Sie sind hier: Startseite Pressearchiv Pressearchiv 2015
 

Pressearchiv 2015



Montag, 28.12.2015

Neue Busverbindung für Diedersdorf, Kleinbeeren und Birkenhain im Probebetrieb

In den letzten Jahren haben wir uns verstärkt dafür eingesetzt, dass die Busanbindung unserer Ortsteile sich verbessert. Ein erstes Ergebnis ist die Schaffung eines zusätzlichen Angebots zur Erschließung der Ortsteile Diedersdorf, Kleinbeeren und Birkenhain auf der Linie 704.

Abfahrt 10:38 von Blankenfelde nach Teltow
Fahrtnummer 9 und zurück.

Hier werden die Ortsteile besser an Großbeeren angebunden.
Dieses Angebot wird jetzt getestet. Hier nun unsere Bitte:
Nehmen Sie so oft Sie können dieses Busangebot wahr.
Nur wenn die Anzahl der Benutzer in ausreichender Zahl vorhanden ist, bleibt diese Verbindung bestehen.

Hier der genaue Fahrplan: Busverbindung 704

Montag, 14.12.2015

Erneut Diebstähle in der Region - CDU kritisiert Personalsituation bei der Polizei und mahnt Bürger zur Wachsamkeit

In den letzten Wochen kam es in Großbeeren vermehrt zu Einbrüchen und Diebstählen. Erst in den letzten Tagen gab es wieder Einbrüche im Großbeerener Ortsteil Diedersdorf. Die Kriminalitätsraten im Norden des Landkreises steigen jedes Jahr. Die Anwohner beschweren sich zurecht über ein gesteigertes Gefühl der Unsicherheit in der Gemeinde Großbeeren und den Nachbargemeinden. „Wir sind uns der schwierigen Lage unserer Polizei bewusst. Sie arbeitet mit einem Vielfachen an Belastung mit immer weniger Personal. Die massiven Verschlechterungen durch die vom SPD-Innenministerium durchgeführte Polizeireform werden langsam und stetig spürbar. Wir fordern hier eine Veränderung und mehr Sicherheit. Priorität hat eine erhöhte Präsenz der Polizei", so der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen.

Die Fallzahlen steigen seit Jahren und die Aufklärungsquoten nehmen immer weiter ab. Die Polizei reagiert mit nächtlichen Fahrten in betroffene Gebiete, was zu einer Art Verdrängungswettbewerb führt. Vor kurzem gab es eine Vielzahl von Einbrüchen in Blankenfelde-Mahlow, woraufhin die Polizei dort die Präsenz erhöht hat. Dies führt zu einer Verschiebung der Diebstähle Richtung Rangsdorf und Großbeeren. Die Sicherheit wird, wie eine Art Tischdecke auf einer Landkarte hin- und hergeschoben.

„Durch das Verschieben einer Tischdecke wird die Tischdeck auch nicht größer", beschreibt Steinhausen das Problem. „Unsere Hauptforderung ist es, die Sicherheit für die Anwohner wieder zu gewährleisten. Hierzu gehört eine ausreichende Personalausstattung bei der Polizei", so Steinhausen weiter. Bereits vor Jahren - beim Spatenstich für die Justizvollzugsanstalt Heidering - hatte die CDU Großbeeren gefordert, die Anzahl der Revierposten den gesteigerten Sicherheitsbedürfnissen der Region anzupassen. Inzwischen ist die JVA über zwei Jahre in Betrieb. „Heidering läuft, das Güterverkehrszentrum entwickelt sich zum Jobmagneten und wird langfristig auf 10.000 Arbeitsplätze anwachsen. Diese beiden Faktoren allein rechtfertigen mehr Personal. Wir halten an der Forderung nach einer personellen Aufstockung von zwei auf drei Revierpolizisten fest", so Steinhausen deutlich.

Zudem weist die CDU Großbeeren die Bürgerinnen und Bürger darauf hin, dass die Bundesregierung kürzlich die Förderung für Maßnahmen zum Einbruchschutz über die KfW massiv ausgebaut hat (https://www.kfw.de/…/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen-…) und appelliert zu einer erhöhten Wachsamkeit.


Mittwoch, 02.12.2015

Neuer Bären-Kurier erschienen

Bereits im 13. Jahrgang wird in der Gemeinde Großbeeren in regelmäßigen Abständen eine Publikation der CDU Großbeeren verteilt.
Jetzt stellte der Gemeindeverband Großbeeren seine bereits 44-zigste Ausgabe, des im Gemeindegebiet beliebten "Bären-Kuriers", vor.
Die Ausgabe beschäftigt sich mit der aktuellen Asyldebate und gibt einen Überblick über die Geschehnisse der letzten Monate.
Der Bären-Kurier wird als Beilage an alle 4.000 Haushalte im gesamten Gemeindegebiet verteilt.

Gleichzeitig wird die CDU Großbeeren am 5.Dezember 2015 vor Edeka Mahnke in der Dorfaue in der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr sich wiedermal den Bürgern stellen und dort den aktuellen Bären-Kurier verteilen.

Sie bekommen hier bereits die Online-Version

http://www.cdu-grossbeeren.de/kurier/Baerenkurier_44.pdf


Freitag, 20.11.2015

Klare Agenda in der Asyl- und Flüchtlingspolitik.

Freitag, 13.11.2015

GVZ Großbeeren stetige Entwicklung

„Beim Fußball würde man sagen: Großbeeren arbeitet sich zielgerichtet auf die Champions Leage-Plätze vor,“ so oder so ähnlich lässt sich die Entwicklung des Güterverkehrszentrum (GVZ) Großbeeren in den letzten paar Jahren erklären. Anlass war die neue Rangliste der Vergleiche europäischen Güterverkehrszentren durch die die Deutsche GVZ-Gesellschaft (DGG). Hier ist das GVZ Großbeeren von Rang 10 im Jahr 2012 auf Rang 4 in 2015 gesprungen und läßt gerade die Konkurrenz aus Italien und Spanien hinter sich. Die Top 3 haben sich nicht verändert. Hier führt Verona, vor Bremen und Nürnberg. Dahinter kommt dann Großbeeren „Wir freuen uns, dass sich unser GVZ in Großbeeren so gut entwickelt, zumal es im 20-jährigen Jubiläum ein Erfolg ist, der frühere Entscheidungen würdigt,“ so der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen. „Wir wollen uns langfristig da „oben“ behaupten, dazu gehört, dass wir auch weiterhin uns für die Schaffung von Arbeitsplätzen einsetzen. Innerhalb der nächsten zwei Jahre werden alle Flächen vermarktet sein. Leider verlieren wir etwas an Dynamik, da es gerade für die dortigen Arbeitnehmer schwierig wird bei uns ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu finden. Auch ist die Betreuung des GVZ Großbeeren durch die Gemeinde nicht langfristig gesichert.“
Versuche sozialen Wohnungsbau und preiswerte Mietbebauung durchzusetzen waren in jüngster Vergangenheit gescheitert. Das Güterverkehrszentrum Großbeeren wird treuhänderisch durch die IPG Potsdam für die Gemeinde Großbeeren erschlossen. „Eine Zusammenarbeit, die sich bewährt hat und manchmal gehört auch Glück dazu, den richtigen Geschäftspartner zu finden,“ so Steinhausen abschließend.

Bild: Europäische GVZs im Vergleich 2015, Quelle: Europäische GVZ-Ranking 2015, Deutsche GVZ-Gesellschaft mbH Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) Dr. Thomas Nobel
--------------------------------------
Zusatzinformationen:
Pressemitteilung - 03. November 2015
STEFFEN NESTLER  / DR. THOMAS NOBEL
Deutsche GVZ-Standorte in Europa sehr gut platziert
Die Deutsche GVZ-Gesellschaft erstellt mit ihrer Studie ein Update des europaweiten GVZ-Vergleichs / GVZ Berlin Süd neu in der Spitze

Viele der deutschen Güterverkehrszentren haben sich bereits in der Vergangenheit erfolgreich etabliert und positioniert. Aber wie stehen sie im europäischen Vergleich da? Können sie ihre oftmals sehr starke Performance behaupten oder gibt es Standorte in Europa, von deren Leistungen deutsche GVZ noch „lernen“ können?
Diesen Fragestellungen widmete sich die Deutsche GVZ-Gesellschaft (DGG), eingebunden in die Institute LUB und ISL, und arbeitete mit ihrer Studie „Positionierung und Etablierung der Güterverkehrszentren (GVZ) im europaweiten Vergleich“ bereits zum zweiten Mal ein Ranking der europäischen GVZ aus.
Die Resonanz auf das erste europaweite Ranking aus 2010 zeigte bereits das enorme Interesse vieler GVZ-Akteure, Einblicke und Informationen hinsichtlich Markpositionierung und Markstrategien einzelner logistischer GVZ-Standorte Europas zu erhalten. Folglich war es auch Ziel dieser Studie, die internationale Logistiklandschaft zu veranschaulichen und darüber hinaus einen Impuls für die erfolgreiche Weiterentwicklung makrologistischer Konzepte in Europa zu geben.
Die Auswahl der zu betrachtenden Standorte richtete sich, wie schon beim ersten Ranking, nach der Definition des europäischen GVZ-Dachverbandes EUROPLATFORMS. Es konnten folglich nur die europäischen Standorte in die Datenerhebung mit einbezogen werden, die in den Bereichen Intermodalität, Management- und Dienstleistungsfunktionen vergleichbare Merkmale und Ausrichtungen aufwiesen.
Mehr als 200 Logistikstandorte aus über 30 europäischen Ländern wurden zu Beginn der Untersuchungen in den Benchmarkingprozess einbezogen. Von denen wurden schließlich über 90 detailliert betrachtet und analysiert, bis hin zu ihrer Platzierung im aktuellen Ranking. Umfasste die Datenerhebung des ersten Rankings 2010 noch 29 Bewertungskriterien,  beinhaltet die neue Studie nunmehr 40 Bewertungskriterien, die u.a. in folgende Cluster unterteilt wurden:

    Struktur- und Entwicklungsdaten
    Management/Trägerschaften
    Verkehrsträger/Intermodalität
    „Grüne Logistik“
    GVZ-Sicherheitsmanagement
    SWOT-Analyse

Ergänzend hinzugekommen sind in der aktuellen Untersuchung gegenwartsnahe und dringliche Fragestellungen u.a. aus den Bereichen „Sicherheit/ Sicherheitsmanagement in den GVZ“ sowie „Grüne Logistik“. Weiterhin wurde die Lage der GVZ zu den TEN-V-Kernnetzkorridoren und somit zu den Hauptgüterströmen in Europa berücksichtigt.
Nach Auswertung der gewonnenen Daten, deren Generierung zusätzlich durch Recherchen vor Ort in Europa zustande kam, zeigte sich erneut, dass die deutschen Güterverkehrszentren sowie die italienischen Interporti zu den führenden Standorten in Europa zählen. Neun Platzierungen teilen sich diese beiden Länder (neben einem spanischen GVZ) allein in den „TOP 10“.
Als einer der herausragenden KV-Standorte in Europa nimmt der Interporto Verona erneut mit Platz 1 im Ranking die Spitzenposition ein. Gefolgt von den Güterverkehrszentren in Bremen und Nürnberg, die die Plätze 2 und 3 belegen. Auch sie konnten ihre Position behaupten. Die eigentlichen Gewinner dieses Rankings aus deutscher Sicht, so zeigen es die Untersuchungen, sind allerdings die GVZ Berlin Süd/Großbeeren und Leipzig. Sie schafften einen enormen Sprung in der Platzierung und erreichten die Positionierungen 4 und 9.
Das insgesamt sehr gute Abschneiden der deutschen GVZ auch im aktuellen Ranking verdeutlicht, dass diese Standorte ihre führende Stellung innerhalb der gesamten GVZ-Landschaft nicht nur festigen, sondern auch z.T. erheblich ausbauen konnten. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang ihre erneut vergleichsweise sehr hohen Beschäftigungszahlen, was nicht zuletzt auf der Tatsache beruht, dass in den hiesigen Güterverkehrszentren eine hohe Wertschöpfung im Dienstleistungsbereich erfolgt, was wiederum beachtliche positive Auswirkungen auf den Beschäftigungsgrad hat. Auch hier zeigt sich das GVZ Berlin Süd beispielgebend, konnte es doch im Vergleich zum ersten europäischen Ranking seine Beschäftigungszahl um über 70% erhöhen. In diesem Bereich bleibt auch im diesjährigen Vergleich das GVZ Bremen mit seinen derzeit über 8.000 Beschäftigten unangefochten auf der Spitzenposition innerhalb Deutschlands. Eine deutliche Erhöhung der Beschäftigtenzahl hatte auch das GVZ Leipzig zu verzeichnen, was u.a. auch zu seiner guten Platzierung führte. Der herausragende Erfolg deutscher GVZ generell ist zudem auch durch deren insgesamt hohen Erschließungsstand sowie einer vergleichsweise hohen Terminalkapazität und -auslastung begründet. Auch verfügen diese Standorte über einen Marktanteil am Gesamtimmobilienangebot ihrer jeweiligen Region. Die hohe Vermarktungsdynamik der letzten fünf Jahre ist zudem ein weiterer Grund für die guten Platzierungen.
Aber auch die italienischen Interporti konnten sich im Ranking hervorragend positionieren. Erneut spiegeln u.a. die hochqualifizierten GVZ-Organisationsstrukturen diesen Erfolg wider. Der direkte Vergleich der dortigen Trägerschaften lässt eine außerordentlich hohe Aufgabenintensität, verbunden mit dem Vorhandensein umfangreicher Serviceeinrichtungen, erkennen. Die führenden italienischen Logistikstandorte verfügen ebenfalls über hohe Terminalkapazitäten und
-auslastungen. Gerade in den norditalienischen Interporti konzentrieren sich enorme KV-Mengen, die insbesondere in den alpenquerenden Verkehren wichtige Gatewayfunktionen einnehmen und so entscheidende Benchmarks setzen. Allein fünf Standorte befinden sich im Ranking unter den „TOP 10“. Unangefochtener Spitzenreiter und damit Platz 1 im Ranking ist, wie bereits in 2010, der Interporto Verona. Nicht zuletzt mit seiner aktuellen Beschäftigungszahl von 13.000 nimmt dieser Standort eine Vorreiterrolle im gesamten europäischen GVZ-Vergleich ein.
Auch die spanischen Logistikstandorte sind im aktuellen Vergleich gutplatziert vertreten. Der Standort „Plaza Logistica Zaragoza“ erreichte einen sehr beachtlichen Platz 5. Hierzu hat vor allem die intensive Nutzung der Luftfrachtschnittstelle direkt im GVZ beigetragen. Bekanntermaßen sind am Standort die weltweiten Logistikprozesse der Fa. „INDITEX“ konzentriert. Die Fa. „INDITEX“ ist u.a. für das auch in Deutschland sehr erfolgreiche Modelabel „ZARA“ verantwortlich. Diese Nutzung der Luftfrachtschnittstelle durch die unmittelbare Flughafennähe gilt als sehr interessanter Benchmark für die GVZ in Europa. Andere logistische Zentren Spaniens sind im weiteren Mittelfeld vertreten, denn auch hier haben sich leistungsstarke GVZ-Strukturen entwickelt.
Auch die Etablierung der GVZ-Idee in den osteuropäischen Ländern schreitet spürbar voran. So konnten sich mit BILK in Budapest und CLIP in Poznan bereits zwei GVZ-Standorte aus Polen bzw. Ungarn unter den „TOP 20“ platzieren. Impulse setzen hierbei Förderprogramme für Gleisanlagen und KV-Terminals, wie sie z.B. in Polen seit einigen Jahren verfügbar sind. Auch in den osteuropäischen GVZ-Standorten sind Ansiedlungen aus dem Bereich der Automobilzulieferer und –logistiker wichtige Nachfrager und Treiber der GVZ-Entwicklung. Große Logistikimmobilienentwickler haben ebenfalls die Lagegunst der GVZ-Standorte an wichtigen Verkehrsachsen erkannt und bieten sich als Partner für PPP-Lösungen an. Neben mehreren aufstrebenden, bereits im Ranking 2010 berücksichtigten Standorten gibt es auch Newcomer im diesjährigen Ranking. Sie machen einmal mehr die Erfolgsgeschichte der GVZ-Idee deutlich und bringen gleichermaßen mit allen Standorten zusammen die effektive und gelungene GVZ-Konzeption in Europa voran.

Freitag, 6.11.2015

Auswertung der Umfrage zum Thema Asyl

Die Berichterstattung in den Medien lässt die Menschen in Großbeeren wie anderenorts unruhig werden: Flüchtlingsströme, offene Grenzen, Unterbringungsprobleme vor dem herannahenden Winter beherrschen die Schlagzeilen. Nach der Informationsveranstaltung mit der Landrätin gab es keinerlei Informationsveranstaltungen mehr.
Leider müssen wir feststellen, dass bereits die Umfrage als solche zu verbalen Attacken geführt hat, die einmal mehr mangelnde Toleranz und Demokratieverständnis offenbaren. Allein das Anzweifeln der Ergebnisse, bevor die Umfrage überhaupt gestartet ist, macht deutlich, dass die Sorgen und Ängste von einem Teil der Gesellschaft nicht wahrgenommen werden wollen. Die Faktenlage ist weitgehend einer Stimmungslage gewichen. Schuld daran ist auch eine unzureichende Information, schwache Kommunikation von Verantwortlichen mit betroffenen Anwohnern wie Flüchtlingen gleichermaßen.
Das erzeugt Vorurteile, schürt Angst, kann zu einer unterschwelligen bis offenen Ablehnung führen. Kritischen Äußerungen kommt oft die moralische Keule entgegen; wer „Ja aber ...“ sagt muss fürchten, in eine rechte Ecke gestellt zu werden. So kann Flüchtlingspolitik nicht funktionieren, so gelingt keine Integration.
Dieses Thema geht in Großbeeren alle an - diejenigen, die helfen wollen und diejenigen, die Sorgen haben. Wir dürfen dieses wichtige Thema nicht auf den Stammtisch im Gasthaus oder die Diskussion in der virtuellen Welt beschränken.



Es haben 162 Bürger die Umfrage aufgerufen, daraus resultierten im Durchschnitt 143 Antworten.
Frage 1 und Frage 2
Das subjektive Empfinden jedes Einzelnen hat Bedeutung in der Gemeinde Großbeeren. Daher verwundert es kaum, wenn mehr als die Hälfte der Antworten  „zu viele Asylbewerber, die nach Deutschland kommen“ beinhalten. Relativ verteilen sich diese und die Aussagekraft für Großbeeren zeigt ein erfreuliches Bild. Im Vergleich zur Allensbach-Umfrage aus dem Jahr 2013 zeigt sich auch, inwieweit sich durch die Medien die Wahrnehmung verändert.
Das Übergangswohnheim (ÜWH) in Großbeeren scheint die Befragten nicht zu beunruhigen. Da eine Mehrheit sagte, „es kommen viele/zu viele“, aber über 40 Prozent sagen es kommen wenig, ist das ein Zeichen für Gelassenheit im Umgang mit den Flüchtlingen. Die Antwort, dass „viele“ kommen, sagt zunächst nichts anderes aus, als viele auf einmal.

Die zurzeit 102 Bewohner (164 Bewohner sind es erst ab Anfang November) des ÜWH sind für mehr als ein Drittel der Antwortgeber in Ordnung; 12 Prozent sind sogar der Auffassung, die Zahl sei eigentlich zu gering. Die beiden Daten zusammengefasst ergeben nahezu die Hälfte aller Antworten. Die andere Hälfte empfindet die derzeitige Anzahl an Flüchtlingen zu hoch.
Man kann daraus ableiten, dass die Gemeinde mit einer derartigen Zahl an Bewohnern gut zurecht kommt. Damit zeigen sich die Bürger in Großbeeren weltoffen und an Praxislösungen orientiert.

Die Kontakte zu den neuen Gemeindemitgliedern sind eher oberflächlich, distanziert. Meistens werden die Flüchtlinge im Alltag auf der Straße im ÖPNV wahrgenommen.

Beeindruckend ist die Neugier, mit der sie betrachtet werden: 42 Prozent fänden es interessant, die Asylbewerber näher kennenzulernen, um ihre persönliche Geschichte zu erfahren. Damit zeigen sich die Bürger offen  für Neues und für die Gemeinde können sich daraus Möglichkeiten des Miteinanders ergeben: Der Abbau von Unsicherheit und damit möglichen Missverständnissen.

Da der demografische Wandel allen Deutschen vor Augen führt, wie sensibel die Sozialsysteme sind, ist die unterschwellige Angst vor deren ausnutzen durch Flüchtlinge verständlich. Mehr als die Hälfte beantworteten die Frage; „Glauben Sie, dass die deutschen Sozialsysteme von den Flüchtlingen ausgenutzt werden?“ mit: „Ja“. Genau hier zeigt sich jedoch die Stärke der demokratischen Gemeinschaft: Wer Hilfe benötigt, erhält sie. Da die Ressourcen jedoch nicht unendlich sind, muss jedoch darauf bestanden werden, dass die Hilfe dort ankommt wo sie notwendig ist und wo sie zusteht. Dies bedeutet eine gründliche Analyse mit schneller Entscheidung, wo dies zutrifft. Nur dann können die Vorurteile des Ausnutzens von Systemen ausgeräumt werden.

Direkte Kontakte werden häufig als Erklärung zur Bereitschaft geäußert, im Alltag und damit in der Integration behilflich zu sein. So steht die Hilfe beim erlernen der deutschen Sprache ganz oben auf der Liste der Antworten, ein von der CDU immer wieder eingefordertes Element der Integration.

Hier geht es um Bauprojekte, die innerhalb einer Gemeinde möglich sind. Interessant ist es aber, dass die Mehrheit der Antwortgeber sich unwohl fühlen, wenn in der „unmittelbaren Nachbarschaft“ eine Moschee oder ein Asylbewerberheim gebaut würden.

Die Unsicherheit im Umgang mit dem Thema Flüchtlingsaufnahme und Verhalten ist immer noch geprägt von persönlichen Vorstellungen und Erfahrungen. Diese sind als subjektives Empfinden ernst zu nehmen, aber nicht unbedingt konkret. Da sich durchaus viel Großbeerener für einen Kontakt interessieren, ist sogar eher davon auszugehen, dass die subjektiv empfundenen Vorbehalte ausgeräumt werden können. Dazu muss jedoch der Spracherwerb eingefordert werden, ebenso wie die Bereitschaft, sich in die Gemeinschaft integrieren zu wollen. Mit Hilfe schneller Entscheidungen und der Möglichkeit, sich in der Gemeinde einzubringen, sollte ein Weg möglich sein.

Freitag, 30.10.2015

Steinhausen und Schuster im MIT-Kreisvorstand

Am 29. Oktober 2015 wurde in Luckenwalde der Kreisvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Teltow-Fläming neugewählt.
Zum Vorsitzenden wurde der Zossener Unternehmer Harald Uhlig wiedergewählt, der dieses Amt bereits seit 2011 inne hat. Aus Großbeeren wurde CDU-Chef Dirk Steinhausen einstimmig als Stellvertretender Kreisvorsitzender wiedergewählt.
Neu im Vorstand ist der 26-jährige Großbeerener Mike Schuster, der einstimmig zum Beisitzer gewählt wurde. Schuster ist zudem Stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union Brandenburg und Ortsvorsitzender der JU in Großbeeren.


Freitag, 09.10.2015
Für Dialog und Transparenz
CDU Großbeeren fordert Bürgerversammlung zur Flüchtlingsproblematik

 
Derzeit kommen täglich zwischen 8.000 und 10.000 Menschen in unser Land, die auf der Flucht vor Krieg und Vertreibung sind, oder sich schlicht bessere Perspektiven in Deutschland erhoffen. Viele Menschen beunruhigen diese Zahlen. Wie wird es weiter gehen? Kann Deutschland das wirklich so einfach schaffen? Wie gehen wir mit Menschen um, die unsere Kultur nicht kennen? Über all diesen Fragen steht jedoch die Angst, mit seinen Bedenken und Sorgen in die rechte Ecke gestellt zu werden.
Auch in Großbeeren ist die Flüchtlingsproblematik ein immer größeres Thema. Dies merkt auch die CDU Großbeeren in persönlichen Gesprächen, durch Zuschriften und auch bei der Beobachtung vieler Diskussionen in den sozialen Medien. Heute hat Großbeeren gut 8.500 Einwohner. Mehr als hundert asylsuchende Menschen sind bereits im Übergangswohnheim Großbeeren untergebracht. Nur durch das Engagement vieler Ehrenamtlicher funktioniert die Integration der Flüchtlinge in Großbeeren zu großen Teilen reibungslos. Alle, die sich engagieren, haben unseren Dank verdient.
Auf der anderen Seite werden gewählte Gemeindevertreter derart kurzfristig vom Landkreis über die Unterbringung von Flüchtlingen informiert, dass sie sich weder eine abschließende Meinung bilden noch die Bürger rechtzeitig informieren können. Letzteres wurde den Gemeindevertretern unter Fristsetzung sogar oftmals untersagt. Wenn nicht einmal die Kommunalpolitiker vor Ort wissen, wie es speziell in Großbeeren weitergeht, kann man nicht mehr von geordneten und transparenten Abläufen sprechen.
„Dies alles und die Tatsache, dass viele Bürgerinnen und Bürger nur in der Anonymität des Internets oder hinter vorgehaltener Hand ihre Bedenken äußern, veranlasst uns als CDU dazu, eine Bürgerversammlung zu fordern,“ so der Vorsitzende Dirk Steinhausen. Dieser Bürgerversammlung sollen nicht Ehrenamtliche vorstehen, sondern der Bürgermeister, damit von Anfang klar ist: Dieses Thema geht in Großbeeren alle an - diejenigen, die helfen wollen und diejenigen, die Sorgen haben. „Wir dürfen dieses wichtige Thema nicht auf den Stammtisch im Gasthaus oder die Diskussion in der virtuellen Welt beschränken,“ so der Vorsitzende der örtlichen Jungen Union Mike Schuster.
Klar ist, dass sich eine solche Versammlung auf demokratischem Boden bewegen muss, aber auf der anderen Seite auch eine absolute Offenheit möglich sein muss. Wo andere Menschen in irgendeiner Weise herabgesetzt werden, funktioniert kein offener und konstruktiver Dialog. Für die Einhaltung dieses Grundsatzes sorgen bei der Bürgerversammlung bestenfalls der Bürgermeister und die Gemeindevertreter, die um eine möglichst vollzählige Teilnahme gebeten werden. Ort und Termin für die Bürgerversammlung sind so zu wählen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger daran teilnehmen können.
 Bundespräsident Gauck hat es kürzlich treffend formuliert: „Unser Herz ist weit, doch unsere Möglichkeiten sind endlich.“ Wir sind überzeugt davon, dass die meisten Menschen im Ort diesen Satz so unterschreiben würden. Die CDU Großbeeren fordert dazu auf, eben diese Frage - was wollen wir und was können wir leisten - ohne Ängste und in einem konstruktiven Rahmen zu besprechen. Denn: Wenn die Politik vor Ort nicht aktiv in diese Fragen eingreift, hat sie versagt.

28.09.2015
Der CDU Gemeindeverband Großbeeren lädt Sie ganz herzlich zu einer weiteren
Großbeerener Runde

Stammtisch mit Bürgersprechstunde
am Donnerstag, den 1.Oktober 2015
ab 20.00 Uhr
"Hattrick", Am Sportplatz 3, 14979 Großbeeren ein.
 
Wir kümmern uns um das Leben hier bei uns, in unserer Gemeinde, in jedem Ortsteil. Hier wollen wir anpacken, gestalten und verbessern. Bestimmt haben auch Sie viele Anregungen und Vorschläge, denn niemand ist so nahe dran an unseren Problemstellungen wie wir Einwohner. Jeder weiß doch aus seinem persönlichen Umfeld am besten, wo die Menschen in seiner Nähe „der Schuh drückt“. Deshalb kommen Sie zu uns, diskutieren Sie mit uns und bringen Sie Ihre Kritik, Vorschläge und Anregungen ein.
Bei uns kann über die „große und kleine“ Politik diskutiert werden.
Unsere Gemeindevertreter stehen Ihnen Rede und Antwort.
Schauen Sie doch einfach mal bei uns vorbei.
Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen.
Sie sind herzlich eingeladen!

Gern auch als digitale Bürgersprechstunde über Messenger und Hangouts.

25.09.2015
Mitgliederbrief der CDU Brandenburg
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

die Europäische Union, Deutschland und Brandenburg stehen vor einer großen Aufgabe: Krieg, Gewalt und Vertreibung zwingen Millionen zur Flucht. Menschen verlassen ihre Heimat, Familien werden getrennt und am Ende eines langen Weges steht eine ungewisse Zukunft.
Das unser Land in einer solchen Situation Hilfe leistet und Unterstützung gewährt, ist für eine christliche Volkspartei neben rechtlichen Gründen auch ein Gebot der Nächstenliebe und der Humanität. Deutschland und auch Brandenburg haben gezeigt, dass gelebte Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft keine Lippenbekenntnisse, sondern feste Bestandteile unserer Kultur sind. All jenen, die sich beruflich oder im Ehrenamt um die Unterbringung, Versorgung und Integration der vielen Flüchtlinge bemühen, gebührt daher große Anerkennung und tiefer Dank. Ganz persönlich möchte ich mich auch bei vielen CDU-Mitgliedern für die Hinweise und Anregungen bedanken.
 
Die vergangenen Wochen und Monate haben aber auch gezeigt, dass selbst die größte Bereitschaft zur Hilfe keine grenzenlose Aufnahme meistern kann. Neben der behördlichen Erfassung oder der Unterbringung, müssen an erster Stelle die innere Ordnung und Sicherheit in unserem Land gewährleistet bleiben. Aus diesem Grund war es richtig, die systematische Erfassung und ein geordnetes Verfahren durch Grenzkontrollen sicherzustellen.
Auch rechtliche Bestimmungen müssen dringend an die besonderen Entwicklungen angepasst werden. Am 24. September 2015 haben sich die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder auf ein umfangreiches Maßnamepaket verständigt, um den derzeitigen und den zu erwartenden Flüchtlingsandrang zu bewältigen. Neben der finanziellen Unterstützung der Länder und Kommunen durch den Bund, waren insbesondere die Beschleunigung von Asylverfahren sowie die Vermeidung von Fehlanreizen für offenkundig nicht Asylberechtigte wichtige Schwerpunkte der Beratungen. Nachdem SPD, LINKE und GRÜNE die Einstufung der Balkanländer als sichere Herkunftsländer im Bundesrat seit vielen Monaten blockiert und damit auch zur jetzigen Situation beigetragen haben, wurde auch hier eine Einigung erzielt.
 
Obwohl alle Regierungschefs der Länder und auch das Bundeskabinett den Ergebnissen zugestimmt haben, distanzierte sich die Brandenburger Regierungskoalition aus SPD und LINKE allerdings bereits im Landtag davon. Es bestehen ernsthafte Zweifel, was das Wort des Ministerpräsidenten in der aktuellen Koalition wirklich wert ist. Wegen der Blockadehaltung der LINKEN wird sich die Landesregierung bei der Abstimmung zur Ausweitung der sicheren Herkunftsländer Albanien, Kosovo und Montenegro nun offenbar im Bundesrat enthalten - trotz der Zustimmung von Dietmar Woidke gegenüber der Bundeskanzlerin. Auch beim Prinzip vorrangig Sach- statt Geldleistungen auszureichen, bleibt die tatsächliche Umsetzung in Brandenburg mehr als fraglich.

Sinnvolle Vorschläge der CDU-Brandenburg, beispielsweise für Runde Tische mit den Kommunen oder die zügige Überarbeitung wichtiger Gesetze, wurden abgelehnt. Rot-Rot ist handlungsunfähig, hat Brandenburg mit diesem Verhalten bundesweit blamiert und verweigert die Umsetzung dringend erforderlicher Maßnahmen.

Die große Flüchtlingsbewegung wird unser Land nicht nur die nächsten Wochen und Monate fordern, sie ist vielmehr eine zentrale Aufgabe unserer Generation.
Es geht darum, wer nach einem schnellen und fairen Verfahren Anspruch auf Schutz hat und hier bleiben kann. Es gilt, künftig stärker zwischen den Asylbewerbern mit Bleibeperspektive und denen ohne Bleibeperspektive zu unterscheiden. Wem kein Recht auf Asyl beschieden wird, der muss zurück in das Herkunftsland. Das gilt es konsequent umzusetzen.
Es geht um ein gerechtes und an gleichen Standards orientiertes Handeln der Europäischen Union. Sowohl die Verteilung der Flüchtlinge, als auch das Asylrecht müssen auf einen gemeinsamen Nenner gebracht und zusammen durchgesetzt werden. Außerdem ist den Ursachen von Krieg und Vertreibung stärker zu begegnen und auf eine friedliche Entwicklung der Krisenländer hinzuwirken. Für diese Punkte gab es bereits eine erste Verständigung der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union am  23. September 2015.
Und es geht vor allem um die Integration derer, die dauerhaft hier bleiben wollen. Weil dafür ein Landesintegrationsgesetz wichtig ist, arbeiten wir bereits an einer entsprechenden Initiative. Dabei gelten die Prinzipien, die unser Land stark und erfolgreich gemacht haben: Frieden, Freiheit und Toleranz in einem demokratischen Rechtstaat. Wer sich an diesen Werten orientiert, sich danach verhält und auch bereit ist, sich in unsere Gesellschaft einzubringen, der kann auch bei uns eine neue Heimat finden. Lassen Sie uns als Brandenburger Union weiter dafür eintreten, dass das Verantwortungsbewusstsein einer christlichen Partei und der klare Blick für die Realitäten und Entwicklungsperspektiven unserer Heimat in einer ausgewogenen Balance bleiben.

Dank der Unterstützung Europäischen Volkspartei (EVP) - insbesondere durch Herrn Dr. Christian Ehler als Mitglied des Europäischen Parlaments - werden wir im Herbst dieses Jahres mehrere Informations- und Diskussionsveranstaltungen organisieren. Dabei wollen wir mit Ihnen über die aktuelle Situation und die großen Herausforderungen für Politik und Gesellschaft sprechen und Lösungsansätze entwickeln. Über die genauen Termine werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Ihre Meinungen, Positionen und Hinweise sind wichtige Orientierungspunkte für die Arbeit und Ausrichtung unserer CDU Brandenburg.

Mit freundlichen Grüßen
Ingo Senftleben

Vorsitzender der CDU Brandenburg

29.08.2015
Schulbeginn - CDU Großbeeren mahnt  zur Rücksicht

"Sind denn schon wieder Wahlen?" Das fragt ein interessierter Bürger die beiden CDU-Männer Adrian Hepp und Michael Exner, als diese einige Plakate an den Laternen in der Berliner Straße mit der Aufschrift „Achtung Schulkinder“ anbringen. „Nein im Gegenteil, wir lösen hier ein Wahlversprechen ein“, erklärt der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Soziales, Kultur und Vereine in Großbeeren, Adrian Hepp. „Die Verkehrssicherheit im Allgemeinen, aber insbesondere die für unsere kleinen ABC-Schützen, ist der CDU vor Ort eine Herzensangelegenheit und wenn wir mit den Schildern nur eine Handvoll „Raser“ zum Nachdenken bringen, so hat sich die Aktion schon jetzt voll und ganz gelohnt“, erläutert Hepp abschließend.

14.08.2015
Alle guten Dinge sind drei
3. Freiluft-Ausstellung in Großbeeren

2015 jährt sich die Wiedervereinigung Deutschlands zum 25. Mal. Aus diesem Anlass hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Auswärtige Amt eine Ausstellung herausgegeben, die den Weg zur Deutschen Einheit von der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 nachzeichnet. Die Ausstellung „DER WEG ZUR DEUTSCHEN EINHEIT“ wird vom 14.08.2015 bis 05.09.2015 als Freiluftplakatausstellung an der "Alten Molkerei" in Großbeeren gezeigt.
„Es ist bereits die fünfte Ausstellung, die dritte als Freiluftausstellung, die wir nach Großbeeren geholt haben", erklärt der Initiator und Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen (CDU). Sie endet mit dem Sommerfest der CDU Großbeeren am Samstag, den 5. September 2015.
Die Ausstellungstexte sowie über 150 Fotos und Faksimiles beschreiben, wie die Friedliche Revolution in der DDR die Frage der deutschen Einheit unverhofft auf die Tagesordnung der deutschen und internationalen Politik setzte. Die Schau widmet sich dabei gleichermaßen der innerdeutschen Entwicklung wie den diplomatischen Verhandlungen, die den Weg zur Wiedervereinigung im Einvernehmen mit den europäischen Nachbarn sowie den USA ermöglichte. Dem Projekt Gedächtnis der Nation ist es zu verdanken, dass Besitzer internetfähiger Mobiltelefone in der Ausstellung mittels QR-Codes auf 18 Videopodcasts zugreifen können, in denen Zeitzeugen auf die ereignisreiche Entwicklung im Jahr 1990 zurückblicken. Autor und Kurator der Ausstellung ist der Zeithistoriker Dr. Ulrich Mählert, der in der Bundesstiftung Aufarbeitung den Arbeitsbereich Wissenschaft leitet. Die CDU Großbeeren und der Kreistagsabgeordnete Dirk Steinhausen haben sich um die Ausstellung bemüht und sie für Großbeeren organisiert.
"Die CDU Großbeeren stellt den „äußeren Rahmen“. Sämtliche inhaltlichen Informationen kommen von der Bundesstiftung. Wir sind der Meinung: Nur die Auseinandersetzung mit der Geschichte von Diktatur und Demokratie im Europa des 20. Jahrhunderts dient dazu, sie zu verstehen und die richtigen Lehren daraus zu ziehen," so Dirk Steinhausen abschließend.

Donnerstag, den 21.08.2015

Impressionen nach dem Fackeumzug zum 202. Siegesfest

Foto: gute Stimmung beim Siegesfest 2015 (Quelle CDU Großbeeren

Freitag, 14.08.2015

CDU Großbeeren gedenkt des Mauerbaus am 13. August 1961
Steinhausen: "Es darf kein Vergessen geben."


Bereits zum achten Mal hat die CDU Großbeeren in Heinersdorf des Mauerbaus am 13. August 1961 gedacht. In dem Großbeerener Ortsteil trafen sich zahlreiche CDU-Mitglieder und interessierte Bürger an den original Mauerteilen und legten einen Kranz nieder.

In einer kurzen und würdigen Ansprache skizzierte der Großbeerener CDU-Vorsitzende Dirk Steinhausen die schrecklichen Ereignisse rund um den Mauerbau und erinnerte an die vielen persönlichen Schicksale, die mit dem SED-Unrechtsregime in Verbindung stehen. "Auch heute spornen mich diese Bilder und die vielen persönlichen Tragödien weiter an. Es darf kein Vergessen geben", so Steinhausens Mahnung.

Foto: Die CDU Großbeeren gedenkt den Opfern (Quelle: CDU Großbeeren)

Neben zahlreichen Gemeindevertretern waren u. a. auch der Ludwigsfelder Bürgermeisterkandidat, Detlef Helgert (CDU), und der Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum mit dabei. Auch Vertreter der Jungen Union Großbeeren nahmen an der Kranzniederlegung teil.

Foto: Rede zum Andenken (Quelle: CDU Großbeeren)
Rede von Dirk Steinhausen
(es gilt das gesprochene Wort)

Liebe Freunde,
Am 13. August 1961 begann der Bau der Mauer an den wir heute erinnern wollen.
Es darf kein Vergessen geben.
Der CDU war und ist es ein Anliegen, auch über 54 Jahre nach dem Bau der Mauer an das Unrecht des DDR-Regimes und die vielen persönlichen Schicksale der dort lebenden Menschen zu erinnern. Die Zeit kann eben nicht alle Wunden heilen. Die Schrecken der SED-Herrschaft sind heute noch sehr präsent - besonders in unserer Region, die so unmittelbar an Berlin grenzt.
Bundeskanzler Konrad Adenauer erklärte in seiner Regierungserklärung kurz nach dem 13. August, ich zitiere:
Die Machthaber in der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands haben seit den frühen Morgenstunden des 13. August den Verkehr zwischen dem sowjetischen Sektor und den drei westlichen Sektoren Berlins fast völlig zum Erliegen gebracht. Entlang der Sektorengrenze wurden Stacheldrahtverhaue erreichtet; starke Verbände der Volks- und Grenzpolizei bezogen ihre Stellungen an der Sektorengrenze, um die Abriegelung des Verkehrs zwischen Ost- und Westberlin durchzuführen. Gleichzeitig wurden Truppen der nationalen Volksarmee eingesetzt.
Mit ihrer Durchführung hat das Ulbricht-Regime gegenüber der gesamten Welt eine klare und unmissverständliche politische Bankrotterklärung einer sechzehnjährigen Gewaltherrschaft abgegeben. Mit diesen Maßnahmen hat das Ulbricht-Regime eingestehen müssen, daß es nicht vom freien Willen der in der Zone lebenden Deutschen getragen und gestützt wird.
…und später machte er klar:
Wie das deutsche Volk über diese brutalen Maßnahmen denkt, wäre leicht zu ermitteln. Es würde genügen, alle Deutschen in der Bundesrepublik, in der sowjetisch besetzten Zone und in ganz Berlin darüber zu befragen. Die Antwort wäre eine leidenschaftliche Verurteilung durch die überwältigende Mehrheit des deutschen Volkes.
Die Bundesregierung hat das Recht und hat die Pflicht, für das ganze deutsche Volk zu sprechen, also auch für diejenigen Deutschen, die durch die Gewaltmaßnahmen der sowjetischen Besatzungszone zum Schweigen verurteilt sind.
Beeindruckende Worte, die auch heute immer noch gelten.
Wir erinnern uns heute an den traurigsten Tag in der jüngeren Geschichte unser Republik. Wie kein anderer Ort ist für unsere Gemeinde Heinersdorf zum Symbol für die Tragödie der Teilung unserer Region geworden.

Nichts war nach dem 13. August 1961 wie es vor diesem Schicksalstag gewesen war. Der Bau der Mauer traf alle in der Region ins Mark. Fassungslos musste man mit ansehen, wie der SED-Staat die Teilung der Stadt Berlin, aber auch das Trennen der Stadt vom Umland zementierte. Man war geschockt und verzweifelt. Viele Menschen versuchten in letzter Sekunde noch, in den Westen zu gelangen. Die Bilder erschüttern uns heute noch. Sie erzählen vom Freiheitsdrang. Sie dokumentieren die Unmenschlichkeit und das Unrecht der Mauer.
Und ich sage ganz persönlich: Mich spornt diese Bilder an, nicht nachzulassen im Kampf gegen totalitäres Denken und Handeln – in welchem Gewand und mit welcher ideologischen Verbrämung auch immer.
Über 100 Menschen starben zwischen 1961 und 1989 an den 155 Kilometer langen Grenzanlagen rund um West-Berlin, weil sie versuchten, in die Freiheit zu gelangen. Aber dieser Traum von der Freiheit endete jäh im Kugelhagel der DDR-Grenzer. Das Grenzregime der DDR kostete etwa 1300 Menschen das Leben.
Tausende wurden schwer verletzt, Zehntausende wegen Fluchtversuchs verurteilt und ihrer sozialen Existenz in der DDR beraubt.
Wir sind es den Opfern schuldig, dass auch dieser Teil der deutschen Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät.
Wir wollen auch weiterhin Institutionen und Organisationen bei der notwendigen unerlässlichen Erinnerungsarbeit unterstützen. So begehen wir heute bereits zum 8.ten mal diese Veranstaltung hier an den Mauerteilen in Heinersdorf, und so haben wir als CDU versucht in den letzten Jahren über Ausstellungen der Bundesstiftung Aufarbeitung das Thema im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.
Es darf kein Vergessen geben.
Wir wollen uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass es keinen Schlussstrich unter die Aufarbeitung der SED-Diktatur geben darf, die vielen Menschen unermessliches Leid gebracht hat.
Es darf kein Vergessen geben.
Ich danke Ihnen, dass Sie durch Ihre Anwesenheit dies deutlich machen.

Freitag, 31.07.2015

Danny Eichelbaum fordert barrierefreien Umbau des Bahnhofes Großbeeren
Bund legt Förderprogramm für kleine Bahnstationen auf

Hierzu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum:
"Endlich besteht die Chance, den Bahnhof Großbeeren barrierefrei auszubauen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat in dieser Woche ein Modernisierungsprogramm für Bahnstationen aufgelegt. Hiervon könnte Großbeeren profitieren. Der Bund stellt 50 Millionen Euro zur Verfügung, um kleine Stationen, mit weniger als 1000 Ein- und Aussteigern pro Tag, barrierefrei zu machen. Bis zum Herbst 2015 soll das Land Brandenburg geeignete Projekte benennen. Die vorgeschlagenen Stationen sollen innerhalb von drei Jahren - bis spätestens 2018 - barrierefrei umgebaut werden. Ich fordere die Landesregierung auf, den Bahnhof Großbeeren in die zu fördernden Projekte aufzunehmen.

Die CDU fordert den barrierefreien Ausbau des Bahnhofes seit Jahren. Bislang scheiterten aber alle Bemühungen an der Brandenburger Landesregierung.
Bisher hatte sich die Brandenburger Landesregierung leider immer geweigert, den Bahnhof Großbeeren barrierefrei umzubauen. Dies hatte vor Ort zu deutlichen Protesten geführt.
Auf meine parlamentarische Anfrage hin, hatte die Brandenburger Landesregierung im Jahr 2011 es abgelehnt, den Bahnhof Großbeeren umzubauen, da die Fahrgastzahlen zu gering seien. Diese Verweigerungshaltung der Landesregierung führte vor Ort zu deutlichen Protesten.

Der Umbau des Großbeerener Bahnhofes ist seit Jahren dringend erforderlich.
Der Bahnhof Großbeeren ist nur in einer Fahrtrichtung behindertengerecht ausgebaut. In Richtung Berlin ist der Bahnsteig nur über eine steile Treppe zu erreichen. Diese Situation ist für mobilitätseingeschränkte Mitbürger nicht akzeptabel. Barrierefreier Umbau - schnellstmöglich- das muss bezugnehmend auf den Bahnhof Großbeeren das Ziel aller Verantwortlichen sein!

Freitag, 10.07.2015

JU und CDU Großbeeren schauen Danny Eichelbaum MdL über die Schulter

So nah kommt man nicht alle Tage an den Brandenburger Landtag ran. Am 10. Juli hatten Mitglieder der CDU und der JU Großbeeren am Rande des Parlamentsbetriebs die Möglichkeit, ihren Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum im Landtag zu besuchen. Dieser hatte die beiden Verbände auf Initiative der Jungen Union Großbeeren eingeladen.

Der Jüterboger Abgeordnete gab den Besuchern zunächst einen Überblick über seine politische Arbeit. Von der Bildungspolitik bis zum Personalmangel im Öffentlichen Dienst bewegen Eichelbaum im Rahmen seines Mandats viele Themen. "Besonders schön ist es aber, dass man jeden Tag viele Menschen kennenlernt und ihnen oft sogar ganz konkret helfen kann", so Eichelbaum. Natürlich war auch Zeit für Fragen. Ganz besonders interessierten die Gäste sich für die Pläne der Regierung zur Gesamtschule. Danny Eichelbaum warnte ganz klar: "Es gab in der Vergangenheit schon viel zu viele Experimente in der Bildungspolitik Brandenburgs." Aber auch die Kreisgebietsreform bereitet den Besuchern aus Großbeeren Kopfschmerzen. "Keinem hier ist gedient, wenn unser Landkreis noch größer wird und damit am Ende alles anonymer und komplizierter wird", stellt der Großbeerener CDU-Vorsitzende Dirk Steinhausen fest, der auch an dem Termin teilnahm. Insgesamt kritisierte Eichelbaum den fehlenden Gestaltungswillen der rot-roten Regierung: "Der jetzigen Regierung fehlt eine Vision, wie Brandenburg in 20 Jahren aussehen soll. Das ist das große Problem."

Am Rande des Besuchs, der auch eine Führung durch den noch neuen Landtagsbau beinhaltete, ergab sich auch ein kurzes Treffen mit dem Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Dr. Jan Redmann MdL, der früher selbst in der JU aktiv war. "Es ist schon toll, wie transparent hier gearbeitet wird. Keine Spur von verschlossenen Türen. Wir haben heute tolle Einblicke bekommen und durften einem aktiven Abgeordneten über die Schultern blicken", freut sich der JU-Vorsitzende Mike Schuster. Ein großes Kompliment gab es zum Schluss für die Großbeerener Junge Union von ihrem Abgeordneten. Dieser zeigte sich erfreut über das starke Engagement der Nachwuchspolitiker und gab Ihnen mit spürbarem Rückenwind auf den Weg: "Ihr seid die Zukunft!"

Besuch im Landtag auf Einladung von Danny Eichelbaum auf Initiative der
Jungen Union Großbeeren

Bild: hier mit dem Gastgeber (Quelle: CDU Großbeeren)

Bild: angeregtes Zuhören im Plenum (Quelle: CDU Großbeeren)

Bild: man konnte mal andere Perspektiven sich ansehen. Hier der Vorsitzende Dirk Steinhausen (Quelle: CDU Großbeeren)

Freitag, 26.06.2015

Großbeeren will eigenständig bleiben

Die derzeitige Diskussion der rot-roten Landesregierung über eine Kreisgebietsreform kommt jetzt auch in den Städten und Gemeinden an. Die Landesregierung gibt als Zielmarke für die Kommunen 10.000 Einwohner vor. Alle kleineren Kommunen sollen sich dann an größere Kommunen anschließen.
Die Gemeindevertretung Großbeeren spricht sich einstimmig für den Erhalt der Gemeinde Großbeeren auch unter 10.000 Einwohnern aus. „Verwaltungsstrukturen müssen auch in Zukunft so beschaffen sein, dass sie Bürgernähe sichern und es den Bürgerinnen und Bürgern zeitlich und räumlich möglich machen, ehrenamtliche Tätigkeiten in den Gemeinden wahrzunehmen. Wir wollen nicht weniger, sondern mehr Bürgernähe sowie mehr Bürgerbeteiligung“, fordert der Vorsitzender der Großbeerener CDU-Fraktion, Dirk Steinhausen.
Auf Initiative der CDU Großbeeren wurde ein Antrag in die Gemeindevertretung eingebracht der einstimmig angenommen wurde. Gleichzeitig hält die Gemeindevertretung eine umfassende Funktionalreform der Landes- und Kreisverwaltung für erforderlich. Künftig müssen Aufgaben dort angesiedelt werden, wo die Verwaltung am effektivsten ihren Auftrag als Dienstleister erfüllen kann. "Und natürlich muss die Finanzierung dieser Aufgaben gesichert sein," ergänzt Steinhausen.
„Politisches Engagement und Mitbestimmung spielen sich insbesondere in den Landkreisen und Kommunen ab. Dort sind Politik und ihre Auswirkungen unmittelbar erfahrbar. Landkreise und Kommunen mit einer zu großen flächenhaften Ausdehnung machen es den Bürgerinnen und Bürgern praktisch unmöglich, ehrenamtliche Tätigkeiten in den Gemeinden, Städten und im Kreistag für ihre Bürger wahrzunehmen. Strukturveränderungen dürfen nicht zu anonymen Großgemeinden führen“, so Steinhausen. „Für die Bürgerinnen und Bürger sind der Landkreis und ihre Gemeinde ihre vertraute Heimat mit seinen typischen Besonderheiten - nicht nur ein Verwaltungskonstrukt. Wer die bisherige Kreis- und Gemeindestrukturen verändert, der berührt damit nicht nur wesentliche Teile des öffentlichen Lebens, sondern auch die Identifikation unserer Mitbürger“, so Steinhausen weiter.
Großbeeren ist eine wirtschaftlich starke Gemeinde mit einer gewachsenen Struktur. Sie gehört zudem zu den am stärksten wachsenden Gemeinden im Land Brandenburg. Eine Fusion mit anderen Städten oder Gemeinden ist daher nicht notwendig. Mit einer Funktional- und Verwaltungsstrukturreform muss - im Hinblick auf die absehbare Entwicklung der Bevölkerungszahlen einerseits und der öffentlichen Finanzen andererseits - die Verwaltung im Land Brandenburg, und zwar sowohl die Landes- wie auch die Kommunalverwaltung, so aufgestellt werden, dass sie für die Herausforderungen der Zukunft im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen gerüstet ist. Dabei soll nicht nur Verwaltung effektiver werden, sondern vor allem die kommunale Selbstverwaltung gestärkt werden.

Freitag, 19.06.2015

Impressionen vom Kreisparteitag in Rangsdorf

Eine starke CDU Großbeeren auch im Kreis: Heute wurde Dirk Steinhausen als Stv. Kreisvorsitzender der CDU Teltow-Fläming wiedergewählt. Unser JU-Vorsitzender Mike Schuster ergänzt den Kreisvorstand neu. Beide haben hervorragende Ergebnisse erzielt.
Mike Schuster erhielt 81 Prozent, Dirk Steinhausen 93,8 Prozent.

Bild: zwei für den Landkreis; Mike Schuster und Dirk Steinhausen (Quelle: Schuster)
Bild: viele Mitglieder waren gekommen. Großbeeren war gut vertreten. (Quelle: CDU Rangsdorf)

Bild: der neue Kreisvorstand der CDU Teltow-Fläming (Quelle: Eichelbaum)

Dienstag, 16.06.2015

Bürgermeisterwahl Ludwigsfelde: CDU nominiert einstimmig Detlef Helgert als Bürgermeisterkandidaten

Nicht einmal eine Minute lang mussten die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes intern beraten, ob Detlef Helgert der geeignete Kandidat ihrer Partei für die Bürgermeisterwahl in Ludwigsfelde am 20.09.2015 ist.
Detlef Helgert durfte sich über ein Traum-Ergebnis freuen. In geheimer Wahl sprachen sich alle Mitglieder für seine Kandidatur aus. Der 51-Jährige gelernte Elektriker lebt seit seiner Geburt in Ludwigsfelde. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 7 Jahren ist er Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, letztes Jahr wählten ihn die Ludwigsfelder in den Kreistag. Außerdem ist er im Polizeibeirat bei der Polizeidirektion West tätig und setzt sich für mehr Sicherheit in der Region ein. Neben seinen politischen Funktionen engagiert er sich seit Jahren im Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ludwigsfelde und in der Schützengilde.
Schwerpunkte in Ludwigsfelde setzen möchte er in der Stärkung der heimischen Wirtschaft und der nachhaltigen Sicherung von Arbeitsplätzen sowie im Erhalt und Ausbau der Infrastruktur. Dazu gehört für ihn auch der Ausbau von Radwegen. Alle Maßnahmen seien darauf ausgerichtet, Ludwigsfelde als lebens- und liebenswerte Stadt zu erhalten, generationenübergreifendes Wohnen und familienfreundliches Leben in der Stadt attraktiv zu machen. Vor allem möchte er aber ein Bürgermeister für alle Ludwigsfelderinnen und Ludwigsfelder sein.
„Die CDU ist glücklich, mit Detlef Helgert, einen sehr kompetenten Ludwigsfelder Kandidaten präsentieren zu können, der auf die Menschen zugeht“, betonte der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum. „Detlef Helgert hat als Stadtverordneter und Kreistagsabgeordneter bewiesen, dass er über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg für eine faire und gute Zusammenarbeit zum Wohl der Stadt Ludwigsfelde steht. Mit ihm wird ein Kandidat präsentiert, der sich viel Wertschätzung und Vertrauen in der Bürgerschaft erworben habe. Er ist kommunalpolitisch erfahren und mit allen Ludwigsfelder Themen vertraut. Seine Offenheit und Bürgernähe hat er bei vielen Veranstaltungen und Gesprächen eindrucksvoll unterstrichen. Er ist ein Mann der sich auskennt, er ist bodenständig, volksnah und bereit, das, was beschlossen ist, auch durchzusetzen .Wir gehen mit Optimismus in diese Wahl, weil wir sicher sind, einen überzeugenden Kandidaten für dieses wichtige Amt gefunden zu haben.“, so Eichelbaum weiter.

Foto: Dirk Steinhausen und Detlef Helgert (Quelle: R. Finke)
Auch der Vorsitzende des benachbarten CDU-Ortsverbandes Großbeeren, Dirk Steinhausen, lobte Detlef Helgert. „Detlef Helgert ist ein Kind dieser Stadt, er ist eine ehrliche Haut, und hat sein Ohr am Puls der Ludwigsfelder. Detlef Helgert ist außerdem verlässlich, bestens vernetzt, kennt sich in der Stadt-und Kreispolitik aus und handelt zukunftsorientiert.

Montag, 18.05.2015

Brände in JVA Großbeeren erzeugen Reaktionen
CDU sieht Brände mit Sorge

Anlässlich der letzten Brandstiftung in der Justizvollzugsanstalt Heidering sieht die CDU Großbeeren die Entwicklung mit Sorge.
Bereits mehrfach hat es in der Berliner Vollzugsanstalt auf brandenburgischem Gebiet in den vergangenen Monaten gebrannt.
"Jeder Einsatz birgt Gefahren für die handelnden Einsatzpersonen. Neben den unbeteiligten Insassen und Vollzugsbeamten gilt unsere Sorge den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Großbeeren und Ludwigsfelde, " stellt der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen fest.
Der Gemeindevertreter, Adrian Hepp, ergänzt:  "Wir müssen unsere Leute vor diesen vermeidbaren Gefahren schützen. Das bestehende Konzept scheint nicht zu funktionieren."
Die CDU ist sich einig, "sollte die Anzahl der Einsätze sich weiter erhöhen, erwarten wir vom Land Berlin, eine klare Strategie, wie sich diese Art von Einsätzen, reduzieren lassen. Es kann nicht sein, dass unsere Kameraden Leib und Leben riskieren müssen, weil das Land Berlin, das Brandrisiko nicht in den Griff bekommt. Wir wollen nicht warten bis es Schwerverletzte gibt."
In der seit zwei Jahren in Betrieb stehende JVA Heidering, brennt es häufiger. Bereits viermal brannte es in den letzten 1,5 Jahren. Zumeist hatten Häftlinge die Brände selbst gelegt.“
 
------------------------------------------------------------------------------------
Feuer in Justizvollzugsanstalt Häftling legt Schwelbrand
MAZ vom 16.05.2015
 
Drei verletzte Häftlinge, eine ausgebrannte Zelle: Das ist die Bilanz eines Feuers am Samstagabend in der Grobeerener Justizvollzugsanstalt Heidering. Gelegt wurde das Feuer offenbar von einem Insassen. Die Freiwillige Feuerwehr Großbeeren löschte den Brand. Für sei war schon der vierte Einsatz innerhalb von eineinhalb Jahren in dem Gefängnis.
Großbeeren. Bei einem Feuer in der Justizvollzugsanstalt Heidering in Großbeeren sind in der Nacht zu Sonntag zwei Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Polizei und Feuerwehr gehen von Brandstiftung aus. Ein Häftling soll in seiner Zelle Feuer gelegt haben. In der Folge brannte die Zelle komplett aus. Die beiden Insassen der Zelle erlitten unbestätigten Angaben zufolge eine Rauchvergiftung.
Die Freiwillige Feuerwehr Großbeeren war kurz nach 21 Uhr alarmiert worden. „Das Feuer zu löschen war kein Problem“, sagt Wehrführer Lothar Schwarz. Aber das Inventar der Zellen sei – obwohl schwer entflammbar – sehr rauchgasintensiv. Und da die Fenster der Zellen klein sind und die Flure überhaupt keine Fenster haben, sei die Entrauchung kompliziert. Insgesamt 17 Insassen seien deshalb dem Rauch ausgesetzt gewesen. Die meisten von ihnen konnten nach einer medizinischen Untersuchung wieder auf ihre Zellen geschickt werden. Einer der beiden Zelleninsassen musste nach Angaben der Feuerwehr mit einer leichten Rauchvergiftung in ein Berliner Haftkrankenhaus verlegt werden, der mutmaßliche Verursacher des Feuers erlitt eine schwere Rauchvergiftung. Eineinhalb Stunden dauerte der Einsatz für die Feuerwehrleute aus Großbeeren und Ludwigsfelde. Die Haftanstalt ist bis auf die ausgebrannte Zelle weiter nutzbar. Für die JVA Heidering, eine Berliner Einrichtung auf Brandenburger Boden, die seit zwei Jahren in Betrieb ist, war es nicht das erste Feuer. Allein seit Anfang 2014 hat es dort vier Mal gebrannt, zuletzt im Januar dieses Jahres. In jedem der Fälle hatten Häftlinge Matratzen oder Kleidungsstücke selbst in Brand gesteckt.
Auch in anderen Gefängnissen kommt es wiederholt zu Schwelbränden. Im Januar 2012 war in der JVA Tegel ein Insasse nach einem selbst verschuldeten Feuer gestorben.
Von Oliver Fischer

Samstag, 16.05.2015

CDU unzufrieden mit Baufortschritt

Bereits mehrfach in der Vergangenheit sind einige Bauvorhaben von Erschließungsträgern in der Gemeinde Großbeeren verspätet durch die Baufirmen der Gemeinde übergeben worden. Erschließungsträger sind Baufirmen, die ein Baufeld für die Gemeinde erschließen und hierzu wird ein Vertrag geschlossen, der die gegenseitigen Pflichten erläutert. Dazu zählt auch die fristgerechte Fertigstellung der Maßnahme. „Es scheint, dass gerade das was eine Erschließungsmaßnahme für die Bürger erlebbar machen, nämlich Spielplätze und Grünanlagen, grundsätzlich bei den Bauvorhaben als letztes fertig gestellt werden“, erläutert Dirk Steinhausen, CDU Fraktionsvorsitzender aus Großbeeren. Bereits im Sommer letzten Jahres Stand die Fertigstellung des Spielplatzes an der Trebbiner Straße in der Kritik. Hier war vom Erschließungsträger eine Fertigstellung erst fast ein Jahr später angezeigt worden. „Man hatte 18 Monate Zeit und hat es erst nach knapp 30 Monaten geschafft, jetzt haben wir an der Feldstraße in Großbeeren eine ähnliche Situation. Hier soll eine öffentlichen Parkanlage mit Spielplatz entstehen", erklärt Steinhausen weiter.
In der letzten Gemeindevertretersitzung fragte Steinhausen, warum Verträge mit immer demselben Erschließungsträgern geschlossen werden, wenn man nachweislich feststellen muss, dass diese Verträge durch die ausführende Firma nicht fristgerecht erfüllt werden. Im vorausgehenden Schriftverkehr erklärt die Gemeinde Großbeeren: „Der Vertrag für eine erste Teilfläche des Gebietes (verlängerte Kastanienstraße) datiert auf Juli 2006.“ Der Vertrag regelt, wann es wie weiterging. Hierzu heißt es: „Unter Berücksichtigung der Vertragserweiterung im November 2011 ergäbe sich somit eine Herstellungspflicht sämtlicher Erschließungsanlagen des Vertrages einschließlich der öffentlichen Parkanlage mit Spielplatz bis November 2012.“
„Leider sind auch 2015 die Bauarbeiten immer noch im Gang",so Steinhausen weiter.
„Wir sollten uns grundsätzlich fragen, ob wir mit Unternehmen zusammenarbeiten wollen, die sich nicht an Verträge halten. Wir sind unzufrieden mit den Baufortschritten und sollten endlich Konventionalstrafen in die Verträge aufnehmen oder uns Unternehmen suchen, die termingerecht arbeiten können.“

Samstag, 09.05.2015

Demokraten werden nicht geboren - Großbeeren berät zur Jugendbeteiligung
 
Vier Gemeindevertreter unterschiedlicher Parteien, darunter zwei Kreistagsabgeordnete, und einige Mitglieder der Jungen Union sind der Einladung des JU-Ortsverbandes Großbeeren gefolgt. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung sollten am Samstag, den 9. Mai in der Alten Molkerei Chancen und Möglichkeiten zu einer stärkeren Jugendbeteiligung ausgelotet werden.
 
"Demokraten werden nicht geboren", brachte es Thomas Kropp von der Fachstelle für Kinder-und Jugendbeteiligung Brandenburg auf den Punkt. "Es liegt schon an den Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen von Anfang an Chancen für eine wirkliche Beteiligung aufzuzeigen", so Kropp weiter. Thomas Kropp stand im Rahmen der Veranstaltung für Fragen zur Verfügung und berichtete über seine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Dabei zeigte er angefangen vom Jugendbeirat bis hin zu einem Jugendparlament unterschiedliche Möglichkeiten zur Partizipation auf. Gleichzeitig gab er den Gästen auch Beispiele dafür, wie man es nicht macht, appellierte aber zugleich: "Wenn etwas nicht sofort funktioniert, dürfen sich die Verantwortlichen nicht gleich entmutigen lassen!"
 
In der anschließenden Diskussion wurde auch über die frühere Arbeit des Jugendparlamentes in Großbeeren gesprochen. Dies wurde 2006 gegründet, ist aber mittlerweile nicht mehr aktiv. "Klar weiß man noch, dass es früher ein Jugendparlament gab. Aber man muss als Gemeindevertreter eben auch bedenken, dass mittlerweile wieder eine ganz andere Generation dran ist. Da müssen wir auch unsere eigenen Leute wieder stärker motivieren, den Draht zwischen den Jugendlichen und uns herzustellen", stellte der FDP-Gemeindevertreter Ralf Pächnatz-Löwendorf fest, der auch an der Veranstaltung teilnahm.
 
Bild: Teilnehmer mit einigen Gemeindevertretern (Quelle: JU Großbeeren)
"Am Ende muss nicht gleich ein Jugendparlament rauskommen", erklärt der Initiator des Treffens und Großbeerener JU-Vorsitzende Mike Schuster. "Viel wichtiger ist es, dass wir das Potenzial erkennen, dass wir in Großbeeren haben. Ich denke da schon allein an den Jugendclub, der stark frequentiert wird und auch hier und da vor der Herausforderung steht, wahrnehmbar auf die eigenen Probleme aufmerksam zu machen", so Schuster weiter. Im Sommer soll nun überlegt werden, welche Plattform geeignet ist, die Großbeerener Jugend stärker einzubinden. Thomas Kropp warb beispielsweise für die Ausrichtung eines Jugendforums, bei dem sich die Teilnehmer zunächst über Ihre Vorstellungen zur Zukunft Großbeerens, eigene Möglichkeiten und auch Probleme austauschen können. "Diese Idee wollen wir mit den anderen Parteien gerne mal besprechen und dann sehen, ob und wie wir das verwirklichen können", so Schuster am Ende zuversichtlich.

Dienstag, 25.05.2015

25. Jahrestag der ersten freien Kommunalwahlen

„Es war damals historisch einmalig und sicherlich eine Herkulesaufgabe“, so umschreibt Dirk Steinhausen, CDU-Vorsitzender aus Großbeeren, die Aufgabe, welche die Kommunalpolitiker vor 25 Jahren vor sich hatten, um die erste freie Kommunalwahl in tausenden von Städten, Kreisen und Gemeinden demokratisch, rechtsstaatlich und bürgernah zu organisieren.

Am 6. Mai 1990 gaben 9,2 Millionen von 12,3 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 75 Prozent entspricht. Mit 34,37 Prozent der Stimmen ist die CDU aus den ersten freien Kommunalwahlen der DDR seit 1946 als Sieger hervorgegangen. Die SPD erreichte 21,3 Prozent und die PDS 14,6 Prozent der Stimmen. „Wenn man sich den damaligen Wahlzettel ansieht, dann erkennt man einige bekannte Namen: Einige der dort Genannten sind immer noch oder wieder politisch aktiv. So taucht hier Günter Pächnatz (parteilos, damals auf Liste der SPD) oder auch Dr. Irene Pacholik (PDS, jetzt Die Linke) und Ralf Pächnatz-Löwendorf (damals SPD, jetzt FDP) auf. „Das ist 'ne tolle Leistung, sich ein Vierteljahrhundert für das Gemeinwohl einzusetzen. Die CDU ist damals in Großbeeren noch nicht angetreten. Erst bei der folgenden Kommunalwahl konnte man auch sein Kreuz bei der CDU machen. Erst 2002 wurde in Großbeeren einen eigener Gemeindeverband gegründet. Inzwischen stellt die CDU die stärkste Fraktion“ so Dirk Steinhausen weiter.

Bild: alter Wahlschein (Quelle: Pacholik)

Am 6. Mai 1990 wurde die Kommunalwahl durchgeführt. Es war nach der Volkskammerwahl im März 1990 die zweite demokratische Wahl in der DDR und zugleich die letzte. Dieser Wahltermin 1990 war als Wiederholung für die Kommunalwahl vom 7.Mai 1989 angesetzt worden. Die Wahl sei der „erste Spatenstich fürs Grab“ des SED-Staates gewesen, sagte der aus der DDR-Bürgerbewegung kommende Grüne Werner Schulz einmal.

Vorher wurden bereits seit 1950 jegliche Wahlen, so auch die Kommunalwahlen 1989 gefälscht. Egon Krenz, Wahlleiter der Kommunalwahl vom 7.Mai 1989 ließ eine Woche nach Feststellung des amtlichen Wahlergebnisses alle Unterlagen  vernichten. Diesmal aber gab es etwa 300 Einsprüche gegen das Ergebnis. Die, durch die Stasi kontrollierte Justiz erteilte am 19. Mai die Weisung, Einsprüche kommentarlos anzunehmen und nach einer gewissen Frist „mündlich zu bescheiden“, also abzulehnen.

Sonntag, 25.04.2015

Impressionen vom Landesparteitag

Die CDU Großbeeren gratuliert Ingo Senftleben zur Wahl zum Vorsitzenden der CDU Brandenburg und Steeven Bretz zur Wahl zum Generalsekretär der Partei. Und natürlich unserem Kreisvorsitzenden Danny Eichelbaum zur Wiederwahl als Beisitzer in den Landesvorstand Anbei das Foto der Delegierten der CDU Teltow-Fläming und einigen Freunden.

Bild: Delegierte aus Teltow-Fläming (Quelle: Eichelbaum)

Bild: entspannte Atmosphäre (Quelle: Eichelbaum)

Samstag, 25.04.2015

CDU wertet Umfrage zur Mobilität in Großbeeren aus
Mit der Erhebung wurde der Nerv der Bürgerinnen und Bürger getroffen, wie die rege Beteiligung zeigt

„Man merkt, dass das Wetter schöner wird“, begrüßte der CDU-Vorsitzende Dirk Steinhausen die Gäste. Man hatte ursprünglich mit mehr Gästen gerechnet. Glücklicherweise spiegelt die Teilnahme an der Auswertung der Umfrage nicht die rege Beteiligung an der Umfrage selbst wider: Über 500 Menschen haben sich im Rahmen der Umfrage mit dem öffentlichen Nahverkehr auseinandergesetzt. „Das ist ein großer Erfolg und eine Bestätigung für uns. Außerdem zeigt es, dass das Thema eine wichtige Bedeutung für unsere Bürger hat“, freut sich Steinhausen. „Wir haben versprochen, die Erfahrung der Bürger nun zu nutzen, um unsere Gemeinde modern zu gestalten und für die Zukunft aufzustellen. Dazu zählt die Entwicklung der Mobilität als wesentliche Grundlage unseres Berufs- und Wirtschaftslebens. Das bedingt eine hochwertige Verkehrsführung“, so Steinhausen weiter. Als Gast konnte die CDU den Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming mbH, Volker Fleischer, begrüßen.
Zum Ergebnis der Umfrage lässt sich sagen, dass die Bürger mit dem Zustand der Busse und der Einrichtung der 600er Linie zufrieden sind. Positiv wurde die ausreichenden Haltestellen mit dem richtigen Abstand, die Angebote im Schülerverkehr, die relative Pünktlichkeit und die Anbindung nach zur Teltower Regionalbahn hervorgehoben. Die Liste von Dingen, die den Bürgern nicht gefallen war allerdings etwas länger. Was auch nicht überrascht, da drei Viertel aller Bürger mit dem Angebot unzufrieden sind. Besonders die geringe Taktung und die Anbindung der Ortsteile und des Bahnhofes Großbeeren standen in der Kritik. Auch, dass es keinen Nachtbus oder ähnliches gibt, wurde bemängelt. Gerade die mangelhafte Anbindung an die Berliner Südbezirke und an Potsdam fällt dann noch zusätzlich auf.
„Wir können einiges aus der Umfrage mitnehmen: Alle Altersgruppen in allen Ortsteilen würden bei einem entsprechend besseren Angebot den ÖPNV stärker nutzen. Wobei besonderes Fahrtzeit, Wartezeit und Flexibilität wichtig sind. Damit unsere Bürger auch letztlich auch auf den Bus und die Bahn umsteigen, werden vor allem Pünktlichkeit, eine enge Taktung, gute Anschlussmöglichkeiten und geringe Umsteigezeiten vorausgesetzt“ bilanziert Steinhausen. Immerhin nutzen 50 Prozent der Großbeerener den ÖPNV täglich. Hier aber nicht nur für Arbeit und Schule, sondern 50 Prozent der Nutzer benötigen den Bus zur Versorgung und für Freizeitaktivitäten. Und auch die Richtung ist meist klar: Zwei Drittel nutzen die Anbindung an Berlin. Hauptknackpunkt ist die Forderung nach einer Taktausweitung, also Busse, die öfter fahren. 98 Prozent befürworten hier eine Ausweitung, wobei der Takt wochentags um 5:00 Uhr starten sollte und bestenfalls bis 23:00 Uhr gehen müsste. Bestenfalls müsste dann alle 20 bis 30 Minuten ein Bus kommen.
Als es dann um konkrete Strecken ging, wurde diskutiert. Viele Teilnehmer haben von ihren persönlichen Erlebnissen berichtet. Gerade Busverbindungen über die Landkreisgrenzen hinweg sind meist nicht wirklich aufeinander abgestimmt. Volker Fleischer ist keiner Frage aus dem Weg gegangen und hat fallweise die Prüfung von Zeiten und Verbindungen angeregt, stellte aber auch klar: „Maßgeblich ist der Nahverkehrsplan, an den wir gebunden sind. Wünsche, die darüber hinausgehen, müssen zunächst im Hinblick auf ihre Finanzierung geklärt werden.“
„Am Ende ist es das gemeinsames Ziel, durch eine offene Ansprache von Vor- und Nachteilen, die Mobilität im Ort und so für jeden einzelnen Bürger zu verbessern“, zog Steinhausen das Fazit. „Wir wollen aus der Umfrage letztlich politisches Handeln ableiten und klären, was geht und was nicht geht. Eines ist aber sicher: Wir bleiben dran.“

Bild: Volker Fleischer und Dirk Steinhausen (Quelle: CDU Großbeeren)

Bild: Während des Vortrages (Quelle: CDU Großbeeren)

Sonntag, 19.04.2015

Impressionen "In aller Stille"

Am 19.04.2015 wurde mit der "Kranzniederlegung in aller Stille" der Häftlinge und der ca. 1.300 Todesopfer aus 24 Nationen des ehemaligen Arbeitserziehungs- und Gestapodurchgangslagers Großbeeren (1942-45) gedacht, welche am 19. April 1945 ihre Freiheit zurück erhielten. Erinnert wurde auch an die Häftlinge und die ca. 1.200 Todesopfer des Sowjetischen Kriegsgefangenenlagers Stalag III D, Kdo. 82 (Ende 1941 - Ende 1942). Die CDU Großbeeren war mit einem Ortsvorsteher, drei Gemeindevertretern und einigen Mitgliedern auch vertreten.

Bild: Am Denkmal (Quelle CDU Großbeeren)

Bild: Kranz der CDU

Bild: Mitglieder der CDU Großbeeren vor Ort (Quelle: CDU Großbeeren)

Samstag, 04.04.2015

100 in 100 Minuten

"100 Osterhasen in 100 Minuten", so die Bilanz von Adrian Hepp , stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU Großbeeren. Nicht nur die Kleinen sondern auch die Großen, erfreuten sich an dem kleinen Ostergruß, der u.a. von Marion und Norbert Stäblein, Peter Wagner und dem Ortsbürgermeister von Heinersdorf, Ralf Justawitz, verteilt wurde. Auch der Gemeindevertreter Jürgen Müller und Danny Eichelbaum (MdL) ließen es sich nicht nehmen, den CDU Stand zu besuchen. "Es gab viele nette Gespräche und einige politische Diskussion die uns wieder einmal gezeigt haben, wie wichtig bürgernahe Politik für die Menschen in Großbeeren ist", so Adrian Hepp abschließend.

Bild: viele Helfer machten den Bürgern eine Freude (Quelle: Hepp)

Donnerstag, 26.03.2015

Glückwunsch zu einem Vierteljahrhundert SPD

Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren gratuliert mit dem Ausdruck von Respekt und Hochachtung der SPD Großbeeren zu deren 25ten Jubiläum. Die Großbeerener Sozialdemokraten schlossen sich am 30.März 1990 zu einem Ortsverband zusammen. Steinhausen zollte damit den Kollegen der Kommunalpolitik seinen Respekt vor der Aufbauleistung nach der friedlichen Wende mit dem Streben nach demokratischem Gemeinsinn.
„Demokratie bedeutet, für ein Ziel einzutreten. Das macht die SPD zweifelsohne auf ihre Weise und wir als CDU reiben uns daran“ betont Steinhausen. „Im Endeffekt geht es aber immer um das Wohl der Bürger und darin sind wir uns einig“. Daher sei es für das Gedeihen der Gemeinde Großbeeren wichtig, dass sich die beiden Parteien weiterhin auseinandersetzen und die Bürger den Nutzen daraus ziehen.
"Insofern schaut die CDU Großbeeren erwartungsvoll auf die zukünftigen schöpferischen parlamentarischen Auseinandersetzungen", schließt Steinhausen lächelnd den Gruß der CDU.

Montag, 16.03.2015

CDU Großbeeren will es wissen

Mobilität heißt Lebensqualität. Mit der laufenden Umfrage will die CDU als Partei aller Großbeerener mehr darüber erfahren was die Bürger bewegt. Mehr noch: wie sie bewegt sein wollen.

Deshalb die Bitte: Bis 22. März auf der Internetseite der CDU Großbeeren - www.cdu-grossbeeren.de Umfrage mitmachen und unsere Gemeinde voran bringen.
"Mobil sein und andere mobilisieren, das ist genau das Richtige für unser Großbeeren", betont der CDU-Vorsitzende, Dirk Steinhausen. Er hat bereits teilgenommen...

Donnerstag, 05.03.2015

CDU Großbeeren beruft Fraktionsgeschäftsführer
 
Die Fraktionsführung der CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung Großbeeren hat Mike Schuster (25) zum Fraktionsgeschäftsführer berufen. Mike Schuster, im Beruf Referent des Bundestagsabgeordneten Jens Spahn, ist bereits Sachkundiger Einwohner im Wirtschafts- und Finanzausschuss. Zudem ist Schuster Vorsitzender der Jungen Union Großbeeren und Mitglied des örtlichen CDU-Vorstandes.

„Wir wollen die Jugend stärker in unsere Arbeit einbinden und damit ein klares Zeichen setzen. Gleichzeitig müssen wir unsere eigenen Strukturen professionalisieren, um den gestiegenen Anforderungen besser gerecht zu werden“, begründet der Fraktionsvorsitzende Dirk Steinhausen die Berufung. Mike Schuster freut sich über die Berufung: "In der Großbeerener CDU arbeiten Jung und Alt gut zusammen. Dass die CDU ihre Strukturen optimiert zeugt von ihrem Willen, weiterhin aktiv für das Wohl der Gemeinde zu arbeiten."
Die Aufgaben eines Fraktionsgeschäftsführers sind vielfältig: Er bereitet die Vorlagen vor, übernimmt teilweise den Schriftverkehr und koordiniert die Arbeit der Gemeindevertreter.

Samstag, 28.02.2015

Junge Union gründet ersten Ortsverband in Großbeeren
 
"Heute ist wirklich ein besonderer Tag: In Zeiten von Politikverdrossenheit erlebt man die Gründung eines Ortsverbandes der Jungen Union nicht alle Tage", begrüßte der Initiator der Gründung und neue Vorsitzende der Jungen Union Großbeeren, Mike Schuster (25), alle Mitglieder und Gäste. Dass es wirklich ein besonderes Ereignis war, merkte man auch an den Gästen. Neben beinahe allen Mitgliedern konnten auch der Landesvorsitzende der Jungen Union Brandenburg, Philipp Schwab, die Kreisvorsitzende der Jungen Union Teltow-Fläming, Jenny Günther, und der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, begrüßt werden. Außerdem waren zahlreiche Gäste benachbarter CDU- und JU-Verbände sowie Vertreter der Schüler-Union anwesend. Katherina Reiche MdB, die auch eine Teilnahme geplant hatte, musste leider kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen absagen.
 In einem kurzen Grußwort berichtete der JU-Landesvorsitzende über die Arbeit des Landesverbandes und gab einen Überblick über die Themen, welche die junge Generation derzeit beschäftigen. Genauso erfreut über die Gründung der Jungen Union - immerhin der erste politische Jugendverband in Großbeeren überhaupt - zeigte sich neben Philipp Schwab auch die JU-Kreisvorsitzende, Jenny Günther. CDU-Vorsitzender Dirk Steinhausen war sichtlich stolz darüber, dass aus der ohnehin schon aktiven CDU, die sich seiner Meinung nach völlig zurecht 'Die Großbeeren-Partei' nennen kann, nun auch eine Plattform für politische interessierte Jugendliche gewachsen ist. "Die Idee für die Gründung einer JU gab es schon länger. Aber sie lebt davon, dass es auch Leute gibt, die der Jungen Union ein Gesicht geben. Deshalb freue ich mich, dass Mike Schuster die Initative ergriffen hat und innerhalb kürzester Zeit ein so engagiertes Team versammeln konnte", so Steinhausen.
 Mike Schuster bedankte sich am Ende für das rege Interesse und die Unterstützung, die er und das Team der Jungen Union von Anfang an von allen Seiten erfahren haben. "Die Junge Union hat immer auch das Recht, ein bisschen frecher zu sein, als die CDU", sagt Mike Schuster und kündigt an, davon auch Gebrauch zu machen. "Unser aller Ziel muss es aber in erster Linie sein, wieder mehr junge Menschen für die Politik zu interessieren und vor allem zu begeistern - auch über Parteigrenzen hinweg", appelliert Schuster an alle anwesenden Mitglieder und Gäste. Als Stellvertretende Ortsvorsitzende wurde Stefanie Oriwe (24) gewählt. Claudia Dubro (29) verstärkt als Schatzmeisterin das neue Vorstandsteam der Großbeerener JU. Michael Exner (28) ist der neue Schriftführer und mit Martin Wonneberger (31) als Beisitzer wird der neue Vorstand kompetent abgerundet.
 
Bild: (von links nach rechts) Dirk Steinhausen, Niklas Nieter, Michael Exner, Martin Wonneberger, Mike Schuster, Jenny Günther, Philipp Schwab, Stefanie Oriwe, Claudia Dubro (Quelle: Schuster)

Freitag, 27.02.2015

Erst befördert, dann zum Einsatz

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großbeeren zeigte einmal mehr welche Bedeutung die Feuerwehren innerhalb der Gemeinde haben.
Viele Feuerwehrkameraden waren an diesem Abend in den Gemeindesaal gekommen, um zusammen mit dem Bürgermeister und den beiden Fraktionsvorsitzenden von SPD, Helmut Barthel und CDU, Dirk Steinhausen den Jahresberichten zu lauschen. Der Gemeindebrandmeister Lothar Schwarz und sein Stellvertreter René Blisse gingen in ihren Berichten auf die positive Entwicklung ein, stellten aber auch Probleme und Sorgen der Kameraden dar.
Die vorgestellten Zahlen waren schon beeindruckend: von 155 Einsätze waren 77 Brandeinsätze und 78 technische Hilfeleistungen. Insgesamt wurden für Ausbildung und Einsätze 8024 ehrenamtliche Stunden durch die 78 Mitglieder der Einsatzabteilung geleistet. Zum Glück und dank der unermüdlichen Arbeit hat sich die Mannstärke der Wehren um 15 Kameraden erhöht. Trotz der positiven Zahlen gilt es hier, weiter dafür zu sorgen mehr Menschen für die Feuerwehr zu begeistern und weiter Mitglieder zu werben. Sehr positiv haben sich die drei Jugendfeuerwehren in Großbeeren, Heinersdorf und Diedersdorf entwickelt. Hier wird mit viel Liebe zum Detail und Engagement Jugendlichen die Grundzüge von moderner Feuerwehrarbeit vermittelt und die gezeigten Bilder verdeutlichten, dass es auch 'ne Menge Spaß macht, dabei zu sein.
 

Bild: Lothar Schwarz und Rene' Blisse bei ihren Berichten (Quelle: Steinhausen)

Nach den Berichten erfolgten die Beförderungen und Bestellungen.  Sechs neue Feuerwehranwärter wurden bestellt, elf wurden zum Feuerwehrfrau/-mann, drei zu Ober- und drei zu Hauptwehrfrau/-mann befördert. Martin Thom und Nico Heda wurden Löschmeister, Torben Baumann, Martin Lenz, Jean Rimkus wurden Oberlöschmeister. Detlev Siegmann wurde Hauptlöschmeister, Werner Wieditz zum Brandmeister und Mike Ahrends zum Hauptbrandmeister befördert. In den anschließenden Gesprächen wurden natürlich auch weitere Wünsche der Feuerwehr laut. Der Bürgermeister Carl Ahlgrimm, erinnerte an den bevorstehenden Hortneubau, „der ein Großteil der kommunale Mittel aufzehren wird. Aber wir haben wieder mehr für die Wehren in den Haushalt eingestellt“.
Dirk Steinhausen, CDU Vorsitzender, ergänzte: „Was sein muss, muss sein. Brandschutz ist kommunale Pflichtaufgabe. Es sind Mittel für die neuen Helme und für bessere Schutzkleidung eingestellt. Hauptproblem ist die Mitgliederstärke nicht nur zu halten, sondern wenn möglich auszubauen. Viele unterschätzen die Arbeit der Feuerwehr, es ist eben keine Selbstverständlichkeit, dass ich in meiner Freizeit ggf. mein Leben riskiere, um Anderen zu helfen. Dafür müssen wir dankbar sein, dass es die Kameraden gibt.“
„Und die die Anzahl der Beförderungen zeigt, mit wie viel „Herzblut“ und Begeisterung hier gearbeitet wird,“ betont Dirk Steinhausen.
Das Feiern der Beförderungen wurde leider jäh unterbrochen, weil die Einsatzpieper der Großbeerener Wehr zum Einsatz rief und die Hälfte der Truppe fluchtartig den Gemeindesaal verließ, um zu den Einsatzfahrzeugen zu gelangen.
Keiner ist Lebensretter im Hauptberuf, aber jeder mit Engagement dabei. Zu müde, keine Lust, was anderes vor oder die Jahresversammlung der Feuerwehren: Ehrensache, dass solche "Gründe" nicht vorgeschoben werden, wenn der elektronische Pieper in der Tasche zum Einsatz ruft.

Donnerstag, 19.02.2015

Sicherheit besser als gedacht
Täglicher Kampf um sich weiter zu verbessern

„Es gibt einen Unterschied zwischen dem eigenen subjektiven Sicherheitsempfinden und der durch Zahlen belegbaren Sicherheitssituation,“ mit diesen Worten umschrieb der CDU Fraktionsvorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen das Dilemma zwischen dem eigenen Empfinden und den Tatsachen. Im Rahmen einer Veranstaltung zur Sicherheit in Großbeeren waren einige Gäste erschienen um Klarheit zu schaffen, wie die Sicherheitssituation der Gemeinde ist. „Es sieht noch besser aus als vor vier, fünf Jahren“, umschrieb Sven Wagner, Leiter der Polizeiinspektion Ludwigsfelde die Situation. Die Personalsituation hat sich für den Wachbereich Ludwigsfelde und dem Revierposten Großbeeren verbessert. „Wir haben junge, motivierte neue Polizeibeamte und damit können wir positiv der Zukunft entgegen schauen,“ so Wagner weiter und sein Kollege, der Revierpolizist, Ingo Herbert, ergänzt: „Wir haben keine größere Gefahrenlage.“ Neben der Polizei war auch der zuständige Kreisvorsitzender, Walter Meyer, der ehrenamtlichen Organisation „Weisser Ring“ vor Ort. Der Weisse Ring hilft Kriminalitätsopfern und ihren Angehörigen auf vielfältige Weise: quer durch alle Deliktsbereiche - von Handtaschendiebstahl über Wohnungseinbrüche oder Körperverletzung bis hin zu häuslicher Gewalt oder Stalking. „Die Hilfeleistungen reichen von menschlichem Beistand und persönlicher Betreuung über die Begleitung zu Terminen bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht, der Gewährung von Rechtsschutz bis hin zu finanziellen Unterstützungen von tatbedingten Notlagen“, umschrieb Meyer, die Aufgabe. Teilweise ist die Aufgabe des ehrenamtlichen Vereins vielen gar nicht bekannt. Während die Polizei darum bittet, vieles was einem merkwürdig vorkommt, ruhig der 110 zu melden, hat der Weisse Ring die Telefonnummer für Opfer 116 006 eingerichtet.
Auch die Freiwillige Feuerwehr Großbeeren zeichnete ein Sicherheitsbild der Gemeinde. „Wir haben 78 Kameraden, die den Brandschutz sicherstellen,“ erläuterte Lothar Schwarz, Gemeindebrandmeister Großbeerens und wurde ergänzt durch Arwed Piesalla, Ortswehrführer der Großbeerener Wehr: „Um auch weiterhin erfolgreich zu sein, brauchen wir weiterhin viele ehrenamtliche Helfer und natürlich auch das notwendige Rüstzeug.“
Einer der knapp 20 Zuschauer kommentierte: „In Großbeeren ist die Welt noch in Ordnung“. So heißt es oft, wenn man über das Thema Sicherheit in den Städten und Gemeinden des Landkreises Teltow-Fläming spricht. Dies wurde bei der im Saal der „Alten Molkerei“ Stattfindenden Veranstaltung bestätigt. „Ja, wir haben Kriminalität, aber geringer und vielleicht etwas beherrschbarer als anderswo. Wir sind sicherlich keine Problemgemeinde“ war die einhellige Meinung, die Adrian Hepp, Sicherheitsexperte der CDU Großbeeren zusammenfasste. Dabei soll nicht vergessen werden, dass laut einer Umfrage das Empfinden der Deutschen, in einem sicheren Land zu leben, zunimmt und die Furcht vor schweren Verbrechen eher abgenommen hat. Allerdings besteht zwischen dem Sicherheitsempfinden und der tatsächlichen Kriminalitätsentwicklung von je her eine große Differenz. Steinhausen abschließend: „Wir wollen, dass auch weiterhin in Großbeeren die Welt in Ordnung ist. Das Fazit heißt: Es ist besser als erwartet, wir müssen aber etwas tun, damit es so bleibt. Es ist ein täglicher Kampf, um Personal und Material.“
Hier die gezeigte Präsentation:


Bild: Lothar Schwarz, Arwed Piesalla von der Feuerwehr standen Rede und Antwort (Quelle: Hepp)

Bild: Walter Meyer, Weisser Ring und Sven Wagner, Leiter Polizeiinspektion Ludwigsfelde (Quelle: Hepp)

Bild: Dirk Steinhausen und Lothar Schwarz Gespräch am Rande (Quelle: Hepp)

Montag, 02.02.2015

CDU Großbeeren bedauert Abschied von Katherina Reiche aus der Politik

Am Wochenende war es bereits in einigen Medien zu lesen und wurde heute von der CDU Brandenburg bestätigt: Unsere Wahlkreisabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Katherina Reiche MdB, plant den Wechsel von der Politik in die Wirtschaft. Am Mittwoch stellt sie sich zur Wahl als Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU).
„Zunächst ist das ein Moment um Katherina Reiche einen herzlichen Dank für Ihr Engagement im Sinne Teltow-Flämings und auch Großbeerens auszusprechen“, sagt der Vorsitzende der CDU Großbeeren und Kreistagsabgeordnete, Dirk Steinhausen. Katherina Reiche ist seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages und wurde vor Ort immer als eine engagierte Mandatsträgerin für die Region wahrgenommen und gerne gesehen. „Unsere Bitte an Frau Reiche ist jetzt aber auch, bis zur endgültigen Abgabe des Mandats weiterhin tatkräftig für unsere Gemeinde und unsere Region zu kämpfen“, so Steinhausen weiter.

Foto: Katherina Reiche bei einer der letzten Besuche in unser Region (Quelle: CDU Großbeeren)
Neben dem Dank für das vielfältige Engagement Reiches bewegt die Großbeerener CDU aber auch das bundespolitische Gewicht unserer Region in der Zukunft. „Eine profilierte Politikerin wie Katherina Reiche so überraschend zu verlieren, stellt die Union in Teltow-Fläming, Potsdam und Potsdam-Mittelmark vor eine große Herausforderung“, bemerkt Dirk Steinhausen. „Ich habe die Hoffnung und die Erwartung, dass wir für die weitere Legislaturperiode und auch darüber hinaus Sorge dafür tragen, eine starke Stimme Teltow-Flämings im Bund zu haben“, so Steinhausen.
Mike Schuster, Mitglied des Vorstandes der CDU Großbeeren und Initiator der Neugründung einer Jungen Union Großbeeren am 28. Februar 2015, bedauert den Rückzug Reiches ebenfalls: „Als Vertreter der jungen Generation in unserer Partei appelliere ich an die märkische Union, bei der personellen Neuaufstellung auch den Sorgen und Anliegen der jungen Menschen in unserer Heimat Rechnung zu tragen.“ Schuster kandidiert Ende Februar als Vorsitzender des neuen Ortsverbandes der Jungen Union und verantwortet darüber hinaus die Pressearbeit der CDU Großbeeren.

Mittwoch, 14.01.2015

Neuer Bären-Kurier erschienen

Bereits im 13. Jahrgang wird in der Gemeinde Großbeeren in regelmäßigen Abständen eine Publikation der CDU Großbeeren verteilt.
Jetzt stellte der Gemeindeverband Großbeeren seine bereits 43-zigste Ausgabe, des im Gemeindegebiet beliebten "Bären-Kuriers", vor.
Die Ausgabe beschäftigt sich mit der aktuellen Mitmachaktion. Dies ist eine Umfrage zur Mobilität in und um Großbeeren.
Der Bären-Kurier wird als Beilage an alle 4.000 Haushalte im gesamten Gemeindegebiet verteilt.
Gleichzeitig wird die CDU Großbeeren am 17. Januar 2015 ihren "etwas anderen Neujahrsempfang" durchführen.
"Wir freuen uns darauf, Sie zu unserem Neujahrsempfang zu begrüßen. Er findet draussen an einer Feuerschale statt. Bei einer warmen Suppe, Glühwein und guten Gesprächen wollen wir am Platz vor dem Rathaus gemeinsam mit Ihnen in das neue Jahr 2015 starten," erläutert der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen
Deshalb laden wir Sie herzlich zu unserer Veranstaltung
Neujahrsempfang 2015
am 17. Januar 2015 von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr
am Großbeerener Rathaus ein.

Mittwoch, 07.01.2015

CDU Großbeeren befragt Bürgerinnen und Bürger zur Mobilität mit Bus und Bahn in und um Großbeeren.
 
Als Partei für Großbeeren steht die CDU an der Seite ihrer Bürger, um schon heute die Weichen für Morgen zu stellen. Dazu zählt die Entwicklung der Mobilität als wesentliche Grundlage unseres Berufs- und Wirtschaftslebens. Das bedingt eine hochwertige Verkehrsführung. "Hier benötigen wir die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger und bitten sie, rege an unsere neuen Umfrage zur Mobilität im Ort teilzunehmen", erläutert CDU-Vorsitzender Steinhausen.

Die CDU Großbeeren möchte so erfahren, ob und wie das derzeitige Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs, ÖPNV, ausgebaut oder anders verbessert werden könnte. Mit ÖPNV sind alle Verkehrsmittel wie Linienbusse, Taxis und Regionalbahnen, die für die Öffentlichkeit innerhalb der Gemeinde Großbeeren zur Mitfahrt bereitgestellt werden, gemeint. "Wir wollen wissen, welche Erfahrungen die Bürgerinnen und Bürger gemacht haben, welche Wünsche Sie haben", so Steinhausen weiter.

Alle Bürgerinnen sind eingeladen, an der anonymen Umfrage teilzunehmen. Der Link dazu wird auf der Homepage www.cdu-grossbeeren.de bereitgestellt. Außerdem wird ein mittlerweile schon traditionelles Organ genutzt, um die Umfrage auch in Papierform an gut 3.500 Haushalte in Großbeeren zu verteilen: In den nächsten Tagen haben die Großbeerener den neuen Bärenkurier in ihrem Postkasten, der die Umfrage auch enthält.

Bild: QR-Code für die Umfrage (Quelle: CDU Großbeeren)
"Bis zum 22. März läuft die Umfrage und wir laden alle ein, sich bis dahin kritisch und konstruktiv zu beteiligen", motiviert Steinhausen die Bürgerinnen und Bürger.

Donnerstag, 01.01.2015

Neujahrsbrief der CDU Großbeeren

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

von Herzen wünsche ich Ihnen und Ihren Familien für das neue Jahr alles erdenklich Gute, Gesundheit, Erfolg und Gottes Segen.
Hinter uns liegen die Weihnachtstage und der Jahreswechsel. Für mich sind das immer Tage der Ruhe und der Entspannung. Vor allem sind es auch Tage des Auftankens und des Zurückblickens.
Zum festen Bestandteil des Fernsehprogramms gehören in diesen Tagen auch immer die Jahresrückblicke.
Wie sieht unser Jahresrückblick aus… ?
Viele Geschichten, schöne Erfolge und tolle Erinnerungen an das Jahr 2014. Und alle Erfolge haben etwas gemeinsam. Sie sind nicht vom Himmel gefallen, sondern waren Ergebnis harter Arbeit und beeindruckender Willenskraft.
Und wenn wir uns Ereignisse aus dem letzten Jahr in Erinnerung rufen, dann denke ich auch unwillkürlich an den 9. November – an den 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution und des Falls der Berliner Mauer.
Ich denke an die Fernsehbilder von den Feierlichkeiten in Berlin, die unzähligen Menschen, die einen Blick auf die Lichtergrenze werfen wollten, auf die erleuchteten Ballons entlang des alten Mauerverlaufs.
Es war der richtige Rahmen, um an den Mut und den Freiheitsdrang der Menschen in der DDR zu erinnern. Um daran zu erinnern, wie sich das Tor zur Freiheit öffnete. Um an einen der glücklichsten Momente in der Geschichte unseres Landes zu erinnern.
Es ist die Erinnerung an die Tatkraft von Menschen, es ist die Erinnerung an den Willen, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen, es ist die Erinnerung an die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

All das sind nicht die schlechtesten Voraussetzungen, wenn man selbst gesteckte Ziele und Erfolge erreichen möchte. Dies gilt im Privaten genauso wie im Beruf. Und natürlich gilt das auch in der Politik.

Wenn wir Christdemokraten auf das vergangene Jahr zurückblicken und nach einem Ereignis suchen, das wie in einem Brennglas die Erfolge unserer Politik darstellt, dann denke ich an viele wichtige Ereignisse:
Welchen starken Zusammenhalt inzwischen wir als Union darstellen, wurde bei der Kandidatenkür für die Kommunalwahl deutlich, die im Februar stattfand. Insgesamt hatten wir 18 Kandidatinnen und Kandidaten für die Liste der Gemeindevertretung Großbeeren aufgestellt. Es ist uns gelungen, ein schlagkräftiges Team mit großer Sachkunde zu gewinnen. Die gute Arbeit der Fraktion in den letzten Jahren zeigt sich dadurch, dass wir die Kandidatenzahl verdoppeln konnten. Wenn man mit und für die Bürger arbeitet, dann wollen auch alle mitmachen.
Im März/April tauchten dann Giftköder in Großbeeren auf. Erst nicht wahrgenommen von der Gemeindeverwaltung und vom politischen Gegner verspottet, zeigte sich leider, dass diese Nachricht in Großbeeren die Gemüter erregte. Trotzdem haben wir uns für Transparenz eingesetzt. Mehrere Fleischbällchen mit Gift wurden gefunden, sie sollten Hunde und Katzen töten.

Dann kam der Mai und mit ihm die erfolgreichste Wahl für die Großbeerener Union.
Als in der Nacht vom Sonntag zu Montag gegen 1:00 Uhr die Mitglieder der CDU Großbeeren im Gemeindesaal Großbeeren zusammenstanden und die Gesamtergebnisse der Europa- und Kommunalwahl betrachteten, brach Jubel aus. Während bei den anderen verbliebenen Parteivertretern eher gedrückte Stimmung war, die SPD hatte 0,4 Prozent, die FDP fast 10 Prozent verloren, hat die Union fast 9 Prozent dazugewonnen.
Ein Superergebnis, darauf können wir stolz sein. Es zeigt, dass die Wähler, die Arbeit der letzten fünf Jahre belohnt haben. Wir stellen jetzt 6 Sitze in der neuen Gemeindevertretung. Wir sind stärkste Fraktion.
Wir haben uns jetzt in den letzten Jahren zu einer „schwarzen Hochburg“ entwickelt.
Ja, als CDU haben wir hart für diesen Erfolg gearbeitet. Wir haben mit Tatkraft und Leidenschaft angepackt. Wir haben gezeigt: Mit Mut und mit Zuversicht kann man seine Ziele erreichen.
Die CDU wurde auch bei der Europawahl in Großbeeren klar stärkste Kraft! Mit 32,3 (+ 1,2) Prozent.
Auch bei der Wahl zum Kreistag Teltow-Fläming wurde - für Großbeeren und die Ortsteile - ausgezählt. Die CDU ist auch hier die stärkste Kraft: Mit  36,2 (+ 12,8) Prozent
Die FDP verlor hier 19,0 Prozent.

Wahlergebnisse sind das eine, konkrete Sacharbeit das andere. Wir haben danach begonnen unsere Arbeit aufzunehmen. In der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung Großbeeren wurde Michael Richter zum Vorsitzenden der Gemeindevertretung gewählt. Es ist gute demokratische Tradition, dass die größte Fraktion den Vorsitzenden stellt. Leider begann kurz nach der für uns erfolgreichen Kommunalwahl  sich eine Koalition der Verlierer zu gründen, die ihr schlechtes Abschneiden nicht verwinden konnten.
Als Torsten Plickett während der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung von der FDP-Fraktion in die Fraktion der CDU übergetreten ist und dies gleichzeitig mit einer persönlichen Erklärung begründete, zeigte sich leider wozu die Verliererkoalition aus SPD, Die Linke, FDP und FBB fähig ist. Seit diesem Moment sah er sich teils heftigen Beleidigungen im Internet und im persönlichen Gespräch ausgesetzt. Ziel der verbalen Angriffe war jedoch auch die Großbeerener CDU. Es entstand hier der Eindruck, dass der Wechsel einigen Parteigängern der FDP und der SPD eine willkommene Gelegenheit ist, alte Streitigkeiten aufzuwärmen und so ein gutes Miteinander innerhalb der Gemeindevertretung auch in der neuen Wahlperiode bewusst zu verhindern.
Die CDU Großbeeren sah und sieht sich der Sachpolitik verpflichtet und ist dafür als Wahlgewinner auch vom Wähler belohnt worden.
Die CDU Großbeeren reicht den Kolleginnen und Kollegen in der Gemeindevertretung auch im neuen Jahr die Hand, um im konstruktiven Miteinander - über Parteigrenzen hinweg - das Beste für unser Großbeeren und die Ortsteile zu erreichen.
Wir konnten uns nach dem aktiven und guten Wahlkampf verbessern und stehen nun mit einem neuen, stärkeren Team in der Verantwortung. Unsere Fraktion ist dadurch auf 7 Mitglieder angewachsen. Es freut mich, dass wir uns so gut zusammen gefunden haben und in der Gemeindevertretung als der stärkste Akteur ernst genommen werden und auf den die Verwaltung immer wieder angewiesen ist. Als größte Fraktion sind wir doch in einer guten Position, um unsere Vorstellungen einzubringen und umzusetzen. Wir besetzen mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung und den beiden Ausschussvorsitzenden wichtige Funktionen. Auch in den Ortsteilen sind wir mit fünf Mitgliedern in den drei Ortsbeiräten sehr gut vertreten. Wir stellen zwei Ortsvorsteher und zwei stellvertretende Ortsvorsteher und ein Kreistagsmitglied. Wir haben unserem Namen, die „Großbeeren-Partei“ zu sein, alle Ehre gemacht.

Allen aktiven und ehemaligen Gemeindevertretern, Sachkundigen Einwohnern und den Mitgliedern in Partei und Vorstand, die uns im vergangenen Jahr den Rücken gestärkt haben und insbesondere allen Großbeerenern, die uns bei den vergangenen Wahlen ihr Vertrauen ausgesprochen haben, möchte ich hiermit Danke sagen!
Bisher haben wir bereits wieder Akzente gesetzt, ob die 2.Freiluft-Ausstellung in Großbeeren. Die Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert“ wurde im August/September  als Freiluftplakatausstellung an der "Alten Molkerei" in Großbeeren gezeigt. Oder die Feuerwehrpolitische Leitlinie, die wir erarbeitet haben. Wir machen deutlich, dass wir die Forderung der Bürger nach Schutz und Sicherheit als Vorreiter in der Gemeinde anpacken.
Der CDU geht es darum, die Rahmenbedingungen einfach zum Wohle der Gemeinde zu gestalten.
Als letzte Aktion in diesem Jahr haben wir die Nikolaus-Aktion durchgeführt.
Hier hat die Großbeerener CDU den Nikolaus-Tag dazu genutzt, mit den Menschen aus der Gemeinde ins Gespräch zu kommen und sie mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu erfreuen.
Einige Vertreter der CDU haben den Nikolaus in die DRK-Wohnstätte für Menschen mit Behinderung und die DRK-Seniorenbetreuungseinrichtung Graf von Bülow gebracht. Dabei ging es uns nicht um Parteipolitik, sondern vor allem darum, denjenigen zu danken, die sich dort Tag für Tag ihrer Mitmenschen annehmen.

Großbeeren steht gut da.
Und die Zahlen geben unserer Politik recht:
Wir haben die niedrigste Arbeitslosigkeit im Landkreis.
Die Betriebe und Unternehmen in oder um Großbeeren haben auch weiterhin freie Stellen.
Das alles ist auch Ergebnis verantwortlicher Politik – unsere verantwortliche Politik. Und als CDU werden wir an diese Erfolge anknüpfen.
Die CDU ist die politische Kraft in Deutschland, die wirtschaftliches Wachstum und starken Zusammenhalt miteinander in Einklang bringt. Das eine wird es ohne das andere nicht geben – das ist das Erfolgsrezept der Sozialen Marktwirtschaft.
Wir werden auch im kommenden Jahr alles dafür tun, dass Großbeeren allen Menschen, die bei uns leben, eine gute Zukunft bietet.

Dabei wissen wir: Vertrauen und Mehrheiten gewinnt man nicht mit den Erfolgen der Vergangenheit. Vertrauen und Mehrheiten gewinnen wir, wenn die Menschen uns zutrauen, Antworten auf die Fragen von morgen zu geben.
Das vergangene Jahr bot viele Herausforderungen, die uns auch in den kommenden Jahren beschäftigen werden, wie z.B. der Bau des neuen Hortes. Es gilt den Bau des Hortes weiterhin konstruktiv zu begleiten. Aber auch bei der Schaffung von bezahlbaren Wohnungen, bei der Verbesserung des Bildungsangebots und bei der Integration der in Großbeeren untergebrachten Asylsuchenden stehen wir im kommenden Jahr vor neuen Herausforderungen.
Als Christdemokraten wissen wir: Das große Erfolgsrezept einer Gesellschaft ist starker Zusammenhalt.

Da müssen wir erleben, wie Rattenfänger mit dumpfen Parolen durch die Straßen ziehen und Stimmung machen auf dem Rücken von Menschen, die zu uns gekommen sind, weil sie in ihrer Heimat verfolgt, gequält und gedemütigt werden.
Da müssen wir erleben, wie Kriminelle Anschläge auf Kirchen, Moscheen und Synagogen verüben.
Gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, über starken Zusammenhalt zu sprechen. Gerade in solchen Zeiten müssen wir auf das gute Miteinander setzen – zwischen Jung und Alt, zwischen Zuwanderern und Einheimischen, zwischen Frauen und Männern, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.
Als Christdemokraten haben wir immer das Verbindende über das Trennende gestellt. Als Christdemokraten haben wir auch immer auf ehrenamtliches Engagement gesetzt, denn das ist der Kitt, der uns zusammenhält.
Ob das der Großvater ist, der sich als Betreuer in einem Jugendclub engagiert. Ob das die junge Abiturientin ist, die ihren Bundesfreiwilligendienst in einem Pflegeheim macht. Ob das ein Familienvater ist, der nebenbei eine Abteilung in seinem Volleyballverein leitet.
Ob das der Staatssekretär ist, der beim Ortsbeirat etwas für seinen Wohnort tut. Oder ob das die Mutter ist, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates in ihrer Kirchengemeinde ist.
All dies ist Engagement für einen starken Zusammenhalt. Und all dieses Engagement wollen wir auch für die Zukunft erhalten.
Die Beratungen des Haushalts stehen an, hier werden die Grundlagen für die weitere Entwicklung Großbeerens in den kommenden Jahren gelegt.
Es gilt die Probleme zu benennen und Lösungsvorschläge anzubieten, Gedankengut das unseren Werten widerspricht, egal aus welcher Ecke es kommt, entgegenzutreten und für unsere Wertvorstellungen einzutreten. Und es gilt denen, die unserer Hilfe am meisten bedürfen, mit Nächstenliebe zu begegnen.
Neben den oben genannten Themen wird uns auch im kommenden Jahr die Familienfreundlichkeit unserer Gemeinde beschäftigen. Neben guten Kita- und Schulangeboten gehört hier insbesondere bezahlbarer Wohnraum für junge Familien dazu. Es ist ärgerlich, dass unsere rot-rote Landesregierung, trotz sprudelnder Einnahmen, die Grunderwerbssteuer erhöhen will. Das trifft sowohl die Familien, die ein Eigenheim erwerben wollen, als auch jene die eine bezahlbare Wohnung zur Miete suchen. Wir brauchen in Großbeeren beides: Eigenheime und Mietwohnungen die sich die Großbeerener leisten können.
Nicht zu vergessen die Wirtschaft. Wir setzen uns für ein investitionsfreundliches Klima in unserer Gemeinde ein. Es sind die Unternehmer, insbesondere in Klein- und Mittelständischen Betrieben, die Arbeitsplätze für die Bürger unserer Stadt schaffen und die es uns durch ihre Steuern ermöglichen, Großbeeren zu gestalten.

Der Dichterfürst Goethe sagte einmal:
„Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“
Vielleicht sollten wir 2015 genau unter dieses Motto stellen.
In diesem Sinne: Lasst uns tun!
…Und es gibt im kommenden Jahr 2015 viel zu tun, wir packen es an.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes neues Jahr!

Ihr Dirk Steinhausen
-Vorsitzender der CDU Großbeeren-



CDU Deutschlands CDU-Mitgliedernetz Online spenden Deutscher Bundestag
Angela Merkel CDU.TV Newsletter CDU/CSU-Fraktion im Bundestag

Jana Schimke, MdB Teltow-Fläming Frauen-Union Brandenburg CDU Zossen
Christian Ehler, MdEP CDU Brandenburg Arbeitnehmerschaft Brandenburg CDU Ludwigsfelde
Danny Eichelbaum, MdL CDU Teltow-Fläming KPV Brandenburg CDU Rangsdorf
Dirk Steinhausen Mittelstandvereinigung Brandenburg Junge Union Brandenburg CDU Jüterbog
Großbeeren Mittelstandsvereinigung Teltow-Fläming CDU Hoher Teltow
© CDU Gemeindeverband Großbeeren 2010