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Dienstag, 31.12.2013

Gedanken zum Jahreswechsel
Blick auf den Bund und Großbeeren

Liebe Freunde,

ich wünsche Ihnen und Ihren Familien für das Jahr 2014 Gesundheit, Glück und Gottes Segen. Der Jahreswechsel ist immer eine Zeit, in der wir inne halten, in der wir zurückschauen, in der wir aber vor allem Kraft tanken für die Aufgaben, die vor uns liegen.
Für die CDU und die Union als Ganzes ist 2014 ein Jahr, wo wir gerade aus der Rückschau Kraft tanken können für die kommenden Monate.
Die Bundestagswahl, die Landtagswahl in Bayern und die Landtagswahl in Hessen haben gezeigt: Die Union ist mit weitem Abstand stärkste politische Kraft in Deutschland! Die Menschen haben ganz klar gemacht: Sie wollen, dass die Union unser Land weiter erfolgreich regiert; dass wir weiter Verantwortung tragen! Darauf können wir alle miteinander stolz sein!
Wir haben bei der Bundestagswahl ein ganz starkes Ergebnis erzielt: 41,5 Prozent, 7,7 Prozentpunkte mehr als 2009 – das ist der höchste Stimmenzuwachs einer Partei seit 1953.
• Über 16 Millionen Wählerinnen und Wähler haben alleine der CDU ihr Vertrauen geschenkt, das waren 3 Millionen mehr als 2009.
• In 14 von 16 Bundesländern ist die Union stärkste Kraft.
• Wir haben in ganz Deutschland 236 von 299 Direktmandaten gewonnen.

In Großbeeren haben wir 42,9 Prozent der Zweitstimmen und Katherina Reiche hat über 47 Prozent der Erststimmen erreicht. Ein starkes Ergebnis, was auch landesweit für Aufmerksamkeit gesorgt hat.
Dieses Wahlergebnis ist ein großer Mannschaftserfolg!
Ich will deshalb noch einmal allen danken, die sich im Wahlkampf für die CDU und für Angela Merkel und Katherina Reiche eingesetzt haben. Dieser Wahlerfolg ist eine große Verantwortung und er ist eine große Chance für uns als Volkspartei. So mancher hat in den vergangenen Jahren gesagt: Die Zeit der Volkspartei sei vorbei. Über 40 Prozent im Bund? Keine Chance.

Wir haben gezeigt: Das Modell Volkspartei lebt!
Wir haben gezeigt: Auch im angeblichen „roten“ Brandenburg sind gute Ergebnisse möglich!

Zu diesem Selbstverständnis als Volkspartei gehört, dass wir Politik für alle Menschen gestalten; dass wir keine Gruppe ausschließen und dass wir erst recht keine Politik gegen bestimmte gesellschaftliche Gruppen machen. Deshalb werden wir uns auch hier vor Ort weiter um Jung und Alt kümmern, um Frauen und Männer, um Singles, Alleinerziehende und Familien, um Einheimische und Zugewanderte.
Wir treten weiter dafür ein, dass es den Menschen gut geht. Und wir arbeiten weiter für diejenigen, die Tag für Tag in den Betrieben hart arbeiten – und wir arbeiten für die, die diese Betriebe aufgebaut haben und jetzt ihren wohlverdienten Ruhestand genießen.
Dieser Anspruch als Volkspartei hat sich ausgezahlt: Wir waren bei der Bundestagswahl bis auf die Arbeitslosen in allen gesellschaftlichen Gruppen die stärkste Partei!
Darauf wollen wir uns aber nicht ausruhen. Sondern wir werden weiter daran arbeiten, dass noch mehr Menschen bei uns mitmachen. Nur so bleiben wir zukunftsfähig!
Wir haben im Bundestagswahlkampf nicht nur an den Wahlkampfständen erlebt, dass es am wichtigsten ist, nah bei den Menschen zu sein. Deshalb haben wir im Wahlkampf auf allen Ebenen über die Themen gesprochen, die für die Menschen wichtig sind: Sichere Arbeitsplätze, solide Finanzen oder die Stabilität des Euro. Das sind unsere Stärken, das sind unsere Kernkompetenzen – die müssen wir immer herausstellen.
Aber wir erleben das ja in unserer täglichen Arbeit hier vor Ort: Es gibt auch darüber hinaus viele Themen, die die Menschen im Alltag beschäftigen. Wir müssen darüber genauso mit den Leuten sprechen. Und mit unseren vielen Aktiven haben wir jetzt noch stärker das Ohr nah bei den Leuten. Das müssen wir als gesamte Partei nutzen.
Und schließlich wissen wir alle, dass wir als Volkspartei Werte und Wirklichkeit zusammenbringen müssen. Wir dürfen unsere Werte und Überzeugungen aus dem christlichen Menschenbild nicht in die Vitrine stellen. Sondern wir müssen sie in der Lebenswirklichkeit der Menschen zur Geltung bringen. Das macht uns stark. Und daraus erwächst Glaubwürdigkeit und Vertrauen.
Was bringt uns in der Großen Koalition im Bund?
41,5 Prozent bei der Bundestagswahl sind ein eindrucksvoller Vertrauens-Beweis und Vertrauensvorschuss. Es hat die Union immer ausgezeichnet, dass wir Verantwortung übernehmen!
Wir wollen Deutschlands Zukunft gestalten - so lautet der Titel des Koalitionsvertrags. Das ist unser Anspruch, den wir in den kommenden vier Jahren fair und verlässlich erfüllen müssen!
Angela Merkel hat immer wieder gesagt, dass diese große Koalition auch große Aufgaben für Deutschland meistern will. Das zentrale Ziel steht dabei in der Präambel des Koalitionsvertrages. Dort heißt es – ich zitiere: „Wir wollen, dass alle Menschen in Deutschland – Kinder, Frauen und Männer, Junge und Alte, in Ost und West – ein gutes Leben führen können und unser Land auf seinem guten Weg weiter vorankommt.“ – Zitat Ende.
Deutschland ist auf einem guten Weg. Und davon profitieren die Menschen.
  Wir hatten noch nie so viele Beschäftigte in Deutschland,
• wir haben die geringste Jugendarbeitslosigkeit in Europa,
• wir sind gut durch die europäische Schuldenkrise gekommen,
• unsere Wirtschaft wächst und ist stark,
• und wir tun viel für Familien und den Zusammenhalt in unserem Land.
Das ist auch ein Verdienst der unionsgeführten Bundesregierung unter Angela Merkel!

Auch Großbeeren ist auf einen guten Weg. Mit dem Güterverkehrszentrum haben wir einen Wachstumsmotor der Region. Im Arbeitsbezirk Zossen haben wir eine der geringsten Arbeitslosenquoten, nahe an der Vollbeschäftigung.
Das Arbeitsplatzangebot und der liebens- und lebenswerte Standort wird uns auch weiterhin eine starke Ansiedlung von jungen Familien sichern. Aber darauf ruhen wir uns nicht aus, sondern wir wollen, dass es den Menschen in den nächsten Jahren noch besser geht als heute. Das ist unser Maßstab, davon lassen wir uns leiten!
Wir haben im Bund uns in der Koalition drei zentrale Aufgaben vorgenommen:
• Solide Finanzen
• Sicheren Wohlstand
• Soziale Sicherheit
Wir wollen einen verlässlichen Staat, der auch morgen noch in der Lage ist, Schulen und Straßen zu bauen und für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen. Dafür brauchen wir solide Finanzen. Wir als CDU haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass wir den Haushalt in Ordnung bringen und trotzdem gezielt in die Zukunft investieren können – und das ohne Steuererhöhungen.
Genau diesen Kurs werden wir in der Großen Koalition fortsetzen!

Auch in Großbeeren haben wir uns drei zentrale Aufgaben vorgenommen:
• Solide Finanzen
• Bevölkerungswachstum steuern
• Soziale Infrastruktur sichern
Ab dem Jahr 2014 werden wir einen strukturell ausgeglichenen Haushalt im Bund wie in Großbeeren aufstellen. Ab dem Jahr 2015 wird der Bund komplett ohne neue Schulden auskommen – zum ersten Mal seit über 40 Jahren. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber wir sind nah dran und wir können das schaffen!

Und auch in Großbeeren wollen wir unsere Sonderstellung in Brandenburg behaupten. Ausgeglichener Haushalt und eine von knapp 20 Kommunen, die keine weiteren Steuerzuweisungen vom Land benötigen.

Die unionsgeführte Bundesregierung wird in bestimmte Bereiche aber auch mehr Geld investieren, die für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes enorm wichtig sind. In Bildung, in Forschung, in die Verkehrsinfrastruktur. Und es soll ganz gezielt mehr Geld für soziale Sicherheit, etwa bei der Pflege, ausgegeben werden, um die Folgen des demografischen Wandels zu bewältigen. Das ist alles sorgsam durchgerechnet. Das sind rund 23 Milliarden Euro an Mehrausgaben. Das ist zu bewältigen, weil sich die unionsgeführte Bundesregierung in der mittelfristigen Finanzplanung einen entsprechenden Spielraum erarbeitet hat. Deshalb gilt: Genauso wie wir das in den vergangenen Jahren geschafft haben, gleichzeitig weniger Schulden zu machen und trotzdem in die Zukunft zu investieren, werden wir das auch diesmal schaffen. Denn wir halten unser zentrales Wahlversprechen: Keine Steuererhöhungen!

Auch in Großbeeren werden wir mit dem Hortneubau und dem Ausbau der Trebbiner Straße wichtige zukunftsträchtige Investitionen anschieben. Aber auch hier werden wir getrieben von den zukünftigen Erfordernissen unserer Entwicklung. Zwei große Themen werden wir in 2014 anfassen müssen:
 • Der Wohnungsbau wird in den nächsten Jahren an Priorität gewinnen. In unserer Region herrscht ein Mangel an Mietbebauung, der unseren Wachstum zu verlangsamen droht.
 • Unsere Schule platzt aus allen Nähten. Ein erneutes Warten auf bessere Zeiten, wie beim Hortneubau, bei dem gerade die anderen Parteien immer wieder gewartet haben und wir uns über Jahre mit staatlichen Ausnahmegenehmigungen über Wasser gehalten haben, darf es nicht mehr geben. Man muss die Zeichen der Zeit nicht nur erkennen, sondern auch bereit sein zum Handeln. Das Thema Schulneubau und Veränderung der Schullandschaft steht auf der Agenda.

Wir wollen einen verlässlichen Staat als erste Aufgabe, auch auf allen Ebenen: Bund, Land, Landkreis und Gemeinde.
Zu einem verlässlichen Staat gehören starke Länder und Kommunen. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode hat der Bund begonnen, die Kosten für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zu übernehmen. Alleine von 2012 bis 2016 bedeutet dies für Städte, Gemeinden und Landkreise eine Entlastung von rund 20 Milliarden Euro. Jetzt sollen die Kommunen mit einem Bundesteilhabegesetz bei der Eingliederung von Menschen mit Behinderung um fünf Milliarden Euro jährlich entlastet werden. Die Länder und Gemeinden stehen zudem vor großen Herausforderungen bei der Finanzierung von Kinderkrippen, Kitas, Schulen und Hochschulen. Damit sie diese Aufgaben besser bewältigen können, werden die Länder in der laufenden Legislaturperiode um sechs Milliarden Euro entlastet.

Auch wenn der Bund wichtige Akzente setzt und die Gemeinden diese auch nutzen können, zeichnen sich die beiden verbleibenden Ebenen (Land und Landkreis) durch fehlende Akzentuierung aus. Das Land ist durch die rot-rote Landesregierung im Ranking der Bundesländer weiter abgerutscht, die Landesregierung ist durch Affären und Inkompetenz „saft- und kraftlos“. Hier werden gar keine Akzente mehr gesetzt. Der Landkreis Teltow-Fläming steht auf Grund der Schuldenpolitik der SPD/Linke/FDP/Grüne/Bauern-Koalition mit dem Rücken zur Wand. Der am stärksten verschuldete Landkreis in Brandenburg kann dadurch keine Akzente mehr setzen.

Unsere zweite Aufgabe heißt, unseren Wohlstand zusichern. Das ist eine gewaltige Aufgabe angesichts der zwei Herausforderungen Globalisierung und demografische Entwicklung. Ich nenne nur wenige Zahlen, um das zu verdeutlichen: Unter 100 Menschen auf der Welt ist statistisch nur ein Deutscher; und auch nur sieben Europäer. Für Deutschland alleine wird es schwer, im weltweiten Orchester gehört zu werden. Das bedeutet auch: Wenn wir in Deutschland weiter erfolgreich sein wollen, brauchen wir ein starkes Europa. Und: 2030 werden wir in Deutschland sechs Millionen Menschen weniger im erwerbsfähigen Alter und etwa fünf Millionen Ältere mehr im Ruhestand haben. Das alles fordert uns.
Wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, brauchen wir ein starkes Europa.
Denn Deutschland geht es auf Dauer nur gut, wenn es Europa gut geht. Deshalb kommt es darauf an, Europa aus der Schuldenkrise zu führen und dafür zu sorgen, dass Europa stärker aus der Krise herauskommt, als es hineingegangen ist. Dafür setzen wir weiter auf einen starken Euro und stabile Preise. Wir treten weiter für den Abbau der Schuldenberge und für Investitionen in Wachstum und Beschäftigung ein. Unser Ziel ist, dass Europa im globalen Wettbewerb weiter oben mitspielen kann. Wir sind in den vergangenen Jahren auf diesem Weg schon ein gutes Stück vorangekommen:
• Irland hat den Euro-Rettungsschirm bereits wieder verlassen.
• Das Hilfsprogramm für marode Banken in Spanien ist zum Jahreswechsel ausgelaufen und die spanische Wirtschaft ist im dritten Quartal 2013 sogar leicht gewachsen.

Das zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg. Für uns gilt dabei der Grundsatz weiter: Solidarität und Eigenverantwortung gehören zusammen. Deshalb wird es – wie im Wahlprogramm versprochen – keine Vergemeinschaftung von Schulden geben!
Unser Wohlstand erhält sich nicht von alleine, sondern er muss erarbeitet werden; die Menschen müssen ihn sich selbst erarbeiten können.
Deshalb wollen wir Arbeit für alle – sicher und gut bezahlt! Unser Ziel heißt nicht nur in Großbeeren, sondern überall Vollbeschäftigung!
Wir wollen gute Jobchancen auch für diejenigen mit geringen Einkommen oder geringer Qualifikation. Wir haben hier im Wahlkampf immer wieder deutlich gemacht: Es gibt falsche Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Wir haben immer noch Unternehmen, die sich lieber einen Wettbewerb um die billigsten Löhne liefern anstatt um die fleißigsten Hände und die klügsten Köpfe.
Einige Entscheidungen beim Thema Arbeit sind uns nicht leicht gefallen. Aber gerade beim Mindestlohn haben wir einen fairen und vernünftigen Kompromiss hinbekommen. Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro gilt ab Anfang 2015, aber tarifliche Abweichungen sind möglich, auch wenn sie unter 8,50 Euro liegen. Dies ermöglicht für einen Übergangszeitraum von zwei Jahren eine Differenzierung nach Branchen und Regionen – das ist gerade wichtig für die neuen Länder. Ab 2017 wird der Mindestlohn dann überall gelten.
Auch wichtig: Der Mindestlohn gilt nicht für Praktikanten ohne abgeschlossene Berufsausbildung und für Auszubildende. Damit sichern wir unseren jungen Leuten den Einstieg ins Berufsleben und eine gute Ausbildung!
Für uns war schließlich ganz wichtig: Die Höhe des Mindestlohns wird nicht von der Politik, sondern von einer Kommission der Tarifpartner festgelegt. So sorgen wir dafür, dass sich Leistung lohnt, dass die Tarifpartnerschaft gestärkt wird und dass keine Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet werden! Und das ist das Wichtigste!
Es bleibt unser klares Ziel, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Dafür braucht es aber auch bestimmte Rahmenbedingungen. Unsere Unternehmen und Betriebe sind im harten internationalen Wettbewerb Weltspitze. Wir haben immer gesagt: Sie brauchen verlässliche Bedingungen, damit sie weiter oben mitspielen können.
Das haben wir in der Großen Koalition durchgesetzt: Es wird keine Steuererhöhungen geben und wir sorgen dafür, dass die Lohnzusatzkosten unter 40 Prozent des Bruttolohns bleiben.
Zu verlässlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen und Betriebe zählt vor allem auch eine sichere, bezahlbare und saubere Energieversorgung.
Wir wollen die Energiewende zu einer Erfolgsgeschichte und Deutschland zu einem der modernsten Energiestandorte der Welt machen.
Das wird eines der zentralen Vorhaben dieser Koalition werden.

Hier sind wir auch in Großbeeren auf einem guten Weg energie-autarke Gemeinde zu werden. Mit den Photovoltaik-Parks, den Dachanlagen und unseren Windanlagen wollen wir langfristig mehr Strom erzeugen, als in unserer Gemeinde verbraucht wird. Gerade die großen Dachflächen unserer Unternehmen im GVZ bieten sich dazu an.
Wir werden unseren Wohlstand nur sichern, wenn wir mit neuen, tollen Ideen und Produkten im weltweiten Wettbewerb überzeugen. Wir wollen nicht, dass die Leute aus aller Welt nur nach Deutschland kommen, um sich das Brandenburger Tor, Schloss Neuschwanstein oder im Museum das erste Auto anzuschauen. Wir wollen, dass die Leute auch nach Deutschland kommen, um sich das Auto der Zukunft, die Ideen und Produkte der Zukunft anzuschauen!
Deshalb hat die CDU durchgesetzt, dass drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschungsinvestitionen bereitgestellt werden. Die berufliche Bildung wird gestärkt, der Hochschulpakt fortgesetzt, die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern weiterentwickelt und das Deutschlandstipendium fortgeführt. Insgesamt wollen wir 6 Milliarden Euro mehr für Bildung und Forschung ausgeben! Unser Ziel bleibt die Bildungsrepublik und deshalb ist das bestens angelegtes Geld!

Das Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau in Großbeeren hat seinen festen Platz in der Forschungslandschaft. Langfristig gilt es gerade auch in unseren Branchenschwerpunkten weitere Forschungseinrichtungen hier anzusiedeln. Ob Kompetenzzentren in der Logistik, Bahnbauprojekte über die Spitzke AG oder Unternehmensgründerzentren, vieles ist hier möglich.

Die besten Ideen und Produkte werden aber nichts nutzen, wenn sie nicht von A nach B kommen – entweder auf der Autobahn aus Beton oder auf der Datenautobahn. Deshalb haben wir im Bund beschlossen, dass wir mehr Geld in eine leistungsstarke und moderne Verkehrsinfrastruktur investieren wollen. Dieses Ziel leitet die CDU auch in der Großen Koalition. Wir wollen zusätzlich 5 Milliarden Euro investieren, um Straßen, Schienen- und Wasserwege zu erhalten und auszubauen. Auf Wunsch der CSU wird es eine PKW-Maut geben. Sie muss mit dem Europarecht vereinbar sein, sie muss Mehreinnahmen bringen und sie darf die deutschen Autofahrer nicht stärker belasten. Mit Blick auf die Datenautobahnen wollen wir bis zum Jahr 2018 in Deutschland eine flächendeckende Grundversorgung mit schnellem Internet erreichen. Im 21. Jahrhundert ist das genauso wichtig wie ein Stromanschluss.

Mit der Trebbiner Straße bauen wir die letzte noch unbefestigte Straße aus. Wir werden uns im Jahr 2014 mit Verkehrsleitkonzepten und Lärmaktionsplanungen darum kümmern, dass die Belastungen, die Verkehre mit sich bringen, reduziert werden.
Der Wohlstand unseres Landes bemisst sich für mich aber nicht nur am Bruttoinlandsprodukt, an Autobahnkilometern oder an der Zahl der Studenten. Sondern er bemisst sich auch daran, wie stark die Menschen in unserem Land zusammenhalten.

Wir als Union sagen: Ehe und Familie sind das Fundament unserer Gesellschaft. Deshalb haben wir in der Großen Koalition Nein gesagt zur Abschaffung des Ehegattensplittings. Das ist nichts anderes als ein Ja zu Ehe und Familie. Und wir haben Nein gesagt zur Abschaffung des Betreuungsgeldes. Das ist nichts anderes als ein Ja zur Vielfalt der Familien! Wir wollen Familien nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben. Sondern wir wollen ihnen die bestmöglichen Chancen bieten, ihr Leben nach ihren Wünschen selbst zu gestalten.
Eine Frage des Zusammenhalts, aber auch eine Frage des Grundsatzes, dass sich Leistung lohnen muss, ist die Rente. Die Lebensleistung und langjährige Beitragszahlung müssen sich im Rentenalter auszahlen. Deshalb wird zum 1. Juli dieses Jahres die verbesserte Mütterrente kommen. Wir setzen damit eines unserer zentralen Wahlversprechen um. Wir würdigen damit aber vor allem die Erziehungsleistung der Eltern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, und schließen so eine Gerechtigkeitslücke!
Darüber hinaus bekennen wir uns in der Großen Koalition zur Rente mit 67. Sie ist eine der wichtigsten Antworten auf unsere alternde Gesellschaft.
Wir sagen aber auch: Wer 45 Beitragsjahre vorweisen kann, kann ab dem 1. Juli dieses Jahres bereits mit 63 Jahren abschlagsfrei Rente bekommen. Um dem demografischen Wandel zu begegnen, bleibt diese Altersgrenze aber nicht fest, sondern sie wächst parallel zur Anhebung des allgemeinen Renteneintrittsalters auf 65 Lebensjahre an. Zudem werden wir die Rentenansprüche von erwerbsgeminderten Menschen verbessern und voraussichtlich bis 2017 eine solidarische Lebensleistungsrente einführen, mit der wir insbesondere für langjährig versicherte Menschen die eigenen Rentenansprüche aufwerten.
Es gibt noch viele Themenfelder, bei denen die Union viel erreicht hat, ich nenne nur die Innere Sicherheit mit dem Ausbau der Videoüberwachung und der Vorratsdatenspeicherung. Für uns ist vor allem wichtig: Wir halten unsere zentralen Wahlversprechen! Unser wichtigstes Versprechen war:
Wir werden alles tun, damit wir in Deutschland gemeinsam erfolgreich bleiben und alles unterlassen, was unseren Erfolg gefährdet. Dafür wird die unionsgeführte Bundesregierung jetzt arbeiten.

Wir, in Großbeeren, werden unseren Teil dazu beitragen, dass sich unsere Gemeinde auch weiterhin immer etwas besser entwickelt als der Bundestrend. Die CDU Großbeeren trägt den Titel: „Die Großbeeren Partei“ zu Recht, da wir uns aktiv um eine Verbesserung unserer Lebensbedingungen kümmern, ohne, wie andere Parteien, nur um persönliche Bereicherungen in den Fokus zu stellen oder in Untätigkeit, die letzten Jahre in der Gemeindevertretung abzusitzen.
Wir als CDU Großbeeren sehen uns als Motor unserer Entwicklung und wir werden auch weiterhin dafür kämpfen, dass wir uns weiterentwickeln.
Für die Menschen, für unseren Ort.

Sie sehen: Vor uns liegt ein arbeitsreiches Jahr – in der Großen Koalition genauso wie in unserer Partei und bei uns in Großbeeren.
Am 25. Mai finden nicht nur die Europawahl, sondern in zehn Bundesländern auch Kommunalwahlen statt.
Das ist eine große Chance für die CDU. Wir wollen hier deutlich machen, dass wir die Europapartei und die Kommunalpartei sind!

Bei der Europawahl wollen wir deutlich stärkste Kraft werden, damit wir unsere erfolgreiche Politik für Deutschland und Europa unter Führung von Angela Merkel fortsetzen können!

In der Kommunalwahl wollen wir unsere gute Position behaupten, um auch weiterhin unser Großbeeren zukünftig positiv zu gestalten. Dies wollen wir gemeinsam, generationsübergreifend, gradlinig und bürgernah erreichen.

Im Juni und Juli werden sich dann alle Augen auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien richten. Wir hoffen, dass unsere Jungs wieder so einen erfolgreichen und begeisternden Fußball zeigen wie bei den vergangenen Turnieren. Im Spätsommer ist dann aber schon wieder Wahlkampfzeit. In Thüringen, Sachsen und in Brandenburg finden Landtagswahlen statt.

In Brandenburg kämpfen wir unter Führung von Prof. Michael Schierack dafür, stärkste Kraft zu werden und Rot-Rot abzulösen.

Hier wollen wir unseren Landtagskandidaten Danny Eichelbaum tatkräftig unterstützen.

Also: Wir starten in ein Jahr, das es in sich hat. Aber wir haben auch allen Grund, selbstbewusst und optimistisch in dieses Jahr zu starten!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien für das Jahr 2014 Gesundheit, Glück und Gottes Segen.
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Mit freundlichen Grüßen
 
Dirk Steinhausen
-Vorsitzender des CDU Gemeindeverbandes Großbeeren-

Montag, 30.12.2013

Erneute Einbruchserien im Norden des Landkreises
Lösungen gefordert

Anlässlich erneuter Einbruchsserien in Großbeeren und im Norden des Landkreises bemerkt, Dirk Steinhausen, Vorsitzende der CDU Großbeeren: "In den letzten drei Jahren hatten wir bereits zwei bewaffnete Banküberfall und eine Menge an Wohnungseinbrüchen. Mit Erstaunen und Entsetzen muss man fragen, ob wir auf Grund der geringen Polizeipräsenz im Ort, ein leichtes Opfer für Straftäter sind?“
Bereits die pure Androhung zur Reduzierung von Polizeipräsenz im Land, durch die in der Polizeireform beschlossene Reduzierung der Standorte, führt nach Aussage von Experten wahrscheinlich zu einer geringeren Hemmschwelle.
„Im Norden des Landkreises ist die Welt noch in Ordnung“, so heißt es oft, wenn man über das Thema Sicherheit in den Städten und Gemeinden des Landkreises Teltow-Fläming spricht. Dabei soll nicht vergessen werden, dass laut einer Umfrage das Empfinden der Deutschen, in einem sicheren Land zu leben, zunimmt und die Furcht vor schweren Verbrechen eher abgenommen hat. Allerdings besteht zwischen dem Sicherheitsempfinden und der tatsächlichen Kriminalitätsentwicklung von je her eine große Differenz. „Es ist schon beängstigend, wie schnell manche Einbrecher ein Fenster oder eine Wohnungstür aufbrechen“, kommentierte der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Berichte der örtlichen Polizei.
Leider musste die Polizei eingestehen, dass die Zahl der aufgeklärten Einbrüche abgenommen hat. Die Aufklärungsquote sinkt. Umso wichtiger ist präventiv sein Eigentum zu schützen. Je länger ein Dieb braucht, umso weniger Interesse hat er einen Einbruch zu begehen.
Das man sich schützen kann, ist durchaus klar: Über ein Drittel der Einbrüche bleiben im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherheitstechnischer Einrichtungen (spezielle Türbeschläge, etc). Das richtige Sicherheitsverhalten, es möglichen Dieben so schwer wie möglich zu machen, aber auch aufmerksame Nachbarschaft sind wichtige Ratschläge, wie sich der Einzelne wirksam schützen kann. Erschrecken ist leider feststellbar, dass sich die Tatzeiten verschoben haben. Immer mehr Einbrüche finden tagsüber statt.
Dirk Steinhausen erinnert daran, dass es um das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger gehe. „Für jede Ansiedlung in unser Gemeinde, ob privat Hauskauf oder Firmenansiedlung, gilt: Sicherheit ist eine grundlegende Investitionsentscheidung. Und jeder kann die Wahrscheinlichkeit reduzieren, trotzdem kann es fast jeden treffen. Dann erwarten wir, dass die Polizei ihren Auftrag erfüllt. Mehrere Überfälle und Einbrüche in drei Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Die politische Forderung kann nur heißen uns bestmöglich zu schützen und die Polizeipräsenz erhöhen und die Aufklärungsquote zu steigern", so Dirk Steinhausen abschließend.

Zusatzinformationen:
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MAZ vom 29.12.2013

Langfinger suchen zehn Häuser und Keller heim Einbruchserie hält Polizei in Atem

Eine Serie von Hauseinbrüchen beschäftigt die Polizei in Teltow-Fläming seit den Weihnachtsfeiertagen. Insgesamt zehn Fälle aus dem Landkreis meldete die Polizeiinspektion Luckenwalde am Sonntag. Wahrscheinlich stecken einige Male dieselben Täter dahinter. Es gab Einbrüche unter anderem in Großbeeren, Blankensee und Zossen.
Luckenwalde. "Wir haben die starke Vermutung, dass es sich mindestens in zwei Fällen um dieselbe Tätergruppe handelt", sagte Polizeihauptkommissar Dieter Wustrack am Sonntag auf MAZ-Anfrage. Dabei geht es um zwei Einbrüche in der Großbeerener Straße Zum Heidefeld am Sonnabend. Die Täter hebelten die Terrassentüren bei zwei sehr nah beieinander stehenden Einfamilienhäusern auf, durchwühlten Schränke und stahlen Schmuck, Bargeld und Luxusuhren. Auch einen Tresor rissen sie ab und nahmen ihn mit. Die Polizei sicherte Spuren und ermittelt nun. Sie hofft auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
In Blankensee brachen Diebe über die Weihnachtstage in ein Einfamilienhaus in der Straße Zur Nieplitz ein. Sie hebelten ein Fenster auf und durchwühlten Schränke. Die Schadenshöhe ist noch unklar.
In Ludwigsfelde bemerkte eine Familie am Freitag, dass in ihr Eigenheim in der Eschenallee eingebrochen worden war. Die Täter stahlen diverse Gegenstände. Die Schadenssumme ist noch unklar. Außerdem suchten Einbrecher drei Mieter-Keller in der Friedrich-Engels-Straße heim. Sie stahlen Heimelektronik und Fahrräder. Der Schaden beträgt schätzungsweise 8000 Euro.
In Zossen, Ahornstraße, waren die Bewohner ebenfalls nicht zu Hause, als die Einbrecher kamen. Sie drangen über die Terrassentür ein und stahlen Schmuck und Bargeld im Wert von 3000 Euro.
Ein Nachbar bemerkte einen Einbruch in der Bodelschwingstraße in Mahlow am Freitagmittag. Da waren die Täter schon wieder weg. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.
Einen Tag später waren Einbrecher in Blankenfelde, Am Bruch, aktiv. Sie setzten einen Bewegungsmelder außer Betrieb und brachen eine Kellertür auf, wurden dann aber offenbar gestört und flüchteten.
Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Aufklärung der Einbruchsfälle. Wer Beobachtungen gemacht hat, insbesondere in Großbeeren und Ludwigsfelde, sollte diese unter 0 33 71/60 00 melden.

Samstag, 21.12.2013

Impressionen der CDU Weihnachstfeier

Bild: illustre Gäste Peter Wagner, parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche, Dirk Steinhausen und Staatssekretär Michael Richter (Quelle: Reiche)

Bild: die Mitglieder hatten sichtlich Spaß (Quelle: Steinhausen)

Bild: festliche Tafel (Quelle Steinhausen)

Sonntag, 15.12.2013

Katherina Reiche wird Staatssekretärin für Verkehr und Digitale Infrastruktur
CDU Großbeeren gratuliert

Anlässlich der geplanten Ernennung von Katherina Reiche zur parlamentarischen Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erklärt der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen: "Wir freuen uns, das unsere Abgeordnete Katherina Reiche auch in der nächsten Bundesregierung vertreten sein wird. Sie hat bisher als parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit einen super Job gemacht und wir zweifeln nicht daran, dass sie auch in ihrer neuen Funktion viel für unsere Region erreichen kann. Die CDU Großbeeren gratuliert ihr auf das Herzlichste."

Nach dem erneuten Einzug in den Deutschen Bundestag 2002 übernahm die dreifache Mutter den Vorsitz der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Nach ihrer erneuten Wiederwahl in den Deutschen Bundestag 2005 fungierte Katherina Reiche als stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und war zuständig für die Bildungs- und Forschungspolitik sowie für die Bereiche Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Mit Beginn der 17. Wahlperiode wurde sie am 29.10.2009 zur Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ernannt.
In der Brandenburger CDU bekleidet Katherina Reiche den Vorsitz des Landesfachausschusses für "Wissenschaft und Forschung" der CDU Brandenburg. Katherina Reiche ist Beisitzerin im Landesvorstand der CDU Brandenburg und seit dem 8. Juli 2008 Kreisvorsitzende der CDU Potsdam.
Sie ist direkt gewählte Abgeordnete und hat im Wahlbezirk Großbeeren fast 42 % der Erststimmen erreicht.

Mittwoch, 11.12.2013

Rottenbiller ausgezeichnet
CDU gratuliert allen Ehrenamtlichen

Mit einem festlichen Empfang ehrte die Landrätin, Konni Wehlan, Ehrenamtliche aus den einzelnen Gemeinden im Landkreis Teltow-Fläming. So auch einige Ehrenamtliche der Gemeinde Großbeeren, die sich insbesondere für das Siegesfest 2013 verdient gemacht haben. Einer dieser Ehrenamtlichen ist Hans-Peter Rottenbiller, der den Vorsitz des Festausschusses zur Organisation des 200.Siegesfest inne hatte und dazu beigetragen hat, dass die alljährliche Gedenkfeier anlässlich der Schlacht preußischer Truppen gegen Napoleon mit mehreren tausenden Menschen gut besucht wurde. Insgesamt wurden 5 Ehrenamtliche aus der Gemeinde und etwas über 70 Personen aus allen Gemeinden und Städten des Landkreises ausgezeichnet. Zu den ersten Gratulanten gehörte der Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum (CDU), sowie der Großbeerener Kreistagsabgeordneter Dirk Steinhausen. Der Abend wurde untermalt von der Musik der Kreismusikschule und die Landrätin, sowie die 1.Beigeordnete Kirstin Gurske, fanden zu jedem Ehrenamtlichen einige nette Worte.
Dirk Steinhausen: „Wir gratulieren und freuen uns darüber, dass mit Peter Rottenbiller ein Mitglied der CDU Großbeeren ausgezeichnet wurde und wünschen ihm auch weiterhin viel Spaß an der ehrenamtlichen Tätigkeit. Ohne die vielen Ehrenamtliche wäre unser Welt um vieles ärmer.“

Bild: Hans-Peter Rottenbiller und Claudia Blume-Rottenbiller (Quelle: Steinhausen)

Bild: sitzend Hans-Peter Rottenbiller, Claudia Rottenbiller, Angelika Österreicher und stehend Danny Eichelbaum und Dirk Steinhausen (Quelle: Eichelbaum)

Freitag, 06.12.2013

Rettungsdatenblatt - Hilfe in Notsituationen
CDU startet Aktion „Weil Sie uns am Herzen liegen!“

„Eine Rettungskarte, was ist das?“ fragten die ersten Passanten als Sie die Rettungsdatenkarte in die Hand bekamen. Die CDU Großbeeren hatte einige Karten in Großbeeren verteilt und es gab sofort einige Rückfragen. „Das Prinzip ist ganz einfach,“ erklärt der Vorsitzende der örtlichen Union, Dirk Steinhausen: „Für ihr Auto erstellen wir das Datenblatt, was die Fahrzeughersteller in Kooperation mit der Feuerwehr entwickelt haben, hier ist abgebildet, wo welche Leitungen liegen, damit im Falle eines Unfalls eine schnelle und sichere Bergung gegeben ist. Dieses Blatt ist gefaltet hinter der Sonnenblende und die Feuerwehr sieht durch einen Aufkleber auf der Windschutzscheibe, dass man dieses Datenblatt hat.“
Bereits vor einigen Jahren haben die Fahrzeughersteller zusammen mit der Feuerwehr sich hingesetzt und haben gemeinsam versucht den Schutz der Fahrzeuginsassen zu verbessern. Insbesondere im Falle einer Kollision ist es wichtig schnell und, auch für die Retter, gefahrlos eine Bergung durchzuführen. Verstärkte Fahrgastzelle und Airbags schützen die Insassen auf optimale Weise. Diese stellen die Feuerwehr im Extremfall aber vor enorme Herausforderungen. Konnten bislang unfallbedingt verklemmte Türen mit hydraulischem Rettungsgerät geöffnet und Fahrzeugdächer abgeschnitten werden, stoßen diese Werkzeuge heute immer häufiger an ihre Grenzen. Die Rettungszeit kann sich dadurch verlängern. Um dennoch eine schnelle und patientenorientierte Rettung sicherzustellen, haben die Fahrzeughersteller gemeinsam mit den Feuerwehren ein Datenblatt entwickelt. Diese Rettungsdatenblätter nutzt die Feuerwehr im Einsatz. Um den Rettungskräften im Falle eines Unfalls signalisieren zu können, dass sich in Ihrem Fahrzeug ein Rettungsdatenblatt befindet, bringen Sie einen Aufkleber, in diesem Fall von der DEKRA, sichtbar an der Windschutzscheibe (Fahrerseite oben) an. Den Aufkleber erhalten Sie zusammen mit der Rettungskarte von der CDU Großbeeren. Der beste Aufbewahrungsort für das Rettungsdatenblatt ist die Sonnenblende des Fahrers. Die auf den Rettungsdatenblättern enthaltenen Informationen ermöglichen es den Rettungskräften, die am besten geeignete Taktik für eine schnelle und schonende Rettung zu wählen.
"Wir wollen damit einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten, weil Sie uns am Herzen liegen, “ beschreibt Steinhausen, die Motivation für diese Aktion. Es werden jetzt über 4.000 dieser Karten im Gemeindegebiet verteilt.
Hier die Rettungsdatenkarte zum herunterladen

Samstag, 23.11.2013

Impressionen der CDU Klausurtagung


Bild: Diskussionen und eine Menge Arbeit (Quelle: Stäblein)

Bild: aber auch viel Spaß dabei (Quelle: Stäblein)

Freitag, 22.11.2013

CDU startet weitere Mitmach-Aktion
„Weil Engagement Herzenssache ist“

Die CDU Großbeeren hat jetzt eine weitere Mitmach-Aktion gestartet. Die Aktion läuft unter dem Namen „Was mir am Herzen liegt!“ Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU Großbeeren: „Weil Engagement Herzenssache ist, wollen wir mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Hierzu werden wir wieder tausende Postkarten im Gemeindegebiet verteilen lassen. Uns ist es wichtig, was unseren Bürgern persönlich im Hinblick auf die Politik in den nächsten Jahren am Herzen liegt. Dies soll in unser Zukunftsprogramm 2014 bis 2019 für Großbeeren mit einfließen, denn Ende Mai 2014 ist Kommunalwahl. Es werden Ihre Vertreter gewählt.“
Mit der Aktion startet die örtliche Union eine weitere Bürgeraktion, um möglichst viele Ideen und Anregungen aus dem Ort in ihr kommunales Wahlprogramm, was den ambitionierten Namen Zukunftsprogramm trägt, aufzunehmen. Steinhausen erläutert: „Wir möchten zuhören und Wünsche und Erfahrungen aufnehmen. Politik ist nur gut, wenn sie nah bei den Menschen ist. “ Die Aktion läuft bis Ende Januar, dann werden die Vorschläge bewerten und finden Eingang ins Wahlprogramm. Bereits im Sommer hatte die CDU Großbeeren mit einer ähnlichen Aktion zum Sommerfest positive Erfahrungen gemacht. Der Rücklauf war sehr hoch und die Ideen sehr gut, so der Vorsitzende Dirk Steinhausen.

Bild: Mitmachkarte

Freitag, 15.11.2013

Alter gleich neuer Vorstand

In geheimer Wahl in einem vollen Sitzungssaal in der "Alten Molkerei" in Großbeeren wurde der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Großbeeren mit großer Mehrheit wiedergewählt: Erster Vorsitzender ist und bleibt auch für die nächsten zwei Jahre Dirk Steinhausen. „Andere kümmern sich um ihr eigenes Fortkommen, wir kümmern uns um unsere Gemeinde. Wir sind regional verankert, wir sind die Großbeeren-Partei,“ machte Steinhausen in seinem Rechenschaftsbericht deutlich. Wie stark die CDU mit der Gemeinde verwoben ist, zeigte sich auch in allen anderen Vorstandsposten. Er wird unterstützt durch seine beiden Stellvertreter Ralf Justawitz, Ortsvorsteher in Heinersdorf, und Michael Richter Ortsvorsteher Kleinbeeren. Die Großbeerener Marc Spogat und Adrian Hepp wurden Schatzmeister und Schriftführer. Der Vorstand wird abgerundet durch die Beisitzer, Gemeindevertreter Peter Wagner, dem stellvertretenden Ortsvorsteher aus Diedersdorf Manfred Seelig, sowie Alexandra Spang und Mike Schuster
Neben dem Bericht des Vorsitzenden über das abgelaufene Jahr standen das Wahljahr 2014 und die damit verbundenen Aktivitäten im Mittelpunkt. Die Veranstaltung wurde durch den Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum schnell und präzise geführt.

Bild: unter strengen Augen von Danny Eichelbaum werden die Wahlzettel verteilt. (Quelle: Eichelbaum)

Bild: Gruppenbild ohne Dame, die war gerade unpässlich (Quelle: Eichelbaum)

Freitag, 08.11.2013

Zukunftsperspektiven muss man sich erarbeiten
Teltow-Fläming fällt weiter zurück

Es gab mal eine Zeit da war der Landkreis Teltow-Fläming, die unangefochtene Nummer 1 im Osten. Es war der Landkreis mit der größten Wachstumsdynamik, und größter Produktivität.
Bereits in den letzten Jahren war jedoch zu erkennen, dass es spürbar zu einer Verschlechterung kommt. Erst verlor man den Spitzenplatz im Osten, dann in Brandenburg. Inzwischen findet man sich im Mittelmaß wieder. „Bereits zur Ära Peer Giesecke ging es bergab, durch die Politik der ruhigen Hand, für mich nur ein anderes Wort für Stillstand,“ umschreibt der Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen, die Situation.
„Das muss uns mit Sorge erfüllen, aber die neue linke Landrätin, Conny Wehlan (Die Linke), war in den letzten Jahren mehr Teil des Problems, als sie jetzt Teil der Lösung sein kann. Zukunftsperspektiven muss man sich erarbeiten“ Steinhausen spielt hierbei auf die SPD-Linke-FDP-Bauern-Grüne-Koalition im Landkreis an, deren politische Arbeit in einer Bilanz seit 2008 zu einer permanenten Verschlechterung im Landkreis geführt hat. Der Vorwurf, sich mehr um alles andere, als den Landkreis gekümmert zu haben, zeigte sich jetzt in nackten Zahlen. In regelmäßigen Abständen untersucht die prognos AG die Landkreise auf die wichtigsten Entwicklungstendenzen und ermittelt eine Rangliste der Landkreise in Deutschland. Jetzt liegen die neuen Ergebnisse vor. Während es bei einigen Landkreisen ein Auf und Ab gibt, geht es beim Landkreis Teltow-Fläming nur in eine Richtung: Bergab.
„Inzwischen sind unsere Nachbarlandkreise, Potsdam, Potsdam-Mittelmark und der Landkreis Dahme Spreewald, uns was die Dynamik angeht enteilt. Gerade die Dynamik beschreibt aber auch die Zukunftsfähigkeit einer Region.“
Um eine Veränderung zu Erreichen erhebt Steinhausen auch gleich einige Forderungen an die neue Landrätin: „Es muss klare Ziele geben: Unsere Wirtschaftsunternehmen bilden das Rückgrat unserer Wirtschaft. Wir brauchen in Teltow-Fläming ein investitionsfreundliches Klima, eine gute Strukturpolitik und eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung. Dazu gehören optimale Hilfestellungen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen sowie schnelle, unbürokratische Genehmigungsverfahren und eine gute Straßenverkehrsinfrastruktur.“

Dienstag, 05.11.2013

SEPA, alle auf dem richtigen Weg
wichtige Umstellung im Landkreis

Tiefgreifende Umstellungen und umfangreiche Anpassungen kommen durch den einheitlichen europäischen Zahlungsraum (Single Euro Payments Area, kurz SEPA) auf Behörden, Stadtwerke und Co. in Deutschland zu. Schließlich haben die Gemeinden und der Landkreis für Lastschriften und Überweisungen Zahlungsverkehrsdaten von vielen Haushalten in Teltow-Fläming zu verarbeiten. Dabei sind viele Kommunen noch mit der Reform des kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens (Doppik-Einführung) ausgelastet. Nach Expertenaussagen wird die SEPA-Umstellung wesentlich aufwendiger als die "letzten" Veränderungen der Zahlungsverkehre (z. B. Euro-Einführung, Jahrtausendwende) sein. „Der eine oder andere wiegt sich möglicherweise in trügerischer Sicherheit, weil man die Einführung des Euro und die Umstellungen zur Jahrtausendwende ja auch fristgerecht umgesetzt hat“, beschreibt der CDU Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen die Situation. „Wichtig ist zu wissen, wo wir stehen,“ meint der Abgeordnete, der auch Gemeindevertreter Großbeerens ist, der im Landkreis Teltow-Fläming eine Anfrage startete. Neben dem Landkreis wurde die Gemeinde Großbeeren und der Wasser- und Abwasserzweckverband Region Ludwigsfelde (WARL) befragt, wie der Stand der SEPA-Umsetzung ist. Ab dem 1. Februar 2014 dürfen Banken und Sparkassen Lastschriften und Überweisungen auch innerhalb Deutschlands nur noch in den neuen Zahlungsverkehrsformaten annehmen. Von IBAN und BIC, den Nachfolgern von Kontonummer und Bankleitzahl, haben zwar inzwischen die meisten schon gehört, aber die Umstellung der Systeme und Prozesse für den Zahlungsverkehr auf die neuen XML-Formate nach ISO 20022 und der Aufbau einer Mandatsverwaltung für den Lastschrifteinzug liegen für viele noch in weiter Ferne. „Die Gemeinde Großbeeren und der WARL sind auf einem guten Weg und eine Umstellung wird funktionieren. Im Landkreis Teltow-Fläming wurde die Anfrage mit den Worten: „Der Zeitplan wird umgesetzt und eingehalten, so dass eine vollständige Umstellung auf SEPA zum Jahresende 2013 erfolgen kann. Auftretende Probleme könnten im Januar behoben werden;“ beantwortet. „Allerdings gab es auf meine Nachfrage warum wir ca. 3 Monate hinter einer veröffentlichten Checkliste zurück sind, keine konkrete Antwort, da man es nicht wusste. Leider passt das ins Bild, das die Kreisverwaltung in den letzten Monaten abgab,“ stellte Steinhausen abschließend fest, der trotzdem an die fristgerechte Umsetzung glaubt.

Freitag, 25.10.2013

Herzlichen Glückwunsch Freiwillige Feuerwehr Heinersdorf

Vor einigen Tagen wurde die Freiwillige Feuerwehr im Großbeerener Ortsteil Heinersdorf 80 Jahre alt. Anlässlich dieses Ehrentages wünscht der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, der Ortsteilwehr alles Gute:
"Am 22.10.1933, also vor 80 Jahren wurde die Freiwillige Feuerwehr ursprünglich im Ortsteil Birkholz gegründet. Wir sind dankbar, dass bis heute die Kameraden ihren wichtigen Dienst erfüllen. Es ist schön zu wissen, dass der Brandschutz in guten Händen ist. Wir wünschen der Wehr alles Gute und immer genug Wasser im Tank, um alle Brände zu löschen."

Donnerstag, 24.10.2013

Gebührenanpassung verschlafen

Defizite an Geld und Kompetenz

„Anscheinend ist das Defizit im Landkreis Teltow-Fläming für die Kreisverwaltung noch nicht hoch genug, wenn man die notwendige Einnahmesteigerung sich nicht ansehen möchte,“ fasst der Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen (CDU), der auch Vorsitzender der CDU Großbeeren ist, die Antworten der Kreisverwaltung auf eine Anfrage zu den Gebühren und Beitragssatzungen des Landkreises Teltow-Fläming zusammen. Laut Kommunalabgabengesetz sollen alle Satzungen, die Gebühren verlangen, in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Hierbei soll darauf geachtet werden, dass die Verwaltungsgebühren einerseits in einen zum Aufwand entsprechenden Verhältnis stehen, ohne andererseits die Bürger, die diese Gebühren ja bezahlen sollen, nicht zu überfordern. Laut der Beantwortung der Anfrage, aber auch auf Grund der mündlichen Nachfrage in der letzten Kreistagssitzung wurde deutlich, dass einige Satzungen seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr angepasst wurden. „Wenn man sich überlegt, dass wir jedes Jahr eine Kostensteigerung von 2 bis 3 Prozent haben, dann ist es erstaunlich, dass einige Honorarordnungen, Entgeltordnungen oder Gebühren nicht angepasst wurden. Schlimmer ist eigentlich, dass sie auf Stimmigkeit überhaupt nicht kontrolliert wurden,“ erläutert Steinhausen weiter. Gerade in der prekären Haushaltssituation des Landkreises waren einige Kreistagsabgeordnete erstaunt, dass die Erhöhungen der Einnahmesituation bisher kaum genutzt wurde. In der Beantwortung wurde auch deutlich, dass gerade zwischen den Dezernaten der Kreisverwaltung große Unterschiede mit der regelmäßigen Kontrolle von Satzungen bestehen. Gerade das Hauptamt des Dezernenten Dieter Albrecht (SPD), in dessen Zuständigkeit auch die Haushaltserstellung fällt, hat viele Gebühren in den letzten Jahren weder angepasst noch überhaupt betrachtet.
„Wir müssen wieder dazu kommen, die Ausgaben aber auch die Einnahmen genauer zu betrachten. Ärgerlich ist, dass die pwc-Analyse bereits vor geraumer Zeit die Überprüfung aller Gebühren gefordert hat, um die Einnahmen zu steigern. Aber wiedermal ist zu wenig passiert. In der letzten Kreistagssitzung wurde eine neue Satzung (für Sondernutzungen an Kreisstraßen) präsentiert, allerdings ohne die Kosten, die die Erstellung von Bescheiden verursachen und ohne die möglichen Einnahmen darzustellen. Man mag sich mit der Zeit an vieles in unserem Landkreis gewöhnen, aber die Anzahl von Defiziten innerhalb der Kreisverwaltung ist beängstigend. Es gibt viele fleißige Mitarbeiter in der Kreisverwaltung, die werden aber alle in den selben Topf geworfen, solange an der Spitze so viele Nieten rumlaufen,“ so Steinhausen abschließend.

Samstag, 19.10.2013

Impressionen vom Landesparteitag


Bild mit Generalsekretär (Quelle: Günther)

Freitag, 11.10.2013

Interview aus dem Blickpunkt:
Neue Wege in der Kommunalpolitik   Bürgerbeteiligung in Großbeeren soll gestärkt werden

Großbeeren. Es fällt allen Parteien zunehmend schwerer, Kandidaten für die Kommunalpolitik zu finden. Häufig liegt dies sicherlich auch an der Unkenntnis über die zeitliche Belastung und die Möglichkeiten bei der Mitwirkung in den kommunalen Gremien. Die Politik schafft es immer seltener, die Menschen davon zu überzeugen, dass sie sich in der Entwicklung ihrer Gemeinde einbringen können. Das Interesse der Bürger an Entscheidungen vor Ort wird durch die steigende „Politikverdrossenheit“ geringer. Das soll in Großbeeren nun geändert werden. Der Blickpunktredakteur Jörg Reuter sprach mit dem Vorsitzenden der CDU Großbeeren über neue Wege und Strategien.

Obwohl die Wahlbeteiligung zur Bundestagswahl in diesem Jahr etwas höher war als vor vier Jahren ist die Politverdrossenheit der Menschen erkennbar und spürbar. Das betrifft auch die Kommunalpolitik. Welche Fehler wurden Ihrer Meinung nach in den letzten Jahren gemacht?
Es wurde meist spät und dann noch schlecht informiert. Wir müssen auch um möglichst viele Menschen zu erreichen alle Kommunikationswege nutzen. Wer etwas verändern möchte, muss wissen was passiert. Die neuen Medien werden wichtiger ohne die Zeitung zu vernachlässigen. Gerade bei jungen Menschen gehört Facebook und Twitter wie selbstverständlich dazu.

Nun wollen Sie das ändern. Was müsste Ihrer Meinung nach getan werden, um Politik für alle Menschen wieder interessant zu machen?
Es muss "mehr" getan werden. Vor allem die Informationen an politischer Teilhabe muss besser werden. Mit Information wächst Interesse und damit auch Meinung und damit auch Begeisterung etwas zu verändern.

Wie und womit wollen Sie die Menschen überzeugen, dass es sich lohnt politisch Aktiv zu werden und zu bleiben, auch wenn es nicht immer einfach ist Politik zu leben?
Wir müssen zeigen, dass man vor Ort etwas bewegen kann. Jedes Ehrenamt lebt von der Begeisterung und vom persönlichen Interesse Dinge positiv zu verändern. Letztlich geht es um die Lebensumstände vor der Haustür. Wir möchten zeigen, dass Politik Spaß macht.

Wird es einen Vorstoß der CDU geben oder beziehen Sie alle Parteien und politischen Kräfte aus Großbeeren mit ein?
Vor Ort geht es nicht um Parteizugehörigkeit, sondern um Entscheidungen, die einen selbst betreffen. Wir fühlen uns dem Gemeinwohl verpflichtet und wollen die Bürgergesellschaft stärken. Wer sich einbringen möchte, ist gerne willkommen.

Nun führen Sie am 17. Oktober, um 19 Uhr in der Gaststätte „Schluchtenjodler“ in Großbeeren einen Stammtisch für Einwohner des Ortes durch. Wer ist eingeladen, was versprechen Sie sich vom Stammtisch und welche Inhalte werden außerdem diskutiert?
Kommen kann jeder, wir sprechen über alles, auch Themen wo wir nichts ändern können. Wir wollen zeigen, welche Möglichkeiten man hat und dass es einfach ist und Spaß macht, sich zu engagieren.

Wir bedanken uns für das informative Gespräch und wünschen gutes Gelingen. jr  

Samstag, 05.10.2013

CDU Großbeeren will Bürgerbeteiligung stärken

Es fällt allen Parteien zunehmend schwerer, Kandidaten für die Kommunalpolitik zu finden. Häufig liegt dies sicherlich auch an der Unkenntnis über die zeitliche Belastung und die Möglichkeiten bei der Mitwirkung in den kommunalen Gremien.
Die Politik schafft es immer seltener, die Menschen davon zu überzeugen, dass sie sich in der Entwicklung ihrer Gemeinde einbringen können. Das Interesse der Bürger an Entscheidungen vor Ort wird durch die steigende „Politikverdrossenheit“ geringer. „Wir müssen neue Wege gehen“, meint der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen. „Wir müssen wieder dazu kommen, dass die Bürger sich stärker als bisher einmischen. Es darf nicht sein, dass Kommunalpolitik nur noch von wenigen Randgruppen betrieben wird. In einer Gemeindevertretung müssen sich alle gesellschaftlichen Gruppen wiederfinden.“
„Wenn man die Leute fragt: Willst Du Dich nicht engagieren, dann bekommt man meist als Antwort: Was kann, was muss ich den als Gemeindevertreter tun? Wieviel Zeit muss ich für
das Gemeinwohl opfern? Diese Fragen wollen und müssen wir beantworten. Damit wir vielen die Möglichkeit geben, ihre Erfahrungen in die Kommunalpolitik mit einfließen zu lassen.“
Um Politik „erlebbar“ zu machen,veranstaltet die CDU Großbeeren einen Stammtisch mit Bewerberkonferenz. Ziel soll es sein, die Fragen:
„Was macht ein Gemeindevertreter, welche Rechten und welche Pflichten hat er?“,
„Wie kann ich mich in unser Gemeinde einbringen und was kann ich verändern?“; in entspannter Atmosphäre zu beantworten.
Der Stammtisch wird am 17.Oktober 2013 um 19:00 Uhr im „Schluchtenjodler“ in Großbeeren stattfinden.
„Wir wollen mit den Bürgern ins Gespräch kommen, und vielleicht haben einige ja Lust sich zu engagieren,“ meint abschließend der Vorsitzende Dirk Steinhausen.

Mittwoch, 25.09.2013

CDU Großbeeren dankt FDP für die bisherige Zusammenarbeit

Als ob irgendjemand in der FDP schon selbst Zweifel am Slogan gehabt hätte: Mehrfach prangte der Wahlkampfspruch "Nur mit uns" auf der Bühne am Sonntagabend in der FDP Zentrale. Aber die Wähler sahen das mehrheitlich anders – im Sinne von "Nicht mit denen". Das dies auch zu Verwerfungen auf der kommunalen Ebene führen wird, war zu erwarten. Jetzt hat die FDP Großbeeren als Reaktion auf die Bundestagswahl ihre Koalition mit der CDU beendet. Die Koalition lief seit 2008, hierbei war der aktivere Teil die örtliche Union. Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, reagiert gelassen auf die Nachricht: „Bereits vor einem Jahr hatte die FDP die Koalitionsvereinbarung „ruhend“ gestellt, da sie kaum noch eigene Themen hatte. Wir bedanken uns für die bisherige Zusammenarbeit,“ erläutert Dirk Steinhausen. „Mit dem Schritt ist die FDP, der CDU nur zuvorgekommen. Die Zusammenarbeit hatte immer größere Risse, spätestens nachdem sich die interne Zusammensetzung der FDP verändert hatte. Auch bei einer deutlichen Verschiebung nach links im Parteienspektrum erscheint dieser Schritt nur folgerichtig. Die FDP Großbeeren ist nicht mehr die Partei, mit politischen Schwergewichten, eines Wolfgang Pauls. Paul war lange Jahre Garant für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Er gab vor zwei Jahren, auch aus Frust über die eigenen Leute, sein Mandat in Großbeeren auf. Mit Wolfgang Paul ist eine Integrationsfigur gegangen und hat eine Lücke gerissen, die leider bis heute nicht geschlossen werden konnte. Mit seiner Mandatsaufgabe waren die guten Zeiten der FDP leider vorbei.“
„Wenn der eigene Vorteil wichtiger, als die inhaltliche Arbeit ist, dann ist es besser, man beendet die Zusammenarbeit. Unser Interesse gilt der Gemeinde und ihren Ortsteilen, das haben wir bisher ins Zentrum unserer Arbeit gestellt und werden dies auch weiterhin tun.“

Montag, 23.09.2013

CDU Großbeeren unterstreicht erneut Sonderrolle

Bei Analyse der Wahlergebnisse im Landkreis Teltow-Fläming zeigt sich Großbeeren in einer Sonderrolle. Bereits bei den letzten Jahren hat die Union hier sehr gute Ergebnisse erzielt.
In der Gemeinde Großbeeren erreichte die CDU in den Zweitstimmen für die Bundestagswahl 42,9 %, also nochmals 1,4 % stärker als das bundesweite Ergebnis. Hauptverlierer ist auch in Großbeeren die FDP, die von 19,5 % auf 5,6 % fiel und damit dem bundesweiten Trend noch stärker folgte. Eindrucksvoll sind die Ergebnisse für die Erststimmen. Hier hat die für die CDU ins Rennen geschickte Katherina Reiche nicht nur den Wahlkreis, wenn auch knapp gegenüber Andrea Wicklein (SPD), gewonnen, sondern bezogen auf alle Gemeinden und Städte in Brandenburg mit über 47 % eins der besten Unionsergebnisse eingefahren.
"Auch die Ergebnisse der anderen Parteien unterstreicht die Sonderrolle Großbeerens, so hat die FDP stärker verloren, die SPD ihr Ergebnis fast gehalten. Die Linke hat, obwohl schon schwach zusätzlich noch Stimmen abgegeben," erläutert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, der in den Wahlergebnissen auch ein Spiegelbild der politischen Arbeit vor Ort sieht.
"Das Wahlergebnis zeigt, dass es bürgerliche Mehrheiten auch in Brandenburg gibt. Es zeigt auch, dass die Wähler die Arbeit vor Ort belohnen." so Dirk Steinhausen weiter.

Anlage: Ergebnisse



Bild: Bis zum letzten Samstag davor wurde um jede Stimme gekämpft

Bild: Ergebnis der Erststimmen in Großbeeren (Quelle: Kreiswahlleiter/Steinhausen)

Bild: Zweitstimmen in Großbeeren (Quelle: Landeswahlleiter)

Montag 16.09.2013

Profilbildung über das Dialogforum
Geringe Teilnahme der Kommunalpolitik

Der kommende Flughafen BER wird unsere Region verändern. Gerade die Umlandkommunen werden mit anderen Dingen konfrontiert werden als bisher. In verschiedenen Veranstaltungen versucht das Dialogforum den planerisch-städtebaupolitischen Dialog der Gemeinden und Städte zu moderieren. Auf der Veranstaltung des Dialogforums, die sich an die Verwaltungen, aber insbesondere an die Kommunalpolitiker der Region richtete, ging es im Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Wildau, um das Thema Ortszentren und öffentlicher Raum. Die Funktionen der Ortszentren zu bestimmen, sowie diese Orte als öffentlichen Raum zu gestalten, werden als wichtige Aufgabenfelder der Kommunen gesehen. „Wichtig hierbei sollte der Austausch zwischen den Kommunen über Ihre Ortszentren in der Region des Flughafen BER, deren Funktionen und Bedeutung im lokalen und regionalen Zusammenhang werden,“ erläutert Dirk Steinhausen, Gemeindevertreter aus Großbeeren.
„Für viele ist gerade die Ortsmitte wichtiger Identifikationspunkte der Heimatkommune. Der demografische und wirtschaftsstrukturelle Wandel und das geänderte Einkaufsverhalten werden auch unseren Zentren verändern. Hierbei bietet eine enge Kommunikation und Abstimmung Fehlentwicklungen zu vermeiden. Ob Ludwigsfelde, Rangsdorf, Großbeeren oder Blankenfelde-Mahlow, jede dieser Gemeinden hat eine andere individuelle Situation. Hier ist die Verwaltung, aber auch die Kommunalpolitik gefordert. Leider ist der Anteil der Kommunalpolitiker auf der Veranstaltung sehr gering gewesen,“ so Steinhausen weiter.
Nach einigen einleitenden Worten durch Carl Ahlgrimm, Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren und Leiter einer der Arbeitsgruppen, wurden Kleingruppen gebildet, deren Zentren entlang der Entwicklungsachsen Anhalter Bahn und Dresdner Bahn liegen. „Alle sind von der zunehmenden Wohnentwicklung geprägt und gezwungen über ihre Ortsmitten nachzudenken, die mit unterschiedlichen Aufgaben der Neusortierung von Funktionen konfrontiert sind. Es sind Abstimmungen mit den Nachbarn erforderlich,“ lautete die Einleitung der Veranstalter.
Als Ergebnis lässt sich zusammenfassen, dass Berlin als übergeordnetes Zentrum Konkurrenz um Kaufkraft bedeutet. Einige Ortskerne verfügen über wenig attraktive Substanz und werden daher oft nicht als Zentren wahrgenommen. Die vorhandenen Zentren und Dorfkerne müssen stabilisiert und auch neue Zentren aktiviert werden. Dies kann über die Ansiedlung verschiedener Funktionen oder durch städtebauliche Aufwertung gelingen. Der Zuzug neuer Bevölkerung in das Flughafenumfeld bietet die Chance, mit entsprechenden Angeboten die Bevölkerung vor Ort auch zu binden. Je nach Lage, Größe und Struktur gibt es unterschiedliche Chancen und Probleme für die Zentren in der Flughafenregion.
„Jede Kommune muss ihr eigenes Profil entwickeln. An dieser Profilbildung sollten so viele beteiligt werden, wie möglich. Es soll keine geschlossene Veranstaltung der Verwaltungen werden, sondern gerade die Kommunalpolitik ist hier in der Pflicht,“ fordert Dirk Steinhausen, der als einziger Kommunalpolitiker, in der entsprechende Runde teilgenommen hat.

Samstag, 07.09.2013

CDU wählte neuen CDU-Kreisvorstand
Danny Eichelbaum mit 97 % zum CDU-Kreisvorsitzenden wiedergewählt

Am Samstag trafen sich die Mitglieder des CDU-Kreisverbandes Teltow-Fläming im Bürgerhaus in Wünsdorf, um einen neuen CDU-Kreisvorstand für die nächsten 2 Jahre zu wählen. Zum fünften Mal wurde der CDU-Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum von der CDU-Basis mit einem Traumergebnis von 97 % zum Kreisvorsitzenden wiedergewählt. Als stellvertretende Kreisvorsitzende wurden Thomas Berger (Trebbin mit 100 % der abgegebenen Stimmen), Dirk Steinhausen (Großbeeren, 92 %) und Gertrud Klatt (Trebbin, 82%) bestätigt, als Schatzmeisterin wurde Martina Schlanke ( Niedergörsdorf) gewählt, Beisitzer wurden: Regina Bomke ( Blankenfelde-Mahlow), Jenny Günther ( Jüterbog), Heike von Gradolewski Ballin ( Baruth), Nico Degler ( Luckenwalde), Detlef Helgert ( Ludwigsfelde), Denny Böhme ( Zossen) sowie Tassilo Soltkahn ( Rangsdorf). " Ich freue mich, dass wieder fast alle Regionen des Landkreises im CDU-Kreisvorstand vertreten sind", so Danny Eichelbaum. Die Wahlergebnisse waren bei fast allen über 90 % und zeigen die große Geschlossenheit.
In seiner Rede ging er auf die Bundestagswahlen und die Landratswahlen im Landkreis Teltow-Fläming ein. " Die CDU habe mit Katherina Reiche, Andrea Voßhoff und Jana Schimke als Bundestagskandidaten bewusst auf Frauenpower gesetzt. Alle 3 Bundestagskandidaten haben gute Chancen unsere Region im Bundestag zu vertreten. Jetzt kommt es darauf an, bis zum 22.9.2013 alle Kräfte zu mobilisieren, damit Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt." Auch CDU-Landesvorsitzender Prof.Dr. Michael Schierack MdL lobte in seinem Grußwort die Arbeit der Bundestagskandidaten und des CDU-Kreisverbandes Teltow-Fläming. Mit Rückenwind und einer geschlossenen und entschlossenen CDU wollen die Christdemokraten die ungeliebte rot-rote Koalition im Land beenden. " SPD und Linke haben gerade in der Bildungspolitik und bei der Kriminalitätsbekämpfung im Land Brandenburg versagt, die rot-rote Landesregierung ist kraft-und konzeptionslos und gehört im nächsten Jahr abgewählt.", so Michael Schierack.

Bild: der neue Kreisvorstand (Quelle: CDU Teltow-Fläming)
Danny Eichelbaum will die Präsenz der CDU in den nächsten Jahren ausbauen. Mit einem Netz von Bürgerberatungszentren sollen die CDU-Ortsverbände vor Ort kompetente Kümmerer für die Wünsche und Sorgen der Bürger sein.
"Im Kreistag ist die CDU eine stabile Größe, auf die man sich verlassen kann. In den letzten 5 Jahren hat die CDU im Kreistag den Finger immer auf den wunden Punkt gelegt. Ob Schuldenmacherei, Kreisumlage oder SWFG wir haben immer konstruktiv auf Fehlentscheidungen des Landkreises hingewiesen und Alternativen aufgezeigt.", so der CDU-Fraktionschef.
Ein weiteres wichtiges Thema auf dem Kreisparteitag war die kommende Landratswahl im Kreistag.
Die CDU hatte sich nach der gescheiterten Direktwahl des Landrates gewünscht, dass partei-und fraktionsübergreifend ein unabhängiger Verwaltungsfachmann als Landrat gesucht worden wäre. "Mit der einseitigen Nominierung der Linken noch vor dem Ende der Bewerbungsfrist war dies jedoch leider nicht mehr möglich gewesen", so Danny Eichelbaum. Er verwies auch darauf, dass die Linkspartei eine Mitverantwortung für die Haushaltsmisere im Landkreis trägt, jeder einzelne Schuldenhaushalt wurde mit den Stimmen der Linken im Kreistag in den letzten 4 Jahren abgesegnet. "Das Ergebnis ist, dass der Landkreis Teltow-Fläming heute mit 58 Mio.Euro den höchsten Schuldenstand aller Brandenburger Landkreise hat. "
Die Landratswahl sei kein Lotteriespiel.
"Im Interesse des Erhaltes der Handlungsfähigkeit des Landkreises und in Verantwortung für Teltow-Fläming haben wir gemeinsam mit der SPD dem Kreistag einen Wahlvorschlag für die Stelle des Landrates unterbreitet, der erfreulicherweise auch von der Wählervereinigung Plan B unterstützt wird. Für die CDU gilt der Grundsatz erst der Landkreis, dann die Partei! Andreas Fredrich erfüllt alle fachlichen Voraussetzungen, um eine Kreisverwaltung mit 800 Mitarbeitern zu führen. Er hatte bereits in der Vergangenheit Führungsverantwortung und hat als Bürgermeister eine Kommunalverwaltung mehrere Jahre geleitet. Das unterscheidet ihn von anderen Kandidaten. Im Landratswahlkampf und in der jetzigen Kreistagsarbeit ist zudem neues Vertrauen zur SPD entstanden."

Mittwoch, 04.09.2013

Eine Lücke geschlossen
Anbau für Knirpse eröffnet

Mit einer kurzen Rede durch den Bürgermeister Carl Ahlgrimm wurde der Anbau der Kindertagesstätte „Kunterbunt“ in der Ulmenstraße in Großbeeren mit mehreren Lieder der Kindergartengruppen eröffnet. Die Gemeindevertretung der Gemeinde Großbeeren hatte bereits im Jahr 2009 die Baumaßnahme zur Absicherung des künftigen zusätzlichen Betreuungsbedarfs für die Kinder ab dem 1. Lebensjahre befürwortet. Auf Grund angespannter Haushaltslagen dauerte es dann allerdings noch einige Zeit. Der erste Bauabschnitt feierte im April 2010 Richtfest und kostete ca. 700.000 Euro, hiervon waren knapp 500.000 Mittel aus dem Konjunkturpaket II enthalten. Obgleich die Gemeinde Großbeeren sich um weitere Fördermittel bemühte, dauerte es erneut 2 Jahre bis der Landkreis knapp 300.000 Euro dazu steuerte, damit der zweite Bauabschnitt jetzt fertig gestellt wurde. Insgesamt wurden ca. 1,4 Mio. Euro benötigt, wobei knapp 50 % aus unterschiedlichen Fördertöpfen genommen wurde. Mit der Eröffnung des Anbaus geht eine jahrelanger Kampf zu Ende, die benötigten Betreuungsplätze sicherzustellen. Die Kita hat jetzt nach den Sommerferien insgesamt fast 100 Plätze, davon 50 für Krippenkinder. Bis zum Jahresende wird sich die Zahl der Krippenkinder in der Kita Kunterbunt nach dem bisherigen Erkenntnisstand auf über 20 erhöhen. Der bei der Eröffnung anwesende Gemeindevertreter Dirk Steinhausen (CDU), der einen Fußball zur Eröffnung schenkte, erläutert: „Ein sicheres Zeichen dafür, dass es gerade mit Blick auf den weiterhin anhaltenden Zuzug junger Familien in unserer Gemeinde die richtige Entscheidung war, diese Kita mit einem ersten Bauabschnitt in den Jahren 2009/2010 zu beginnen und sie jetzt mit dem zweiten Bauabschnitt zu komplettieren und den Anbau für die Knirpse heute zu übergeben.“
Großbeeren wächst vor allem im Bereich junger Familien in den letzten Jahren. Der starke Zuzug zwingt die Gemeinde die soziale Infrastruktur permanent zu erweitern.
„Das zeigt zugleich, vor welchen enormen Herausforderungen die Gemeinde hinsichtlich der sozialen Infrastruktur seit Jahren steht. Pro Jahr investieren wir als Gemeinde eine Summe von ca. 1.000.000 € in die Bereiche Bildung, Erziehung, Kultur und Sport. Kein anderer Verwaltungsbereich hat auch nur annähernd gleich hohe Investitionssummen im Gemeindehaushalt verzeichnen können. Dies zeigen auch die zukünftigen Herausforderungen. Wir haben jetzt eine Lücke geschlossen und in der Betreuung ab dem 1.Lebensjahr einige Jahre Ruhe. Als nächstes großes Projekt steht der Hortneubau an, der dann die nächste Lücke schließt.“
Aber die Investitionstätigkeit wird weitergehen. Die Bedürfnisse anderer Altersgruppen werden in den nächsten Jahren in den Fokus rutschen. Auch die Platzprobleme an der Schule zwingen die Gemeinde auch hier Erweiterungsentscheidungen zu treffen. Aber nicht nur am Beginn eines Lebens tun sich Lücken auch, sondern auch am Ende. Am Wochenende war beim Tag der offenen Tür in der DRK Senioreneinrichtung Graf von Bülow zu sehen, wie viele Menschen sich für die Einrichtung interessieren. Dirk Steinhausen, der mit den Senioren das Gespräch suchte, erklärt: „Es zeigte sich, dass wir in den Bereichen: Altersgerechtes Wohnen, altersbetreutes Wohnen und Pflegeeinrichtungen, einen Bedarf haben, der steigen wird. Hier müssen wir anfangen Investoren zu suchen, damit wir keine neuen Löcher aufreißen. Politik ist immer dann sehr erfolgreich, wenn sie Entwicklungen frühzeitig erkennt und rechtzeitig handelt.

Bild: kleine Gesangsvorführung Anbau Kita Kunterbunt (Quelle: Steinhausen)

Samstag, 31.08.2013

Impressionen von CDU vor Ort


Bild: immer im Gespräch mit den Bürgern (Quelle: CDU)

Bild: viel los am Stand der CDU (Quelle: CDU)

Donnerstag, 29.08.2013

Neuer Sponsor (DAF- Berlin ) übergibt Trikots an die F1 Junioren von Grün-Weiß Großbeeren

Da staunten die kleinen Sportler von Grün-Weiß Großbeeren nicht schlecht, als vor ihrem Heimspiel gegen Luckenwalde ein großer DAF- Lkw auf den Sportplatz am Eichenhügel fuhr. Am Steuer saß Uwe Hanneken, einer der Geschäftsführer von der Firma DAF- Berlin Nutzfahrzeuge mit Sitz im GVZ-Großbeeren. Nachdem er seinen Lkw fachgerecht platziert hatte, stürmten die Spieler der F1 Junioren in das Fahrerhaus hinein und ließen sich das Fahrzeug von innen zeigen. Dann jedoch folgte der Höhepunkt dieser Aktion und Uwe Hanneken übergab die neuen Mannschafttrikots an die gespannten Kinder. „Es ist ein schönes Gefühl, die kleinen Fußballer zu unterstützen“, erklärt Hanneken vor den Anwesenden Trainern und Eltern. „Es ist zu hoffen, dass dieses Beispiel Schule machen wird und sich auch zukünftig Sponsoren aus dem nahegelegenen GVZ für die vielen Sportvereine in Großbeeren finden lassen“, so Adrian Hepp vom CDU- Gemeindeverband Großbeeren, der ebenfalls an der Übergabe teilnahm. Mit den neuen Trikots ging es dann auch gleich ran ans Werk und die Großbeerener F1 Junioren besiegten in einem spannenden Spiel die Mannschaft aus Luckenwalde mit 4:3 Endstand. „Wenn das mal nicht ein gutes Omen für den neuen Sponsor ist“, scherzt Hepp abschließend.
 
Bild: (von links nach rechts) Uwe Hanneken, Trainer Axel Witthuhn und Michael Köhnen , F1 Junioren (Quelle: Hepp)

Mittwoch, 28.08.2013

Europa in Großbeeren
Innovationen müssen sich lohnen

Mit einer kleinen Delegation hat der CDU-Europaabgeordnete Christian Ehler das Großbeerener Unternehmen Progeo besucht. Neben ihm waren der Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum (CDU) und der örtliche CDU-Chef Dirk Steinhausen im Gespräch mit dem Geschäftsführer Andreas Rödel und tauschten sich über die europäische Förderpolitik aus. Die Progeo zeigte sich dabei als innovatives Unternehmen, was als Mittelständler weltweit aktiv ist. Das Unternehmen wurde 1992 gegründet und hat bereits 2 Jahre später den Innovationspreis gewonnen. Progeo entwickelt Dichtungskontrollsystemen und Leckmeldeanlagen zur Überwachung von Bauwerksabdichtungen, die kleinste Schäden melden und ihre genaue Position angeben. So wird das Risiko zu spät erkannter Abdichtungsschäden und daraus entstandener Folgeschäden deutlich reduziert. Ziel ist die nachhaltige Instandhaltung und Energieeffizienz von Bauwerken. Die vielfältigen Einsatzgebiete sind zum Beispiel Leckmeldung und -ortung für den Hochbau, z.B. für Flachdächer, Gründächer, Solardächer, Parkdecks, Tiefgaragen und Dachterrassen. In den Gesprächen ging es um die Frage: „Wie kann die regionale Wirtschaft stärker als bisher von den Förderprogrammen der Europäischen Union profitieren?“ Gerade für Innovationsunternehmen war es bisher schwierig, da es getrennte Fördertöpfe für Forschung & Entwicklung und für Infrastrukturmaßnahmen gab. Hier gab Christian Ehler nützliche Tipps. „In der neuen Förderperiode 2014 bis 2020 wird es einfacher sein Beides zu fördern. In der Vergangenheit wurde meist darauf verzichtet, die neuen Ansätze und Ideen auch in das Infrastrukturprogramm als Pflichtbestandteil aufzunehmen. Da gibt es ein Programm zur Entwicklung von Niedrigenergiehäusern (Forschung), aber in dem Infrastrukturprogramm für Wohnungsbau ist es egal, ob energetisch gebaut wird oder nicht. Das ändern wir. Wichtig hierbei ist, dass die Bundesländer, die die Rahmenbedingungen festlegen, hier auch die richtigen Grundvoraussetzungen einfordern.“ „Hier ist die Landesregierung gefragt,“ ergänzt Danny Eichelbaum.
Eichelbaum weiter: „ Die rot-rote Landesregierung ist aufgefordert, endlich mit den Landkreisen, den Kommunen und den Abgeordneten in einen Dialog zu treten, um bis zum Ende des Jahres verbindlich festzulegen, unter welchen Bedingungen in der kommenden EU Förderperiode Fördermittel der EU für die Unternehmen und Projektträger ausgereicht werden. Hier geht es schließlich um 2 Mrd. Euro Fördermittel. Die Ausgestaltung der Fördermittelbedingungen darf man nicht Ministerialbeamten überlassen. " Dirk Steinhausen, der auch stellvertretender Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung ist, ergänzt: „Wir wollen, dass die Unternehmen unser Region sich positiv entwickeln und sich Innovationen auch lohnen sollen. Denn, was nutzt die beste Idee, wenn sie keinen Markt findet?“

Bild: Gruppenbild vor dem Firmenlogo (von links nach rechts): Sebastian Schulz, Andreas Rödel, Dirk Steinhausen, Danny Eichelbaum und Christian Ehler

Bild: angeregte Diskussion (von links nach rechts): Christian Ehler, Andreas Rödel und Dirk Steinhausen

Freitag, 23.08.2013

Bedeutung regionaler Produkte betont
Erst die Arbeit, dann die Spende für die Großbeerener Oberschule

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für das gesunde Aufwachsen unserer Kinder. Die ideale Verpflegung sollte immer frisch zubereitet werden. Vorbildlich zeigt sich hier die Schülerfirma „King Fresh“ der Otfried-Preußler-Schule aus Großbeeren. Hier werden durch die Schüler Caterings vorbereitet und vermarktet. Die Schülerinnen und Schüler von „King Fresh“ bereiten in der Lehrküche unter anderem gesunde Pausensnacks vor. Eine tolle Idee findet nicht nur Katherina Reiche, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, sondern auch die Firma EDEKA. So hat man beschlossen dies zu unterstützen. Hierzu hat Katherina Reiche sich bereit erklärt an der Kasse zu arbeiten und der dort gesammelte Umsatz spendet dann EDEKA für die Otfried-Preußler-Schule in Großbeeren. Eine halbe Stunde Arbeit an der Kasse des EDEKA Marktes in Großbeeren brachte  so 400 Euro für die Schülerfirma "King Fresh". Der Schulleiter der Otfried-Preußler-Schule, Boris Petersen, bedankte sich für die Spende und sieht dies als Stärkung des Projekts an. Anschließend gab es einen Rundgang mit Fokus auf regionale Produkte wie beispielsweise von Gut Heesterberg, das mit einem Wurstspezialitätenstand vertreten war. „Wir freuen uns, dass wir mit der Staatssekretärin so einen hochrangigen Unterstützer für die regionale Wirtschaft haben“, freut sich der Chef der örtlichen CDU, Dirk Steinhausen. „Wir wollen mit dieser Aktion die regionale Bedeutung von Lebensmitteln, und deren Bedeutung für unsere Region insgesamt betonen,“ erläutert Steinhausen weiter.
„Die 400,- Euro-Spende ist eine schöne Sache und wird unserer Schule sicherlich helfen.“ so Steinhausen abschließend.

Bild: Katherina Reiche an der Kasse (Quelle: Steinhausen)

Bild: im Gespräch mit dem Wurstproduzenten vom Gut Heesterberg (Quelle: Steinhausen)

Bild: Scheckübergabe an die Otfried-Preußler-Schule in Großbeeren (Quelle: Steinhausen)

Bild: Gruppenbild mit King Fresh (Quelle: Steinhausen)

Mittwoch, 21.08.2013

Spende an Förderverein Freiwillige Feuerwehr Diedersdorf übergeben

Erst wurde mit der Jugendfeuerwehr der „Löschangriff Nass“ geübt, dann gab es die versprochenen Pullover. Ganz in Rot gehalten mit dem Wappen des Ortsteils Diedersdorf vorn auf der Brust und auf der Rückseite mit dem schönen Schriftzug „Jugendfeuerwehr Diedersdorf“. Der Ortswehrführer Werner Wieditz, der Gemeindejugendwart Detlev Siegmann und der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Diedersdorf, Manfred Seelig waren gekommen, um die Übergabe zu organisieren. Zwei der Spender, Adrian Hepp und Marc Spogat, waren sichtlich beeindruckt über die Leistungen der Jugendfeuerwehr
„Wir unterstützen die Jugendfeuerwehr gerne“, so der Gemeindevertreter Dirk Steinhausen, der ebenfalls gespendet hatte „und wenn man die glücklichen Augen sieht, dann ist das toll.“

Bild: glückliche Gesichter bei der Jugendfeuerwehr (Quelle: Steinhausen)

Dienstag, 20.08.2013

Alle Jahre wieder: Plakataktion für mehr Verkehrssicherheit

Alle Jahre wieder eine sinnvolle Aktion: Mit Plakaten hatte die örtliche Union in Großbeeren auch in diesem Jahr wieder Autofahrer auf den Schulanfang aufmerksam gemacht und zu vorsichtigem und rücksichtsvollem Fahren aufgerufen. Gerade in der Anfangszeit sind die Kinder auf dem Weg in die Schule noch unerfahren, so dass es seitens der anderen Verkehrsteilnehmer einer erhöhten Aufmerksamkeit bedarf. Dazu wurden zum Schulbeginn zahlreiche Plakate in der Nähe der Großbeerener Grundschule aufgestellt und jetzt nach 14 Tagen wieder abgebaut.
„Bereits in den letzten Jahren haben wir diese Aktion durchgeführt und dafür enorm viel positive Resonanz aus der Bevölkerung erhalten.“ so der CDU-Vorsitzende Dirk Steinhausen. „Diese Plakate werden von uns jetzt bereits im dritten Jahr zum Schulbeginn aufgestellt. Und zwar nur im Bereich der Schule. Wir wollen gezielt die Autofahrer gerade zum Schulstart wieder zur erhöhten Vorsicht im Bereich der Schule erinnern“, stellt Steinhausen klar.

Einige Bürger waren, ob des kommenden Bundestagswahlkampf, etwas erstaunt, dass jetzt Plakate herunter genommen werden und, nicht wie überall, Plakate aufgehängt werden. „Die richtigen Wahlplakate werden erst nach dem Siegesfest im Gemeindegebiet verteilt,“ erläutert Dirk Steinhausen abschließend.

Sonntag, 18.08.2013

Gebt euren Senf dazu - ...und sie gaben ihren Senf dazu!!!!
Sommerfest der CDU Großbeeren

Würstchengrill, Bier und laue Sommernacht – das alljährliche Sommerfest der CDU Großbeeren fand am Samstag auf der Freifläche an der Alten Molkerei statt.
Denn natürlich haben die Besucher am Samstag auch bekannte Polit-Gesichter gesehen, die genauso selbstverständlich für Gespräche zur Verfügung standen. In diesem Zusammenhang haben sich die Christdemokraten etwas Neues einfallen lassen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: "Geben Sie Ihren Senf dazu..". Jeder, der konstruktive Vorschläge, sachbezogene Kritik oder Hinweise zur weiteren Verbesserung in der Gemeinde Großbeeren vorbringen konnte, bekam als Dank eine Bratwurst und konnte sprichwörtlich seinen Senf dazu geben. Davon machten viele Bürgerinnen und Bürger auch Gebrauch und natürlich wurde dann meist sofort über die Verbesserungsvorschläge diskutiert. "Eine Besucherin brauchte sogar ihren eigenen Senf mit, wahrscheinlich weil sie so viele gute Ideen hat." erläutert Dirk Steinhausen, Vorsitzender der örtlichen Union, der zusammen mit einer stattlichen Anzahl an Helfern das Fest organisierte. Der Ort war passend gewählt, hinter der alten Molkerei, konnte man das Festzelt gut aufstellen und man störte keinen Nachbarn und ist direkt am Lilo-Graben in der Natur. Aber nicht nur die Politik in der Gemeinde und im Landkreis wurde in gemütlicher Runde diskutiert, sondern auch die Landes- und die Bundespolitik. So waren neben einigen Kreistagsabgeordneten auch der Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum und die parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche anwesend. „Wir haben viele gute Gespräche geführt, viele haben „ihren Senf dazu gegeben“ und wir nehmen eine Menge an guten Ideen mit in unsere politische Arbeit“, erläutert Dirk Steinhausen. „Im Mittelpunkt aber stand nicht die ernste Politik, sondern die entspannte Unterhaltung.“

Bild: (von links nach rechts) auch Peter Hummer, Plan B war auf eine Wurst gekommen, hier mit Dirk Steinhausen, Danny Eichelbaum und Katherina Reiche (Quelle Steinhausen)

Bild: Trinkbecher mit viel Inhalt und klaren Ansagen (Quelle Steinhausen)

Bild: (von links nach rechts) Staatssekretär Michael Richter, Danny Eichelbaum, Katherina Reiche und Detlef Helgert (Quelle Steinhausen)

Bild: und immer wurde diskutiert bei Wurst und Bier (Quelle Steinhausen)

Bild: und Spaß hatten man auch (Quelle Steinhausen)

Mittwoch, 14.08.2013

Gegen das Vergessen
Kein Schlussstrich unter Mauerbau

Bereits zum 5-ten mal hatte die CDU Großbeeren, anlässlich des Jahrestages zum Bau der Mauer, die Deutschland 28 Jahre auseinandergerissen hat, und zur Gedenkveranstaltung "Gegen das Vergessen" geladen. "Obwohl diesmal nicht viele kamen, so freuen wir uns, dass neben der Landespolitik, auch die Bundespolitik teilgenommen hat," bewertet der Vorsitzender der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Veranstaltung positiv. Der Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum (CDU) war ebenso gekommen wie die Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche (CDU). Aber auch die Gemeindepolitik war vertreten: So war neben den Gemeindevertretern Teja Grzeskowiak (FDP), Constanze Krause (parteilos), Marc Spogat (CDU) und Claudia Blume-Rottenbiller (CDU) auch der Ortsvorsteher aus Heinersdorf, Ralf Justawitz und der stellvert. Ortsvorsteher aus Diedersdorf, Manfred Seelig anwesend. Bevor die parlamentarische Staatssekretärin, Katherina Reiche, einige Worte des Gedenkens sprach, machte Dirk Steinhausen in seiner Rede klar: "Vor 52 Jahren, am 13. August 1961, wurde die Berliner Mauer gebaut, die die schmerzliche jahrzehntelange Teilung Deutschlands dramatisch zementierte. Und wir wollen diesen Tag mit unserer Veranstaltung „Gegen das Vergessen“ gedenken. Es darf kein Vergessen geben."
Mit dem Bau der Mauer am 13. August 1961 wurden die Bürger der DDR über Nacht und auf dramatische Weise von der Freiheit abgeschnitten. Nachdem von 1955 bis 1961 über 1,4 Millionen Menschen aus der DDR in den Westen geflohen waren, sah die DDR-Führung keinen anderen Ausweg mehr, als ihre Bürger mithilfe sowjetischer Truppen einzusperren. Mit dem Mauerbau offenbarte die DDR-Führung ihr wahres Ziel: die Durchsetzung ihrer Ideologie mit allen Mitteln und um jeden Preis.
Die CDU Großbeeren hat mit verschiedenen Aktionen bereits in den letzten Jahren sich gegen die Diktaturen in Deutschland gewandt.
"Jeder Extremismus, egal ob von rechts oder links, hat in der Vergangenheit unsägliches Leid über uns gebracht. Es ist Aufgabe der Politik das Erinnern, das Mahnen und das Gedenken im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Geschichte darf sich nicht wiederholen. Wir wollen auch weiterhin Institutionen und Organisationen bei der notwendigen unerlässlichen Erinnerungsarbeit unterstützen. So begehen wir heute bereits zum 5.ten mal diese Veranstaltung hier an den Mauerteilen in Heinersdorf, und so haben wir als CDU versucht in den letzten Jahren über Ausstellungen der Bundesstiftung Aufarbeitung das Thema im öffentlichen Bewusstsein zu verankern," so Steinhausen zur Zielsetzung.
Steinhausen zum Schluss: "Wir wollen uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass es keinen Schlussstrich unter die Aufarbeitung der SED-Diktatur geben darf, die vielen Menschen unermessliches Leid gebracht hat. Es darf kein Vergessen geben."

Bild: Gegen das Vergessen (Quelle: Steinhausen)

Bild: Gruppenbild (Quelle: Steinhausen)

Bild: (von links nach rechts) Teja Grzeskowiak, Ralf Justawitz, Marc Spogat, Constanze Krause, Manfred Seelig, Claudia Blume-Rottenbiller (CDU) und Danny Eichelbaum (Quelle: Steinhausen)

Bild: Katherina Reiche (Quelle: Steinhausen)

Bild: Kranzniederlegung (Quelle: Steinhausen)


Bild: Rede des Vorsitzenden (Quelle: Eichelbaum)
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Rede von Dirk Steinhausen
zum Gedenken an den Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 vom 13.08.2013
(Es gilt das gesprochene Wort)
Sehr geehrte Damen und Herren!
Vor 52 Jahren, am 13. August 1961, wurde die Berliner Mauer gebaut, die die schmerzliche jahrzehntelange Teilung Deutschlands dramatisch zementierte. Und wir wollen diesen Tag mit unserer Veranstaltung „Es darf kein Vergessen geben.“ gedenken.
Mit dem Bau der Mauer am 13. August 1961 wurden die Bürger der DDR über Nacht und auf dramatische Weise von der Freiheit abgeschnitten. Nachdem von 1955 bis 1961 über 1,4 Millionen Menschen aus der DDR in den Westen geflohen waren, sah die DDR-Führung keinen anderen Ausweg mehr, als ihre Bürger mithilfe sowjetischer Truppen einzusperren. Mit dem Mauerbau offenbarte die DDR-Führung ihr wahres Ziel: die Durchsetzung ihrer Ideologie mit allen Mitteln und um jeden Preis.
Unzählige Familien und Freunde wurden unerwartet 28 Jahre lang auseinandergerissen, die Hoffnung der Mehrheit der Deutschen nach Einheit in Freiheit abrupt zerstört. In den Jahren der Teilung wurden Menschen, die sich nicht dem System anpassten, ermordet, verfolgt, eingesperrt, entmündigt und bevormundet. Erst 1989 erfüllte sich der gesamtdeutsche Traum vom Fall der Berliner Mauer, weil der Drang der Menschen in Ostdeutschland nach Freiheit und Einheit nie eingemauert werden konnte.
Mehr als 70.000 Menschen, die beim Fluchtversuch ergriffen wurden, wurden durch die DDR-Justiz strafrechtlich verfolgt. Wie viele Menschen an der innerdeutschen Grenze starben ist bis heute nicht geklärt. Diese Fakten dürfen nie aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwinden.
Es darf kein Vergessen geben.
Angesichts der Tatsache, dass 74 Prozent der Anhänger der Linkspartei in Berlin den Mauerbau für „voll und ganz“ oder zumindest für „teilweise“ richtig halten, fordern wir alle politischen und gesellschaftlichen Kräfte auf, den Bau der Mauer und seine Folgen fest in unserem gesamtdeutschen Gedächtnis zu verankern.
Das Grenzregime der DDR kostete etwa 1300 Menschen das Leben.
Tausende wurden schwer verletzt, Zehntausende wegen Fluchtversuchs verurteilt und ihrer sozialen Existenz in der DDR beraubt.
Der Schießbefehl galt bis zum Frühjahr 1989.
Wir sind es den Opfern schuldig, dass auch dieser Teil der deutschen Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät.
Wir wollen auch weiterhin Institutionen und Organisationen bei der notwendigen unerlässlichen Erinnerungsarbeit unterstützen. So begehen wir heute bereits zum 5.ten mal diese Veranstaltung hier an den Mauerteilen in Heinersdorf, und so haben wir als CDU versucht in den letzten Jahren über Ausstellungen der Bundesstiftung Aufarbeitung das Thema im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.
Es darf kein Vergessen geben.
Wir wollen uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass es keinen Schlussstrich unter die Aufarbeitung der SED-Diktatur geben darf, die vielen Menschen unermessliches Leid gebracht hat.
Es darf kein Vergessen geben.
Ich danke Ihnen, dass Sie durch Ihre Anwesenheit dies deutlich machen.

Samstag, 10.08.2013

Kleinbeerener feiern trotz Regen ein tolles Dorffest

Zum diesjährigen Dorffest hatte der Ortsbeirat Kleinbeeren rund um die Feuerwehr eingeladen. Organisatorisch hatte Michael Richter (CDU), Ortsvorsteher, zusammen mit Bernd Winkelmann (FDP) und Andreas Meyer (SPD) die Verantwortung übernommen und den Bewohnern des Großbeerner Ortsteil Kleinbeeren ein schönes Dorffest gestaltet. 
So gab es Torwandschießen und zahlreiche Feuerwehraktivitäten. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit. In Mitten der Veranstaltung platzte der Regen und die Besucher suchten Schutz im Feuerwehrgebäude bzw unter den aufgebauten Zelten. "Aber von dem bißchen Regen hat man sich nicht abhalten lassen," fasst der Gemeindevertreter Dirk Steinhausen (CDU) zusammen, der mit zahlreichen Mitgliedern der Fraktion vor Ort war. Kaum war der Regen vorbei steigerte sich stetig die Besucherzahl. So gab es noch zahlreiche Musikdarbietungen, alle live natürlich. Viele nutzen auch die Besichtigung des Ortsteils aus der Luft, um ihren Wohnort mal von oben zu erleben. "Kompliment an die Verantwortlichen, die wiedermal etwas tolles "gezaubert" haben und das alles im Ehrenamt," so lobte der Diedersdorfer Gemeindevertreter Dirk Steinhausen, den Ortsbeirat.
"Dies zeigt, welche positive Entwicklung der Ortsteil Kleinbeeren bisher genommen hat und dass die Dorfgemeinschaft funktioniert," so Steinhausen abschließend.

Bild: kaum war der Regen weg, kam die Sonne zum Vorschein (Quelle: Steinhausen)

Samstag, 03.08.2013

Impressionen vom Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Heinersdorf
80 jähriges Jubiläum

Bild: Übergabe von T-Shirts durch Katherina Reiche, parlamentarische Staatssekretärin an die Jugendfeuerwehr Heinersdorf (Quelle Steinhausen)


Bild: Gruppenbild mit Dame (Quelle: Steinhausen)

Bild: CDU-Fraktion war vor Ort

Donnerstag, 01.08.2013

Erneute Plakataktion zur Verkehrssicherheit in Großbeeren

Für viele Kinder beginnt in den nächsten Tagen und Wochen der Ernst des Lebens: Die Schule hat angefangen.
Bereits in den letzten Jahren hatte die CDU Großbeeren einige Aktionen zur Verkehrssicherheit durchgeführt. So auch in diesem Jahr. Mit großen Plakaten an den Lichtmasten weist die CDU nun die Autofahrer, um die Großbeerener Schule darauf hin, dass die Schulanfänger unterwegs sind. Verbunden mit der Bitte um eine vorsichtigere und rücksichtsvollere Fahrweise. "Wir rufen daher alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Aufmerksamkeit und Vorsicht auf. Insbesondere für Wohngebiete und Straßen rund um Schulen gilt: Runter vom Gas und jederzeit bremsbereit sein," erläutert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.
Steinhausen weiter zur Zielsetzung der Plakataktion : „Schulanfänger bewegen sich noch nicht so sicher im Straßenverkehr wie Erwachsene. Sie haben Schwierigkeiten, Entfernung und Geschwindigkeit eines Fahrzeugs richtig einzuschätzen. Verkehrsregeln sind noch nicht richtig bekannt und sie lassen sich sehr schnell ablenken. Hier sind alle Verkehrsteilnehmer gefordert, mit mehr Rücksichtnahme die Einschüler zu unterstützen."
Die CDU Fraktion hofft, dass die Eltern ihren Kleinen das Einmaleins des Schulwegs beigebracht haben. So sollte der sicherste Weg zur Grundschule gemeinsam mit dem Kind festgelegt und eingeübt werden. "Zeitdruck oder Hektik am Morgen für die Kinder vermeiden, denn das kann sie stark vom Straßenverkehr ablenken. Helle Kleidung und reflektierende Schulranzen machen den Schulweg ebenfalls sicherer, rät die Deutsche Verkehrswacht.
Die Plakate werden jetzt 2 Wochen versuchen die Verkehrssicherheit um die Schule zu erhöhen.

Donnerstag, 25.07.2013

Dreifach Jubiläum Eichelbaums

Gerade in solchen kurzlebigen Zeiten geht ehrenamtliches Engagement häufig unter. Viele Ehrenamtliche werden selten geehrt, meist nur dann wenn sich eine Mitarbeit im Zehnjahres-Rhythmus wiederholt. Meist fällt es leichter, wenn die Person schon mehr in der Öffentlichkeit steht. "Bei Danny Eichelbaum fallen jetzt drei Jubiläum in diesem Jahr an. Auch wenn er seit der letzten Landtagswahl Abgeordneter ist, so ist dies keine Selbstverständlichkeit. Danny Eichelbaum ist seit 20 Jahren Mitglied des Kreisvorstandes der CDU Teltow-Fläming. Bereits 1993 zog er in dieses Gremien ein, was er als Vorsitzender seit 2005 auch führt. Allein dies ist schon ein Grund zu feiern," stellt der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, fest.
Aber dieses Datum wird durch zwei weitere Jubiläen ergänzt. Bereits seit 15 Jahren sitzt Eichelbaum für die CDU im Kreistag Teltow-Fläming. "Mehrfach die Wähler zu überzeugen, und dies bereits seit 1998, ist nur möglich, wenn man die Bürger für sich gewinnen kann,"erläutert Steinhausen weiter. Dirk Steinhausen, der stellvertretender Kreisvorsitzender und ebenfalls Mitglied des Kreistags ist, stellt ein weiteres Jubiläum in den Fokus. Seit 2003, also jetzt 10 Jahre führt Eichelbaum die CDU Kreistagsfraktion als deren Vorsitzender , auch jetzt in den schweren Zeiten, in denen der Landkreis ohne Führung und ohne Spitze ist. "Kommunalpolitik ist kein 100-Meter-Sprint sondern meistens eher ein Marathon. Wir wünschen, unserem Danny, weiterhin die Kraft und vor allem die Freude noch in den nächsten Jahren sich kräftig einzubringen," so Steinhausen abschließend.

Sonntag, 07.07.2013

Impressionen der Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Lewin Klodzki und Großbeeren


Bild: nach fast 6 Sunden Fahrt taucht das Ortsschild auf (Quelle: Steinhausen)

Bild: unsere kleine Delegation im Gemeindebus (Quelle: Steinhausen)

Bild: Jugendliche im Austausch (Quelle: Steinhausen)

Bild: letzte Vorbereitungen mit Übersetzerin (Quelle: Steinhausen)

Sonntag, 07.07.2013

10 Jahre Partnergemeinden Lewin Klodzki und Großbeeren

Jugendfeuerwehren bauen Brücken

„Der deutsche Schriftsteller Hermann Hesse sagte einmal: „Wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht die ganze Welt für eine Stunde wie Heimat aus.“ Heute laufen hier in Lewin Kłodzki viele befreundete Wege zusammen: Die Wege der Partnergemeinden Lewin Klodzki und Großbeeren.“ Mit diesen Worten startet das Grußwort des stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung Großbeeren, Dirk Steinhausen (CDU), anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Gemeindepartnerschaft zwischen dem brandenburgischen Großbeeren und der, an der tschechischen Grenze liegenden, polnischen Gemeinde Lewin Klodzki. Eine kleine Delegation hatte sich am Wochenende nach Lewin Klodzki aufgemacht, um dieses Jubiläum zu feiern. Da leider der Bürgermeister Carl Ahlgrimm kurzfristig absagen musste, lag es am Gemeindebrandmeister Lothar Schwarz und an Dirk Steinhausen Großbeeren zu vertreten.
Hauptantrieb der Partnerschaft zwischen den Gemeinden waren bisher die Freiwilligen Feuerwehren.  Hier sind es insbesondere junge Menschen, die Jugendfeuerwehren, die die Verbindung zwischen Lewin Klodzki und Großbeeren vorangebracht haben.
Mehr noch: Sie sind es, die mit ihrem Interesse füreinander, mit ihrer Bereitschaft, auf den jeweils anderen zuzugehen die Partnerschaft mit Leben erfüllen. Im Rahmen des Vergleiches „Spiel ohne Grenzen“ wurden in Wettkämpfen zwischen Jugendfeuerwehren aus dem benachbarten Tschechien, aus Lewin Klodzki und aus dem Großbeerener Ortsteil Diedersdorf im fairen Wettkampf der Sieger gesucht. Die Jugendfeuerwehr aus Diedersdorf, unter der Leitung von Detlev Siegmann, ließ als Gast gern den anderen Jugendfeuerwehren den Vortritt und belegte einen guten fünften Platz.
„Gegenseitiges Vertrauen kann nicht allein durch die große Politik geschaffen werden. Es muss wachsen durch Kontakte zwischen den Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb ist unsere Gemeindepartnerschaft so wichtig. Gerade Gemeindepartnerschaften brauchen Menschen, die mit Engagement dahinter stehen, die einen guten Draht zueinander haben, die bürokratische Hürden zu nehmen wissen, Ideen einbringen und andere dafür begeistern können,“ erläutert Dirk Steinhausen, der es schade fand, dass sich nur ein Gemeindevertreter bereitfand nach Polen zu reisen. „Wir müssen den Anteil der Aktiven erhöhen, denn wenn Kommunen über Ländergrenzen hinweg miteinander Freundschaft schließen, dann werden stabile und dauerhafte Brücken gebaut, die sogar die große Entfernung zwischen unseren Gemeinden mit Leichtigkeit überwinden. An diesen Brücken wollen wir weiter bauen,“ so Steinhausen abschließend.


Bild: (von links nach rechts) Bürgermeister Jerzy Cierczek, Übersetzerin Krystyna Anton, Dirk Steinhausen, Feuerwehrkommandanten Artur Gajewski und Gemeindebrandmeister Lothar Schwarz (Quelle: Steinhausen)

Dienstag, 02.07.2013

Großbeeren nominiert Eichelbaum

Langsam aber sicher wird deutlich, dass sich Deutschland im Wahlkampf befindet. Aber nicht nur der Bundestag wird bald gewählt (September 2013), sondern auch Brandenburg wählt einen neuen Landtag, wenn auch erst Herbst 2014. So stellen bereits im Spätsommer diesen Jahres die Parteien ihre Kandidaten auf. Es wird sicherlich wieder einige bekannte Gesichter geben.  Jetzt hat der Vorstand der CDU Großbeeren bereits eine Festlegung getroffen: "Für unseren Wahlkreis, der die Städte Ludwigsfelde und Trebbin und die Gemeinden Am Mellensee, Nuthe-Urstromtal und Großbeeren beinhaltet, nominiert die CDU Großbeeren unseren bisherigen Abgeordneten Danny Eichelbaum. Er hat in den letzten Jahren sehr gute Arbeit gemacht und hat viel für die Region erreicht. Wir halten Kontinuität und Verlässlichkeit im Wahlkreis für wichtig;" so der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen. Der Vorstand hatte den Vorschlag einstimmig unterstützt. Die Wahlkreisversammlungen in der die Kandidaten für den Landkreis Teltow-Fläming gewählt werden, sollen im August stattfinden.
Danny Eichelbaum war bereits in der letzten Wahlperiode Mitglied des Landtages. Der Jüterboger Rechtsanwalt hat sich als rechtspolitischer Sprecher seiner Fraktion, aber auch als Vorsitzender des Rechtsausschusses eine Namen gemacht und über Parteigrenzen hinweg sich Ansehen erworben. "Wir freuen uns mit unserem bisherigen Kandidaten in den Wahlkampf zu ziehen. Danny Eichelbaum ist im Wahlkreis das beste Angebot an die Wähler, zumal von Seiten der SPD kein überzeugendes Angebot vorhanden ist," so Dirk Steinhausen abschließend.

Foto: (von rechts nach links) Katherina Reiche, Kandidatin für den Bundestagswahlkreis, Danny Eichelbaum, Kandidat für den Landtagswahlkreis und Dirk Steinhausen (Quelle: Steinhausen)

Mittwoch, 19.06.2013

Großbeeren vom Feuerwehrbeschaffungskartell betroffen
Gemeinde erhält nach kartellbedingte Überhöhungen Geld zurück

Mitte Mai hatte der Gemeindevertreter Dirk Steinhausen (CDU) in der Gemeindeverwaltung Großbeeren nachgefragt, ob in Großbeeren im Zeitraum 2000 bis 2004 Feuerwehrtechnik angeschafft wurde. Der CDU Fraktionsvorsitzender hatte von einer Vereinbarung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes mit den Firmen für Feuerwehrtechnik, die durch Ermittlungen des Bundeskartellamtes zustande kam, erfahren . Er wollte, dass die Verwaltung prüfen solle, inwieweit die Gemeinde Großbeeren sich einer Regulierungsvereinbarung anschließen kann, bzw. ob die Gemeinde Großbeeren in dem genannten Zeitraum Feuerwehrtechnik angeschafft hat und demnach Schadenersatz fordern könnte.
Anfang Juni teilte der Bürgermeister Carl Ahlgrimm mit: „Nach eingehender Prüfung der Vereinbarung dürfte auch ein von der Gemeinde Großbeeren im Rahmen einer Ausschreibung des Innenministeriums beschafftes LF 16/12 unter die Regelungen der getroffenen Vereinbarung fallen. Die Gemeindeverwaltung wird die entsprechende Erklärung abgeben und die erforderlichen Unterlagen beifügen.“
Hintergrund der jetzigen Vereinbarung war, dass das Bundeskartellamt am 28. Januar 2011 in einem Kartellverfahren rechtskräftig gewordene Bußgelder gegen die Rosenbauer Feuerwehrtechnik GmbH, Luckenwalde, die Schlingmann GmbH & Co KG, Dissen, und die Albert Ziegler GmbH & Co KG, Giengen an der Brenz, als Hersteller von Feuerwehrlöschfahrzeugen über 7,5 Tonnen verhängt hatte. Hierbei ist man von Marktabsprachen ausgegangen, so dass eine Kommune, wenn sie Feuerwehrtechnik ausgeschrieben hat, letztlich immer ähnliche Angebote erhalten hatte. Somit war der freie Wettbewerb ausgehebelt und die Kommunen haben mehr bezahlt, als notwendig. Die kartellbedingte Überhöhungen der Preise in den Jahren 2000 bis Mitte 2004 entstand so zum Nachteil der Kommunen.

Bild: Feuerwehrgebäude in Großbeeren (Quelle: Steinhausen)
Die kommunalen Spitzenverbände haben nach eigener Aussage „gemeinsam mit den Firmen Iveco Magirus, Rosenbauer Deutschland (vormals Rosenbauer Feuerwehrtechnik) und Schlingmann eine Regulierungsvereinbarung zur außergerichtlichen Schadensbeseitigung aus dem sogenannten Feuerwehrbeschaffungskartell unterzeichnet. Danach erhalten geschädigte Kommunen von diesen Anbietern – die im Insolvenzverfahren befindliche Firma Albert Ziegler GmbH & Co. KG hat die Vereinbarung nicht unterzeichnet – über einen Regulierungsfonds einen Schadensausgleich für festgestellte kartellbedingte Überhöhungen der Preise bei kommunalen Beschaffungen von insgesamt rund 6,738 Millionen Euro.“
Man erhofft sich aus dem erzielten Konsens zum Schadensausgleich für die Kommunen ein Weg, schnell einen Schadensausgleich herbeizuführen und zahlreiche Einzelklageverfahren vor Gericht mit langer Zeitdauer und ungewissem Ausgang zu vermeiden.
Hierzu erklärte Steinhausen: „Die kommunalen Spitzenverbände empfehlen den Kommunen, sich der Regulierungsvereinbarung und der dazugehörigen Kommunalvereinbarung anzuschließen, die der Abwicklung des Schadensausgleichs dient, und so Schadenersatzforderungen durchzusetzen. Vorteil ist kein Klageverfahren, sondern eine schnelle Regulierung.
Man hört sonst viel von Kartellen und denkt doch meistens, dass diese Kartelle weit weg sind. Sind sie aber nicht. Jetzt merkt man erst, wie Kartelle Schäden verursachen. Es zeigt sich damit auch die Bedeutung des Bundeskartellamtes. Wünschenswert wäre, sofern die Ansprüche der Gemeinde berechtigt sind und wir erhalten Geld zurück, dass dieses Geld wieder in den Brandschutz fließt, zum Beispiel für die Jugendfeuerwehr.“

Sonntag, 16.06.2013

Bahnhof muss barrierefrei werden

Samstag, 15.06.2013

Illustre Gäste für ein interessantes Thema
Ausstellung zum 17.Juni 1953 in Großbeeren eröffnet

Mit einem Glas Sekt oder Saft wurde die Ausstellung »Wir wollen freie Menschen sein! Der DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953« in kleiner Runde aber mit illustren Gästen feierlich im Gemeindesaal von Großbeeren eröffnet. Die Ausstellung wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegeben und die CDU Großbeeren hat sie nach Großbeeren geholt. Der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen bemerkte hierzu: „Vor 60 Jahren gingen erst wenige, dann hunderttausende Bürgerinnen und Bürger in vielen Städten und Gemeinden in der DDR für Gerechtigkeit, Freiheit und Einheit auf die Straße. Das SED-Regime begegnete seiner eigenen Bevölkerung mit verzweifelter Gewalt und schlug die Erhebung blutig nieder. Der 17.Juni ist ein Gedenktag, der uns immer daran erinnern soll, das der Mut dieser Menschen, die beherzt für die Grundwerte der Demokratie eingetreten sind, mit ihrem selbstlosen Einsatz für den Rechtsstaat unseren Respekt verdienen.“
Es gab in der DDR über 50 Tote und zahlreiche Verurteilte, die lange Haftstrafen erhielten. Viele wurden als Provokateure oder Faschisten gebrandmarkt. Einige bezahlten einen hohen Preis für ihre Freiheitsliebe. Die Ausstellung ist als Plakatausstellung konzipiert. „Die Bedeutung des Thema zeigt die Gästeliste,“ stellte Steinhausen fest. Neben dem Bürgermeister Carl Ahlgrimm und dem Ehrenbürger Wolfgang Paul, war die parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche gekommen. Aber auch örtliche Größen waren gekommen, so war der Kreistagsabgeordnete Michael Wolny, der Ortsvorsteher aus Heinersdorf, Ralf Justawitz, und der stellvertretende Ortsvorsteher aus Diedersdorf, Manfred Seelig, und der CDU Stadtverbandsvorsitzende aus Ludwigsfelde, Detlef Helgert, erschienen. Gemeinsam wurden die Plakate begutachtet und es entstanden sofort angeregte Diskussionen.
„Die Plakate sollen als Anregung dienen, sich mit der Geschichte des 17.Juni 1953 zu beschäftigen. Die Ausstellung wird zu den Verwaltungsöffnungszeiten bis Ende Juni im Gemeindesaal der Gemeinde Großbeeren zu sehen sein,“ erläuterte abschließend Dirk Steinhausen, der als Kreistagsabgeordneter die Organisation übernommen hatte.

Bild: geballte politische Kompetenz (von links nach rechts) Bürgermeister Carl Ahlgrimm, parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche, Ortsvorsteher Ralf Justawitz (Heinersdorf), stellvertretender Ortsvorsteher Manfred Seelig (Diedersdorf) (Quelle: Steinhausen)

Bild: (von links nach rechts) Bürgermeister Carl Ahlgrimm, Ehrenbürger Wolfgang Paul und Kreistagsabgeordneter Michael Wolny (Quelle: Steinhausen)

Bild: Plakatausstellung in Großbeeren (Quelle: Steinhausen)

Donnerstag, 13.06.2013

Erster Spatenstich für neue Straße
Namensvorschläge werden gesucht

Die Lehranstalt für Gartenbau und Floristik (LAGF) hatte anlässlich des Tags der offenen Tür am Wochenende ihre Pforten geöffnet und bot vielen Besuchern einen Einblick in das tägliche Schaffen. Das abwechslungsreiches Programm sah Pflanzen- und Gartenrundgänge, Abenteuer Gärtnerei für Kinder, Minibagger- Führerschein, Seilklettertechnik zum Ausprobieren und Pflanzenverkauf und Raritätenmarkt vor. Und ein weiteres Highlight gab es fast am Ende der Veranstaltung. Bei strahlend schönen Sonnenschein wurde der erste Spatenstich für eine neue Straße in der Gemeinde Großbeeren gefeiert.
Die Straße soll die Lehranstalt mit der Straße an Sportplatz an der L40 verbinden. Im Rahmen des Tages der offenen Tür nutze man die Möglichkeit zusammen mit vielen Gästen und musikalischer Unterstützung durch eine Blaskapelle auch offiziell den Baustart anzuzeigen.
„Wir haben lange um diesen Anschluss kämpfen müssen, umso glücklicher sind wir, dass der Anschluss jetzt kommt,“ sagte der Leiter der LAGF Dieter Franz Obermaier. „Nach der langen Zeit ist es schön, dass es jetzt endlich los geht“, bestätigte der Gemeindevertreter, Dirk Steinhausen, der für die Gemeinde Großbeeren den ersten Spatenstich setzte. Unter großem Gelächter quälten sich die Beiden auf Grund des ausgetrockneten Bodens mit dem Spaten etwas Erde symbolisch auszuheben. Wenn alles klappt, sollen die Bauarbeiten demnächst beginnen. Eine Bitte hatte dann der Leiter Dieter Franz Obermaier noch: „Bitte reichen sie zahlreiche Namensvorschläge für den Straßennamen ein, wünschenswert wäre ein Bezug zur Gärtnerei und zur Region.“ „Na, da wird sich doch etwas finden lassen,“ so Dirk Steinhausen abschließend, der bereits einen Vorschlag abgab.


Bild: viele Besucher waren gekommen (Quelle: Steinhausen)

Bild: Steinhausen beim Spatenstich (Quelle: LAGF)

Bild: Obermaier beim Spatenstich (Quelle: LAGF)

Bild: Bauplanung (Quelle: Gemeinde Großbeeren)

Montag, 20.06.2013

Spende an Förderverein Freiwillige Feuerwehr Diedersdorf übergeben
Besuch im Reichstag geplant

Am Samstag rückte die CDU Fraktion der Gemeinde Großbeeren zu einer ihrer zahlreichen Außenübungen in diesem Jahr bei der Freiwilligen Feuerwehr Diedersdorf aus. Im Rahmen der Ausbildung, die an diesem Tage stattfand, wurde dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Diedersdorf von den Mitgliedern der CDU Fraktion ein Spendenscheck in Höhe von 300,- Euro überreicht, der vor allem der Jugendfeuerwehr zugutekommen soll.
In den letzten Jahren hatte die CDU Großbeeren durch einige Aktionen die Wehren im Gemeindegebiet unterstützt. Jetzt war die Jugendfeuerwehr Diedersdorf an die Fraktion herangetreten, da die Kinder und Jugendlichen aus Diedersdorf bei der Anschaffung zahlreicher Shirts für die Jugendfeuerwehren leider leer ausgegangen waren. Die gewählten Fraktionsmitglieder Marc Spogat, Michael Richter, Claudia Blume-Rottenbiller, Peter Wagner und Dirk Steinhausen und die sachkundigen Einwohner Alexandra Spang und Adrian Hepp und der stellvertretende Bürgermeister Uwe Fischer haben auf die Bitte spontan Geld gespendet. Und so sind immerhin 300,- Euro zusammengekommen. Weiterhin wird die Jugendfeuerwehr im Oktober den Bundestag im Reichstag besuchen können und dort eine spezielle Führung durch das Parlamentsgebäude erhalten. Hier hatte die Fraktion mit der Bundestagsabgeordneten Katherina Reiche (CDU) den Kontakt gesucht und sofort wurden die notwendigen organisatorischen Maßnahmen eingeleitet. Der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Diedersdorf, Manfred Seelig, bedankte sich für die großzügige Spende und versprach damit die notwendigen Shirts zu beschaffen. Ebenfalls anwesend war der Ortswehrführer Werner Wieditz und der Jugendwart Detlev Siegmann.
Der Fraktionsvorsitzende Dirk Steinhausen erläuterte: „Unsere Freiwillige Feuerwehr lebt zum einen vom Engagement unserer Feuerwehrfrauen und –männer, zum anderen von den finanziellen Mitteln, die die Kommune für die umfangreiche Arbeit zur Verfügung stellt. Auch wenn die Gemeinde Großbeeren grundsätzlich für die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr zuständig ist, sind die Wehren gerade in Zeiten knapper Kassen auch auf Spenden angewiesen, um wichtige Projekte verwirklichen zu können. Die Wehren, aber natürlich auch die Politik, freuen sich über jede Spende und selbstverständlich wird das Geld ausschließlich zu gemeinnützigen Zwecken verwendet.“
Bild: Übergabe des Schecks, der sichtlich Spaß bereitete (Quelle: Hepp) (von links nach rechts) Marc Spogat, Werner Wieditz, Manfred Seelig, Alexandra Spang, Detlev Siegmann, Adrian Hepp und Dirk Steinhausen

Bild: Übergabe des Schecks, der sichtlich Spaß bereitete (Quelle: Hepp) (von links nach rechts) Manfred Seelig, Alexandra Spang, Detlev Siegmann, Adrian Hepp und Dirk Steinhausen

Samstag, 08.06.2013

In Krisenfällen immer da
Freiwillige Feuerwehren behaupten sich im Kampf gegen das Hochwasser

In diesen Tagen sind viele mit ihren Gedanken bei den Menschen in den vom Hochwasser betroffenen Regionen unseres Landes. Die Lage in den Hochwassergebieten in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist weiterhin kritisch. In Bayern sinken die Pegel zwar bereits wieder, andere Regionen erwarten dagegen noch die Scheitelwelle. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, zahlreiche Gegenden waren oder sind noch vom Verkehr abgeschnitten, in vielen Betrieben und Unternehmen ruht die Produktion. Das alles erinnert an das Jahr 2002, als man von einer Jahrhundertflut sprach. In vielen Gegenden ist die Lage dramatischer als 2002.
Erste Aufgabe ist es daher jetzt zunächst, Leben zu schützen, Schäden soweit wie möglich zu verhindern und Hilfe so schnell wie möglich dorthin zu bringen, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Unzählige Helferinnen und Helfern sind vor Ort im Einsatz. Nicht nur die Polizei, die Rettungsdienste und die Soldaten der Bundeswehr. Es sind aber vor allem auch die vielen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren, die Nachbarn, die Freunde und die freiwilligen Helfer. Zu den ermutigenden Erfahrungen solcher Katastrophen gehört, dass Not und Leid einhergehen mit selbstloser Hilfe und eindrucksvoller menschlicher Zuwendung und Solidarität.
„Es ist bewundernswert welche Hilfe fast überall abrufbar ist. Es zeigt sich einmal mehr welche Bedeutung gerade die Freiwilligen Feuerwehren haben. Auch wenn unsere Region nicht direkt betroffen ist, so sind viele Kameraden ins Katastrophengebiet gefahren um zu helfen,“ lobt der Kommunalpolitiker und CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„Dies zeigt die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren einmal mehr und sollte viele Menschen davon überzeugen sich vielleicht auch hier persönlich einzubringen,“ wirbt Steinhausen für mehr Engagement der Bevölkerung bei den Wehren vor Ort, die überall mit Nachwuchsproblemen kämpfen.
„Zeigen auch Sie Flagge – und sichern Sie die Zukunft Ihrer Feuerwehr! Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren werden weder für Übungen noch Einsatzstunden bezahlt. Man kann in der Feuerwehr also kein Geld "verdienen". Dafür aber bieten die Wehren Kameradschaft, Geselligkeit, den Umgang mit modernen Feuerwehrfahrzeugen und technischen Geräten und die Möglichkeit, anderen, in Not befindlichen Mitbürgern zu helfen,“ so Steinhausen abschließend.

Bild: auf dem letzten Neujahrsempfang des Großbeerener Ortsteiles Diedersdorf (von links nach rechts) Werner Wieditz (Ortswehrführer), Emil Blisse (Ortswehrführer 1965-1998), Detlef Siegmann, Reinhardt Henning, Dirk Steinhausen und Rene Blisse (stellv. Gemeindebrandmeister)

Sonntag, 02.06.2013

Zensus brachte Bekanntes und Erstaunliches
Ludwigsfelde fällt zurück

Die Statistischen Ämter von Bund und Ländern haben jetzt erste Ergebnisse des Zensus 2011 bekanntgegeben. Danach ist, wie in vielen Medien berichtet, die Bevölkerungszahl Deutschlands geringer als bisher angenommen. Jetzt gibt es auch erste Ergebnisse auf Gemeindeebene. Hierzu erklärt Dirk Steinhausen, CDU Vorsitzender aus Großbeeren:
„Der Zensus 2011 brachte auch für unsere Region Bekanntes und Erstaunliches. Der Zensus bzw. die Volkszählung lief moderner und bürgerfreundlicher ab, weil nicht alle Bürgerinnen und Bürger befragt werden mussten. Stattdessen wurde auf bereits existierende Daten in öffentlichen Registern zurückgegriffen. Die Pendlerquoten, Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz in der betroffenen Gemeinde haben, sind erwartungsgemäß im Norden des Landkreises sehr hoch und liegen knapp um 70 %. Das gerade die Nordgemeinden Rangsdorf, Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren hohe Quoten bezüglich des selbstgenutzten Wohnraumes haben (alle über 50 %) überrascht auch nicht, erstaunlich ist eher das Ludwigsfelde nur knapp die Hälfte davon hat (26% der Einwohner besitzen selbstgenutzten Wohnraum), hier ist die Politik der Stadt gefragt, mehr zu machen (die neuen Baugebiete sind ein Anfang, jedoch entsteht weitere Bedarf) und den kommenden Problemen einer Überalterung der Gesellschaft vorzubeugen.“
Zur Zeit wachsen gerade die 3 Nordgemeinden schneller als sie ihre soziale Infrastruktur dem Zuwachs anpassen können. Die Hortproblematik in Großbeeren zeigt dies gerade deutlich. Hier muss die Kommune einen neuen Hort errichten, tut sich aber mit der Finanzierung schwer.
„Die Leerstandsquoten liegen beim Wohnraum bei allen vier Gemeinde bei unter 5 %. Dies ist auch ein Zeichen der Attraktivität der Region,“ erläutert Dirk Steinhausen abschließend, der auch in den nächsten Jahren eine ähnliche Wachstumsdynamik erwartet.

Samstag, 25.05.2013

Tag der offenen Tür des Landkreises Teltow-Fläming

Bild: Kreistagsabgeordnete im parteiübergreifenden Gespräch, (von links nach rechts) Ralf von der Bank (CDU), Fritz Lindner (SPD), Danny Eichelbaum (CDU), Evelin Kirschk (SPD), Andreas Krüger (CDU) und Dirk Steinhausen (CDU) (Quelle: Eichelbaum)

Freitag, 24.05.2013

Wir brauchen einen Neuanfang in Teltow-Fläming
CDU: Kommunen dürfen nicht die Zeche für die Schuldenpolitik im Landkreis zahlen

Die CDU setzt sich für einen Neuanfang in Teltow-Fläming ein. "Der politische Stillstand, die Resignation in der Kreisverwaltung und die Schuldenpolitik im Landkreis müssen  ein Ende haben," das waren die zentralen Aussagen von CDU-Fraktionschef Danny Eichelbaum. "Wir brauchen endlich im Landkreis einen Verwaltungschef, der den Landkreis mit der nötigen Zuversicht, mit Engagement und kommunalpolitischer Erfahrung in eine gute Zukunft führt. Mehr Gemeinsinn, mehr Zusammenhalt und eine bessere Zusammenarbeit mit den Kommunen, das müssen die Handlungsmaxime in Teltow-Fläming sein." Eichelbaum, der auch Landtagsabgeordnete ist, machte diese Forderung angesichts einer Veranstaltung der CDU Großbeeren, die in der Alten Molkerei stattfand, auf.
Die Veranstaltung stand unter dem Motto: „Was „geht ab“ in unserer Region? Landratswahl? – gescheitert und wie weiter? Lärm? –Schallschutz - eine unendliche Geschichte? Lehrreich? – Hort & Schule - zwei Mamutprojekte?“
Allein das Motto zeigte bereits, dass man sich mit der derzeitigen Lage gerade des Landkreises beschäftigte. Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, begrüßte zahlreiche Gäste und Interessierte der Region mit den Worten: „Wir haben viele Probleme  und es sind Lösungen gefragt. Gerade die Parteien, der ehemaligen Kreistagskoalition (SPD, Die Linke, FDP, Bauernverband und Grüne) stehen mit einer Schockstarre vor dem Trümmerhaufen ihrer Ergebnisse der letzten Jahre. Alle wesentlichen Daten des Landkreises haben sich in den letzten 4 Jahren verschlechtert."
Bei den diskutierten Lösungen zur Haushaltskonsolidierung waren aber auch versöhnliche Worte zu hören. Eichelbaum sprach sich für eine Stärkung der kommunalen Familie aus, „die Gemeinde und Städte leisten jetzt bereits einen großen Solidaritätsbeitrag, eine weitere Erhöhung der Kreisumlage können sich die Gemeinden schlicht nicht leisten, die Haushaltsprobleme des Landkreises würden so nur auf die Haushalte der Gemeinde und Städte verschoben werden.“ Dirk Steinhausen, der für die CDU im Haushaltsausschuss sitzt, ergänzt: „Wir wollen Sparen mit Augenmaß, wir wollen Gestaltungsspielräume wiedergewinnen“. Beim Thema „Schallschutz" ging der CDU -Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum auf die katastrophale Flughafenpolitik ein. Die Flughafengesellschaft und die Landesregierung müssen die Politik des Täuschens und Tricksens beenden. Der optimale Schallschutz für die Anwohner muss Priorität haben. Das Oberverwaltungsgericht hat hierzu eindeutige Vorgaben gemacht, die auch so eins zu eins umgesetzt werden müssen. Der ebenfalls anwesende Michael Wolny, Kreistagsabgeordneter aus Blankenfelde-Mahlow, bemerkte: „Es geht hier nicht um Mehrkosten, auf Grund von Gerichtsurteilen, sondern, auf Grund von Planungsfehlern der Brandenburgischen Landesregierung.“ Aber auch Themen, die alle im Landkreis beschäftigten, wurden andiskutiert. Gerade das Thema Bus und Bahnverbindungen wurde hierbei zum großen Ärgernis. Viele sehen bei den Verkehrsbetrieben Teltow-Fläming, im Vergleich zu anderen Landkreisen, deutliches Verbesserungspotential, gerade bei Qualität und Quantität der Verbindungen. „Problembeschreibungen gibt es genug. Es wird Zeit Lösungen zu präsentieren und diese Lösungen auch umzusetzen,“ gab Danny Eichelbaum die Richtung vor und erntete bei allen Teilnehmern Kopfnicken.

Foto: Dirk Steinhausen (stehend) und Danny Eichelbaum (Quelle: Eichelbaum)

Foto: ein voller Sitzungssaal in Großbeeren (Quelle: Eichelbaum)

Samstag, 18.05.2013

10 Jahre Dreifelderhalle Großbeeren
Investorenmodell nur zweitbeste Wahl beim Hortneubau

Am 17.5.2003 also vor 10 Jahre, wurde die feierliche Einweihung der neuen Dreifeld-Sport- und Mehrzweckhalle hinter der Schule in der Gemeinde Großbeeren durchgeführt. Unter anderem war der damalige und auch heutige Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) anwesend. Trotz allen „Unkenrufe“, die da waren: „…die Halle ist zu groß..“, „…die Gemeinde Großbeeren hat das sportliche Angebot, gar nicht“; „…die Schule macht eh bald dicht…“ und vieles mehr, hat die Sporthalle und damit auch das Sportangebot der Gemeinde Großbeeren  sich sehr gut entwickelt. „Auch nach 10 Jahren sieht unsere Mehrzweckhalle immer noch gut aus. Sie wird nicht nur von unseren örtlichen Vereinen gern genutzt, sondern ist auch für viele Veranstaltungen in den letzten Jahren immer wieder gerne gebucht worden,“ stellt der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, fest. Seit Jahren nimmt das Abzahlen der Darlehen für die Erstellung der Mehrzweckhalle einen dicken Batzen in der kommunalen Bilanz ein. „Uns hat keiner die Halle geschenkt, die knapp 4 Millionen Euro wurden damals über Darlehen finanziert, wir haben jetzt etwa Zweidrittel  abbezahlt.“
„Unsere Vereinslandschaft lebt, wir haben in einigen Bereichen auch überregionale, ja sogar national auf uns aufmerksam gemacht. Ob das jetzt der sehr erfolgreiche Judo-Verein ist, der in den letzten Jahren viele regionale und nationale Titel geholt hat, oder der Hockeyverein, der sich in seiner Sportart erfolgreich behauptet. Wir haben die Entwicklung unserer Gemeinde frühzeitig erkannt, die gleiche Weitsicht sollten wir auch beim Hort-Neubau an den Tag legen,“ so Steinhausen weiter.
Steinhausen sieht durchaus Parallelen zum kommenden Hort-Neubau in der Gemeinde Großbeeren. Auch hier erscheint eine Finanzierung schwer durchsetzbar zu sein.
Der Hort-Neubau soll jetzt über ein Investorenmodell erstellt und betrieben werden. „Langfristig ist das nur die zweitbeste Lösung, es ist leider so, dass der Landkreis, der selber nicht mit Geld umgehen kann, uns hier hemmt und eine Finanzierung ablehnt und , was eine Frechheit ist, die generelle Investitionstätigkeit der Gemeinde kritisiert. Großbeeren hat bisher nur das gemacht, was solide durchzuführen war, andere Kommunen machen dies nicht. Hier ist die solide haushaltende Gemeinde die Dumme und der Schuldenmacher der Gewinner. Das darf nicht sein. Bei historischem niedrigem Zinsniveau werden der Betrieb über einen Investor und ein späterer Kauf immer teurer sein. “
Auch in der kommenden Entwicklung der Gemeinde wird ein weiterer Anstieg von jungen Familien erwartet. Auch hier eine parallele Entwicklung zur Sporthalle. Gerade in den Wintermonaten stößt die Halle bereits an ihre Kapazitätsgrenzen, da mehr sportliche Angebote vorhanden sind, als Hallenzeiten. In den letzten Jahren ist auch die alte Sporthalle der Schule zusätzlich genutzt worden, erst als Provisorium (geplant war ein Umbau zur Schulaula), inzwischen als Bestandteil der Sportentwicklung. „Das Murren der Vereine, nicht ausreichend Möglichkeiten zu haben, wird im Winter immer etwas größer, gleichzeitig nimmt unsere Bevölkerungsentwicklung immer weiter zu. Langfristig müssen wir eh über einen weiteren Schulstandort diskutieren, der dann auch eine Sporthalle benötigt. Das ist aber noch Zukunftsmusik,“ erläutert Dirk Steinhausen abschließend.

Foto: Großbeerener Mehrzweckhalle (Quelle: Gemeinde Großbeeren)

Mittwoch, 15.05.2013

Bandenkriminalität wird im Speckgürtel immer mehr zum Problem
Aufklärungsquoten sinken

Anlässlich eines auf "frischer Tat" erwischten 27-jähriger Polen, der mutmaßliche Teil einer Diebes-Bande ist, erklärt der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen: "Nur durch aufmerksame Nachbarn ist es gelungen mehrere Diebstähle in unserem beschaulichen Großbeeren zu verhindern. Bereits in der Konzeption der Polizeireform vor einigen Jahren wurde prognostiziert, dass gerade im Speckgürtel die Anzahl der Kriminalität zunehmen wird. Häufig werden ich angesprochen, das mal wieder ein Fahrrad oder ein Auto aus der Nachbarschaft gestohlen wurde. Es wird Zeit, dass das Sicherheitsgefühl der Bürger, höher bewertet wird, als die Sparzwänge mit der die rot-rote Landesregierung die Polizei kaputt spart." Ärgerlich sind in der Gemeinde gerade , die Vorfälle in jüngster Vergangenheit.
So heißt es im Polizeibericht:
"In Großbeeren konnte am Dienstagmorgen ein 27-jähriger Pole nach dem Diebstahl von verschiedenen Fahrzeugen gestellt und vorläufig festgenommen werden. Zeugen hatten den Mann und weitere Komplizen dabei beobachtet, wie er ein Fahrrad in den Transporter lud und informierten daraufhin die Polizei. Als die Beamten vor Ort eintrafen, befand sich ein Mann in dem Transporter. Es handelte sich dabei um den 27-Jährigen. Im Laderaum des Transporters befanden sich zwei gestohlene Motorräder der Marke BMW sowie drei Fahrräder, von denen eines am Hinterrad noch mit einem Schloss versehen war. Die beiden Kräder konnte nur kurze Zeit später an die aus dem Ort stammenden Besitzer zurück gegeben werden. Eines der Fahrräder gehörte einer 46-Jährigen, die in der Nähe des Tatorts wohnt. Auch sie erhielt ihr Eigentum zurück. Alle drei Betroffenen hatten den Diebstahl der Fahrzeuge noch nicht bemerkt.
Nach Angaben der Zeugen waren an den Diebstahlshandlungen mindestens drei weitere Männer beteiligt gewesen. Darüber hinaus war ihnen ein Pkw VW Passat aufgefallen, der sich immer in der Nähe des Transporters befunden hatte. Ermittlungen ergaben, dass dieser mit gestohlenen Kennzeichen versehen war, die ebenfalls nur kurze Zeit zuvor von einem Firmenfahrzeug aus Großbeeren abgebaut worden waren. Trotz sofort eingeleiteter Nahbereichsfahndung konnte die Mittäter sowie der verdächtige VW nicht mehr gestellt werden. Die Ermittlungen zu den Tätern und zu den Diebstahlshandlungen sowie zu den noch unbekannten Fahrradbesitzern dauern an. Der 27-Jährige Pole wurde noch am Dienstagnachmittag der Staatsanwaltschaft vorgeführt, die ihn wieder aus der Haft entließ."
Leider gibt es von Seiten der Polizei keine auf die Gemeindegebiete runter gebrochene Statistik, welche Arten von Straftaten zugenommen haben. Die Brandenburgische Gesamtstatistik sagt nur aus, dass Diebstahlskriminalität dominiert. Bis 2009 sei ein kontinuierlicher Rückgang zu verzeichnen gewesen, seitdem kletterte die Kurve wieder, im vergangenen Jahr um rund 2.400 auf insgesamt 83.605 Delikte. Gerade der weitere Anstieg von Einbrüchen in Einfamilien-, Reihenhäuser und Bungalows auf den bisherigen Höchststand von rund 3.500 Delikten erfüllt viele Bürger mit Sorge, wie auch die trotz leichten Rückgangs nach wie vor hohe Zahl von insgesamt knapp 4.000 Kfz-Diebstählen. Auch auf diesem Deliktfeld erreiche die Polizei trotz verschiedener Maßnahmen mit rückläufigen Aufklärungsergebnissen nicht die notwendigen Erfolge. Im vergangenen Jahr wurden nur noch 17,3 Prozent der Kfz-Diebstähle aufgeklärt, „ein ‚historischer’ Tiefststand“, wie es Innenminister Woidke (SPD) offen formulierte.

Freitag, 10.05.2013

Güterverkehrszentrum als Entwicklungstreiber

Ein- und Auspendler fordert Politik vor Ort

Jede Jahr veröffentlicht das Statistische Landesamt die neusten Erhebungen, wie in den einzelnen Gemeinden die Bevölkerung "ein bzw. auspendelt". Damit ist gemeint, wer seinen Arbeitsplatz außerhalb seiner Wohnortgemeinde hat, der "pendelt aus", wer von einer anderen Gemeinde seinen Arbeitsplatz zum Beispiel in Großbeeren hat, der "pendelt ein". Die Zahlen sind wichtig, weil sie Aussagekraft haben, ob ein Standort als Schlafstätte ausgewählt wird oder ob ein Standort auf Grund seiner wirtschaftlichen Kraft mehr Arbeitsplätze hat, als er durch die eigene Bevölkerung decken kann. Gerade im Norden des Landkreises Teltow-Fläming zeigt sich ein deutliches Bild. „Das Güterverkehrszentrum (GVZ) ist Entwicklungstreiber, weil es die Politik fordert, den starken Wachstum an Arbeitsplätze so zu steuern, dass möglichst viele, hier nicht nur Arbeiten, sondern auch langfristig hier auch Wohnen sollen,“ erläutert Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren. Gerade die örtliche Union kämpft für eine Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs und für bezahlbaren Wohnraum.
Großbeeren hat mit 6.072 Arbeitsplätzen, mehr Arbeitsplätze als Trebbin und Rangsdorf zusammen. Zwei Kommunen, die aber von der Bevölkerung wesentlich größer sind, als das beschauliche Großbeeren. Die meisten Beschäftigten gibt es in Ludwigsfelde (12.261), vor Luckenwalde (8.419) und Blankenfelde-Mahlow (7.624), dann folgt schon Großbeeren. Gerade das GVZ ist dafür verantwortlich, dass jeden Tag 5.598 Arbeitnehmer nach Großbeeren kommen, davon sind 1.279 aus dem Landkreis Teltow-Fläming, 1.689 kommen aus den Nachbarlandkreisen und 2.225 aus der Bundeshauptstadt Berlin. „Dies zeigt einmal mehr, dass wir gerade unsere Verkehrswege mit Bus und Bahn stärken müssen, denn was nutzt der beste Jobmoter der Region, wenn es für die Arbeitnehmer kaum möglich ist, dort hinzukommen,“ erklärt Steinhausen weiter. Als Kreistagsabgeordneter hatte er sich erst vor kurzem dafür stark gemacht, dass der Bahnhof Großbeeren mehr als einen Regiohalt erhält. Jeden Morgen verlassen 2.796 Arbeitnehmer (davon fast 2.000 Richtung Berlin) die Gemeinde Großbeeren und es kommen etwas mehr als das Doppelte jeden Morgen in die Kommune. Abend wiederholt sich das Schauspiel nur mit vertauschten Zahlen.
Auch ein Blick auf anderen Gemeinden lohnt sich, nach Blankenfelde-Mahlow pendeln über 6.000 Menschen in die Gemeinde, dafür pendeln fast 9.000 Menschen aus der Kommune. Damit wird die Gemeinde ihrem Ruf als Schlafstätte im Speckgürtel gerecht. Aber auch andere Zahlen überraschen etwas: so zum Beispiel die Verteilung der Arbeitsplätze zwischen den Geschlechtern. So sind in Großbeeren von den etwas über 6.000 Arbeitsplätzen fast 4.200 von Männern besetzt und die verbleibenden 1.800 werden von Frauen wahrgenommen. Anders so in Luckenwalde, dort haben wir von den ca. 8.400 fast 4.600 Arbeitsplätze, die von Frauen besetzt sind und nur 3.800 nehmen Männer wahr.
Der Landkreis Teltow-Fläming mit seinen fast 160.000 Einwohnern ist zu Arbeitsbeginn und zu Arbeitsende in Bewegung. In Summe pendeln fast 47.000 Menschen aus dem Landkreis und dafür kommen nur 37.000 Menschen zum Arbeiten in den Landkreis.



Zusatzinformationen: entnommen aus dem entsprechenden statistischen Bericht
3 Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Einpendler im Land Brandenburg
   am 30.06.2012 nach Gemeinden
 
     
Arbeitsort
Gemeinde
Einpendler
Insgesamt¹ ² aus einer anderen Gemeinde des-selben Kreises² aus einem anderen Kreis des Landes Brandenburg aus anderen Bundesländern
         
Landkreis Teltow-Fläming 37.826 15.435 11.182 10.682
Am Mellensee 555 372 99 84
Baruth/Mark 1.358 685 511 162
Blankenfelde-Mahlow 6.120 1.478 1.704 2.930
Dahme/Mark 883 350 493 39
Dahmetal 54 25
Großbeeren 5.598 1.279 1.689 2.226
Ihlow 42 23
Jüterbog 1.563 1.084 280 199
Luckenwalde 4.818 3.479 854 484
Ludwigsfelde 8.415 2.752 2.874 2.707
Niedergörsdorf 596 320 116 157
Niederer Fläming 252 167 59 25
Nuthe-Urstromtal 601 446 103 47
Rangsdorf 2.179 930 713 533
Trebbin 1.466 745 369 352
Zossen 3.326 1.300 1.276 731

4 Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Auspendler im Land Brandenburg
   am 30.06.2012 nach Gemeinden
         
Wohnort
Gemeinde
Auspendler
Insgesamt¹ in eine andere Gemeinde des-selben Kreises¹ in einen anderen Kreis des Landes Brandenburg in andere Bundesländern





Landkreis Teltow-Fläming 47.281 15.435 11.551 20.295
Am Mellensee 2.226 1.143 465 618
Baruth/Mark 1.109 512 301 296
Blankenfelde-Mahlow 9.079 1.162 1.579 6.338
Dahme/Mark 1.114 399 494 221
Dahmetal 169 70 79 20
Großbeeren 2.796 380 503 1.913
Ihlow 263 174 58 31
Jüterbog 2.906 1.499 693 714
Luckenwalde 3.676 1.457 1.035 1.184
Ludwigsfelde 6.571 1.499 2.219 2.853
Niedergörsdorf 1.679 841 423 415
Niederer Fläming 1.014 616 204 194
Nuthe-Urstromtal 2.453 1.395 595 463
Rangsdorf 3.592 905 712 1.975
Trebbin 3.035 1.230 776 1.029
Zossen 5.599 2.153 1.415 2.031

Freitag, 03.05.2013

Kreistag unterstützt Bemühen um zweiten Regionalhalt am Bahnhof Großbeeren

Man konnte die Erleichterung in den Augen von Dirk Steinhausen, Kreistagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU Großbeeren, erkennen. Mit großer Mehrheit (bei nur 3 Enthaltungen) hatte der Kreistag Teltow-Fläming gerade einen Antrag angenommen. Hierbei soll die Kreisverwaltung sich beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) dafür stark machen, dass in Großbeeren nicht nur eine Regionalbahn hält, sondern perspektivisch mindestens eine zweite Regionalbahn. Der VBB ist ein Aufgabenträgerverbund. Gesellschafter sind die Bundesländer Berlin und Brandenburg sowie die 14 Landkreise und vier kreisfreien Städte in Brandenburg.
Der Initiator des Antrages Dirk Steinhausen hatte hierzu den Ausschuss für Regionalentwicklung und Bauplanung des Landkreises angeschrieben und um Unterstützung geworben. So fanden sich parteiübergreifend sechs Abgeordnete, die den Antrag mit gezeichnet haben, damit er überhaupt dem Kreistag vorgelegt werden kann. Der Ausschussvorsitzende Bernd Habermann (SPD) begründete den Antrag, vor allem mit der wirtschaftlichen Entwicklung.
Die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde Großbeeren ist wesentlich geprägt durch das Güterverkehrszentrum (GVZ) Großbeeren. In den vergangenen 15 Jahren hat sich das GVZ zu einem überregional herausragenden Logistikstandort entwickelt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind auf einer Gesamtfläche von 256 ha und Ansiedlungsflächen in einer Größe von 148 ha ca. 5.500 Arbeitsplätze von ca. 70 Unternehmen geschaffen worden. Der Auslastungsgrad liegt bei hervorragenden 95%. Bedingt durch die außerordentliche Qualität des Standortes und die sehr hohe Entwicklungsdynamik beträgt das Investitionsvolumen bisher über 400 Mio. Euro, hiervon allein knapp 350 Mio. Euro durch private Investoren. Auf den zurzeit geplanten GVZ-Erweiterungsflächen werden auf einer Ansiedlungsfläche von 74 ha nach vorsichtiger Schätzung in den kommenden Jahren weitere 2.000 Arbeitsplätze entstehen.

Dirk Steinhausen ergänzte hierzu: "In unserer Wachstumsregion fällt es uns zunehmend schwer, die vorhandenen Arbeitsplätze mit Mitarbeitern zu besetzen, die einen erträglichen Anreiseweg auch auf sich nehmen, weil leider die Regionalbahn mit nur einer Zugverbindung am Bahnhof Großbeeren hält.
Es gibt deutlichen Bedarf nach einem zusätzlichen Halt eines Regionalzuges und dieser Bedarf wird weiter steigen (u.a. aufgrund der zu erwartenden Kostensteigerungen des Individualverkehrs). Bereits jetzt finden über 1.000 Arbeitnehmer, die südlich von Großbeeren wohnen, hier ihre Arbeitsstelle. Wenn der wirtschaftliche stärkere Norden des Landkreises weitere Arbeitsplätze für unsere Einwohner schafft, dann sollten wir den Menschen auch die Möglichkeit geben, gerade aus dem Süden des Landkreises, hier eine Arbeitsstätte zu finden."

Dies sahen auch fast alle Mitglieder des Kreistages so und stimmten dem Antrag zu.
"Sicherlich ist, dass das "Bohren dicker Bretter", weil der Landkreis nur eine Stimme im VBB hat, aber wir wollen langfristig einen zweiten Regionalhalt etablieren. Auch wenn morgen der zweite Regionalhalt noch nicht da sein wird, so bleiben wir aber weiter dran," erläutert Dirk Steinhausen abschließend.


Zusatzinformationen:
Die steigenden Arbeitsplatzzahlen, durch das im Ausbau befindliche Güterverkehrszentrum, lassen sich bereits an konkreten Zahlen ableiten, vor allem durch Arbeitnehmer entlang der Bahnlinie.
Laut statistisches Landesamt sind per 30.06.2010
4.458 Gesamteinpendler in die Gemeinde Großbeeren zum Arbeiten gefahren,
davon 1.120 aus demselben Landkreis (Teltow-Fläming),
es sind 1.395 aus anderen Landkreisen, sowie 1.942 aus Berlin.
Diese Zahlen sind inzwischen weiter gestiegen.
Bisher wird der Bahnhof Großbeeren nur durch die Regionalbahn RE4 angefahren. Die Regionalbahn RE5 fährt ohne Stopp durch.
Die Gemeinde Großbeeren hat in den Bahnhof und seine Umgebung bereits viel investiert. Es wurden zwei P+R-Parkplatz gebaut, die immer stärker genutzt werden. Unterstützt durch Fördermittel des Landes Brandenburg und des Landkreises Teltow-Fläming sind die Stellplatzanlage und ein Geh-/Radweg im Sommer des Jahres 2011 fertig gestellt worden.
Wir sind überzeugt, dass der Regionalbahnhof Großbeeren in den nächsten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen und die Nachfrage steigen wird.

Dienstag, 30.04.2013

Frühjahrsputz zeigt erste Wirkung
Jetzt heißt es "dranbleiben"!

Lange mussten die Reisenden aus und nach Großbeeren mit den Graffiti Verschmutzungen auf dem Bahnhof Großbeeren leben. Jetzt sind erste sichtbaren Verbesserungen eingetreten. "Der versprochene Frühjahrsputz der Bahn fängt jetzt langsam an. Viele Großbeerener blieben stehen und waren erst etwas irritiert, dass jetzt das Graffiti verschwunden ist." Noch ist nicht überall der gereinigte Zustand, aber man sieht erste Resultate. Diese sichtbaren Verbesserungen sind das Ergebnis von Gesprächen mit der Deutschen Bahn. Vor fast 2 Jahren fanden die ersten Gespräche zwischen dem CDU Vorsitzenden Dirk Steinhausen und der Deutschen Bahn statt und noch immer spricht man regelmäßig miteinander über die Probleme vor Ort."Die CDU Fraktion will eine Verbesserung der Situation und wir sind dankbar, dass wir bei der Deutschen Bahn mit unseren Anliegen auf offene Ohren gestoßen sind. Auch die Bahn hat das natürliche Interesse, dass die Reisenden sich wohl fühlen," so Steinhausen weiter. Gerade der sichtbare Vergleich (siehe Foto) von vorher und nachher ist beeindruckend. "Es zeigt, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Um eine Langfristigkeit und Nachhaltigkeit zu erreichen, stimmen sich die Bahn und die Gemeinde jetzt regelmäßig ab. Wichtig ist hierbei, dass auch die Bürger, wenn sie etwas sehen, dann unsere Gemeindeverwaltung informieren, damit der saubere Zustand so lange wie möglich anhält. Jetzt heißt es dran bleiben," so Steinhausen abschließend.

Bild: vorher und nachher zum Vergleich (Quelle: Hepp)

Sonntag, 28.04.2013

Bauarbeiten für Kinderspielplatz haben begonnen
Häufige Nachfragen scheinen beschleunigend zu wirken

Es gab viele Anfragen: "Wann können den unsere Kinder endlich auf dem Spielplatz spielen?", fragten einige Bewohner, die inzwischen ihr Häuschen im Neubaugebiet "Zum Heidefeld" in der Gemeinde Großbeeren gebaut hatten. Bereits vor einigen Jahren ist das Neubaugebiet mit einem Kinderspielplatz geplant worden. Das Baugebiet hat mit einer schleppenden Entwicklung und einer nur mäßigen Vermarktung zu kämpfen. Der späte Frühlingsbeginn führte zur weiteren Verzögerung. Letztlich dauerte es jetzt fast 2 Jahre bevor, die laut Erschließungsvertrag erbrachte Leistung jetzt realisiert wird. "Es ist schön, dass der Bau des Spielplatzes endlich beginnt. Die CDU Fraktion hatte mehrmals nachgefragt und es zeigt sich, dass das häufige Nachfragen beschleunigend wirkt," erläutert der Fraktionsvorsitzende Dirk Steinhausen. Gerade der Vorsitzende des Bauausschusses, Michael Richter (CDU), hatte mehrmals mit dem Bauamtsleiter den Kontakt gesucht. Die Gemeinde ist dann auf den Erschließungsträger zugegangen, der auch für die Errichtung des Spielplatzes zuständig ist. "Wir hoffen, dass die Bauarbeiten jetzt zügig voranschreiten, damit die Kinder in diesem Sommer noch die Spielgeräte nutzen können. Großbeeren muss sich in allen Bereichen weiterentwickeln, um ihren Ruf als familienfreundliche Gemeinde gerecht zu werden," so Steinhausen abschließend.

Bild: bald kommt der Spielplatz (Quelle: CDU Deutschland)

Freitag, 26.04.2013

Weiterer Bevölkerungswachstum im Norden des Landkreises erwartet
Neue Anforderungen an Wohnungsbau

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat vor kurzem in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass die Bevölkerung in Deutschland, hier insbesondere die Metropolen, in den letzten beiden Jahren aufgrund der Zuwanderung aus Ost- und Südeuropa jährlich um 100.000 bis 200.000 Einwohner gewachsen sind– zuvor, von 2003 bis 2010, war sie geschrumpft. Gerade in den Metropolen führt sie zumeist zu einem Austausch der Bevölkerung. Mehr junge Menschen streben in die Metropolen, junge Familie ziehen in die Randregionen und Speckgürtel.
Auch in Berlin wird für die nächsten Jahre ein Wachstum erwartet. Vielleicht nicht so viel wie die bayerische Hauptstadt München, deren Einwohnerzahl um knapp 14 Prozent auf fast 1,4 Millionen zulegte. Aber Berlin wird in den nächsten Jahrzehnten sich auf die 4-Millionen-Grenze zu bewegen. „Bisher hat sich die Bevölkerungsentwicklung im Norden des Landkreises Teltow-Fläming besser entwickelt als Berlin,“ beschreibt der Kreistagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Situation. „Diese Entwicklung wird auch in Großbeeren, Blankenfelde-Mahlow und Ludwigsfelde die Situation preiswerten Wohnraum zu bekommen eher noch verschärfen. Preissprünge auf dem Wohnungsmarkt werden schon von daher nicht verwunderlich sein.“
Im Bericht des Institut der deutschen Wirtschaft Köln heißt es: „Wenn alle Großstädte weiter wachsen wie in den vergangenen Jahren und immer mehr Studenten eine Bude suchen, dürften Wohnungsengpässe in den Metropolen und auch anderswo allerdings dazu führen, dass das Umland der Städte wieder attraktiver wird.“ Dies wird zu einem weiteren Bevölkerungswachstum im Speckgürtel führen.
„Somit müssen wir in den Nordgemeinden den weiteren Zuzug steuern und uns den gewachsenen Anforderungen an mehrgeschossigen Mietbebauungen stellen. Wünschenswert wäre eine stärkere Unterstützung durch das Land mit Fördermaßnahmen, da unsere Wohnungsbaugesellschaften diesen Wachstum nur bedingt leisten können,“ so Steinhausen, der auch im Aufsichtsrat der Wohnungsbaugesellschaft Großbeeren sitzt, weiter.
„Wir müssen dafür Sorge tragen, dass alle Einkommensschichten preislich angemessenen Wohnraum finden,“ so Steinhausen abschließend.

Freitag, 19.04.2013

„Verursacher sofort zur Rede stellen“
Wilde Müllentsorgung - ein sichtbares Problem

Großbeeren – Dirk Steinhausen kann den Abfall am Straßenrand nicht mehr sehen. Er steht angewidert am Fußgängerweg zwischen  Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren, wo sich eine Ansammlung von Müll befindet.
Kaum ist das Wetter etwas schöner geworden und der Frühling zieht ein und schon sind viele Menschen unterwegs, auf den Fußgängerwegen, im Wald oder auf den Feldwegen im Landkreis.
Überall tritt jetzt an den Straßenrändern der Müll offen zu Tage. Selbst auf den Feldern, wo der Wind vieles hin weht, findet man alte Flachen, Tüten und vieles mehr. Beim Wandern entdeckte der Kreistagsabgeordnete und Mitglied der Gemeindevertretung Großbeeren, Dirk Steinhausen, so manche Dinge im Wald, die einen dann doch überraschen. „Da lagen teilweise unbenutzte Windel und medizinisches Material. Es waren nur zwei Marken. Da hat also jemand gezielt - aus welchen Gründen auch immer - das Zeug kartonweise in die Landschaft geschmissen.“
Wie viele Einwohner von Großbeeren findet er die Natur um Diedersdorf wunderschön. „Ich finde es aber grauenvoll, wenn ich mich durch diesen Müll bewege. Glasflaschen gehören nicht auf den Acker und insgesamt Müll nicht auf landwirtschaftliche Flächen. Das ist unsere Umwelt, auf die müssen wir aufpassen“, betont er.
Steinhausen richtet einen allgemeinen Appell an die Zeitgenossen, die - wo immer sie stehen, gehen oder fahren - ihren Abfall hinterlassen. „Man muss sie direkt ansprechen und sollte dieses Verhalten stärker unter Strafe stellen."

Gemeinde kämpft ebenfalls
Nicht nur das ästhetisches Empfinden vieler Spaziergänger leidet, besonders jetzt, wo durch die fehlende Vegetation der Abfall gut sichtbar ist. Die Städte und Gemeinden kämpfen ebenfalls mit der Verschandelung von Straßen und Plätze. Auf etwa 70 Wochenstunden beziffert Uwe Fischer, Hauptamtsleiter der Gemeinde Großbeeren, den wöchentlichen Arbeitsaufwand für die Müllbeseitigung. Das bedeutet, dass fast zwei Mitarbeiter der Gemeinde nichts anderes tun, als Eimer leeren, Containerplätze in Ordnung halten, Bushaltestellen säubern und den weggeworfenen Abfall auflesen. Auch wird Hausmüll verstärkt zu Lasten der Gesellschaft "wild" entsorgt.
„Es muss doch nicht erst in unserer Gemeinde dazu kommen, dass wir unsere Papierkörbe beseitigen müssen, weil man immer mehr beobachten kann, dass Bürger ihren Hausmüll verpackt in Plastiktüten darin entsorgen. Diese Zweckentfremdung müssen wir verhindern“, so die Erfahrung des Amtsleiters.

Containerplätze sind ein Problem
Auch die Containerplätze sind ein Problem, dort werden gerne Materialien entsorgt, die da eigentlich nichts zu suchen haben. Offensichtlich werden einige auch zum Abladen von Sperrmüll benutzt. „Je besser die Containerplätze jetzt einsehbar sind, umso mehr werden so manche Zeitgenossen abschreckt“, berichtet Dirk Steinhausen. "Auch wenn es jetzt an den Containerplätzen weniger geworden ist, es ist immer noch zu viel."

Bild: Entsorgung ganzer Wohnungseinrichtungen im Wald (Quelle: CDU Großbeeren)

Samstag, 06.04.2013

Leitfaden Klimaschutz für Kommunen übergeben
Klimaschutz in Großbeeren schreitet voran

Zahlreiche Städte und Gemeinden haben ausgehandelte Klimaschutzziele in ihre politische Agenda aufgenommen, an die jeweiligen Bedingungen und Potenziale vor Ort angepasst und weitreichende Selbstverpflichtungen zum Klimaschutz beschlossen. „So weit sind wir in Großbeeren noch nicht, aber wir fangen nicht bei Null an“, erläutert der CDU Gemeindevertreter aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. Zwar ohne konkretes Einzelziel ist für die CDU Großbeeren bereits schon lange klar, dass sich einige Bereiche bereits in der Umsetzung befinden. „Die Nutzung erneuerbarer Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung spielt bei unseren kommunalen Einrichtungen ebenso eine Rolle, wie eine umweltverträgliche Verkehrsentwicklung mit den Zielen der Verkehrsvermeidung und der Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Radverkehr und Fußgänger) oder die Umsetzung klimagerechter und energieoptimierter Bauleitplanung.“

Bild: Praxisleitfaden vom Deutschen Institut für Urbanistik (Quelle: CDU Großbeeren)
Bereits vor Jahren wurden die Ziele in der von der CDU Großbeeren initiierten Gemeindeentwicklungsplanung übernommen. „Aber man kann immer noch mehr machen. In vielen Bereichen der kommunalen Praxis können wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Klimaschutz bedeutet nicht nur Einsparung von Energie. Die Palette  von Möglichkeiten ist äußerst vielfältig. Wir haben sowohl die Möglichkeit der direkten Einflussnahme, wie z.B. beim Energieverbrauch der kommunalen Liegenschaften, als auch der indirekten Einflussnahme, wie etwa auf den Energieverbrauch der privaten Haushalte über Energieberatungen, und vieles mehr.“
Um eine „Arbeitshilfe“ zu haben, hat der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen sich um den „Praxisleitfaden – Klimaschutz in Kommunen“ bemüht und ihn dem Bürgermeister Carl Ahlgrimm übergeben. Der Praxisleitfaden wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert und vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) und dem Klima-Bündnis erarbeitet. Der bereits 1997 veröffentlichte Leitfaden wurde aufgrund der regen Nachfrage von Kommunen in der gesamten Bundesrepublik inhaltlich und strukturell grundlegend überarbeitet und um aktuelle Schwerpunkte und Handlungsfelder ergänzt. Auch im neuen Leitfaden sind wieder zahlreiche aktuelle Praxis-Beispiele enthalten, die zur Nachahmung oder zu eigenen Aktivitäten im kommunalen Klimaschutz motivieren sollen.
„Wenn wir besser werden wollen, dann müssen wir sehen, was machen andere Kommunen zum Thema Klimaschutz erfolgreicher? Gerade auch im Güterverkehrszentrum Großbeeren, dass im Verhältnis zu anderen den Zusatztitel „Grüne GVZ“ sicherlich verdient hätte,“ so Steinhausen weiter.
Der Bürgermeister Carl Ahlgrimm nahm den Leitfaden mit Freuden entgegen und bestätigte: „Ja, wir sind an dem Thema nicht nur durch unser erdgasbetriebenes Dienstfahrzeug dran. Während Unternehmen auf einzelbetrieblicher Ebene vielerorts bereits zu Klimaschutz und nachhaltigem Wirtschaften beitragen, werden Kooperationspotenziale unternehmensübergreifend bislang meist noch nicht ausgeschöpft. Ich werde hierzu demnächst an einem Fachseminar „Klimaschutz in Industrie- und Gewerbegebieten“ teilnehmen. Die Fragen: Wo liegen die Potenziale für Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Gewerbegebietsentwicklung? Wie sehen integrierte Strategien für die Planung und Umsetzung bei der Revitalisierung von Industrie- und Gewerbegebieten aus? Wie können die hierfür relevanten Akteure zur Zusammenarbeit motiviert werden?
Die Veranstaltung bietet Gelegenheit für Diskussion und Erfahrungsaustausch zu diesen und weiteren Fragen.“

Bild: Übergabe des Leitfadens (Quelle: CDU Großbeeren)

Zusatzinformationen - Zitat aus dem Leitfaden:
Um die eigenen Klimaschutzziele zu stärken, Umsetzungsstrategien im Verbund zu erarbeiten und voneinander zu lernen, kann es sinnvoll sein, dass Kommunen sich zusammenschließen und gemeinsam ihre Ziele zum Ausdruck bringen. Beispielsweise haben sich zahlreiche Kommunen durch den Beitritt zum Klima-Bündnis in einem Netzwerk zusammengeschlossen, das sich zum Schutz des Weltklimas verpflichtet hat.
Die Mitgliedskommunen setzen sich für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen vor Ort ein und verpflichten sich freiwillig zu folgenden Zielen:
  •     Reduktion der CO2-Emissionen um zehn Prozent alle fünf Jahre,
  •     Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 (Basisjahr 1990),
  •     Schutz der tropischen Regenwälder durch Verzicht auf Tropenholznutzung,
  •     Unterstützung von Projekten und Initiativen der indigenen Partner (vgl. Klima-Bündnis 2010).
Wichtige Handlungsfelder der Kommunen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen sind beispielsweise:
  •     ein kommunales Energiemanagement und die Förderung von Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz,
  •     eine Nutzung erneuerbarer Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung,
  •     eine Umsetzung klimagerechter und energieoptimierter Bauleitplanung,
  •     eine umweltverträgliche Verkehrsentwicklung mit den Zielen der Verkehrsvermeidung und der Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Radverkehr und Fußgänger),
  •     Ausbau und Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit von Städten, Gemeinden und Kreisen insbesondere im Energiebereich und im Verkehrssektor,
  •     Abfallvermeidung und ressourcenschonende Abfallbehandlung sowie umweltfreundliche Beschaffung,
  •     eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und Beratung mit dem Ziel, Bürgerinnen und Bürger für den Klimaschutz zu motivieren.

Dienstag, 02.04.2013

Bahn lehnt behindertengerechten Ausbau zu eigenen Lasten ab
Gemeinde Großbeeren soll Kosten übernehmen

Mit großem Erstaunen wurde ein Schreiben der DB Netze in der Gemeinde Großbeeren aufgenommen. In den letzten Monaten wurde insbesondere von der CDU Großbeeren das Thema behindertengerechter Bahnsteig immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt. „Die Antwort ist enttäuschend, zumal die Begründung eine Frechheit ist.“ Erläutert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. Die örtliche Union hatte im letzten Jahr ein Konzept mit verschiedenen Schwerpunkten erarbeitet den Bahnhof und sein Umfeld zu verbessern. Neben dem behindertengerechten Zugang zum östlichen Bahnsteig, bei dem die Gemeinde Großbeeren im Rahmen der Schaffung eines Park & Ride- Parkplatzes bereits eine Zuwegung erstellte. „Der westliche Bahnsteig ist bereits behindertengerecht nur beim östlichen Bahnsteig hat man damals darauf verzichtet. Was sich heute als Fehler raus stellt. Der Bahnhof Großbeeren wird weiter in seiner Bedeutung zunehmen, sei es wegen dem zu erwartenden Besucherandrangs bzw. der Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt Heidering, die jetzt ihre Arbeit aufgenommen hat. Es wird auch im Nahe gelegenen Güterverkehrszentrum ein stetiges Wachstum von Arbeitsplätzen in den nächsten Jahren stattfinden. Bereits jetzt ist die Anbindung des ÖPNV ein Hemmnis. Ohne Anbindung kommen die Angestellten nicht hin, ohne Ausbau des behindertengerechten Zuganges schließt man Behinderte von vorn herein aus. Das ist inakzeptabel,“ so Steinhausen weiter.

Foto: Bahnhof Großbeeren (Quelle: CDU Großbeeren)
Ärgerlich ist vor allem die Formulierung der DB Netze: „Da es sich hier im vorliegenden Fall um ein Verlangen Dritter handelt, hat dieser die entstehenden Kosten für die Maßnahme vollständig zu tragen.“ Der Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren Carl Ahlgrimm kommentiert dies mit den Worten:
„Trotz der nun wirklich parteiübergreifenden Aktivitäten zur Barrierefreiheit endet die Aussage der DB erneut damit, dass die Herstellung der Barrierefreiheit das Verlangen eines Dritten sei, der dann bitte auch die Kosten der Maßnahme übernehmen solle.“
Und fragt: „Ja, es sind unsere Einwohner, unsere Gäste und wohl auch viele Arbeitnehmer aus der Gemeinde Großbeeren, die in der Nutzung der Regionalbahn eine sinnvolle Alternative zum Individualverkehr mit dem PKW sehen. Aber sind es nicht in erster Linie die (potentiellen) Fahrgäste der DB, für die eine zeitgemäße Infrastruktur an dieser Anlage der Bahn wichtig ist?
Der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen und der Bürgermeister Carl Ahlgrimm betonen, „Wir werden weiter dran bleiben. So leicht geben wir nicht auf.“

Samstag, 30.03.2013

Ernst-Stargardt-Allee erinnert an SED-Opfer

Vor einigen Tagen wurde die Justizvollzugsanstalt (JVA) Heidering des Landes Berlin in der Gemarkung Großbeeren in Betrieb genommen. Fast unbemerkt davon wurde auch der Straßenname und das Straßenschild seiner offiziellen Bestimmung zugeführt. Die Straße am Gefängnis trägt den Namen „Ernst-Stargardt-Allee“. Vor fast 2 Jahren wurde der Name auf Grund eines Vorschlages der örtlichen CDU vergeben. Die CDU Großbeeren hatte als einzige Partei einen eigenen Namensvorschlag präsentiert, der auf breite Zustimmung stieß. „Wir freuen uns, dass Ernst Stargardt zumindest in unserem Ort einen verdienten Platz erhält.
Sein Lebensweg zeigt einmal mehr die Geschichte Deutschlands der letzten 150 Jahre in einer Person. Geboren im Kaiserreich, in der Weimarer Republik als Jurist erfolgreich, erst unter den Nationalsozialisten, dann von den Kommunisten verfolgt und kurz vor seinem Tod die Gründung zweier deutscher Staaten miterlebt,“ so der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen. „Seine Lebensgeschichte belegt, wie schwer, ja manchmal gefahrvoll für Leib und Leben, es sein konnte, eine von den Zielen der KPD/SED abweichende Politik offen zu vertreten. Sie belegt aber auch, dass eine solche Haltung bis Ende der vierziger Jahre durchaus noch möglich war und die Übersiedlung in den Westen bzw. die völlige Anpassung an den Parteikurs nicht als einzige Alternative offen stand," so Steinhausen weiter.
Ernst Stargardt wurde als gebürtiger Berliner vor dem zweiten Weltkrieg Staatsanwalt in Potsdam, dann von den Nationalsozialisten aufgrund seiner jüdischen Herkunft und aufgrund seines Bekenntnis zum protestantischen Glaubens verfolgt und überlebte diese Zeit nur mühsam. Unter der sowjetischen Militäradministration wurde er zum Oberstaatsanwalt in Potsdam und später, 1946, zum Brandenburgischen Justizminister berufen. Durch die eingeleitete Gleichschaltung der Justiz durch die SED und durch seine Skepsis zu den sogenannten Volksrichtern, (in der sowjetisch besetzten Zone eingesetzten Richtern ohne juristische Ausbildung) musste er, um erneut einer Verfolgung zu entgehen, nach West-Berlin fliehen.
"Erst ab Ende 1949 hatte die Entwicklung in der DDR, nach der beginnenden Gleichschaltung aller Parteien, einen Stand erreicht, wo Andersdenkende kaum noch Möglichkeiten hatten sich politisch zu betätigen, ohne ein Parteiausschlussverfahren oder die Inhaftierung fürchten zu müssen. Leider wurden gerade die Verdienste konservative Politiker in der Geschichte Brandenburgs und in den Geschichtsbüchern durch die Kommunisten getilgt. Es gehört zum politischen Bekenntnis Brandenburgs dazu, dass vor Gründung aber auch in den ersten Jahren nach der Gründung der DDR gerade die bürgerlichen Parteien massiv von den herrschenden Kommunisten bedroht wurden. Gerade die derzeitige rot-rote Koalition hat mit einer Politik des „Schlussstriches“ sich letztlich zum Erfüllungsgehilfen eines geschichtlichen „Glättung“ gemacht, die die Gräueltaten der Kommunisten nicht aufarbeiten möchte. Eine Politik des Schlussstriches lehnen wir ab. Es gab viele CDU oder FDP-Politiker jener Zeit, die ihre politische Einstellung mit Einschränkungen, sogar mit dem Leben, bezahlt haben. Ihnen gilt es zu Gedenken," so Steinhausen abschließend.
 
Foto: Strassenschild zur JVA (Quelle: Steinhausen)

Samstag, 23.03.2013

Impressionen vom CDU vor Ort-Stand

Bild: (von links nach rechts) Dirk Steinhausen, Peter Wagner, Danny Eichelbaum, Manfred Seelig, Marc Spogat und Dr. Matthias Fuchs (Quelle: Danny Eichelbaum)

Samstag, 23.03.2013

Haushaltsausschuss bleibt hinter seinen Möglichkeiten

Wer sich klein macht, ist auch klein

Inzwischen mag man schon gar nichts mehr über den Landkreis Teltow-Fläming lesen. Immer wieder wird das Thema Haushalt und seine Konsolidierung genannt. Eine Vielzahl von Ausschüssen im Landkreis beschäftigen sich mit diesem Thema.
Der eigentliche Fachausschuss, der Haushalts- und Finanzausschuss, wird in der prekären Lage, in der der Landkreis ist, leider nicht gerecht. Auf einer der letzten Sitzungen mahnte das CDU-Kreistagsmitglied aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, eine stärkere Kontrolle der einzelnen Haushaltspositionen an: „Ich halte es für zwingend jede Position von jedem Dezernat und jedem Amtsleiter zu prüfen und zu bewerten und nach Sparpotential zu suchen,“ machte Steinhausen klar. Der Ausschussvorsitzende Dirk Hohlfeld (Die Linke) versuchte diesen Gedanken mit den Worten „dafür haben wir ja Fachausschüsse“ aufzuweichen. Die Mehrheit des Ausschusses war der Meinung es reicht die praktizierte Vorgehensweise, so wie in den letzten Jahren, beizubehalten.
Allein in den letzten 3 Jahren haben sich die Schulden im Bereich des kommunalen Dispo‘s verdoppelt und trotz gesteigerter Einnahmen wird bereits auch in diesem Jahr ein Defizit einkalkuliert.
„Wenn man sich überlegte, dass dieser Ausschuss die letzten Jahre, alles gegen die Stimmen der CDU ‚durchgewunken‘ hat, dann ist es nicht überraschend, dass nicht stärker kontrolliert werden soll. Man muss seine Rolle annehmen und der Ausschuss kann durchaus auch zu anderen Schlüssen kommen, als die Fachausschüsse. Haushaltskonsolidierung macht keinen Spaß, sondern ist das Suchen nach Einsparpotentialen in jeden Haushaltspositionen. Das pwc Gutachten gibt hier notwendige und nützliche Hinweise. Man muss es aber auch umsetzen wollen. Es wird Zeit, dass die Abgeordneten der SPD/Grüne/die Linke/FDP-Koalition sich ihrer Verantwortung stellen und der Ausschuss eine Position der Stärke einnimmt. Sonst kommen wir nicht weiter,“ erläutert Steinhausen weiter.
„Wenn sich ein Ausschuss klein macht, dann ist er auch klein,“ bemerkt Steinhausen abschließend mit der Forderung, dass der Haushalts- und Finanzausschuss seiner Führungsrolle in der Haushaltskonsolidierung endlich gerecht werden möge.

Freitag, 15.03.2013

Schulen erhalten Informationspakete
Ausstellung zum DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953 kommt nach Großbeeren

"So, die Schulpakete sind gepackt," erklärt der CDU-Kreistagsabgeordnete aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.
Insgesamt 16 Gymnasien und Oberschulen der Region erhalten in den nächsten Tagen und Wochen ein Informationspaket. In diesem Paket geht es um eine Ausstellung, die Dirk Steinhausen zusammen mit der CDU Großbeeren durchführt.
"Geschichte ist „Mehr“ als die Aneinanderreihung von Datumszahlen. Gerade die letzten Diktaturen auf deutschem Boden sollten uns immer eine Mahnung sein, die richtigen Lehren aus der Geschichte zu ziehen. Am 17. Juni 2013 jährt sich der Volksaufstand in der DDR zum 60. Mal. Aus diesem Anlass haben wir uns um eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die die Geschichte dieser gescheiterten Revolution erzählt, bemüht," erläutert Dirk Steinhausen.

Foto: Informationspakete für die Schulen (Quelle: Steinhausen)
Die Ausstellung „Wir wollen freie Menschen sein! - Der DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953 wird im Gemeindesaal der Gemeinde Großbeeren zu sehen sein.
Die Ausstellung beginnt am Freitagnachmittag, den 14.06.2013 und geht bis zum 28.06.2013.
Öffnungszeiten sind: Montag und Mittwoch 9:00 bis 14:00 Uhr, Dienstag 9:00 bis 16:00 Uhr, Donnerstag 9:00 bis 18:00 Uhr, Freitag 9:00 bis 12:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung.
"Das Ziel des Informationspaketes ist, so viele junge Menschen, wie möglich für das Thema zu interessieren und warum sollte man nicht mal eine Ausflug mit den Schülern nach Großbeeren machen?" so Steinhausen weiter. Die CDU Großbeeren und Dirk Steinhausen haben die Ausstellung für Großbeeren organisiert, ohne inhaltlich etwas zu verändern.
Neben den mitgesandten Handreichungen für eine didaktische Betrachtung im Unterricht, bietet der Bildungskatalog "SED-Diktatur und deutsche Teilung" der Bundesstiftung Aufarbeitung im Internet unter dem Stichwort "17. Juni 1953" Hinweise auf über dreißig Materialien, die Anregungen vermitteln, den Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 im Unterricht zu behandeln.
In jenen Tagen um den 17. Juni 1953 gingen eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße. Was als sozialer Protest begonnen hatte, entwickelte sich rasch zur politischen Manifestation:
Der massenhafte Ruf nach Freiheit, Demokratie und deutscher Einheit ließ die SED-Diktatur de facto kapitulieren. Es waren sowjetische Panzer, die den Aufstand alsbald im Keime erstickten. Autor der Ausstellungstexte ist der renommierte Historiker und Publizist Dr. Stefan Wolle. Für die Ausstellung wurden Fotos und Dokumente aus 25 Archiven ausgewählt. Neben Bildikonen, die in das öffentliche Gedächtnis eingegangen sind, präsentiert die Schau weithin unbekannte Bilder aus allen Regionen der DDR.
"Der 17.Juni ist ein Gedenktag, der uns immer daran erinnern soll, dass der Mut dieser Menschen, die beherzt für die Grundwerte der Demokratie eingetreten sind, mit ihrem selbstlosen Einsatz für den Rechtsstaat unseren Respekt verdient," so Steinhausen abschließend.

weitere Informationen:

Auch in unserer Region gab es Streiks und politische Aufstände. So heißt es in einem "Bericht über die Auswertung des volkspolizeilichen Einsatzes zur Niederschlagung der faschistischen Provokationen seit dem 16. Juni 1953" der Deutschen Volkspolizei (VP) Potsdam:
In Ludwigsfelde kam es zu größeren Zusammenrottungen und Provokationen, an denen sich etwa 1.200 Bauarbeiter beteiligten. Die Bauarbeiter wählten sich eine Streikleitung,
die sofort mit ihrer Tätigkeit begann und bestimmte, daß im ganzen Werk der RIAS übertragen wird. Ein Teil der Bauarbeiter versuchte, sich in den Besitz der Telefonzentrale zu setzen. Durch das entschlossene Eingreifen der VP-Angehörigen unter Leitung des Instrukteurs der BDVP, VP-Rat M. von der Abt. P, wurde die gesamte Streikleitung in Stärke von 27 Provokateuren festgesetzt. In der Folge des Tages und am nächsten Tag kam es zu weiteren Zusammenrottungen, die durch das entschlossene Eingreifen der Volkspolizei und durch Angehörige der sowjetischen Armee zerschlagen wurden.

Es gab in der DDR über 50 Tote und zahlreiche Verurteilte, die lange Haftstrafen erhielten. Über die Ludwigsfelder Streikleitung ist wenig bekannt.
Im Informationspaket sind enthalten: zwei Plakate DIN A3, sowie 50 Flyer DIN A lang und vier Themenblatt-Klassensatz 17.06.1953-Aufstand in der DDR.
Weiterhin sind im Paket vier Exemplare „Leben in der DDR“, zu beziehen über die Landeszentrale für politische Bildung, Baden-Württemberg, und „Geschichte der DDR“, zu beziehen über die Bundeszentrale für politische Bildung, enthalten.

Donnerstag, 14.03.2013

Kandidatentalk der Landratskandidaten

Bild: in anregender Diskussion (Quelle: CDU Großbeeren)

Dienstag, 12.03.2013

Impressionen vom Ehrenamtsempfang

Foto: und es gab viele zum Auszeichnen (Quelle: Hepp)

Foto: und viele sind gekommen (Quelle: Hepp)

Foto: und auch Peter Wagner ist für 10 jahre kommunales Engagement ausgezeichnet worden (Quelle: Hepp)

Foto: und starke CDU Präsenz (Quelle: Hepp)

Foto: und am Ende gab es die Polonaise (Quelle: Hepp)

Montag, 11.03.2013

100 Rosen in 50 Minuten

Anlässlich des Weltfrauentages war die CDU Großbeeren im Gemeindegebiet Großbeeren unterwegs und hat orange-farbige Rosen verteilt. „Wir hatten zum Frauentag 100 Rosen und haben gedacht wir brauchen mehrere Stunden. Aber viele freuten sich und so fanden unsere Rosen reißenden Absatz. Innerhalb von 50 Minuten waren die Rosen vergriffen und wir haben vielen Frauen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert,“ erläutert der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„Bei einigen Pärchen gab es deutlich Worte `Die CDU schenkt mir ‘ne Rose bei Minusgraden und Du gehst nicht mal vor die Tür’, meinte eine Frau zu ihrem sichtlich betroffenen Mann“, erklärte Dirk Steinhausen schmunzelnd, der zusammen mit Manfred Seelig und den Gemeindevertretern Claudia Blume-Rottenbiller und Peter Wagner, die Rosen im Rahmen einer „CDU vor Ort-Aktion“ verteilte.

Foto: Manfred Seelig verteilt eine Rose (Quelle: Hepp)

Donnerstag, 07.03.2013

neuer Bären-Kurier erschienen
CDU vor Ort

Bereits seit über 11 Jahren wird in der Gemeinde Großbeeren in regelmäßigen Abständen eine Publikation der CDU Großbeeren verteilt.
Jetzt stellte der Gemeindeverband Großbeeren seine bereits 36zigste Ausgabe, des im Gemeindegebiet beliebten "Bären-Kuriers", vor.
Inzwischen hat die zweite optische Veränderung in der Aufmachung des Bären-Kuriers stattgefunden. Er wirkt damit frischer und klarer in der Struktur. Die Reaktionen auf jedes Erscheinen zeigt, dass die CDU Großbeeren die "richtigen" Themen angesprochen hat und nicht, wie andere Parteien vor allem die persönlichen Vorteile ihrer Mandatsträger sieht.

"In dieser Ausgabe geht es um die Verbesserung des Bahnhofumfeldes;" erläutert der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen.
"Ein weiteres Thema ist die Landratswahl und die damit verbundenen Vorstellung des CDU-Kandidaten Danny Eichelbaum," so Steinhausen weiter.

Der Bären-Kurier wird als Beilage an alle 4.000 Haushalte im gesamten Gemeindegebiet verteilt.

CDU vor Ort mit Danny Eichelbaum
Zusätzlich wird die Großbeerener Union sich am Samstag, den 23.03.2013 wieder vor Netto (neben KIK), Berliner Straße, den Fragen der Bürger stellen.

"Wir werden von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr vor Ort sein. Auch dort wird der Bären-Kurier verteilt werden," so der CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen, abschließend.

Bild: neues Outfit (Quelle: Steinhausen)

Freitag, 01.03.2013

Eichelbaum besucht Kita
Demokratieansatz überrascht

Im Rahmen eines Informationsbesuches hat der CDU-Politiker Danny Eichelbaum in seinem Wahlkreis die Kita "Kunterbunt" in Großbeeren besucht. Begleitet wurde er vom CDU Fraktionsvorsitzenden in der Gemeindevertretung Großbeerens, Dirk Steinhausen, und dem sachkundigen Einwohner im Bauausschuss der Gemeinde, Manfred Seelig. Die derzeit für 38 Betreuungsplätze errichtete Kita wird gerade mit Fördermitteln des Bundes, die der Landkreis der Gemeinde Großbeeren genehmigt hat, für den Altersbereich 0 bis 3 Jahre ausgebaut. Die Baufortschritte wurde ebenso begutachtet, wie auch die räumliche Ausgestaltung. "Es ist schön zu sehen, dass hier etwas Tolles für die Kinder und für die Gemeinde Großbeeren entsteht. Das Land ist in der Pflicht, diese Bemühungen zu unterstützen. Deshalb fordere ich die rot-rote Landesregierung auf, endlich den Personalschlüssel für die Kitas zu erhöhen. " betonte Danny Eichelbaum.

Bild: Manfred Seelig, Danny Eichelbaum, Jacqueline Hönow und Dirk Steinhausen (von links nach rechts) (Quelle: Eichelbaum)
Die Kita ist offen für Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen. "Es ist uns wichtig, Kinder an demokratischen Prozessen zu beteiligen, um das Zusammenleben mit unterschiedlichsten Menschen und deren individuellen Bedürfnissen akzeptieren, erleben und gestalten zu können. Wenn Kinder auf ihrem Entwicklungsweg Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten ausbilden, sind sie in der Lage, sich selbst als Akteure ihres Lebens wahrzunehmen;" mit diesen Worten erklärt Jacqueline Hönow, Leiterin der Kita Kunterbunt, das Konzept der Einrichtung. Gerade der demokratische Ansatz innerhalb der Kindertagesstätte überraschte den Landespolitiker positiv, dass bereits Kleinkinder an demokratische Spielregeln herangeführt werden. "Wir sind stolz auf unsere Kita's im Gemeindegebiet, die mit unterschiedlichen Ansätzen und Ideen, die Vielfalt unsere Gemeinde darstellen," erläuterte am Ende Dirk Steinhausen.

Dienstag, 26.02.2013

Im Frühling erfolgt am Bahnhof "Groß-Reinemachen"
Bahn und Gemeinde stimmen sich besser ab

Vor fast 2 Jahren fanden die ersten Gespräche zwischen dem CDU Vorsitzenden Dirk Steinhausen und der Deutschen Bahn statt und noch immer spricht man regelmäßig miteinander und über die Probleme vor Ort. Vor kurzem stand wieder einmal eine Gesprächsrunde an und Dirk Steinhausen, der sich als Gemeindevertreter, für eine Verbesserung des Bahnhofumfeldes einsetzt, hatte diesmal den Bürgermeister Großbeerens, Carl Ahlgrimm, dabei.
Die Großbeerener sind etwas unzufrieden über das Aussehen des Bahnhofes, einen Bahnsteig, der nicht behindertengerecht ist und die wenigen Züge, die im Bahnhof halten.
„In den letzten Jahren hat es eine Veränderung bei Dreck, Schmutz, aber auch Graffiti, gegeben. Fast schleichend kam es zu einer Verschlechterung.“, erläuterte Dirk Steinhausen.
Im Gespräch wurde schnell klar, dass auch die Bahn ein natürliches Interesse daran hat, dass der Bahnhof in einem ansehnlichen Zustand ist. So wurden mehrere Alternativen besprochen und die Bahn hat zugesagt, dass im Frühling beim „Groß-Reinemachen“ die Schäden beseitigt und der Bahnhof jedenfalls teilweise neu gestrichen wird. Eine mögliche Sicherheitspartnerschaft zwischen Gemeinde, Bahn, Polizei wird zurzeit geprüft. „Manchmal sind es ganz einfache Lösungen“ so Carl Ahlgrimm;“ allein der Kontakt vom Ordnungsamt zur Regionaldirektion und das Melden von Graffiti oder sonstigen Zerstörungen, führt schon dazu, dass wir gemeinsam schneller reagieren können.“
Auch beim behindertengerechten Ausbau des östlichen Bahnsteiges geht es voran, wenn auch mit merklich kleineren Schritten, da es hier auch, um eine Menge Geld geht. „Keiner möchte die Kosten in sechsstelliger Höhe tragen, also wird die Bahn jetzt die Machbarkeit prüfen und sich dann gemeinsam mit uns um Fördermittel beim Land bemühen. Hier heißt es einfach nur dran bleiben und hartnäckig, aber geduldig das Ziel verfolgen,“ beschreibt Steinhausen die Situation.

Samstag, 23.02.2013

CDU gedenkt
Großbeerener „Armenhausbrand“, Karl Schlombach und Wilhelm Becker

Vor 80 Jahren, am 23.02.1933, kam es zum sogenannten Großbeerener „Armenhausbrand“, daran erinnert die CDU Großbeeren durch eine kleine Gedenkfeier in den Abendstunden an der Berliner Straße in Großbeeren. Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen und die Gemeindevertreter Peter Wagner, Marc Spogat, Claudia Blume-Rottenbiller, der Ortsvorsteher aus Heinersdorf Ralf Justawitz, der stellv. Ortsvorsteher aus Diedersdorf, Manfred Seelig, und Peter Rottenbiller und der stellvertretende Bürgermeister Uwe Fischer nahmen daran teil. Hierzu erläutert Dirk Steinhausen: "Nach einer großen NSDAP-Veranstaltung am 22.02.1933 in Großbeeren drangen in der folgenden Nacht gegen 1.30 Uhr der Teltower SA-Sturm in das sogenannte „Armenhaus“ (jetzt Großbeeren, Berliner Str. 58) ein, und steckten es in Brand.

Foto: Gedenktafel am Haus

Eine Woche bevor der Berliner Reichstag brennen sollte, gab es bereits deutliche Zeichen,  dass es mit der Demokratie nun vorbei war. Am 27. Februar 1933 brannte der Reichstag aufgrund von Brandstiftung.  Am 28. Februar 1933 folgte die "Not"-Verordnung "Zum Schutz von Volk und Staat", mit der die Grundrechte praktisch außer Kraft gesetzt wurden. Damit wurde zugleich die Schutzhaft ermöglicht, mit der politische Gegner ohne geordnetes Verfahren verhaftet und interniert werden konnten. Die ersten Vorläufer von Konzentrationslagern wurden eingerichtet. Die Verfolgung politischer Gegner war nun gesetzlich möglich. Wir müssen uns immer wieder vergegenwärtigen, dass Demokratie und freie Meinungsäußerung nicht vom Himmel fällt, sondern Rechte sind für die wir eintreten müssen, dazu gehört auch, an die Vergangenheit zu erinnern."

Bild: Gedenken am Ort des Geschehen, wo eine Messingtafel an die Tat erinnert.
In Großbeeren hatten am 23. Februar es die Nationalsozialisten auf den bekannten SPD-Mann und Reichsbannerfunktionär Karl Schlombach abgesehen, in dessen Wohnung sie gewaltsam eindrangen. Karl Schlombach wurde hierbei angeschossen. Er und seine Frau entkamen durch ein Fenster, bevor die Wohnung mit Benzin übergossen und angezündet wurde.
9 Familien verloren durch diese Brandstiftung ihr Obdach und größtenteils ihren wenigen Besitz.
Obwohl die Täterschaft klar war, wurde im Zuge der Ermittlungen und durch die Veränderung der Notverordnungen in Verdrehung der tatsächlichen Vorkommnisse die Eheleute Helene und Karl Schlombach der vorsätzlichen Brandstiftung angeklagt.
Der Armenhausbrand und die Anklage wegen Brandstiftung gegen Schlombach sorgten damals für viel Aufsehen in der Öffentlichkeit. Trotz aller Verdrehungsversuche der Nationalsozialisten bliebt der Großbeerener Gemeindevorsteher Wilhelm Becker (Deutsche Demokratische Partei) bei seiner Aussage, dass der Überfall von „uniformierten Nationalsozialisten verübt worden“ sei, was ihm vermutlich auch kurze Zeit darauf sein Amt kostete. Im Spandauer Festungsgefängnis wird Karl Schlombach in Analogie zum Reichstagsprozess als „van der Lubbe aus Großbeeren“ bezeichnet. Zwar muss das Verfahren später „mangels Beweisen“ eingestellt werden, doch Karl Schlombach behält man bis Anfang 1934 in „Schutzhaft“. Er erhält danach ein Ortsverbot für Großbeeren und wohnt dann in Berlin, bevor er während des 2. Weltkrieges erneut verhaftet und in verschiedene Lager gesteckt wird. Am 25.02.1945 kommt Karl Schlombach im KZ Bergen-Belsen um.
Am 18.März 1933 schrieb der Abteilungsleiter im NSDAP-Gau Brandenburg, Kunibert Saage aus Dabendorf, an den Noch-Landrat des Kreises Teltow, Wilhelm von Nathusius (SPD): „Ich bitte um sofortige Amtsenthebung bzw. Beurlaubung des Herrn Amtsvorstehers Becker in Grossbeeren“, was kurze Zeit später auch passierte. Damit war das Ende der rund zehnjährigen Amtszeit Wilhelm Beckers an der Spitze der Gemeinde Großbeeren besiegelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte der anerkannt loyal agierende Mann nochmals dahin zurück. Er starb am 12. März 1966.
Die CDU Großbeeren setzt sich dafür ein, dass Karl Schlombach, als auch Wilhelm Becker, mit einem Straßennamen geehrt werden. "Es wären würdige Namensgeber;" bemerkt abschließend Dirk Steinhausen

Freitag, 22.02.2013

Lobende Worte für die Sicherheit

Mit großem Interesse besuchte Danny Eichelbaum (CDU), Mitglied des Landtages, die Freiwillige Feuerwehr Großbeeren, um sich von der personellen und technischen Ausstattung vor Ort ein Bild zu machen. Gemeindebrandmeister Lothar Schwarz führte Eichelbaum, der von Manfred Seelig, Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Diedersdorf und dem Kreistagsabgeordneten Dirk Steinhausen, begleitet wurde, zunächst durch die Räume der Feuerwehr, so konnte die Feuerwehrtechnik in allen Einzelheiten besichtigt werden.
Ein besonderes Augenmerk wurde hier auf die gute technische Ausstattung gelegt. Auch über das Dekontaminationsfahrzeug für den Katastrophenschutz wurde ergiebig betrachtet. Hierfür ist der Landkreis Teltow-Fläming zuständig. „Ohne die vielen Freiwilligen ist der Brandschutz nicht zu gewährleisten“ erklärt Dirk Steinhausen.
CDU-Chef Danny Eichelbaum lobte die Feuerwehrfrauen und -männer für ihren Einsatz, gerade wenn es um das Engagement geht im Einsatzfall zu helfen. "Ohne diesen unermüdlichen Einsatz und Eifer aller unserer freiwilligen Feuerwehrfrauen und -männer wäre vieles nicht möglich und für die Gemeinden mit erheblich höherem Aufwand verbunden", stellte Eichelbaum fest. Im Anschluss gab es noch ein Probesitzen im neuen Löschgruppenfahrzeug der Großbeerener Wehr. Hier waren die meisten der Anwesenden doch überrascht wie vielfältig die Ausrüstung der Feuerwehren heutzutage sein muss.

Foto: Im Gespräch, (von links nach rechts) Dirk Steinhausen, Danny Eichelbaum und Lothar Schwarz vor dem Dekontaminationsfahrzeug (Quelle: Eichelbaum)

Foto: Eichelbaum am Lenkrad für mehr Sicherheit im Landkreis (Quelle: Eichelbaum)

Mittwoch, 20.02.2013

CDU trauert um Namensgeber der Großbeerener Schule

Mit Bedauern hat die CDU Großbeeren die Nachricht vom Tode Otfried Preußlers aufgenommen.
Im Mai 2010 wurde der Grund- und Oberschule Großbeeren feierlich der neue Schulname "Otfried-Preußler-Schule" verliehen. "Mit seinen Büchern hat Otfried Preußler Kindern und Jugendlichen viel Freude gemacht. Die meisten seiner Leser haben seine Bücher geliebt. Vielen wurde aus der "Kleinen Hexe" vorgelesen und haben dann mit "Räuber Hotzenplotz" selber die ersten Leseversuche unternommen. Auch als Jugendlicher konnte man mit seinem Buch "Krabat" viel mitnehmen, geht es hierbei doch um Zivilcourage und dem Wert der Freundschaft," so der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. Preußler starb am 18. Februar im Alter von 89 Jahren in Prien am Chiemsee. Er ist Autor von Werken wie "Der Räuber Hotzenplotz" und "Die kleine Hexe", aber auch "Krabat". Sie zählen zu den beliebtesten und bekanntesten Kinder- und Jugendbüchern. Die Grund- und Oberschule hatte seinerzeit sich bewusst für den Namen entschieden, um die Lesebetonung zu unterstreichen.

Hintergrund:
Quelle Spiegel online vom 20.02.2013
Hamburg/München - Einer der großen deutschen Kinderbuchautoren ist tot: Wie der Stuttgarter Thienemann Verlag am Mittwoch mitteilte, ist Otfried Preußler bereits am 18. Februar im Alter von 89 Jahren in Prien am Chiemsee gestorben. Zahlreiche seiner Werke - etwa "Krabat", "Der Räuber Hotzenplotz" oder "Die kleine Hexe" - zählen zu den beliebtesten und bekanntesten Kinderbüchern. Preußlers insgesamt 32 Bücher wurden in 55 Sprachen übersetzt, vielfach preisgekrönt und weltweit mehr als 50 Millionen Mal verkauft.
Preußler wurde 1923 im böhmischen Reichenberg geboren. Schon mit zwölf Jahren schrieb er seine ersten Geschichten. Er wollte später als Schriftsteller in Prag leben. Doch nach dem Abitur 1942 wurde er zur Wehrmacht einberufen und kam nach fünf Jahren russischer Gefangenschaft 1949 ins oberbayerische Rosenheim.
Um sich eine Existenz aufzubauen, fing er noch während des Lehramtsstudiums mit dem Schreiben an - zunächst als radelnder Lokalreporter, dann als Autor für den Kinderfunk. Sein erster großer Erfolg gelang Preußler 1956 mit dem "Kleinen Wassermann". 1962 erfand Preußler die legendäre Figur des Räuber Hotzenplotz, der die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart zum Jubiläum eine große Ausstellung widmete.

Dienstag, 19.02.2013

CDU Großbeeren begrüßt Ergebnis
Umsetzung Volksbegehren oder Feigenblatt?

„Ein guter Tag für die Region und für die Menschen“, mit diesen Worten kommentiert der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, das Ergebnis des rot-roten Koalitionsausschusses, der sich mit den Umgang des erfolgreichen Volksbegehrens befasste.
Als Ergebnis verkündete der Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), dass die Landesregierung jetzt doch den beiden Oppositionsparteien CDU und Grüne folgt und das Volksbegehren annimmt.
Seit Dezember 2012 haben die SPD und Die Linke sich beharrlich geweigert die Bewertung des Volksbegehrens und die weitere Vorgehensweise zu diskutieren. Jetzt der plötzliche Sinneswandel. Die Landesregierung plant einen Antrag in den Landtag einzubringen, der die Annahme des Volksbegehrens empfiehlt. Über 100.000 Menschen in Brandenburg hatten bis Anfang Dezember 2012 mit ihrer Unterschrift das Volksbegehren unterstützt. „Viele haben daran mitgearbeitet, viele Parteien und Bürgerinitiativen, ihn allen gilt unser Dank. Die CDU Großbeeren hat das Volksbegehren von Anfang an unterstützt, sei es durch den Ortsvorsteher in Kleinbeeren, Michael Richter (CDU) oder der stellvertretende Ortsvorsteher von Diedersdorf, Manfred Seelig (CDU).
Von den knapp 6.200 Stimmberechtigten in Großbeeren hatten fast 40% der Bürger für das Nachtflugverbot gestimmt.
Selbst die Annahme des Volksbegehrens zaubert aber noch kein absolutes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr her. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) erklärte in Potsdam, er wolle Verhandlungen über mehr Nachtruhe mit den anderen beiden Gesellschaftern des Flughafens, dem Bund und dem Land Berlin, aufnehmen, sobald der Landtag das Volksbegehren angenommen habe. „Ob hier wirklich der Volkswille umgesetzt werden soll oder nur ein Feigenblatt benutzt wird, letztlich wird das Ergebnis der Verhandlungen diese Frage beantworten. Wenn die rot-rote Koalition allerdings so „erfolgreich“ verhandelt, wie sie den Flughafen baut, mit Missmanagement und Inkompetenz, dann werden die Betroffenen erneut die Verlierer sein. Bei aller Euphorie, es ist nichts geschafft. Wir müssen weiter kämpfen bis zu einer Veränderung der Nachtflugzeiten;" so Steinhausen abschließend.

Hintergrund:
19.02.2013 - Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs rot-rote Regierungskoalition will das Volksbegehren zum erweiterten Nachtflugverbot (22.00 bis 6.00 Uhr) am künftigen Hauptstadtflughafen mittragen. Ministerpräsident Matthias Platzeck erklärte am Dienstag in Potsdam, er wolle Verhandlungen über mehr Nachtruhe mit den anderen beiden Gesellschaftern des Flughafens, dem Bund und dem Land Berlin, aufnehmen, sobald der Landtag das Volksbegehren angenommen habe. Man wolle eine monatelange Debatte im Land während des sonst drohenden Volksentscheides vermeiden. In der kommenden Woche wollen SPD und Linke einen Antrag in den Landtag einbringen.

Dienstag, 12.02.2013

Erneuter Vandalismus in Großbeeren
CDU fordert mehr Polizeipräsenz

Am Montag trudelten die Anzeigen gegen Unbekannt bei der Polizei in Großbeeren ein. Am Sonntag Abend wurde der Polizei gemeldet, dass in Großbeeren in der Teltower Straße mehrere Fahrzeuge mit Lackschäden beschädigt wurden. Die Inhaber, der insgesamt 14 Fahrzeuge, die zur Feldseite parkten, waren aus nachvollziehbaren Gründen aufgebracht.
Der CDU Gemeindevertreter Dirk Steinhausen kommentiert dies mit den Worten: "Bei einer Reduzierung der Polizeipräsenz durch die rot-rote Landesregierung ist es nicht verwunderlich, dass das Sicherheitsgefühl nachgelassen hat. Vandalismus muss durch mehr Präsenz bekämpft werden." Die Fahrzeuge wurden an den Fahrzeuglängsseiten durchgehend von vorn bis hinten mittels eines  spitzen Gegenstandes zerkratzt. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Polizeiaussagen auf 5.000 Euro. Eine Spurensuche vor Ort brachte nichts ein.

Sonntag, 10.02.2013

Keine Rundfunkgebühren für Kitas

Die Kindergärten in Großbeeren sollen auch künftig von den Rundfunkgebühren befreit bleiben. Das fordert die Großbeerener CDU-Fraktion.
Bis zum Dezember 2012 waren gemeinnützige Einrichtungen und Kindergärten von den GEZ-Gebühren befreit. Ab Januar 2013 hat sich das geändert, da ein neuer Vertrag die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bundesweit neu ordnet. Jetzt werden die Rundfunkgebühren pauschal pro Haushalt und Unternehmen berechnet werden. "Je mehr Angestellte ein Unternehmen hat, desto mehr Beiträge sind zu entrichten", sagt der Großbeerener CDU-Gemeindevertreter Marc Spogat. Für große Kitas mit mehr als neun Angestellten könnte es dann mit einer Gebühr von bis zu 216 Euro monatlich teuer werden. Und zwar unabhängig davon, ob sie das Radio oder den Fernseher überhaupt nutzen. Aber nicht nur Kitas sind betroffen, sondern alle kommunalen Einrichtungen.
Die kommunalen Spitzenverbände sind sich der Belastungen durchaus bewusst. So heißt es: "Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hält die nunmehr geltende geräteunabhängige Beitragsbemessung für Rundfunk- und Fernsehgebühren für den richtigen Ansatz.  Um eine überproportionale Belastung der Städte- und Gemeinden zu vermeiden, muss aber nachgebessert und eine praktikable Lösung für alle Städte und Gemeinden gefunden werden."
Der Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hans-Günter Henneke des Deutschen Landkreistages sagte: „Die Debatte ist derzeit sehr aufgeheizt, bis hin zu Meldungen über das Boykottieren des Beitrages. Richtig ist, dass viele Gemeinden und Landkreise nicht glücklich mit dem neuen Rundfunkbeitrag sind und es teilweise Schwierigkeiten beim Erfassungsprozedere gibt. Diese Fragen müssen umgehend einer tragfähigen Lösung zugeführt werden.“
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Steinhausen führt aus: "Damit werden die Betriebskosten erhöht, was letztlich über die Kita-Gebühren oder Steuermittel refinanziert wird. Je näher eine Verwaltung am Bürger dran ist (und dezentraler aufgestellt) , umso drastischer ist der Kostenanstieg beim neuen Beitrag. Gerade flächenmäßig große Kommunen und Landkreise mit vielen Außenstellen werden dies merken."

„Wir sind der Meinung, dass zum Beispiel die Elternbeiträge für die Kitaplätze nicht durch höhere Verwaltungsgebühren steigen oder die Leistungen an den Kindern reduziert werden sollen. Die Einnahmen sollen dort zu 100% ankommen, wo sie hingehören“, sagt Marc Spogat. Die CDU-Fraktion empfiehlt deshalb der Gemeindeverwaltung Großbeeren, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass Kindertagesstätten und kommunale Betriebsstätten auch weiterhin von den Rundfunkgebühren befreit bleiben. Der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund sind bereits aktiv. Der Städte- und Gemeindebund Brandenburg hat bisher sich nicht dazu geäußert.

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Hintergrund:
Ab 1. Januar 2013 ist die bisherige geräteabhängige Rundfunkgebühr durch einen geräteunabhängigen Rundfunkbeitrag abgelöst worden. Maßgeblich für die Bemessung der kommunalen Rundfunkbeitragspflicht ist jetzt Art und Anzahl von Betriebsstätten und Kraftfahrzeugen. Ob an diesen sogenannten Orten der potenziellen Mediennutzung tatsächlich Rundfunkgeräte bereitgehalten werden, ist damit unerheblich.
Die Gesetzesänderung geht auf einen Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom Oktober 2006 in Bad Pyrmont zurück, mit dem die Rundfunkkommission beauftragt wurde, ein Alternativkonzept zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu erarbeiten. Dem Beschluss lag die Überzeugung zugrunde, dass eine Abkehr von der geräteabhängigen Gebührenerhebung erforderlich war, weil angesichts der Konvergenz der Empfangsgeräte ein strukturelles Erhebungs- und Vollzugsdefizit drohte. Damit ist gemeint, dass eine zunehmende Zahl von insbesondere mobilen Gerätetypen zum Rundfunkempfang (auch über das Internet) geeignet  ist und dass eine geräteabhängige Gebührenerhebung daher nur mit erheblichem Verwaltungsaufwand und entsprechendem Ermittlungsdruck zulasten der Gebührenschuldner möglich ist. Vor diesem Hintergrund soll das neue Finanzierungssystem auch die gesamtgesellschaftliche Akzeptanz verbessern.

Aufgrund eines Eckpunktepapiers der Rundfunkkommission hat die Ministerpräsidentenkonferenz Ende 2010 einen Staatsvertrag zur Einführung eines geräteunabhängigen Rundfunkbeitragsmodells beschlossen, der nachfolgend ratifiziert wurde und Anfang 2013 in Kraft tritt.

Samstag, 02.02.2013

Überraschende und erschreckende Antworten
Mangelndes Problembewusstsein der Kreisverwaltung beim Heinersdorfer Markt

Mit Überraschung hat der CDU Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen die Antworten der Kreisverwaltung zur Kenntnis genommen. In der Anfrage ging es um den Heinersdorfer Markt in der Gemeinde Großbeeren. Dieser Markt, gelegen hinter der Stadtgrenze zu Berlin, wurde von vielen Menschen besucht und - beginnend mit einer Gaststätte - entwickelte sich der Markt immer mehr in das vorhandene Waldgebiet. Ob diese Nutzung genehmigt wurde, blieb in diesem Fall offen. Im Dezember 2010 haben der Marktbetreiber des Heinersdorfer Marktes, die Gemeinde Großbeeren und der Landkreis Teltow-Fläming vereinbart, dass ab September 2011 keine Marktfestsetzung mehr vergeben wird und das Marktgelände bis zum 31.12.2011 in seinen Ursprungszustand zurück versetzt wird. Die ehemalige Marktfläche ist wieder mit Bäumen aufzuforsten. Im Juli 2012 hat die Gemeinde sich an die untere Bauaufsicht des Landkreises gewandt mit der Bitte, weitere Schritte zu veranlassen. Leider sieht das Gelände wie eine Müllkippe aus bzw. die Bauten stehen nach wie vor. Bisher sind keinerlei Aufforstungsarbeiten zu sehen, da immer noch Unrat umherliegt.
„Erschreckend ist die Antwort der Kreisverwaltung, weil sie die letzten Vereinbarungen völlig außer Acht lässt und die Antworten teilweise auch völlig falsch sind. Bereits die Unsicherheit, ob die genutzte Fläche Wald ist, oder nicht. Über die Waldeigenschaft einer Fläche entscheidet die untere Forstbehörde gemäß Landeswaldgesetz, nicht die Kreisverwaltung. Dass es sich hier, unabhängig der langjährig durchgeführten Marktnutzung, um eine Waldfläche im Sinne des Waldgesetzes handelt, ist völlig unzweifelhaft. Man hätte nur mal bei der Forstverwaltung nachfragen müssen,“ erregt sich Steinhausen über die mangelnde Qualität der Antworten der Kreisverwaltung.
Wie durch die Kreisverwaltung korrekt ausgeführt, ist der Markt baurechtlich sowohl formell als auch materiell rechtswidrig und das unabhängig der Tatsache, ob hier seitens des Gewerbeamtes der Gemeinde eine Gewerbeanmeldung bestätigt worden ist. In der Antwort beschreibt der Landkreis seine Zurückhaltung mit mangelnder Zuständigkeit und der Hoffnung, dass die Gemeinde Großbeeren es allein regelt. „Die Zuständigkeit und damit auch die notwendigen Rechtsmittel liegen bei der Bauaufsicht der Kreisverwaltung und nicht bei der Gemeinde, auch das sollte der Kreisverwaltung klar sein. Die Gemeinde verfügt aufgrund fehlender baurechtlicher Zuständigkeit nicht über die rechtlichen Instrumente, hier z.B. die Beseitigung anzuordnen. Die Verantwortung auf die Gemeinde abzuschieben ist unredlich,“ so Steinhausen, der auch Gemeindevertreter ist und die örtliche CDU führt, weiter.
Dass die Kreisverwaltung jetzt bei der Gemeinde Großbeeren nachfragen möchte und sich über den „Stand der Dinge“ informieren will, zeigt wie schlecht die Kommunikation innerhalb der Kreisverwaltung ist,“ resümiert Steinhausen. „In den letzten Gemeindevertretungen Großbeeren gab es immer Nachfragen von Bürgern, was dort passiert und die Gemeinde Großbeeren hat mehrfach beim Kreis nachgefragt. Es ist natürlich schlicht ein Witz, da die untere Bauaufsicht sowohl durch mehrmaligen E-Mail-Verkehr im Jahr 2012, die die Gemeindevertreter in Kopie bekommen haben, sich jetzt hinzustellen und so zu tun, als ob das Problem nicht bekannt ist. Es gibt einen Unterschied zwischen Unkenntnis und Inkompetenz.“

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Zusatzinformationen:
Gemäß §§ 52 Abs. 1 S. 2, Abs. 2 S. 1 und 2 der Brandenburgischen Bauordnung (BbgBO) hat die Bauaufsicht bei der Errichtung baulicher Anlagen darüber zu wachen, dass die öffentlich-rechtlichen Vorschriften eingehalten werden. In Wahrnehmung dieser Aufgabe hat sie die erforderlichen Maßnahmen z.B. zur Baueinstellung, Nutzungsuntersagung oder Beseitigung zu treffen.  Nach § 74 Abs. 1 BbgBO kann die Bauaufsichtsbehörde die Beseitigung baulicher Anlagen anordnen, wenn diese im Widerspruch zu öffentlich-rechtlichen Vorschriften errichtet wurden und nicht auf andere Weise rechtmäßige Zustände hergestellt werden können.
Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Zuständigkeit der Behörde (Landkreis oder Gemeinde) jeweils immer von der Norm abhängig ist, gegen die verstoßen wurde. Handelt es sich um einen Verstoß gegen örtliche Bauvorschriften oder die Festsetzungen eines B-Planes sind dafür gem. § 53 Abs. 1 BbgBO bei genehmigungsfreien Vorhaben die Gemeinden zuständig; bei Verstößen gegen alle anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften ist selbst bei einem genehmigungsfreien Vorhaben nach § 55 BbgBO die Bauaufsichtsbehörde zuständig; bei genehmigungspflichtigen Vorhaben sowieso. Insofern verfügt die Gemeinde aufgrund fehlender baurechtlicher Zuständigkeit nicht über die rechtlichen Instrumente, hier z.B. die Beseitigung anzuordnen.

Anfrage_Heinersdorfer Markt

Freitag, 01.02.2013

Herzlichen Glückwunsch Förderverein der öffentlichen Bibliothek Großbeeren
10 Jahre Unterstützung der fleißigen Leser

Am 27.Januar 2003 wurde der Förderverein der öffentlichen Bibliothek Großbeeren e.V gegründet. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt die Bibliothek der Gemeinde Großbeeren zu fördern und gerade den Nutzern zu helfen. Gerade in den letzten Jahren hat der Verein immer wieder Aktionen durchgeführt, die den Standort der Bibliothek noch stärker in der Bevölkerung verankert haben. Gerade junge Nutzer profitieren davon. "Es ist toll, wie ein Förderverein, sich eine so starke Stellung in der Gemeinde Großbeeren erarbeitet, oder besser, sich erlesen hat", gratuliert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, dem Jubilar.

Samstag, 26.01.2013

Impressionen vom Neujahrsempfang der CDU Teltow-Fläming


Bild: neues Rathaus Rangsdorf (Quelle: Steinhausen)

Bild: über 100 Menschen drängten sich im Saal (Quelle: Steinhausen)

Bild: Grußworte von Katherina Reiche (Quelle: Steinhausen)

Bild: Tagungspräsidium Landesvorsitzender Prof Schierack, parla. Staatssekretärin Katherina Reiche, Danny Eichelbaum, MdL, Vorsitzender der MIT Brandenburg Hermann Kühnapfel und die Generalsekretärin der CDU Brandenburg Anja Heinrich, MdL (von links nach rechts) (Quelle: Steinhausen)

Bild: fleißige Helfer im Hintergrund beim Auszählen (Quelle: Steinhausen)

Bild: Gruppenbild mit Damen und dem Kandidaten; 
Rainer Genilke, MdL, Björn Lakenmacher, MdL Andrea Voßhoff, MdB, Landratskandidat Danny Eichelbaum, MdL, Kandidatenin für den Bundestag, Jana Schimke, Hermann Kühnapfel, Ludwig Burghardt, MdL, und Dirk Steinhausen  (Quelle: Steinhausen)

Samstag, 26.01.2013

Neuanfang für Teltow-Fläming - Die Zeit ist reif für einen Wechsel!

Mit Spannung wurde das Ergebnis der CDU-Mitglieder am Wochenende erwartet. Die CDU Teltow-Fläming bestimmte ihren Kandidaten für den Landratsposten im neuen Rathaus in Rangsdorf. Als der Zossener Kreistagsabgeordnete Hermann Kühnapfel, der die Sitzungsleitung übernommen hatte, das Ergebnis von 97,2 % verkündete, brandete langer und anhaltender Beifall auf.
„Über 97 % Zustimmung ist ein außergewöhnliches gutes Ergebnis und zeigt, dass die CDU geschlossen hinter ihrem Kandidaten Danny Eichelbaum steht,“ kommentierte der stellvertretende Kreisvorsitzende Dirk Steinhausen das Ergebnis.
 Zusammen mit den Gästen waren knapp 100 Interessierte gekommen, hierbei gab es Unterstützung von verschiedenen Seiten, der CDU Landesvorsitzende Prof. Dr. Michael Schierack, MdL, versicherte ebenso dem Kandidaten seine Unterstützung, wie die parlamentarische Staatssekretärin, Katherina Reiche, MdB, und zahlreiche Landtagsabgeordnete und Bundestagsabgeordnete, die gekommen waren.
Mit Spannung wurde das Grußwort von Robin Lewinsohn, Mitglied des Sprecherrates der Bürgerinitiative Plan B erwartet. Der machte klar: „So kann es nicht weitergehen im Landkreis. Tatsächlich erinnert die Hinterlassenschaft von Peer Giesecke mehr an einen dekadenten aristokratischen Hofstaat als an eine moderne Verwaltung. Korruption, Vetternwirtschaft und Maßlosigkeit stehen auf der Tagesordnung“ „Es obliegt Ihnen, Herr Eichelbaum, und der CDU-Teltow-Fläming ein Zeichen für ganz Brandenburg zu setzen. Brandenburg aus seiner rot/roten Lethargie zu reißen und neue Wege zu gehen. Für diese politischen Wege steht Plan B. Deshalb unterstützen wir Sie,“ rief Lewinsohn den Mitgliedern und Gästen zu.
Bevor jedoch die Wahl stattfinden konnte, wurde dem Kandidaten die Möglichkeit gegeben sich als Person, aber vor allem sein Programm vorzustellen.
Und Danny Eichelbaum zeigte „klare Kante“ und analysierte kurz die Probleme des Landkreises, um dann Lösungen aufzuzeigen und ein 10-Punkte Programm vorzustellen.
"Den neuen Landrat erwartet eine schwierige, aber auch eine großartige Aufgabe. Eine schwierige Aufgabe, weil in den kommenden Jahren eine Fülle von Problemen zu lösen sind. Aber auf den Landrat wartet auch eine großartige Aufgabe, weil Teltow-Fläming ein schönes Stückchen Erde ist, ein attraktiver wirtschaftsstarker Landkreis mit fleißigen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern! Mit einem 10. Punkte-Programm möchte ich den Landkreis in den nächsten 8 Jahren fit für die Zukunft machen."
Kernaussagen des 10-Punkte-Programms sind: Die Wirtschaft stärken, eine bürgerfreundliche Verwaltung schaffen, Schluss mit Filz und Vetternwirtschaft, Bürgerbeteiligung ausbauen, Sicherheit erhöhen, Generationsgerechtigkeit anstreben, Familien und Kinderfreundlichkeit verbessern, Umweltfreundlichkeit optimaler Schallschutz sowie ein umfassendes Nachtflugverbot am Flughafen BER und die Haushaltskonsolidierung vorantreiben.

Die Anwesenden quittierten die Rede mit langem Beifall und das Wahlergebnis unterstreicht die Geschlossenheit der CDU und den Wunsch,den Landkreis zum Positivem zu verändern.
Eine häufige Feststellung an diesem Abend war, dass alle etablierten Parteien die Landratswahl komplett zur Chefsache erklärt haben. Alle bisher aufgestellten Kandidaten sind die jeweiligen Kreisvorsitzenden. Also ein Wahlkampf auf Augenhöhe. Zumindest was die Titel angeht. Mit dem Unterschied, das die Kandidaten der SPD, Linke, FDP und Grüne, die letzten Jahre den Landkreis dahin gebracht haben, wo er heute ist. Am unteren Ende aller Landkreise in Brandenburg. Danny Eichelbaum beschrieb es mit den Worten: „Statt Wachstumsmeister sind wir leider durch die Politik von SPD, Linken, FDP, Grünen und Bauernverband Vizeschuldenmeister geworden.“
Die anwesenden Plan B Abgeordneten fassten die Veranstaltung zusammen mit den Worten: „Danny Eichelbaum tat etwas auf seiner Nominierungsveranstaltung, was tatsächlich bei allen anderen bisher gefehlt hat. Er präsentierte ein sachorientiertes Programm, welches unseren Kreis wieder zu dem machen kann, was er einmal war. Ein Programm, was seinem bisherigen Politikstil Rechnung trägt und Hoffnung gibt.“
Danach würde der Neujahrsempfang begangen mit vielen Gästen aus Politik und Wirtschaft.


Bild: Danny Eichelbaum bei seiner Vorstellungsrede, rechts daneben Prof. Dr. Michael Schierack, MdL, Landesvorsitzende der CDU Brandenburg und die parlamentarische Staatssekretärin, Katherina Reiche, MdB (Quelle: CDU Teltow-Fläming)

Mittwoch, 23.01.2013

Virginia Lücke dankt ihren Rettern von der Feuerwehr Großbeeren

Es war am Morgen des 17.12.2012, nur ein paar Tage vor Weihnachten und nur einen Tag vor ihrem 20. Geburtstag, als für Virginia Lücke der Albtraum eines jeden Autofahrers wahr wurde. Die junge Frau fuhr mit ihrem Kleinwagen auf der Landstraße (L40) in Richtung Ludwigsfelde, als plötzlich ein Pkw aus dem Gegenverkehr in ihren Fahrstreifen geriet und ihr Fahrzeug seitlich rammte. Dadurch wurde ihr Wagen von der Straße geschleudert und kam auf einer anliegenden Wiese zum stehen. „Durch den Aufprall wurde eine enorme Energie freigesetzt, was eine komplette Verformung der Karosserie zur Folge hatte“ , so Lothar Schwarz, Gemeindebrandmeister von Großbeeren. Er selbst und vier weitere Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Großbeeren waren zum Unfallort alarmiert worden. „Die Fahrzeugführerin des anderen Pkw stand nur leicht unter Schock und konnte schnell versorgt werden. Frau Lücke hingegen befand sich bei unserem Eintreffen noch schwer verletzt im Fahrzeug und musste mit schwerem Rettungsgerät aus dem Wrack befreit werden“,erklärt Lothar Schwarz weiter. „Es zeigt mal wieder, wie wichtig das Ehrenamt innerhalb unserer Gemeinde und speziell innerhalb der freiwilligen Feuerwehr ist“, meint Adrian Hepp, Sicherheitsbeauftragter der CDU-Großbeeren.
„Unsere Feuerwehr braucht dringend Nachwuchs, damit auch in den nächsten Jahren schnelle Hilfe wie bei Frau Lücke gesichert ist“, so der Aufruf von Hepp an die Bürger von Großbeeren und seinen Ortsteilen. Am 18.01.2013 war es dann so weit, Virginia Lücke besuchte ihre „Retter“ der freiwilligen Feuerwehr in Großbeeren und brachte noch ein kleines Geschenk mit. Sie bedanke sich bei den damals eingesetzten Feuerwehrmännern für die schnelle sowie professionelle Hilfe und überreichte Herrn Lothar Schwarz als Dankeschön einen Talisman in Form des „heiligen Florian-Schutzpatron der Feuerwehren“. Sichtlich erfreut über den Besuch und das Geschenk erklärten die Kameraden einstimmig, dass der neue Talisman dem Jugendwart der Jugendfeuerwehr, Herrn Michael Kleinwächter, übergeben wird. „Der Talisman wird die Kinder und Jugendlichen der Feuerwehr Großbeeren bei Wettkämpfen und Auswärtsfahrten begleiten“, so Lothar Schwarz abschließend.

Bild: Virginia Lücke mit ihren Rettern (Quelle: Hepp)

Freitag, 18.01.2013

Erneuter letzter Platz für den Landkreis Teltow-Fläming 
Zu wenige Maßnahmen für den Ausbau von Kindertagesbetreuung 

Der Ausbau der Kindertagesbetreuung steht derzeit im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Das Statistische Bundesamt hat die Landkreise und ihre regionale Betreuungsquoten verglichen.
Das Ziel ist, bis zum Jahr 2013 bundesweit für 39 % der Kinder unter 3 Jahren ein Betreuungsangebot zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus gibt es ab dem Kindergartenjahr 2013/2014 zudem einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab Vollendung des ersten Lebensjahres.
In den Landkreisen sind die Gemeinden zwar neben den frei-gemeinnützigen und privaten Anbietern für Bau und Unterhaltung der Kindergärten zuständig, die Sicherstellung einer ausreichenden Zahl von Plätzen obliegt allerdings den Landkreisen als verantwortlichen Trägern.
Viele Kommunen sind damit überfordert, bei finanziell schwachen Landkreisen machen sich Defizite im Ausbau bemerkbar. In dem veröffentlichten Vergleich von über 400 Landkreisen durch das Statistisches Bundesamt wurde deutlich, dass die Ergebnisse für Brandenburg erfreulich, für den Landkreis Teltow-Fläming beschämend, sind. Erfreulich, weil Brandenburg insgesamt bessere Betreuungsquoten besitzt als viele andere Bundesländer. Beschämend weil Teltow-Fläming erneut einen der hinteren Plätze belegt.
Aufgrund des Nachholbedarfs kam es in Westdeutschland Anfang 2012 in fast allen Kreisen zu einem (teils deutlichen) Anstieg der Betreuungsquote. Aber auch in den ostdeutschen Kreisen stieg die Betreuungsquote, ausgehend von einem bereits hohen Niveau, weiter an. Leider so nicht in Teltow-Fläming. „Auch hier wurde eine Entwicklung verschlafen. Ob wirtschaftliche Leistungsfähigkeit oder jetzt die Betreuungsquoten, in vielen Bereichen hat es die bestimmende SPD-Die Linke-Koalition im Landkreis geschafft Teltow-Fläming herunter zu wirtschaften.“ So der CDU-Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen. 
Betrachtet man nüchtern die Fakten, so kann man dem Lokalpolitiker nur Recht geben. Von allen Brandenburgischen Landkreisen hat Teltow-Fläming die zweit schlechteste Betreuungsquote, Schlusslicht ist der Landkreis Havelland. Wenn man die Zahlen etwas genauer betrachtet, werden die Einzeldefizite deutlicher: Gerade bei den 2-3 Jährigen hat Teltow-Fläming von allen Brandenburgischen Landkreisen die schlechteste Betreuungsquote. Drittletzter ist man bei den 1-2 Jährigen-. Unsere Nachbarlandkreise haben sich angestrengt ihr bereits vorhandenes Betreuungsangebot weiter auszubauen und zu verbessern. „In Teltow-Fläming ist man auf Grund heruntergewirtschafteter Finanzen und einer kurzsichtigen teilweise stümperhaften Politik erneut ins Hintertreffen geraten. Nach über 5 Jahren versuchter linker Stillstandspolitik, kann man nur hoffen, dass ein neuer Landrat Teltow-Fläming wieder nach vorn bringt,“ so Steinhausen abschließend.

Mittwoch, 16.01.2013

Deutliches Bekenntnis der Koalition zum Ehrenamt
Auch Vereine in Teltow-Fläming profitieren

Am Mittwoch hat im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages die unionsgeführte Koalition das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes beschlossen (vorher: Gemeinnützigkeitsentbürokratisierungsgesetz). Es geht dabei um deutliche Verbesserungen für das bürgerschaftliche Engagement im steuerlichen und im zivilrechtlichen Bereich.
Der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen aus Großbeeren erläutert hierzu: "Viele Vereine und viele Ehrenamtliche werden davon profitieren. Durch eine verbesserte steuerliche Förderung, aber auch durch eine Optimierung der Haftung möchte man die gesellschaftliche Anerkennung des Engagements der Bürgerinnen und Bürger zum Ausdruck bringen. Damit wird das Ehrenamt gestärkt. Obwohl viele Ehrenamtliche nicht wegen des Geldes aktiv sind, so ist dies trotzdem ein Faktor. Die Übungsleiter (z. B. Trainer) sollen künftig bis zu 2.400 Euro steuerfrei erhalten können. Sonstige ehrenamtlich Tätige profitieren von der Ehrenamtspauschale, die auf 720 Euro angehoben wird. Einnahmen unterhalb dieser Grenzen unterliegen weder der Steuer noch der Sozialversicherungspflicht. Dies ist gleichzeitig auch eine Entlastung von Bürokratie.“

Hintergrund:
Der Gesetzentwurf wurde parallel von den Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP sowie der Bundesregierung eingebracht. Vorläufiger Arbeitstitel war „Gemeinnützigkeitsentbürokratisierungsgesetz“. Inzwischen wurde es in „Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes“ umbenannt.
Vorgesehen sind unter anderem folgende Maßnahmen:
  • Im Einkommensteuerrecht werden die Übungsleiterpauschale von 2.100 Euro auf 2.400 Euro und die Ehrenamtspauschale von 500 Euro auf 720 Euro erhöht.
  • Die Umsatzgrenze für die Klassifizierung von sportlichen Veranstaltungen eines Sportvereins als Zweckbetrieb wird von 35.000 Euro auf 45.000 Euro angehoben. Ziel ist, die eher am Breitensport orientierten Vereine von Bürokratielasten zu entbinden. Bei kleineren Veranstaltungen entfällt die Pflicht, die Ausgaben detailliert dem steuerpflichtigen bzw. dem steuerfreien Bereich zuzuordnen.
  • Nach Prüfung erhalten die Vereine eine rechtsverbindliche Bescheinigung darüber, ob die Satzung den Vorschriften der Abgabenordnung entspricht.
  • In der Abgabenordnung wird die Mittelverwendungsfrist um ein weiteres Jahr ausgedehnt, um den Druck der Organisationen, die ideellen Mittel zeitnah einzusetzen, zu senken.
  • Vorgesehen ist eine erleichterte Zuführung der ideellen Mittel in eine freie Rücklage und die Einführung einer Wiederbeschaffungsrücklage. Hierdurch wird die Leistungsfähigkeit der steuerbegünstigten Körperschaften nachhaltig gesichert.
  • Der Entwurf erweitert die besonderen Haftungsregelungen für Vorstandsmitglieder nach § 31a des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) auf Mitglieder anderer Organe sowie auf besondere Vertreter von Vereinen und Stiftungen. Auch für Vereinsmitglieder werden besondere Haftungsvorschriften geschaffen, die an § 31a BGB angelehnt sind. Somit sind die Regelungen in der Abgabenordnung und im BGB gleichlaufend.
Die Steuermindereinnahmen für den Fiskus liegen bei 110 Millionen Euro jährlich.

Die 2./3. Lesung im Deutschen Bundestag ist für den 31. Januar/1. Februar 2013 vorgesehen. Der Bundesrat wird sich voraussichtlich am 1. März 2013 abschließend mit der Initiative befassen. Das Gesetz ist im Bundesrat zustimmungspflichtig.
(Quelle: Bundestagsfraktion)

Dienstag, 15.01.2013

Antworten der Senatoren
Weiterer Regionalhalt bleibt das Ziel

Im Rahmen des Entwicklungskonzeptes für den Bahnhof Großbeeren und das Bahnhofsumfeld hatte die örtliche Union die Senatoren für Stadtentwicklung und für Justiz angeschrieben, in der Hoffnung hier Unterstützung zu finden, einen zweiten Halt der Regionalbahnen zu realisieren. "Auf Grund der vielen Einpendler in die Gemeinde gerade von Arbeitskräften ins Güterverkehrszentrum muss die Stadt Berlin ein natürliches Interesse haben, dass die Menschen uns mit der Bahn auch erreichen. Gerade in den logistischen Betrieben, wie zum Beispiel Zalando, finden viele Menschen der unteren Lohngruppen, die Möglichkeit einer regelmäßigen Tätigkeit nachzugehen. Die Menschen haben Arbeit, aber nicht jeder kann sich ein Auto leisten. Die Abhängigkeit eines funktionierenden Bahnangebotes hat zugenommen," umschreibt Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren und Mitglied der Gemeindevertretung die Situation.
Und er unterlegt seine Aussagen mit Zahlen: Laut statistisches Landesamt sind per 30.06.2010   4.458 Gesamteinpendler in die Gemeinde Großbeeren zum Arbeiten gefahren, davon 1.120 aus demselben Landkreis (Teltow-Fläming), es sind 1.395 aus anderen Landkreisen, sowie 1.942 aus Berlin. Diese Zahlen sind inzwischen weiter gestiegen.
"Den Senator für Justiz, Thomas Heilmann (CDU), haben wir angeschrieben, weil die Justizvollzugsanstalt (JVA) Heidering, die in der Nähe des Bahnhofes liegt, inzwischen ihren Testbetrieb aufgenommen hat. Noch kommen nur die Bediensteten, nach der Eröffnung werden die Besucher für zusätzliche Nachfrage nach weiteren Bahnverbindungen sorgen," ist sich Steinhausen sicher.
Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller (SPD), verweist in seinem Antwortschreiben auf die Zuständigkeit des Brandenburgischen Infrastrukturministeriums. "Die fast 2.000 Arbeitnehmer sind wahrscheinlich nicht wichtig genug, dass der Senator, dessen Staatssekretär stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg (VBB) ist, sich für einen weiteren Halt am Bahnhof Großbeeren einsetzen will", stellt Steinhausen fest. Eine andere Antwort kam vom Senator für Justiz, Thomas Heilmann, der das Anliegen unterstützt, aber darauf hinweist, dass die durch die JVA Heidering erzeugten zusätzlichen Benutzer nicht ausreichen werden, einen weiteren Halt zu realisieren. "Ob Arbeitsplätze im GVZ oder die Besucher der JVA, allein für sich, wird keiner der Punkte ausreichen einen zusätzlichen Regionalhalt zu schaffen. Aber in der Kombination von Arbeitsplätzen im GVZ, die die Berliner brauchen, gekoppelt mit den Besuchern der JVA, gemeinsam mit den Arbeitnehmern, die aus dem Süden des Landkreises bzw. aus den Nachbarlandkreisen nach Großbeeren einpendeln und die prognostizierte Siedlungsentwicklung für die Gemeinde ist zu erwarten, dass ein zusätzlicher Halt sich "rechnen" würde. Wir werden uns weiter dafür einsetzen die Situation an unserem Bahnhof zu verbessern. Das Ziel ist klar, auch wenn es Jahre dauert," so Steinhausen abschließend.

Dienstag, 08.01.2013

Landratswahl 2013: CDU Kreistagsfraktion und Kreisvorstand nominieren Danny Eichelbaum einstimmig als CDU-Landratskandidaten

Jüterbog: In einer gemeinsamen Sitzung nominierten gestern die CDU-Kreistagsfraktion, der CDU-Kreisvorstand und die anwesenden CDU-Ortsvorsitzenden den CDU-Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum für die CDU-Gesamtmitgliederversammlung am 26. Januar 2013 zur Aufstellung des Kandidaten / der Kandidatin für die Landratswahl im Landkreis Teltow-Fläming.
Das Ergebnis war jeweils einstimmig, ohne Enthaltung und ohne Gegenstimme. Weitere Kandidatenvorschläge gab es nicht. Auch der CDU--Landesvorsitzende Prof.Dr.Michael Schierack MdL und die Mitglieder der Wählervereinigung Plan B, Andreas Noack und Peter Hummer nahmen an der Veranstaltung teil und sagten Eichelbaum ihre volle Unterstützung zu.
"Danny Eichelbaum ( 39)ist seit vielen Jahren eines der bekanntesten und politisch aktivsten jüngeren Gesichter der CDU im Landkreis, der auf einen langen und beeindruckende politischen Werdegang zurückschauen kann. Er ist einer der erfahrensten Abgeordneten im Kreistag Teltow-Fläming und gehörte zu den schärfsten Kritikern von Ex-Landrat Peer Giesecke ( SPD), so begründete der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Dirk Steinhausen den Vorschlag.
Der CDU-Landtagsabgeordnete aus Jüterbog wurde bereits mit 24 Jahren in den Kreistag gewählt und gehört dem obersten Kreisgremium ununterbrochen seit 15 Jahren an. Seit 10 Jahren führt er als Fraktionschef die Arbeit der CDU-Kreistagsfraktion.
Auch die stellvertretende Kreistagsvorsitzende Gertrud Klatt, warb für den Kandidaten: „Danny Eichelbaum ist einer von hier und durchsetzungsstark. Mit großem Erfolg arbeitet er seit vielen Jahren als Kreistagsabgeordneter und Landtagsabgeordneter für die Menschen im Landkreis Teltow-Fläming.
“Ich freue mich über diesen großen Vertrauensbeweis, die CDU wird hoch engagiert, entschlossen und geschlossen den Landratswahlkampf bestreiten. Über 20 Jahre stellte die SPD den Landrat in Teltow-Fläming, jetzt muss es einen Neuanfang geben. Die Zeit ist reif für einen Wechsel!“ , so Danny Eichelbaum.
Gleichzeitig warb er für die Zusammenarbeit aller Fraktionen. Wir werden, die Herausforderungen, vor der der Landkreis steht, nur gemeinsam bewältigen. Hierfür benötigen wir im Kreistag ein politisches Klima, das von Respekt und gegenseitige Achtung geprägt ist.
Als künftige inhaltliche Schwerpunkte nannte Eichelbaum: 1.die Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen, 2. den weiteren Ausbau von Straßen und Radwegen, 3. die Stärkung der Bildungsinfrastruktur 4. eine Demographiestrategie für Teltow-Fläming, 5. mehr Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungen und 6. eine solide Haushalts-und Finanzpolitik.

Sonntag, 06.01.2013

Impressionen des Neujahrsempfang des Ortsbeirates Diedersdorf

Bild: voller Saal....(Quelle: Steinhausen)

Bild: (von rechts nach links) Manfred Seelig (stellvetretender Ortsvorsteher Diedersdorf, CDU), Bernd Winkelmann (Mitglied Ortsbeirat Kleinbeeren, FDP) und Gemeindevertreter Dirk Steinhausen

Samstag, 05.01.2013

CDU sieht sich als Motor in Großbeeren
Klausur mit Blick nach vorn

Am 5.Januar 2013 trafen sich die Großbeerener Mitglieder der CDU Fraktion zu einer eintägigen Klausurtagung im Dorfgemeinschaftshaus Kleinbeeren.

Neben der generellen Entwicklung der Gemeinde Großbeeren stand die Planung der Fraktionsarbeit für das Jahr 2013 auf dem Programm. Jeder Ausschuss wurde besprochen und Verantwortlichkeiten festgelegt, über die laufenden Projekte wurde berichtet und die weitere Vorgehensweise beschlossen.
Weniger das Bilanzieren des Vergangenen als vielmehr der Blick nach vorn standen im Mittelpunkt der Klausurtagung der Christdemokraten. „Die angeschobenen Projekte, als Beispiel sei hier nur die Aktion  mit unserem Bahnhof genannt (die CDU Großbeeren hat hier ein Konzept vorgelegt und versucht jetzt stückweise die einzelnen Punkte abzuarbeiten) , laufen gut und die letzten Rückmeldungen sind durchaus positiv. Welche Perspektiven haben wir? - Um es gleich zu sagen: sehr gute“ - umriss der Partei- und Fraktionsvorsitzende Dirk Steinhausen die Zukunft:
„Wir sind Motor der Entwicklung in Großbeeren! Denn die Union könne in Großbeeren neben erfahrenen Kräften auch auf junge Leute bauen - was nicht überall selbstverständlich sei und wir betreiben Politik dem Gemeinwohl verpflichtet und nicht den eigenen Interessen.
Wir wollen hier Probleme benennen, zeigen, dass wir uns dieser annehmen und Lösungen entwickeln. Wie man es im vergangenen Jahr bereits in der Gemeindeentwicklung sehen konnte. Das Thema Ortsmitte wird uns auch im Jahr 2013 beschäftigen. Wir haben im letzten Jahr bereits eine Menge gemacht und wir werden in 2013 das Tempo eher erhöhen.“

Dienstag, 01.01.2013

Neujahrswünsche für das Jahr 2013
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien für das Jahr 2013 Gesundheit, Glück und Gottes Segen.

Der Jahreswechsel ist immer eine Zeit, in der wir inne  halten, in der wir zurückschauen, in der wir aber vor allem Kraft tanken für die Aufgaben, die vor uns liegen.

2013 liegt politisch Einiges vor uns: Es geht darum, unsere erfolgreiche Politik für Arbeit, Wohlstand und Wachstum fortzusetzen. Die Schuldenkrise in Europa, die schlechte Leistungsbilanz der rot-roten Landesregierung und die Schuldenkrise in unserem Landkreis werden dabei weiter unseren besonderen Einsatz fordern.
Gleichzeitig haben wir vier wichtige Wahlen innerhalb der nächsten 20 Monate vor der Brust: Zuerst steht die Landratswahl in Teltow-Fläming, wahrscheinlich am 17. März, auf dem Programm. Hier kämpfen wir gemeinsam dafür, dass ein CDU-Kandidat Landrat wird und die CDU ihre erfolgreiche Arbeit im Kreis noch mehr ihren Stempel aufdrücken kann.
Im September werden wir dann mit ganzer Kraft für die Bundestagswahl kämpfen. Hier sind unsere Ziele ganz klar: Angela Merkel muss unsere Bundeskanzlerin bleiben und wir wollen die christlich-liberale Koalition im Bund fortsetzen !
Und dann im Juni 2014 steht die Kommunalwahl und Europawahl vor der Tür. Wir wollen unsere erfolgreiche Arbeit in den Ortsbeiräten, in der Gemeindevertretung und im Kreistag fortsetzen.
Es sind vier Wahlen, bei denen wir Rechenschaft ablegen müssen Und diese Rechenschaft lautet ganz simpel: Wie geht es dem Land und seinen Menschen?
Wir als Union können für die Ortsteile, für die Gemeinde Großbeeren, für den Landkreis und für Deutschland insgesamt ganz selbstbewusst sagen: Unser Land steht sehr gut da! Unsere Gemeinde und die Ortsteile stehen sehr gut da!
Das ist in erster Linie ein Verdienst, der hart arbeitenden Menschen in Deutschland; der Menschen, die jeden Morgen aufstehen und für sich, ihre Familie oder ihre Mitarbeiter Verantwortung übernehmen.    

Das ist aber auch ein Verdienst kluger Politik.
Ja, wir sind mit der FDP nicht immer einer Meinung. Aber Fakt ist: Wir haben mit den Liberalen die meisten Schnittmengen. Vor allem teilen wir mit ihnen die Werte und Prinzipien, die in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts wichtig sind, um unseren Wohlstand zu sichern:  
•    Wir reden unser Land nicht schlecht, sondern wir sind stolz auf unser Land und seine Menschen!
•    Wir trauen den Menschen etwas zu. Wir setzen auf eine Kultur des Vertrauens statt auf eine Kultur der Verbote, der Kontrolle und der Bevormundung, wie SPD, Die Linke und Grüne das tun!
•    Wir wollen die Chancengesellschaft. Hier soll jeder die Chance auf Erfolg haben und nach seinem persönlichen Glück streben können – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.
•    Aber wir wollen keine Gleichmacherei. Leistung ist für uns nichts Anrüchiges. Deshalb muss Leistung auch belohnt werden!
•    Wir stehen zur Sozialen Marktwirtschaft. Sie lebt von Wettbewerb, Leistung und Mitbestimmung. Und von einem verlässlichen Staat, der dafür sorgt, dass sich die Leistungsbereitschaft des Einzelnen und die Solidarität aller entfalten. Dazu gehören an allererster Stelle solide Finanzen.  
•    Wir wollen ein neugieriges Deutschland. Ein Land, das nicht ängstlich auf die Risiken neuer Entwicklungen schaut, sondern offen auf deren Chancen.

Diese Werte und Prinzipien haben wir in den Ortsteilen und in unserer Gemeinde in konkrete Politik für die Menschen umgesetzt:
o    Wir haben fast Vollbeschäftigung. Es gibt mehr Arbeitsplätze in unserer Region als Einwohner.
o    Unser GVZ ist nicht nur nationale Spitze, sondern auch international.
o    Trotz schlechter Landesregierung schaffen wir es unser Potential weitgehend abzurufen.

Deutschland steht unter Führung von Angela Merkel exzellent da.
Das bedeutet vor allem: Vielen Menschen in unserem Land geht es gut und ganz vielen geht es deutlich besser als noch unter Rot-Grün! 
Wir können selbstbewusst sagen: Diese christlich-liberale Koalition ist die erfolgreichste Bundesregierung seit der Wiedervereinigung!

Das wird nirgendwo deutlicher als auf dem Arbeitsmarkt.
Ich will noch einmal daran erinnern: 5,2 Millionen Arbeitslose. Das war die Bilanz von Rot-Grün. Heute haben in Deutschland 41 Millionen 870 Tausend Menschen Arbeit – so viele wie noch nie!
Wir alle wissen: Anständige Arbeit ist dabei mehr als ein unterschriebener Arbeitsvertrag. Arbeit bedeutet, seines Glückes Schmied zu sein; selbst Verantwortung für sich und seine Familie zu übernehmen, selbst für eine sichere Zukunft sorgen zu können.  
Deshalb freut es uns auch so sehr, dass wir in Deutschland die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in ganz Europa haben. 92 Prozent unserer Jugendlichen haben einen Job oder sind in Ausbildung. Einem jungen Mann oder einer jungen Frau Arbeit zu geben, heißt nichts anderes, als ihnen zu sagen: Ihr habt jetzt die Chance, aus eurem Leben etwas zu machen. Das ist die gelebte Chancengesellschaft!
Aber nicht nur die Jungen profitieren: Heute haben doppelt so viele Menschen im Alter zwischen 60 und 64 Jahren Arbeit wie noch vor zehn Jahren. Viele Arbeitgeber setzen jetzt wieder verstärkt auf das Können und die Verlässlichkeit der Älteren. Der Erfahrungsschatz der Älteren ist viel wert – gerade in einer alternden Gesellschaft.
  
Wahr ist aber auch: Es gibt auch dunkle Wolken am Himmel. Die angekündigte Schließung des Opel-Werkes in Bochum, die Stellenstreichungen bei Siemens oder bei Osram machen deutlich: Die gute Situation erhält sich nicht von alleine. Sondern wir müssen weiter die richtigen Weichen stellen, damit es weiter möglichst vielen Menschen gut geht.  

Dazu gehört an erster Stelle, möglichst viele Menschen in anständige Arbeit zu bringen – das war immer der Anspruch der CDU. Und genauso wichtig war für uns immer, dass sich Leistung und Tüchtigkeit lohnen müssen.
Deshalb freut es uns für die Arbeitnehmer in Deutschland, dass die realen Nettoeinkommen steigen. Sie werden damit für ihre harte Arbeit belohnt. Mit den Löhnen steigen dann auch die Renten: Sie sind seit Anfang 2009 im Westen um 5,7 und im Osten um 6,8 Prozent angehoben worden.

Mehr noch: Anders als uns das die von der Opposition immer weiß machen wollen, schließt sich die Schere zwischen hohen und niedrigen Einkommen in Deutschland! Sie schließt sich, weil mehr Menschen Arbeit haben, weil gerade in den neuen Bundesländern und im unteren Einkommensbereich die Einkommen steigen.
Und die Schere schließt sich seit einem bestimmten Zeitpunkt – nämlich seit dem Jahr 2005. Seitdem die CDU in Deutschland wieder Regierungsverantwortung trägt, geht es vielen Menschen in Deutschland besser!
Leistung muss sich lohnen. Dazu gehört übrigens auch, dass Männer und Frauen die gleichen Jobchancen haben. Wir sehen aber, dass Frauen seltener Führungspositionen in Unternehmen besetzen als Männer. Wir sagen: Es kann nicht sein, dass Frauen im Alltag oft die Tür aufgehalten wird, aber im Beruf vor der Nase zugeschlagen wird. Deshalb fordern wir die Unternehmen mit einer „Flexi-Quote“ auf, sich selbst zu verpflichten, eine verbindliche Frauenquote für Vorstand und Aufsichtsrat festzulegen.
Leistung muss sich lohnen – für uns als CDU ist dieser Gedanke selbstverständlich. Für unsere politische Konkurrenz ist er das leider nicht.
Bislang ist es zum Beispiel so, dass Lohnerhöhungen von der sogenannten kalten Progression bei der Steuer oft aufgefressen werden. Wenn sich Leistung lohnen soll, darf dieses Geld aber nicht in der Staatskasse landen, sondern muss im Geldbeutel der Arbeitnehmer ankommen. Deshalb wollen wir das Steuerrecht entsprechend ändern. Rot-Grün hat das aus reiner Parteitaktik im Bundesrat verhindert. Damit verweigern Steinbrück, Trittin und Co zum Beispiel Verheirateten ein jährliches Plus von 360 bis 600 Euro.
SPD und Grüne gönnen gerade den kleinen Leuten nichts. Mehr noch: Sie schützen Steuerhinterzieher, indem sie das Steuerabkommen mit der Schweiz ebenfalls im Bundesrat abgelehnt haben. So kommen jetzt viele Steuersünder ungeschoren davon. Hinzu kommt: Das Steuerabkommen hätte Milliarden in die Kassen des Bundes und der Länder gespült.
Ich will die Logik von Rot-Grün mal zusammenfassen: Die sagen, für Steuererleichterungen für die kleinen Leute ist kein Geld da, aber Milliardeneinnahmen durch das Abkommen lassen sie links liegen. Die Steuersünder werden geschützt, aber Leute mit höheren Einkommen sollen trotzdem zur Kasse gebeten werden – weil Geld in der Staatskasse fehlt. Das ist Finanzpolitik nach dem Motto: Von hinten durch die Brust ins Auge! Das ist aber vor allem Politik gegen die Menschen in diesem Land!

Drei Herausforderungen, die wir als CDU in unserer Gemeinde anpacken wollen, damit sich Leistung wirklich lohnt. 
Die erste ist: Wir wollen unseren Ort weiterentwickeln zu einem lieben- und lebenswerten Stück Heimat. Hierzu zählt, dass wir uns gerade in dem Bereich soziale Infrastruktur weiterentwickeln müssen. Hierzu zählt der Neubau des Hortes, aber auch ein langfristiger Umbau unser Schullandschaft, mit dem Ziel eine gymnasiale Oberstufe in unserer Gemeinde zu etablieren.

Die zweite Herausforderung: Auch zukünftig unsere Finanzen im Blick haben. Schulden rauben uns den Spielraum. Die Haushaltskonsolidierung mit Maß und Mitte, eine vernünftige Schuldenreduzierung ohne die Bürger durch mehr Steuern zu belasten, bleibt Aufgabe und Antrieb unsere wirtschaftliche Entwicklung weiter voran zu treiben.

Damit sind wir bei der dritten Herausforderung: Die Anbindung einer Gemeinde an die Verkehrswege ist gerade für unsere Entwicklungsziele überlebensnotwendig. Ein funktionierender ÖPNV der alle Ortsteile verbindet, aber auch die einzelnen Gruppen, Schüler, Einpendler, Arbeitnehmer ermöglicht zu ihrem Ziel zu kommen. Ein besonderes Augenmerk gilt hier den Senioren, denen wir es ermöglichen müssen regelmäßig mit einer entsprechenden Qualität am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Wenn wir unseren Wohlstand in Großbeeren erhalten wollen, brauchen wir auch eine verlässliche Gemeinde. Eine Gemeinde, die auch morgen noch in der Lage ist, den Schwachen zu helfen, Schulen und Straßen zu bauen und die Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten.
Das geht aber nur, wenn wir Schluss machen mit Politik auf Pump. Wir als CDU machen ernst mit soliden Finanzen. Wir werden weiter für  einen strukturell ausgeglichenen Haushalt kämpfen.

Für eine verlässliche Gemeinde brauchen wir gleichzeitig einen starken Landkreis. Eine weitere Erhöhung der Kreisumlage so für den durch Management Fehler des SPD Landrates an die Insolvenz geführten Landkreises Teltow-Fläming lehnen wir ab. Die Gemeinden brauchen die finanzielle Möglichkeit ihre Aufgaben zu erfüllen.
Aber auch die Bundespartei weiß, dass einige Städte und Gemeinden in Deutschland finanzielle Sorgen haben. Deshalb hat die christlich-liberale Koalition im Bund gesagt: Der Bund übernimmt stufenweise die Kosten der Altersgrundsicherung. Das allein entlastet die Kommunen von 2012 bis 2015 um über zwölf Milliarden Euro. Zusammen mit dem Bildungspaket für bedürftige Kinder, werden sie in den nächsten acht Jahren um mehr als 50 Milliarden Euro entlastet. Zusätzlich beteiligt sich der Bund am Ausbau der Kinderbetreuung und an den Betriebskosten der Kitas in Milliardenhöhe.

Wir sorgen für eine verlässliche Gemeinde! Das ist der Unterschied zu Rot-Grün: Schauen Sie nach Nordrhein-Westfalen oder Bremen, Baden-Württemberg oder auch in unseren Landkreis. Während ganz Europa spart, machen SPD und die Linke immer weiter Schulden. Die sind so uneinsichtig, da könnte wahrscheinlich auch Peter Zwegat, der Schuldenberater von RTL, nichts mehr tun!
 
Wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, müssen wir in die Zukunft investieren. Das heißt in kluge Köpfe, gute Ideen und eine leistungsfähige Infrastruktur.

Es sind sich alle Parteien in Deutschland einig, dass die Chancen unserer Kinder nicht davon abhängen dürfen, was die Eltern im Geldbeutel haben. Dann ist aber auch schon Schluss mit den Gemeinsamkeiten.
Wir sagen: Ordentliche Bildung und anständige Erziehung beginnen nicht erst in der Schule. Sondern die Erziehung der Kinder ist „das Recht und die Pflicht der Eltern“, wie es im Grundgesetz heißt. Und diese Verantwortung endet nicht damit, dass sie das Geld für den Schulausflug überweisen.
Es kann nicht sein, dass die Kindergärten und Schulen zu Reparaturwerkstätten und unsere Erzieher und Lehrer zu Sozial-Mechanikern für alle gesellschaftlichen Probleme herangezogen werden. Die Lehrer sollen sich darauf konzentrieren dürfen, unsere Kinder anständig zu unterrichten – darauf kommt es an!

Was die Schulen, Eltern und Kinder vor allem nicht gebrauchen können, sind ständige politische ideologische Experimente. Das klare Ziel von SPD und Grünen heißt Einheitsschule. Und Einheitsschule bedeutet: Fleiß und Leistung werden nicht belohnt, Interessen und Begabungen werden nicht individuell gefördert. Da wäre Schule wie Rasenmähen: Am Ende bleibt nur Durchschnitt.
Für uns als CDU heißt ordentliche Bildung: Jedes Kind hat das Recht auf eine erstklassige Ausbildung – egal ob der Vater Oberarzt ist oder Krankenpfleger.
Ordentliche Bildung heißt: Jedes Kind muss nach seinen Begabungen gefördert werden. Denn wir brauchen nicht nur Gehirnchirurgen, sondern auch tüchtige Handwerker.
Und ordentliche Bildung heißt: Fleiß und Leistung sind nichts Verwerfliches. Sondern Leistung muss sich lohnen! Deshalb stehen wir auch ohne Wenn und Aber zum Gymnasium!
In unserer Gemeinde reichen unsere Schülerzahlen nicht aus ein eigenständiges Gymnasium aufzubauen, aber eine Oberschule mit gymnasialer Oberstufe muss unser Ziel sein. Hierzu brauchen  wir aber die Unterstützung unserer Nachbarn.

Ordentliche Bildung muss uns etwas wert sein. Deshalb müssen wir auch weiterhin massiv in kluge Köpfe und neue Ideen investieren.
Bereits 2010 ist Deutschland nach mehr als 10 Jahren wieder in die Spitzengruppe der innovativsten Staaten Europas aufgerückt, hat Finnland überholt und liegt hinter Schweden und Dänemark auf Platz drei. Das alles ist eine gelebte Chancengesellschaft und darauf können wir stolz sein!

Wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, brauchen wir ein starkes, zukunftsfähiges Europa.
Wir gehen jetzt in das fünfte Jahr, in der uns die Schuldenkrise in Europa fordert. Ich glaube, vielen Bürgern in Deutschland fällt es inzwischen schwer, diesem sehr komplizierten Thema in allen Einzelheiten zu folgen.  
Deshalb ist es vor allem wichtig, dass wir immer wieder deutlich machen, was uns als CDU unter Führung von Angela Merkel in dieser Krise leitet.
Der zentrale Gedanke für uns als die Europapartei lautet: Europa ist uns etwas wert!
Europa ist mehr als ein gemeinsamer Markt, mehr als  Finanzplätze und mehr als gemeinsame Gesetzesvorhaben. Das vereinte Europa bedeutet für uns
Frieden, Freiheit und Sicherheit.
Diesen Wunsch nach Frieden gibt es nicht erst seit den Schrecken des Zweiten Weltkrieges, oder seit dem Ersten Weltkrieg. Vor genau 300 Jahren machte der französische Geistliche Abbé de Saint-Pierre erstmals den Vorschlag für eine „europäische Union“. Eine Union mit dem Ziel, miteinander zu leben statt gegeneinander zu kämpfen.

Heute scheinen Frieden und Freiheit selbstverständlich zu sein. Aber sie bleiben unser gemeinsamer Auftrag ebenso wie der Anspruch, miteinander statt gegeneinander zu handeln.
Unser Ziel lautet: Europa muss stärker aus der Krise herauskommen als es hineingegangen sind.
Auf diesem Weg gibt es nicht diesen einfachen Befreiungsschlag. Stattdessen gehen wir vorsichtig und verantwortungsvoll Schritt für Schritt vorwärts.

Und wir haben bei der Bewältigung der Krise bereits Fortschritte gemacht, es liegt aber noch ein langer Weg vor uns.
Solide Finanzen und Wachstum sind zwei Seiten einer Medaille. Deshalb gibt es auch den Pakt für Wachstum und Beschäftigung. Damit sorgen wir für Reformen zum Beispiel am Arbeitsmarkt, um Länder wettbewerbsfähiger zu machen. Und wir investieren gezielt in Arbeitsplätze und Wachstum. Dazu gehört auch ein Sofortprogramm gegen Jugendarbeitslosigkeit. Wenn in manchen Ländern in Europa jeder zweite Jugendliche keine Arbeit hat, müssen wir uns darum kümmern. Nur so schützen wir den Wohlstand von allen!
Eine Ursache dieser Krise war, dass Rot-Grün den Stabilitätspakt aufgeweicht und gebrochen hat! Sie haben zu viele Schulden gemacht. Jetzt müssen wir wieder einhalten, was wir versprechen! Nur so können wir Vertrauen wiedergewinnen!
In Europa liegt viel Arbeit vor der Bundesregierung. Aber das ist die Zukunfts-Aufgabe für dieses Jahrzehnt.  Deshalb sollten wir gemeinsam rausgehen und für ein starkes Europa kämpfen. Ein Europa des Friedens, der Freiheit, der Sicherheit und des Wohlstandes!

Wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen in Deutschland, reicht es nicht aus, nur politisch die richtigen Weichen zu stellen. Sondern dann brauchen wir auch eine menschliche Gesellschaft, die zusammenhält.

Dazu gehört, dass wir als Volkspartei CDU alle Menschen im Blick haben. Wir definieren sie nicht über ihre Berufsgruppe oder ihren Gehaltszettel. Und erst recht spielen wir sie nicht gegeneinander aus. Es macht einen Unterschied, ob man die Fehler im Bankensektor erkennt und abgeht, wie wir das tun; oder, ob man seine gesamte Politik und seinen Wahlkampf gegen die Menschen in dieser Branche macht, wie die SPD das tut. So eine Politik bedeutet nichts anderes als eine Spaltung der Gesellschaft und das ist das Gegenteil von Volkspartei!

Für eine menschliche Gesellschaft brauchen wir vor allem starke Familien. Familie ist für uns als CDU mehr als eine Organisationsform des menschlichen Zusammenlebens. Familie bedeutet Sicherheit, Gemeinschaft, Verantwortung füreinander.
Wir als CDU stehen an der Seite der Familien. Deshalb haben wir etwa die  Familienpflegezeit eingeführt, damit Arbeitnehmer sich Zeit nehmen können, ihre kranken Angehörigen zu betreuen. Und mit der Pflegereform haben wir die Hilfe für Demenzkranke und deren Angehörige deutlich verbessert!
Wir als CDU stehen an der Seite der Familien – heute wie damals. Wir tragen aber veränderten Wirklichkeiten Rechnung tragen. Wenn wir das nicht tut, lassen wir die Familien im Stich.

Die Formulierung „Wir stehen an der Seite“ ist wörtlich gemeint. Wir unterstützen, aber wir bevormunden sie nicht. Wir schreiben keiner Familie vor, wie sie zu leben hat.
Sondern wir haben großen Respekt vor den Familien!
Vor den Eltern, die ihr Kind liebevoll zuhause erziehen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft und es ist unerträglich, wie SPD und Grünen gegen diese Eltern hetzen!
Wir haben aber ebenso großen Respekt vor den Eltern, die ihr Kind in eine Kita geben, weil sie arbeiten wollen. Wir verstehen jede junge Frau und jeden Mann, die sagen: Ich habe nicht umsonst eine gute Ausbildung gemacht oder vier Jahre an der Uni studiert. Ich will beides: Familie und Beruf. 
Und wir haben Respekt vor den Eltern, die ihr Kind in eine Kita geben, weil sie arbeiten müssen. Gerade für viele Alleinerziehende ist eine Kita oder die Tagesmutter die einzige Möglichkeit, selbst Geld zu verdienen und nicht aufs Amt zu müssen. 

Weil wir Respekt vor all diesen Lebensentwürfen haben, haben wir das Elterngeld eingeführt und die Betreuung für Kinder unter 3 Jahren ausgebaut. Jetzt kommt das Betreuungsgeld dazu. Dieses Gesamtpaket ist Politik für starke Familien!
SPD und Grüne sind nicht nur gegen das Betreuungsgeld. Sie wollen auch das Ehegattensplitting abschaffen. Das ist keine Familienpolitik. Das ist Politik gegen die Familien in Deutschland!

Wir starten in ein Jahr, dass es in sich hat; dass uns fordern wird. Aber wir haben auch allen Grund, selbstbewusst und optimistisch in dieses Jahr zu starten:   
•    Die CDU-geführte Bundesregierung ist die erfolgreichste Koalition seit der Wiedervereinigung!
•    Angela Merkel ist eine starke und umsichtige Bundeskanzlerin, die Deutschland auch in schwierigen Zeiten mit Maß und Mitte führt!
•    In Großbeeren machen wir erfolgreich Politik für die Menschen! 
•    Unsere Fraktion ist geprägt durch Teamgeist und gute Ideen. Wir sind die erfolgreichste Fraktion in der Gemeindevertretung. Und während unsere Konkurrenz immer nur alte Ideen ausgräbt, stellen wir die richtigen Weichen für die Zukunft!

„Starkes Deutschland – Chancen für alle“ – das war das Motto des CDU-Bundesparteitages 2012.
Für uns gilt das auch: „Starkes Großbeeren – Chancen für alle“.
Das ist unser Ziel, das ist unser Anspruch. Lassen Sie uns gemeinsam für ein erfolgreiches Jahr für die CDU kämpfen!  

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