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Montag, 29.12.2014

2015 wird ein gutes Jahr für die Kommunen und für Teltow-Fläming
 
Zum 1. Januar 2015 werden weitere unterstützende Maßnahmen des Bundes für die Kommunen wirksam. Dazu erklärt der CDU-Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen:
"Der Bund hält Wort und setzt die Unterstützung der Kommunen auch im kommenden Jahr kontinuierlich fort. Auch Teltow-Fläming wird spürbar entlastet. Insgesamt profitieren die Kommunen 2015 von Bundesleistungen in Höhe von über 24 Milliarden Euro. Dazu gehören über elf Milliarden Euro im Bereich Soziales und frühkindliche Bildung:
  • Beteiligung des Bundes an den Netto-Ausgaben der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung mit rund 5,9 Milliarden Euro,
  • Beteiligung des Bundes an den Kosten für Unterkunft und Heizung (KdU) mit rund 4,4 Milliarden Euro,
  • Beteiligung des Bundes am bedarfsgerechten Ausbau der Betreuungsinfrastruktur für Kinder unter drei Jahren mit rund 1,0 Milliarden Euro.
Außerdem werden die Kommunen von weiteren 12,1 Milliarden Euro Bundesleistungen für die Länder im Bereich Verkehr, Bau und Stadtentwicklung profitieren können.
„Alle genannten Punkte sind große Bereiche im neuen Haushalt des Landkreises Teltow-Fläming. Wichtig ist nur, dass das Geld auch in den Landkreisen ankommt und nicht wieder die Landesregierung die Hand aufhält und es den Brandenburgischen Landkreisen erschwert an die Gelder zu kommen. Es ist eine verfassungsrechtlich gebotene Aufgabe der Länder, die Finanzausstattung ihrer Kommunen sicherzustellen. Daher erwarten die Menschen zu Recht, dass die Länder zusätzliche Spielräume der Kommunen nicht wieder einengen. Die Bundesmittel müssen ungekürzt und zusätzlich bei den Kommunen ankommen und dürfen nicht über den kommunalen Finanzausgleich verrechnet werden,“ so Steinhausen weiter.
Ein auch im Landkreis drängendes Problem wird angegangen. Bei der Unterbringung und Betreuung von Asylbewerbern unterstützt der Bund Länder und Kommunen in den kommenden zwei Jahren mit einem Betrag von insgesamt einer Milliarde Euro – davon 500 Millionen Euro im Jahr 2015. Zudem können Kommunen Liegenschaften des Bundes mietzinsfrei zur Unterbringung von Asylbewerbern anmieten. Dies bringt voraussichtlich eine weitere Entlastung in Höhe von 24 Millionen Euro. „Die Kreisverwaltung ist aufgefordert zu prüfen, ob es in unserem Landkreis Liegenschaften gibt, die für diese Nutzung in Frage kommen können“, fordert Steinhausen gleich zu Jahresbeginn. 

Samstag, 20.12.2014

Künftige Unterbringung für Flüchtlinge in Augenschein genommen

"Oh, das sind ja viele…“, war die erste Bemerkung, die Frau Lange, die zuständige Mitarbeiterin des Hotels Berolina, machte. Auf Einladung der örtlichen CDU hatten sich 25 Interessierte gemeldet, um sich das neue Übergangswohnheim im Theodor-Echtermeyer-Weg in Großbeeren anzusehen. Es wird am 22.12. mit den ersten 30 von insgesamt 62 Plätzen mit Asylsuchenden belegt werden. Weitere 32 Menschen folgen dann Mitte Januar. „Wir haben uns um einen Besichtigungstermin bemüht, weil wir glauben, dass mit Offenheit und Transparenz auch immer eine bessere Akzeptanz in der Bevölkerung stattfindet,“ umschreibt der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Motivation des Besuches.
Aber nicht nur interessierte Mitglieder der CDU waren vor Ort, sondern auch Mitglieder der SPD, der Partei Die Linke und der Freien Bürger. „Wir haben auf der letzten Gemeindevertretersitzung auch alle anderen Parteien eingeladen, sich die Einrichtung mit uns anzusehen", so Steinhausen weiter. Viele nahmen das Angebot an; darunter auch acht Gemeindevertreter. Das Hotel Berolina besteht aus einem 1983 erbauten Plattenbau mit drei Etagen. Hierbei wird künftig der oberste Stockwerk als Übergangswohnheim genutzt. Besichtigt wurden die Räume, die mit jeweils drei Personen belegt werden, sowie die sanitären Anlagen und der Aufenthaltsraum. Es wurden in den letzten Monaten viele Räume renoviert, was man noch am Geruch nach frischer Farbe merkte.
Das Übergangswohnheim wird nach Aussage des Landkreises Teltow-Fläming überwiegend mit Männern aus Kamerun und Eritrea belegt werden. Es wird mehrere Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes und einen halbe Sozialarbeiter-Stelle geben, welcher als erster Ansprechpartner fungierten soll. Auf die vielen Fragen, auch der Anwesenden, nach konkreter Hilfe wurde zumeist geantwortet: „Jetzt lassen wir die Flüchtlinge erst mal ankommen!"

Bild: in den Flur (Quelle: CDU Großbeeren)

Bild: ein 3-Personen-Zimmer (Quelle: CDU Großbeeren)

Samstag, 13.12.2014

Impressionen der Weihnachtsfeier der CDU Großbeeren


Bild: In schönem Ambiente wurde viel gelacht und gefeiert (Quelle: CDU Großbeeren)

Bild: Und gut gegessen wurde im Lindencafe auch (Quelle: CDU Großbeeren)

Bild: Humorvoller Rückblick (Quelle: CDU Großbeeren)

Samstag, 06.12.2014

Nikolaus-Aktion der CDU Großbeeren ein voller Erfolg!
Weit über 100 Schokoladen-Nikoläuse verteilt

Auch in diesem Jahr hat die Großbeerener CDU den Nikolaus-Tag dazu genutzt, mit den Menschen aus der Gemeinde ins Gespräch zu kommen und sie mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu erfreuen.
Auf Initiative der beiden sachkundigen Einwohner Mike Schuster und Norbert Stäblein wurde dieses Jahr der originale Nikolaus - zurückgehend auf den Heiligen Bischof Nikolaus von Myra (3. Jahrhundert) - verteilt. Das Projekt "Weihnachtsmannfreie Zone" ist eine Aktion des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V., einem Hilfswerk der Katholischen Kirche und wurde im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Wer sich den Schokoladen-Nikolaus schmecken lässt, tut auch etwas für die gute Sache: „Pro verkauftem Nikolaus werden 30 Cent an ambulante Kinderhospize in Deutschland gespendet“, lobt Mike Schuster. „Deshalb haben sich gerade vor Weihnachten viele Vorstandsmitglieder der CDU Großbeeren entschieden, diese Aktion mit einer Spende zu unterstützen“, so Schuster weiter.
Nach der rund dreistündigen Präsenz vor Edeka an der Dorfaue haben einige Vertreter der CDU den Nikolaus in die DRK-Wohnstätte für Menschen mit Behinderung und die DRK-Seniorenbetreuungseinrichtung Graf von Bülow gebracht. "Dabei ging es uns nicht um Parteipolitik, sondern vor allem darum, denjenigen zu danken, die sich dort Tag für Tag ihrer Mitmenschen annehmen", betont der CDU-Vorsitzende Dirk Steinhausen.

Bild: vor Edeka (Quelle: CDU Großbeeren)

Bild: Mike Schuster, Dirk Steinhausen und Marc Spogat bringen den Nikolaus zur DRK-Seniorenbetreuungseinrichtung Graf von Bülow in Großbeeren. (Quelle: CDU Großbeeren)

Bild: Manfred Seelig, Mike Schuster, Marc Spogat und Dirk Steinhausen bringen dem Nikolaus zu den Mitarbeitern und Bewohnern der DRK-Wohnstätte für Menschen mit Behinderung in Großbeeren. (Quelle: CDU Großbeeren)

Freitag, 05.12.2014

Schokoladen-Nikoläuse für den guten Zweck
Nikolaus statt Weihnachtsmann: Süße Überraschung mit Tiefgang

Am 6. Dezember verteilt die CDU Großbeeren vor Edeka (Dorfaue 20, 14979 Großbeeren) Schokoladen-Nikoläuse und lässt so auch in diesem Jahr eine Tradition aufleben. Zwischen 9:00 und 12:00 Uhr haben die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, mit der CDU ins Gespräch zu kommen und eine süße Überraschung mit nach Hause zu bringen.
Auf Initiative der beiden sachkundigen Bürger Mike Schuster und Norbert Stäblein gibt es in diesem Jahr eine Neuerung: Es wird nicht der US-Weihnachtsmann, sondern der echte Schokoladen-Nikolaus (zurückgehend auf den Heiligen Bischof Nikolaus, 3. Jahrhundert) verteilt. „Irgendwann wird man den eigenen Kindern sagen müssen, dass es den Weihnachtsmann gar nicht gibt. Und das stimmt: Den Heiligen Bischof Nikolaus, der für seine guten Werke bekannt ist, gab es im Gegensatz zum Weihnachtsmann nämlich wirklich“, sagt Norbert Stäblein.
In diesem Jahr verteilen wir den Nikolaus nicht nur an Passanten, sondern besuchen auch lokale Einrichtungen, in denen sich Tag für Tag engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Wohl anderer Menschen einsetzen. „Das sind dann auch einmal Momente, in denen die Parteipolitik hintan steht“, betont Dirk Steinhausen, der Vorsitzende der CDU Großbeeren. „Großbeeren ist ein Ort mit vielen sozialen Einrichtungen – diese Aktion ist eine gute Chance, um deutlich zu machen, dass die Gesellschaft gerade von solchem Engagement lebt“ so Steinhausen abschließend.

Freitag, 28.11.2014

CDU gedenkt des 28. November 1989 und der Vorstellung des Zehn-Punkte-Programms zur Deutschlandpolitik
 
Heute auf den Tag vor 25 Jahren hat der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl in einer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag das Zehn-Punkte-Programm zur Deutschlandpolitik vorgelegt. Mit diesem Programm hat Helmut Kohl auf die Sehnsucht aller Deutschen nach der Einheit und die Aufbruchsstimmung in Ost und West eine praktische Antwort gefunden. Das  Programm beinhaltete humanitäre Sofortmaßnahmen zugunsten der DDR und stellte beträchtliche wirtschaftliche Hilfen in Aussicht. Bedingung an die damalige DDR war die Forderung nach einem grundlegenden Systemwandel. Was im Ausland teils überrascht aufgenommen und gefürchtet wurde, war das von Kohl klar formulierte Ziel: Die "Wiedergewinnung der staatlichen Einheit Deutschlands". Eine der mit Sicherheit bedeutendsten Reden Helmut Kohls vor dem Deutschen Bundestag fand bei dem geschichtsträchtigen Besuch Kohls in Dresden am 19. Dezember 1989 durch den jubelnden Empfang, den ihm die Dresdnerinnen und Dresdner bereitetet haben, letztlich eine deutliche Bekräftigung durch das Volk.
25 Jahre später ist glücklicherweise vieles von dem erreicht worden, was Helmut Kohl und die CDU sich auf die Fahne geschrieben haben. Es war wichtig, dass die Verantwortlichen damals auf große Emotionen schnell auch mit den richtigen Entscheidungen reagiert haben. Dennoch hinkt gerade Brandenburg in vielem hinterher, weil vor allem in den Bereichen Wirtschaft und Bildung jahrelang eine falsche Politik gemacht wurde. "Es ist ist beinahe eine Ironie der Geschichte, dass gerade in diesem für alle Menschen in Ost und West so bedeutsamen Jubiläumsjahr die SPD erneut mit den Nachfolgern der SED koaliert. Damit nicht genug, will sich die SPD in Thüringen nun zum Steigbügelhalter für den ersten linken Ministerpräsidenten unseres Landes machen lassen", kritisiert Mike Schuster, Vorstandsmitglied und Verantwortlicher für die Pressearbeit der CDU Großbeeren.
Die CDU Großbeeren zeigt sich am heutigen Tag dankbar für die Leistungen der CDU unter der Führung Helmut Kohls aber auch aller Menschen in diesem Land, die dort angepackt haben, wo es notwendig war, um dem wiedervereinigten Deutschland ein gemeinsames Gesicht zu geben. Die aktuellen politischen Ereignisse in Brandenburg und Thüringen beunruhigen uns jedoch sehr.

Mittwoch, 19.11.2014

Belastung so gering wie möglich
CDU gegen 3.Start- und Landebahn

Auf die Eröffnung des Hauptstadtflughafens Berlin-Brandenburg (BER) müssen die Steuerzahler wohl noch einige Zeit warten. Aber wieder ging der immer noch nicht fertige Flughafen durch die Medien. Anfang November hat das Bundesverwaltungsgericht ein Urteil gefällt. Darin hat das Bundesverwaltungsgericht endgültig die geraden Abflugrouten von der Nordbahn Richtung Westen(25R) bestätigt. Danach ist tagsüber von 6 bis 22 Uhr der Überflug des Ortskerns der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow bei An- und Abflügen zulässig. Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow hatte versucht einen Überflug auch tagsüber zu verhindern. Bereits Mitte letzten Jahres hatte das Gericht entschieden, dass während der Nachtstunden von 22 bis 6 Uhr die Ortsmitte von Blankenfelde-Mahlow nicht überflogen werden darf.
„Obwohl damit der Großbeerener Norden erst mal nicht überflogen wird, bleibt die Belastung für den Ortsteil Diedersdorf weiter bestehen. Für unsere Gemeinde hätte die Entlastung auf der einen Seite zu neuen Belastungen auf einer anderen Seite geführt,“ beschreibt der CDU-Fraktionsvorsitzende, Dirk Steinhausen, das Ergebnis des Urteils. Die CDU Großbeeren hat sich als eine der ersten Parteien aus Großbeeren gegen die Lärmbelastungen durch den Hauptstadtflughafen ausgesprochen und aktiv für die Bürgerbegehren geworben. „Es bleibt die Kernaufgabe die Belastungen aller Bewohner unserer Gemeinde so gering wie möglich zu halten. Leider gibt es jetzt schon wieder Gerüchte zu Planungen für einen dritte Start- und Landebahn. Das bedeutet, dass damit die komplette Gemeinde verlärmt wird. Dies müssen wir auch zukünftig verhindern. Es wird offensichtlich, dass die Brandenburger Landesregierung keine wirksamen Schritte gegen die von Berlin gewollte Schaffung der infrastrukturellen Voraussetzungen für ein internationales Luftdrehkreuz in Berlin-Schönefeld und zum Schutz der Gesundheit zehntausender Brandenburger Flughafenanwohner unternehmen will. Aus diesem Grund unterstützen wir die „Brandenburger Volksinitiative gegen eine Erweiterung der Kapazität und gegen den Bau einer dritten Startbahn am Verkehrsflughafen Berlin-Brandenburg (BER)“

Dienstag, 11.11.2014

Der mühsame Weg zur schnelleren Rettung

In einer parlamentarischen Anfrage vom Juli 2014 im Brandenburgischen Landtag erläuterte die damalige Ministerin Anita Tack (Die Linke) die Rettungshilfsfristen in den Brandenburgischen Landkreisen. Hierbei ist leider der Landkreis Teltow-Fläming Schlusslicht aller Landkreise und hat die größte Überschreitung der Rettungshilfsfristen. "Der Zeitraum vom Eingang der Notfallmeldung in der Rettungsleitstelle bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes am Notfallort soll in der Regel nicht mehr als 15 Minuten betragen.“ Die Hilfsfrist ist gemäß § 8 Brandenburgisches Rettungsdienstgesetz in 95 Prozent der Fälle einzuhalten. Der Landkreis Teltow-Fläming hat mit 82,8 Prozent die geringste Quote. Bei einer vergleichbaren Anfrage im Jahr 2010 hatten alle Landkreise eine ähnliche Quote. Inzwischen gibt es deutliche Unterschiede. „Wobei die Frage auftaucht, warum sich alle anderen Landkreise besser entwickelt haben, als der Landkreis Teltow- Fläming?“ fragte der Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen die Kreisverwaltung. Bereits im September 2012 gab es eine ähnliche Anfrage. Leider sind die Fortschritte zwar sichtbar, aber langsamer als bei anderen Landkreisen. „Kurze Rettungshilfsfristen retten Leben. Hier brauchen wir Fortschritte. Erste Erfolge sind sichtbar. So haben sich die Zeiten für Zossen und Petkus massiv verbessert, geringer sind die Erfolge in Jüterbog, Trebbin und Mahlow. Wir sind aber immer noch nicht bei 95 Prozent. Gerade Jüterbog und Trebbin sind am weitesten von der Zielvorgabe entfernt. Auch wenn der Neu- und Umbau von Rettungswachen voran schreitet, sind wir leider immer etwas langsamer als die anderen Landkreise. Dass kann nicht unser Anspruch sein, zumal es um Menschenleben geht,“ stellt Steinhausen klar und fordert mehr Einsatz von der Kreisverwaltung.

mehr Informationen unter: http://www.dirk-steinhausen.de/images/Anfrage_Rettungsdienst_2014.pdf

Freitag, 07.11.2014

Gehen uns die Unternehmer aus?

„Der Befund ist also eindeutig: Deutschland braucht mehr Menschen, die sich unternehmerisch betätigen,“ zu dieser Schlussfolgerung kommt der Ostdeutsche Bankenverband in seinem neusten Newsletter. Man ging der Frage nach „UNTERNEHMERTUM IN OSTDEUTSCHLAND. Wie angesehen sind Unternehmer heute? Und: Was tun, damit es auch morgen noch genug Unternehmer gibt?“
„Einmal mehr zeigt sich, dass ohne einen tatkräftigen Mittelstand geht es nicht. Ein Großteil der Arbeitsplätze würde fehlen und auch das Wirtschaftswachstum und die Innovationsfähigkeit wäre in Deutschland schwächer,“ erläutert Dirk Steinhausen, stellvertretender Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung Teltow-Fläming. Oder wie der Ostdeutsche Bankenverband kurz feststellt: „Dem Staat würde die Finanzbasis in Form von Steuereinnahmen aus Unternehmensgewinnen sowie den Löhnen und Gehältern der Mitarbeiter fehlen. Kurzum, das Wohlstandsniveau, um das Deutschland in der Welt vielfach beneidet wird, gäbe es so nicht.“
Und doch umtreibt viele Unternehmer Zukunftsängste. Wird es auch in Zukunft ausreichend junge Menschen geben, die den Weg in die Selbständigkeit wagen? Was muss die Gesellschaft tun, damit das Unternehmertum und damit im Schwerpunkt der Mittelstand gestärkt wird?
Leider zeigte eine vor kurzem veröffentlichte Studie, dass das Ansehen und Vertrauen in Unternehmer eher unten in der Skala zu finden ist. Der Bankenverband erläutert dies so: „Die Ursachen für dieses schlechtere Image sind vielfältig. So wird dem Streben nach Gewinn vielfach mit Misstrauen begegnet. Zudem finden Negativberichte aus der Wirtschaft meist breitere Resonanz als Positivbeispiele für gelebte unternehmerische Verantwortung oder soziales Engagement. Dabei wird oft nicht zwischen angestellten Managern und selbstständigen Unternehmern differenziert.“
„Für die vielen mittelständischen Betriebe heißt dass, wir müssen die Unterschiede stärker herausarbeiten. Bei fast allen Mittelständlern hilft kein Staat, wenn es mal „schlecht“ läuft, meist haftet der Unternehmer mit allem was er hat, und wenn es schief geht, dann fällt er nicht in den Arbeitslosengeldbezug, sondern wird, wenn er Pech hat, zum Sozialfall. Ein Risiko was alle Mittelständler eingehen, weil sie an sich und ihr Unternehmen glauben,“ erläutert Steinhausen weiter. Im europäischen Vergleich hat Deutschland zu wenig Selbständige, dies ist langfristig für die deutsche Volkswirtschaft nicht gesund.
„Wir müssen das Image und die Bereitschaft ein Wagnis einzugehen steigern.“
Gerade in Ostdeutschland werden in den nächsten Jahren viele Unternehmen von der Gründergeneration in die Nachfolgegeneration wechseln. Und nicht immer kommt der Nachfolger aus der Familie. Viele Unternehmen stehen zum Verkauf. Nach einer aktuellen Schätzung des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn stehen hier von 2014 bis 2018 knapp 22.000 Unternehmen zur Übergabe an, in denen insgesamt 277.000 Mitarbeiter beschäftigt sind.
Viele Hemmnisse müssen beseitigt werden, hier kommt die Studie zu folgendem Schluss:
„Demnach werden die schulische und außerschulische Gründungsausbildung (einschließlich der Vermittlung allgemeinen Wirtschaftswissens), das Umfeld bei Steuern und Regulierung (Stichworte: Regelungsdichte, Bürokratie etc.) sowie die allgemeine „Gründerkultur“ (Ansehen der Unternehmer in der Gesellschaft) eindeutig negativ beurteilt.“
„Hier ist die Politik, aber auch Schulen, und auch der Mittelstand selbst gefordert ein Umdenken einzuleiten,“ so Steinhausen abschließend.
Hier mehr Informationen abrufen:
https://gallery.mailchimp.com/429fdf86aab979c9f8e1a8e78/files/Infoport_2014_05.pdf

Donnerstag, 30.10.2014

Großbeeren muss bezahlen
und kommt doch nicht hinterher

Die Anforderungen an kleine Gemeinden in der Region werden immer größer. Gerade Kommunen im Speckgürtel müssen den stetig steigenden Zuzug mit sozialer Infrastruktur "unterfüttern".
"Wir sind gerade in der Ausschreibung für einen neuen, größeren Hort. Unsere Kindertagesstätten sind, obwohl auf Zuwachs gebaut worden, perspektivisch fast schon wieder voll. Unsere Schule platzt aus allen Nähten. Hier gibt es keine Förderprogramme und gleichzeitig nimmt man uns immer mehr von unserer Finanzkraft", beschreibt der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Situation. Vor einigen Tagen hat das Brandenburgische Finanzministerium die 13 Kommunen benannt, die wieder die sogenannte Finanzausgleichsumlage bezahlen müssen. "Gerade Kommunen, die in den letzten Jahren mit wirtschaftlichen Ansiedlungen geglänzt haben, müssen jetzt Geld abgeben. Die Umlage hat etwas von einer "Strafsteuer für Erfolg", so Steinhausen weiter, der sowohl in der Gemeindevertretung Großbeerens sitzt als auch im Kreistag. Aus dem Landkreis sind es drei Kommunen, die die Umlage zahlen müssen, neben Großbeeren sind dies Baruth/Mark und Zossen. Die Umlage kommt auch dem Landkreis Teltow-Fläming zugute. "Da das Steueraufkommen gestiegen ist, brauchte der Landkreis weniger in der Haushaltskonsolidierung zu tun. Trotz größerer Einnahmen werden dort die Möglichkeiten nicht ausreichend genutzt. Großbeeren muss bezahlen und bekommt kaum Unterstützung für den Wachstum, den wir versuchen bestmöglich zu steuern. Warum erlässt man den Kommunen, die sich im Wachstum befinden, nicht ein Teil der Umlage? Wir müssen bezahlen und kommen doch nicht hinterher." 


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aus rbb-online vom 22.10.2014
13 Brandenburger Kommunen müssen zahlen

Der BER ist noch lange nicht eröffnet - und trotzdem geht es Schönefeld offenbar besonders gut. Die Kommune, die bereits den alten Flughafen beherbergt, produziert einen so hohen Steuerüberschuss, dass sie auch im kommenden Jahr kräftig in den gemeinsamen Topf der Landkreise und Kommunen einzahlen muss. Unter den 13 Kommunen, die das Finanzministerium zur Kasse bittet, ist auch ein Neuling.
13 Brandenburger Kommunen werden in diesem Jahr voraussichtlich so viele Steuern einnehmen, dass sie im kommenden Jahr eine Finanzausgleichsumlage zahlen müssen - in den kommunalen Top aller Städte, Gemeinden und Landkreise. Das bestätigte das Landesfinanzministerium rbb online. So viele Kommunen waren es noch nie, die so hohe Überschüsse erwirtschaftet haben.

Insgesamt werden zum 25. Februar 28,9 Millionen Euro fällig. Wie in den vergangenen Jahren müssen die Gemeinden um den Flughafen Schönefeld besonders tief in die Tasche greifen: Schönefeld (Dahme-Spreewald) soll mit 13,05 Millionen Euro mehr als 45 Prozent des Gesamtvolumens zahlen. Liebenwalde (Oberhavel) zahlt rund 6,28 Millionen Euro, Zossen (Teltow-Fläming) 4,77 Millionen, Neuhardenberg (Märkisch-Oderland) 1,31 Millionen, Teichland (Spree-Neiße) 1,18 Millionen und Baruth/Mark (Teltow-Fläming) 1,09 Millionen. Die weiteren Gemeinden sind Schwarzheide (Oberspreewald-Lausitz; 580.100 Euro), Beiersdorf-Freudenberg (Märkisch-Oderland; 218.668), Schenkenberg (Uckermark; 140.299), Linthe (Potsdam-Mittelmark; 115.343), Großbeeren (Teltow-Fläming; 112.423), Heckelberg-Brunow (Märkisch-Oderland; 88.034) und Bersteland (Dahme-Spreewald; 10.897).
Für Bersteland wird die Umlage zum ersten Mal fällig, alle anderen Kommunen haben seit der Einführung für das Jahr 2012 schon einmal zahlen müssen. Damals zahlten acht Gemeinden insgesamt 28,1 Millionen Euro. 2013 zahlten elf Gemeinden 30,8 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr wurden zwölf Gemeinden zur Kasse gebeten. Das Gesamtvolumen sank dabei um knapp die Hälfte auf 16,7 Millionen Euro. Das Finanzministerium begründet das mit Schwankungen im Steueraufkommen.
Steuerkraft und Finanzbedarf bilden Grundlage

Die Finanzausgleichsumlage wurde Anfang 2011 in Brandenburg eingeführt. Grundlage für die Berechnung der Umlagen bilden die Steuerkraft und der Finanzbedarf einer Kommune: Übersteigen die Steuereinnahmen den Bedarf um 15 Prozent, müssen die Gemeinden ein Viertel des Überschusses abführen. Ein Teilbetrag der Umlagen geht jeweils an die Landkreise, in denen sich die Gemeinden befinden. 2015 sind das 11,9 Millionen Euro. Die restlichen knapp 17 Millionen Euro kommen in einen kommunalen Topf für alle Städte, Gemeinden und Landkreise.
Vor allem in den bislang zur Zahlung verpflichteten Kommunen ist die Finanzausgleichsumlage höchst umstritten. Im vergangenen Jahr klagten die Stadt Liebenwalde (Oberhavel) sowie die Gemeinden Breydin (Barnim) und Schenkenberg (Uckermark) vor dem Brandenburger Verfassungsgericht. Sie fühlten sich durch den Solidarbeitrag nach dem Vorbild des Länderfinanzausgleichs in ihrem kommunalen Selbstverwaltungsrecht beeinträchtigt. Das Gericht befand die Finanzausgleichsumlage jedoch für verfassungskonform. Das Bundesverfassungsgericht lehnte im Anschluss die Annahme der Klage ab.

Nun plant nach Informationen der "Märkischen Oderzeitung" eine weitere Gemeinde, sich gegen die Umlage zu wehren: Zossen wolle juristisch dagegen vorgehen und zudem eine Petition in den Landtag einbringen.

Sonntag, 19.10.2014

Tag der Allee - Großbeeren erreichte Rang 3

Der Herbst zieht ein in Deutschland. Nach dem gelungenen sonnigen Wochenende bemerken viele Touristen, aber auch Einheimische, die Schönheit der Natur, das herbstliche Farbenspiel an den Bäumen. Hier haben sich gerade die Alleen in der Gemeinde Großbeeren zum beliebten Fotomotiven entwickelt. Seit dem Jahr 2008 ruft ein Bündnis aus dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Alleenschutzgemeinschaft (ASG), der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße am 20. Oktober den „Tag der Allee“ aus und kürt eine „Allee des Jahres“.
"Und dieses Jahr ist ein Foto und somit eine Allee aus Großbeeren prämiert worden. Darauf können wir Stolz sein," erläutert Dirk Steinhausen, CDU-Gemeindevertreter aus Großbeeren, der auf die Aktion aufmerksam wurde.
Die Berlinerin Claudia Eickschen hatte eine Allee aus Großbeeren fotografiert und das Bild eingereicht.  Laut Mitteilung des BUND wurde es mit dem 3.Platz ausgezeichnet: "Die Jury habe es ausgewählt, weil es den hohen Erlebniswert der vom Licht durchfluteten Wipfel darstelle."
"Wir haben mehrere wunderschöne Alleen in unserer Heimat, ob die Ortsausfahrt Kleinbeeren, oder die Birkholzer Straße zwischen Diedersdorf und Birkholz. Alleen sind einfach schön und sie sind ein unverwechselbares Markenzeichen für unsere Regionen. Wir müssen unsere Alleen nicht nur erhalten, sondern auch die ursprünglichen Alleen mit Nachpflanzungen für kommende Generationen wieder aufbauen. Für eine Zukunft in einer attraktiven Umgebung," so Steinhausen abschließend.


Bild: Linden-Allee in Großbeeren (Quelle: BUND; Claudia Eickschen)
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aus www.presseprotal

"BERLIN/STRALSUND (OTS) - "ALLEE DES JAHRES 2014" IST EINE LINDENALLEE NORDWESTLICH VON STRALSUND ..."
"Allee des Jahres 2014" im Norden Mecklenburg-Vorpommerns. "Tag der Allee" am 20. Oktober
Berlin/Stralsund (ots) - "Allee des Jahres 2014" ist eine Lindenallee nordwestlich von Stralsund zwischen Batevitz und Bisdorf im Landkreis Vorpommern-Rügen. Das Siegerfoto von Bernd Käding aus Niedersachsen setzte sich gegen rund 140 weitere Vorschläge durch, die von einer Jury des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Rahmen eines bundesweiten Fotowettbewerbs gesichtet wurden. Anlass für die Auszeichnung ist der "Tag der Allee" am 20. Oktober, den die Umweltschutzorganisation vor acht Jahren aus der Taufe gehoben hatte.
Die diesjährige "Allee des Jahres" stehe beispielhaft für gut erhaltene und besonders alte Alleen im ländlichen Raum, die dem Straßenbau glücklicherweise nicht zum Opfer gefallen seien, heißt es in der Begründung der Jury. In einer weitgehend agrarisch geprägten Landschaft böten solche Alleen Lebensraum für viele seltene Tiere und Pflanzen wie beispielsweise Vögel, Insekten, Käfer, Flechten und Moose.
Die Allee zwischen Batevitz und Bisdorf werde von zahlreichen gefährdeten Vögeln wie Grasschnäpper, Neuntöter und Ortolan für die Nahrungssuche genutzt. Während der Vogelzüge sei sie Rastplatz für weitere Arten. Das mächtige Blätterdach der "Allee des Jahres 2014" diene außerdem Fledermäusen als Sommer- und Winterquartier, als Orientierungshilfe und Jagdgebiet.
Katharina Brückmann, BUND-Alleenexpertin: "Alleen sind vom Menschen geschaffene natürliche Refugien. Sie haben nicht nur großen kulturhistorischen Wert. In den von Landwirtschaft und Siedlungsbau intensiv genutzten Flächen bieten sie vielen bedrohten Arten unverzichtbaren Lebensraum. Alleen verbinden die verschiedensten Biotope miteinander, was dem Artenschutz zugute kommt. Wir freuen uns besonders, dass die Allee des Jahres 2014 einen unbefestigten Weg säumt, was in Deutschland zunehmend zur Rarität wird."
Den zweiten Platz belegte Markus Hunger aus Bayern mit einem Alleen-Foto, das in der Sächsischen Schweiz bei Rathmannsdorf gemacht wurde. Es trägt den Titel "Dem Nachwuchs eine Chance" und zeigt eine neu angepflanzte Allee im Freistaat Sachsen. Das Foto mache deutlich, dass sich durch eine vorausschauende Planung Konflikte zwischen den Interessen der Autofahrer und der Alleenschützer entschärfen ließen, sagte die BUND-Expertin Brückmann.
Der dritte Preis des Fotowettbewerbs zur "Allee des Jahres" geht in diesem Jahr an die Berlinerin Claudia Eickschen für ihr Foto einer Linden-Allee bei Großbeeren in Brandenburg. Die Jury habe es ausgewählt, weil es den hohen Erlebniswert der vom Licht durchfluteten Wipfel darstelle.
Weitere Informationen zum Aleenschutz und sämtliche Foto-Wettbewerbsbeiträge finden Sie unter www.allee-des-jahres.de sowie www.bund.net/alleen
Pressebilder der ausgezeichneten Alleen 2014: www.bund.net/presse/bild_und_ton/aktionen_und_projekte/#c90871
Fotos können kostenfrei unter Angabe des Bildautors gedruckt werden.

Dienstag, 14.10.2014

Unfall auf dem Spielplatz
Frage nach der Verantwortung ungeklärt

Anfang der letzten Woche ereignete sich ein Unfall auf dem Kinderspielplatz am Heidefeld in der Gemeinde Großbeeren. Eins der spielenden Kinder fiel auf die Randbegrenzung der Schaukel und verletze sich im Gesicht, so dass es zwei Tage im Krankenhaus bleiben musste. Der Spielplatz ist bisher noch nicht der Gemeinde übergeben und somit noch kein Gemeindeeigentum, gleichwohl sperrte die Gemeinde Großbeeren vorsorglich den Spielplatz, um weitere Verletzungen von Kindern auszuschließen.
Dass Kinder, wenn Sie zu doll oder mit zu viel Energie sich beim Spielen verletzen, ist keine Seltenheit. Leider wird bei diesem Unfall vermutet, dass er durch die nicht sachgerechte Herstellung der gesamten Anlage verursacht wurde. Hierzu erklärt Torsten Plickett, CDU-Gemeindevertreter aus Großbeeren, der von besorgten Eltern angesprochen wurde: "Ich bin erschüttert. Hier ist das Unternehmen, dass die Anlage hergestellt hat in der Pflicht. Leichtfertig wird mit der Gesundheit vieler Kinder gespielt. Auch unter dem Aspekt der langen Planungs- und Bauphase, hätten eventuelle Baumängel ausgeschlossen werden müssen, um die Sicherheit unsere Kleinen zu gewährleisten. So verliert auch ein Statement der FDP-Fraktion zur verspäteten Eröffnung: "Was lange wert, wird gut" völlig an Glaubwürdigkeit."
Der Bauherr geriet bereits in die Kritik, weil er die Fertigstellung nicht fristgerecht hin bekommen hat. Den Zeitraum von Oktober 2010 bis November 2013 ließ der Bauherr verstreichen, auch eine Nachfrist, die ihm die Gemeinde großzügig einräumte bis Mai 2014, wurde nicht eingehalten. Erst Mitte August wurde der Spielplatz fertig gemeldet. "Wir müssen jetzt sehen, wo der Fehler liegt. Und uns Klarheit schaffen, wie wir solche Vorgänge verhindern können," so Torsten Plickett abschließend.

Sonntag, 28.09.2014

CDU Großbeeren gratuliert
20 Jahre Jugendfeuerwehr Großbeeren

Es ist jetzt 20 Jahre her, da gründeten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Großbeeren die Jugendfeuerwehr Großbeeren. Das offizielle Gründungsdatum ist der 1.10.1994.
Der CDU-Vorsitzende Dirk Steinhausen stellt heraus, dass „die vor 20 Jahren gegründete Jugendfeuerwehr inzwischen Früchte getragen hat, denn aus dieser Jugendgruppe heraus habe man schon sehr viele und gut ausgebildete Nachwuchsleute in den aktiven Dienst übernehmen können.“
„In einer Zeit, in der Jugendliche nicht selten durch negative Schlagzeilen von sich reden machen, ist der Dienst in einer Jugendfeuerwehr das genaue Gegenteil und eine sinnvolle Freizeitaufgabe für Jugendliche. Wir danken allen die das ermöglichen, natürlich auch denen, die sich in den rückliegenden Jahren als Jugendleiter zur Verfügung gestellt haben.“
Die Aufgaben der Jugendfeuerwehren sind einfach zu umreißen. Dazu gehört neben der technischen Ausbildung besonders die sinnvolle Freizeitgestaltung mit Spiel und Spaß bis hin zu gemeinschaftlichen Zeltlagern oder Winterfreizeit. „Großbeeren kann stolz auf seine Jugendfeuerwehr sein, denn aus dem zarten Pflänzchen vor 20 Jahren ist ein stolzer Baum geworden“, stellte Steinhausen abschließend fest.

Sonntag, 14.09.2014

CDU Großbeeren gratuliert Helmut Barthel

„Wir freuen uns, dass ein Großbeerener den Sprung in den Landtag geschafft hat, auch wenn er, aus unserer Sicht in der falschen Partei ist,“ kommentiert der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, den Einzug Helmut Barthel (SPD) in den Brandenburgischen Landtag. „Wir hoffen, dass er seine Abgeordnetenpflichten stärker wahrnimmt, als sein Mandat im Kreistag,“ erläutert Steinhausen, der mit Barthel im Kreistag sitzt und sich ein ums andere Mal mehr Engagement für seine Heimatkommune wünschte. „Mehr Fördermittel und Unterstützung gerade von Wachstumskommunen im Speckgürtel von Berlin, wären wünschenswerte Ziele, von denen auch Großbeeren profitieren würde. Die Landesregierung ließ sich bisher auf Grund der wirtschaftlichen Ansiedlungen immer hier feiern, ohne uns bei den Investitionen in soziale Infrastruktur zu unterstützen, die der starke Bevölkerungswachstum mit sich bringt.“
Großbeeren hat in den Zweitstimmen vor allem die CDU gewählt, als ehemalige Hochburg der FDP sind diese inzwischen verschwunden. Sie erreichten nur noch 4,4 Prozent der Zweitstimmen. Die AfD erreichte aus dem Stand 10,7 Prozent. „Wir müssen uns dem Problem AfD stellen, ein weitere Tod schweigen, kann es nicht mehr geben,“ so Steinhausen abschließend.

Freitag, 12.09.2014

CDU packt brandaktuelles Thema an

Feuerwehrpolitische Leitlinie vorgestellt

Die CDU Großbeeren macht mit der Feuerwehrpolitischen Leitlinie wieder einmal deutlich, dass sie die Forderung der Bürger nach Schutz und Sicherheit als Vorreiter in der Gemeinde angepackt hat. Der Vorsitzende Dirk Steinhausen betonte bei der Vorlage, dass „es um die beste Ausbildung und Ausstattung geht, damit unsere Bürger ruhig schlafen können“. Zugleich ist es der CDU wichtig, dass die ehrenamtlichen Aufgaben der Feuerwehrmänner und -frauen allgemein anerkannt und honoriert werden. So fordert die Leitlinie, dass ein Verständnis dafür entsteht, dass der Dienst von den Bürgern für die Bürger und das Gewerbe in Großbeeren geleistet wird. „Daher können wir uns als Partei für Großbeeren gut vorstellen, dass sich jeder Bewohner, ob neuzugezogen oder alt ansässig, damit auseinandersetzt, wie er seinen eigenen Beitrag für unsere Feuerwehren leisten kann“, führt Steinhausen zur Leitlinie aus. Der CDU geht es darum, die Rahmenbedingungen einfach zum Wohle der Gemeinde zu gestalten: Prävention und Brandschutz, Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und allgemeine Hilfeleistung. Nach den Ideen der CDU ist dazu die unkomplizierte Zusammenarbeit von Verwaltung bei notwendigen Modernisierungen und Beschaffungen genauso zu verstehen wie die Nachwuchswerbung in Kindergärten und Schulen. “Und warum sollten sich unsere ortsansässigen Unternehmer und Freiberufler nicht ebenfalls einbringen – mit Geld- oder Sachleistungen, vielleicht sogar Knowhow? Immerhin rücken die Wehren auch für sie aus“, verdeutlicht Steinhausen den modernen Ansatz der CDU.
Ebenso gibt er zu bedenken, dass mit der willkommene Erweiterung der Gemeinde durch den Zuzug vor allem von Familien, aber auch durch die Altersstruktur die Aufgaben der Wehren umfangreicher geworden sind. Immerhin haben sie die Verpflichtung, innerhalb einer vorgeschrieben Zeit am Einsatzort zu sein. „Dies geht nur, wenn alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen, wenn unsere Bürger dies wissen und auch erfahren, wo sie unterstützen können“, spricht Steinhausen über die Absichten der CDU.
Die Feuerwehrpolitischen Leitlinien werden jetzt in die politische Diskussion eingebracht, dann müssen die anderen Parteien Farbe bekennen, wie sie zu den Bürgern stehen. „Wir als Partei für Großbeeren werden alles dafür tun, dass unsere Feuerwehren ihrem Auftrag modern und bestmöglich ausgebildet nachkommen können, dass die Mitglieder die Anerkennung für ihre Opfer auch erfahren“, stellt Steinhausen noch fest.
www.cdu-grossbeeren.de/Feuerwehr_Leitlinie_2014_CDU_Grossbeeren.pdf

Sonntag, 31.08.2014

Impressionen vom Sommerfest der CDU Großbeeren


Bild: viele kamen und es gab interessante Gespräche...und Glück mit dem Wetter war auch vorhanden. (Quelle: CDU Großbeeren)

Bild: Auch unsere Nachbarverbände kamen. Hier CDU Rangsdorf, CDU Jüterbog, CDU Blankenfelde-Mahlow (Quelle: CDU Großbeeren)

Bild: Auch die Vorstandskollegen der CDU Großbeeren tauchten sich aus — mit Adrian Hepp und Mike Schuster (Quelle: CDU Großbeeren)

Bild: ....und zur großen Freude, gibt es zwei Neumitglieder. — mit Michael Exner, Dirk Steinhausen und Torsten Plickett (Quelle: CDU Großbeeren)

Bild: Am Grill stand der Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum. Für jeden guten Vorschlag gab es ne Wurst — mit Manfred Seelig, Tassilo Soltkahn, Peter Preetz, Danny Eichelbaum, Detlef Helgert und Dirk Steinhausen (Quelle: CDU Großbeeren)

Freitag, 29.08.2014

„Zungenbrecher“-Satzung muss geändert werden –
CDU Großbeeren fordert klare Regeln

Allein der Name ist schon ein Zungenbrecher: Die „Satzung zum Betrieb von Einrichtungen zur Kindertagesbetreuung und zur Erhebung von Gebühren für die Betreuung in den Kindertagesbetreuungseinrichtungen der Gemeinde Großbeeren“ war Gegenstand der letzten Gemeindevertretungssitzung am 28. August 2014 in Großbeeren.
Kaum hat der Unterricht nach den Sommerferien wieder begonnen, gab es bei einigen Eltern Unmut, da die Betreuung der neuen Erstklässler zu Zusatzkosten bei den Familien führte. „Beim Übergang eines Kindes von der Kita zum Hort gab es in diesem Jahr zeitliche Überschneidungen bei der Betreuung und der Zahlung der Beiträge. Dies wird von einigen Eltern als ungerecht empfunden. Diese müssen im August noch den Beitrag für die Kita bezahlen; für die Hortbetreuung wiederum startet der Vertrag am 15. eines Monats. Beginn der Hortbetreuung ist jedoch erst der erste Schultag am 25. August. Somit werden entgegen der 15 abgerechneten Tage nur 5 Betreuungstage im Hort geleistet“, erläutert der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Steinhausen in der Großbeerener Gemeindevertretung. Der Kommunalpolitiker ist von Eltern angesprochen und um Unterstützung gebeten worden.
Einige Eltern haben die Betreuung ihrer Kinder in der ersten Schulwoche dann selbst organisiert und einen späteren Starttermin mit der Gemeinde vereinbart. „Um diese Ungerechtigkeit zu beseitigen, sollte im Übergangsmonat eine tagesgenaue Abrechnung erfolgen oder ein fester Starttermin vereinbart werden, der im ersten Hortmonat eine Doppelbelastung durch Hort- und Kitagebühren für denselben Anspruchsteller verhindert“, fordert Adrian Hepp (CDU), Vorsitzender des Bildungsausschusses. Der entsprechende Antrag der CDU-Fraktion ist in der Gemeindevertretung einstimmig angenommen worden. Darin wird die Verwaltung aufgefordert einen neuen Satzungsentwurf vorzulegen.
Die Satzung der Gemeinde Großbeeren befindet sich derzeit in einer Übergangsphase. Eine neue Kita-Satzung ist erarbeitet aber noch nicht in Kraft gesetzt worden. Der Verwaltungsvorschlag wird dann erneut in den Gremien diskutiert werden. „Egal ob alte oder neue Satzung - wir brauchen eine Lösung und klare, verlässliche Regeln für den Übergang“, so Steinhausen abschließend.

Donnerstag, 21.08.2014

2.Freiluft-Ausstellung in Großbeeren
Um Geschichte zu verstehen, muss man sie kennen.

Die Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert“ wird vom 21.08.2014 bis 06.09.2014 als Freiluftplakatausstellung an der "Alten Molkerei" in Großbeeren gezeigt. "Sie greift alle zentralen Themen des Erinnerungsjahrs 2014 auf und wird bundesweit in rund 3.000 Exemplaren sowie international in zehn Sprachfassungen gezeigt. Es ist bereits die vierte Ausstellung, die zweite als Freiluftausstellung, die wir nach Großbeeren geholt haben", erklärt der Initiator und Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen (CDU).
Die Ausstellung erzählt Europas 20. Jahrhundert als dramatische Geschichte zwischen Freiheit und Tyrannei, zwischen Demokratie und Diktatur. Sie lädt zu einer historischen Ortsbestimmung ein, zu der das Jahr 2014 herausfordert: 2014 jährt sich der Ausbruch des 1. Weltkriegs zum 100. Mal, 75 Jahre sind seit Beginn des von Deutschland entfesselten 2. Weltkriegs vergangen, 25 Jahre seit den friedlichen Revolutionen und zehn Jahre seit der EU-Osterweiterung. Die CDU Großbeeren und der Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen haben sich um die Ausstellung bemüht und sie für Großbeeren organisiert.
"Die CDU Großbeeren stellt den „äußeren Rahmen“. Sämtliche inhaltlichen Informationen kommen von der Bundesstiftung. Wir sind der Meinung: Nur wenn man die Lehren aus der Geschichte zieht, kann man sie verstehen und wird sie nicht wiederholen," so Steinhausen weiter.
Auf 26 Tafeln (20 werden hier gezeigt) präsentiert die Ausstellung rund 190 zeithistorische Fotos sowie 24 historische Tondokumente, die mit internetfähigen Telefonen via QR-Codes abgerufen werden können. Autoren der Ausstellung sind der Direktor des Instituts für Zeitgeschichte Prof. Dr. Andreas Wirsching und Dr. Petra Weber. Die vom Leipziger Grafiker Dr. Thomas Klemm gestaltete Ausstellung wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Institut für Zeitgeschichte und Deutschlandradio Kultur herausgegeben. Nähere Informationen zur  Ausstellung und deren Bestellmöglichkeit finden Sie hier: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/ausstellung2014.
Bild: Titelplakat der Ausstellung (Quelle: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)

Dienstag, 19.08.2014

Hauptforderung bleibt: Sicherheit erhöhen
Revierposten muss personell aufgestockt werden

Die Kriminalitätsraten im Norden des Landkreises steigen jedes Jahr. Bürger beschweren sich über ein gesteigertes Gefühl der Unsicherheit in der Gemeinde Großbeeren und den Nachbargemeinden. Im Ortsteil Diedersdorf der Gemeinde Großbeeren wurde jetzt ein Hinweisschild „Stopp dem Diebstahl“ an einem der besonderen Schwerpunkte von Einbrüchen in Kraftfahrzeuge im Gemeindegebiet – dem Parkplatz am Friedhof des Ortsteils Diedersdorf – aufgestellt. Unter Beteiligung des Bürgermeisters Carl Ahlgrimm (parteilos), der beiden Revierpolizisten, Jens Maßow und Ingo Herbert, sowie des Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum (CDU) und den CDU Gemeindevertretern Manfred Seelig und Dirk Steinhausen und zahlreichen Pressevertretern wurde das Schild der Initiative „Stopp dem Diebstahl“ des Vereins „Weisser Ring“, dessen Landkreisvertreter, Walter Meyer, ebenfalls zugegen war, offiziell eingeweiht. Es ergab sich daraus sofort eine Diskussion über die Sicherheit in der Region, wobei Danny Eichelbaum darauf hinwies, „dass die massiven Verschlechterungen durch die vom SPD-Innenministerium durchgeführte Polizeireform verursacht wurden. Wir brauchen eine Veränderung und wer mehr Sicherheit möchte, muss die Landesregierung abwählen. Deutlich wird auch hier die wichtige Arbeit der „Opfervereinigung Weisser Ring“. Der pensionierte Polizist Manfred Seelig (CDU) ergänzt, „nichts geht über mehr Polizeipräsens. Der Abbau von Einsatzkräften muss gestoppt werden.“
Gerade der Norden des Landkreises ächzt unter den gestiegenen Einbruchszahlen. Die Fallzahlen steigen seit Jahren und die Aufklärungsquoten nehmen immer weiter ab. „Wir schärfen zwar das Bewusstsein der Bürger durch ein Schild, lösen aber nicht das Problem,“ erläutert Dirk Steinhausen, CDU Fraktionschef in Großbeeren.
Schon jetzt steht fest, dass weitere Hinweisschilder an vergleichbaren Schwerpunkten in der Gemeinde Großbeeren folgen sollen. „Wir werden uns politisch dafür einsetzen, dass gerade auf unseren Parkplätzen, verstärkt mit den Schildern „Stoppt den Diebstahl“, „Lassen Sie keine Wertsachen im Auto“ auf mögliche Einbrüche hingewiesen wird,“ so Steinhausen weiter.
Im Anschluss wurde der neue Revierposten in Großbeeren vorgestellt. Die Revierpolizisten waren bisher im Dachgeschoss des Rathauses untergebracht. Vor einigen Tagen haben sie ihr neues Domizil bezogen. Es ist das ehemalige Tourismusbüro in der „Alten Molkerei“ direkt neben dem Rathaus. Hell, freundlich, barrierefrei und transparent sind die Räumlichkeiten. Der Komfort ist gestiegen, der Umzug macht auch eine Kundenwartezone möglich. „Unser Revierposten wird damit deutlich aufgewertet“, so der Bürgermeister Carl Ahlgrimm. „Die Hauptforderung kann nur sein die Sicherheit zu erhöhen. Hierzu gehört auch eine ausreichende Personalausstattung,“ stellt Dirk Steinhausen fest. Bereits vor fünf Jahren, beim Spatenstich für die Justizvollzugsanstalt (JVA) „Heidering“, hatte die CDU Großbeeren gefordert die Anzahl der Revierposten den gesteigerten Sicherheitsbedürfnissen der Region anzupassen. Inzwischen ist die JVA fast ein Jahr in Betrieb. „Heidering läuft, das Güterverkehrszentrum entwickelte sich zum Jobmagnet und wird langfristig auf 10.000 Arbeitsplätze anwachsen. Diese beiden Faktoren allein rechtfertigen mehr Personal. Wir halten an der Forderung nach einer personellen Vergrößerung von zwei auf drei Revierpolizisten fest,“ so Steinhausen abschließend.

Bild: (von links nach rechts) Manfred Seelig, Carl Ahlgrimm, Danny Eichelbaum, Jens Maßow, Walter Meyer und Ingo Herbert (Quelle: Eichelbaum)

Bild: (von links nach rechts) Manfred Seelig, Dirk Steinhausen, Jens Maßow, Carl Ahlgrimm und Ingo Herbert (Quelle: Eichelbaum)

Bild: (von links nach rechts) Jens Maßow, Ingo Herbert und Carl Ahlgrimm (Quelle: Eichelbaum)

Mittwoch, 13.08.2014

CDU Großbeeren gedenkt des Baus der Berliner Mauer am 13. August 1961

Am 13. August 2014 versammelten sich die Mitglieder der CDU Großbeeren unter Anwesenheit des Landtagsabgeordneten und Kandidaten der CDU Teltow-Fläming für die Landtagswahl im September, Danny Eichelbaum, an den original Teilen der Berliner Mauer in Heinersdorf, um an den Bau der Berliner Mauer 1961 zu erinnern.

Der CDU war und ist es ein Anliegen, auch über 50 Jahre nach dem Bau der Mauer an das Unrecht des DDR-Regimes und die vielen persönlichen Schicksale der dort lebenden Menschen zu erinnern. "Die Zeit kann eben nicht alle Wunden heilen", sagt der Vorsitzende der Großbeerener CDU, Dirk Steinhausen. "Die Schrecken der SED-Herrschaft sind heute noch sehr präsent - besonders in unserer Region, die so unmittelbar an Berlin grenzt", so Steinhausen weiter.

Bild: (von links nach rechts) Torsten Plickett, Danny Eichelbaum, Michael Richter, Manfred Seelig, Marc Spogat, Norbert Stäblein und ein Bürger (Quelle: CDU Großbeeren)
Die CDU unterstreicht, dass gerade in diesen Tagen so kurz vor einer Landtagswahl die Chance besteht, einen Paradigmenwechsel herbeizuführen. Ziel muss es sein, die Linken als Erben eben dieses Systems an der Regierung abzulösen. Die Großbeerener CDU wird sich deshalb bis zum Wahltag dafür engagieren, dass die CDU nach der Landtagswahl 2014 in Regierungsverantwortung steht, um Brandenburg noch erfolgreicher zu machen und gemeinsam mit den hier lebenden Menschen den Blick in die Zukunft zu richten.

Sonntag, 03.08.2014

Ehrenamtliche politische Arbeit vor Ort

Die CDU Deutschland ist eine Volkspartei. Volksparteien zeichnet aus, dass sie einerseits durch ihre Mitglieder getragen werden, andererseits muss ständig hinterfragt werden, ob die Konzepte und die Ansprachen an die Mitglieder und Bürger noch zeitgemäß sind. Aus diesem Grund hat die Bundesgeschäftsstelle der CDU am letzten Wochenende ein Seminar für Orts- und Stadtverbandsvorsitzende durchgeführt. Hierbei ging es um die „Ehrenamtliche politische Arbeit vor Ort“ und einen Erfahrungsaustausch, sowie kommende Entwicklungen der politischen Arbeit. So waren 60 Ortsvorsitzenden aus dem gesamten Bundesgebiet nach Berlin gereist, um sich im Konrad-Adenauer-Haus auszutauschen. Aus Brandenburg waren drei Vorsitzende vertreten. Einer von Ihnen war der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen. „Auch wenn die politische Arbeit sich durch die neuen Medien verändert, so bleibt doch das persönliche Gespräch mit den Bürgern das Wichtigste. Präsenz, Kontinuität, Leidenschaft und auch manchmal das Wissen, dass politische Entscheidungen lange dauern und eben meistens nicht einfach sind, bleiben wichtige Faktoren unserer Arbeit vor Ort,“ erläutert Dirk Steinhausen. Der CDU-Generalsekretär, Dr. Peter Tauber, lobte in seinen Eingangsworten die Bedeutung einer starken örtlichen Union. „Wer nah bei den Menschen und ihren Problemen ist, der hatte bei den letzten Kommunalwahlen auch Erfolg.“
„Es gilt das alte Zitat: „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“, erklärt Dirk Steinhausen. „Festzustellen bleibt, dass wir vieles bereits richtig machen, es gibt aber noch einige neue Ideen und Anregungen, die wir jetzt im Ort bei uns umsetzen werden,“ so Steinhausen abschließend.

Bild: 60 CDU-Vorsitzende lauschen aufmerksam (Quelle: Steinhausen)

Bild: Dr. Peter Tauber, CDU-Generalsekretär (Quelle: Steinhausen)

Dienstag, 29.07.2014

Spielplatz wird und wird nicht fertig
Mitte August nächster Termin

Als großes Ärgernis wird in der Gemeinde Großbeeren die Erschließung neuer Teilstücke am Baugebiet „Im Heidegarten“ gesehen. „Wenn man sich die Kinderaugen ansieht, dann sieht man die Enttäuschung,“ so der CDU Gemeindevertreter Torsten Plickett. Grund für den Ärger ist, dass zwar die Straße fertig, aber der Kinderspielplatz immer noch nicht benutzbar ist. Lange lag die Fläche brach, erst mehrmaliges Nachfragen bei der Gemeindeverwaltung und eine erneute Fristsetzung brachte „Schwung“ in die Sache. Der Investor die Ciema GmbH, die von Manfred Cieslik, der als sachkundiger Einwohner über die FDP, die letzten Jahre im Finanzausschuss saß, geführt wird, kam mit dem Spielplatzbau nicht hinterher.

Bild: Spielplatz "Im Heidegarten" (Quelle: Plickett)
Die Gemeindeverwaltung machte bereits im Oktober 2013 Druck. Auf Nachfrage des CDU Fraktionsvorsitzenden Dirk Steinhausen hieß es in einem Schriftverkehr an Cieslik: „Laut „Erschließungsvertrag zu einer Teilfläche des Bebauungsplangebietes Trebbiner Straße in Großbeeren“ – Planstraße G – vom 27.05.2010 ist die Erschließungsanlagen bis spätestens 29.11.2013 herzustellen.“ So verging der November 2013 und noch immer war der Spielplatz nicht fertig. Eine erneute Fristsetzung endete Mai 2014. „Die Fertigstellung rückt jetzt zwar sichtbar in greifbare Nähe, man muss aber schon fragen: Was ist das für ein Geschäftsgebaren, wenn man 18 Monate Zeit hat, aber erst 9 Monate später als vertraglich vereinbart, fertig wird ? Wir müssen uns nicht verar…. lassen. Laut Aussage des Investors soll der Spielplatz bis zum 15. August fertig sein. Wir werden sehen, ob das passt,“ so Steinhausen abschließend.

Sonntag, 27.07.2014

CDU gratuliert der Jugendfeuerwehr
30 Parka als Wetterschutz

Anlässlich einer Lotto-Spende für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr von Großbeeren ist es möglich 30 wetterfeste Parka für die jungen Kameradinnen und Kameraden der Großbeerener Jugendfeuerwehr anzuschaffen. In Großbeeren findet die Jugendarbeit im Ortsteil Diedersdorf und, da in Heinersdorf zur Zeit etwas wenig junge Menschen sich aktiv beteiligen, in Großbeeren selbst, statt. "Jede Unterstützung ist wichtig und richtig. Gerade die Jugendfeuerwehren sind ein wichtige Bestandteil der Nachwuchsgewinnung für unsere ehrenamtlichen Wehren. Hierbei geht es um die zukunftsfähige Sicherstellung des Brandschutzes, um Kameradschaft, Teamarbeit und Leidenschaft anderen zu helfen. Fokussieren sollten wir uns vor allem die Anzahl der Jugendlichen zu erhöhen," schlägt Dirk Steinhausen, CDU Vorsitzende aus Großbeeren und Gemeindevertreter, vor.
Lottomittel werden durch die LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH (Lotto Brandenburg) eingenommen. Hierbei bekommt die 100%-Tochter des Landes Brandenburg den gesetzlichen Auftrag zur Veranstaltung und Durchführung von Lotterien und Sportwetten im Bundesland Brandenburg. Die jeweils regierende Landesregierung erteilte hierfür die ausschließliche Erlaubnis. Den Rahmen dafür bildet das Gesetz über öffentliche Lotterien, Ausspielungen und Sportwetten im Land Brandenburg und zur Ausführung des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen in Deutschland. Dadurch entstehen Abgaben aus den Spieleinsätzen an das Land Brandenburg in Höhe von insgesamt 20 Prozent Glücksspielabgabe und 16,2/3 Prozent Lotteriesteuer, die über den Landeshaushalt verteilt werden. Mit Hilfe dieser Mittel werden auch soziale, humanitäre und kulturelle Institutionen, Maßnahmen der Denkmalpflege und des Umweltschutzes sowie sonstige im öffentlichen Interesse liegende Projekte gefördert.
"Je mehr die Bürger Lotto spielen, umso mehr Geld wird verteilt. Der Dank gilt dann natürlich auch allen Lotto-Spielern. Die Landesregierung verteilt die Lottomittel auf den Landeshaushalt und einzelne Ministerien.", stellt Dirk Steinhausen fest.
Neben den 16 Millionen Euro für den Breitensport stehen den Ministerien im Jahr 2014 rund 4,7 Mio. Euro für die Förderung sozialer, humanitärer, kultureller Zwecke, für Maßnahmen der Denkmalpflege und des Umweltschutzes sowie für sonstige im öffentlichen Interesse liegende gemeinnützige Zwecke zur Verfügung. Den Hauptteil dieser Lottomittel erhalten die für Bildung und Jugend, Kultur, Soziales und Umwelt verantwortlichen Ressorts.

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aus der PM des Innenministeriums vom 27.07.2014
Wetterfeste Einsatzkleidung für Jugendfeuerwehren | Nr. 050/2014

Potsdam – Die Jugendfeuerwehren im Amt Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) und in der Gemeinde Großbeeren (Landkreis Teltow-Fläming) präsentieren sich demnächst in einem neuen Outfit. Innenminister Ralf Holzschuher gab jetzt rund 5.200 Euro aus Lottomitteln für die Beschaffung von insgesamt 90 Jugendfeuerwehrparka frei, wie ein Ministeriumssprecher heute in Potsdam mitteilte. 60 Parka sind für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr des Amtes Ortrand und 30 Parka für die Jugendfeuerwehr Großbeeren bestimmt.

Holzschuher unterstrich die besondere Bedeutung der Jugendarbeit der Feuerwehren. „Mit ihrer Jugendarbeit sichern die Freiwilligen Feuerwehren nicht nur die Zukunft des ehrenamtlichen Brand- und Katastrophenschutzes. In vielen ländlichen Regionen unseres Landes leisten sie damit auch einen wichtigen Beitrag zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung für Kinder und Jugendliche. Die Unterstützung dieser Arbeit ist deshalb doppelt wichtig.“

Das Innenministerium unterstützte Projekte der Nachwuchsarbeit und Nachwuchswerbung von Feuerwehren und Hilfsorganisationen in diesem Jahr nunmehr bereits mit fast 61.000 Euro. Im gesamten vergangenen Jahr waren 116.500 Euro aus Lottomitteln des Innenressorts für diesen Zweck freigegeben worden.

Sonntag, 27.07.2014

Impressionen der kleinen Gedenkveranstaltung

Bild: Im stillen Gedenken an die Opfer aus Kleinbeeren (von links nach rechts) , Manfred Seelig (CDU), Gemeindevertreter, Michael Richter (CDU), Vorsitzender der Gemeindevertretung, Andreas Meyer (SPD), stellvertretender Ortsvorsteher Kleinbeeren und Marc Spogat (CDU), Gemeindevertreter (Quelle: Steinhausen)

Bild: Im stillen Gedenken an die Opfer aus Diedersdorf (von links nach rechts), Manfred Seelig (CDU), stellvertretender Ortsvorsteher, Dirk Steinhausen (CDU), Gemeindevertreter und Michael Richter (CDU), Vorsitzender der Gemeindevertretung (Quelle: Steinhausen)

Bild: Im stillen Gedenken an die Opfer aus Diedersdorf (von links nach rechts), Manfred Seelig (CDU), stellvertretender Ortsvorsteher, Marc Spogat (CDU), Gemeindevertreter und Michael Richter (CDU), Vorsitzender der Gemeindevertretung (Quelle: Steinhausen)

Freitag, 25.07.2014

Kein Gedenken an die Opfer in Großbeeren

74 Millionen Soldaten, teilweise erst Vierzehnjährige, kämpften während des Ersten Weltkriegs (1914 – 1918) auf den Kriegsschauplätzen Europas. Ein zermürbender Stellungskrieg im Westen führte erstmals auch zum Einsatz von Giftgas und Panzern in einem Krieg. Annähernd 10 Millionen Menschen fanden auf den Schlachtfeldern den Tod. Anlässlich des Kriegsbeginns von 1914 erinnern in vielen Orten Denkmäler und Gedenktafeln an die gefallenen Soldaten, die vor fast 100 Jahren ihr Leben verloren. Der Erste Weltkrieg wurde von 1914 bis 1918 in Europa, dem Nahen Osten, in Afrika, Ostasien und auf den Weltmeeren geführt und forderte Millionen Menschenleben. Der Krieg begann nach dem Attentat von Sarajevo mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien am 28. Juli 1914 und endete mit dem Waffenstillstand von Compiègne am 11. November 1918, der einen Sieg der aus der Triple-Entente hervorgegangenen Kriegskoalition bedeutete. Wesentliche Kriegsbeteiligte waren Deutschland, Österreich-Ungarn, das Osmanische Reich und Bulgarien einerseits sowie Frankreich, Großbritannien und das Britische Weltreich, Russland, Serbien, Belgien, Italien, Rumänien, Japan und die USA andererseits. 40 Staaten beteiligten sich am bis dahin umfassendsten Krieg der Geschichte. In vielen Orten wurden nach Ende des Krieges an die gefallenen Bewohner gedacht. So gibt es im Ortsteil Diedersdorf an der Dorfaue einen Gedenkstein, an dem die Namen der gefallenen Dorfbewohner angebracht sind. Auch in Kleinbeeren ist an der Dorfkirche ein Gedenkstein. Beide Gedenksteine enthalten Namen von Familien, die noch heute in den Dörfern leben. „Es erinnert uns immer daran, dass es die Nachbarn waren, die Freunde, die eingezogen wurden und dann ihren Dienst an der Waffe verrichten mussten. Damit bekommt das Sterben von Soldaten im Krieg einen persönlichen Bezug,“ erläutert Dirk Steinhausen, CDU Gemeindevertreter aus Großbeeren.
Jedoch im Hauptort der Gemeinde, in Großbeeren selbst, fehlt das Andenken an die Gefallenen Mitbürger. Die Tafeln der 88 Männer im 1. Weltkrieg Verstorbenen waren am Obelisken in Großbeeren angebracht und sind leider 1985 „verloren gegangen.“ Der Verbleib ist bis heute unklar. „Gedenkorte und Gedenktafeln dienen dazu Geschichte erlebbar zu machen. Gerade anlässlich des Kriegsbeginns vor 100 Jahren sollten wir eine Diskussion starten, wie man den Opfern ehrenvoll gedenken kann,“ so Steinhausen abschließend.

Bild: Gedenkstein in Kleinbeeren (Quelle: Steinhausen)

Dienstag, 22.07.2014

Einbrüche in der Region nehmen zu
Paradoxon bei Kriminalitätsrate

Ab Anfang Juli wird in Frankfurt/Oder einer der größten Prozesse gegen Autodiebe auch in unser Region verhandelt. Angeklagt sind fünf Männer im Alter von 24 bis 34 Jahren aus der Gegend von Gorzów (Landsberg). Insgesamt haben die Täter mindestens 29 Delikte in der Region vom südlichen Berliner Speckgürtel bis zur polnischen Grenze begangen. Gegen einen sechsten Täter wird im polnischen Stettin ermittelt. Gerade in den letzten Jahren ist die Kriminalitätsrate im südlichen Speckgürtel um Berlin sprunghaft gestiegen. Hiervon sind vor allem Bürger der Stadt Ludwigsfelde und Teltow, aber auch der Gemeinden Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren betroffen.
Einen der Hauptgründe für diese Entwicklung sieht der Großbeerener CDU-Fraktionsvorsitzende, Dirk Steinhausen, in der missglückten Polizeireform des SPD-Innenministeriums. Die Polizeireform, die unter dem damaligen CDU Innenminister Jörg Schönbohm gestartet wurde, hatte das Ziel die Effizient (Wirksamkeit) der Polizei vor Ort zu steigern. Durch die Übernahme des Innenministeriums durch die SPD im Jahre 2009 wurde die Reform durch einen übermäßigen Abbau von Polizeikräften verändert. Die Anzahl der Polizisten verringerte sich stetig und wurde durch das hohe Durchschnittsalter sogar noch verstärkt. Derzeit kann der Abfluss an älteren Polizisten kaum durch die Neuausbildung kompensiert werden. Die Schließung von Wachstandorten tat den Rest, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung negativ zu verändern.
Bereits in dem Konzept zur Polizeireform stand, dass gerade der Speckgürtel um Berlin eine zunehmende Kriminalität zu erwarten hat. „Erschreckenderweise hat man so getan, als ob das nicht so ist,“ erläutert Steinhausen weiter.
„Das Sicherheitsgefühl wird immer geringer, die Alarmzeiten (vom Eingang eines Notrufes bis zur Ankunft am Tatort) nehmen ständig zu. Wir kommen jetzt in ein Paradoxon (Paradoxon ist eine Aussage, die scheinbar oder tatsächlich einen unauflösbaren Widerspruch enthält.): Der Ausspruch: „Die kommen doch eh nicht,“ zeigt in welche Richtung es geht. Je mehr die Bürger den Glauben in die Polizei verlieren, umso weniger wird die Polizei gerufen und es gibt weniger Anzeigen. Dann haben wir ein Sinken der Kriminalitätsrate (weil ja weniger Anzeigen geschrieben werden), bei gleichzeitiger Erhöhung der Kriminalität. Das kann nicht sein,“ so Steinhausen weiter.
Steinhausen, der auch Vorsitzender der CDU Großbeeren und Kreistagsabgeordneter ist, stellt fest, dass „gerade in unserer Region, wir den Staat und diese Landesregierung nicht aus der Verantwortung entlassen dürfen. Es geht um das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger. Für jede Ansiedlung in unser Gemeinde, ob privat Hauskauf oder Firmenansiedlung, gilt: Sicherheit ist eine grundlegende Investitionsentscheidung. Und jeder kann die Wahrscheinlichkeit reduzieren, trotzdem kann es fast jeden treffen. Dann erwarten wir, dass die Polizei ihren Auftrag erfüllt. Mehrere Überfälle und Einbrüche in letzten Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Die politische Forderung kann nur heißen uns bestmöglich zu schützen und die Polizeipräsenz erhöhen und die Aufklärungsquote zu steigern."
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MOZ vom 09.07.2014
Autos wie am Fließband gestohlen
Es ist einer der bisher größten Prozesse gegen Autodiebe in Brandenburg. In Frankfurt stehen seit Mittwoch fünf Männer aus Polen vor dem Landgericht. Den beiden Hauptangeklagten werden 29 Delikte zur Last gelegt, die im vergangenen Jahr verübt wurden.
Die Liste der Taten ist beeindruckend, vor allem auch wegen ihrer raschen Abfolge: In der Nacht zum 25. Juni 2013 verschwand in Fürstenwalde ein Audi für rund 10000 Euro. Nur zwei Nächte später im benachbarten Jakobsdorf ein Wagen der gleichen Marke. Lebus, Großbeeren, Frankfurt (Oder), Wandlitz und Berlin sind nur einige der weiteren Tatorte, an denen die Bande im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres ihr Unwesen trieb. Sie hatte sich auf Modelle der Marken Renault, Audi, Ford Laguna sowie auf VW-Kleintransporter spezialisiert.
Zunächst gingen den Behörden nur die Kuriere ins Netz, deren Aufgabe es war, die gestohlenen Wagen über die Grenze zu bringen. Wojciech T. wurde am 26. August im Ostseeort Kolbaskowo von polnischen Beamten mit einem Audi gestellt, der tags zuvor in Berlin gestohlen worden war. Dies war einer der wenigen entwendeten Wagen, die an ihre früheren Besitzer in Deutschland zurückgeführt werden konnten. T. sitzt in Stettin in Haft, gegen ihn wird in Polen ermittelt.
An seine Stelle traten Waldemar L. und Jacek W., die nach Diebstählen am 23. September und 15. Oktober auf der A 12 beziehungsweise A 11 ebenfalls verhaftet wurden. Am 26. November war es dann endlich soweit: Brandenburger Ermittler, die inzwischen die Handys der Diebe überwachten, schlugen zu. Sie nahmen Tomasz G. und Dawid G. fest, die beiden Köpfe der Bande, die die Raubzüge organisierten und durchführten. Ein in Ludwigsfelde gestohlener VW Touran war das letzte Beutegut, Lukasz M. der letzte Kurierfahrer, der gleichzeitig mit den G.s verhaftet wurde.
Als sie in den Gerichtssaal geführt werden, machen die fünf Angeklagten, die seit ihrer Festnahme in Untersuchungshaft saßen, einen sehr ähnlichen Eindruck: Sie wirken drahtig aber auch etwas unscheinbar, sind zwischen 24 und 34 Jahren alt und stammen aus der Gegend von Gorzów (Landsberg). Nur Tomasz G. sticht durch die aufreizenden Blicke hervor, mit denen er seine früheren Kuriere einzuschüchtern versucht. Denn dass ihn Letztere als den Kopf der Bande belastet haben, ist ihm längst bekannt.
Welch großen personellen und finanziellen Aufwand der Prozess erfordert, wird schon am leicht verspäteten Beginn deutlich. Die Angeklagten sind aus drei verschiedenen Haftanstalten nach Frankfurt gebracht worden - aus Cottbus, Brandenburg/Havel sowie Neuruppin - und dies jeweils in Begleitung von zwei Justizbeamten. Für jeden Angeklagten wurden ein Dolmetscher sowie ein oder gar zwei Pflichtverteidiger bestellt, sodass sich inklusive Richtern, Schöffen und Staatsanwalt über 30 Personen im Verhandlungsraum befinden. Ein Angeklagter muss mit seinem Verteidiger und dem Dolmetscher auf jener Bank sitzen, die sonst dem Staatsanwalt vorbehalten ist.

Dienstag, 08.07.2014

Mietpreisbremse in Großbeeren
Fördermöglichkeiten und Co-Finanzierungen gefordert

Dass Mietwohnungen in Großbeeren fast schon „Goldstaub“ sind, ist bereits vielen in der Umgebung bekannt. Der Mietwohnungsmarkt ist angespannt. Es gibt wenig Angebote aber viel Nachfrage.
Als eine von drei Kommunen werden jetzt in Großbeeren ab Herbst die Mieten gedrosselt. Aus dem Landkreis Teltow-Fläming sind Blankenfelde-Mahlow, Großbeeren und Rangsdorf betroffen. Das rot-rote Kabinett hat am Dienstag die sogenannte Mietpreisbremse für 30 Kommunen, die meisten im Speckgürtel um Berlin, per Verordnung beschlossen. Ab 1.September darf die Miete von bestehenden Verträgen damit innerhalb von drei Jahren nur noch um maximal 15 Prozent statt um bis zu 20 Prozent steigen.
Es stellt sich die Frage nach der Umsetzbarkeit, laut Aussagen des zuständigen Brandenburgischen Bauministeriums ist die Verordnung eine rein zivilrechtliche Regelung. Bei Verstößen gegen die Kappung müssen Bewohner ihr Recht vor Gericht einklagen.
Die örtliche CDU-Fraktion sieht sowohl Vorteile, als auch Nachteile: „Aufgrund der stark gestiegenen Mieten in den letzten Jahren ist es positiv, wenn eine Marktberuhigung eintritt, ob das Bürokratiemonster „Mietpreisbremse“ hier das richtige Mittel ist, bezweifle ich aber“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Dirk Steinhausen. „Als Mieter muss ich jede Erhöhung nachrechnen und dann bei meinem Vermieter eine Reduzierung einklagen. Sinnvoller ist durch Neubauvorhaben Angebot und Nachfrage zu stabilisieren. Gerade als Zuzugsgemeinde müssen wir unsere Anstrengungen verstärken, um der Nachfrage Herr zu werden. Wir müssen das Angebot erhöhen, und das heißt: Mietwohnungen bauen. Allerdings wird es mit der Mietpreisbremse schwieriger Investoren zu finden. Die Landesregierung sollte lieber ihre Versprechen halten und Förderprogramme für die Umlandkommunen und deren Wohnungsbaugesellschaften auflegen. Wir können das allein nicht stemmen und brauchen Fördermöglichkeiten, Co-Finanzierungen und mehr Unterstützung. Das wäre sinnvoller als kurzfristige, billige Markteingriffe, die langfristig noch nie funktioniert haben.“

Samstag, 05.07.2014

Teltow-Fläming quält sich zur Sanierung
Geschehnisse in Thüringen schrecken auf

Knapp 300 Tage ist die Wahl von Kornelia Wehlan (Die Linke) zur Landrätin in Teltow-Fläming jetzt her. Sie hat den Landkreis mit denkbar schlechten Vorzeichen übernommen. Die Schuldensituation war bedenklich. Der Landkreis hatte die größte Schuldenneuaufnahme aller Landkreise, die Haushaltssicherungskonzepte wurden politisch nicht durchgesetzt. Die damalige SPD/Die Linke/FDP/Grüne-Koalition hat den Landkreis an den Abgrund geführt. Inzwischen hat der Landkreis einen genehmigten Haushalt und ein realistisches Haushaltssicherungskonzept.
Und trotzdem sind die Bemühungen noch zu „träge und zu langsam“, so der Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen (CDU), der auch im Haushalts- und Finanzausschuss des Landkreises sitzt. „Wir kommen nur sehr langsam voran. Das Tempo der durchgeführten Maßnahmen ist erschreckend gering.“ Der CDU-Abgeordnete bezieht sich hierbei gerade auf die Aussagen, dass ein Großteil der Vorschläge und Ideen erst Jahresende vorgestellt werden sollen. „Ob Personalentwicklungskonzept, ob Überarbeitung von Gebührenordnungen, vieles soll erst noch kommen. Aber je später es kommt, umso länger dauert die Sanierung der Kreisfinanzen, raubt uns politischen Spielraum und gefährdet gerade die sogenannten freiwilligen Leistungen. Das sind Ausgaben zumeist im sozialen Bereich. Auch warten wir bei den kreiseigenen Gesellschaften auf Ideen und Vorschläge. Sie sind inzwischen eins der größten Sorgenkinder des Landkreises. Auch hier sind die Verträge bereits seit Monaten in der Überarbeitung. Die Zeichen aus Thüringen mahnt uns zur Eile,“ so der Kommunalpolitiker. Die Thüringische Stadt Gera musste die städtischen Verkehrsbetriebe in die Insolvenz gehen lassen. Auch hier hatten die kommunalen Unternehmen regelmäßig Verluste „eingefahren“, die über einen Verlustausgleich durch die Stadt übernommen wurden. Dann wurden die Verluste so groß, dass die Stadt diese nur noch über eigene Schulden ausgleichen konnte, die dann durch nichts gedeckt waren. Diese Situation führte zu einem Liquiditätsengpass, was die Unternehmen in die Insolvenz führte. „Brandenburg ist zwar nicht Thüringen, aber das sollte alle aufschrecken, die die derzeitige Lage „auf die leichte Schulter“ nehmen“, so Steinhausen abschließend. Die Erwartungshaltung ist klar, „mehr Tempo!!“


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Zusatzinformation
Geraer Verkehrsbetriebe melden Insolvenz an

Von Tobias Schmidt aus „DER NEUE KÄMMERER“ vom 04.07.2014
Einen vergleichbaren Fall hat es in der Bundesrepublik noch nie gegeben: Die Stadtwerke-Holding und die Verkehrsbetriebe der Stadt Gera haben Insolvenz angemeldet. Die Kommunalaufsicht hatte einen letzten Rettungsversuch der Stadt verhindert. Das Land Thüringen sieht sich nicht in der Verantwortung. Der bestellte Insolvenzverwalter betritt nun Neuland.
Bereits am vergangenen Freitag hat die Holding-Gesellschaft Stadtwerke Gera AG Insolvenz angemeldet. Nach einer Krisensitzung des Aufsichtsrats diesen Mittwoch folgten am Donnerstagnachmittag auch die Geraer Verkehrsbetriebe GVB in die Insolvenz. Das bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts Gera gegenüber DNK. Eine vergleichbare Insolvenz eines öffentlichen Unternehmens hat es in Deutschland bislang nicht gegeben. Inzwischen hat auch die Flugbetriebsgesellschaft mbH Gera (FGG) ein Insolvenzverfahren beantragt.
Die Holding-Gesellschaft schrieb schon lange rote Zahlen, allein im Jahr 2012 musste die Stadt 2,1 Millionen Euro für den Verlustausgleich überweisen. Zu den Hintergründen hat Geras Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn (parteilos) am Donnerstag die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses beantragt. Die Holding selbst beschäftigt nur 25 Mitarbeiter und ist für Verwaltungsaufgaben zuständig. Mit der Insolvenz der Dachgesellschaft versiegen aber auch die quersubventionierten Verlustausgleichszahlungen an die Verkehrsbetriebe und den Flugplatzbetreiber. Zunächst hatte Oberbürgermeisterin Hahn dennoch betont, die der Holding untergeordneten Unternehmen blieben von der Insolvenz unberührt. Doch nun sind mit den Verkehrsbetrieben und dem Flugplatz knapp 300 Mitarbeiter betroffen und es ist fraglich, wie es um den Weiterbetrieb des öffentlichen Nahverkehrs steht.
Jetzt entscheidet der Insolvenzverwalter
Dass die Straßenbahnen und Busse weiter rollen werden, daran wollte Oberbürgermeisterin Hahn zwar keinen Zweifel lassen. Eine Sprecherin der Geraer Stadtwerke sagte allerdings gegenüber DNK, dass derartige Fragen im Falle einer Insolvenz allein in der Hand des Insolvenzverwalters lägen. Das Unternehmen habe darauf keinen Einfluss. In allen drei Insolvenzfällen wurde der Rechtsanwalt Dr. Michael Jaffé als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. Mit einem 20-köpfigen Team will er nun retten, was zu retten ist. „Es gibt für die Sanierung eines Stadtwerke-Konzerns mit so vielfältigen Aufgabenfeldern und eines Verkehrsträgers wie der GVB keine Blaupause in Deutschland“, so Jaffé. Eine Lösung von heute auf morgen sei daher nicht zu erwarten.
Aus Sicht der Stadt hat die Insolvenz der Holding in Kombination mit der Insolvenz der Verkehrsbetriebe eine besonders unangenehme Konsequenz. Denn während Gera für die Sicherstellung des öffentlichen Nahverkehrs in letzter Konsequenz in der Verantwortung steht, droht sie nun die ertragreichen städtischen Unternehmen zu verlieren. Am profitabelsten ist die Energieversorgung Gera. Sie erwirtschaftete im Jahr 2012 rund 3 Millionen Euro Gewinn. Nun laufen Gespräche um die Übernahme des Unternehmens durch den bisherigen Minderheitsgesellschafter GDF Suez Energie Deutschland AG. Im Falle eines Verkaufs der Anteile würden die Erlöse nicht an die Stadt fließen, sondern an die Holding und somit in die Insolvenzmasse.
Letzte Rettungsversuche scheiterten
Kurz vor der Insolvenz der Verkehrsbetriebe hatten sich diese noch mit einem letzten Rettungsversuch an die Stadt gewandt. Am Mittwoch erbat das Unternehmen eine Patronatserklärung seitens der Stadt. Eine Patronatserklärung kann aus unterschiedlichen schuldrechtlichen Erklärungen bestehen, die der Sicherung der Zahlungsfähigkeit dienen sollen. Ein Sprecher der Stadt Gera sagte gegenüber DNK, die Verkehrsbetriebe hätten mehr verlangt als eine bloße Bürgschaft. Es sei auch um direkte Geldzahlungen gegangen. Oberbürgermeisterin Hahn hatte die Unterschrift mit dem Hinweis verweigert, hierfür die Zustimmung des Stadtrats zu benötigen. Dieser tagte jedoch erst am Folgetag. Das Thema habe sich inzwischen erledigt, da die Verkehrsbetriebe eine Frist für die Patronatserklärung abgegeben hätten, die bereits am Mittwoch abgelaufen sei, sagte der Stadtsprecher am Donnerstag. Auf Nachfrage räumte er allerdings ein, dass die Patronatserklärung, so sie die Stadt unterschrieben hätte, voraussichtlich ohnehin nicht wirksam gewesen wäre, da sie durch das Landesverwaltungsamt kassiert worden wäre.
Eine andere denkbare Möglichkeit, die Insolvenz der Verkehrsbetriebe zu verhindern, wäre eine Bürgschaft des Landes gewesen. Das hatte die Gewerkschaft ver.di vorgeschlagen. Doch das Land erteilte eine Absage. Eine Landesbürgschaft komme nicht in Frage, sagte ein Sprecher des Thüringer Finanzministeriums gegenüber DNK. Das Haushaltsrecht verbiete Bürgschaften gegenüber Kommunen und das Landesbürgschaftsprogramm sehe keine Bürgschaften für öffentliche Unternehmen vor. Zudem wäre eine Bürgschaft aus beihilferechtlicher Sicht bedenklich, da die betreffenden Unternehmen bereits in Schwierigkeiten steckten. Außerdem wolle man einen Präzedenzfall vermeiden.
„Drohende Zahlungsunfähigkeit“ der Stadt Gera
Vergeblich hatte die Stadt Gera vor der Insolvenz der Holding versucht, sich wenigstens die städtische Wohnungsbaugesellschaft zu sichern. Doch das wurde durch die Kommunalaufsicht verhindert. Drei Tage vor der Insolvenzanmeldung hatte der Geraer Stadtrat mit breiter Mehrheit beschlossen, die Anteile der Holding an der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GWB „Elstertal“ direkt an die Stadt zu verkaufen. Damit hätte die Stadt nicht nur die Wohnungsbaugesellschaft aus der Schusslinie gebracht, sondern auch die Stadtwerke Gera AG mit gut 30 Millionen Euro ausgestattet. Möglicherweise wäre die Insolvenz damit zumindest vorerst verhindert worden. Dafür hätte Gera jedoch Kredite aufnehmen müssen, was das Landesverwaltungsamt nicht genehmigte. Die Stadt sei „bei weitem nicht in der Lage, bereits bestehende Kreditverpflichtungen aus eigener Kraft zu erfüllen“, heißt es in einer Mitteilung des Landesverwaltungsamtes an die Stadt. „Eine noch zusätzliche Kreditaufnahme wäre mit der Leistungsfähigkeit der Stadt erst recht unvereinbar.“
Das Landesverwaltungsamt hatte die schwierige Haushaltslage der Stadt bereits seit längerem im Visier. Für das Jahr 2014 plant Gera mit einem Defizit von 13 Millionen Euro. In einem Schreiben des Landesverwaltungsamts an die Stadt von Ende März attestiert die Aufsicht der Stadt eine „drohende Zahlungsunfähigkeit“. Eine Erhöhung des Liquiditätsrahmens von 49,5 auf 59 Millionen Euro lehnte die Aufsicht ab. Einziger Lichtblick in dem Schreiben: Das Thüringer Finanzministerium habe Mitte März Bereitschaft signalisiert, die Stadt bei der Konsolidierung zu unterstützen.

Donnerstag, 26.06.2014

CDU Großbeeren mahnt Rückkehr zur Sacharbeit an
 
Seit der konstituierenden Gemeindevertretersitzung im Juni stehen sich die Oppositionsparteien und die Verwaltung in Großbeeren leider  mit öffentlich geäußerten Schuldzuweisungen gegenüber. Die CDU Großbeeren mit ihrem Vorsitzenden Dirk Steinhausen bedauert dies und ruft beide Parteien zur Besonnenheit und Rückkehr in die gemeinsame Arbeit für die Gemeinde auf. „Ziel aller Meinungsverschiedenheiten muss das Wohl der Bürger und der Gemeinde sein“, betonte er. Persönliche Auseinandersetzungen gehörten nicht in die Öffentlichkeit, „die hierfür verbrauchte Energie ist viel besser in der kommunalen Diskussion angebracht“. Auslöser dieses Auseinandersetzung waren die Umstände der konstituierenden Sitzung Anfang Juni. Nun ruft die CDU zu einer Rückkehr zur Sacharbeit auf.
Steinhausen fügt an, dass „die Großbeerener Christdemokraten sich weiter und unbeeinflusst aller Meinungsverschiedenheiten darauf konzentrieren, wie wir unsere Gemeinde für die Zukunft und für alle nach vorn bringen können“.  Hierfür stehen  zwei aktuelle Schwerpunktthemen: Der  Neubau des Kinderhortes  und das Catering für die kommunalen Einrichtungen. Mit Blick auf den erfreulichen Zuwachs von Familien in Großbeeren mahnt die CDU, dass hierzu schnell Partei übergreifende  Entscheidungen gefällt werden müssen.
Die Großbeerener Christdemokraten reagieren damit auf die öffentlichen Verlautbarungen in Presse und in den sozialen Netzwerken. So werfen die Fraktionen von SPD, FDP und FBB der Gemeindeverwaltung,  mit Bürgermeister Carl Ahlgrimm an deren Spitze  Parteinahme vor. Zugleich sieht sich der Bürgermeister dadurch das Vertrauen entzogen. Dies ist umso bedauerlicher, als er seit 2002 der Gemeinde vorsteht und in dieser Zeit auf eine breite Basis der Parteien und mehr noch, der Bürger Großbeerens bauen konnte. Sollten die Angriffe auf den Bürgermeister weitergehen, könnte dieser sich gezwungen sehen, über eine Abwahl nachzudenken. Diese Abwertung der Persönlichkeit müsste sich die Opposition dann von den Bürgern zuschreiben lassen. Dies wäre angesichts der klaren Wahlaussage durch die Wähler eine unnötige Verschärfung im Umgang miteinander. Immerhin hat die SPD als Quittung ihrer Arbeit Verluste erlitten; die FDP gab sogar zehn Prozent Stimmen ab. Es wäre also „wünschenswert, dass alle Parteien aufeinander zugehen und nicht den Wähler für seine Entscheidung vorführen“, betont Steinhausen in dieser aufgebrachten Lage. Man habe aber auch Verständnis dafür, dass die Verluste innerhalb SPD, FDP und die enttäuschten Erwartungen beim FBB zu Enttäuschungen und damit zu einer Beschäftigung mit sich selbst führten. „Als stärkste Fraktion in der Gemeindevertretung wollen wir aber mit allen engagierten Vertretern zusammenarbeiten“, zeigt CDU-Vorsitzender Steinhausen Verständnis. Im gemeinsamen Verständnis der CDU Großbeeren fügt er aber auch an, dass „Schluss sein muss mit Ränkespielen und persönlichen Unterstellungen. Wir alle sind vom Bürger gewählt worden. Dieser hat zu Recht die Erwartung, dass wir die Mandate zum Wohle unserer Einwohner nutzen. Dies setzt jedoch einen anständigen Umgangston und ein faires Miteinander voraus. Zu viele Herausforderungen müssen jetzt engagiert in unserer Gemeinde angegangen werden. Als Partei für alle Großbeerener sieht sich die CDU Großbeeren der Sachpolitik verpflichtet gerade weil sie  dafür als Wahlgewinner vom Wähler belohnt wurde.“
Einen Wunsch hat Steinhausen zum Schluss: „Lasst uns miteinander reden und nicht übereinander, damit wir dem Auftrag des Wählers gerecht werden und endlich Arbeiten.“

Freitag, 20.06.2014

CDU in kommunalen Gremien gut vertreten

In der Gemeindevertretung Großbeeren hat jetzt das Arbeiten begonnen. Aufgrund einer Unterbrechung der Sitzung von SPD und FDP konnten nun endlich die Ausschüsse besetzt und Gremien bestellt werden. Hierbei setzten sich auf breiter Front die örtlichen Christdemokraten durch. Mit einem Stimmengewinn von fast 10 % waren die Kandidaten der CDU Großbeeren erst Wahlsieger, jetzt übernehmen sie Verantwortung und füllen wichtige Ämter aus. Neuer Vorsitzender der Gemeindevertretung wurde Michael Richter, der die Sitzungen, direkt nach seiner Wahl mit Kompetenz und Sachverstand leitete. Kein Wunder, Michael Richter ist in Sachsen-Anhalt Staatssekretär und führt eine große Verwaltung in Magdeburg. Darüber hinaus führt er auch einen von drei Ausschüssen, die der Gemeindevertretung zuarbeiten. Bereits in den letzten Jahren sind alle großen Zukunftsprojekte durch den Ausschuss für Bauen, Gemeindeentwicklung und Umwelt gelaufen. Ein weiterer Ausschussvorsitz wurde der CDU zu gesprochen. Den Ausschuss für Bildung, Jugend, Sport und Soziales wird zukünftig der Polizist Adrian Hepp leiten. „Wir werden in beiden Ausschüssen wichtige Akzente setzen. Wir sind jetzt mit sieben Gemeindevertretern die größte Fraktion. Dies ist Ansporn und Verpflichtung zugleich.  Mit uns wird wieder mehr das Gemeinwohl, als die Eigeninteressen in den Vordergrund gestellt. Wir wollen unsere Gemeinde positiv weiterentwickeln“, ist sich der CDU Fraktionsvorsitzende Dirk Steinhausen sicher. „Wir sind ein gutes Team und die Arbeit der letzten Jahre ist vom Wähler belohnt worden. Wir sind in allen kommunalen Gremien gut vertreten und haben es auch in den Ortsteilen geschafft zwei von drei Ortsvorstehern zu stellen.“ In Kleinbeeren ist Bernd Winkelmann (CDU) einstimmig zu Ortsvorsteher gewählt worden und auch in Heinersdorf wurde Ralf Justawitz (CDU) erneut einstimmig im Amt des  Ortsvorstehers bestätigt. In Diedersdorf stellt die CDU mit Manfred Seelig den stellvertretenden Ortsvorsteher.
„In Summe können wir sehr zufrieden sein. Als Wahlgewinner gehen wir verantwortlich mit dem Mandat der Wähler um und werden uns jetzt in die Arbeit stürzen,“ erläutert Dirk Steinhausen abschließend.

Dienstag, 17.06.2014

Erklärung der CDU Großbeeren:

Am 12. Juni ist Torsten Plickett während der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung von der FDP-Fraktion in die Fraktion der CDU übergetreten und hat dies gleichzeitig mit einer persönlichen Erklärung begründet. Seit diesem Moment sieht sich Torsten Plickett teils heftigen Beleidigungen im Internet und im persönlichen Gespräch ausgesetzt. Diese haben teils verleumderischen Inhalt, weshalb sich Torsten Plickett dazu veranlasst sah, sich mit einer weiteren Erklärung, welche wir hier veröffentlichen, zu erklären. Die CDU Großbeeren kommentiert persönliche Entscheidungen nicht.
Ziel der verbalen Angriffe ist jedoch auch die Großbeerener CDU. Leider entsteht hier der Eindruck, dass der Wechsel von Torsten Plickett einigen Parteigängern der FDP und der SPD eine willkommene Gelegenheit ist, alte Streitigkeiten aufzuwärmen und so ein gutes Miteinander innerhalb der Gemeindevertretung auch in der neuen Wahlperiode bewusst zu verhindern.
Die CDU bedauert die Aussagen der FDP Großbeeren sehr und ist über diese Form der Doppelmoral überrascht: Als vor einiger Zeit der Wechsel eines Mitglieds der Linkspartei zur FDP stattfand, wurde dies freudig zur Kenntnis genommen, auch wenn dadurch als Folge eine gesamte Fraktion aufgelöst wurde.
Neben den teils sehr verletzenden Äußerungen - insbesondere gegen die Person von Torsten Plickett - wehren wir uns gegen den Vorwurf, das politische Klima in Großbeeren vergiftet zu haben. Die CDU Großbeeren sah und sieht sich der Sachpolitik verpflichtet und ist dafür als Wahlgewinner auch vom Wähler belohnt worden.
Ganz klar ist: Das demokratische Grundverständnis erlaubt Absprachen und die Bildung von Mehrheiten zum Wohle der Bürger und der Gemeinde.
Die CDU Großbeeren reicht den Kolleginnen und Kollegen in der Gemeindevertretung nun die Hand, um im konstruktiven Miteinander - über Parteigrenzen hinweg - das Beste für unser Großbeeren und die Ortsteile zu erreichen. Dafür sind die Mitglieder der Gemeindevertretung als Personen gewählt und uns liegt alles daran, dass wir als CDU Großbeeren dem Wählerauftrag auch entsprechen.
Dies setzt jedoch voraus, dass wir zu einem anständigen Umgangston und einem fairen Miteinander zurückkehren und engagiert die wahren Herausforderungen in unserer Gemeinde anpacken.

Bild: persönliche Erklärung von Torsten Plickett (Quelle: Plickett)

Freitag, 13.06.2014

Richter zum Vorsitzenden gewählt

Etwas zögerlich begann das Klatschen, gerade hatte der Sitzungsleiter das Ergebnis verkündet. In der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung Großbeeren wurde Michael Richter zum Vorsitzenden der Gemeindevertretung gewählt. Der 59-jährige Jurist ist bereits seit 2008 Mitglied der Gemeindevertretung und seit dieser Zeit auch Ortsvorsteher in Kleinbeeren. Danach nahm er die Glückwünsche der Mitglieder der Gemeindevertretung entgegen. Vom CDU Fraktionschef, Dirk Steinhausen, erhielt er eine Flasche Rotwein. Sein Aufgabengebiet ist klar umrissen: Der Vorsitzende der Gemeindevertretung leitet die Sitzungen, erstellt zusammen mit dem Bürgermeister die Tagesordnung und vertritt die Mitglieder nach außen. Es ist gute demokratische Tradition, dass die größte Fraktion den Vorsitzenden stellt.
Dirk Steinhausen erklärt: „Wir freuen uns, dass Michael Richter das Amt übernimmt und mit der notwendigen Professionalität es auch leiten wird. Es ist zu dem Außergewöhnlich, da Michael Richter Staatssekretär ist und somit ganz andere Verwaltungen leitet als in unserem beschaulichen Großbeeren. Ich glaube, es gibt keinen anderen Staatssekretär in Deutschland, der sich so kommunalpolitisch engagiert.“
Michael Richter kam er 2003 als Abteilungsleiter ins Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg. 2008 wurde er zusätzlich mit der Wahrnehmung der Funktion des Staatssekretärs im Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg beauftragt. Seit April 2011 war er Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt. Seit 2013 ist er Staatssekretär im Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt. Er ist Gründungsmitglied der CDU Großbeeren und engagiert sich kommunalpolitisch in seiner Heimatgemeinde Großbeeren.

Bild: Michael Richter, Vorsitzender der Gemeindevertretung Großbeeren und Dirk Steinhausen, CDU Fraktionsvorsitzender (Quelle: CDU Großbeeren)

Donnerstag, 05.06.2014

CDU Großbeeren wertet Wahlergebnis aus
Fraktion konstituiert sich

Zufrieden kann die CDU Großbeeren auf die Europa- und Kommunalwahlen zurückblicken. „Wir sind die stärkste Fraktion und haben einen Sitz dazugewonnen. Bei allen Wahlgängen haben wir wichtige Prozentpunkte gewonnen. Mit guten Kandidaten, einen fairen Wahlkampf, am Gemeinwohl orientiert und mit bürgernahen Themen haben wir die Wähler überzeugt,“ erläutert der Vorsitzende der örtlichen Union Dirk Steinhausen.
Die CDU-Fraktion der Gemeindevertretung Großbeeren hat sich ebenfalls konstituiert. Die auf sechs Sitze angewachsene CDU-Ratsfraktion hat den 44-jährigen Kreistagsabgeordneten Dirk Steinhausen in geheimer Wahl als Fraktionsvorsitzenden bestätigt. Steinhausen gehört der Gemeindevertretung seit 2008 an, seit 2012 ist er Fraktionschef.
„Das ist ein Vertrauensbeweis und eine Bestätigung meiner Arbeit in den vergangenen Jahren. Ich werde mir alle Mühe geben, die Erwartungen der Fraktionsmitglieder auch weiter zu erfüllen,“ freute sich Steinhausen über das eindeutige Ergebnis.
Keinen Wechsel gab es auch auf dem Posten des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden: Unterstützt wird Steinhausen auch weiterhin von Peter Wagner. Weitere Fraktionsmitglieder sind Michael Richter, Adrian Hepp, Manfred Seelig und Marc Spogat.
Der alte und neue Fraktionschef Dirk Steinhausen freut sich, dass die Arbeit nun beginnen kann: „Die heutige Sitzung hat gezeigt, dass ein hoch motiviertes Team in den Startlöchern steht und sich darauf freut, gemeinsam fast fünf Jahre Ratsarbeit in Großbeeren zu gestalten und Impulse für die Gemeinde zu setzen.“

Mittwoch, 28.05.2014

CDU überzeugt Wähler
Erfolg bei allen Wahlen

Etwas überrascht standen in der Nacht vom Sonntag zu Montag gegen 1:00 Uhr die Mitglieder der CDU Großbeeren im Gemeindesaal Großbeeren und betrachteten die Gesamtergebnisse der Europa- und Kommunalwahl. Es hatte länger gedauert, da ein Wahllokal bis in die späte Nacht brauchte, bis die Ergebnisse feststanden. Während bei den anderen verbliebenen Parteivertretern eher gedrückte Stimmung war, die SPD hatte 0,4 Prozent verloren, die FDP fast 10 Prozent, hat die Union fast 9 Prozent dazugewonnen. „Eine Wahnsinnsnacht“, meint der CDU Vorsitzende und wiedergewählte Gemeindevertreter Dirk Steinhausen. „Ein Superergebnis, darauf können wir Stolz sein. Es zeigt, dass die Wähler, die Arbeit der letzten fünf Jahre belohnt hat. Wir stellen jetzt 6 Sitze in der neuen Gemeindevertretung. Wir sind stärkste Fraktion. Die Zusammensetzung hat sich etwas geändert, wir sind jetzt ein Team aus vier Wiedergewählten und zwei Neuen. Mit dabei sind wieder Marc Spogat, Peter Wagner, Michael Richter und ich. Neu dazu kommen Adrian Hepp und Dr. Matthias Fuchs.“
„Wir gehen mit Selbstvertrauen, aber auch mit Demut an die Arbeit,“ erläuterte Dirk Steinhausen, der auch mit weitem Abstand das beste Einzelergebnis (über 1.100 Stimmen in der Gemeinde Großbeeren und mit fast 2.400 Stimmen, das beste Wahlergebnis aller CDU-Kandidaten im gesamten Landkreis Teltow-Fläming) eingefahren hat. Auch auf Kreisebene strahlte Steinhausen, nicht nur er wurde wiedergewählt, sondern auch Detlef Helgert aus Ludwigsfelde hat den Sprung in den Kreistag geschafft. Somit sind erstmals zwei Abgeordnete aus Ludwigsfelde und Großbeeren von der CDU im Kreistag.
Es ist spät geworden und zum Feiern waren wohl alle zu müde. So leerte sich der Gemeindesaal innerhalb von Minuten nach Verkündung des Endergebnisses.

Zahlen:

Die CDU ist bei der Europawahl in Großbeeren klar stärkste Kraft!
CDU: 32,3 (+ 1,2)
SPD: 26,3 (+ 5,6)
DIE LINKE: 9,6 (- 0,6)
Grüne: 9,1 (- 2,0)
FDP: 5,1 (- 11,7)

Auch der Kreistag ist - für Großbeeren und die Ortsteile - ausgezählt. Die CDU ist auch hier die stärkste Kraft:
CDU: 36,2 (+ 12,8)
SPD: 24,7 (+ 0,8)
DIE LINKE: 11,7 (- 2,1)
FDP: 10,8 (- 19,0)
Grüne: 6,5 (+ 3,0)

CDU in Großbeeren stärkste Kraft! Ergebnis für Großbeeren:
CDU 33,9% (+ 8,6)
SPD 23,6% (- 0,4)
FDP 20,9% (- 9,5)
FBB 12,3% (+ 3,2)
Linke 9,4% (- 1,9)



Mittwoch, 21.05.2014

Stärkung des kommunalen Ehrenamtes
Aufwandsentschädigungen sollen auch weiterhin nicht auf Rentenzahlungen angerechnet werden

Im Zuge der parlamentarischen Beratungen des Rentenpakets hat sich die Große Koalition auf Initiative der Unionsfraktion darauf verständigt, dass die Aufwandsentschädigungen für kommunale Ehrenbeamte weiterhin nicht auf Rentenzahlungen angerechnet werden. Dies wird als wichtiges Signal verstanden das kommunale Ehrenamt zu stärken.
„ Das ist für die kommunalen Amts- und Mandatsträger sowie die Kandidaten der Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 ein wichtiges Signal,“ erläutert Dirk Steinhausen, Gemeindevertreter aus Großbeeren.
„Die Anrechnung von Aufwandsentschädigungen auf eine vorzeitig erhaltene Rente wäre dann schädlich, da dann das Ehrenamt für viele Rentner unattraktiv wird und wir würden Bevölkerungsgruppen ausschließen.“
Hintergrund:
Nach geltendem Recht kann derjenige, der vor Erreichen der Regelaltersgrenze Rente bezieht, nur begrenzt hinzuverdienen, ohne dass Abzüge bei der Altersversorgung vorgenommen werden. Dies betrifft auch kommunale Ehrenbeamte, deren Aufwandsentschädigung nur aufgrund einer Übergangsregelung bislang nicht auf Rentenzahlungen angerechnet wird. Nach Ablauf der fünfjährigen Übergangszeit im September 2015 ist der steuer- und sozialabgabenpflichtige Entgeltanteil an einer Aufwandsentschädigung – wie jedes andere Arbeitsentgelt auch – als Hinzuverdienst bei vorgezogenen Altersrenten zu berücksichtigen.
Dies führt dann dazu, dass Aufwandsentschädigungen eine Rentenkürzung bewirken werden, sobald sie 450 Euro übersteigen. Damit wird manches kommunale Ehrenamt für Frührentner unattraktiv und es wird dadurch auf kommunaler Ebene immer schwieriger, Ämter zu besetzen. Im Zuge der Verabschiedung des Rentenpakets haben sich CDU/CSU und SPD darauf verständigt, die bis September 2015 geltende Ausnahmeregelung zu verlängern.

Dienstag, 13.05.2014

Lösung gefordert: Öffentlicher Nahverkehr muss Gemeinden besser einbinden
ÖPNV muss flexibler und vor allem besser werden

Auf Initiative der CDU-Verbände Großbeeren und Ludwigsfelde diskutierte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsministerium, Katherina Reiche im Technikmuseum Ludwigsfelde mit Bürgern über die Verkehrsanbindung der beiden Gemeinden. Unter der Überschrift „Verkehr in der Region“ standen dabei die Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) und der Schienennahverkehr (SNV) im Mittelpunkt. Zugleich sprachen die Beteiligten die Randerscheinungen wie Lärm und zunehmenden Individualverkehr an. Obgleich keine Entscheidung zu erwarten war, nahm Reiche zahlreiche Meinungen der anwesenden Bürger mit ins Ministerium. Mit Hilfe dieser Veranstaltung bewiesen die CDU-Verbände einmal mehr, dass sie ihre Bürger in derart wichtige Problematiken einbeziehen und den Kontakt zur Politik herstellen, um an pragmatischen Lösungen zu arbeiten.

Nach einer Einweisung durch die Fachleute aus dem Ministerium für den ÖPNV und SNV  regten die beiden CDU-Vorsitzenden Dirk Steinhausen und Detlef Helgert das Gespräch an. Schnell war der Schwerpunkt ausgemacht: Die unzureichende Anbindung von Ludwigsfelde und Großbeeren an Bus und Bahn.
„Es dauert Stunden, wenn man von Ludwigsfelde nach Potsdam und vor allem wieder zurück will“ erläuterte Detlef Helgert, Vorsitzender der CDU Ludwigsfelde. Gerade die Busverbindungen standen in der Kritik: „Um eine echte Alternative für das Auto zu sein, muss es auch ein attraktives Angebot geben. Das ist leider Fehlanzeige bei uns“ machte sich Peter Wagner, Gemeindevertreter aus Großbeeren, Luft. Einen aus Bürgerideen und von der CDU aufgenommenen Lösungsansatz legte Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren vor: „Der ÖPNV muss flexibler werden und auf die Bedürfnisse von Bürgern und Gewerbe eingehen.“ erinnerte an den von ihm initiierten Antrag des Kreistages, einen weiteren Halt der Regionalbahn in Großbeeren einzurichten. Dieser Antrag war dereinst  mit großer Mehrheit beschlossen worden. Problem sei jedoch, die inkompetente Verkehrspolitik des Landes Berlin. Diese wirkt sich negativ auf den Speckgürtel der Bundeshauptstadt, also die Gemeinden mit Potenzial aus. Da Berlin es nicht schafft , die Bauplanungsreife für die sogenannte Dresdener Bahn zu beschließen, fahren alle Züge, mit Richtung Osten, zum Beispiel nach Warschau oder auch Dresden und Cottbus, über die Anhalter Bahn. Da sie hierbei mit hoher Geschwindigkeit  durch den Großbeerener Bahnhof fahren, um dann an der Großbeerener/Genshagener Schleife Richtung Osten abzudrehen, haben die Bürger und Beschäftigten in der Gemeinde den Lärm, aber keinen Nutzen. „Fünf Regionalzüge fahren durch Großbeeren, aber nur einer hält“ erregte sich Steinhausen. „Noch schlimmer: Wegen der schon jetzt  hohen Verkehrsbelastung, auch durch auf derselben Strecke fahrender Güterzüge, haben die Verantwortlichen bis jetzt keine Idee, wie ein weiterer Halt einzuhalten sei. Vom Ausbau der Strecke als offensichtliche Lösung ist Berlin weit entfernt“, zeigte sich der Großbeerener CDU-Vorsitzende enttäuscht. "Dafür bekommen wir  mehr Verkehr, mehr Lärm und behalten eine schlechtere Anbindung. Das kann nicht sein“. Immerhin profitiert auch die Hauptstadt von den Pendlern, die eine Anbindung nutzen würden und damit die Straßen entlasten könnten.
Die CDU bleibt aber trotz dieser unbefriedigenden Situation mit den Verantwortlichen im Gespräch und fordert Lösungen ein.

Impressionen der Veranstaltung


Bild: Reiche bei der Eröffnung (Quelle: Finke)


Bild: spannende Diskussion mit der Fachebene (Quelle: Finke)

Bild: Steinhausen in der Diskussion (Quelle: Finke)


Bild: am Ende gab es eine Kleinigkeit für die Staatssekretärin (Quelle: Finke)

Freitag, 09.05.2014

neuer Bären-Kurier erschienen
CDU vor Ort

Bereits seit über 12 Jahren wird in der Gemeinde Großbeeren in regelmäßigen Abständen eine Publikation der CDU Großbeeren verteilt.
Jetzt stellte der Gemeindeverband Großbeeren seine bereits 40zigste Ausgabe, des im Gemeindegebiet beliebten "Bären-Kuriers", vor.
Die Reaktionen auf jedes Erscheinen zeigt, dass die CDU Großbeeren die "richtigen" Themen angesprochen hat und auch die Redaktion musste vergrößert werden.
Neben dem Bären-Kurier für die gesamte Gemeinde Großbeeren hat die Großbeerener Union je ein Exemplar für die Ortsteile herausgebracht.

"In dieser Ausgabe geht es erneut um unser Wahlprogramm. Weiterhin sind alle Kandidaten mit Bild und kurzem "Steckbrief" dargestellt. Schwerpunkt ist allerdings das Ziel die gymnasiale Oberstufe in Großbeeren zu realisieren," erläutert der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen.

Der Bären-Kurier wird als Beilage an alle 4.000 Haushalte im gesamten Gemeindegebiet verteilt.

CDU vor Ort mit Kandidaten
Zusätzlich wird die Großbeerener Union sich am Samstag, den
10.Mai,
17.Mai und
24.Mai 2014
wieder vor  Edeka an der Dorfaue, den Fragen der Bürger stellen.
So heißt es in der Einladung: "Wir kümmern uns um das Leben hier bei uns, in unserer Gemeinde, in jedem Ortsteil. Hier wollen wir anpacken, gestalten und verbessern. Bestimmt haben auch Sie viele Anregungen und Vorschläge, denn niemand ist so nahe dran an unseren Problemstellungen wie wir Einwohner. Jeder weiß doch aus seinem persönlichen Umfeld am Besten, wo die Menschen in seiner Nähe „der Schuh drückt“. Deshalb kommen Sie zu uns, diskutieren Sie mit uns und bringen Sie Ihre Kritik, Vorschläge und Anregungen ein. Bei uns kann über die „große und kleine“ Politik diskutiert werden. Unsere Gemeindevertreter und die Kandidaten für die Kommunalwahl stehen Ihnen Rede und Antwort.
Schauen Sie doch einfach einmal bei uns vorbei.

"Wir werden von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr vor Ort sein. Auch dort wird der Bären-Kurier verteilt werden," so der CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen, abschließend.
Den neuen Bären-Kurier finden sie in der entsprechenden Rubrik.

Freitag, 02.05.2014

CDU- Fraktion zieht Erfolgsbilanz

Die Wahlperiode neigt sich dem Ende zu. Es ist die Zeit der politischen Resümees. Die CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung Großbeeren kann zur Recht von einer Erfolgsbilanz sprechen, wenn sie auf die vergangenen fünf Jahre und acht Monate zurückblickt. „Wir haben vieles angeschoben und waren der Motor der Entwicklung in unserer Gemeinde“, zieht der Fraktionsvorsitzende Dirk Steinhausen ein erstes Fazit. Großbeeren ist besser aus der Wirtschafts- und Finanzkrise herausgekommen, als es hineingegangen ist. Große Herausforderungen haben ein schnelles, aber auch überlegtes Handeln verlangt. Ob GVZ-Erweiterung, Kita-Neubau, Aufstellung einer Gemeindeentwicklungsplanung oder auch die Wiederwahl des Bürgermeisters auf Liste der CDU. Die CDU hat viele Dinge erfolgreich angeschoben und umgesetzt.
Hier erwies sich auch die Zusammensetzung der Fraktion als sehr positiv. Jedes der einzelnen Mitglieder hatte hierbei seine Schwerpunkte zum Wohle der Gemeinde eingebracht. Ob Claudia Blume-Rottenbiller, die den Bereich Soziales, Schule und Bildung mitprägte oder der Verwaltungswirt Marc Spogat, der auf Grund seiner beruflichen Erfahrung, abgleichen konnte, was machbar und möglich für die Verwaltung im Rathaus war, haben ihren Anteil an der positiven Entwicklung der Gemeinde. Aber auch der langjährige Vorsitzende des örtlichen Judovereins, Peter Wagner, war ein wichtiges Mitglied der Fraktion für den Bereich Sport und Ehrenamt. Mit dem Staatssekretär Michael Richter, der auch mal im Hintergrund über die "große Politik" so manches Problem der Gemeinde, bei dem der Bürgermeister scheiterte, lösen konnte und als Ortsvorsteher im Ortsteil Kleinbeeren, sich der Probleme der Bürger annahm, sowie dem Kreistagsabgeorneten Dirk Steinhausen, war die Fraktion in allen Ebenen der Politik gut vertreten und konnte hier viel für Großbeeren "rausholen".
Die Zahlen belegen eindrucksvoll die Erfolgsbilanz: Mit unter 3 Prozent ist die Arbeitslosigkeit gemeindeweit so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Besonders junge Menschen konnten davon profitieren: Mit vier Prozent liegt die Jugendarbeitslosigkeit deutlich unter dem brandenburgischen Durchschnitt von über 12 Prozent. Im vergangenen Jahr ist die regionale Wirtschaft so stark gewachsen wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Auch zukünftig wird ein Wirtschaftswachstum erwartet.
Diese Erfolge machen sich auch vor Ort bemerkbar: Aufschwung und Aufbruch sind auch auf kommunaler Ebene spürbar. Oberste Priorität für die CDU hat die Konsolidierung des Haushalts und die weitere Stabilisierung bzw. Neubau der sozialen Infrastruktur (Schule, Hort, Kita). In den letzten Jahren wurde dafür so viel Geld ausgegeben wie noch nie. „Das ist die beste Politik für unsere Kinder und Enkel“, sagte der CDU-Vorsitzende Steinhausen. Mit der CDU bleibt Großbeeren auf Erfolgskurs. Alle Fraktionsmitglieder bewerben sich erneut, um ein politisches Mandat für Großbeeren.


Foto: CDU Fraktion 2008 bis 2014 (von links nach rechts): Dirk Steinhausen, Claudia Blume-Rottenbiller, Peter Wagner, Marc Spogat und Michael Richter (Quelle: CDU Großbeeren)

Mittwoch, 23.04.2014

10 Jahre Judo-Club Großbeeren

Vor zehn Jahren gründete sich in Großbeeren ein kleiner Judo-Verein, der sich sehr schnell zu einem festen Bestand in der Vereinslandschaft der Gemeinde Großbeeren entwickelte und schon nach relativ kurzer Zeit mit sportlichen Erfolgen aufwarten konnte. Offiziell wurde der Judo-Club Großbeeren e.V. am 23. April 2004 gegründet. Mittlerweile ist dieser Verein auch über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und hat sich nicht nur bei den Judoverbänden einen Namen gemacht, was sich auch in den stetig wachsenden Mitgliederzahlen widerspiegelt.
„So etwas ist nur mit hervorragenden Trainern, engagierten Mitgliedern, Eltern und Ehrenamtlichen möglich,“ stellt der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Wagner klar. Wagner war selber lange Jahre Vorsitzender des Vereins und hat die Geschicke entscheidend mitbestimmt. Gerade die Erfolge von den Schützlingen des Erfolgstrainers Marco Beischmidt haben dafür gesorgt, das Großbeeren in der Judo-Welt sich einen festen Platz erarbeitet hat. Im Namen der CDU-Fraktion sowie des gesamten CDU-Gemeindeverbandes Großbeeren gratuliert Wagner und Steinhausen dem Jubilar und wünscht dem Verein noch viele, viele erfolgreiche Jahre!

Mittwoch, 16.04.2014

Rentnertreff feiert Geburtstag
Einbindung von Senioren selbstverständlich

Der Rentnertreff in Großbeeren feiert im April sein 35-jähriges Bestehen. Hier trifft man sich zum gemütlichen Beisammensein und unternimmt Ausflüge.
Am 15.4.1979 eröffnete der Rentnertreff Großbeeren im Anglerheim in der Lindenstraße seine Pforten. Hier findet das statt, was einen Rentnertreff ausmacht: Austausch von Gedanken, Meinungen und Neuigkeiten, gute Unterhaltung bei guter Verpflegung oder kurz - geselliges Beisammensein. „Wir sind dankbar, dass diese Einrichtung allen Widrigkeiten zum Trotz sich behauptet hat und gratulieren recht herzlich,“ so der CDU-Gemeindevertreter Dirk Steinhausen.
Seit Anfang 1993 leitet Elvira Frase den Rentnertreff Großbeeren mit außerordentlich viel Engagement. Sie ist die „gute Seele“, organisiert Sommerfeste, Tanz- und Spielnachmittage, Weihnachtsfeiern und Geburtstagstafeln. Gemeinsame Tages- und Mehrtagesfahrten gehören zu den Höhepunkten der Großbeerener Senioren.
„Der Anteil der älteren Menschen in unserer Gesellschaft steigt. Die CDU begreift die demografische Entwicklung als Chance, den Zusammenhalt in unserer Gemeinde zu stärken,“ erläutert Steinhausen. Hierzu gehört auch die Schaffung attraktiver altersgerechter Wohnmöglichkeiten. Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen, das Miteinander der Generationen zu fördern, so die Christdemokraten.
„Bei der Gestaltung unserer Gemeinde ist die Einbindung der Bedürfnisse älterer Menschen für uns selbstverständlich. Hierzu gehört auch der Rentnertreff. Wir werden Angebote und Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen aber auch wirtschaftlichen Leben fördern, Erfahrungen nutzen sowie ehrenamtliches Engagement unterstützen und stärker würdigen,“ so Steinhausen abschließend.

Dienstag, 15.04.2014

Frauenanteil in der Kommunalpolitik
CDU hat alle gesellschaftlichen Gruppen auf Liste vertreten

In der Politik läuft eine andauernde Diskussion:  Die Anzahl der Frauen in Führungspositionen soll gesteigert werden. Jetzt heißt es zu dem: Die gesetzliche Frauenquote kommt. Ab 2016 sollen die Aufsichtsräte großer Unternehmen zu 30 Prozent von Frauen besetzt sein. Das Selbe gilt für die Führungsgremien im öffentlichen Dienst.
Aber reicht eine staatliche Vorgabe, um ein gesellschaftliches Problem zu lösen? Die Aufgabe sollte immer sein, alle gesellschaftlichen Gruppen an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. In der Realität ist das noch nicht verankert.  Gerade den Unionsparteien wird immer wieder  ein traditionelles Familienbild vorgeworfen. Aber genau diese CDU hat  eine Parteivorsitzende. „Wir sind Volkspartei, damit ist es unser Anspruch, dass auch darzustellen,“ stellt Dirk Steinhausen, CDU-Kommunalpolitiker aus Großbeeren klar.
Frauen engagieren sich auf vielfältige Weise ehrenamtlich: Im sozialen und kulturellen Bereich, in der Schule und im Sport. Und immer mehr auch in der Politik. Jedoch sind Frauen besonders in der Kommunalpolitik noch deutlich unterrepräsentiert. Das Problem wird zusätzlich durch ein generelles Problem Kandidaten für die Wahlen zu finden, überlagert. Warum ist das so? Sind die Frauen hier wirklich an politischen Entscheidungen beteiligt? „Gerade in der Kommunalpolitik, die sich mit den Angelegenheiten des täglichen, gesellschaftlichen Miteinanders und des unmittelbaren Lebensumfeldes beschäftigt, sind die Erfahrungen und Kompetenzen aller gefragt,“ erläutert Steinhausen. „Wir sind bei der letzten Kommunalwahl 2008 mit einem Frauenanteil von knapp 10 Prozent angetreten und wir haben uns zum Ziel gesetzt, diese Quote mindestens zu verdoppeln. Ein weiteres Ziel war die Erhöhung der Anzahl an Kandidaten. Wir wollen, dass alle gesellschaftlichen Gruppen vertreten sind. Hierfür muss man nur Eines tun: Allen an einer Kandidatur interessierten Bürgern, egal ob Mann oder Frau, erklären, wie Kommunalpolitik funktioniert“, erläutert Steinhausen. „Es muss Klarheit darüber bestehen,  was es für einen möglichen Mandatsträger bedeutet im Hinblick auf Zeit und persönlichen Einsatz. Und Kommunalpolitik, das Miteinander, die Teamarbeit macht Spaß. Wir in der CDU Großbeeren haben diese Zeichen erkannt und unseren Anteil an Kandidatinnen auf 33Prozent hochgeschraubt. Von 18 Kandidaten stellen sich 6 Frauen zur Wahl. Wir streben sicherlich noch eine Erhöhung an, sind aber mit dieser positiven Veränderung fürs Erste sehr zufrieden. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht.“
Im direkten Vergleich mit den anderen Parteien, die in Großbeeren antreten, liegt die CDU mit ihrem Frauenanteil sehr gut. „Vielleicht ein Zeichen dafür, dass wir es schaffen, kommunalpolitische Themen nicht nur anzusprechen, sondern erlebbar zu machen“, schließt Dirk Steinhausen seine Aussagen zur CDU-Frauenquote.

Kandidatenverteilung laut Amtsblatt Großbeeren 10.04.2014:


SPD Die Linke CDU FDP FBB
Frauen 2 1 6 1 3
Männer 6
12 10 3
Gesamt
8 1 18 11 6
Frauenanteil
25% 100% 33% 9% 50%

Sonntag, 06.04.2014

Pendlerströme in die eine, wie die andere Richtung
Ausbau und zusätzlicher Halt gefordert

Anlässlich der steigenden Pendlerströme nach Berlin gibt es immer wieder Diskussionen, wie man den Individualverkehr hier entlasten kann, weil die Straßen rund um Berlin nur eine begrenzte Kapazität aufnehmen können. So wurden gerade im Süden Berlins und im angrenzenden Brandenburg die Bundesstraßen B101 und B96 vierspurig ausgebaut und an fast an allen S-Bahn und Regionalbahnhöfen zusätzliche Parkmöglichkeiten geschaffen. Gerade in der Gemeinde Großbeeren ergeben sich aber dadurch neue Problemstellungen. Am örtlichen Regionalbahnhof befinden sich inzwischen zwei Park&Ride-Anlagen. "Wir haben jetzt gute Möglichkeiten hier zu parken, jedoch kommt der Regionalzug nur einmal die Stunde. Nur wenn das Angebot der Bahn stimmt, schaffen wir es den Verkehr auf die Schiene zu lenken," erläutert Dirk Steinhausen, CDU-Gemeindevertreter und Kreistagsabgeordneter der Region. Auf Initiative von Steinhausen hat sich der Kreistag Teltow-Fläming ganz klar für einen zweiten Regionalhalt am Bahnhof Großbeeren ausgesprochen. "Die Pendlerbewegungen verlaufen bei uns in beide Richtungen, so dass wir morgens und abends eine kleine Völkerwanderung erleben," so Steinhausen weiter. Großbeeren hat auf Grund des Güterverkehrszentrums die Sondersituation, dass mehr Arbeitnehmer einpendeln als auspendeln.  Diese Situation wird sich durch den Bevölkerungswachstum im Speckgürtel eher noch verstärken. Hinzu kommt, dass die Gewerbegebiete rund um Berlin sich zunehmend positiv entwickeln und hier neue Arbeitsplätze entstehen. Hier springt die Landesregierung meist zu kurz, inzwischen werden die vermeintlich schlechten Anbindungen zunehmend Hemmschuh der wirtschaftlichen Entwicklung. "Was nutzen Arbeitsplätze, wenn die Menschen nicht hinkommen," bringt es Steinhausen auf den Punkt. Es bilden sich mehr und mehr Nadelöhre. Die Arbeitnehmer suchen sich unabhängig der offiziellen Verkehrsplanung Wege, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Auch diese Entwicklung lässt sich in Großbeeren verfolgen. "Die Osdorfer Straße hat sich zum Nadelöhr in die südwestlichen Berliner Bezirke entwickelt. Hier wird seit Jahren darüber gestritten, wer für den Ausbau dieser kleinen Straße zuständig ist, die eine Querverbindung der B101 darstellt. Hier sieht man das Entscheidungen am "grünen" Tisch in der Realität selten funktionieren. Beide, Berlin und Brandenburg, tun so, als ob es dieses Nadelöhr nicht geben würde. Es wird Zeit die Realitäten anzuerkennen und einen Ausbau zu forcieren," so Steinhausen abschließend, der einen Ausbau bereits seit Jahren fordert.

Zusatzinformationen:
MOZ vom 04.04.2014

Frankfurt (Oder) (MOZ) Angesichts kontinuierlich steigender Pendlerzahlen zwischen Berlin und Brandenburg fordert der Automobilclub ADAC mehr Engagement beider Länder, um die Verkehrsströme zu bewältigen. 190 000 Brandenburger pendeln nach Erhebungen des Landesamts für Statistik täglich nach Berlin.
"Das Drama wird sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen", warnt ADAC-Vorstand Jörg Becker und fordert Konsequenzen von den Landesregierungen in Berlin und Brandenburg. Vor allem im Speckgürtel von Berlin halte der Bevölkerungszuwachs an - und mit ihm die hohen Pendlerzahlen. Noch sind es laut Statistikbehörde 190 000 Sozialversicherungspflichtige, die von Brandenburg nach Berlin pendeln. "Pro Quartal werden es 4000 mehr", rechnet eine Mitarbeiterin der Behörde vor. Die 200 000er-Marke ist bald geknackt. "Berlin will aber mit seinem Masterplan den Verkehr aus der Innenstadt verdrängen", sagt Becker. Das gehe nur, wenn Park & Ride-Plätze in der Peripherie zur Verfügung stehen, damit Berufspendler auf den Nahverkehr zurückgreifen können.
Nach Angaben des Brandenburger Verkehrsministeriums sind es bislang rund 18 000 Stellflächen. Weitere 4500 seien nötig, sagt Sprecher Lothar Wiegand. Mit etwas mehr als einer Million Euro fördert das Land Wiegand zufolge in diesem Jahr den Bau von vier zusätzlichen P&R-Flächen in Havelland, Oberhavel und im Barnim. Genau das sind die Schwerpunkte in der Pendlerstatistik. Knapp drei Viertel der Einpendler nach Berlin stammen aus Oberhavel, Barnim und Märkisch-Oderland. Von den knapp 170 000 auswärts arbeitenden Berlinern wiederum zieht es in etwa jeden zweiten in die Landeshauptstadt Potsdam und den Kreis Dahme-Spreewald. Für Brandenburg bedeutet dies einen hohen Auspendlerüberschuss von etwa 150 000 Menschen, die Zahl der Einpendler in die Mark hat sich laut Statistikamt im zweiten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent erhöht.
Um die Massen von A nach B bringen zu können, sieht sich das Verkehrsministerium gut gerüstet. Die Straßen von und nach Berlin seien weitestgehend ausgebaut, die Regionalzüge in den Stoßzeiten auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet. "Das schaufelt richtig Pendler hin und her", sagt Ministeriumssprecher Wiegand. Und auch bei der Pünktlichkeit lässt die Bahn derzeit wenig Wünsche offen: Über 95 Prozent, sagt Bahnsprecher Holger Auferkamp, seien eine ordentliche Quote, die auf den milden Winter, weniger Baustellen und Korrekturen im Fahrplan zurückzuführen sei. Aber: "Die Stadtbahn verträgt nicht viel mehr, wir sind da hart an der Grenze", betont Auferkamp. "Man müsste das Angebot weiter verbessern, aber die Streckenkapazitäten geben das nicht her", weiß auch ADAC-Experte Becker. Um die Flexibilität dennoch zu garantieren, die das Berufsleben heute verlangt, hat der Club schon vor gut eineinhalb Jahren vier P&R-Großanlagen in Buch, Hoppegarten-Birkenstein, Großbeeren und Seegefeld vorgeschlagen, damit, so Becker, auch Pendler aus dem ländlichen Raum in die S-Bahn oder den Regionalverkehr umsteigen können. "Dazu sind aber neue Tarifmodelle des Verkehrsverbundes nötig, die die P&R-Plätze gleich mit berücksichtigen", fordert er.

Freitag, 28.03.2014

Schwierige Namenssuche in Großbeeren
Lenné oder Reinhold

In schöner Regelmäßigkeit hat die Gemeinde Großbeeren auf Grund ihres Wachstums Straßennamen zu vergeben. So auch in der letzten Gemeindevertretersitzung. Der Straßenneubau an der Lehranstalt für Gartenbau und Floristik Großbeeren (LAGF) wurde vor wenigen Tagen fertiggestellt und braucht einen Namen. Bereits im August 2013 gab es von verschiedenen Seiten Vorschläge dazu. Im Garten- und Landschaftsbau berühmte Persönlichkeiten wurden genannt und die Gemeindevertreter entschieden, die LAGF zu bitten Vorschläge zu sammeln, da die Anliegerstraße sich langfristig zum Haupteingang der Lehranstalt entwickeln soll. Die LAGF hatte nun 4 Namensvorschläge gemacht:
Karl Foerster (* 9. März 1874 in Berlin; † 27. November 1970 in Bornim) war ein deutscher Gärtner, Staudenzüchter, Garten-Schriftsteller und Garten-Philosoph.
Martin Gerson (* 15. März 1902 in Czarnikau; † Oktober 1944 in Auschwitz) war er an der Lehr- und Forschungsanstalt Berlin-Dahlem zum Diplom-Landwirt ausgebildet worden und war ein deutscher Vorkämpfer für die Hachschara, das heißt vor allem die landwirtschaftliche Schulung junger Jüdinnen und Juden für die Auswanderung nach Palästina in den Jahren nach 1933. Er und seine Familie fielen dem Holocaust zum Opfer.
Johannes Reinhold (* 15. Juni 1897 in Zoppot bei Danzig; † 22. August 1971 in Kleinmachnow bei Berlin) war ein deutscher Gemüsebauwissenschaftler und Direktor des Instituts für Gemüsebau in Großbeeren
Peter Joseph Lenné (* 29. September 1789 in Bonn; † 23. Januar 1866 in Potsdam) war ein preußischer Gartenkünstler und Landschaftsarchitekt. Er prägte fast ein halbes Jahrhundert die Gartenkunst in Preußen.
Der als Favorit gestartete Vorschlag die Straße Johannes-Reinhold-Weg zu nennen, konnte sich nicht durchsetzen. Hier machte der CDU Fraktionsvorsitzende Dirk Steinhausen auf einiges aufmerksam: „Johannes Reinhold ist 1941 Mitglied der NSDAP geworden und 1946 Mitglied der SED. Auch wenn er sicherlich Verdienste im Gartenbau hat, so werde ich, diesen Namensvorschlag ablehnen, da er sich beiden Diktaturen als willfähriger Helfer angedient hat. Die Gefahr einen Alt-Nazi oder Stalinisten mit einem Straßennamen zu ehren, ist mir zu groß.“ Steinhausen erinnerte an die Erinnerungskultur in Großbeeren, die zweimal im Jahr der Opfer im Arbeits- und Erziehungslager (AEL) Großbeeren gedenken, in dem mehrere tausend Zwangsarbeiter im Nationalsozialismus den Tod fanden und die Gedenken an die Opfer der stalinistischen Gewaltherrschaft zum 13. August jeden Jahres.
So wurden die anderen Namensvorschläge, zum Beispiel der Namensvorschlag der CDU Großbeeren, die damals den Namen Peter Lenné ins Spiel brachten, kurz betrachtet und eine Entscheidung gefällt. Die Gemeindevertretung beschloss einstimmig die Straße Peter-Lenné-Weg zu nennen.

Dienstag, 18.03.2014

Staatssekretär auf Tour
Hart, aber fairer Meinungsaustausch

Wie geht es weiter? Wann werden die Schallschutzmaßnahmen endlich umgesetzt? Wann startet der Flughafen? Diese und noch viel mehr Fragen musste der Staatssekretär Rainer Brettschneider beantworten, als er die Gemeinde Großbeeren besuchte. Hierbei ging es um eine Gesprächsrunde, die mit Kommunalpolitikern und den örtlichen Bürgerinitiativen geführt werden sollte und dazu dient über den Stand der Auftragserfüllung durch die Landesregierung im Zusammenhang mit dem vom Landtag angenommenen Volksbegehren zum Nachtflugverbot zu berichten. Neben dem Bürgermeister waren nur einige Gemeindevertreter anwesend, so die Fraktionsvorsitzenden der FDP, des FBB  und Dirk Steinhausen, der CDU Fraktionsvorsitzende, die den Dialog suchten und dem Staatssekretär hart aber fair bezüglich des Lärmschutzes der Region angingen. Die Bürgerinitiative „Unser Großbeeren“ hatte das Gesprächsangebot abgelehnt.
„Es geht bald los“, war die Antwort von Rainer Brettschneider auf die Frage, wann den nun endlich die Schallschutzmaßnahmen gerade im Ortsteil Diedersdorf umgesetzt werden. Auch wenn es auf die Frage nach einem Eröffnungstermin ein Augenblick des Schweigens einsetzte, stellte sich Brettschneider allen Fragen. Einige Antworten überraschten. „Wenn ich höre, wie dort gebaut wurde, dann kann man nur zum Urteil kommen, das der Aufsichtsrat inkompetent ist. Da spielt es keine Rolle, wer den Vorsitz führt“, bewertete der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Steinhausen, die Antworten, auch wenn der Staatssekretär das anders sah.
„Es ist schon erstaunlich, wie die Landesregierung aus SPD und Die Linke sich wegducken und versuchen sich bis zur nächsten Landtagswahl zu retten, damit dann jeder Prozentpunkt der Wähler als Bestätigung des Kurses verkauft werden kann. Man kann es Brettschneider hoch anrechnen, dass er den Dialog sucht, während der Ministerpräsident seinen Worten keinerlei Taten folgen lässt. Aber nur Taten werden von den Wählern gewürdigt oder eben nicht,“ erklärt Steinhausen weiter, der die Verlogenheit der Landesregierung anprangert.
In der Gemeinde Großbeeren wird besonders der Ortsteil Diedersdorf belastet werden, da alle Flugzeuge, die auf der Nordbahn bei Anflugrichtung aus Westen landen, über den Ortsteil rüber müssen. Großbeeren selbst ist von den Start-Flugrouten betroffen. Gerade die Flugrouten werden spätestens bei der Eröffnung des Flughafens erneut diskutiert werden. Über mögliche Lärmpausen, um die Belastung zu verteilen wurde ebenso diskutiert, wie das weitere Wachstum im Luftverkehr. Den Bau beziehungsweise die Ertüchtigung, eines weiteren Flughafens in Brandenburg, zum Beispiel für die Billigflieger oder einer dritten Start- und Landebahn am Standort BER erteilte Brettschneider aus Finanzierungsgründen eine Absage.
„Gerade die Kommunalpolitik ist nah an den Menschen und wir haben erlebt, wie die Salami-Taktik der negativen Informationen des Flughafens das Vertrauen in politische Entscheidungen zerstört hat. Ich sehe diese Antworten als Momentaufnahme und glaube, dass diese Aussagen, immer nur bis zur nächsten Wahl gelten. Sicherlich haben wir unterschiedliche Ansichten gerade was das Thema Lärmschutz betrifft, aber je mehr Selbstbetroffene diesen Dialog nutzen, umso schwieriger machen wir es der Landesregierung, unsere Region zu verlärmen und die Lebensbedingungen zu verschlechtern,“ so Steinhausen abschließend.

Bild: CDU Fraktion 2014 (von links nach rechts: Peter Wagner, Michael Richter, Dirk Steinhausen, Claudia Blume-Rottenbiller und Marc Spogat) (Quelle: CDU Großbeeren)

Samstag, 15.03.2014

Förderprogramme für Wohnungsbau gefordert
Kommunikation muss verbessert werden

Da waren sich die Gemeindevertreter und Stadtverordneten auf einmal einig. „Wir kommen kaum hinterher,“ stöhnten einige und meinten damit, die starken Bevölkerungszuwächse und die damit verbundenen Investitionen in sozialer Infrastruktur. Ob aus Königs Wusterhausen, Schönefeld oder Mittenwalde alle nickten mit dem Kopf. Dirk Steinhausen, CDU-Gemeindevertreter aus Großbeeren, hatte gerade beim Dialog-Forum das Thema aufgegriffen, wie der Bevölkerungszuwachs die Umlandgemeinden, um den Flughafen BER herum, die Gemeinden fordert. Die Veranstaltung „Profile und Gemeinsamkeiten – Schritte zur Imagebildung“ des Dialog-Forums Flughafenregion fand in Schönefeld in der ehemaligen Airport-World statt, die inzwischen ebenfalls den Namen Dialog-Forum trägt. Im Rahmen des Dialog-Forums sollen die Gemeinden der Region sich in einem städteplanerischen Dialog weiterentwickeln und hierbei sich auf die eigenen Stärken besinnen. Hierzu zählt sich der weiteren Entwicklung zu stellen und sich auf die Veränderungen, die der Flughafen mit sich bringt vorzubereiten. Unabhängig von einer möglichen positiven wirtschaftlichen Entwicklung und der vorhandenen Lärmbelästigung wachsen die Städte und Gemeinden im Speckgürtel von Berlin - In der Flughafen-Region sogar mit höherer Geschwindigkeit. „Einerseits bedeutet das immer mehr Steuereinnahmen, andererseits erschließen wir immer neue Baugebiete, müssen Kindertagesstätten und auch Schulen bauen. Gerade Investitionen, die den „Wohlfühl-Faktor“ in einer Gemeinde ausmachen, werden schneller benötigt, als die Steuereinnahmen steigen. Hier tut die Landesregierung einfach zu wenig,“ erläutert Steinhausen weiter.
Hierbei waren sich die ehrenamtlichen mit den hauptamtlichen Vertretern einig, gerade beim Wohnungsbau muss mehr passieren. „Wir können das allein nicht stemmen und brauchen Fördermöglichkeiten, Co-Finanzierungen und mehr Unterstützung,“ fasst Steinhausen das Meinungsbild zusammen.
Bei einer abschließenden Podiums-Diskussion wurde klargestellt, dass die Vernetzung der Region zwischen allen Teilnehmern weiter vorangetrieben werden muss und dass insbesondere die Kommunikation mit den Bürgern zwingend ist. Auf die Frage: „Wie nehmen wir bei dem gesamten Prozess die Bürger mit,“ beantwortete Dirk Steinhausen diese Frage mit den Worten: „Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation. Wenn der Flughafen nicht nah am Bürger ist und sich als guter Nachbar beweist, wird die Akzeptanz sich nicht ändern.“

Bild: Dialog-Forum in Schönefeld 

Samstag, 08.03.2014

Impressionen vom Rosenverteilen zum internationalen Frauentag

Bild: Die Männer waren aufgefordert die Rosen zu verteilen (Quelle: Hepp)

Bild: über 150 Rosen wurden an Frauen verteilt (Quelle: Hepp)

Freitag, 07.03.2014

80 Jahre und 10
Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Diedersdorf

Vor 80 Jahren, am 6. März 1934 wurde von 13 Bürgern die Freiwillige Feuerwehr Diedersdorf gegründet. Viele Familien der Gründungsmitglieder leben noch heute in Diedersdorf, dem beschaulichen Ortsteil der Gemeinde Großbeeren, der mehr zu bieten hat, als das touristische Ziel „Schloss Diedersdorf“.
Heute zählt die Wehr zu den Aktivposten in der Gemeinde Großbeeren. In der Geschichte der Wehr spielt sich die deutsche Geschichte der letzten 80 Jahre wieder. Die Feuerwehr behauptet sich in den Jahren der Nazi-Diktatur, allerdings reduzierte der 2. Weltkrieg, die Anzahl der Mitglieder massiv. So sind Sechs der 13 Gründungsmitglieder dem Krieg zum Opfer gefallen.
Der Neuaufbau in den Folgejahren gelang und die Freiwillige Feuerwehr Diedersdorf hatte ihren festen Platz in der Dorfgemeinschaft. In den 80 Jahren ihres Bestehens hatte die Wehr bisher 11 Ortswehrführer Albert Quitzdorf, Erich Köpchen, Robert Schieweck, Walter Wuntke, Erhard Senff, Günter Schmidt, Emil Blisse, René Blisse, Dieter Wittstock, René Schirner und Werner Wieditz.
„Hervorzuheben ist hier sicherlich Emil Blisse, der die Ortswehr von März 1965 bis Dezember 1998, immerhin über 33 Jahre führte. Sein Sohn, Rene Blisse, ist inzwischen stellvertretender Gemeindebrandmeister, eine echte Feuerwehrfamilie also,“ lobt der CDU Gemeindevertreter, Dirk Steinhausen. „Wir Diedersdorfer sind dankbar, dass wir eine so aktive und gute Ortswehr haben. Das Alter sieht man ihr nicht an“, sagt er mit einem Lächeln.
Seit Januar 2007 wird die Wehr vom Kameraden Werner Wieditz geführt. Aber auch das Feuerwehrgebäude feiert Jubiläum, wenn auch nur 10 Jahre. Zur 70.Jahr-Feier, im Jahre 2004, war die feierliche Schlüsselübergabe und Inbetriebnahme der neuen Feuerwehr.
„Wir als CDU freuen uns, dass wir so aktive Kameraden in allen unseren Wehren haben und wünschen Euch weiterhin immer wenig Einsätze, aber immer Freude an der Hilfe für Andere.“

Bild: Feuerwehr in Diedersdorf (Quelle: CDU Großbeeren)

Mittwoch, 05.03.2014

Kandidaten für den Kreistag für Ludwigsfelde und Großbeeren vorgestellt
CDU bietet überzeugendes Angebot

Die Wahlveranstaltung in der die CDU Teltow-Fläming ihre Kandidaten für den Kreistag benannt hat, ist erst einige Wochen her. Gerade im Wahlkreis 1, der die Stadt Ludwigsfelde und die Gemeinde Großbeeren, jeweils mit ihren Ortsteilen umfasst, hat die CDU ein überzeugendes Angebot. Angeführt wird die Liste vom bisherigen Abgeordneten im Kreistag, dem Wirtschaftsingenieur aus Großbeeren Dirk Steinhausen, ihm folgt aus Ludwigsfelde Detlef Helgert, der als Leitstandsfahrer für das örtliche Wärmekraftwerk in Ludwigsfelde arbeitet. Rang 3 besetzt der Staatssekretär im Finanzministerium Michael Richter, der auch Ortsvorsteher in Kleinbeeren ist, ihm folgt der Polizeibeamte Martino Persky aus Gröben. Auf Rang 5 steht der Ortsvorsteher aus Heinersdorf, Ralf Justawitz, ihm folgt die Kindergärtnerin Rosi Marschall. Auf sieben steht die Wirtschaftswissenschaftlerin Maira Stimming-Wagner aus Großbeeren, gefolgt von dem in Gröben wohnenden Sachbearbeiter im Bundesinnenministerium Christian Hacke. Auf Rang 9 steht der Dipl.-Verwaltungswirt aus Großbeeren Marc Spogat, gefolgt vom Ludwigsfelder Wolfgang Kazda. Auf Rang 11 steht Mike Schuster aus Großbeeren, gefolgt vom Ludwigsfelder Sachbearbeiter im Brandenburgischen Wirtschaftsministerium, Andreas Herms. Am Ende der Liste stehen der Diedersdorfer Manfred Seelig, sowie die beiden Großbeerener Norbert Stäblein und Liliane Steinert.
„Mit Kopf, Herz und Verstand“, so die beiden Vorsitzenden Detlef Helgert (Ludwigsfelde) und Dirk Steinhausen (Großbeeren), wollen sich die Kandidaten künftig der Kreispolitik widmen. Auf den weit gefächerten Themenfeldern der Kreispolitik, von der Wirtschaftsförderung über Bildungs- und Jugendpolitik, Sozialpolitik und der Versorgung mit Ärzten und Gesundheitsvorsorge werde man in den nächsten Jahren Akzente setzen. Kreispolitik sei nicht gerade spektakulär, aber die CDU stelle sich den Anforderungen der Tagespolitik und werde darüber hinaus Vorstellungen für die künftige Entwicklung des Kreises erarbeiten. Dabei sei es wichtig, dass gerade die Potentiale der Region genutzt werden.

Foto: CDU-Kandidaten für Ludwigsfelde und Großbeeren (von links nach rechts) unten: Manfred Seelig, Christan Hacke, Rosi Marschall, Maira Stimming-Wagner, Wolfgang Kazda; Mitte: Norbert Stäblein, Ralf Justawitz, Martino Persky; Oben: Marc Spogat, Mike Schuster, Detlef Helgert und Dirk Steinhausen. Es fehlen Michael Richter, Andreas Herms und Liliane Steinert
(Quelle: CDU Großbeeren/CDU Ludwigsfelde)

Samstag, 01.03.2014

Feuerwehr bestellt neuen Ortswehrführer
CDU dankt Lothar Schwarz

Mit etwas zittriger Stimme bedankte sich Arwed Piesalla für das Vertrauen der Freiwilligen Feuerwehrkameradeninnen und –Kameraden. Gerade hatte der Gemeindebrandmeister Lothar Schwarz nach über 30-jähriger Tätigkeit als Ortswehrführer der Freiwilligen Feierwehr Großbeeren den „Staffelstab“ an Arwed Piesalla weitergereicht. Lothar Schwarz, der das Amt 1983 übernahm, bleibt weiterhin Gemeindebrandmeister. Die anwesenden fünf Gemeindevertreter und der Bürgermeister Carl Ahlgrimm beglückwünschten Piesalla zur Bestellung als Ortswehrführer und bedankten sich bei Lothar Schwarz. Hierzu erklärt Dirk Steinhausen, der für die CDU Fraktion vor Ort war: „In diesem Jahr wird unsere Wehr 90 Jahre alt, sie wurde am 24.April 1924 gegründet. Wenn man davon über 30 Jahre Ortswehrführer war, dann ist das eine beeindruckende Leistung. Wir bedanken uns ausdrücklich bei Lothar Schwarz für das bisherige Engagement, und hoffen natürlich, dass er uns als Gemeindebrandmeister noch einige Jahre erhalten bleibt. Arwed Piesalla wünschen wir immer ausreichend Wasser für Feuerlöschzwecke und ein erfolgreiches Händchen für unsere Wehr.“

Archivbild: Besuch der Feuerwehr (von links nach rechts): Steinhausen, Eichelbaum und Schwarz (Quelle: Eichelbaum)

Samstag, 15.02.2014

Giftköder in Großbeeren?

Eine Nachricht erregt in Großbeeren die Gemüter:
Mehrere Fleischbällchen mit Schneckenkorn und Rattengift wurden gefunden.
In den sozialen Netzwerke, wie Facebook warnen sich Hundebesitzer und Katzenhalter gegenseitig auf ihre Tiere aufzupassen, da an verschiedenen Stellen Fleischbällchen gefunden wurden, die mit Schneckenkorn oder Rattengift gefüllt sein sollen.
Beide Mittel sind für Hunde und Katzen tödlich. Viele Gartenbesitzer bekämpfen Schnecken meist im Herbst mit Schneckenkorn. Das ist aber nicht nur für die Schnecken selbst lebensgefährlich, sondern auch für Hunde und Katzen. Es enthält das Nervengift Metaldehyd, das bereits in kleinen Mengen tödlich sein kann.
„Die ersten Funde wurden bereits am Donnerstag früh entdeckt. Die Fleischbällchen waren mit verschiedenen Substanzen befüllt, ob es sich wirklich um Schneckenkorn und Rattengift handelt, wird erst untersucht. Sollten die Fleischbällchen wirklich Gift enthalten, wäre dies eine Straftat. Es besteht zudem eine Gefahr für Kinder. Auch andere Wildtiere können die ausgelegten Bällchen aufnehmen,“ erläutert der CDU-Gemeindevertreter Dirk Steinhausen. Die Fundstellen waren bisher: Großbeeren-Nord; In den Gehren und um die Kita in der Ulmenstraße und Großbeeren Süd auf den Rieselfeldern und an der Wasserskianlage. Einige Hundebesitzer haben bereits Warnzettel in der Gemeinde verteilt und an wichtigen Punkten angebracht.
„Das Ordnungsamt der Gemeinde und die Polizei sind informiert. Bisher fehlt die Bestätigung der Polizei, dass in den Fleischbällchen wirklich Gift war. Wichtig ist, dass sollte jemand etwas Verdächtiges finden, dann möge er sich bitte bei der Polizei melden,“ so Steinhausen weiter.
Die Polizei bittet um die Beachtung folgender Hinweise: Hundebesitzer sollten beim Gassigehen stets darauf achten, dass ihr Vierbeiner nichts Unbekanntes frisst. Fällt ihnen etwas auf oder zeigt der Hund Vergiftungserscheinungen, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Die Polizei kann nur dann ermitteln, wenn der Vorfall auch angezeigt wird.

Sonntag, 09.02.2014

Herzlichen Glückwunsch
15 Jahre Kita Sterntaler

Am 1.2.1999, vor also 15 Jahren wurde die Kita „Sterntaler“ feierlich eröffnet. Obwohl Eigentümerin die Gemeinde Großbeeren ist, entwickelte sich eine Elterninitiative als Träger der Einrichtung. „Die Einrichtung zeigt, wie wichtig auch eine Trägervielfalt in unserer Gemeinde ist. „Wir sind froh, dass die Kira Sterntaler sich als nicht mehr wegzudenkende Einrichtung etabliert hat,“ so die CDU Großbeeren, die der Einrichtung, die knapp 100 Plätze hat, herzlich gratuliert.

Freitag, 07.02.2014

85 Jahre Grün-Weiß Großbeeren
CDU gratuliert größtem Verein

Am 27.Januar 1929 wurde der SV Grün-Weiß Großbeeren, damals noch unter anderem Namen gegründet. Inzwischen hat sich der Verein, 85 Jahre später, zum größten Verein der Gemeinde Großbeeren entwickelt. In 8 Abteilungen, mit den verschiedensten Sportarten, treiben zurzeit ca. 600 Mitglieder Sport. Der Verein wird mit dem Datum der Gründung auch beim Deutschen Fußball-Bund e. V. registriert. Die Fußballmannschaft startete in der Spielserie 1929/30 in der 2. Kreisklasse des Berlin-Teltower Südkreises und schaffte sofort den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Der Sportplatz befand sich links der Hauptstraße 101 in Richtung Berlin auf dem Truppenübungsplatz der Berliner Division. “In seiner langen Geschichte hatte der Verein mehrere Namen. Ob Eintracht Großbeeren, Aufbau Großbeeren, Traktor Großbeeren, oder Wissenschaft Großbeeren, immer verband die Mitglieder der Spaß am Sport. Wir wünschen Euch auch für die nächsten 85 Jahre immer viel Spaß und sportlichem Erfolg,“ erläutert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren und langjährige Jugendtrainer, Dirk Steinhausen.

Freitag, 31.01.2014

Kandidatenkür bei der CDU Großbeeren:
8 Kandidaten für den Kreistag, für Ludwigsfelde und Großbeeren

Die CDU ist für die Kommunalwahl gut aufgestellt. Davon ist der Gemeindeverband Großbeeren der Christdemokraten auf jeden Fall überzeugt. Im Dorfgemeinschaftshaus in Kleinbeeren wurden die Kandidaten für die Wahl im Mai 2014 nominiert.
Die Kandidaten für die Wahl zur Gemeindevertretung wurden gewählt. Hier stellt die CDU eine bunte, schlagkräftige Truppe vor, fast jedes Alter und viele Bereiche sind vertreten.
Die Kreistagskandidaten werden der Wahlveranstaltung im Februar vorgeschlagen. Aber auch hier setzt die CDU Großbeeren Zeichen. Für den Wahlkreis, der die Gemeinde Großbeeren, aber auch die Stadt Ludwigsfelde umfasst, bietet die CDU eine reichhaltiges personelles Angebot.  An der Spitze soll Dirk Steinhausen stehen, der 43-jährige Dipl.-Wirtschaftsingenieur sitzt bereits im Kreistag und hat im Haushaltsausschuss und Wirtschaftsausschuss immer wieder „den Finger in die Wunde gelegt“. Gerade die Schräglagen der kommunalen Betriebe stehen in seinem Fokus. „Erschreckenderweise schreibt keiner der 10 Betriebe „schwarze Zahlen“. Im Gegenteil die Verluste steigen stetig und die Kommunen müssen es über die Kreisumlage ausgleichen. Ein Unternehmen ist sogar insolvent“
  Aber auch der Rest der Liste der Großbeerener Kandidaten kann sich sehen lassen: So tritt der Staatssekretär des Finanzministeriums in Sachsen-Anhalt, Michael Richter, der in Teltow-Fläming wohnt und Ortsvorsteher in Kleinbeeren ist, für den Kreistag an, ebenso der Ortsvorsteher aus Heinersdorf, Ralf Justawitz. „Gerade die Ortsteile werden manchmal im Kreistag vergessen, hier wollen wir eine starke Stimme sein.“ Die Liste wird durch Maira Stimming-Wagner, den Gemeindevertreter Marc Spogat und Mike Schuster aus Großbeeren ergänzt. Abschließend stellen sich Manfred Seelig und Norbert Stäblein zur Wahl. Ende Februar sollen diese Kandidaten dann von der Kreispartei gewählt werden.
„Mit dieser Mannschaft können wir der Kommunalwahl optimistisch entgegen blicken“, versicherte CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Dirk Steinhausen. „Jede Stimme muss neu gewonnen werden“, motivierte Dirk Steinhausen Mitglieder und Kandidaten. Alle Kandidaten treten für eine Verbesserung der Lebensumstände der Stadt Ludwigsfelde und der Gemeinde Großbeeren an.„ Es gilt unseren Wohlstand zu sichern und gerade in unserer Region die Wachstumspotentiale zu erkennen und zu entwickeln. Hier hat vor allem Ludwigsfelde noch deutliches Potential. Da passiert zwar etwas, aber meist zu langsam im Vergleich zu anderen Städten. Aber auch das beschauliche Großbeeren hat noch Luft nach oben.“

Bild: erste Reihe im derzeitigen Kreistag (von links nach rechts): Fraktionsvorsitzender Danny Eichelbaum, sein Stellvertreter Michael Wolny und Dirk Steinhausen

Bild: mit frischer Kraft in den Kreistag: (von links nach rechts) Danny Eichelbaum, Michael Richter, Dirk Steinhausen, Ralf Justawitz, Manfred Seelig und Marc Spogat.

Samstag, 25.01.2014

CDU nominiert Kandidaten
Gelungene Mischung aus Jung und Alt

Mit klarer Mehrheit haben die Mitglieder der CDU Großbeeren ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 25.Mai 2014 in einer Mitgliederversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Kleinbeeren gewählt.
Insgesamt hat die Mitgliederversammlung 18 Kandidatinnen und Kandidaten für die Liste der Gemeindevertretung Großbeeren aufgestellt. Angeführt wird die Liste vom Vorsitzenden Dirk Steinhausen, dahinter kommen der Ortsvorsteher aus Kleinbeeren Michael Richter, sowie die Gemeindevertreter Peter Wagner, Marc Spogat, der stellvertretende Ortsvorsteher Diedersdorf, Manfred Seelig, und Claudia Blume-Rottenbiller. Weiterhin treten an: Adrian Hepp, Hans-Peter Rottenbiller, Alexandra Spang, Dr. Matthias Fuchs, Mike Schuster, Maira Stimming-Wagner, Norbert Stäblein, Liliane Steinert, Marion Stäblein, Kornelia Justawitz, Andreas Malesse und Roland Witting.
CDU-Parteichef Dirk Steinhausen zeigt sich mit der Auswahl höchst zufrieden. "Es ist uns gelungen, ein schlagkräftiges Team mit großer Sachkunde zu gewinnen. Die Auswahl stellt eine gelungene Mischung aus Erfahrung und „frischem Wind“ dar, auch weil wir unsere Liste für Parteilose geöffnet haben. Die gute Arbeit der Fraktion in den letzten Jahren zeigt sich dadurch, dass wir die Kandidatenzahl verdoppeln konnten. Wenn man mit und für die Bürger arbeitet, dann wollen auch alle mitmachen. Als Volkspartei haben wir ein breites Spektrum an Kandidaten: Mit einem Alter zwischen 24 und 65 Jahren decken die meisten Altersgruppen ab. Egal ob Handwerker, Polizist oder Richter am Landgericht, aus allen Branchen und auch aus allen Ortsteilen machen Menschen mit und begeistern sich für unsere Gemeinde.
Ich freue mich auf den kommenden Wahlkampf".
In den Großbeerener Ortsteilen treten je zwei Kandidaten der Union an. In Heinersdorf führt der Ortsvorsteher, Ralf Justawitz, die Liste an, gefolgt von Ralf Bande. In Kleinbeeren tritt wieder der Ortsvorsteher, Michael Richter, an. Ihm folgt Bernd Winkelmann. Beide sitzen bereits im jetzigen Ortsbeirat. In Diedersdorf tritt Manfred Seelig an, ihm folgt Dirk Steinhausen.

Bild: Die CDU Großbeeren wählt Kandidaten (Quelle: Hepp)

Donnerstag, 09.01.2014

CDU-Bürgerbeteiligungsaktion ein voller Erfolg: Kino und Schwimmbad werden wohl nicht kommen

Die CDU Großbeeren hat eine erste Bilanz zur Aktion „Was mir am Herzen liegt!“ gezogen. Die örtliche Union hatte hierzu tausende Postkarten im Gemeindegebiet von Großbeeren verteilt und die Bürger dazu eingeladen, aufzuschreiben, was ihnen persönlich „am Herzen liegt“ und welche Wünsche und Erwartungen sie in den nächsten Jahren haben.

Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen: „Es sind viele gute Ideen gemeldet worden, die wir jetzt bewerten und die sicherlich auch in unser kommendes Zukunftsprogramm einfließen werden.“ Das Zukunftsprogramm 2014 bis 2019 ist das kommunale Wahlprogramm für die Kommunalwahl im Mai 2014, für die sich der Verband gerade aufstellt. Hierzu sind acht Arbeitsgruppen gegründet worden, die sich derzeit in der Bearbeitung der Themenbereiche befinden. „Wahlprogramme sind bei uns immer Teamwork. Jeder hat Ideen und Vorschläge, welche auch in das Programm einfließen". Die örtliche Union hat bisher in regelmäßigen Abständen den Dialog mit den Bürgern gesucht. „Auch die Vorschläge aus der Sommeraktion im August „Geben Sie Ihren Senf dazu…“ bei denen jeder Vorschlag mit einer Bratwurst belohnt wurde, werden wir mit einfließen lassen.
Die Menschen wollen sich beteiligen und wollen mitmachen." "Leider sind einige Wünsche nur schwer zu realisieren", erläutert der Vorsitzende mit einem Lächeln. „Ein Schwimmbad und ein Kino wäre toll,“ steht auf einer der Karten. „Das sind nur schwer umsetzbare Wünsche, für beide Wünsche braucht man einen Investor, der seine Chance bei uns sieht, dies gewinnbringend zu betreiben. Das wird dann wohl eher nichts.“

Freitag, 03.01.2014

FDP-Vorstandsmitglied geht zur CDU

Das Großbeerener FDP-Vorstandsmitglied Bernd Winkelmann verlässt die Liberalen und wechselt zur CDU. Der 43-Jährige erklärte im Dezember 2013 seinen Austritt aus der FDP und anschließend seinen Eintritt in die CDU. Dies begründet er mit größerer inhaltlicher Übereinstimmung bei den Zielen und der Arbeitsweise der örtlichen Union.
„Die FDP hat sich in den letzten Jahren verändert,“ erklärt Bernd Winkelmann. Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, erklärt zum Übertritt: „Wir freuen uns mit Bernd Winkelmann, immerhin Mitglied des Ortsbeirates Kleinbeeren und ehemaliger Gemeindevertreter in Großbeeren, einen in seinem Heimatort verwachsenen tatkräftigen Menschen, der sich viel für seinen Heimatort einbringt, für die CDU Großbeeren gewonnen zu haben. Das er zur CDU wechselt, überrascht viele nicht wirklich.“
Bereits in den letzten Monaten sind für viele Lokalpolitiker, unabhängig von ihrer politischen Beheimatung, die Spannungen innerhalb der FDP vor Ort sichtbar geworden. Gerade inhaltlich versuchte die FDP sich links von der Mitte zu positionieren und hat Händeringend neue Themen gesucht. Eine Veränderung der Kitagebühren, welche von allen Parteien gewünscht war, wurde buchstäblich zum „Rohrkrepierer“. Die FDP legte Gehaltstabellen vor, die eine stärkere Belastung von Familien mit geringen Einkommen vorsah. Nach ersten Berechnungen durch Dr. Roland Habich, einem sachkundigen Bürger der SPD, der in mühsamer Kleinstarbeit die Tabellen der FDP nachrechnete, stoppten die SPD und CDU gemeinsam im Hauptausschuss die Vorlagen auf Grund der Berechnungen und der damit verbundenen negativen Belastungen. Beide Parteien waren wiederholt nicht bereit, die Klientelpolitik der FDP, diesmal zu Lasten von Familien, mitzutragen. Die Berechnungstabellen werden jetzt von der Gemeindeverwaltung überarbeitet und dann erneut in die Gemeindevertretung eingebracht.

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