstärkste GVZ in Ostdeutschland. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die erfolgreiche Entwicklung unserer Region.“

Im GVZ Großbeeren sind 70 Unternehmen mit ca. 5.500 Beschäftigten ansässig. Tendenz steigend. Neben den verkehrspolitischen Vorteilen, die ein Güterverkehrszentrum besitzt, rücken inzwischen auch andere Faktoren in den Vordergrund.
Steinhausen: „Trotz positiver Umweltbilanz, die durch die Vermeidung von „Durchgangsverkehr“ und somit der Vermeidung von CO²-Emissionen entsteht, wird meist der Flächenverbrauch kritisiert. Hier gilt das GVZ Großbeeren als erstes Pilot-GVZ hinsichtlich des Themas „Green Logistics“. So ist es das erste GVZ, welches eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt hat.“

Sonntag, 21.10.2012

Orgel orgelt wieder
Herzlichen Glückwunsch

Heute wurde die Schuke-Orgel der evangelischen Kirchengemeinde Großbeeren wieder in Betrieb genommen.
Die CDU Großbeeren gratuliert mit den Worten "Jetzt orgelt sie wieder und möge der Klang noch lange zu hören sein."

Foto: Der Vorsitzende, Dirk Steinhausen, hatte frühzeitig sich seinen Anteilschein gesichert.

Sonntag, 21.10.2012

Impressionen von der Wahlkreismitgliederversammlung für den Wahlkreis 61

Gegen 22:30 Uhr gibt Versammlungsleiter Ludwig Burkardt das Ergebnis der Wahl bekannt. Katherina Reiche setzt sich mit 223 Stimmen gegen 184 Stimmen für Frau Dr. Saskia Ludwig durch.

Damit haben die Mitglieder der Kreisverbände Potsdam, Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming, mit Katherina Reiche, ihre Kandidatin für die anstehende Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis 61 nominiert. Auch die CDU Großbeeren war stark vertreten.


Bild: (von links nach rechts): das Tagungspräsidium: Horst Heinzel (Fraktions­vorsitzender der CDU Potsdam), Dirk Steinhausen (Stellv. Vorsitzender CDU Teltow-Fläming), Ludwig Burghardt, Mitglied des Landtages, Dr. Carmen Klockow, (Stellv. Vorsitzende CDU Potsdam), Philipp Schwab (Vorsitzender JU Potsdam-Mittelmark) (Quelle: ?)

Bild: mehr als 400 Mitglieder sind erschienen (Quelle: Günther)

Bild: Katherina Reiche bei ihrer Vorstellungsrede (Quelle unbekannt)

Bild: Dr Saskia Ludwig neben dem CDU-Ehrenvorsitzenden Jörg Schönbohm (Quelle: Günther)

Foto: auch im Tagungspräsidium kann man Spaß haben (Quelle: Günther)

Bild: Katherina Reiche nach der Ergebnisverkündung, mit der JU Vorsitzenden aus Teltow-Fläming, Jenny Günther (Quelle: Günther)

Samstag, 20.10.2012

CDU Großbeeren gratuliert Katherina Reiche
Großer Andrang bei Wahlveranstaltung

Es war kurz nach 22:30 Uhr als die Wahlkommission dem Versammlungsleiter Burghard Ludwig, MdL den Zettel mit dem Ergebnis rüberschob. Dem Tagungspräsidium der Veranstaltung, zudem auch der Großbeerener CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen, gehörte, war damit klar. „Es gibt eine gewählte Kandidatin.“ Dort stand es schwarz auf weiß. Katherina Reiche ist erneut die CDU Kandidatin für den Wahlkreis 61 für die Wahl für den nächsten Deutschen Bundestag. Katherina Reiche hatte sich mit 223 zu 184 Stimmen gegen Saskia Ludwig durchgesetzt.
Über 400 Mitglieder waren nach Werder gekommen, um einen Kandidaten zu benennen, der unsere Region im Bundestag vertreten soll. Die Wahl sorgte im Vorfeld für Wirbel, da erst vor wenigen Wochen, Saskia Ludwig verkündete gegen Katherina Reiche, die parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium ist, anzutreten. Saskia Ludwig war bis vorkurzem Landes- und Fraktionsvorsitzende, bevor sie von beiden Posten verdrängt wurde.
Mit dabei waren auch viele CDU Mitglieder aus Ludwigsfelde und Großbeeren.
„Die CDU Verbände aus Ludwigsfelde und Großbeeren gratulieren Katherina Reiche und wünschen ihr die notwendige Kraft im kommenden Wahlkampf.“ So Detlef Helgert, CDU Vorsitzende des Stadtverbandes Ludwigsfelde und Dirk Steinhausen, sein Pendant aus Großbeeren.
Dirk Steinhausen stellt klar: „Zur Demokratie gehört der Wettbewerb, nicht nur der Ideen, sondern auch zwischen Personen. Wichtig ist, dass wir in den kommenden Wahlkämpfen geschlossen und mit Mut, um die Gunst der Bürger werben. Wo es eine Gewinnerin gibt, gibt es auch eine Verliererin. Jeder der Antritt rechnet auch damit zu unterliegen. Es ist nichts Ehrenrühriges in einem fairen Wettbewerb zu unterliegen. Saskia Ludwig bleibt weiterhin Landtagsabgeordnete für Potsdam-Mittelmark und wird dort weiter für die Menschen arbeiten. Jetzt gilt es in ruhiges Fahrwasser zu kommen und für ein bestmögliches Ergebnis zu kämpfen, damit Katherina Reiche ihren Wahlkreis auch gewinnt.“
Kat herina Reiche bot allen, auch denen, die an diesem Abend sie nicht wählten, eine „offene Hand“ der Zusammenarbeit an.



Foto: offizielles Ergebnis (Quelle:Steinhausen)

Freitag, 19.10.2012

CDU begrüßt Diskussion um Flächennutzungsplan
Größtmögliche Bürgerbeteiligung wünschenswert

In einem vollen Sitzungssaal der „Alten Molkerei“ in Großbeeren diskutierten viele Großbeerener über den Vorentwurf des Flächennutzungsplanes. Eingeladen hatte der „Bürgertisch für lebendige Demokratie“ um über Leitbild und Thesen zur Ortsentwicklung der Gemeinde Großbeeren in einer Diskussionsveranstaltung zu informieren.
Nach einer Einführung durch den Bürgermeister Carl Ahlgrimm, erläuterte der von der Gemeinde beauftragte Stadtentwickler, Herr Uwe Rilke und der Bauamtsleiter Lutz Ritter die Aufgabe und Wirkung eines Flächennutzungsplanes. Und es gab viele Fragen und Themen die angesprochen würden. Unter der Moderation von Dr. Wilhelm wurden viele Themen angesprochen, ob demografische Entwicklung, altersgerechtes Wohnen, ÖPNV, Lärm oder Flughafen, es gab viele Ideen. Der anwesende Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen erläutert: „Wir unterstützen ausdrücklich das bürgerschaftliche Engagement des Vereins Bürgertisch und es zeigte, dass wir eine lebendige Demokratie haben und viele Bürger sich einbringen wollen. Dies unterstreicht, dass die vor 4 Jahren getroffenen Entscheidung sich über Planung und Ziele unsere Gemeinde für die nächsten 20 Jahre zu beschäftigen, richtig war.
Bereits im Jahr 2008 brachte die CDU/FDP-Koalition einen Antrag ein, der zum Ziel hatte sich in einem dreigliedrigen Ablauf über die weitere Entwicklung der Gemeinde Gedanken zu machen. Zuerst sollte ein Leitbild entstehen und dann eine Gemeindeentwicklungsplanung erarbeitet werden, die anschließend in einen Flächennutzungsplan mündet. Ab 2009 haben in der Gemeinde Großbeeren, verteilt in Arbeitsgruppen, federführend durch die politischen Parteien, mehr als 30 Personen Entwicklungsziele diskutiert und festgelegt. „Wir sind jetzt im Vorentwurf und hoffen auch weiterhin eine größtmögliche Bürgerbeteiligung zu erreichen. Je mehr Bürger sich beteiligen, umso besser. Jede Idee ist es wert, diskutiert zu werden,“ mit diesen Worten ruft Dirk Steinhausen die Bürger der Gemeinde Großbeeren auf, sich daran zu beteiligen. Der Vorentwurf wird im Rathaus ausgelegt und kann eingesehen werden. Gleichzeitig kann man die Verwaltung ansprechen, das Bauamt wird gerne Fragen beantworten. „Auch die Politik kann natürlich angesprochen werden. Da wir die Entwicklung angestoßen haben, sind wir an vielen verschiedenen Sichtweisen interessiert. Wir wollen unseren Ort zu einem liebens- und lebenswerten Großbeeren weiterentwickeln, “ so Steinhausen abschließend.

Freitag, 12.10.2012

Blick hinter verschlossenen Türen
Brandschutz in der Gemeinde darf sich nicht verschlechtern

Einen Blick hinter verschlossene Türen hat jetzt die Gemeindevertretung  Großbeeren geworfen. Auf Einladung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zusammen mit der Senatsverwaltung für Justiz haben die Fraktionen der Gemeindevertretung die Justizvollzugsanstalt Heidering besucht. Die Justizvollzugsanstalt soll im nächsten Jahr ihren Betrieb aufnehmen und dann für 648 Gefangenen als Unterbringung dienen. Das Land Berlin baut in der Gemarkung Großbeeren eine der modernsten Vollzugsanlagen. Obwohl so manches Loch im Zaun noch sichtbar und manche Tür noch nicht verschlossen war, sind die Ausmaße des Baus beeindruckend. Auch wenn viele Politiker über die mögliche Unterbringung scherzten, so war ein Satz: Was muss ich eigentlich tun, um hierher zu kommen? Immer nur als Spaß gemeint.
Neben den politisch Gewählten, waren auch einige Mitarbeiter der Gemeinde Großbeeren mit dabei.  Hinzu kamen auf Einladung der CDU-Großbeeren noch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, um sich frühzeitig ein Bild über den Brandschutz machen zu können. „Auch wenn wir alle hoffen, dass die Feuerwehr dort nie einrücken muss, so ist es doch wünschenswert, dass die Feuerwehr-Kameraden frühzeitig sich über den Brandschutz ein Bild machen.“ Erläutert der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen, das Ansinnen.
Steinhausen, der auch Kreistagsmitglied ist, hatte im Sommer Bedenken angemeldet, dass die Freiwilligen Feuerwehren der Region den Brandschutz sicherstellen sollen. „Wichtig ist hierbei, dass es zu keiner Verschlechterung bei uns in Großbeeren kommt. Zusätzliche Dinge muss Berlin bereitstellen. Je öfter unsere Feuerwehr-Kameraden die Anlage besichtigen können, umso besser. Es fällt einem immer etwas auf. Ein kleines Detail kann manchmal schon entscheidend sein. Leider musste ich aus beruflichen Gründen auf die Besichtigung verzichten. Ich hoffe aber die Anlage zu einem späteren Zeitpunkt nur als Besucher und nicht als Insasse zu besichtigen,“ sagte Steinhausen mit einem Lächeln abschließend.

Bild: Türen ohne Schloß (Quelle: Spogat)

Dienstag, 09.10.2012

Schwieriges Erinnern in Großbeeren
Wissenschaftliche Erforschung tut Not

"Wir mußten einen deutschen Karren in Richtung des Lazaretts, wohl eher das Vorzimmer zur Hölle, ziehen. Dort, vor unseren Augen, in Holzkisten, unsere unglücklichen, namenlosen Kameraden, kahlgeschoren, nackt, zu Skeletten abgemagert, mit offenen Mündern, die Augen leer. Alle sind an Dysenterie (Anmerkung: der alte Deutsche Begriff lautet Ruhr) gestorben, die Exkremente haben ihnen an den Beinen geklebt, manche hatten riesige Hämatome. Wir brachten die Leichen zum Wagen, 17 Holzsärge für die Reise. Und wir haben dieses unheimliche Gespann zur Kalkgrube gezogen. (...) Angekommen, haben wir die Leichen abgeladen, wir mußten die Särge wieder mitnehmen."
Dieser Bericht des französischen Zwangsarbeiters M. Cramard handelt nicht von einem Konzentrationslager , sondern von dem "Arbeitserziehungslager" (AEL) Großbeeren.
Im Spätsommer 1942 wurde auf dem Gelände des ehemaligen Bahnarbeiter-Barackenlagers das Arbeitserziehungs- und Gestapodurchgangslager Großbeeren (AEL) eingerichtet. Der Kreistagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, erinnerte an die dunklen Stunden der deutschen Geschichte: „Vor 70 Jahren wurde das Arbeitserziehungslager errichtet. Es war in der Brutalität den KZ's gleich zu setzen, deshalb gab es dort diese enorme Todesrate. Bis 19.4.1945 verloren hier ca. 1.300 Häftlinge aus 24 Ländern ihr Leben. Die ersten 200 Toten wurden noch auf dem Friedhof begraben, die anderen in einer ehemaligen Kiesgrube verscharrt. Das AEL Großbeeren war nur ein kleines Lager, ein Zweiglager des AEL Wuhlheide. Jedes Jahr gibt es eine Gedenkveranstaltung. Gerade an den Jahrestagen müssen wir feststellen, dass die wissenschaftliche Erforschung nicht abgeschlossen ist."
Die AEL's unterstanden der Gestapo und hatten die Aufgabe unter unmenschenlichen Bedingungen Zwangsarbeiter zur Arbeit zu erziehen. In ein AEL kamen Zwangsarbeiter, welche die Norm nicht erfüllten, sabotierten oder flohen. Der Aufenthalt in einem solchen Lager dauerte im Durchschnitt 2 Monate, danach wurden sie, falls sie noch lebten, in die Zwangsarbeitslager zurück gebracht.

Steinhausen: „Die Existenz des Nordafrikanischen Kriegsgefangenenlagers  (Ende 1940 - Ende 1941) in der Nähe des späteren Arbeitserziehungslagers ist kaum bekannt. Mitten im relativ kleinen Barackenlager stand eine weithin sichtbare weiße Moschee. So schnell wie das Lager Ende 1940 entstanden war, verschwand es Ende 1941auch wieder. Auch die Existenz eines sowjetischen Kriegsgefangenenlagers (Stalag III D) (Ende 1941 - Ende 1942) ist vielen nicht bekannt. Ende 1942 wurden die Gefangenen in ein anderes Lager nach Großschulzendorf verlegt. Das Stalag III D befand sich mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls auf dem Territorium des ehemaligen Bahnarbeiterlagers Schulz und somit in direkter Nachbarschaft des 1942 entstehenden AEL, welches sich nach der Verlegung des Stalag III D mit großer Wahrscheinlichkeit auf die gesamte Fläche ausbreitete.
Der siebzigste Jahrestag wäre ein willkommener Anlass sich Gedanken, um die wissenschaftliche Erforschung des AEL Großbeerens, des Nordafrikanischen Kriegsgefangenenlagers und des Stalag III zu machen. Ergänzt sollte die Gemeinde auch die Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges bis 1949 erforschen lassen, da die Folgen der Kommunistischen Gewaltherrschaft in unserer Gemeinde bisher noch gar nicht beleuchtet wurden.

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Zusätzliche Informationen:
Aus Berliner Geschichtswerkstatt (Hg.) Arbeitserziehungslager Fehrbellin
Zwangsarbeiterinnen im Straflager der Gestapo
Die Einweisung in ein Arbeitserziehungslager gehörte neben der KZ-Haft zu den schärfsten Maßnahmen gegenüber deutschen und ausländischen ArbeiterInnen. Die Berliner Stapoleitstelle unterhielt zwei Arbeitserziehungslager: Das AEL Wuhlheide und das AEL Großbeeren bei Potsdam. Darüber hinaus konnte die Berliner Stapo Frauen in das unter der Verwaltung der Stapostelle Potsdam stehende Frauenarbeitserziehungslager Rhinow, später Fehrbellin überweisen. In der Regel durfte nur eine Stapostelle über Einweisungen verfügen. Falls zwei Stapo(leit)stellen dazu befugt waren, in ein bestimmtes Lager einzuweisen, übernahm in der Regel eine der beiden Stapostellen die Koordination der Belegung.99 Der Stapostelle Potsdam unterstand verwaltungstechnisch nur das AEL Rhinow, bzw. Fehrbellin, der Stapostelle Frankfurt/Oder unterstanden die AEL Brätz und Schwetig (Oderblick). Beide verfügten über Frauenabteilungen, wohingegen die AEL Wuhlheide und Großbeeren reine Männerlager waren. Art der Haftanstalt Arbeitserziehungslager, ursprünglich Zweiglager des AEL Wuhlheide Zeitraum der Existenz 1942 bis 1945 Insassen Männer: darunter ausländische Zwangsarbeiter Arbeitseinsatz Reichsbahn, Bunkerbau Belegung Unbekannt Todesopfer Ca. 1 300 Gedenkzeichen Gedenktafel; Gedenk-Friedhof in der Ruhlsdorfer Straße im Ortszentrum, Informationstafeln am Lagergelände Ort Lagergelände im Wald weiter westlich
Im Frühjahr und Sommer 1942, nach den Ostarbeiter-Erlassen vom 18. Juli 1942 entstanden neue AEL, etwa in Heddernheim oder Großbeeren. Die „Inbetriebnahme" soll dann Ende September stattgefunden haben.

Freitag, 05.10.2012

Entlastung der Landkreise
Verbesserung auch für Teltow-Fläming

Der Deutsche Bundestag hat letzte Woche in erster Lesung den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des SGB XII beraten. Hierbei geht es vor allem um die Kostenübernahme der Altersgrundsicherung, die die Haushalte der Landkreise in den letzten Jahren mit steigender Tendenz belasteten. Der CDU Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen beschreibt die Auswirkungen mit den Worten: „Profitieren werden davon besonders die Kommunen, die unter drängenden Finanzproblemen leiden. So auch der leidgeprüfte Landkreis Teltow-Fläming. Somit erhalten die Landkreise etwas Luft zum Atmen. Denn nur wenn ausreichend Mittel zur freien Verfügung stehen, wird die Selbstverwaltungskraft vor Ort gestärkt.“
Der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz MdB, betonte die Einmaligkeit, der damit verbundenen Entlastung für Kommunen: „Die Kostenübernahme der Altersgrundsicherung steht sinnbildlich für einen Paradigmenwechsel in der Bundespolitik. Anstelle - wie in der Vergangenheit - die Kommunen mit immer neuen Aufgaben und Ausgaben zu belasten, stärkt die Bundesregierung die Städte, Gemeinden und Landkreise. Zentrale Faktoren sind dabei die schrittweise Umsetzung der Ergebnisse der Gemeindefinanzkommission, die Entlastung bei den Sozialausgaben durch den Bund und eine auf Wachstum ausgerichtete Politik der Bundesregierung. Die Früchte dieser Politik lassen sich auch bei der Entwicklung der kommunalen Gewerbesteuer ablesen. Die kommunale Finanzmisere, die unter Rot-Grün im Jahr 2003 mit einem Kommunaldefizit von über acht Milliarden Euro ihren Höhepunkt erreichte, und die Auswirkungen der globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise sind überwunden. Mehr noch, die Ursachen konnten strukturell und damit auf Dauer behoben werden. Für das laufende Jahr 2012 kann mit einem Haushaltsüberschuss der Städte, Gemeinden und Kreise von bundesweit rund 2,5 Milliarden Euro gerechnet werden. Dieser Haushaltsüberschuss wird sich nach Einschätzung des Bundesfinanzministeriums bis 2016 kontinuierlich auf rund 5,5 Milliarden Euro steigern.“
Steinhausen: „Dies wird die schmerzlichen Einschnitte, die dem Landkreis Teltow-Fläming bevorstehen etwas mildern. Sparen und die Schulden abbauen, jeden Cent zweimal umdrehen, wird der Kreis trotzdem weiterhin müssen. Nur wenn das hohe zweistellige Millionendefizit des Landkreises abgebaut wird, gewinnen wir Handlungsfähigkeit. Bisher sind die Bemühungen der regierenden SPD und Linkspartei eher bescheiden. Auch hier fehlt der Mut.“ Für viele politische Beobachter ist dies nicht überraschend, wird doch bereits seit fast drei Jahren gegen den Landrat Peer Giesecke (SPD) ermittelt, was zu einer Lähmung und Stillstand führte. Der Landrat von Teltow-Fläming, Peer Giesecke (SPD), ist jetzt rechtskräftig verurteilt worden wegen Untreue und Vorteilsannahme.
Die Experten nennen die Entlastung bereits die größte Kommunalentlastung in der Geschichte der Bundesrepublik. Durch die Übernahme der Nettoausgaben der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung entlastet der Bund die Kommunen allein im Zeitraum 2012 bis 2016 voraussichtlich um rund 20 Milliarden Euro.
Hintergrund:
Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung hatte Rot-Grün im Jahr 2003 eingeführt und auf die Kommunen übertragen, ohne für die notwendige Finanzierung zu sorgen. Dabei haben sich die Kosten seit der Einführung verdreifacht und belaufen sich zur Zeit auf jährlich rund vier Milliarden Euro, mit dynamisch steigender Tendenz infolge des demografischen Wandels. Rot-Grün speiste die Kommunen damals mit einer fixen Bundesbeteiligung von 409 Millionen Euro ab und war nicht bereit, den Bundesanteil zu erhöhen. Der Tiefpunkt der Kommunalfinanzen war zu Beginn der zweiten Wahlperiode von Gerhard Schröder erreicht - fünf Jahre vor der Insolvenz von Lehman Brothers, dem Auftakt zur globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise.

Samstag, 22.09.2012

"Herr Gerhard, Frau Wehlan jetzt sind Sie am Zug."

Anlässlich verschiedener Medien, die berichtet haben, dass der Landrat von Teltow-Fläming, Peer Giesecke (SPD) jetzt offiziell vorbestraft ist, sind jetzt die Kreistagsfraktionen der verschiedene Parteien "am Zug". Hierzu stellt der CDU Vorsitzende aus Großbeeren und Kreistagsmitglied Dirk Steinhausen fest:
"Es wird jetzt Zeit, dass die Hängepartie beendet wird. Der Landkreis braucht eine von Korruption unbelastete Spitze. Das Amtsgericht ist dem Vorschlag der Neuruppiner Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Korruptionsdelikte gefolgt. Zehn Monate Haft auf Bewährung und eine Geldauflage von 8000 Euro sind ein deutliches Zeichen."
Die mit dem Begriff der Korruption bezeichneten Delikte, insbesondere Vorteilsannahme und -gewährung, fügen der Volkswirtschaft erhebliche finanzielle Schäden zu. So entstehen Schätzungen zufolge allein durch Preisabsprachen bei öffentlichen Baumaßnahmen bundesweit jährlich Schäden von rund 5 Milliarden Euro. Als besonders korruptionsgefährdet haben sich die Bereiche erwiesen, die mit der Vergabe öffentlicher Aufträge zusammenhängen.
Steinhausen weiter: "Der Ruf des Landkreises Teltow-Fläming innerhalb und außerhalb des Landes Brandenburg wurde nachhaltig durch die Korruptionsaffäre geschädigt. Das Amt des Landrates ist beschädigt. Viel Vertrauen ist verloren gegangen. Zurecht fragen die Bürger und Investoren, ob in Teltow-Fläming alle vor dem Gesetz gleich sind, ob Recht und Gesetz bei Verwaltungsentscheidungen gelten und der Verwaltungschef noch Garant für eine gesetzestreue Verwaltung und Vorbild für die Mitarbeiter sein kann. Jetzt sind die Parteien am Zug, die den Landrat, so lange an der Macht gehalten haben. Die Kreiskoalition aus SPD, Linken, FDP, Grünen und Bauernverband sind jetzt aufgefordert, über einen Abwahlantrag zu entscheiden, dem sich die CDU nicht verwehren wird. In einem Offenen Brief an die Vorsitzenden der anderen Kreistagsfraktionen hat der CDU Fraktionsvorsitzende, Danny Eichelbaum, Kritik und die Auffassung der CDU verdeutlicht. Gleichzeitig ist die CDU bereit für offene, fraktionsübergreifende und unvoreingenommene Gespräche über die weitere Verfahrensweise.
Die Vorsitzenden der SPD und der Linken müssen sich jetzt endlich ihrer Verantwortung stellen.
"Herr Gerhard, Frau Wehlan jetzt sind Sie am Zug."
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pnn vom 22.09.2012
Strafbefehl gegen Landrat erlassen
von Alexander Fröhlich

Der Landrat von Teltow-Fläming, Peer Giesecke (SPD), ist jetzt offiziell vorbestraft und steht damit offenbar vor seiner Abwahl.
Potsdam/Luckenwalde - Das Amtsgericht Potsdam erließ am Freitag den von der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Korruptionsdelikte in Neuruppin wegen Untreue und Vorteilsannahme beantragten Strafbefehl gegen Giesecke über zehn Monate Haft auf Bewährung und eine Geldauflage von 8000 Euro . Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Damit ist das Ende der politischen Karriere für Giesecke besiegelt. Er war zwei Jahrzehnte im Amt und ist einer der dienstältesten Landräte im Brandenburg.
Einen Rücktritt lehnt der 61-Jährige jedoch ab, da er dann Versorgungsansprüche verlöre. Mehrere Kreistagsfraktionen haben bereits Gieseckes Ablösung gefordert, darunter auch die Linke, der größte Koalitionspartner der SPD, die Grünen und die CDU. Die Führung der Teltow-Fläming-SPD wollte abwarten, bis der Strafbefehl rechtskräftig wird. Wie es aus der Partei hieß, werde man jetzt auf die anderen Fraktion zugehen, um die Modalitäten für eine Abwahl Gieseckes zu klären. Nach den bisherigen Absprachen könnte es im Dezember soweit sein. Damit ist der Problemfall für SPD pünktlich zum Landesparteitag am heutigen Sonnabend in der Kreisstadt Luckenwalde geklärt.
Giesecke hatte dem Strafbefehl zugestimmt, um einen langwierigen Prozess zu verhindern, auch wegen seiner infolge des Verfahrens angeschlagenen Gesundheit. Seit 2010 hatte die Staatsanwaltschaft ermittelt. Nach den Erkenntnissen der Ermittler soll Giesecke sich gemeinsam mit anderen kommunalen Politikern und gegen den Rat aller Fachleute und des Denkmalschutzes für den Abriss eines alten, geschützten Bauerngehöfts in Großbeeren eingesetzt haben, damit ein regionaler Baulöwe dort einen Supermarkt errichten konnte. Dafür soll Giesecke auf die Finca des Unternehmens auf Mallorca eingeladen worden sein, laut Staatsanwaltschaft geht es um eine eine „Zuwendung in Form einer anteiligen Kostenübernahme für eine Kurzreise im Wert von 800 Euro“. Daneben soll er von 2008 bis 2011 aus seinem Verfügungsfonds für gemeinnützige Zwecke 9000 Euro abgezweigt haben, um eine teure Kamera, nicht dienstlich veranlasste Bewirtungen, private Essen und Zuschüsse für den Kauf von Sportschuhen für Kinder an eine soziale Einrichtung zu bezahlen, die von seiner Frau geführt wird.

Donnerstag, 20.09.2012

WARL stellt Möglichkeiten der Wasserenthärtung vor
Entscheidung soll bis Ende des Jahres stehen

Viele waren nicht gekommen als der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren, Uwe Fischer, die Informationsveranstaltung eröffnete, aber einige Bürger sind dann doch erschienen, um sich über eine mögliche Wasserenthärtung durch den Wasserver- und Abwasserentsorgungs- Zweckverband Region Ludwigsfelde (WARL) zu informieren.
Der Verbandsvorsteher des WARLs, Hans-Reiner Aethner, erläuterte: „Die Ausgangssituation ist, dass wir zur Zeit hartes Trinkwasser haben. 23 dH; dH steht für "deutsche Härte“, bis 8,4 gilt Wasser als weich, von 8,4 bis 14 als mittel, über 14 als hart. Man versucht jetzt über verschiedene chemische Lösungen das Wasser weicher zu machen.“
Die Lösungswege, um dies zu erreichen, wurden durch zwei Ingenieure von der Potsdamer pbv GmbH vorgestellt. Ziel der Analyse war ein Härtegrad von 13,4 zu erreichen.
Es wurden die Vor- und Nachteile verschiedener Enthärtungen erläutert.
Das Vorstandsmitglied des WARLs, Dirk Steinhausen, der die Veranstaltung nach Großbeeren geholt hatte, erklärt: „Egal welches von den 5 vorgestellten Möglichkeiten genutzt wird, es wird in jedem Fall Geld kosten. Es ist davon auszugehen, dass wir eine Erhöhung beim Trinkwasser von mindestens 50 Cent /m3 dadurch bekommen. Für einen 4-Personen-Haushalt bedeutet dies (bei 150 m3 Wasserverbrauch) ca 75,- Euro im Jahr. Eine Enthärtung kostet ca 5-6 Millionen Euro, die das Wasser weicher, aber für viele Bürger nicht weich genug macht, da viele private Enthärteranlagen teilweise auf unter 10 dH gehen. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns ein Meinungsbild verschaffen.“
Neben einigen Bürgern waren auch einige Gemeindevertreter da, ob Rolf Brand, Helmut Barthel oder Ralf Pächnatz-Löwendorff, es ging um Informationen und die Frage, ob wir eine Enthärtung brauchen.
Ein weiteres Problem wurde hierbei angesprochen: Auf Grund des Bevölkerungswachstum und weiteren wirtschaftlichen Ansiedlungen hat der WARL in Sommern mit langen Hitzeperioden zunehmend Probleme die Versorgungssicherheit beim Trinkwasser sicherzustellen. So müssen neue Kapazitäten erschlossen werden. Alternativ würde ein Ausbau der vorhandenen Wasserreserven in Großbeuthen, das Problem der Versorgung lösen und gleichzeitig durch eine mögliche Wasservermischung den Härtegrad absenken. Diese Alternativen werden in den kommenden Wasserkonzepten, die bis 2030 gehen sollen, geprüft.
„Wichtig ist, dass wir mit vielen Bürgern sprechen, um uns ein Bild zu machen, ob die Enthärtung notwendig ist. Ich möchte keine Entscheidung am „grünen“ Tisch“ treffen“, stellte Dirk Steinhausen, der auch Mitglied der Verbandsversammlung ist, klar. „Bis zum Jahresende sollten wir eine Entscheidung treffen. Die anderen zum Zweckverband zugehörigen Gemeinden werden sicherlich ähnliche Veranstaltungen durchführen. Der Ludwigsfelder Bürgermeister Frank Gerhard hat noch während der Veranstaltung per Internet mir mitgeteilt, dass auch Ludwigsfelde den Weg der Informationsveranstaltung gehen wird.“

Bild: WARL Veranstaltung in Großbeeren (Quelle: Steinhausen)

Samstag, 08.09.2012

Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus
Kranzniederlegung in Großbeeren

Anlässlich der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus hat die Gemeinde Großbeeren, vertreten durch den Bürgermeister, Carl Ahlgrimm, sowie dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung und seines Stellvertreters, Ralf Pächnatz-Löwendorf und Dirk Steinhausen, zusammen mit Botschaftsvertretern und großer Bürgerbeteiligung an der Kranzniederlegung teilgenommen. Auch zahlreiche Kommunalpolitiker waren vor Ort.

Die Gedenkstätte für die Opfer der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft befindet sich seit 1947/48 in einer ehemaligen Kiesgrube am Rande des Ortes, wo von 1942-45 fast 1300 Todesopfer (aus 24 Ländern) des ehemaligen Arbeitserziehungs- und Gestapolagers Großbeeren begraben wurden. Insgesamt werden neben der Gedenkstätte, auch Kränze an einem Grabstein auf dem Gemeindefriedhof, sowie im „Wäldchen“ an einer Gedenktafel an den Fundamentresten des Lagers abgelegt. Die Gedenkfeier wurde, wie in den Jahren vorher, von vielen Botschaftsangehörigen der betroffenen Nationen begleitet. Neben dem Bürgermeister fanden je ein Vertreter der Russischen und der Italienischen Botschaft passende Worte des Gedenkens. Begleitet wurde die Veranstaltung durch Schüler der Großbeerener Otfried Preußler-Schule, die die Fahnen der Nationen trugen. Jede Nation, die Opfer im Arbeitserziehungs- und Gestapolagers Großbeeren hatte, gedachte ihren getöteten Landsleuten. Auch eine Schulklasse der Russischen Botschaft nahm an der Veranstaltung teil. Zahlreiche Vereine und Organisationen der Gemeinde beteiligten sich. Um die gesamte Breite der Gemeinde darzustellen, legte die CDU Großbeeren an jedem Standort durch andere politische Aktive ihre Kränze ab. An der Gedenkstätte legte der Ortsvorsteher des Ortsteiles Heinersdorf, Ralf Justawitz, zusammen mit dem Ortsvorsteher des Ortsteiles Kleinbeeren, Staatssekretär Michael Richter, und der Großbeerener Gemeindevertreter, Marc Spogat, gemeinsam einen Kranz nieder. Am Gedenkstein auf dem Gemeindefriedhof legte der stellvertretende Ortsvorsteher aus Diedersdorf, Manfred Seelig, zusammen mit dem Fraktionsmitglied, Alexandra Spang, den Kranz nieder. An den Fundamentresten legte das Mitglied des Kreistages, Dirk Steinhausen zusammen mit dem Bürgermeister den Kranz der Gemeinde nieder.
Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, unterstreicht:
"Die demokratischen Parteien haben die Aufgabe, Ihre Verantwortung in der Auseinandersetzung mit dem politischen Extremismus wahrzunehmen, ob in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Insbesondere den Jugendlichen und Kindern müssen wir durch eine lebendige Erinnerungskultur die Lehren der Geschichte aufzeigen, so dass eine Wiederholung verhindert wird."

Bild: zahlreiche Bürger waren zur Gedenkveranstaltung gekommen (Quelle: Steinhausen)

Bild: Marc Spogat, Ralf Justawitz, Michael Richter (von links nach rechts) (Quelle: Steinhausen)

Bild: Marc Spogat, Alexandra Spang, Manfred Seelig (von links nach rechts) (Quelle: Steinhausen)

Bild: da noch viele warteten, musste es etwas schneller gehen (Quelle: Steinhausen)

Bild: danach gab es noch interessante Gespräche (Quelle. Steinhausen)

Mittwoch, 05.09.2012

Landkreis Teltow-Fläming fällt weiter zurück
Erneut mehr Gewerbeabmeldungen als -anmeldungen

In den letzten Tagen war in vielen Zeitungen über den Strafbefehl des Landrates zu lesen. Als ob der Landkreis Teltow-Fläming nicht schon genug "gebeutelt" wäre. So zeigen jetzt die jüngsten Daten des statistischen Landesamt Brandenburg, dass der Landkreis sich schlechter entwickelt als die Nachbarlandkreise. Erneut überwiegen die Gewerbeabmeldungen den Gewerbeanmeldungen, dies "ist meist ein betrübliches Zeichen, dass die Wirtschaftskraft einer Region nachlässt," erläutert der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen aus Großbeeren. Jedes Unternehmen, was sich gründet schafft ca. drei Arbeitsplätze, somit werden Arbeitsplätze in der Region vernichtet, wenn mehr Unternehmen Insolvenz anmelden und abmelden, als Unternehmen gegründet werden.
2004 bis 2006 war der Landkreis in vielen Rankings ganz weit vorn und hat sich dort einen Namen als Boomregion gemacht. "Leider haben wir aber in den letzten 5 Jahren zunehmend schlechtere Zahlen als vergleichbare Landkreise. Wenn Teltow-Fläming früher Spitze im Land Brandenburg war, dann ist es jetzt nur noch Mittelmaß," so der Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen. Gerade der Landkreis Teltow-Fläming hat mit seinem wachstumsorientierten Gemeinden im Berliner Speckgürtel, aber auch seinen erfolgreichen Kommunen in  der Mitte und im Süden des Landkreises tolle Voraussetzungen.
"Das die Wirtschaftskraft kontinuierlich schwächer wird, hat viele Gründe, einige sind ganz klar politisch zu sehen. Die Weichenstellungen der letzten Jahre waren teilweise schädlich für den Landkreis. Wir leisten uns eine Wirtschaftsförderung (SWFG), die mehr Geld verbrennt, als manche Gemeinde zum Leben hat.
Wir leben über unsere Verhältnisse. Der Haushalt wird zu Lasten der Städte und Gemeinden mit Mühe ausgeglichen. Die Schuldenlast steigt weiter. Der Landkreis hat durch die Ermittlungen gegen den Landrat in den letzten Jahren kaum noch etwas bewegt. Sämtliche kommunalen Betriebe, die dem Landkreis gehören, fahren hohe Defizite ein, die der Steuerzahler ausgleichen muss. Ob SWFG, ob Luba, ob Flughafen Schönhagen, das Geld fehlt an anderer Stelle. Der einzige landkreiseigene Betrieb, der Erträge abwarf, war der Rettungsdienst, der jetzt zerschlagen wird. Die Entwicklung ist besorgniserregend."
Erste Lösungen zeichnen sich ab, die jedoch große Einsparungen im Kreishaushalt vorsehen. Auch die SWFG wird neu aufgestellt. "Das alles ist zu wenig. Es fehlt an wirtschaftlichen Sachverstand und an echtem Sparwillen. Beides brauchen wir aber, sonst sind wir irgendwann wieder Spitze, aber von hinten. Den Ausspruch "Willst Du Teltow-Fläming an der Spitze sehen, musst Du das Ranking drehen," musste ich mir schon anhören. Teltow-Fläming kann mehr, als dass, was hier passiert," so Steinhausen abschließend.

Montag, 03.09.2012

20 Jahre Jubiläum - Wasserverband feiert nicht nur mit Wasser
Wolfgang Paul ausgezeichnet

Mit vielen Besuchern feierte der Wasserver- und Abwasserentsorgungs- Zweckverband Region Ludwigsfelde (WARL) Ende August sein 20-jähriges Bestehen. In der Begrüßungsrede ging der Verbandsvorsteher, Hans-Reiner Aethner, auf die Gründung im August 1992 ein und erläuterte mit so mancher Episode, dass es durchaus auch turbulente Zeiten gab, der WARL aber immer sicher und mit viel Engagement durch die letzten 20 Jahre ein Erfolgsgeschichte geschrieben hat, an der die Mitarbeiter, aber auch die Vorstandsmitglieder des WARLs ihren Anteil hatten.
Viele der geladenen Gäste waren selber mal Mitglied der Verbandsversammlung. In diesem Gremium sitzen die Vertreter der beteiligten Kommunen des Zweckverbandes, zumeist Gemeindevertreter oder Stadtverordnete und die Bürgermeister. Der WARL setzt sich aus Ludwigsfelde, Großbeeren, Trebbin und einem Ortsteil aus Zossen zusammen. So war die Veranstaltung, für viele auch ein Wiedersehen von engagierten Bürgern, die sich zu meist auf Grund des Alters aus der Kommunalpolitik zurückgezogen haben. Aber auch viele aktive Kommunalpolitiker waren vor Ort und suchten das Gespräch, so waren neben dem SPD-Chef des Landkreises, Bürgermeister Frank Gerhard, auch sein Pendant von der CDU anwesend, der Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum.
„Dass Erfolg viele Mütter und Väter hat, sieht man hier eindrucksvoll. Neben den Mitarbeitern und vielen engagierten Kommunalpolitikern gehört auch der Verbandsvorsteher, Hans-Reiner Aethner, und der "Dahme-Nuthe" Wasser-, Abwasserbetriebsgesellschaft mbH (DNWAB), der die Anlagen des WARLs betreibt,  ein großer Anteil am Erfolg der letzten 20 Jahre,“ macht das Vorstandsmitglied, Dirk Steinhausen (CDU), deutlich.

Bild: Dirk Steinhausen und Wolfgang Paul, neues und ehemaliges WARL-Vorstandsmitglied aus Großbeeren (Quelle: Mike Jentsch mit freundlicher Genehmigung des WARLs)
Dirk Steinhausen, der für Ludwigsfelde und Großbeeren im Kreistag sitzt, hatte die besondere Aufgabe, seinen Vorgänger im WARL-Vorstand Wolfgang Paul (FDP), zur Veranstaltung zu begleiten. „Wolfgang Paul wurde im Rahmen der Festveranstaltung durch Herrn Aethner extra ausgezeichnet für seine langjährige Zugehörigkeit zum Vorstand des WARLs. Bis zu seinem Rückzug im letzten Jahr saß er im Vorstand und hat den Verband entscheidend mitgeprägt. Ohne ihn hätte der Verband sich anders entwickelt. Ich habe seinen Rückzug bedauert, auch wenn ich ihm im Vorstand nachfolgen durfte, “ erläuterte Dirk Steinhausen.
Zum Feiern wurde nicht nur mit Wasser angestoßen, es wurde getanzt und so manche Episode der Vergangenheit erzählt. Am Ende gab es eine atemberaubende Laser-Show, passend zum Verband, in einem erzeugten Wassernebel.

Bild: Hans-Reiner Aethner ehrt Wolfgang Paul  (Quelle: Mike Jentsch mit freundlicher Genehmigung des WARLs)

Samstag, 01.09.2012

Impressionen der WARL Festveranstaltung


Bild: zahlreiche Gäste waren erschienen (Quelle: Mike Jentsch mit freundlicher Genehmigung des WARLs)

Bild: intimes Zweiergespräch zwischen Vorstandsmitgliedern (Quelle: Mike Jentsch mit freundlicher Genehmigung des WARLs)

Bild: Hans-Reiner Aethner ehrt Wolfgang Paul (Quelle: Mike Jentsch mit freundlicher Genehmigung des WARLs)

Bild: interessante Gespräche (Quelle: Mike Jentsch mit freundlicher Genehmigung des WARLs)

Bild: bis in die Nacht wurde die Wasserzeitung ausgewertet (Quelle: Mike Jentsch mit freundlicher Genehmigung des WARLs)

Bild: atemberaubende Laser-Show (Quelle: Mike Jentsch mit freundlicher Genehmigung des WARLs)

Mittwoch, 29.08.2012

Erneut Proteste wegen schlechter Anbindung

Das neue Schuljahr ist erst wenige Wochen alt und schon haben sie wieder begonnen, die Beschwerden von Eltern der Gemeinde Großbeeren wegen unzureichenden Busverbindungen. Gerade für Schüler die Oberschulen in den Nachbargemeinden besuchen sind durch unzureichende Verbindungen betroffen.
Hauptkritikpunkt sind die in Stoßzeiten zu geringe Taktfrequenz, um gerade die Schüler aus der Gemeinde in die Nachbargemeinden Blankenfelde-Mahlow, Ludwigsfelde oder Teltow zu bringen. Aber auch in der anderen Richtung zur Oberschule Großbeeren wird die Taktfrequenz bemängelt.
„Die Busse sind voll, viele Schüler laufen Haltestellen entgegen, um überhaupt mitgenommen zu werden oder einen Sitzplatz zu bekommen. Es ist jeden Morgen ein großes Gedränge“. So eine Mutter, die Ihren Sohn zur Bushaltestelle begleitet hat und mit eigenen Augen das allmorgendliche Spektakel sehen musste.
„Ob Schülerverkehr oder die Anbindung an die vielen Arbeitsplätze in unserem GVZ, der Anbieter, die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF), schafft es nicht, die planbaren Massen an ihren Zielort zu vernünftigen Zeiten in einer entsprechenden Qualität zu befördern. Wenn man dann mal nachfragt, dann bekommt man nur Worthülsen als Antwort,“ so der Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen. „Gerade der Landrat Peer Giesecke (SPD), Aufsichtsratsvorsitzender des VTF, lässt sich bei Firmenansiedlungen hier feiern, obwohl die Erfolge der Ansiedlungspolitik eher dem Treuhänder der Gemeinde Großbeeren, der IPG Potsdam, zu zurechnen sind. Wenn die Firmen dann über schlechte Anbindung klagen, dann taucht er ab oder es interessiert ihn nicht. Zurzeit ist der Landrat und die VTF Investitionshemmer. Der Schülerverkehr wird immer schlimmer, da fahren Busse zu Zeiten, wo sie nicht gebraucht werden, an anderen Zeiten fehlen Busse. Aber ob Ansiedlungen oder steigende Schülerzahlen, dass fällt nicht vom Himmel, sondern ist alles planbar.“
Dirk Steinhausen regt an, dass man „mehr auf die Bedürfnisse der Nutzer reagieren sollte. Eigentlich sollte das eine Selbstverständlichkeit sein, aber der VTF reiht sich in die erfolglosen Kreisgesellschaften nahtlos ein.“

Samstag, 18.08.2012

CDU beendet Plakataktion und zieht positives Fazit

Am Wochenende war es so weit, unter einigen erstaunten Blicken von Anwohnern baute die CDU Großbeeren ihre Plakate entlang der Berliner Straße in Großbeeren wieder ab. Knapp 2 Wochen hingen an den Straßenlaternen um die Otfried-Preußler-Grundschule große Plakate, die die Autofahrer daran erinnern sollten, dass Schulanfänger unterwegs sind. „Wir wollten darauf aufmerksam machen, dass gerade die jüngsten Verkehrsteilnehmer jetzt verstärkt unterstützt werden, und alle anderen Verkehrsteilnehmer mehr auf die Kinder achten, müssen“, erläutert der örtliche CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen. „Die Aktion ist bei vielen Eltern positiv aufgenommen worden. Gerade beim Abbau zeigt sich deutlich, dass es leider immer noch Autofahrer gibt, die an der Schule deutlich zu schnell sind. Nachdem ja der Landkreis Tempo 30 auf der Berliner Straße rund um die Schule abgelehnt hat, wollen wir immer mal wieder durch solche Aktionen für eine angepasste Fahrgeschwindigkeit werben“, so Steinhausen weiter. „Auch wenn ich die Idee eine mögliche Geschwindigkeitsreduzierung nicht aufgegeben habe.“
Im Zuge dieser Abbaumaßnahmen wurde auch die erste Freiluftausstellung am Rathaus, die die CDU unterstützt und für die Gemeinde organisiert hat, abgebaut. Entlang der „Alten Molkerei“ waren 20 Großplakate angebracht, die die Ausstellung „Die heile Welt der Diktatur? -Herrschaft und Alltag in der DDR“ zeigten
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat zusammen mit dem Hamburger Magazin stern sich diesem Thema mit einer Ausstellung gewidmet. Mit der gemeinsam erarbeiteten Ausstellung wollen die Bundesstiftung und der stern einen Beitrag zur historisch-politischen Bildungsarbeit leisten. Nach Großbeeren hat die örtliche Union die Ausstellung geholt. Die Ausstellung ist für jeden Verband oder Verein frei zugänglich bei der Bundesstiftung Aufarbeitung erhältlich. Sie besteht aus 20 Plakaten, die sich mit diesem schwierigen Thema mit einer möglichst sachlichen Ausstellung beschäftigen.
Steinhausen: „Auch hier können wir ein positives Fazit ziehen. Die Ausstellung ist gut angenommen worden. Die Resonanz war sehr gut. Jeder hat seine individuellen Erlebnisse der eigenen Vergangenheit. Solche Ausstellungen helfen, sich seiner Vergangenheit zu stellen und, die die zu jung waren, hilft die Ausstellung, die erzählte Geschichte der eigenen Familie im Kontext zur damaligen Zeit zu sehen.“

Mittwoch, 15.08.2012

MÄRKISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG:
Wer abstuft muss auch hochstufen

Land und Kreis entledigen sich ihrer Straßen / Abgeordnete würden das gern mit Kreisumlage verrechnen
LUCKENWALDE - Sie führt von Großbeeren über die Landesgrenze bis nach Berlin-Steglitz. Sie ist eine beliebte Ausweichstrecke für Pendler zwischen Brandenburg und Berlin. Trotz der vierspurig ausgebauten B 101 ist sie die direkteste Verbindung in den Berliner Südwesten. Was sich anhört wie eine Bundesstraße ist noch nicht einmal eine Landesstraße geschweige denn eine Kreisstraße. Die Osdorfer Straße, die sich vom Großbeerener Ortsteil Heinersdorf durch das Niemandsland des ehemaligen Todesstreifens bis nach Berlin-Steglitz windet, ist in einem baulich schlechten Zustand und als grenzüberschreitende Straße mit hohem Verkehrsaufkommen viel zu schmal. Seit Jahren versucht Großbeeren, das Land Brandenburg davon zu überzeugen, die Straße als Landesstraße zu übernehmen. Der Landkreis Teltow-Fläming steht dabei voll hinter der Gemeinde, hat aber selber
kein Interesse daran, diesen Verkehrsweg unter seine Fittiche zu nehmen. Das Land sieht sich nicht in der Pflicht und verweist auf die B 101 als reguläre Straßenverbindung von und nach Berlin.
Welche Bedeutung die Osdorfer Straße aber für den Verkehrsfluss zwischen beiden Bundesländern hat, zeigte sich, als vor zwei Jahren dort dringend notwendige Straßenbauarbeiten getätigt wurden. Der Verkehr auf der „Ausweichstrecke“ B 101 in Richtung Berlin staute sich bis zurück nach Ludwigsfelde.
„Die Osdorfer Straße ist einfach die gefährlichste Straße im ganzen Landkreis“, betonte bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Regionalentwicklung und Bauplanung der CDU-Abgeordnete Dirk Steinhausen aus Großbeeren. „Ich bin für eine Einbahnregelung, aber so, dass es sich in Berlin staut.“ Damit hatte er die Lacher auf seiner Seite, aber die Sache ist wirklich ernst. Nun hoffen die Abgeordneten, dass sie eine Stelle gefunden haben, wo sie den Hebel ansetzen können, um die unverrückbare Position des Landes doch noch ins Wanken zu bringen. Der Landkreis rechnet damit, dass er in absehbarer Zeit schätzungsweise 80 Kilometer an Landesstraßen auf seinem Gebiet übernehmen muss mit all den Folgekosten. Pro Kilometer liegen diese jedes Jahr bei durchschnittlich 5000 Euro, so Kreisdezernent Detlef Gärtner (SPD).
Dafür kann sich der Kreis aber seinerseits von ebenfalls etwa 80 Kilometern an Kreisstraßen zu Lasten seiner Gemeinden entledigen und ist derzeit dabei, entsprechende Gespräche zu führen (MAZ berichtete). Die betroffenen Gemeinden werden unterschiedlich belastet. Dabei sollen ausgerechnet die strukturschwachen Kommunen im Süden mehr Straßen übernehmen als die finanzstarken im Norden. Das liegt aber an der Geografie und nicht am bösen Willen des Kreises. Der ist nämlich gesetzlich dazu gezwungen, sich von Straßen, die keine überörtliche Verkehrsfunktion erfüllen, zu
trennen.
„Wenn sich aber das Land mit den Herabstufungen der Straßen entlastet und die Kommunen belastet“, so der Ausschussvorsitzende Bernd Habermann (SPD), „dann muss die Osdorfer Straße hochgestuft werden.“ (Von Hartmut F. Reck)

Montag, 13.08.2012

13. August - Gegen das Vergessen

Die Großbeerener Union hatte am 13. August traditionell zur Gedenkveranstaltung geladen und zahlreiche Bürger waren gekommen. Die Begrüßung machte der CDU-Kreisvorsitzende und Mitglied des Landtages, Danny Eichelbaum. Es folgten kurze Reden vom Vorsitzenden der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, und dem Bürgermeister Großbeerens, Carl Ahlgrimm.
Neben den Schrecken der Mauer machte Dirk Steinhausen, der auch für Ludwigsfelde und Großbeeren im Kreistag sitzt, deutlich, dass bereits schon früher gerade bürgerliche Politiker, die den kommunistischen Führungsanspruch kritisierten, verhaftet, verurteilt, deportiert, zur Resignation veranlasst oder zur Flucht in den Westen getrieben wurden. Die Parteien wurden gesäubert, nach sozialistischen Muster umgebaut und es traten willfährige Erfüllungsgehilfen an die Spitze.
Bis zum Oktober 1950 verlor die CDU in der DDR ca. 25% ihrer Mitglieder und damit einen Großteil ihrer Führung. Von den 35 Unterzeichnern des Berliner Gründungsaufrufes von 1945 waren Mitte 1950 nur noch zwei in der DDR.
Wir wollen auch diesen Menschen gedenken, die wegen ihrer politischen Meinung verfolgt, gefoltert und teilweise auch umgebracht wurden“, macht der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen klar.
Den Kranz der CDU legte der Fraktionsvorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, zusammen mit dem Gemeindevertreter Marc Spogat nieder.

Anwesend waren auch die Gemeindevertreterin Constanze Krause und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Ralf Pächnatz-Löwendorf.

Foto: Kranzniederlegung der CDU Großbeeren

Foto: Rede von Dirk Steinhausen

Foto: Gruppenbild
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Rede zum Gedenken an den Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 am 13.08.2012
(Es gilt das gesprochene Wort)
Sehr geehrte Damen und Herren!

Der 13. August 1961 ist uns auch heute noch ein Tag der Trauer und der Mahnung. Der Bau von Mauer und Stacheldraht war ein brutaler und menschenverachtender Akt, mit dem unser Land, Familien und Freunde auf Jahrzehnte auseinander gerissen wurden. Tausende Bürgerinnen und Bürger versuchten die Flucht in den freien Teil Deutschlands.
Wir Großbeerener wollen auch in diesem Jahr an die Schattenseiten der Teilung erinnern.
Viele mussten diesen selbstverständlichen Wunsch nach Freiheit mit ihrem Leben bezahlen nach dem Willen und auf Anordnung des SED-Regimes.

Die Menschen in der DDR waren dem totalitären Machtstreben der SED, deren Gängelung, Überwachung, Bespitzelung, Kriminalisierung schutzlos ausgesetzt. Wer sich nicht fügte, musste mit härtesten Strafen gegen sich, seine Angehörigen und Freunde rechnen.
Die Opfer des SED-Unrechtsregimes mahnen uns, sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir sind verpflichtet, dafür einzutreten, dass unsere freiheitliche Demokratie nie wieder durch politische Extremisten gefährdet werden kann.
Am heutigen 51-zigsten Jahrestag des Mauerbaus fühlen wir eine ganz besondere Verpflichtung, der zahlreichen Opfer von Mauer und Stacheldraht zu gedenken.
Es darf kein Vergessen geben.
Kurz nach Mitternacht verlegten am 13. August 1961 Grenz- und Volkspolizisten gedeckt von NVA-Einheiten, Stacheldraht und sicherten die Grenzanlagen.
Der von der DDR errichtete Ring um West-Berlin hatte eine Gesamtlänge von über 150 km, davon über 40 km zwischen den beiden Teilen der Stadt.
Bis zum Bau der Mauer hatten schon viele Menschen die DDR verlassen.
Bereits vor ihrer Geburtsstunde, wurden in der SBZ, die politischen Weichen für einen Unrechtsstaat geschaffen. Insbesondere die bürgerlichen Parteien haben dies zu spüren bekommen.
Die SPD wurde mit der KPD zwangsvereinigt und somit ausgeschaltet.
Die Bürgerlichen Parteien, CDU und LPD (heute FDP) begannen bereits unmittelbar nach ihrer Gründung in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) mit der erzwungenen Anpassung an die politischen und ideologischen Vorstellungen der Besatzungsmacht. Die Absetzung der ersten Vorsitzenden der SBZ-CDU, Andreas Hermes und Walther Schreiber, bereits im Dezember 1945 machte klar, dass die Besatzer der christlich-demokratischen Partei keine wirkliche Autonomie zugestehen wollten.
Alles lief darauf hinaus, durch Verdrängung der demokratischen Parteien, durch Besetzung der Schaltstellen in der öffentlichen Verwaltung und in den gesellschaftlichen Organisationen sowie durch radikale Verstaatlichung nach sowjetischem Muster ein kommunistisches System in der SBZ zu errichten.
Bereits hier gab es Folter und auch Mord gehörte zur Durchsetzung der politischen Gewaltherrschaft.
Schon im Mai 1949 hatte Walter Ulbricht zum „revolutionären Kampf“ gegen die „bürgerlichen“ Parteien aufgerufen.
Die schwierige Gratwanderung der bürgerlichen Parteien zwischen Widerstand und Gleichschaltung in der Phase von 1948 bis 1952 liefert zahlreiche Beispiele für den massiven Druck auf die Fraktionen der CDU und der LDP in den Landtagen und kommunalen Parlamenten, wo beide zusammengenommen Ende der 1940er Jahre noch über z.T. beträchtliche Mehrheiten verfügten. Erzwungene Fraktionswechsel, Aberkennung parlamentarischer Mandate, Parteiausschlussverfahren und Schauprozesse waren keine Seltenheit.
Politiker, die den kommunistischen Führungsanspruch kritisierten, wurden verhaftet, verurteilt, deportiert, zur Resignation veranlasst oder zur Flucht in den Westen getrieben. Die Parteien wurden gesäubert, nach sozialistischen Muster umgebaut und es traten willfährige Erfüllungsgehilfen an die Spitze. Bis zum Oktober 1950 verlor die CDU in der DDR ca. 25% ihrer Mitglieder und damit einen Großteil ihrer Führung. Von den 35 Unterzeichnern des Berliner Gründungsaufrufes von 1945 waren Mitte 1950 nur noch zwei in der DDR.
Wir wollen auch diesen Menschen gedenken, die wegen ihrer politischen Meinung verfolgt, gefoltert und teilweise auch umgebracht wurden.
Bei vielen Menschen, die die Teilung in jungen Jahren ihres Lebens erlebt haben, aber gerade bei unsere jungen Generation, die ohne die Mauer aufgewachsen sind, fängt es leider an, das sich Mythen und Legenden über die DDR bilden und die Realität für die Bevölkerung verblasst.
Das Beispiel der vielen Mauertoten ist Verpflichtung für uns, denen, die die DDR heute schönreden, entschieden entgegen zu treten.
Dieses System hat die Mauer gebaut und bis zum Schluß mit Blut an den Händen verteidigt.
Es darf kein Vergessen geben.
Das Grenzregime der DDR kostete etwa 1300 Menschen das Leben.
Tausende wurden schwer verletzt, Zehntausende wegen Fluchtversuchs verurteilt und ihrer sozialen Existenz in der DDR beraubt.
Der Schießbefehl galt bis zum Frühjahr 1989.
Wir sind es den Opfern schuldig, dass auch dieser Teil der deutschen Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät.
Es darf kein Vergessen geben.
Ich danke Ihnen, dass Sie durch Ihre Anwesenheit dies deutlich machen.

Mittwoch, 08.08.2012

Energie und Nachwuchs - Themen beim Besuch der Staatssekretärin

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche informierte sich gestern am neuen Standort der weltweit tätigen Berlin-Chemie in Großbeeren über neuste Entwicklungen in der Logistik bei dem Chemie-Hersteller.
Sie wurde von Bürgermeister Carl Ahlgrimm, dem Gemeindevertreter Dirk Steinhausen und dem Marketingleiter Joachim Gollnick von der IPG-Potsdam begleitet. Obwohl sie das Güterverkehrszentrum bestens kennt, war sie beeindruckt von den jüngsten Entwicklungen. Besucht wurde die Firma Berlin-Chemie, die erst vor 6 Monaten in das GVZ gezogen ist. Hier stellte Udo Hartmann, Geschäftsführer der Alcaro Invest GmbH das Gelände zusammen mit dem Logistik-Leiter der Berlin-Chemie, Michael Krauser, vor. Sichtlich Stolz präsentierte man das nationale Lager, dass die Firma Alcaro gebaut und an Berlin-Chemie vermietet hat. Im Rahmen der Unternehmensvorstellung wurden viele Themen gestreift, ob Energieeffizienz oder Personalsuche von geeignetem Nachwuchs.
Mit der Photovoltaik-Anlage auf dem Hallendach leistet man einen beachtlichen Beitrag zur effizienten Energieerzeugung.

Foto: Dirk Steinhausen, Joachim Gollnick, Katherina Reiche, Michael Krauser, Udo Hartmann und Carl Ahlgrimm (Quelle: IPG-Potsdam)

Foto: es gab viele Informationen zum Austauschen (Quelle: Reiche)

Dienstag, 07.08.2012

Staatssekretärin besucht Freiluftausstellung

Katherina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, hat zusammen mit Bürgermeister Carl Ahlgrimm die Freiluftausstellung „Die heile Welt der Diktatur? -Herrschaft und Alltag in der DDR“ besucht. Sie wurden begleitet von dem stellvertretenden Ortsvorsteher Diedersdorf Manfred Seelig und dem Gemeindevertreter Dirk Steinhausen.
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat zusammen mit dem Hamburger Magazin stern sich diesem Thema mit einer Ausstellung gewidmet.
Mit der gemeinsam erarbeiteten Ausstellung wollen die Bundesstiftung und der stern einen Beitrag zur historisch-politischen Bildungsarbeit leisten. Bereits bei den ersten Plakaten wurden die individuellen Erfahrungen ausgetauscht und Erinnerungen wieder aufgefrischt. "Erinnern Sie sich noch was am Elbufer bei Vockerode stand? Und wie der Schriftzug lautete? Wissen Sie noch, wie die Luft bei Bitterfeld gerochen hat?"

Foto: Es gab viel zu erzählen (Quelle: Reiche)
Die Bundestagsabgeordnete lobte das Engagement: "Eine wirklich sehenswerte Ausstellung. Glückwunsch an die CDU Großbeeren für diese wichtige Initiative!" Der Initiator der Ausstellung Dirk Steinhausen erläutert: „Die bisherigen Anzahl an Besuchern ist sehr erfreulich. Es zeigt, dass das Ziel, sich mit der eigenen Geschichte zu befassen und auseinanderzusetzen von vielen Menschen angenommen wird. Die Ausstellung ist noch bis zum 18.08.2012 vorhanden.“


Foto: Katherina Reiche, Carl Ahlgrimm, Manfred Seelig und Dirk Steinhausen (von links nach rechts) (Quelle: Reiche)

Montag, 06.08.2012

Plakataktion zur Verkehrssicherheit in Großbeeren

Für viele Kinder beginnt in den nächsten Tagen und Wochen der Ernst des Lebens: Die Schule hat angefangen. Die CDU Großbeeren ruft daher alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Aufmerksamkeit und Vorsicht auf. Insbesondere für Wohngebiete und Straßen rund um Schulen gilt: Runter vom Gas und jederzeit bremsbereit sein.
Mit großen Plakaten an den Lichtmasten weist die CDU nun die Autofahrer, um die Großbeerener Schule darauf hin, dass die Schulanfänger unterwegs sind. Verbunden mit der Bitte um eine vorsichtigere und rücksichtsvollere Fahrweise.
Zur Zielsetzung der Plakataktion erläutert der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen: „Schulanfänger bewegen sich noch nicht so sicher im Straßenverkehr wie Erwachsene. Sie haben Schwierigkeiten, Entfernung und Geschwindigkeit eines Fahrzeugs richtig einzuschätzen. Verkehrsregeln sind noch nicht richtig bekannt und sie lassen sich sehr schnell ablenken. Hier sind alle Verkehrsteilnehmer gefordert, mit mehr Rücksichtnahme die Einschüler zu unterstützen."

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat weist auch auf die Möglichkeiten der Eltern hin: „Die Eltern müssen ihre Hausaufgaben machen und ihren Kleinen das Einmaleins des Schulwegs beibringen. So sollte der sicherste Weg zur Grundschule gemeinsam mit dem Kind festgelegt und eingeübt werden. Der sicherste Weg ist nicht immer der kürzeste. Eltern sollten bei der Wahl des Schulwegs zum Beispiel darauf achten, dass nur selten eine Fahrbahn überquert werden muss.
Zeitdruck oder Hektik am Morgen für die Kinder vermeiden, denn das kann sie stark vom Straßenverkehr ablenken. Helle Kleidung und reflektierende Schulranzen machen den Schulweg ebenfalls sicherer.“
Die Plakate sollen jetzt 2 Wochen versuchen die Verkehrssicherheit um die Schule zu erhöhen. Abschließend gilt: „Gut ausgeschlafen, ein gesundes Frühstück im Bauch, helle Kleidung und ein ausreichender Zeitpuffer – so sieht der ideale Start für einen bekannten und eingeübten Weg ins Klassenzimmer aus.“

Foto: Plakataktion (Quelle: CDU Deutschland)

Samstag, 04.08.2012

Großes Interesse an Freiluftausstellung

Großbeeren: Mit einem Sommerfest ist in Großbeeren am Samstag die erste Freiluftausstellung an der „Alten Molkerei“ in Großbeeren eröffnet worden. Viele Großbeerener folgten der Einladung ans Rathaus. Das Thema der Ausstellung lautet:
„Die heile Welt der Diktatur? -Herrschaft und Alltag in der DDR“
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat zusammen mit dem  Hamburger Magazin stern sich diesem Thema  mit einer Ausstellung gewidmet.
Mit der gemeinsam erarbeiteten Ausstellung wollen die Bundesstiftung und der stern einen Beitrag zur historisch-politischen Bildungsarbeit leisten. Nach Großbeeren hat die örtliche Union die Ausstellung geholt. Die Ausstellung ist für jeden Verband oder Verein frei zugänglich bei der Bundesstiftung Aufarbeitung erhältlich. Sie besteht aus 20 Plakaten, die sich mit diesem schwierigen Thema mit einer möglichst sachlichen Ausstellung beschäftigen.
In der parkähnlichen Anlage an der „Alten Molkerei“ am Rathaus Großbeeren wurde nach der Rede des Kreistagsabgeordneten Dirk Steinhausen, der zusammen mit der CDU Großbeeren die Ausstellung für die Gemeinde organisiert hat, die Freiluftausstellung eröffnet.

Hierzu erläutert Dirk Steinhausen: „Wir sind der Meinung: Nur wenn man die Lehren aus der Geschichte zieht, kann man sie verstehen und wird sie nicht wiederholen.
Für den Erhalt von Demokratie und den Rechtsstaat ist es unerlässlich, positive und negative Seiten der deutschen Geschichte zu kennen und einordnen zu können. Die Ausstellung kann dazu dienen, heute selbstverständliche (Grund-) Rechte wie Meinungs- und Pressefreiheit, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit bewusst zu machen.“
Die Plakate dienen als Anregung, sich selbstständig mit der Geschichte der DDR zu beschäftigen.
Viele Besucher diskutierten dann auch über ihre eigenen individuellen Erfahrungen und Erlebnisse in der DDR. Ein Besucher merkte an; dass „das kulturelle Angebot in der Gemeinde eher dürftig ist, und das er sich über die Aktion freut, etwas mehr sich mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen.

Foto: Ausstellung an der "Alten Molkerei" (Quelle: Hepp)

Foto: erste Besuscher bereits während des Aufbaus (Quelle Hepp)

Foto: Viele folgten der Einladung (Quelle: Steinhausen)

Foto: Viele fleißige Helfer der CDU Großbeeren (Quelle: Hepp)

Mittwoch, 01.08.2012

GVZ Erfolgsgeschichte hält unvermindert an

Erst vor wenigen Tagen hatte die Großbeerener Gemeindevertretung mit großer Mehrheit den Bebauungsplan genehmigt, schon geht die Vermarktung los.
Die ersten Interessenten sind sofort aus ihren Startblöcken gestartet, um sich die  Grundstücke zu sichern. Das Güterverkehrszentrum erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit, gerade im Bereich der Logistik gehört das GVZ Großbeeren zu einem der Bedeutendsten Verteilzentrum in Deutschland. 
"Die große Nachfrage zeigt das Interesse an unserem Güterverkehrszentrum (GVZ). Wir erhoffen uns auch weiterhin positive Impulse für die Wirtschaftskraft und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region. Hauptvorteil sind die gut ausgebauten Verkehrswege und die Nähe zu Berlin," so der CDU Vorsitzende und Gemeindevertreter Dirk Steinhausen.
"Gerade der Anteil hoch- und höherwertiger Arbeitsplätze ist gestiegen. Viele Menschen setzen Logistik immer noch mit Spedition gleich. Also der Transport von einem Punkt zum Anderen. Inzwischen sind die Leistungen von logistischen Dienstleistern wesentlich vielfältiger und auch höherwertiger. Es zählen zum Beispiel bei Fertigungsunternehmen, Qualitätskontrolle und Kleinteilproduktionen dazu, auch haben das Erstellen von Rechnungen und Mahnwesen eine wichtige Bedeutung. Dabei behalten die logistischen Dienstleister die gesamte Lieferkette ihres Kunden im Blick und suchen für den Einsatz der Ressourcen in der logistischen Kette eine optimale Gesamtlösung. Die Fähigkeit, komplexe, unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse mithilfe moderner Technologien zu koordinieren und dabei die eigenen Stärken durch zusätzliche Dienstleister zu ergänzen, zählt zu den Schlüsselkompetenzen von logistischen Dienstleistern."

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Immobilien-Newsticker vom 01.08.2012

Alcaro Invest erwirbt 70.000 qm großes Grundstück im GVZ Großbeeren
100.000 qm-Marke geknackt: Investitionsstrategie von Alcaro im GVZ Großbeeren geht weiter – Erstes Grundstück in der Erweiterungsfläche im GVZ Großbeeren erworben. Nach der Errichtung von über 85.000 qm modernen Logistikflächen im GVZ Großbeeren in den vergangenen zwei Jahren, steht Alcaro Invest – Investor, Projektentwickler und Vermieter von Gewerbe- und Logistikimmobilien sowie größter Solarstromproduzent im GVZ Großbeeren – jetzt vor seinem vierten Investitionsvorhaben im Großraum Berlin. Aktuell hat Alcaro als erster Investor ein 70.000 qm großes Grundstück der neuen „Güterverkehrszentrum Großbeeren – Erweiterungsfläche Am Lilograben“ erworben, nachdem die erste 150 ha große Liegenschaft des GVZ komplett belegt ist.
Gleichzeitig hält Alcaro Optionen für den Ankauf von weiteren Grundstücken. Mit Zugang zur vierspurigen Bundesstraße 101, die zum Berliner Autobahnring führt, realisiert Alcaro Invest östlich der Berliner Straße in drei Bauabschnitten eine moderne Logistikimmobilie mit 30.600 qm Logistikfläche sowie 600 qm Büro- und 500 qm separate Sozialfläche. Sie soll zukünftig einem E-Commerce-Unternehmen zur Verfügung stehen, das rund 450 neue Arbeitsplätze schafft. In Kürze soll der Spatenstich erfolgen.
„Der Großraum Berlin steht nach wie vor stark im Fokus von E-Commerce-Unternehmen“, so Udo Büntgen-Hartmann, Geschäftsführer Alcaro Invest. „Wir freuen uns, dass wir durch den Erwerb des neuen Grundstücks auf den Erweiterungsflächen im GVZ Großbeeren das Wachstum des Online-Handels durch moderne Logistikimmobilien weiterhin unterstützen.“

Dienstag, 31.07.2012

CDU startet 2.Runde
Mitmach-Aktion zur Ortsmitte

Im gesamten Gemeindegebiet Großbeeren sind am Wochenende Postkarten verteilt worden. Auf den Postkarten wird auf eine Aktion der örtlichen CDU hingewiesen.
Es ist ein Ideenwettbewerb als Mitmach-Aktion mit dem Ziel frühzeitig sich über Ideen und Möglichkeiten der Gestaltung und der weiteren Entwicklung der Großbeerener Ortsmitte
Gedanken zu machen.
Abgebildet ist ein schematisches Bild des Ortskerns von Großbeeren. Die Aktion wurde im letzten Jahr gestartet und soll dazu dienen sich ein Bild zu machen über die Wünsche der Bürger. "Wie soll die Ortsmitte aussehen?". Gerade die Fläche des alten Gutshofes neben dem Rathaus gilt es zu gestalten.
"Bereits Anfang 1990 gab es erste Vorschläge über die Gestaltung des Ortskern. Leider wurde letztlich keiner dieser Vorschläge umgesetzt. Ob Wohnbebauung, Hotelkomplex oder Ladenpassage, die Vorschläge wären alle realisiert worden OHNE Mittel der öffentlichen Hand. So ist es auch zukünftig geplant. Aber um einen Investor zu suchen und dann auch zu finden ist es notwendig, die Wünsche der Bürger zu erfragen, ob einen möglich breite Akzeptanz eines Bauvorhabens zu erreichen", erklärt der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen
Dafür brauchen wir die Mitarbeit der Bürger. Mit den Worten: "Bringen Sie sich ein und teilen Sie uns ihre Ideen mit," startet die CDU die zweite Runde des Wettbewerbes.
Bereits die erste Runde brachte interessante Ideen: Zusammen fassend läßt sich sagen, dass der Wunsch nach einem kulturellen Treffpunkt, der einer Mitte würdig ist, vorhanden war. Zugleich wurde eine gewerbliche Nutzung, zum Beispiel als Marktfläche, gekoppelt mit Wohnbebauung für diesen zentralen Punkt als Ziel angesehen.
"Ich erhoffe mir weitere tolle Ideen, die wir jetzt wieder sammeln," so Steinhausen abschließend.

Sonntag, 29.07.2012

Ankündigung

Ausstellung "Die heile Welt der Diktatur? - Herrschaft und Alltag in der DDR"
vom 04.08.2012 bis 18.08.2012 in Großbeeren

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der CDU Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen und die CDU Großbeeren haben vom 4. August 2012 bis zum 18. August 2012 eine Freiluftausstellung organisiert, die an der "Alten Molkerei" in Großbeeren zu sehen ist. Thema ist "Die heile Welt der Diktatur  - Herrschaft und Alltag in der DDR". Die Ausstellung ist über die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erhältlich.

In der Beschreibung heißt es:
Was war die DDR? Diese Frage wird mehr denn je diskutiert. Noch 1989 schien die Antwort eindeutig: Damals gingen Hunderttausende in der DDR auf die Straße, um gegen die Diktatur der SED, für Reisefreiheit und bessere Lebensverhältnisse zu demonstrieren. Heute wird der Alltag in der DDR häufig verklärt. Gab es tatsächlich so etwas wie eine »heile Welt« inmitten der Diktatur? Oder waren SED-Herrschaft und Alltag letztlich untrennbar miteinander verbunden? Die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Magazins stern will Antworten auf diese Fragen geben und zur Diskussion einladen. Die Bilder des Hamburger Fotografen Harald Schmitt, langjähriger Korrespondent des stern in der DDR, und die Texte des in Halle / Saale geborenen Historikers Stefan Wolle laden zu einer Zeitreise in eine heute immer fremder anmutende Lebenswirklichkeit ein.
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur fördert die Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Folgen der kommunistischen Diktaturen, der deutschen und europäischen Teilung sowie deren Überwindung. Das Hamburger Magazin stern widmet diesen Themen schon immer große journalistische Aufmerksamkeit. Mit der gemeinsam erarbeiteten Ausstellung wollen die Bundesstiftung und der stern einen Beitrag zur historisch-politischen Bildungsarbeit leisten.
www.stiftung-aufarbeitung.de
www.stern.de
 
Die erste Großbeerener Freiluftausstellung vom 04.08.2012 bis zum 18.08.2012 wird von der CDU Großbeeren organisiert und unterstützt. Sämtliche Inhalte kommen von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Besonderer Dank gilt der Gemeinde Großbeeren, die uns bei der Umsetzung unterstützen.

Besuchen Sie die Ausstellung an der "Alten Molkerei"
Am Rathaus 2
14979 Großbeeren

Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen.

Also vorbeikommen und ansehen.....


Freitag, 20.07.2012

Die CDU gedachte den Attentätern des 20. Juli 1944 in Rangsdorf

Die CDU Rangsdorf und der CDU-Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum haben heute im Gedenken an den deutschen Widerstand gegen das totalitäre Naziregime und der mutigen Tat des Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg am Gedenkstein in Rangsdorf einen Kranz niedergelegt. Am 20. Juli 1944 unternahm Graf von Stauffenberg mit dem Attentat auf Adolf Hitler und dem Auslösen der sogenannten „Operation Walküre“ einen letzten, leider erfolglos Versuch, um die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten und damit auch den Krieg zu beenden. Bei der Gedenkveranstaltung verlas der CDU-Kreistagsabgeordnete Dr. Ralf von der Bank den Walküre-Befehl und erläuterte den Bezug zum allgemeinden Kriegsgeschehen an den Fronten.

"Es waren gerade die Offiziere des 20. Juli 1944, die Deutschland die Ehre und Würde wiedergegeben haben, die die Nazi-Verbrecher unserem Land geraubt hatten.Die mutige Tat des 20. Juli ist wesentliche Voraussetzung für die Rückkehr des deutschen Volkes in die Gemeinschaft zivilisierter Nationen gewesen. ", so Danny Eichelbaum.

An der Veranstaltung nahmen ferner die Vorsitzenden der CDU-Ortsverbände von Rangsdorf, Peter Preetz, von Hoher Teltow, Michael Wolny und von Großbeeren, Dirk Steinhausen teil.

Bild: zur Abflugzeit um 7:00 Uhr fand die Kranzniederlegung statt (Quelle: Eichelbaum)

Bild: Gedenkstein am Seegymnasium (Quelle: Eichelbaum)

Bild: anregende Diskussion Peter Preetz, Vorsitzender CDU Rangsdorf und die vier Kreistagsabgeordneten Danny Eichelbaum, Michael Wolny, Dirk Steinhausen und Dr. Ralf von der Bank (von links nach rechts) (Quelle: Eichelbaum)

Donnerstag, 19.07.2012

Mehr Menschen im Norden
Bevölkerungsrückgang im Süden

Seit Jahren das gleiche Bild: Der Bevölkerungszuwachs im Norden hält unvermindert an. Der Süden des Landkreises beklagt einen Bevölkerungsverlust. Das Statistische Landesamt hat jetzt die neuen Bevölkerungszahlen zum 31.12.2011 veröffentlicht.
Etwas hat sich doch positiv verändert. „In den letzten Jahren haben vor allem Blankenfelde-Mahlow, Großbeeren und Rangsdorf zugelegt. Alle anderen Gemeinden haben stagniert oder haben sogar Bevölkerung verloren. Der Zuwachs ist im Wesentlichen auf Zuzüge zurückzuführen. Bei fast allen Gemeinden ist die Anzahl der Gestorbenen größer als die Anzahl der Neugeborenen. Jetzt scheinen auch andere Gemeinden durch verstärkten Zuzug zu wachsen“, erläutert der CDU Kreistagsabgeordnete, Dirk Steinhausen, der die Zahlen ausgewertet hat.

"Erneut haben die Gemeinden im Norden einen Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Dies zeigt deutlich die Attraktivität der Gemeinden als Wohn- und Lebensmittelpunkt vieler Bürger. Die Leute kommen gern hierher. Nicht viele Gemeinden in Brandenburg haben höhere Steigungsraten und können auch so viel soziale Infrastruktur bieten. Die Gemeinden aus Teltow-Fläming, die als "Familien- und Kinderfreundliche Gemeinde", im Jahr 2009 ausgezeichnet wurden, Zossen und Großbeeren, haben eine positive Bevölkerungsentwicklung. Das ist kein Zufall," so Steinhausen weiter.
Die Top 6 sind Blankenfelde-Mahlow (Bevölkerungszunahme: +216), Großbeeren (+138), Zossen (+111), Ludwigsfelde (+106), Rangsdorf (+55) und Trebbin (+46). Die Attraktivität der Region und gut ausgebaute Verkehrswege haben dazu geführt, dass mehr Menschen in unsere Gemeinden und Städte ziehen.
Die Jahreszahlen zeigen auch, wie wichtig Arbeitsplätze für den Bevölkerungswachstum sind. Durch die Vielzahl an Möglichkeiten schafft es zum Beispiel Baruth (noch +3) und auch Dahmetal ( schon -2) zumindest ihre Bevölkerungszahl fast zu halten.
Gerade im Süden wird der Bevölkerungsverlust zunehmend problematisch. In Nuthe-Urstromtal (Bevölkerungsverlust von -100), oder die Stadt Dahme (-100), oder Luckenwalde (-57) stellt der demographische Wandel unsere Gesellschaft insgesamt vor neuen Herausforderungen. "Schaffe ich es meinen Wohn- und Lebensmittelpunkt attraktiv zu gestalten und schaffe ich es ausreichend Arbeitsplätze in meiner Region anzusiedeln, dann entwickeln sich meine Zahlen auch dementsprechend. Bei einer geringer werdenden Bevölkerung muss ich als Gemeinde mich dem Wettbewerb stellen", so Steinhausen abschließend.
Anlage:
Bevölkerungsentwicklung Teltow-Fläming

Montag, 16.07.2012

Nachfrage an Logistikstandort Ludwigsfelde/Großbeeren hält unvermindert an
Mehr Schwung gewünscht

Immer wieder gibt es Neuansiedlungen in der Region Ludwigsfelde/Großbeeren. Insbesondere der Branchenschwerpunkt Logistik zeichnet sich durch Dynamik und nachhaltigen Wachstum aus. So hat jetzt rund 7.100 Quadratmeter Lager- und 700 Quadratmeter Bürofläche im brandenburgischen Genshagen die Agility Logistics GmbH angemietet.
„Jede Ansiedlung bringt Arbeitsplätze für die Region“, erläutert der regionale CDU Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen. Ursprünglich war im Brandenburg Park, ein namhaftes Pharmaunternehmen mit seinem Logistikstandort angesiedelt. Im Frühjahr dieses Jahres ist das Unternehmen in ein neu errichtetes Logistikgebäude im GVZ - Berlin Süd in Großbeeren gezogen.
„Gerade das GVZ Großbeeren ist ein Magnet und zieht weitere Investoren nicht nur in Großbeeren, sondern gerade in Ludwigsfelde an. Die Stadt könnte dadurch noch weitaus stärker profitieren. In Großbeeren sind die möglichen Logistikflächen fast alle vergeben, und die ersten Nachfragen nach Flächen in den kommenden Erweiterungen, zeigt, dass auch hier ein Ende der Flächen absehbar ist. Gerade Ludwigsfelde kann hier durch die noch vorhandenen Flächen mögliche Investoren eine Menge bieten. Es gibt deutliche Potentiale, die nicht abgerufen werden. Hier kann auch von Seiten der Stadt mehr passieren“, bemerkt Steinhausen weiter, der sich einerseits über die positive Entwicklung freut, allerdings auch die weitere Probleme kritisch benennt. Manchmal wünscht er sich mehr „Schwung“.
Die Firma Agility wird die neuen Flächen im September beziehen. Agility ist ein weltweit führender Anbieter von integrierten Logistiklösungen mit mehr als 22.000 Mitarbeitern und 550 Büros in 100 Ländern.

Donnerstag, 12.07.2012

Diedersdorf hat endlich schnelles Internet

Jetzt beginnt auch im Großbeerener Ortsteil Diedersdorf die digitale Welt sich zu drehen. Wie die MAZ berichtete hat die Firma DNS-Net jetzt den Ortsteil Diedersdorf ans Breitband angeschlossen. Mit Erstaunen und Verwunderung wurde allerdings die Äußerungen des Projektleiters der SWFG aufgenommen. Erst zur letzten  Kreistagssitzung wurde den
Kreistagsmitgliedern mitgeteilt, dass im Rahmen der Breitbandstrategie des Landkreises der Ortsteil Diedersdorf sein "Projektende" erst in vier Monaten haben soll, also im Oktober. Auch auf Nachfrage in der Kreistagspause wurde dies so bestätigt. "Wenn es jetzt früher losgeht umso besser. Es zeigt sich allerdings, das es kaum belastbare Aussagen von der SWFG gibt. Auch die Aussagen zum unterschiedlichen Starttermin sind wiedermal ein Doppelter Rittberger. Wahrscheinlich hätte man es wissen können, aber ausserhalb unseres Landkreises gibt es eben eher Aussagen, die auch zutreffen", bemerkt der CDU-Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen.

Mittwoch, 11.07.2012

Finanzpolitische Backpfeife für den Landkreis Teltow-Fläming
Landkreis schrammt haarscharf an Versagung des Haushaltes 2012 vorbei

Hierzu erklären der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Teltow-Fläming,
Danny Eichelbaum und die CDU- Mitglieder des Haushalts-und Finanzausschusses Hermann Kühnapfel und Dirk Steinhausen:

Das ist eine erneute finanzpolitische Backpfeife für den Landkreis Teltow-Fläming. "Nur haarscharf ist der Landkreis an der nächsten finanzpolitischen Katastrophe vorbei geschlittert. Nur "unter Zurückstellung erheblicher kommunalaufsichtsrechtlicher Bedenken, strengen Auflagen und Berichtspflichten" hat das Innenministerium noch einmal den Haushalt genehmigt. ", so Danny Eichelbaum. Das Haushaltssicherungskonzeptes (HSK)genügt, wie von der CDU-Fraktion immer wieder moniert, nicht den "rechtlichen Anforderungen".   " Dies zeigt einmal mehr, dass nicht nur der politische Sparwille nicht existiert, sondern auch handwerkliche Fehler im Haushaltssicherungskonzept vorhanden sind.", so Dirk Steinhausen. "Wie so oft in den letzten Jahren wird wieder einmal die Aussage des Landrates, "der Kreis muss nicht, stellt jedoch freiwillig ein HSK auf", als Falschaussage vom Innenministerium bestätigt. Ohne HSK ist der Kreishaushalt nicht genehmigungsfähig, so die eindeutige Feststellung. Der Kreis ist auf lange Zeit nicht mehr Investitionsfähig", stellt Hermann Kühnapfel fest.
Die CDU-Kreistagsfraktion fühlt sich in ihrer Haushaltskritik bestätigt." Der Landkreis lebt über seine Verhältnisse. Um so mehr Zeit ins Land vergeht, um so tiefer und schmerzvoller werden die Einschnitte für die Bürgerinnen und Bürger werden. Dem Landrat und seiner Kreiskoalition aus
SPD, Linke, FDP, Grüne und Bauernverband fehlt der finanzpolitische Kompass. Das Ergebnis ist, das die Landesregierung nun dem Landkreis diktiert, wie Haushaltskonsolidierung ausschaut: die freiwilligen Ausgaben sind auf 2,5 %  der ordentlichen Erträge des  Ergebnishaushaltes zu senken,die Personalausgaben sind zu reduzieren und sämtliche Mehreinnahmen des Landkreises müssen für die Haushaltskonsolidierung verwendet werden.", so Danny Eichelbaum weiter.

Sonntag, 24.06.2012

Schnelles Internet in Diedersdorf?
Kommt! Aber etwas später

Das Thema Breitbandanbindung von Kommunen steht bereits seit einigen Jahren im Mittelpunkt. Spätestens mit der Veröffentlichung der Breitbandstrategie der Bundesregierung im Jahr 2009 ist es auch auf Bundesebene weit oben auf der politischen Agenda angesiedelt. Im Jahr 2011 hat die Bundesregierung das Ziel verkündet, die Versorgung auf bis zu 50 Mbits/s auszubauen. Hierzu hatte die CDU Fraktion in der Gemeinde Großbeeren im März 2011 einen Antrag eingebracht. Ziel des Antrages war die Lücken zu erkennen und Lösungen zu suchen.
„Die Anbindung an eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur ist für Großbeeren mehr denn je ein entscheidender Standortfaktor,“ erläutert der Vorsitzender der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Motivation des damaligen Antrags.
Inzwischen ist einiges passiert: Zusammen mit der SWFG hat die Firma DNS Net das schnelle Internet in den Ortsteil Diedersdorf gebracht. Dieser Ortsteil war bisher am Schlechtesten mit "schnellem" Internet versorgt. Eigentlich sollte es bereits im Juni 2012 losgehen, es gibt aber leider einige Verzögerungen. Neuer Start ist laut Breitbandstrategie des Landkreises Oktober 2012. Der CDU-Kreistagsabgeordnete , Dirk Steinhausen, fragt aus diesem Grund beim Projektleiter der SWFG, Marcel Penquitt, am Rande der letzten Kreistagssitzung in Luckenwalde nach den Gründen.
"Die Gründe liegen zumeist bei der Bundesnetzagentur, die auf Grund der Masse der Anträge, einen personellen Engpass hat, um diese Antragsflut zu bewältigen. Das Genehmigungverfahren für die benötigten Frequenzen dauert damit etwas länger", fasst Dirk Steinhausen die Ergebnisse des Gespräches zusammen.
"Wir haben jetzt Jahre auf das schnelle Internet gewartet, wenn es dann kommt, warten wir auch noch diese 4 Monate", so Steinhausen abschließend.

Donnerstag, 21.06.2012

Feldversuch gescheitert
Busverbindungen nach Potsdam in der Kritik

Das hatten sich die örtlichen CDU Verbände ganz anders vorgestellt. Mitglieder der CDU Ludwigsfelde und Großbeeren wollten gemeinsam mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Potsdam zu ihrer jährlichen Dampferfahrt fahren. Leider scheiterte das fast. „Wir schaffen es zwar mit der Bahn und Bussen nach Potsdam zu kommen, aber nach 23:30 Uhr, hätten wir mit der Bahn nach Berlin zum Hauptbahnhof oder Ostbahnhof gemusst, um dann von dort nach Ludwigsfelde zu kommen. Kein Bus fährt mehr in Richtung Ludwigsfelde“, so der CDU Vorsitzender aus Ludwigsfelde, Detlef Helgert. Schlimmer hatte es nur noch der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, erwischt. „Ich komme nicht mal hin, weil im Ortsteil Diedersdorf am Wochenende so gut wie gar kein Bus fährt. Da heißt es dann zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Regionalbahnhof. Selbst wenn das Wetter dies zulässt, was machen den Senioren, die nicht mehr so fit sind und trotzdem am gesellschaftlichen Leben teilnehmen wollen? “
Die CDU Verbände sind sich einig, dass die Anbindung gerade an die Landeshauptstadt Potsdam verbesserbar ist. „Man muss sich schon fragen, warum die Busverbindungen hier oben im Landkreis so schlecht von der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) organisiert werden. Gerade, jetzt, wo der VTF sein 20-jähriges Bestehen feiert, kann man erwarten, dass der Werbebotschaft „Nahverkehr mit Qualität“ auch mal endlich Taten folgen“, so die beiden Vorsitzenden abschließend.

Bild: viele waren gekommen (Quelle: Steinhausen)

Sonntag, 17.06.2012

17.Juni - Gedenktag für die Opfer

Wenn heute am 17. Juni der Wochenendverkehr über die Frankfurter Alle in Berlin rollt, dürfte bei den meisten Menschen ein anderes historisches Ereignis an diesem Tag vor 59 Jahren längst aus dem Gedächtnis entschwunden sein: Der Arbeiteraufstand in der DDR. Er begann mit dem Protest der Bauarbeiter an der Stalin-Allee wegen der von der SED verordneten höheren Arbeitsnorm, weitete sich zu einem politischen Aufstand mit dem Ziel des Sturzes des Ulbricht-Regimes aus und endete mit dem Einsatz sowjetischer Panzer gegen die Demonstranten. Die Stalin-Alle hat nach Fall der Mauer ihren historischen Namen zurück erhalten: Frankfurter Alle.
Anlässlich des Jahrestages des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 hat die CDU Großbeeren in aller Stille den Opfern des Volksaufstandes an den Mauerteilen in Heinersdorf gedacht.


„Vor fast 60 Jahren gingen erst wenige, dann hunderttausende Bürgerinnen und Bürger in vielen Städten und Gemeinden in der DDR für Gerechtigkeit, Freiheit und Einheit auf die Straße. Das SED-Regime begegnete seiner eigenen Bevölkerung mit verzweifelter Gewalt und schlug die Erhebung blutig nieder.
Der 17.Juni ist ein Gedenktag, der uns immer daran erinnern soll, das der Mut dieser Menschen, die beherzt für die Grundwerte der Demokratie eingetreten sind, mit ihrem selbstlosen Einsatz für den Rechtsstaat unseren Respekt verdienen“, erläutert der CDU Kreistagsabgeordnete für Großbeeren und Ludwigsfelde, Dirk Steinhausen.
Auch in unserer Region gab es Streiks und politische Aufstände. So heißt es in einem "Bericht über die Auswertung des volkspolizeilichen Einsatzes zur Niederschlagung der
faschistischen Provokationen seit dem 16. Juni 1953" der Deutschen Volkspolizei (VP) Potsdam:

In Ludwigsfelde kam es zu größeren Zusammenrottungen und Provokationen, an denen sich etwa 1.200 Bauarbeiter beteiligten. Die Bauarbeiter wählten sich eine Streikleitung,
die sofort mit ihrer Tätigkeit begann und bestimmte, daß im ganzen Werk der RIAS übertragen wird. Ein Teil der Bauarbeiter versuchte, sich in den Besitz der Telefonzentrale zu setzen. Durch das entschlossene Eingreifen der VP-Angehörigen unter Leitung des Instrukteurs der BDVP, VP-Rat M. von der Abt. P, wurde die gesamte Streikleitung in Stärke von 27 Provokateuren festgesetzt. In der Folge des Tages und am nächsten Tag kam es zu weiteren Zusammenrottungen, die durch das entschlossene Eingreifen der Volkspolizei und durch Angehörige der sowjetischen Armee zerschlagen wurden.



Foto: Kriegsrecht und Ausnahmezustand am 17.06.1953 (Quelle: Bundesstiftung für Aufklärung)
Es gab in der DDR über 50 Tote und zahlreiche Verurteilte, die lange Haftstrafen erhielten. Über die Ludwigsfelder Streikleitung ist wenig bekannt.
"Eine historische Aufarbeitung der Geschichte des 17.Juni 1953 in unser Region ist wichtig und sollte von den Kommunen stärker als bisher unterstützt werden", so Steinhausen abschließend.
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Quelle: Wikipedia:
Nach Ergebnissen des Projekts Die Toten des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 sind 55 Todesopfer durch Quellen belegt. Etwa 20 weitere Todesfälle sind ungeklärt.
Am 17. Juni und den Tagen danach wurden 34 Demonstranten und Zuschauer von Volkspolizisten und sowjetischen Soldaten erschossen oder verloren ihr Leben an den Folgen von Schussverletzungen. Nach Todesurteilen von sowjetischen und DDR-Gerichten wurden sieben Menschen hingerichtet. Infolge der Haftbedingungen starben vier Personen und vier Menschen töteten sich in der Haft. Beim Sturm auf ein Polizeirevier starb ein Demonstrant an Herzversagen. Zudem wurden fünf Angehörige der DDR-Sicherheitsorgane getötet. Bisher war im Westen von 507 und in der DDR von 25 Toten die Rede. Zufallsopfer, wie den von einer verirrten Polizeikugel tödlich getroffenen 27-jährigen Doktoranden der Landwirtschaft Gerhard Schmidt aus Halle stilisierte die SED zum „antifaschistischen“ Märtyrer, obwohl dessen Familie ausdrücklich dagegen war.
Die sowjetischen Truppen vollzogen außerdem zwischen dem 17. und 22. Juni 1953 blutige Standgerichte. 19 Aufständische, darunter Alfred Diener aus Jena, der Westberliner Willi Göttling und die beiden Magdeburger Alfred Dartsch und Herbert Stauch, wurden standrechtlich erschossen. Hunderte wurden zu Zwangsarbeitslagerstrafen in Sibirien verurteilt. Etwa zwanzig Rotarmisten, die sich geweigert hatten, auf die Aufständischen zu schießen, wurden ebenfalls hingerichtet.
Der Generalstaatsanwalt der DDR, Ernst Melsheimer, legte am 5. März 1954 einen an Hilde Benjamin, Ministerin für Justiz, verfassten Bericht über „die Aburteilung der Provokateure des Putsches vom 17.6.1953“ vor, der für den Zeitraum bis Ende Januar 1954 folgende Urteile über insgesamt 1.526 Angeklagte, wie folgt, aufschlüsselte:
    2 Angeklagte wurden zum Tode verurteilt: (Erna Dorn, Ernst Jennrich)
    3 Angeklagte erhielten eine lebenslängliche Zuchthausstrafe: Lothar Markwirth (Bezirksgericht Dresden), Gerhard Römer (Bezirksgericht Magdeburg) und Kurt Unbehauen
    13 Angeklagte, darunter die Dresdner Wilhelm Grothaus (1893–1966) und Fritz Saalfrank (1909–199?), wurden zu Zuchthausstrafen von 10 bis 15 Jahren verurteilt.
    99 Angeklagte erhielten Zuchthausstrafen zwischen 5 und 10 Jahren.
    824 Angeklagte bekamen Gefängnisstrafen von 1 bis 5 Jahren.
    546 Angeklagte erhielten Gefängnisstrafen bis zu einem Jahr.
    39 Angeklagte wurden freigesprochen.
Weitere 123 Strafverfahren waren Ende Januar 1954 noch nicht abgeschlossen, es ist jedoch zu vermuten, dass die DDR-Gerichte insgesamt etwa 1.600 Menschen im Zusammenhang mit dem Juni-Aufstand verurteilten.
Die infolge des 17. Juni Verurteilten wurden in den Haftanstalten mit einem gelben „X“ gekennzeichnet. Aufgrund der schlechten medizinischen Versorgung, der Schikanen des Wachpersonals und des mangelhaften Arbeitsschutzes in den Zuchthäusern erlitten viele „X-er“ schwere gesundheitliche Schäden. Den Ehefrauen der Verurteilten wurde oft zur Scheidung geraten oder mit der Wegnahme ihrer Kinder gedroht.
Nach vom Projekt „17. Juni 1953“ veröffentlichten Stasi-Protokollen fand bei dem Volksaufstand des 17. Juni 1953 in Ludwigsfelde eine Demonstration statt, bei der die Streikenden Transparente mit Losungen wie Freie Wahlen, mehr Butter, HO-Preissenkung, Auflösung der Nationalen Streitkräfte trugen. Die 1.500 beteiligten Arbeiter stammten nicht aus dem Industriewerk, sondern waren Bauarbeiter des Wohnungsbaus der Bauunion Potsdam. Nach den Protokollen zogen die Streikenden zum Industriewerk und forderten die IFA-Arbeiter auf, die Arbeit gleichfalls niederzulegen. Als diese dem Wunsch nicht nachkamen, haben die Streikenden angeblich versucht, im Werk Maschinen zu zerstören. Nach zwischenzeitlicher Auflösung der Ansammlungen durch die Stasi fanden sich am Abend 200 Personen vor dem Industriewerk ein, um eine dort inhaftierte Person zu befreien. Die Stasi nahm 15 sogenannte Rädelsführer fest. Allerdings blieb das MTS Ludwigsfelde […] noch von den Protestdemonstranten besetzt. Zu dieser Zeit hatte die Stasi nach ihren Protokollen 35 Mitarbeiter im Industriewerk und weitere 35 im Ort. Am Morgen des Folgetags, des 18. Juni 1953, versammelten sich rund 400 Bauarbeiter vor der Bürgermeisterbaracke Ludwigsfelde und verlangten Freiheit für die Streikleitung. Die Stasi schickte daraufhin weitere 35 Mitarbeiter in den Ort. Als die Arbeit im Industriewerk nur sehr zögerlich aufgenommen wurde, erzwang die Volkspolizei mit Hilfe der Sowjetarmee die Arbeitsaufnahme mit Gewalt.

Samstag, 16.06.2012

Eigenes Verhalten reduziert Einbrüche
Aufklärungsquoten müssen besser werden

„Es ist schon beängstigend, wie schnell manche Einbrecher ein Fenster oder eine Wohnungstür aufbrechen“, kommentierte der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Berichte der örtlichen Polizei. Man merkte vielen Bürgern ging es ähnlich, da der Saal im Mehrzweckgebäude am Sportplatz in Mahlow restlos gefüllt war. Die CDU Verbände der Region aus Rangsdorf, Zossen, Großbeeren und Blankenfelde-Mahlow hatten zu einer Veranstaltung mit dem Thema „Vorkehrungen und Aufklärungen von Einbrüchen und Diebstählen“ eingeladen. Die örtliche Polizeiführung, Rainer Pultz, Leiter des Polizeireviers Zossen, Jörg Bliedung, Polizeioberkommissar für den Bereich Prävention und Andreas Wimmer, Leiter der Polizeiinspektion, waren gekommen, um sich den Fragen der Bürger zu stellen. Die Diskussion wurde vom CDU Vorsitzenden aus Blankenfelde-Mahlow geleitet, Michael Wolny. „Die Fragen zeigen wie groß inzwischen die Angst der Bewohner vor Einbrüchen ist. In letzter Zeit haben die Einbrüche in unserer Region zugenommen.“
Leider musste die Polizei eingestehen, dass die Zahl der aufgeklärten Einbrüche abgenommen hat. Die Aufklärungsquote sinkt. Umso wichtiger ist präventiv sein Eigentum zu schützen. Je länger ein Dieb braucht, umso weniger Interesse hat er einen Einbruch zu begehen.
Das man sich schützen kann, legten die Polizisten durchaus dar: Über ein Drittel der Einbrüche bleiben im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherheitstechnischer Einrichtungen (spezielle Türbeschläge, etc).
Das richtige Sicherheitsverhalten, es möglichen Dieben so schwer wie möglich zu machen, aber auch aufmerksame Nachbarschaft sind wichtige Ratschläge, wie sich der Einzelne wirksam schützen kann. Erschrecken ist leider feststellbar, dass sich die Tatzeiten verschoben haben. Immer mehr Einbrüche finden tagsüber statt. „Sie hören Fensterscheiben klirren, im Treppenhaus splittert Türholz. Es wird gebohrt, gehämmert, gehebelt – Handwerker? Vielleicht sind es Einbruchgeräusche", stellen die Polizeibeamten fest.
„Als Bürger können Sie die Wahrscheinlichkeit reduzieren, trotzdem kann es fast jeden treffen. Dann erwarten wir, dass die Polizei ihren Auftrag erfüllt und durch höhere Aufklärungsquoten zusätzlich abschreckend wird,“ war von einigen Bürger zu hören. „Die politische Forderung kann nur heißen die Bürger bestmöglich zu schützen und die Aufklärungsquote zu steigern", so Dirk Steinhausen abschließend.

Foto: Einbruch in der Region (Quelle: CDU Großbeeren)

Mittwoch,  13.06.2012

CDU gratuliert zum Verdienstorden

Für einige war es eine Überraschung, für andere war es bereits seit längerem klar. Die Gemeindevertreterin Petra Brückner (SPD) aus Großbeeren hat für ihre langjährige Tätigkeit die höchste Auszeichnung des Landes Brandenburg erhalten.
Aus den Händen ihres Parteifreundes, des Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) erhielten Petra Brückner zusammen mit insgesamt 14 Personen den Verdienstorden.
Die SPD Lokalpolitikerin Petra Brückner aus Großbeeren engagiert sich sei 20 Jahren mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen leidenschaftlich für das Thema Schule in Brandenburg. Ehrenamtlich setzte sie sich dafür in verschiedenen Gremien ein. Ob im Kreiselternrat oder als Sprecherin des Landeschulbeirats engagierte sich die gebürtige Bayerin verstärkt auf Landesebene.

Die CDU Großbeeren gratuliert Petra Brückner für ihr über die Gemeindegrenzen gehendes Engagement.

Bild: Parteifreunde unter sich (Quelle Foto und Textfragmente Staatskanzlei brandenburg.de)

Montag, 11.06.2012

Aufruf an die Bevölkerung in Teltow-Fläming, das Volksbegehren für das
Nachtflugverbot am Willy-Brandt-Flughafen BER zu unterstützen !!

Nach der gescheiterten Inbetriebnahme des neuen Willy-Brandt-Flughafens aufgrund von schlechtem Projektmanagement, nachlässiger Kontrollen durch den Aufsichtsrat der Flughafen-Berlin- Brandenburg GmbH ist die Enttäuschung bei den CDU Verbänden aus Blankenfelde-Mahlow, Rangsdorf, Großbeeren, Zossen, Ludwigsfelde, dem Kreisverband Teltow-Fläming und dem Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum sehr groß.
Möglicherweise benötigt der Flughafen nun zusätzliche Steuermittel in Höhe von 500 Millionen Euro. In Zeiten knapper Kassen kann die Kostensteigerung nur durch Steuer- und Gebührenerhöhungen bzw. Förderungskürzungen aufgefangen werden. Auf der Strecke bleibt hingegen der Schallschutz. Die Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses werden unterlaufen.
Durch die gescheiterte Inbetriebnahme stehen neue Arbeitsplätze am Flughafen und im Gewerbe im Umfeld des neuen Flughafens auf dem Spiel. Der Teil der Politik, der sich vor Ort für den wirtschaftlichen Erfolg des BER-Flughafens und für den Lärmschutz eingesetzt hat, wurde ohne Vorwarnung vor den Kopf gestoßen.
Mehr noch, das befürchtet Chaos in Tegel ist ausgeblieben. Der zusätzliche Einsatz von Personal bei der Abfertigung, Sicherheitskontrollen und den Gepäckdiensten hat die neue Kapazitätswelle einwandfrei und ohne Beschwerden bisher mit Leichtigkeit aufgefangen. Unser Dank gilt allen fleißigen Mitarbeitern von den Bodendiensten und nicht zuletzt den Fluglotsen der Deutschen Flugsicherung.
Wir mussten feststellen, dass sich der notwendige Flugbedarf ohne wesentliche Aufweichung des ver-gleichsweise strengen Nachtflugverbots am Flughafen in Tegel hat realisieren lassen.
Große Einigkeit gibt es in den lokalen CDU-Verbänden und dem CDU Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum, dass das Nachtflugverbot mit einer Kernzeit von 22 bis 6 Uhr für beide Startbahnen am neuen BER-Flughafen ausgestattet werden muss, um die hauptbetroffenen Brandenburger in TF und LDS mit den vergleichsweise geringer betroffenen Berlinern gleich zu setzen.
Es ist für uns nicht nachzuvollziehen, weshalb ein Betriebsregime mit strengen Nachtflugeinschränkungen reibungsfrei am Flughafen in Tegel funktioniert, am neuen BER-Flughafen wirtschaftlich und technisch aufgrund des Bedarfs in Spitzenzeiten und den sich daraus ergebenden Anforderungen an die Flugsicherung nicht machbar sein soll.
Die oben benannten örtlichen CDU Verbände, vertreten durch ihre Vorstände, und der CDU Landtags-abgeordnete Danny Eichelbaum, rufen gemeinsam die hiesige Bevölkerung auf, das Volksbegehren für ein Nachtflugverbot zu unterstützen und ihre Unterschriften auf den Gemeindeämtern zu leisten. Es ist die letzte Möglichkeit, der Landesregierung in Brandenburg zu zeigen, dass die lokale Bevölkerung keinen Nachtflug über ihren Köpfen wünscht.
Die CDU Fraktion in der Gemeindevertretung Rangsdorf brachte bereits am 11.11.2010 die Forderung nach einem Nachtflugverbot mit einer Kernzeit von 22 bis 6 Uhr und gegen den Südabflug über Rangsdorf (und Dahlewitz) in die Gemeindevertretung Rangsdorf ein. Diesem Änderungsantrag zur Drucksache 123/10 traten die Fraktionen der FDP, DPR, die Linke und der Abgeordnete der Grünen bei. Am 1.11.2010 war es die CDU Fraktion im Kreistag, die die Forderung nach einem Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr zuerst einbrachte. Die anderen Fraktionen des Kreistags Teltow-Fläming schlossen sich an bzw. schoben einen eigenen Änderungsantrag mit dieser Forderung nach.

gezeichnet:

Danny Eichelbaum MdL (CDU Kreisverband TF),
Peter Preetz, Ralf von der Bank, Tassilo Soltkahn (CDU Rangsdorf)
Michael Wolny (CDU Blankenfelde-Mahlow),
Dirk Steinhausen (CDU Großbeeren),
Hermann Kühnapfel (CDU Zossen) und
Detlef Helgert (CDU Ludwigsfelde)

Samstag, 09.06.2012

Unterschrift für Nachtflugverbot ganz einfach
Nutzung der elektronischen Medien zur Unterschriftsleistung möglich

Das Volksbegehren „Für eine Änderung des § 19 Absatz 11 des Landesentwicklungsprogrammes zur Durchsetzung eines landesplanerischen Nachtflugverbotes am Flughafen Berlin Brandenburg International (BER)!“ ist am 04. Juni 2012 gestartet worden. Der Landesabstimmungsleiter hat die Städte und Gemeinden über die Vorgehensweise informiert und jede Gemeinde hat schnellstens die Umsetzung sicherzustellen. Das Volksbegehren kann durch alle stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger ab dem 4. Juni 2012 bis zum 3. Dezember 2012 durch Eintragung in die amtlichen Eintragungslisten unterstützt werden.
Alternativ geht auch die briefliche Eintragung auf dem Eintragungsschein.

Die meisten Volksbegehren der letzten Jahre sind letztlich immer daran gescheitert, dass für viele Bürger der Weg zur Verwaltung, zu den dortigen Öffnungszeiten als zu beschwerlich angesehen wurde. „Der Kampf für ein Nachtflugverbot geht in die nächste Runde. Man kennt, das leider, obwohl es ein wichtiges Thema ist, gibt es immer wieder Gründe, warum man es nicht schafft ins Rathaus zu gehen und dort seine Unterschrift zu leisten. Der Service des Eintragungsbriefes, den die Gemeinde Großbeeren und die Stadt Ludwigsfelde anbieten erleichtert vieles“, so der Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen.
„Die Nutzung der brieflichen Eintragung auf den Eintragungsschein ist denkbar einfach. Sowohl Ludwigsfelde, Blankenfelde-Mahlow als auch Großbeeren haben auf ihren Internetseiten für die Bürger die Möglichkeit geschaffen, dort den Eintragungsschein zu beantragen. Einfach ausfüllen und online abschicken und einige Tage später hat man die Unterlagen zu Hause. Es entstehen für die Bürger keine Kosten, da der Briefumschlag entgeltfrei ist. Jeder, der aus beruflichen oder anderen Gründen es nicht schafft, die Verwaltung seiner Kommune zu besuchen, kann diesen Service nutzen.“ so Steinhausen weiter.
„Großbeeren, Blankenfelde-Mahlow und Ludwigsfelde haben zusätzlich die Möglichkeit geschafft samstags die Unterschrift in den Rathäusern zu leisten. Die Umlandgemeinden der Schutzgemeinschaft sind hier besonders aktiv und vorbildhaft. Jetzt sind die Bürger gefragt. 80.000 Unterschriften sind erforderlich.
Steinhausen: „Ich hab es online angefordert und weggeschickt. Haben Sie schon mitgemacht??

Link:
Großbeeren:
http://www.grossbeeren.de/

Samstag, 02.06.2012

Impression des 10 jährigen Dienstjubiläum des Bürgermeisters Carl Ahlgrimm

Für die CDU Großbeeren als Bürgerpartei ist letztlich nicht die offizielle Ernennung für das Jubiläum entscheidend, sondern einzig der Wählerwunsch, so dass wir bereits frühzeitig gratuliert haben.


Foto: Urkunde, die vom Vorsitzenden der Gemeindevertretung überreicht wurde zusammen mit der Gedenktafel der CDU Großbeeren

Foto: Carl Ahlgrimm, der mit sichtlichem Vergnügen die Torte anschneidet (die Zunge ist schon draußen)

Freitag, 01.06.2012

Anfragen zum Bauen haben zugenommen
Baufibel – Hilfe für Bau-Greenhorns

Die Gemeinde Großbeeren zeichnet sich durch eine rege Bautätigkeit aus. Immer mehr Menschen ziehen in die beschauliche Gemeinde und bauen ihr Eigenheim hier.

„Wir bekommen viele Anfrage zu Bauvorhaben in unserer Gemeinde. Die meisten Fragen sind „einfacher Natur“ und können schnell beantwortet werden“, so Lutz Ritter, Bauamtsleiter der Gemeinde. Aber nicht nur die Verwaltung wird zu verschiedenen Bauthemen gefragt, auch bei örtlichen Politikern landen die Anfragen.
„Viele fragen nur nach den spezifischen Ansprechpartnern. Da diese Anfragen zugenommen haben, wollten wir reagieren;“ so der CDU Gemeindevertreter Dirk Steinhausen.
Die CDU-Fraktion in Großbeeren hat einen Antrag eingebracht, der mit großer Mehrheit in der Gemeindevertretung angenommen wurde. Geplant ist, dass die Gemeindeverwaltung jetzt eine Baufibel als Broschüre erstellt und dann den kommunalen Gremien vorstellt. Die Baufibel soll einen Überblick geben, welche Regelungen bei einem Bauantrag oder bei genehmigungsfreien Vorhaben zu beachten sind und wo man nähere Auskünfte erhält. Unklar ist bisher, ob sie dann nur Online zu beziehen ist, oder ob man in geringer Stückzahl auch einige Exemplare produzieren lassen möchte. Die CDU-Fraktion sieht dies als Stärkung der Transparenz und Bürgernähe.
„Wir wünschen uns eine kostenlos erhältliche „Baufibel“, die die wichtigsten Aspekte des Bauens zusammenfasst und Bau-Greenhorns mit praktischen Tipps hilft“, so Steinhausen abschließend.

Freitag, 25.05.2012

CDU gratuliert Lothar Schwarz

Der Beigeordnete Holger Lademann hat in Vertretung des Landrates am Donnerstag, dem 24. Mai 2012 gemeinsam mit dem Ordnungsamtsleiter Günther Dübe die Ernennungsurkunden an die Stellvertreter des Kreisbrandmeisters übergeben. Bestellt wurden die Feuerwehrangehörigen Lothar Schwarz (Großbeeren) und Tino Gausche.

Lothar Schwarz ist seit Jahren in Großbeeren Gemeindebrandmeister und war bereits in den letzten Jahren auch als stellvertretender Kreisbrandmeister aktiv.
Die örtliche Union gratuliert dem "Neuen",  und "alten" Stellvertreter. Hierzu erklärt der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen: "Es ist schön zu wissen, dass der Brandschutz in so guten Händen ist. Wir wünschen Lothar Schwarz alles Gute und immer genug Wasser im Tank, um alle Brände zu löschen."

Donnerstag, 24.05.2012

FDP/CDU Koalition in Großbeeren fordern schnelle Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen

"Die Gemeinde Großbeeren wird von Fluglärm betroffen sein. Insbesondere der Ortsteil Diedersdorf wird sowohl Landungen als auch Starts merkbar hören. Angesichts der zögernden Umsetzung des Schallschutzprogramms und ständiger Unstimmigkeiten in der Auslegung der Kostenerstattungsvereinbarungen fordert die Gemeindevertretung Großbeerens die FBB, Flughafengesellschaft auf, endlich wirksame Maßnahmen zur Gewährleitung des passiven Schallschutz für die Anwohner des Flughafens BER umzusetzen", mit diesen Worten startet ein Antrag, der im Hauptausschuss in Großbeeren diskutiert wurde.
Die FDP/CDU-Koalition in der Gemeindevertretung Großbeerens hat einen entsprechenden Antrag für die schnelle Umsetzung der Schallschutzmaßnahmen für alle betroffenen Gemeindeteile am neuen Flughafen BER eingebracht.
Hierzu erklärt der Initiator, der CDU Gemeindevertreter Dirk Steinhausen „Die Verschiebung des Eröffnungstermins muss jetzt auch dafür genutzt werden, um einen verbesserten passiven Schallschutz für die privaten Antragsteller schnellstens durchzuführen.“

Zugleich fordert die Koalition, dass die neue Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung entsprechend der neuen Energieeinsparverordnung zukünftig eingebaut wird. „Wir erwarten für die mit Lüftern auszustattenden Wohnungen eine zügige Umsetzung durch die Flughafengesellschaft. Dabei ist kurzfristig zu prüfen, welche Lüfter sich dafür eignen. Bis dahin ist für den Bürger die Wahlfreiheit gegeben den sofortigen Einbau und späteren Austausch, oder erst den späteren Einbau zu beauftragen. Mit der Entscheidung zur Zusatzfinanzierung des Schallschutzprogramms und der unbürokratischen Umsetzung zur Anerkennung von Küchengrößen, Raumhöhen und Wintergärten  sind längst nicht alle Probleme vom Tisch," so Steinhausen weiter.
Die Durchsetzung berechtigter Bürgerinteressen sind keine private Angelegenheit. Vielmehr muss eine politische Entscheidung zur Einrichtung im Landkreis bzw durch das Land dafür getroffen werden.
Weitere Forderungen sind:
Eine Festlegung der Start/Landebahnen für das Betriebsregime des Flughafens sollte eingebracht werden, um aktive Schallschutzmaßnahmen für die nächsten Tage festzulegen. Ziel ist es, dass damit Lärmpausen festgelegt werden können.
Die überdurchschnittlich lauten Flugzeuge müssen ab Betriebsbeginn ermittelt werden. Dazu ist eine Liste ist auf der Basis der Lärmmesswerte eines Jahres zur durchschnittlichen Lärmbelastung eines An- bzw. Abfluges des entsprechenden Flugzeuges zu erstellen. Die Berechnung wird im ersten Halbjahr des Folgejahres durchgeführt und mit Wirkung ab 2014 werden die überdurchschnittlichen lauten Luftfahrzeuge rechtlich erfasst. Anzustreben sind weiter freiwillige Vereinbarungen zwischen Flughafen und Airlines über die technische Schallschutznachrüstung von Maschinen - wie in Frankfurt/Main gängige Praxis - hat auch die FBB auf die Airlines einzuwirken und diese zu drängen, das eingesetzte Fluggerät mit jeder zumutbaren Schallschutzausrüstung zu versehen, die verfügbar ist.
"Wir haben für die Anwohner, die vom Fluglärm betroffen sein werden,  etwas Zeit gewonnen und somit die Hoffnung, dass mehr als die bisherigen 5 % der berechtigten Haushalte zum Start des Flughafens Schallschutzmaßnahmen eingebaut haben werden. Jetzt heißt es Tempo machen, damit die Anzahl sich schnellstens steigert," so Steinhausen abschließend.

Donnerstag, 17.05.2012

CDU Großbeeren bemängelt Inkompetenz beim Aufsichtsrat
Wirtschaftlicher Schaden befürchtet

Anlässlich der überraschenden Verschiebung der Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg BER Willy Brandt auf März 2013 erklärt der Vorsitzende der CDU Großbeeren und Mitglied des Kreistages Teltow-Fläming, Dirk Steinhausen:

"Eine Verschiebung aus Sicherheitsgründen ist immer besser als eine Eröffnung mit Pleiten, Pech und Pannen. Eine Verschiebung um mehrere Monate ist etwas überraschend, da man ja bis vor einigen Tagen immer die zeitnahe Eröffnung propagiert hat. Die Regionen, die vom Fluglärm betroffen sein werden, gewinnen etwas Zeit und somit die Hoffnung, dass mehr als die bisherigen 5 % der berechtigten Haushalte zum Start des Flughafens Schallschutzmaßnahmen eingebaut haben werden. Jetzt heißt es Tempo machen, damit die Anzahl sich schnellstens steigert."

Der wirtschaftliche Schaden ist immens, das "Bauernopfer" den technischen Geschäftsführer zu ersetzen, reicht als Konsequenz nicht. Einmal mehr zeigt sich, das bei Aufsichtsräten nicht die politische Farbenlehre ein Rolle spielen sollte, sondern die Kompetenz des Einzelnen. Die 19 Mitglieder des Aufsichtsrat müssen sich alle hinterfragen, ob sie ihre Aufgabe bisher gerecht wurden. Der Aufsichtsrat des Flughafens BER setzt sich aus Vertretern des Landes Berlin (Klaus Wowereit (SPD) Regierender Bürgermeister von Berlin, Dr. Margaretha Sudhof (SPD); Staatssekretärin, Frank Henkel (CDU), Senator und Michael Zehden, Geschäftsführer A-Z Hotelmanagement und Beratungs GmbH & Co. KG),  Vertretern des Landes Brandenburg (Matthias Platzeck (SPD), Ministerpräsident, Ralf Christoffers (Die Linke), Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Dr. Helmuth Markov (Die Linke), Finanzminister, und Günther Troppmann, Vorstandsvorsitzender Deutsche Kreditbank AG), Vertretern des Bundes (Rainer Bomba (CDU), Staatssekretär  Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung und Werner Gatzer (SPD) Staatssekretär im Finanzministerium), sowie die Arbeitnehmervertreter, die alle gewerkschaftlich organisiert sind (Holger Rößler, Gewerkschaftssekretär ver.di Bezirk Berlin, Peter Lindner, Claudia Heinrich, Franziska Hammermeister und Sven Munsonius) zusammen.
Hierzu meint Dirk Steinhausen abschließend: "Die schlechte Umsetzung der berechtigten Schutzbedürfnisse und die Eröffnungsverzögerung und der damit verbundene wirtschaftliche Schaden für die Region sind ein Armutszeugnis."

Dienstag, 08.05.2012

CDU Großbeeren begrüßt Verschiebung
Flughafengesellschaft zeigt Inkompetenz

Anlässlich der notwendigen Verschiebung der Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg BER Willy Brandt erklärt der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen:

"Eine Verschiebung aus Sicherheitsgründen ist immer besser als eine Eröffnung mit Pleiten, Pech und Pannen. Gerade die Bürger im direkten Umfeld des Flughafens haben leider durch die missratenen Einbauten von Schallschutzmaßnahmen feststellen müssen, das die Flughafengesellschaft der Sache nicht gerecht wird. Die jetzige Verschiebung zeigt leider erneut die Inkompetenz der Geschäftsführung und des kontrollierenden Aufsichtsrates, in dem ja Platzeck und Wowereit sitzen."
Als neuer Eröffnungstermin wird jetzt wohl Mitte August angestrebt.
Hierzu meint Dirk Steinhausen abschließend: "Für die vom Lärm Betroffenen heißt das, dass wir zumindest die Sommerferien mit geringerem Flugverkehr und somit mit geringerem Lärm in unserer Region rechnen können."

Samstag, 05.05.2012

Demografiepolitik zur Chefsache machen
Gemeinden die Luft zum Atmen lassen

Demografie ist in vielen Landkreisen ein Thema. Verwaltungen werden umgebaut und die Gemeinden und Städte bereiten sich auf die kommenden schweren Zeiten vor. Der Präsident des Deutschen Landkreistages, Landrat Hans Jörg Duppré, hat anlässlich der Demografiestrategie der Bundesregierung die Richtung vorgegeben: „Demografiepolitik muss überall in unserem Land zur Chefsache werden. Das haben die Kommunen bereits verstanden und arbeiten mit großem Engagement daran, den demografischen Wandel zu gestalten, anstatt ihm ausgeliefert zu sein. Letztlich liegen in großen Herausforderungen immer auch Chancen für Veränderung und Weiterentwicklung.“
Und in Teltow-Fläming? „Wie bei fast allen Zukunftsthemen passiert hier wieder wenig bis gar nichts;“ so das ernüchternde Fazit des CDU-Kreistagsabgeordneten Dirk Steinhausen. „Wir leben länger und gesünder, wir sind mobiler als die Generationen vor uns – und wir erleben mehr kulturelle Vielfalt. So weit, so gut. Die Kehrseite der Medaille: Wir werden weniger, immer mehr Menschen leben allein, viele junge Menschen drängt es vom Land in die Städte, die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Es wird Zeit, dass der demografische Wandel auch in Teltow-Fläming Chefsache wird.“
Viele Menschen machen sich deswegen Sorgen. Sorgen, die nicht unbegründet sind. In den vergangenen Jahren hat die Bundesregierung bereits viele Maßnahmen ergriffen, damit unser Land im demografischen Wandel seine Stärken und Lebensqualität behält und weiter entwickelt.
Die Bundesregierung legt mit ihrer Demografiestrategie Handlungsfelder fest, in denen sie die Grundlagen für Wachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalt stärken und absichern will. Im Mittelpunkt stehen dabei die Lebensbereiche, in denen Menschen die Folgen des demografischen Wandels am deutlichsten spüren.
Die Handlungsfelder der Strategie lauten: Familie als Gemeinschaft stärken; Motiviert, qualifiziert und gesund arbeiten, Selbstbestimmtes Leben im Alter, Lebensqualität in ländlichen Räumen und integrative Stadtpolitik fördern; Grundlagen für nachhaltiges Wachstum und Wohlstand sichern und die Handlungsfähigkeit des Staates erhalten.
„Es ist schön, dass dem demografischen Wandel von Seiten der Bundespolitik über die Demografiestrategie mehr und mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. Nur in Teltow-Fläming werden wichtige Weichenstellungen verschlafen. Dies ist gerade im Süden unseres Landkreises von großer Bedeutung, die zum Teil bereits heute von Abwanderung, Alterung und sinkenden Geburtenzahlen erheblich betroffen ist;" so Dirk Steinhausen weiter.
Die Gemeinden und Städte haben einige gute Ansätze, die natürlich auch Geld kosten. Da der Landkreis es nicht schafft jetzt bereits über Jahre seine finanziellen Hausaufgaben zu machen, nimmt der Landkreis über die erhöhten Kreisumlagen, den Städten und Gemeinden die Luft zu atmen. Im Positionspapier des Deutschen Landkreistages heißt es: "Finanzielle Gestaltungsspielräume müssen auch in den peripheren, dünn besiedelten, ökonomisch schwachen Gebieten erhalten bleiben, in denen es vor allem darum geht, vorhandene Arbeitsplätze zu erhalten und neue Beschäftigung zu schaffen. Nur so kann den anhaltenden Wanderungsbewegungen zulasten des ländlichen Raumes entgegengewirkt werden."
Die demografischen Veränderungen betreffen nahezu alle Lebensbereiche und würden von Leistungen der Grundversorgung wie Energie, Frischwasser, Entsorgung von Abfall und Abwasser über die schulische, kulturelle, medizinische und soziale bis hin zur Verkehrsinfrastruktur reichen.
„In all diesen Feldern geht nichts ohne die Gemeinden und Städte, die letztlich vor Ort und ganz konkret die auftretenden Probleme und Anpassungen bewältigen.
Andere Landkreise sind da bedeutend weiter. Mit Ausnahme, der im Landkreis Teltow-Fläming vorbildlichen Breitbandausbau, fehlen in vielen Bereichen umfassende Entwicklungskonzepte. Ob Strukturen der Nahversorgung an eine sich verändernde Nachfrage anzupassen, oder ein attraktives Programme zur Gewinnung von Landärzten, oder Leerstandsmanagement, oder flexible Bedienkonzepte im ÖPNV, es fehlt überall;" so beschreibt Dirk Steinhausen die Situation. „Ein schlüssiges Gesamtkonzept fehlt völlig.“

Dienstag, 01.05.2012

CDU gratuliert Ahlgrimm
10 Jahre Dienstjubiläum

Es war eine ereignis- und erfolgreiche Zeit, die letzten 10 Jahre der Gemeinde Großbeeren. Auch für den Bürgermeister Carl Ahlgrimm. Auch aus der Sicht der CDU, dessen Fraktionsvorsitzender Dirk Steinhausen ihm zum 10-jährigen Dienstjubiläum gratulierte.
Im April 2002 fand die erste Runde der Bürgermeisterwahlen in Großbeeren statt. Die favorisierte Maria von Schrötter (SPD) wurde zur allgemeinen Überraschung mit nur 18 % Dritte beim ersten Wahlgang. Eine Stichwahl zwischen Joachim Schwabe (FDP) und Carl Ahlgrimm (Einzelkandidat) musste die Entscheidung bringen. Bei der Stichwahl setzte sich Carl Ahlgrimm am 28. April 2002 durch. Er übernahm am 1. Juni 2002 ein schweres Amt. Die Gemeinde Großbeeren hatte sich gerade erst neu gebildet und viele wichtige Entscheidungen musste getroffen werden. Der überraschende Wahlausgang im April 2002 machte ihn zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister, nach der Gemeindegebietsreform, der jungeren Gemeindegeschichte.
Gerade sein ehrenamtlicher Vorgänger, Wolfgang Paul hatte Zeichen gesetzt, denen er standhalten musste. Dies ist Ahlgrimm gelungen, denn er verstand es, die Mehrheit der Mitstreiter und Bürgerinnen und Bürger auf seine Seite zu ziehen.
Aus der Sicht der heutigen CDU Großbeeren ein starkes Stück – Respekt.
So lautet das Urteil des CDU-Fraktionsvorsitzenden Dirk Steinhausen. Dieser weist insbesondere darauf hin, dass nicht alles Eitelsonnenschein war, was Ahlgrimm mit dem Amt des Bürgermeisters übernommen hat. Vieles war im Umbruch. Die dann kommende positive Entwicklung des Güterverkehrszentrums und damit die Steuereinnahmen der Gemeinde waren noch nicht abzusehen.
Steinhausen: „Die zurückliegenden zehn Jahre haben der Gemeinde Großbeeren eine eindrucksvolle Entwicklung beschert. Die besondere Lagegunst der Gemeinde und wesentliche Weichenstellungen der frühen neunziger Jahre nutzend, konnte sich Großbeeren zu einem besonders attraktiven Wohnort und zu einem namhaften Wirtschaftsstandort im „Berliner Speckgürtel“ weiterentwickeln. Mit inzwischen ca. 7.800 Einwohnern hat die Gemeinde ihre Einwohnerzahl seit der Wende deutlich mehr als verdoppeln können und dem inzwischen zu mehr als 95 Prozent ausgelasteten GVZ Berlin Süd Großbeeren wurde in einer europaweiten Vergleichstudie mit einem hervorragenden 10. Platz eine besonders hohe Entwicklungsdynamik bestätigt.
Eigentlich sollte die Zahl der mit dem Bürgermeister und der Gemeindepolitik zufriedenen Bürger gewachsen sein. Ein Blick in einige Nachbarstädte zeigt, dass nicht alle mit ihren Bürgermeistern einverstanden sind oder nicht einverstanden waren. So aber nicht in Großbeeren, denn Carl Ahlgrimm wurde mit überzeugender Mehrheit 2010, auf Liste der örtlichen CDU, wiedergewählt, meint Dirk Steinhausen. Es wird keine Zeit zum Ausruhen bleiben. Vielleicht bleibt Carl Ahlgrimm aber die Zeit für eine kleinen Rückblick, der auch ein bisschen stolz machen sollte, merkt Steinhausen abschließend an.


Zeitreihe
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April 2002
Bei der Bürgermeisterwahl am 14. April 2002 gab es bei einer durchschnittlichen Wahlbeteiligung von 59,1 % (4839 Wahlberechtigte, 2860 abgegebene Stimmen) folgendes Ergebnis:
Joachim Schwabe (FDP) 977 Stimmen 34,2 %
Carl Ahlgrimm (Einzelkandidat) 657 Stimmen 23,0 %
Maria von Schrötter (SPD) 516 Stimmen 18,0 %
Irene Pacholik (PDS) 295 Stimmen 10,3 %
Uwe Behrends (BfB) 284 Stimmen 9,9 %
Dirk Puhlmann (Einzelbew.) 121 Stimmen 4,2 %

Als parteiloser Ortsbürgermeister von Diedersdorf stellte er sich den Bürgermeisterwahlen in der Gemeinde Großbeeren im April 2002 und wurde in der Stichwahl vom 28.04.2002 zu deren erstem hauptamtlichen Bürgermeister nach Wiedererlangung der Amtsfreiheit gewählt.
1.6.2002
Vereidigung von Carl Ahlgrimm als erster gewählter hauptamtlicher Bürgermeister Großbeerens nach der Erlangung der Selbständigkeit

Foto: in anregender Diskussion: (von links nach rechts) Bürgermeister Carl Ahlgrimm, Staatssekretär Michael Richter, stellvertr. Bürgermeister Uwe Fischer und Dirk Steinhausen (Quelle: CDU Großbeeren)

Dienstag, 24.04.2012

CDU empfiehlt Klage
Schutzgemeinschaft der Umlandgemeinden ist erneut gefordert

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat vor einigen Tagen einen Klarstellungsantrag beim Brandenburgischen Infrastrukturministerium gestellt, um die Frage klären zu lassen, wie oft der Maximalpegel von 55 dB(A) im Tagschutzgebiet überschritten werden darf. Es kam dann doch etwas überraschend für die Umlandgemeinden, die sich durch die bisherige Rechtslage bestärkt sahen.
Was bedeutet das konkret für die Anlieger im Flughafenumfeld? „Bei dem Pegel handelt es sich ausweislich des Begriffes „Maximalpegel“ um ein Einzelschallereignis und nicht um einen Durchschnitts- oder Mittelwert. Die Auswirkungen der von der FBB begehrten Änderung sind dennoch immens, da das bislang durch den Planfeststellungsbeschluss erlassene vollständige Verbot einer Überschreitung dieses Pegels deutlich bessere Lärmschutzmaßnahmen an den Gebäuden erfordert, als dies bei bis zu sechs Überschreitungen täglich in den verkehrsreichsten sechs Monaten eines Jahres der Fall wäre. Mehrere tausend Gebäude in der unmittelbaren Nähe des Flughafens wären bei Einhaltung der seit 2004 geltenden Festsetzung durch die Kappungsgrenze der Kosten (auf 30% des Immobilienwertes) nicht „schützbar“, so dass Umsiedlungen angeboten werden müssten;“ erläutert der CDU Gemeindevertreter, Dirk Steinhausen.
Zu der Tagschutzregelung stellte das Bundesverwaltungsgericht fest, dass diese „keinen Raum für die Deutung“ lässt.
„Ein Aushöhlen der bisherigen Urteile ist nicht hinnehmbar. Wir sollten in jedem Fall eine Klage prüfen. Die Schutzgemeinschaft hat sich bisher als ‚kampferprobt‘ erwiesen. Wir müssen den Widerstand in der Schutzgemeinschaft und der sie tragenden Gemeindevertretungen organisieren,“ so Steinhausen weiter.
Die Rechtsauffassung des Flughafens ist für einige Juristen höchst zweifelhaft. So gibt es durchaus die Meinung, dass es sich in der Tat keinesfalls um eine Klarstellung der völlig eindeutigen Aussage des Planfeststellungsbeschlusses, sondern vielmehr um einen Antrag auf Änderung der Planfeststellung handelt. Erschwerend tritt hinzu, dass diese Festsetzung letztlich auch wesentliche Grundlage der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 16.03.2006 war und vom Gericht völlig zutreffend kein Deutungsspielraum gesehen wurde.
Der Bürgermeister Großbeerens, Carl Ahlgrimm, unterstreicht: „Die Flughafengesellschaft versucht also tatsächlich nunmehr eine Änderung dieser Festsetzung zu Lasten der Betroffenen zu erreichen.“
Die CDU Großbeeren hat frühzeitig auf die Gefahren hingewiesen und das Gespräch mit dem Vorsitzenden der Schutzgemeinschaft, Carl Ahlgrimm, gesucht.
Ahlgrimm und Steinhausen sind sich einig: „Sollte die Planfeststellungsbehörde dennoch dem Ansinnen der Flughafengesellschaft – auf welchen Rechtsweg auch immer – folgen, halten wir eine Klage gegen diese massive Verschlechterung des rechtskräftig festgesetzten passiven Schallschutzanspruchs der am stärksten vom Flughafen Betroffenen (darunter ca. 300 Diedersdorfer Haushalte) für unausweichlich.“

Samstag, 21.04.2012

Berlins Mietsteigerungen werden den Norden des Landkreises belasten
Gemeinden müssen auf Investorensuche gehen

Lange Zeit war es ruhig auf dem Berliner Wohnungsmarkt und die Brandenburgischen Kommunen im sogenannten Speckgürtel konnten punkten mit geringen Mieten am Rande der Stadt. Viele Gemeinden und Städte im Speckgürtel waren dadurch für viele Zuzügler eine preiswerte Alternative. Gerade für kleine und mittlere Einkommen, die zum Beispiel im Süden Berlins gearbeitet haben, waren die Gemeinden des Landkreises Teltow-Fläming, wie Großbeeren und Blankenfelde-Mahlow eine interessante Alternative. Man wohnte vor der Stadt im Grünen.
Inzwischen scheint sich die Situation zu verändern. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat einen internetbasierten Index für Miet- und Wohnungspreise entwickelt, um vor möglichen Fehlentwicklungen, wie z.B. einer Immobilienblase, zu warnen. Das Institut stellt fest: “In Berlin sind in der Zeit von Juni 2011 bis März 2012 die Angebotspreise bei Neuvermietungen um acht Prozent und bei Eigentumswohnungen um zwölf Prozent gestiegen; hochgerechnet auf ein Jahr entspricht das einer Teuerung von 10 Prozent beziehungsweise 15 Prozent. Die gesamten Verbraucherpreise sind im selben Zeitraum nur um zwei Prozent gestiegen.“
Diese Mietpreissteigerungen werden auch Auswirkungen auf die im Umland liegenden Kommunen haben. „Wir haben jetzt bereits kaum Lehrstand in den vorhandenen Mietwohnungen. Der Norden des Landkreises verzeichnet massive Zuzüge, hat geringe Arbeitslosigkeit und es werden stetig neue Arbeitsplätze (z.B. im GVZ) geschaffen. Die nachfrage ist da und das Angebot wird geringer. Der Mietpreis folgte den letzten Jahren den Berliner Entwicklungen, “ erläutert der Chef der Großbeerener Union, Dirk Steinhausen.
Der CDU Gemeindevertreter, der auch im Kreistag sitzt, ergänzt: „Es ist also zu erwarten, dass die Mieten steigen werden und gerade Beziehern von kleinen und mittleren Einkommen Probleme haben in unserer Region preiswerten Mieten zu finden. Eine ‚Entkrampfung‘ kann nur weitere Investitionen in einfachen Wohnungsbau bedeuten. Hierzu müssen wir Investoren gewinnen, die in Mietbebauung investieren, weil die vorhandene Wohnungsbaugesellschaft, zwar Wohnungsbau betreibt, aber nicht in dem Umfang, wie Wohnungen benötigt werden. Gerade auch die kommenden Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt Heidering, die zwar in Gemarkung Großbeeren, aber direkt an der Grenze zu Ludwigsfelde liegt, werden preiswerte Wohnungen benötigen. Hier müssen die Gemeinden mehr Tempo machen.“

DIW Wochenbericht als pdf

Sonntag, 08.04.2012

CDU Großbeeren verteilt am Info-Stand Ostereier

Bei nasskaltem Wetter hatte die CDU Großbeeren am Ostersamstag, einen Infostand aufgebaut und sich den Fragen der Bürger gestellt. Diese Veranstaltung wird von der örtlichen Union regelmäßig mehrmals im Jahr durchgeführt und wird auch gerne von den Bürgern genutzt ihre Probleme und Sorgen vorzutragen.
Mit einigen Gesprächspartnern verabredete man sich auf den anstehenden Osterfeuern, um dann am Feuer die Probleme in einem etwas „wärmeren“ Umfeld fortzuführen.
Dirk Steinhausen, Kreistagsabgeordneter und Gemeindevertreter in Großbeeren, Marc Spogat und Peter Wagner, beide ebenfalls Gemeindevertreter in Großbeeren, nutzten die Gelegenheit zu einer öffentlichen Sprechstunde mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Im Vorfeld der Osterfeiertage kamen kommunale Themen, wie z. B. eine mögliche Wasserenthärtung im Gemeindegebiet über den WARL oder die notwendigen Investitionen für einen neuen Hort zur Sprache.
In gut zwei Stunden Bürgergesprächen machte die CDU deutlich, dass sie nicht nur zu Wahlen vor Ort bei den Menschen ist. Auch die verteilten Schokoladenostereier wurden gerne genommen.
Danach wurden 4 Osterfeuer in den 4 Ortsteilen in 4 Stunden besucht. „Jedes Osterfeuer hat seinen eigenen Charme,“ so Dirk Steinhausen abschließend.

Samstag, 31.03.2012

neuer Bären-Kurier erschienen
CDU vor Ort

Bereits seit über 10 Jahren wird in der Gemeinde Großbeeren in regelmäßigen Abständen eine Publikation der CDU Großbeeren verteilt.
Jetzt stellte der Gemeindeverband Großbeeren seine bereits 34zigste Ausgabe, des im Gemeindegebiet beliebten "Bären-Kuriers", vor.
"In dieser Ausgabe geht es um die demographische Entwicklung, die in Großbeeren anderes verläuft als im Rest Brandenburgs. Viele Gemeinden schrumpfen, wir wachsen;" erläutert der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen.
"Ein weiteres Thema ist die Spielplatz-Checkliste. Obwohl unsere Spielplätze in der Gemeinde in regelmäßigen Abständen überprüft werden, gibt es häufig Nachfragen über den Zustand des einen oder anderen Spielplatzes. Um unserer Verwaltung die Arbeit zu erleichtern hat die CDU Großbeeren eine Checkliste erarbeitet, die man im neuen Bären-Kurier findet. Mit dieser Checkliste sollen Defizite an unseren Spielplätzen schneller erkannt und damit auch schneller behoben werden. Der Einsatz ist denkbar einfach. Sollte ein Kreuz fehlen, so melden sich die Eltern bitte bei uns und wir leiten die Information an die Verwaltung weiter, oder Sie wenden sich direkt an die Gemeindeverwaltung.," so Steinhausen weiter.
Der Bären-Kurier wird als Beilage an alle 3.200 Haushalte im gesamten Gemeindegebiet verteilt.
Zusätzlich wird die Großbeerener Union sich am Ostersamstag, den 07.04.2011 wieder vor Netto (neben KIK), Berliner Straße, den Fragen der Bürger stellen. "Wir werden von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr vor Ort sein. Auch dort wird der Bären-Kurier verteilt werden," so der CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen, abschließend.

Hier der neue Bären-Kurier zum runter laden.

Freitag, 30.03.2012

Offene Fraktionssitzung der CDU Großbeeren im Jugendclub

Großbeeren - Die Fraktion der CDU lud am 27. März alle interessierten Bürger zu einer öffentlichen Fraktionssitzung in den Jugendclub Großbeeren ein. Ziel sollte es sein, den Jugendclub in seiner Wahrnehmung in der Gemeinde zu stärken, die Jugendlichen näher an die örtliche Politik zu bringen und im direkten Kontakt Wünsche und Bedürfnisse hinsichtlich der Jugendarbeit im Jugendclub zu analysieren.
Die Fraktionssitzung startete mit einer Führung durch den Jugendclub. Frau Pohlenz, die Leiterin des Jugendclubs, stellte den Anwesenden die Räumlichkeiten und das Außengelände des Jugendclubs vor. So verfügt der Jugendclub über ein kleines Tonstudio, Billard-Räume, einen TV- und Computerraum, eine Küche für die Jugendlichen, eine Skater-Bahn im Außenbereich und hat noch einiges mehr zu bieten. Ein wirklich tolles Freizeitangebot, wie die Anwesenden feststellen konnten. Geplant sind noch ein Fitnessraum (die Geräte sind bereits vorhanden) sowie eine Fahrradwerkstatt. Hierfür müssen allerdings noch die Räumlichkeiten gefunden werden.
Im anschließenden Gespräch, welches sehr offen und konstruktiv war, wurde aber auch über Probleme und Widrigkeiten gesprochen, die der Jugendclub noch hat. In einigen Punkten konnten die Fraktionsmitglieder sogar schon Lösungen anbieten, die zudem noch  für die Gemeinde sehr  kostengünstig wären. Die Gemeindevertreter Claudia Blume-Rottenbiller und Peter Wagner, die im Bildungsausschuss sitzen, konnten jedenfalls einige Anregungen und Wünsche für ihre Arbeit in der Gemeinde mitnehmen.
Es wurde aber auch über Themen außerhalb des Jugendclubs gesprochen, u.a. über die wieder vermehrt auftretenden Schmierereien in der Gemeinde. Frau Pohlenz schlug vor, den Jugendlichen eine Graffiti-Wand zur Verfügung zu stellen. „Dies würde das Problem mit den wilden Graffitis zwar nicht verschwinden lassen, aber zu einer deutlichen Minderung führen“; Manfred Seelig konnte dem, mit seiner langjährigen Erfahrung als ehemaliger Polizeibeamter,  nur zustimmen.
Thema war auch die Vernetzung und Zusammenarbeit der Jugendclubs im Landkreis. Diese scheint erfreulicher Weise sehr gut zu funktionieren. Peter Wagner, der auch Vorsitzender des örtlichen Judo-Clubs ist, wies jedoch darauf hin, dass auch eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Jugendclubs, Sportvereinen und der Schule in unserer Gemeinde wünschenswert wäre, nur so kann man wirklich alle Jugendlichen erreichen und eine noch effizientere Jugendarbeit leisten.
Kritisiert wurde auch das mangelnde Interesse des Kreises an der lokalen Jugendarbeit, bzw. an den Jugendclubeinrichtungen. Gerade in finanzieller Hinsicht scheint hier seit einiger Zeit nichts mehr zu passieren. Die Gemeinden und Kommunen werden  allein gelassen und müssen selber zusehen, wie sie ihre Jugendarbeit trotz schwieriger Finanzlagen am Leben erhalten. Zwar werden einige Personalstellen gefördert (auch eine Stelle in Großbeeren), aber sonst wird in diesem Bereich nur wenig investiert.
Im Resümee war diese doch etwas ungewöhnliche Fraktionssitzung für alle Beteiligten sehr interessant und wird sicherlich in dieser Form wiederholt. Wünschenswert wäre jedoch, wenn sich mehr Jugendliche beteiligen würden, denn auch Ihr könnt mit Engagement  etwas ändern und Euer Umfeld formen.

Montag, 26.03.2012
Impressionen vom CDU Dialogforum mit den Bürgerinitiativen gegen Fluglärm
im Schloß Diedersdorf

Bild: zwei Landtagsabgeordnete unter sich, Lakenmacher udn Eichelbaum (Quelle: Eichelbaum)

Bild: Danny Eichelbaum, MdL und Dirk Steinhausen (Quelle: Eichelbaum)

Bild: Landesfachausschuss mit CDU-Mitgliedern und Bürgerinitiativen (Quelle: Eichelbaum)

Samstag, 24.03.2012

Kritik am VTF
Quantität und Qualität ungenügend

Es gab wieder viel Kritik an der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF), die im Landkreis mit der Leistungserbringung für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) beauftragt ist. Gerade die Schulbeförderung wurde bemängelt. Es waren einige Mütter gekommen zur CDU Veranstaltung "Bus und Bahn - schlimmer gehts kaum" in die "Alte Molkerei" und machten ihrem Ärger Luft.
"Die Verbindungen sind qualitativ und quantitativ nicht ausreichend," so eine der 15 Gäste, deren Kind im benachbarten Teltow zur Schule geht.
"Vor einigen Jahren haben wir eine Ortslinie prüfen lassen, inzwischen ist der Druck durch mehr Arbeitsplätze und der Druck durch steigende Schülerzahlen vorhanden", erläutert der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen, der durch die Veranstaltung führte.
"Ziel der Veranstaltung war die bisherigen Schritte zur Verbesserung des ÖPNV-Angebots zu erläutern und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen;" so Steinhausen weiter. "Es fahren inzwischen mehr Schüler durch Großbeeren, als die Verkehrsplanung geplant hat;" unterstellt eine Mutter.
Steinhausen: "Die Verkehrsplanung läuft über 4 Jahre. Der Planungszeitraum ist für eine schnell wachsende Gemeinde zu lang und zu unflexibel. Vor einigen Jahren hatten wir große Probleme mit unserer Oberschule , inzwischen läuft sie und wird langfristig 3-zügig im Oberschulbereich starten. Damit brauchen wir auch mehr Busse."
Es wurde das entwickelte Konzept einer Ortslinie vorgestellt. Gerade die Entwicklung im Schülerverkehr mit steigenden Nutzern insbesondere der Schulen außerhalb unseres Landkreises wurde beleuchtet. Der Bürgermeister Carl Ahlgrimm berichtete von der positiven Entwicklung der Anzahl der Arbeitsplätze im Güterverkehrszentrum und dem damit verbundenen Wunsch nach mehr Busverbindungen. "Insbesondere die Erweiterungsflächen werden im GVZ die Anzahl der Arbeitsplätze auf weit über 8.000 Arbeitsplätze erhöhen. Hinzu kommt die JVA Heidering mit ihrem Resozialisierungsauftrag (und damit Besuchern) und den Beschäftigten. Dies alles wird den Druck erhöhen."
"Da inzwischen teilweise bis zu 40 % der Arbeitnehmer aus Berlin kommen, mit einer Gehaltsstruktur, die den Besitz eines Autos nicht unbedingt ermöglichen, werden leistungsfähige Busverbindungen benötigt. Die Forderung nach einer besseren Anbindung bleibt bestehen. Hinzu kommt der Wunsch mögliche Nahverkehrspläne in kürzeren Abständen zu erlassen. Wir wollen eine zeitnahe Betrachtung der tatsächliche Situation und endlich eine bemerkbare Verbesserung," fordert die CDU Großbeeren vertreten durch den Gemeindevertreter Dirk Steinhausen abschließend.

Foto: Alte Molkerei (Quelle: Steinhausen)

Dienstag, 20.03.2012

mehr Müllablagerungen
Gemeindeputz vorgeschlagen

Da schüttelten alle den Kopf, einer der Bürger meinte nur: "Wo ist das Problem, wenn ich den Müll bereits im Auto habe, ihn  zu einer Sammelstelle zu fahren?" Im Ortsbeirat von Heinersdorf hatte gerade der Ortsvorsteher, Ralf Justawitz (CDU), erzählt, dass man wieder im nahe gelegenen Wald einen LKW-Fuhre Müll abgeladen hatte, vorzugsweise alte Kühlschränke, und damit allgemeines Unverständnis ausgelöst.
Vorher gab es bereits Beschwerden von Bürgern über den Unrat, der vielerorts an den Straßenrändern liegt. Der anwesende Gemeindevertreter Peter Wagner (CDU) meinte nur: "Ich glaube nicht, dass das Bürger von hier sind. Die kommen hierher und entsorgen ihren Müll."
Fast jeder der 10 Anwesenden Bürger und Politiker konnte über Unrat in der Gemeinde berichten. Auch der geräumte Bauernmarkt in Heinersdorf sieht inzwischen wie eine Müllkippe aus. "Es ist erschreckend. Wünschenswert wäre sicherlich, dass die Leute sich verantwortungsvoller benehmen. Vielleicht sollten wir wiedermal für das gesamte Gemeindegebiet eine Art Gemeindeputz anregen. Wenn man auf ehrenamtlicher Basis versucht, die gröbsten Dreckecken zu beseitigen, ist uns erst mal geholfen. Das Problem ist damit aber nicht gelöst. Letztlich ist es immer wieder beschämend, dass wir an bürgerschaftliches Engagement appellieren müssen und gleichzeitig gibt es eben einige Wenige, die den Müll einfach hinschmeißen;" umschreibt der Gemeindevertreter Dirk Steinhausen (CDU) die Situation.

Mittwoch, 14.03.2012

Checkliste für Sicherheit auf den Spielplätzen erstellt

In regelmäßigen Abständen gibt es Nachfragen zum Zustand der kommunalen Spielplätze. Meist geht es hierbei um die Standfestigkeit der Spielgeräte und um die Sauberkeit und Ordnung der gesamten Anlage. Aus verständlichen Gründen machen sich die Eltern Sorgen, um ihre Kinder, die auf den Spielplätzen ihren Spaß haben sollen. Die CDU Großbeeren hat jetzt eine Aktion gestartet, um hier Abhilfe zu schaffen. So gibt es jetzt auf der Homepage eine Checkliste, um die Sicherheit zu prüfen. Der CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen, erläutert: "Obwohl unsere Spielplätze in der Gemeinde in regelmäßigen Abständen überprüft werden, gibt es häufig Nachfragen über den Zustand des einen oder anderen Spielplatzes. Um unserer Verwaltung die Arbeit zu erleichtern hat die CDU Großbeeren eine Checkliste erarbeitet, die man im Internet runter laden kann. Mit dieser Checkliste sollen Defizite an unseren Spielplätzen schneller erkannt und damit auch schneller behoben werden. Der Einsatz ist denkbar einfach. Sollte ein Kreuz fehlen, so melden sich die Eltern bitte bei uns und wir leiten die Information an die Verwaltung weiter, oder Sie wenden sich direkt an die Gemeindeverwaltung."
Die Großbeerener Union sieht die Checkliste als Ergänzung zu den bisherigen regelmäßigen Kontrollen der Gemeindeverwaltung.
Steinhausen: "Wir können nicht erwarten, dass trotz wöchentlicher Sichtkontrolle, alle Probleme erkannt werden. Ein Gemeindearbeiter wird wohl kaum von der Rutsche über Stunden runterrutschen." Mit einem verschmitzten Lächeln, wird noch schnell der Halbsatz "So hoffe ich," nachgeschoben.

Hier die Datei zum runter laden.
Samstag, 10.03.2012

Ehrenamtsempfang in Großbeeren
CDU mittendrin

Mit starker Beteiligung der Kommunalpolitik wurde in Großbeeren der Ehrenamtsempfang durchgeführt. Gerade die örtlichen Parteien SPD und CDU waren stark vertreten. Der Bürgermeister Carl Ahlgrimm nutze den Empfang, um auf die Bedeutung der Ehrenamtlichen für das Gemeinwesen hinzuweisen. Es wurden wieder viele fleißige Ehrenamtliche gewürdigt. Die Ehrennadel der Gemeinde in Platin wurde in diesem Jahr zweimal vergeben. Rosemarie Thiemes wurde für ihr 45-jähriges Engagement des DRK Diedersdorf ausgezeichnet, ebenso wie Hans-Werner Gehne, für seine 40 Jahre Mitgliedschaft als aktiver Schiedsrichter vom SC Grün-Weiß Großbeeren. Zwei Mitglieder, Reinhard Stroinski und Udo Ziedrich, des Anglervereins Großbeeren erhielten die Auszeichnung in Gold und Detlef Fandrey erhielt sie in Bronze.
Der Gemischte Chor Großbeeren war mit fünf Mitgliedern, die aufgrund 30-jähriger herausragender aktiven Mitarbeit geehrt wurden, gekommen. Die begehrte Ehrennadel in Gold durften Karla Harrant, Ute Grams, Claudia Klische, Petra Gutsche und Susanne Hönicke mit nach Hause nehmen.
Auch die evangelische Kirche war stark vertreten. So erhielten Annette Bernhard und Sonja Möhlenkamp, für ihre langjährige Arbeit für den Pfarrsprengel der Gemeinde Großbeeren mit der Ehrung in Bronze ausgezeichnet. Ebenfalls wurde Uwe Kober von der 6-pfündige Fußbatterie für sein Engagement mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet.
Aber nicht nur bürgerschaftliches Engagement wurde ausgezeichnet, sondern auch sportliche Erfolge. So konnten vom Budokan Großbeeren, dem örtlichen Jui-Jutsu Verein, Hannes Lekat und Nicolas Salchow auf Grund ihres Erfolges bei den Deutschen Meisterschaften mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet. Ebenso in Bronze wurden Marielena Lippold und Venka Schumann vom Judo-Club Großbeeren ausgezeichnet, in Silber wurde Jana Schott für ihren Landesmeistertitel ausgezeichnet. Da die Ehrensatzung der Gemeinde Großbeeren erst ab 14 Jahre sportlichen Erfolg ehrt, wurden weitere Sportler mit einem Geschenk beehrt. Hierzu zählten Linea Schmidt, Calessia Müller, Sophie Brendicke und Paul Albrecht (alle vom Judo-Club) und Lukas Schäfer und Oliver Nowak, die als Deutscher Meister und Vize-Meister im Motorrad-Biathlon geehrt wurden. Eric Kaiser vom Budokan Großbeeren bekam ein Geschenk, da er im Vorjahr als Deutscher Meister bereits mit der Ehrennadel ausgezeichnet wurde und in diesem Jahr immerhin Ostdeutscher Meister wurde.
"Es ist schön zu sehen, welchen Stellwert diese Auszeichnungsveranstaltung inzwischen hat," umschreibt der CDU-Vorsitzender Dirk Steinhausen, die Geschehnisse. "Die Spannung der Teilnehmer, die Rührung bei einigen Ehrenamtlichen, die mit Mühe ihre Tränen unterdrücken, aber auch das Strahlen der Trainer bei sportlichen Erfolgen zeigt, das es allen Spaß macht und es der richtige Weg war eine Ehrensatzung zu erarbeiten," so Dirk Steinhausen weiter.
Wie jedes Jahr bleiben viele Ehrenamtliche lange da (und die CDU mittendrin) und man suchte das Gespräch untereinander. Am Ende wurde viel gelacht und die Veranstaltung mit einer Polonaise beendet.


Impressionen vom Ehrenamtsempfang

Foto: (von links nach rechts) Adrian Hepp, Dirk Steinhausen, Uwe Fischer, Peter Wagner, Michael Richter und Claudia Blume-Rottenbiller

Foto: (von links nach rechts) Bürgermeister Carl Ahlgrimm, Staatssekretär Michael Richter, stellv. Bürgermeister Uwe Fischer und Dirk Steinhausen

Foto: zwei Experten unter sich, Wolfgang Paul und Dirk Steinhausen

Foto: Polonaise am Ende

Freitag, 02.03.2012

CDU übergibt Arbeitshilfen für eine gesunde Kita
Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita

Bereits seit einigen Jahren gibt es immer wieder Diskussionen, um die Gesundheitsförderung bereits in den Kitas. Hierzu gab es in den letzten Jahren verschiedene Pilotprojekte, die inzwischen ausgewertet sind. "Wir wollen mit den Unterlagen den Gesundheitsgedanken in den Kitas stärker in den Fokus rücken;" beschreibt der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen,  das Ziel.
So heißt es in den Projekt unterlagen: "Mehr denn je brauchen unsere Kinder eine Lebens-, Spiel- und Lernwelt, die ihnen Anregungen liefert für Herz, Verstand und Sinne. Die ihre Gesundheit fördert. Und die ihnen Gelegenheit gibt zu zeigen, was in ihnen steckt. Am besten jeden Tag. Kitas kommt hier eine besondere Aufgabe zu. Als erste Institution besitzen Kitas die einmalige Chance, all dies zu unterstützen und ein für Gesundheit und Bildung förderliches Umfeld zu schaffen.
Dieser spannenden Aufgabe hat sich das Projekt „Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita“ mit sehr viel Engagement verschrieben. Das Ziel: Die Gesundheits- und Bildungschancen von Kindern gezielt fördern, nachhaltig verbessern und einen ganzheitlichen Gesundheitsgedanken in die Kitas hineintragen.
Einer der wesentlichsten Aspekte ist dabei, Gesundheits und Bildungsförderung als festen, themenübergreifenden Bestandteil im pädagogischen Alltag zu verankern, als sprichwörtlichen roten Faden, der alle Inhalte miteinander verknüpft.
„Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita“ wird in Münster und Berlin-Mitte bereits mit Erfolg umgesetzt.
Auf Initiative der Bertelsmann Stiftung arbeiten in Berlin die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, das Bezirksamt Berlin-Mitte, AOK Berlin – Die Gesundheitskasse, 15 Kitas und deren Träger sowie 6 Grundschulen zusammen.
In Münster kooperieren unter dem Motto „Kitas und Schulen bewegen“ die Stadt Münster, das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, 14 Kitas und  deren Träger sowie 4 Grundschulen. Zusätzlich ist „Kitas bewegen“ angeschlossen an das Projekt „Anschub.de – für die gute gesunde Schule“, dem Programm zur Förderung der schulischen Gesundheit."

Bild: Carl Ahlgrimm und Dirk Steinhausen bei der Übergabe (Quelle: Steinhausen)
Die CDU Großbeeren hat sich jetzt um die grundlegenden Informationen zum Projekt gekümmert und der Verwaltung, in der Person des Bürgermeisters, Carl Ahlgrimm, übergeben.
"Vielleicht ist ja etwas dabei, was man in den Einrichtungen, die sich in  der Gemeinde Großbeeren befinden, einsetzen kann," so Steinhausen erklärend.
"Ergänzend gibt es hierzu eine Arbeitshilfe (Projektbeschreibungen), die in 4 Teilen gesplittet ist. Hier sind Handlungsanweisungen, Checklisten und Hilfen zusammengefasst."

Dienstag, 28.02.2012

Herzlichen Glückwunsch Budokan
10 Jahre traditionelle Kampfkunst aus Großbeeren

Am 28.Februar 2002 wurde der Budokan Großbeeren e.V gegründet, damals noch als Budokan Teltow-Fläming. Erst 2006 bekam der Verein seinen heutigen Namen. Inzwischen betreiben ca. 80 Mitglieder Ju-Jutsu, den Mix aus moderne Selbstverteidigung und traditionelle Kampfkunst. Die Mehrzweckhalle sowie die Alte Turnhalle der Schule Großbeeren bieten den Vereinsmitgliedern die besten Bedingungen Ju-Jutsu zu trainieren, selbst Deutsche Meister sind aus Großbeeren in den letzten Jahren gekommen. "Sportlicher Erfolg und eine breitensportlich orientierte Basis sind Erfolgsgaranten eines Vereins. Es ist toll, wie eine "Randsportart", den Ju-Jutsu ist nicht allen immer gleich bekannt, sich eine so starke Stellung in der Gemeinde Großbeeren sich erarbeitet, oder besser, sich erkämpft hat", gratuliert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren dem Jubilar. "Leider wird diese Sportart öffentlich nur wenig wahrgenommen. Das muss man schon Deutscher Meister werden, um mal in die Zeitung zu kommen, bemerkte vor kurzem ein Vereinsmitglied. Man kann dann nur hoffen, möglichst häufig in den Zeitungen vom Budokan Großbeeren zu lesen", bemerkte Steinhausen abschließend. 

Freitag, 24.02.2012

Steinhausen auch CDU-Fraktionschef

Dirk Steinhausen ist neuer Fraktionsvorsitzender der CDU in der Großbeerener Gemeindevertretung. Der 41-Jährige wurde am Donnerstag in Großbeeren mit großer Mehrheit ohne Gegenstimme gewählt. Für den Wirtschaftsingenieur ist der Sprung zum Fraktionschef durchaus unerwartet. Bislang wirkte Steinhausen als Vorsitzender des Gemeindeverbandes und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. "Geplant war es nicht, aber ich lasse mich in die Verantwortung nehmen. Mein Dank gilt Günter Henkel."
Steinhausen ist damit Nachfolger von Günter Henkel. Der 64-Jährige Henkel hatte aus privaten Gründen sein Amt als Fraktionsvorsitzender niedergelegt und sich aus der Politik komplett zurückgezogen. Als stellvertretender Fraktionsvorsitzender wurde Peter Wagner ebenfalls einstimmig gewählt.
Neben der Fraktionsspitze hat die CDU Fraktion weiterhin zwei sachkundige Einwohner bestimmt. So werden Alexandra Spang und Peter Rottenbiller in den Finanzausschuss einziehen.

Mittwoch, 22.02.2012

Impressionen vom 10. Politischen Aschermittwoch in Doberlug-Kirchain


Foto: Dr. Saskia Ludwig (Quelle: CDU Brandenburg)

Foto: Festredner Jörg Schönbohm, CDU Ehrenvorsitzender (Quelle: CDU Brandenburg)

Dienstag,  21.02.2012

Einsatzfahrzeug übergeben
Mitgliederstärke kleiner Wermutstropfen

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großbeeren verdeutlichte wieder einmal die Wichtigkeit dieser gemeindlichen Einrichtung, in der Gemeindebrandmeister Lothar Schwarz viele aktive Feuerwehrkameraden und einige politische Ehrengäste begrüßen konnte. In einem fast vollen Schulungssaal der Feuerwehr ließ Lothar Schwarz das Jahr Revue passieren, nicht ohne die erfolgreiche Arbeit des Jahres 2011 darzustellen. So gab es 205 Einsätze gesamt, hiervon waren 69 Brandeinsätze und über 100 technische Hilfestellungen. Besonderes Augenmerk richtete er auf die durchweg positive Arbeit der drei Jugendfeuerwehren, zwar gab es in der Führung der Jugendfeuerwehr in Diedersdorf und Großbeeren einen Wechsel, was aber die Leistung nicht schmälerte. Konstant war die Jugendfeuerwehr des Ortsteils Heinersdorf.
Von der erbrachten Leistung waren auch die Gäste sichtlich beeindruckt: Erschienen war der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Großbeeren, Uwe Behrendt, und der Bürgermeister Carl Ahlgrimm. Von politischer Seite waren die drei Fraktionsvorsitzende der großen Parteien in Großbeeren gekommen. Die Politiker äußerten sich übereinstimmend: „Schön ist zu sehen, was für Spaß und Begeisterung in unsere Feuerwehr vorhanden ist.“
Gleichwohl versäumte es der Gemeindebrandmeister Lothar Schwarz nicht auch die Probleme zu benennen. Die Anzahl der aktiven Kameraden hat sich zum Vorjahr um 7 Kameraden auf jetzt 85 reduziert. Mit welcher Begeisterung die Frauen und Männer in ihrer Freizeit dem wichtigen Anliegen des Brandschutzes nachgehen, wurde in den vielen Beförderungen deutlich. Die Versammlung, die von besonderen Ehrungen und Neuigkeiten geprägt war, hatte als krönenden Höhepunkt die feierliche Übergabe des neuen Löschfahrzeuges. Neben Carl Ahlgrimm, der einen symbolischen Schlüssel übergab, war Rüdiger Hage, Geschäftsführer der IPG Potsdam mit dabei, die für das örtliche Güterverkehrszentrum die nötige Sonderausstattung für das Tanklöschfahrzeug TLF 2040 mit übernommen hatten.
In den Gesprächen wurden natürlich auch weitere Wünsche der Feuerwehr laut. Während der Bürgermeister Carl Ahlgrimm, an den bevorstehenden Hortneubau erinnerte, „der sämtliche kommunalen Mittel aufzehren wird“, bemerkte Dirk Steinhausen, CDU Vorsitzender „Was sein muss, muss sein. Brandschutz ist kommunale Pflichtaufgabe“
Hier ergänzte Dirk Steinhausen: „Hauptproblem ist die Mitgliederstärke nicht nur zu halten, sondern wenn möglich auszubauen. Wir brauchen nicht mehr Zuschauer bei der Feuerwehr sondern mehr Aktive. Zurzeit werden 60% aller Einsätze in den Tageszeiten durchgeführt, so dass aus den Vielen, die letztlich außerhalb der Gemeinde arbeiten, nur noch einige Wenige übrig bleiben, die die Einsatzfähigkeit sicherstellen. Wir müssen für die Mitgliedschaft bei unserer Feuerwehr noch mehr werben, gleichzeitig wäre wünschenswert, wenn wir in der Politik in regelmäßigen Abständen in den kommunalen Gremien Informationen zum Zustand der Wehren bekommen, so können wir schneller unterstützen.“

Sonntag, 19.02.2012

Zwei starke Vereine feiern Jubiläum
CDU gratuliert

Einige Vereine in unserer Region haben sich in den Jahren gewandelt und weiter entwickelt.
Vor 20 Jahren gründeten einige Ehrenamtliche den DRK-Ortsverband Großbeeren als einer der ersten DRK-Ortsverband des Kreises Zossen. Genau am 19.02.1992 gründeten einige Tapferen den Ortsverband Großbeeren. Seit dieser Zeit hat sich die Ortsgruppe stetig entwickelt. "Wir sind dem DRK dankbar für die gute Arbeit der letzten 20 Jahre und wünschen auch weiterhin immer viel Erfolg", so der CDU Gemeindevertreter, Dirk Steinhausen, der an das Jubiläum erinnert.

10 Jahre später, aber immerhin auch schon im zehnten Jubiläumsjahr, wurde der Verein „Bürgertisch für lebendige Demokratie Großbeeren“ als eingetragener Verein gegründet. Der Verein hat sich die letzten Jahre ebenso entwickelt, gerade die Geschichtswerkstatt und der Frauenstammtisch sind feste Institutionen in der Gemeinde Großbeeren. "Bürgerschaftliches Engagement ist wichtig und notwendig. Gerade die vielen Ehrenamtlichen bereichern unser Leben, ihnen gilt unser Dank," so Steinhausen abschließend.

Freitag, 17.02.2012

Hände weg vom Selbstverwaltungsrecht der Kommunen
Keiner möchte geringere Qualitätsmaßstäbe

Es gibt immer wieder kleine Begebenheiten in Europa, die bis auf die kommunale Ebene durchschlagen können. Häufig ist der Bundestag und die Europäische Union sehr „weit weg“. Aber es gibt auch Entscheidungen, die haben einen Aufwuchs an Bürokratie und damit höhere Kosten zur Folge.
Diesmal gab es ein Antrag der EU-Kommission, der direkte Auswirkungen auf die Wasserqualität unserer Region hätte.
So haben sich im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie des Bundestages alle Parteien mit einer von der EU-Kommission vorgeschlagenen Richtlinie über die Konzessionsvergabe zu befassen. Hört sich kompliziert an und kaum einer weiß, was sich dahinter verbirgt“, erläutert Dirk Steinhausen, CDU Vorsitzender aus Großbeeren. Nach Auskunft einiger Experten bedeutet dies: Die EU-Kommission behauptet, dass die von ihr geplante Verschärfung des Vergaberechts – gerade im Bereich der Trinkwasserversorgung – für mehr Transparenz sorgen würde. Das ist falsch. Vielmehr droht der Aufwuchs neuer Bürokratie und letztlich höhere Kosten für die Verbraucher. Am schlimmsten ist jedoch, dass bei EU-weiten Ausschreibungen die Qualität der Wasserversorgung zu sinken droht; schließlich ist der europaweit führende Qualitätsstandard des Trinkwassers in Deutschland letztlich auf die von den Kommunen verantwortete Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zurückzuführen.
„Dies würde auch unseren Wasser/Abwasserzweckverband (WARL) treffen“, erläutert Steinhausen, der im Vorstand des WARLs sitzt.
Hierzu hat die Bundestagskoalition der CDU/FDP-Koalition einem Entschließungsantrag eingebracht, weil man die Gefahren erkannt hat.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert deshalb die Bundesregierung auf, bei ihren Verhandlungen im Europäischen Rat den besonderen Belangen der Wasserversorgung in Deutschland Rechnung zu tragen. Es ist sicherzustellen, dass die staatliche Organisationshoheit, insbesondere das Selbstverwaltungsrecht der Kommunen gewahrt bleibt.
Steinhausen ergänzt abschließend: "Mit der kommunalen Daseinsvorsorge sind die Menschen in unser Region immer gut und sicher gefahren, gerade im Bereich der Wasserversorgung. Wir hoffen, dass der Entschließungsantrag umgesetzt wird. Ein Absenken des Deutschen Qualitätsniveaus muss verhindert werden."

Mittwoch, 15.02.2012

CDU verjüngt Fraktion
Henkel tritt nach 20 Jahren zurück

Nach über 20-jähriger Tätigkeit in der Gemeindevertretung hat Günter Henkel sein Mandat zurückgegeben. Der pensionierte Polizeibeamte war seit 1990 für die örtliche CDU aktiv. Die letzten Jahre prägte er nachhaltig die CDU Großbeeren durch seine Arbeit als Vorsitzender der CDU Fraktion in der Gemeindevertretung Großbeerens und als Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Gemeindeentwicklung und Umwelt. Unter seinem Vorsitz sind viele entscheidende Weichenstellungen für Großbeeren entschieden worden. Er möchte sich jetzt mehr auf sein Privatleben fokussieren. Der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen dankte Günter Henkel für die langjährige erfolgreiche Arbeit. „Es ist ein schwer zu ersetzender Verlust. Es ist keine Selbstverständlichkeit sich so lange und so erfolgreich, um seinen Heimatort verdient zu machen und sich ehrenamtlich zu engagieren. Wir bedauern dies sehr und nutzen die Gelegenheit die Fraktion zu verjüngen und neu aufzustellen, um die erfolgreiche Arbeit weiterzuführen. Neu in die Gemeindevertretung zieht dadurch Marc Spogat ein, der bereits in den letzten Jahren dem Finanzausschuss als sachkundiger Einwohner angehörte. Der 1975 geborene Diplom-Verwaltungswirt kann seine beruflichen Erfahrungen im Finanzausschuss und im Bauausschuss einbringen. Den Vorsitz des Bauausschusses übernimmt Michael Richter.
"Damit ist die Fraktion neu aufgestellt und wird weiterhin, als Großbeeren Partei, ihre erfolgreiche Arbeit fort setzen," so Steinhausen abschließend.


Foto: (von links nach rechts) Günter Henkel und Dirk Steinhausen auf der letzten Sicherheitskonferenz

Montag, 06.02.2012

Safer Internet Day 2012
Aktionstag für ein Mehr an Sicherheit

Weltweit findet am Dienstag, dem 7. Februar, der neunte Safer Internet Day (SID) statt. Auch in Deutschland nehmen auf Initiative des EU-Projekts klicksafe zahlreiche Institutionen, Unternehmen und Medien den internationalen Aktionstag zum Anlass, sich für mehr Sicherheit im Internet einzusetzen. So setzt sich die Großbeerener CDU bereits seit Jahren für mehr Sicherheit im Netz ein und, wie im Vorjahr, wird es eine zentrale Veranstaltung im Landtag Brandenburgs geben, wobei der Landtagspräsident, Gunter Fritsch, die Schirmherrschaft übernimmt. .
Hierzu merkt der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, an: "Wir unterstützen diese Aktion bereits seit einigen Jahren aktiv. Hierbei liegt uns insbesondere daran, Informationen bereitzustellen. Ziel des Safer Internet Days ist es die Sensibilität für das Thema zu fördern und Menschen aller Altersgruppen dazu zu bewegen, der Sicherheit im Internet mehr Beachtung zu schenken. Jede Generation macht sich die Errungenschaften des technischen Fortschritts anders zu Nutze. Leider gehen viele Kinder und Jugendliche mit diesem Thema sehr lax um. Gerade das Thema Datenschutz, Recht am eigenen Bild, soziale Netzwerke oder auch Urheberrechte sind vielen nur als Schlagwörter bekannt. Hier gilt es Aufklärungsarbeit zu leisten."
Vor 2 Jahren bekam die Großbeerener Grund- und Oberschule zahlreiches Material zur Verfügung gestellt, um sich gerade in den Laptop-Klassen dem Thema zu stellen.


Zusatzinformationen:
klicksafe (www.klicksafe.de) ist eine Initiative im Safer Internet Programme der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Koordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt.
klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im Safer Internet Programme der Europäischen Union. Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie das Kinder- und Jugendtelefon von Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

Freitag, 03.02.2012

30 Jahre Jugendclub in Großbeeren
CDU gratuliert (k)einer jungen Einrichtung

Am 5.Februar 1982 wurde der Jugendclub in der Gemeinde Großbeeren eröffnet. Die Einrichtung am Rande der Gemeinde, an einer Sackgasse gelegen, hat sich in den letzten Jahren behauptet und ist inzwischen ein fester Bestandteil der Jugendkultur vor Ort.
Insbesondere die örtliche Union, die CDU Großbeeren, hat an das Jubiläum gedacht, da sie bereits seit Jahren den Jugendclub unterstützt.
Als Mitte der 80er Jahre nicht nur in Großbeeren die ersten Jugendclubs entstanden, war dies aus der Sicht anderer Vereine, aus der Sicht der Kommunen, und auch aus der Sicht der klassischen Jugendorganisationen ein Phänomen, vielleicht auch in der allgemeinen Auffassung damals eine reine Modeerscheinung, der man eine begrenzte Lebenszeit beimaß.
Dementsprechend war die öffentliche Unterstützung dieser neuen Form der offenen Jugendarbeit gegenüber meist sehr begrenzt.
Dies bezog sich auf finanzielle, aber auch auf ideelle Unterstützung. Eine Zeitlang sah es so aus, als ob die Anfangsbefürchtungen sich bewahrheiten würden, in vielen Gemeinden wurden , gerade in der Wendezeit, die Jugendclubs geschlossen.
Nicht so in Großbeeren. Der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, merkt hierzu an: „Bei der Jugendarbeit geht es nicht nur um eine sinnvolle Freizeitgestaltung für junge Menschen. Jugendarbeit ist aus meiner Sicht eine Investition in die Zukunft, wie sie besser nicht sein kann. Die heutigen Jugendlichen sind in fünfzehn / zwanzig Jahren die Erwachsenengesellschaft. Sie entscheiden dann über Renten und Pflegeversicherung, über Steuerpolitik und unsere Infrastruktur. Sie entscheiden dann auch darüber, wie die Lebensqualität der heute 40- bis 60-Jährigen aussieht!
In der Jugendarbeit geht es daher nicht darum, einer gesellschaftlichen Teilgruppe etwas anzubieten. Jugendpolitik heißt schlicht und einfach, die Art und Weise des Stabwechsels, die Übergabe der Gesamtverantwortung für unsere Gesellschaft in der Zukunft zu organisieren.
Es geht darum, wie die heute Verantwortung tragenden die morgen Verantwortlichen auf ihre Aufgabe vorzubereiten.
Ziel der Jugendarbeit muss es daher sein, die Jugend für eine gesellschaftliche Mitverantwortung zu gewinnen, hin zu einer aktiven, in die Gesellschaft eingebundenen Jugend! Jugendliche müssen das Recht und die Möglichkeit haben, sich einzumischen. Diese Einbindung in die Gesellschaft hin zur Mitverantwortung und Mitgestaltung, das ist eines der Ziele, wofür auch ein Jugendclub wie hier in Großbeeren sich engagiert.“

Sonntag, 29.01.2012

Bürgermeister wird beauftragt
AG der 3 Kommunen geplant

Jede Kommune des Landkreises hat mit Arbeitsgruppe unterschiedliche Erfahrungen. Zumeist sind die AGs projektbezogen und nur innerhalb einer Kommune.
Jetzt hat die Großbeerener Gemeindevertretung mit großer Mehrheit den Bürgermeister Carl Ahlgrimm beauftragt sich mit den Nachbarn Blankenfelde-Mahlow und Ludwigsfelde abzustimmen, um eine Arbeitsgruppe über die Gemeindegrenzen hinweg zu bilden. Ziel der Einrichtung einer interkommunalen Arbeitsgruppe ist die Verbesserung der ÖPNV-Verbindungen zwischen der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, der Gemeinde Großbeeren und der Stadt Ludwigsfelde.
Einer der Initiatoren, der CDU Gemeindevertreter, Dirk Steinhausen erläutert hierzu: „Die Arbeitsgruppe soll Ziele, Leitlinien und Vorgaben erarbeiten, um unseren gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum besser mit öffentlichem Personennahverkehr zu erschließen. Der betrachtete Raum soll dabei das Gebiet der 3 genannten Kommunen und darüber hinaus deren Vernetzung mit den Kommunen Schönefeld, Teltow und Potsdam umfassen. Es geht hierbei nicht um Mehrheitsverhältnisse oder Parteienklüngel, da die Idee nur funktioniert, wenn wir über Parteigrenzen hinweg, einen, für alle tragbaren, Konsens entwickeln.“
Die Ergebnisse sollen in den kommunalen Gremien vorgestellt, beraten und abgestimmt werden und dann in die Planungen des Landkreises einfließen. Nach Ansicht vieler Bürger haben die 3 Nordgemeinden des Landkreises verkehrspolitisch ähnliche Ziele.
Die CDU Gemeindevertreterin aus Blankenfelde-Mahlow, Regina Bomke, ergänzt: „Leider sind gerade im ÖPNV durchaus Defizite zu erkennen. Während die Nord-Süd-Achse über die Regionalbahn und S-Bahn befriedigend erschlossen ist, haben alle 3 das Problem der Ost-West-Achse. Die Anbindung an Potsdam und Schönefeld ist teilweise schwierig. Aber gerade zwischen den 3 Gemeinden gibt es Defizite. Ob ich ein Besuch in das Krankenhaus Ludwigsfelde aus den anderen beiden Gemeinden mit dem Bus plane oder, wie viele Schüler, die weiterführende Schulen in den Nachbargemeinden besuchen möchten, die Wege werden zu einer Odyssee.“
Der CDU Stadtverordnete aus Ludwigsfelde, Detlef Helgert, erklärt: „Die Arbeitsgruppe soll die derzeitige Situation analysieren, die Defizite benennen und Lösungen aufzeigen, die zu einer Verbesserung führen.“
Alle 3 Gemeinden zusammen haben fast 60.000 Einwohner. Dies ein Drittel der gesamten Landkreisbevölkerung.
Die Initiatoren sind der Meinung: „Diese Einwohner, aber auch die Attraktivität der einzelnen Kommunen selbst als Lebens-, Gewerbe- und Wirtschaftsstandort würden von einem solchen interkommunalen ÖPNV-Angebot profitieren. Dies ist auch im Sinne der Entwicklung unseres Landkreises, dessen wirtschaftliche Gesamtaufstellung nicht unwesentlich von der Wirtschaftskraft und Attraktivität der drei genannten Nordgemeinden abhängt.“
Die Gemeindevertretung in Großbeeren hatte den Anfang gemacht. Der Antrag wurde bei Enthaltungen der FDP-Fraktion von allen Fraktionen parteiübergreifend bereits im letzten Monat beschlossen. Blankenfelde-Mahlow hat in der letzten Woche den Antrag in den zuständigen Ausschuss überwiesen. Die Stadt Ludwigsfelde wird sich demnächst mit dem Thema beschäftigen

Freitag, 20.01.2012

CDU trifft Bürgerinitiative „Unser Großbeeren“
Kampf um Lärmreduzierung ist Marathonlauf

Im Rahmen eines Gespräches besuchte der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Bürgerinitiative „Unser Großbeeren“ und stellte sich den Fragen der Mitglieder der BI.
Hierbei ging der Chef der örtlichen Union auf die bisherige Arbeit der letzten Jahre zum Flughafen ein. Dirk Steinhausen erläuterte hierzu die Arbeit der Schutzgemeinschaft, deren Mitglied er ist. „Wir haben als bisher einzige Partei eine Veranstaltung in einem überfüllten Gemeindesaal durchgeführt, wir haben Unterschriften gesammelt und mit Bundespolitikern gesprochen. Wir haben die Gründung einer Flughafen AG in unserer Gemeinde durchgesetzt. Bei einigen Dingen haben wir für Klarheit gesorgt. Wir stehen aber erst am Anfang. Der Kampf für ein Nachtflugverbot, der Kampf um eine Lärmreduzierung, gerade bei denen am schwerstbetroffenen Gemeindeteilen, ist mehr Marathonlauf, als 100-Meter-Sprint.“
In einer 30 minütigen Präsentation zeigte er die Möglichkeiten im Betriebsregime, die in der Verantwortung des Flughafens liegen, auf und rief zu gemeinsamen Aktionen für den aktiven und passiven Schallschutz auf.
Auch die weiteren Vorgehensweise wurde angesprochen: „Wenn wir Möglichkeiten sehen, gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgericht, mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht, eine Verbesserung zu erreichen, dann werden wir uns für eine Klage stark machen.“
Schizophren nannte er die Stellung der regionalen SPD.
Steinhausen: „Letztlich ist es immer wieder erstaunlich, wenn eine Partei die 20 Jahre das Infrastrukturministerium leitet sich als Opposition und Regierung in einem darstellt. Es ist das sozialdemokratische Ministerium, das das Planfeststellungsverfahren als „Hüter des Verfahrens“ leitet und mit wenig Aufwand ein Nachtflugverbot durchsetzen kann.“

Samstag, 14.01.2012

CDU Teltow-Fläming begeht Neujahrsempfang
CDU Großbeeren feiert Jubiläum

Einige Veranstaltungen sind in unserer Region bereits Tradition geworden, so auch der Neujahrsempfang der CDU Teltow-Fläming. Knapp 80 Gäste verfolgten im Gemeindesaal in Großbeeren die Rede des Kreisvorsitzenden Danny Eichelbaums, der den Landrat auf Grund seiner verfehlten Schuldenpolitik tadelte. Die Kommunalaufsicht hatte erst vor kurzem den Haushalt nicht genehmigt.  Er erinnerte daran, dass der Landkreis jetzt bereits seit 5 Jahren in allen Rankings zurückfällt.
Der CDU Generalsekretär, Dieter Dombrowski, MdL berichtete von der Entwicklung der Landespartei und unterstricht die Arbeit der Partei vor Ort. Die beiden Bundestagsabgeordneten, Katherina Reiche, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und Andrea Voßhoff, gingen auf die Finanzkrise und die aktuelle Tagespolitik ein. Als Gäste waren Steeven Bretz, MdL und Ludwig Burkardt, MdL ebenfalls nach Großbeeren gekommen.
Im Rahmen der Veranstaltung feierte der gastgebende Ortsverband, die CDU Großbeeren, ihr 10 jähriges Jubiläum. An einem Tag im Januar 2002 trafen sich einige, Großbeerener Bürger, um ihrer Arbeit im Gemeinderat einen formellen Anstrich zu geben. Allerdings wurde vorher schon kräftig auf politischer Ebene gearbeitet: So konnte schon zur Gemeinderatswahl in den Vorjahren eine Liste im Namen der CDU aufgestellt werden. Aber es gab noch keinen selbstständigen Verband in und für Großbeeren. Einige waren in Ludwigsfelde organisiert, die anderen in Blankenfelde. Erst die Gebietsreform und die Auflösung des Amtes Ludwigsfelder Land und der damit verbundene Zusammenschluss der Gemeinde Großbeeren mit dem Ortsteil Diedersdorf erzwangen förmlich, dass man sich 2002 neu organisierte.
In jenen Januartagen des Jahres 2002 also traf man sich in einem kleinen Kreis von sieben Personen, um die CDU in Großbeeren nun auch offiziell zu gründen.
Der erste gewählte Vorstand trug folgende sieben Namen:
Stephan Regeler, Günter Henkel, Dr. Matthias Fuchs, Ralf Justawitz, Christina Koschitzki, Michael Richter und Peter Wagner
Hiervon waren 5 ehemalige Gründungsmitglieder anwesend, die vom CDU Vorsitzenden, Dirk Steinhausen, geehrt wurden.
Dirk Steinhausen erklärte weiter: „Sie sehen die CDU in Großbeeren lebt und hat in ihrer Agilität trotz 10-jährigem Bestehens nichts eingebüßt. Außer der politischen Arbeit, die in immer neuen Anträgen und Anfragen an die Gemeindeverwaltung sichtbar wird, trägt die CDU auch ihren Beitrag am Gemeinschaftsleben. Wir sehen uns als Motor der Entwicklung in unserer Gemeinde.



Impressionen der Veranstaltung


Foto: ein voller Gemeindesaal (Quelle: Hepp)

Foto: (von links nach rechts) Steinhausen, Regeler, Justawitz, Fischer (Quelle: Hepp)

Foto: der CDU Generalsekretär Dombrowski (Quelle: Hepp)


Foto: Kreisvorsitzender Danny Eichelbaum (Quelle: Hepp)

Foto: Dirk Steinhausen (Quelle: Hepp)

Foto: (von links nach rechts) Dirk Steinhausen zeichnet Dr. Matthias Fuchs, Peter Wagner, Stephan Regeler, Ralf Justawitz und Michael Richter aus (Quelle: Hepp)

Foto:  10 Jahre erfolgreiche Arbeit in und für Großbeeren (Quelle: Hepp)

Foto: Hepp, Dr. Fuchs, Wagner (Quelle: Hepp)

Foto: (von links nach rechts) Steeven Bretz, Dirk Steinhausen, Danny Eichelbaum, Katherina Reiche, Dieter Dombrowski, Andrea Voßhoff, Herman Kühnapfel und Ludwig Burkardt (Quelle: Hepp)

Montag, 09.02.2012

schlechte Anbindung Problem der Mitarbeiter
Lösung durch die Landesregierung angemahnt

Anlässlich einer Presseerklärung des Infrastrukturministers Jörg Vogelsänger, weist der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen auf folgende Problemlage hin:
"Es ist gut, dass das Güterverkehrszentrum, als eins der erfolgreichsten GVZs in Deutschland, durch die Landesregierung unterstützt wird und der kombinierte Verkehr auch weiterhin gefördert werden soll. Mit fast 5.000 Arbeitsplätzen vor Ort sind wir ein Leuchtturm der Branche in Brandenburg. Allerdings wird es zunehmend für die ansässigen Unternehmen schwieriger die offenen Stellen zu besetzen. Als Haupthemmnis und Ärgernis ist inzwischen der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) geworden. Die Veränderung des Fahrplan führte bereits zu Problemen bei den Unternehmen. Die schlechten Busverbindungen sind seit Jahren bekannt, neuerdings haben sich die Bahnverbindungen der Regionalbahn verschlechtert. Da die Unternehmen teilweise im 3-Schicht-Betrieb arbeiten wird der ÖPNV zum Investitionshemmer.
Es ist schon merkwürdig, wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern Mitarbeiterdarlehen anbietet, damit die sich ein Auto kaufen können, damit sie dort zum Arbeitsplatz kommen.
Anstatt die Vorzüge immer wieder zu loben, wäre uns in der Region ein stärkerer Einfluss der Landesregierung auf den VBB und VTF lieber, um eine Lösung zu bekommen, um die schlechte ÖPNV-Leistung zu verbessern."
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Quelle: www.mi.brandenburg.de vom 09.01.2012
Vogelsänger: Landesregierung unterstützt Kombinierten Verkehr – Gleisanschluss Brandenburg online

Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger hat sich für die weitere Stärkung des Kombinierten Verkehrs ausgesprochen.

Vogelsänger: „Die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene überall dort, wo dies wirtschaftlich vertretbar, ist seit Jahren einer der Grundpfeiler der Brandenburger Verkehrspolitik. Ein wichtiger Teil dieser Politik ist die Stärkung des Kombinierten Verkehrs, insbesondere im Infrastrukturbereich. Die Landesregierung unterstützt den Bestand und Ausbau des Kombinierten Verkehrs (KV). Dazu wurde im EFRE-Programm 2007-2013 die Förderung der Verkehrsinfrastruktur des Kombinierten Verkehrs festgeschrieben. Hier werden neben den KV Terminals auch der Kombinierte Verkehr in den öffentlichen Binnenhäfen gefördert.“

Im Land Brandenburg existieren derzeit fünf öffentliche Anlagen des Kombinierten Verkehrs. Die Standorte befinden sich im Euro Transport & Trade Center Frankfurt (Oder), bei BASF Schwarzheide, in Elsterwerda-West sowie in den GVZ Berlin West Wustermark und Berlin Süd Großbeeren.
Brandenburg verzeichnet im KV-Verkehr in den letzten Jahren eine stabile, positive Entwicklung. In 2010 wurden 200.000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit, Maß für Kapazitäten von Containerschiffen und Hafenumschlagsmenge, Maßeinheit für 20 Fuß Container) umgeschlagen. Das entspricht in etwa einer Verlagerung von 300.000 Lkw-Fahrten von der Straße auf die Schiene. Eine sehr positive Entwicklung hat dabei das KV Terminal in Frankfurt (Oder) genommen, welches mit 65 000 TEU bereits an der Kapazitätsgrenze angelangt ist. Deshalb wird dieser Standort auch mit Hilfe von Mitteln aus dem EFRE-Fonds erweitert und ausgebaut.
Die Hauptrelationen der KV-Verbindungen liegen im Ost-West Bereich. So existieren tägliche Zugverbindungen zu den Nordseehäfen Deutschlands (Bremerhaven und Hamburg) sowie den Niederlanden (Rotterdam und Antwerpen). Um die Nord-Süd-Relation zu stärken, wurden die drei EU-Projekte SoNorA, SCANDRIA und Transitects unter Beteiligung des Landes Brandenburg initiiert. Alle Projekte beinhalten konkrete Arbeitspakete, die die Stärkung des Kombinierten Verkehrs zur Aufgabe haben. Die Untersuchungen beinhalten die Ermittlung von Verlagerungspotenzial, die Erstellung von Zugkonzepten und zielen deshalb auf die konkrete Verkehrsverlagerung vom Straßengüterverkehr zum Kombinierten Verkehr ab.
Die Verkehrsverlagerung des Güterverkehrs auf umweltfreundliche Verkehrsträger unter Einbeziehung des Kombinierten Verkehrs ist auch zukünftig vorrangiges verkehrspolitisches Ziel der Landesregierung. Dabei sollten die Stärken der einzelnen Verkehrsträger genutzt und miteinander kombiniert werden.
Um die Nachfrage für den Schienengüterverkehr und damit auch des Kombinierten Verkehr zu erhöhen, hat das Brandenburger Verkehrsministerium eine Informationsplattform zu den Güterverkehrsstellen im Land Brandenburg erarbeitet:

www.gleisanschluss-brandenburg.de

Ziel dieses Internetportals ist die Darstellung von Zugangsmöglichkeiten zum Verkehrsträger Schiene und die Bereitstellung von Detailinformationen von Güterverkehrsstellen. Dieses System bietet eine Übersicht aller im Land Brandenburg verfügbaren Haupt- sowie Nebenanschließer einschließlich der Anlagen der DB Netz AG mit schienen- und umschlagsrelevanten Fachinformationen sowie Kontaktdaten. Dieses Informationssystem wird ständig aktualisiert und von der Wirtschaft rege genutzt.
Hintergrund: Kombinierter Verkehr
Der Kombinierte Verkehr, auch intermodaler Verkehr oder einfach nur KV, ist eine spezielle Form des Güterverkehrs. Dabei werden Waren und Produkte über längere Distanzen mit einem Massentransportmittel - in der Regel Bahn oder Binnenschiff - befördert.
Das Hauptcharakteristikum des KV ist die Bündelung von Transporten sowie das Zusammenfassen von Ladeeinheiten. Hierbei fungiert der Lkw meistens als Transportmittel im Vor- sowie Nachlauf. Durch die Bündelung wird ein effizientes, rationales sowie umweltverträgliches System geschaffen, das CO2-Emissionen verringert und eine Alternative zum konventionellen Güterverkehr darstellt. Im Zuge des neuen Weißbuchs der Europäischen Kommission wurden die CO2 Verminderungsziele nochmals zugespitzt. So sollen, bezogen auf 1990, die Treibhausgase um bis zu 60 Prozent reduziert werden. Bis zum Jahr 2030 sollen 30 Prozent des Güterverkehrs bei Distanzen von mehr als 300 Kilometer über die Schiene oder die Wasserstrassen abgewickelt werden. Bis zum Jahr 2050 plant die EU diesen Wert auf 50 Prozent zu erhöhen.

Sonntag, 08.01.2012

Impression vom Neujahrsempfang des Ortsbeirates Diedersdorf


Foto: (von links nach rechts) Werner Wieditz (Ortswehrführer), Emil Blisse (Ortswehrführer 1965-1998), Detlef Siegmann, Reinhardt Henning, Dirk Steinhausen und Rene Blisse (stellv. Gemeindebrandmeister)

Samstag, 07.01.2012

CDU Großbeeren gratuliert Institut
20 Jahre Spitzenforschung in unserer Region

Im Januar 1992 begann das Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) Großbeeren-Erfurt mit seiner Arbeit. Es startete als Nachfolger des ehemaligen Instituts für Gemüseproduktion Großbeeren (Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR) und dem Zentralinstitut für Sonderkulturen und Zierpflanzen Bernburg, Abteilung Zierpflanzen Erfurt-Kühnhausen. Großbeeren ist seit 85 Jahren Standort gemüsebaulicher Forschung.
Die Forschung des IGZ konzentriert sich auf die Untersuchung und Schaffung von Grundlagen für effizienten und nachhaltigen Gemüse‐ und Zierpflanzenbau. Es kooperiert mit einer Vielzahl ähnlich ausgerichteter Institute.
Der Vorsitzende der CDU Großbeeren gratuliert zum 20-jährigen Jubiläum: „Unter Professor Theodor Echtermeyer, dem damaligen Direktor der Lehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau, begannen bereits 1925 die Untersuchungen auf den "Moorversuchsfeldern Großbeeren". In den letzten Jahren hat das Institut sich national, europaweit und international erfolgreich positioniert. Als Verbraucher möchte jeder von uns Produkte von hoher Qualität, die aus einem umweltverträglichen Anbau stammen. Hierbei leistet das Institut einen entscheidenden Anteil.
Steinhausen: "Es ist immer wieder schön und spannend zu sehen, was dieser Forschungsstandort in unserem kleinen "beschaulichen" Großbeeren leistet."


Foto: (von links nach rechts) Dirk Steinhausen beim letzten Besuch im IGZ hier mit Danny Eichelbaum, MdL (Quelle: privat)

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